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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-23 · Heft 2014 (23.9.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2014 (23.9.1924)
Date
1924-09-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite s 'Men, M?n^täg Wiener MorftenzettttttAi ArkviA i» de« Ter der NHmutter. — Au§ Graz wird uns telegraphiert: Vor dem gegeben, Schwurgerichte hätte , sich gestern die 30jährige Wirt-- abreicht. sHaftsbesitzerin Marie Mattl unter der Anklage des Mordes, begangen an ihrer Tante und Ziehmutter Marie Kor mann, zu verantworten. Nach Inhalt der Anklage starb Iran Kormann, welche Besitzerin des Rauchweber-Gutes in Gießenberg ist, am 2. März unter verdächtigen Umständen. Trotzdem die Totenbeschau nichts Verdächtiges konstatieren konnte, verstummte auch nach der 'Beerdigung das Gerede der Leute nicht, daßdie Korinann keines natürlichen Todes gestorben sei. Die Erhebungen der Gendarmerie bestätigten den Verdacht eines Giftmordes, so daß die Staatsanwaltschaft die Exhumierung und Leichenöffnung vornehmen ließ. Das chemisch-medizinische Institut in Graz stellte eine Arsenikvergiftung als Todesursache fest. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich auf die Angeklagte Marie Mattl und deren Gatten Patriz. Die Kormann hatte, da sie kinderlos war, im Jahre 1914 die Mattl als Z i e h t o ch t e t ins Haus genommen, die Mattl hatte sich zu Ostern 1922 mit dem Besitzerssohn Patriz Mattl verheiratet. Da die Kormann nicht, wie anfangs vereinbart war, den Rauchweberbesitz dem jungen Ehepaar übergeben wollte, lebten die beiden Mattls aus dem Besitz der Eltern des Patriz in Pirkhof. Patriz wollte den Besitz seines Vaters übernehmen, da ihm jedoch das Geld zur Auszcchlung seiner fünf Geschwister mangelte und die Kormann ihren Besitz nicht mehr bewirtschaften konnte, entschloß sie sich, den Rauchweber-Besitz dem Ehepaar Mattl zu übergeben, wobei sie sich Wohnung und Verpflegung und den halben Ertrag vorbehielt. Patriz Mattl, welcher den Besitz in Pirkhof durchführen wollte, redete der Kormann zu, ihm den Verkauf des Rauchweber-Besitzes zu bewilligen und mit ihm nach Pirkhos zu ziehen, wodurch er den zur Abfertigung seiner Geschwister erforderlichen Betrag von 25 Millionen Kronen erlangt hätte. Die Kormann jedoch weigerte sich hartnäckig. Sie hatte nun in den folgenden Tagen durch die Beschimpfungen und Mißhandlungen der Mattls ein wahres Martyrium durchtzuma'chen. Sechs Tage, nachdem die Mattls auf das Rauch Weber-Gut gekommen waren, war Frau Kormann plötzlich gestorben. Da durch die Leichenuntersuchung der Giftmord klar zu Tage trat, wurden, da die Kormann in ihren letzten Lebenslagen mit niemand anderem, als dem Ehepaar Mattl verkehrt und Marie Mattl ihr das Essen bereitet hatte, die beiden am 30. März verhaftet und dem Landesgerichte eingeliefert. Beide Beschuldigten stellten die Tat in Abrede. Nach drei Monaten der Untersuchungshaft gab Patriz Mattl dem Untersuchungsrichter an, nicht er, sondern feine Frau habe den Giftmord verübt. Er sei an der Tat ganz unbeteiligt gewesen und habe es von ihr erst viel später