Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2011 (20.9.1924)
- Date
- 1924-09-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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^etlf 4 ‘ ' ' Schiffes iheiitt, >KeßS die ,,MDd" iw, unveDhrMM^ stand nach Nomc zurück, dann wird der Verkau'f des Fahrzeuges einen so großen Betrag ekndringen, daß Roald Amundsen, der nun bankrott ist, wieder solvent «wird. Man erwartet, daß zwischen den Eismeerschiffern und Fischern ein heißer Wettbewerb entstehen wird, um in den Besitz eines so ausgezeichnet!: Eismrersahrzeuges zu. kommen. Außer der „Maud" selbst ist: noch die Ausrüstuirg des Schisses in Berücksichtigung zu ziehen und Nomc lft der beste Platz zur Realisierung dessen, was hie „Maud" an Bord hat. Man kann indessen die „Maud" nur schrver in Rechnung ziehen, solange sie sich noch im Treibeis befindet. Zn den Aktiven gehört auch das Landgut, das Ämnndsen lei Svartskog in Buttdefjord besitzt. Unter den Gilänbig-ecn gibt, es etwa, zehn amerikanisch« Lieferanten. Zu den bevorzugten Gläubigern zählt natürlich die Bemann-' n it n der „M a n d", von denen die überwiegende Mehrheit die ersparten Löhne erst nach ihrer Heimkehr in Emp- 'aug nehmen soll. . Wgewehrter Numerus clausus in Prag. Ans Prag wird uns gemrödet: Nach den Demonstrationen der antisemituchr-n Htudentrnschasi -in Prag gegen den j ü d ische n R e k t o r Z i c i n Hertz war der Plan a-ufgeraucht, einen ft u d e n t i f ch e n B e i r a t für die. jMeren Fragen der ttnsvevsität, so auch in der Frage der Roktorswcchl, zu ernennen. Bor einigen Tagen wurde nun die diesibeJÜgliche Verordnung des Rektorats an: schtv-arizeu Brett der dcustchrn Un-Wersität angeschlagen. Dwser Beirat sollte nur von jenen Studenten gewähl: -werden, die sich bei der letzten BoUsgählmrg als yitr deutschen Nation bekannt hatten und den Besuch dänischer Schulen nachwsisen konnten. Die jüdisch nation a'l e n und sozia-lisisichen Studenten protestierten dagegen und die tschechische Presse begann eine Kampagne gegen dieses Borgehen des Akadeinrischen Senats, das geeignet sei, 'ogar den Nurnerus clauises iherbeizHichr-cn. Die Regierung ai nun die Wahl dieses Beirates verboten. ButomobilunglSü des TroMdußriellen Weinmann. Der beSa-Mite Kahlengroßmdusirielle Fritz Weinmann aus Prag ist das Opfer eines Automobiilunsalles geworden. Aus der Rückreise von Wien nach Aussig fuhr sein Auto bei Lettmevitz bei einer Kurve an eine« Baum an, überschLg sich dreimal ünd Vliöb vollständig zertvimmre-rt liegen. Weimnann erlitt Verk-etzumgen, sein Schwager Ingen iE Wei,ringer Mckb unverletzt, wahrend dev Ehaufffeur Knoche nbrü che davontr-rrg. Eisenbahnunglück in Polnisch-Lberschlesien. Aus Breslau «wird uns gemeldet: In der NÄHe von Kattowitz entgleiste ein Güterzng. Zehn Waggons stürzten eine. Böschung hmab und wurden vollLmWen ze > trümmert. Der Verkehr ans dieser Strecke.ist vorläuGg. unterbrochen. Die Bergnügnngsrekse mit dm gestohlenen Millionen. Der am Frachtenb-ahrchos MatzMrsdvrff ÄS Kassier verwendete Revident der Qesterveichffchen Bundesbahnen Michael Grtletz hat -am 7. August seiner Frachtm'kasse einen Betvag von etwa 33 Millionen