erfahren. Einige Tage nach der Leichenöffnung habe ihn seine Frau vor dem Schlafengehen gefragt, ob es richtig sei, daß die Eingeweide der Marie Kormann zur Untersuchung nach Graz teurSfl« Itnh f Sav* und ihn der Kormann zum Trinken ver- Er habe ihr die heftigsten Vorwürfe gemacht, während sie ihn bat, jte nicht zu verraten. Das Motiv sei seiner Meinung nach 'der Umstand gewesen, daß er wegen der Zwistigkeiten der Kormann den Ranchweber-Besitz' zurückgeben wollte und seine . Fraü. gefürchtet habe, daß Marie Kormann den Besitz jemand. anderen; übergeben würde und diesen für sich und ihr Kind habe retten wollen. w Bei der ©egenüberstellung mit ihrem Gatten, gegen den das Verfahren später eingestellt wurde, blieb Marie Mattl anfänglich Leim Leugnen, gab aber schließlich die Tat zu. Sie gestand, sie ohne . Wissen und Willen ihres Mannes ans Haß gegen ihre Ziehmutter ausgesührt zu Haben. In der gestrigen Verhandlung wurde unter anderen auch der Vorstand des chemischen Institutes, der Nobelpreisträger Prof. Dr. Fritz P r e g l, vernommen, welcher erklärte, daß die in der Leiche der Kormann Vorgefundene Menge Arsenik absolut tätlich war. Die Geschworenen verneinten mit acht gegen vier Stimmen die Schuldfrage auf Mord und bejahten einstimmig die Schuldfrage auf Totschlag, begangen an einer Verwandten. Der Gerichtshof verurteilte Marie Mattl wegen Totschlages zu a ch t I a h r e n schweren Kerkers. . 23.SePtenkber 1924!kren Verwandten, Freunden, Gästen, Kunden rechtzeitig In der der „Wiener Morgenzeitung“ am Sonntag den 28. September (29. Elul) zu gratulieren! Sie $paren Geld, Zeit u. Mühe! Die Neujahrsgratulationen der „Wiener Morgenzeitung“ haben sich seit Jahren beim jüdischen Publikum bestens eingeführt. Um die grosse Fülle der einlaufenden Gratulationen unterbringen und günstigst placieren zu können, empfiehlt es sich, den anliegenden Bestellschein sofort auszuschneiden und umgehend an die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung“ einzusenden. Der Betrag ist am besten in Noten der entsprechenden Landeswährung gleichzeitig mit dem Bestellschein in bar zu überweisen. geschickt würden und hinzugefügt, aus'den Eingeweiden werde man doch nichts ersehen können, da die Kormann alles erbrochen habe. Auf seine Erwiderung, daß alles genau festgestellt werden könne, habe sie bestürzt gestanden, sie habe heimlich Arsenik in den Tee Der Preis für das Einheitsinserat (20 mm) beträgt: Für Wien und Oesterreich . K 70.000 Für Polen ...... Zloty S.- Für alle übrigen Länder Dollar 1.— beziehungsweise dessen Gegenwert in der Landeswährung * Köveß gestorben. Gestern früh ist hier der ehemalige Heldmavschall Hermann Köveß-Köveßhaza im Alter von 70 Jahren plötzlich gestorben. Er galt als streng und rücksichtslos. Beim ZusamMmbruch, in den ersten Nvvembertagen 1918, war ihm der Oberbefehl über die gesamte bewaffnete Macht übertrrmen worden. * Die Lebensmüden. Im Stadtprrlk hat sich gestern mittags ein zirka 55jühriger, Vesser gekleideter Mann aus unbekannter Ursache durch Genuß von Lysol zu vergiften versucht. Die Rettungsaesellschaft brachte ihn tat baß Rudolssspital. wo er bald darauf starb. — Gestern Vornfittags hat sich die Bedienerin Hermine W. nach häuslichen Zwrstldreiten nächst der Bricfitta'brücke in den Donaukanal gestürzt. Sre wurde gerettet. — Die 22jährigeJosefine B. hat sich altern in ihrer Wohnung mit einem Rasiermesser zahlreiche Schnittwurwen zucwfügt. Die Rettungsgesellschaft brachte sie in das Spital. — Gestern früh gegen 2 Uhr hat sich bei der Firmiangasse cm der Kreuzung mit der Hietzinger-Hauptstraße sin etwa Rjahriger Mann mit einem Revolver erschossen. — Sonntag abends hat sich im Hause Herbeckstraße 59a der Privatbeamte Wiktor W. aus unbekannter Ursache durch Leuchtgas zu vergiften versucht. — Der 23jährige Kutscher Rudolf B. hat sich gestern früh nach einem Streite in der elterlichen Wohnung mit einem Taschenmesser mehrfache Stichwunden zugefüat und wurde-von der Rettungsgesellschaft am die UnfaWatwn gebracht. * Die Autoraserei. Gestern nachmittags wurde in der Gumvendo^erftratze die 60jährige Private Agnes Drahora? von dem Auw A7 203 nrederäestoßen und verletzt. Dre Rettungsgesellschaft brachte sie in das Spital. — Nächst dem Stube'nring wurde gestern nachmittags die Modistin Elise SyEora von dem Auto-A4936 mehrfach verletzt. Sie wurde in das Spital gebracht. * Ein Taschendieb auf dem Sportplatz. Gestern wurde dem^Chcvrm Wein ber get auf dem Sportplatz Hakoah aus feiner Rocktasche eine Geldbörse mit -zwei Perlen im Gesamtwerte von sechs Millionen Kronen entwendet. * Trafikeinbruch. Gestern haben unbekannte Täter in der Trafik in der Stadtbahnhaltestelle Brigittabrücke einen Einbruch verübt, bei dem sich Rauchmaterial im Werte von 8 Millionen Kronen und eine Million Kronen Bargeld erbeuteten. * Einbruch ln einem Pelzgeschäft. Gestern wurde in dem Petzgvschäft des David B l e u m a n n in der Merbachstraße 24 von 'unbekannten Tätern, vom. Kanal-aus ein Einbruch verübt. Es wurden Pelzwaren im Gesamtwr-ete von zirka 100 Millionen Kronen entwendet. , , Zioni ft is che B e z i r k 8 s e k ti o rt II. Mittwoch den 24. d. um 7 Uhr abends findet im Lwpoldstädter Tempel. 2. Bez., Tempelgasse, eine D a v i d-W o l f s o h n -G e d an kfei er statt. Die Gedenkrede hält Rabb. Dr.. David Feuchtwan g, die kantoralen Funktionen versieht der neue Oberkantor Heinrich F i f ch e r. -r Zeiroth H a m i 8 r ä ch i. Der KuO Mr hebräische Literatur (Leiter H e r z L e r gl. beginnt am 4. Oktober. Der Kurs für Hebräisch, Anfänger und Fortgeschrittene (Leiter D aft), beginnt am 2.Oktober. Einschreibungen Dienstag den 29. und Mittwoch den 34. d. von 8 bis ö Uhr nachmittags, 2. Bez., Untere Augartenstraße Nr. 86. — Zionistische I u g e n d a r n p p e L e o p o. l d st a d t. Heute, 7 Uhr abend, Schwimmen im Beatrixbad, 9. Bez., Bahngasse. Nur gegen Vorweisung der Mitgliedskarte. Nachher Besprechung betreffs der Gruppenbildung. Die in Aussicht genommenen Führer werden ersucht, bestimmt zu erscheinen. Morgen Mittwoch den' 24. d. um Vs8 Uhr abends Plenarversammlung. * Eine kriegsktanke Frau, welche durch ein int Kriege er* * wordenes Nervenleiden außerstande ist, regelmäßig einem Berus nachzugehen, IM mit ihrer 64jährigen kranken Mutter in größtem Elend. Ueberdies steht die 'bedauernswerte Frau gegenwärtig vor der Delogierung. Rasche Hilfe -ist dringend notwendig. Wir lenken die Ausimerksambstt unserer Leser auf diesen krassen Elendss-all und sind gerne ibewtt, Spenden entgegenznnehmen. Eine arme jüdische Frau, die für drei Kinder zu sorgen hat, wendet sich an die Hilfsbereitschaft unserer Leser mir oe.r Bitte, ihrer zu den Feiertagen zu gedenken. Wir sind bereit, Spenden entgsgenzunehnren. * 53 Millionen aus der Straßenbahn. Gestern wurde der Privaten Radmilla Nikol itsch in einem StvaßenIbahnMg aus dem Kärntnerring während der Fahrt von einem unbekannten Täter eine lederne Brieftasche, enthaltend 53 Millionen Kronen gestohlen. * Eine Fata Morgan« in Baden. Letzten Samstag!bot sich dem Badener Publitzum gegen halb 6 Uhr abends ein wunder- Voltes Schauspiel. Am Horizonte erschien südlich von Baden ein Schloß mit Türmen und Zinnen. Das farbenprächtige Bild, das Mner Luftspiegelung seine zwei Minuten dauernde Existenz verdankte, wurde allseits bewundert. > * Baufortschritt am Spullersee. Die Generaldirektion der Oestrrveichilschen Bundesbahnen teilt mit: Am 14. d. ist mit denr Aufstau des Spullersees begonnen worden. Mit diesem wichtigen Bauereignis bereitst sich die Vollendung der gan- 'zen Kraftwerksanlage' vor, so daß mit Beginn des nächsten 'Jahres die zur schrltttveisen Ausnahme des elÄktvischen Be- 'triebes ans der Arlbergstrecke Landeck—Bludenz erforderliche Wassermengen verfügbar sein wird. * „Hilf dir selbst"-Kurse. Die FvauenaktiM „Hilf dir selbst", 7. Bez., Westbahnstraße 31, Tel. 88-2-96, hält für Freuen und abgebaute weibliche Angestellte Kurse zur Selbstanjerdigung, Modernisierung und Reparatur von Kleidern, Wäsche und Hüten für Anfänger und Fortgeschrittene, täglich von 9 bis 12 Uhr, 2 bis 5 Uhr und 6 bis 8 Uhr, wie auch MVnatslehvkurse» ferner über alle Arten weiblicher Kunst- und Nadelhandfertigkeit nach farbigen Vorlagen nsw. * Ein agudistischer Bubenstreich. Aus Krakau wird uns geschrieben: Vor einten Tagen fand im hiesigen Kultusgememdchause eine Sitzung des Zenträlrat-es der Agudah statt. In einem diesen SitzungÄsaM oÄgrenKenden Kckm-er, in dem die studentische OWUisation Haschacher ihre Borträge verainstalt-et, hing das Bild Dbeodor Herzls. Bor Beginn dev Beratungen wucke das Diw von Mem ^FÜ h ver d er.K r'a- Lauer A ä udisten umgedreht mud M ddni Gesichte zur Wand auf-gchärigt. Als nach den Beratnnigen das Bild vemntergenonrmen wurde, fand man es ganz böschäditzt, zerrrssM unv hen Kops HerD ganz zerschnitten. Auf ei ne Interpellation, warum denn dies getan würde, antwortete e i N Füh rer der Ag uL a h.lächelnd: „C r w a r g e g e n uns u n d'd a h e r wurde ihm der Kopf heruntergerissen." Drüse Tatsache, die der ,F!otvy Dzienttik" veröftentlicht, hat in hiesigen' Kreisen größte Empörung hevvvvgernfen. . --«—--rrrrT'- L« Zusammenbruch der Berliner Masrasni- Stagione. Fortführung im Großen Schauspielhaus. Aus Berlin wird nns unter dem 22. d. geschrieb.'.^ Die Verhandlungen, die unter Förderung des Präsidentel: der Bichnengenossenschaft Karl Wallauer seit Tagen schweben, um eine Fortsetzung der ital-'.'.n 'chL.- Smatt-ne am Kaiserdamm unter neuen Gesichtspunkten und unter Leitung Mascagnis im Großen Schauspielhaus zu ermöglichen, sind so weit gedichen, daß spätestens morgen die Deriträge endgültig abgeschlossen und unterschrieben werden dürften. Dad neue Mascagm-Gastspiel wird dann am kommenden Samstag beginnen und eine Reibe von Abem^' llmfassen. Ans Bctreiben der dielen unbefriedigten Glänbiger wurde oie Krinli-; nalpolizei zum Eingreifen veranlaßt. Die KriDvinalPolizei wird Prisen, ob es sich bei Scheckmanövem, die man *.«t Unternehmern und Geldgebern der zusammengsbvochenen Sragione zur Last legt, tatsächlich um Vergehen handelt. Einer der Unttrnchmer, der rumänische Jmpvessario Hajmovrci, «st bereits von der Krirninalpolizei vernommen worden, er wurde wach Aufnahme eines Protokolls wieder entlassen. „Brettl." Uraufführung im KomödienhMS. Robert Peiper, der Autor dieses „Stückes unserer Lage" ist noch sehr jung und Gottes Wege sind -wundevbari Am Ende wird doch noch ein dramatischer Dichter aus ihm. Mau könnte über diese fatale Uvausfühvung hinwsFkommen, indem man sich mtt Wonne auf die guten Leistungen ctttjcliier Mirwirkender stürzt und auf diesem nicht mchr ungewöhnlichcu Wege vergißt, von dem Stück ju sprechen. Die Herren Fischer und Felder, die begabte Christel Hermann-Storni, halben ja vortrefflich gespielt und rührend war Elfe P a n t o, über deren allzu entblößten, blutjungen Leib ein reines, unverderbtes Antlitz wachte. Aber es ist diesmal wirklich nicht am Platz, taktisch zu verschleiern, was im Interesse der Knnftübung in Wien festgenagelt werden muß. Dieses, von einem noch unreifen Menschen aus zahlreichen Fetzen anderer Stücke, zusammengesetzte und — Gott set's geklagt — aus eigenem garnierte Stück wurde gespielt und zahlreiche reife, begabte Draniatiker bleiben unausgeführt. Die Hauptfigur ist der Schauspieler Jchannes und man entnimmt aus seinem Namen, daß er nach -Golgatha gchen wird. In diesem Falle auf dem Wege über das „Brettl". Dort finket er ein anständiges, hochgemutes Mädchen, das sich , endlich entschließt, sich ihm hinzugebm, allerdings nicht ohne festzustellen: „Morgen werde ich die Deine und dann zünde ich eine Kerze für meine tote Mutter an." Aber dieser Entschluß bringt sie aus die schiefe Ebene. Ein -Dollarmann, den Herr Peiper ärtzMch zu untersuchen unterließ, bevor er ihn in sein Stück auifwahm, macht das gute Mädchen und noch zwei andere ihrer Kolleginnen krank. Aus dem Spital gchellt enilassen, sinkt sie Vortraguaal da« Wiener Schrlftstellsrverelnee .DIE SCHOLLE* II. Lilienbrunngasse la (im Dianabad-Oebaude) Heute Dienstag den 23* September 1924 Va8 Uhr abends M Itwirkench - Die Damen: Hilda Dulitzkaja, Mirjam HoeftltVSchnabel, LinaHopenko, Hanna Schwarz, Zofia Spatz; die Herren: Kapellmeister Max Geiger, Samuel Ben-Levy, Oberkantor G. Margulles, Robert Sthwärz, Regisseur V^kSilberberg, N.Tamarl, 8. Zucker Künstlerische Leitung: Bernhard Scharrer Einladungen erhältlich am Schalter der „Wiener Morgenzeltung" und an der Abendkasse

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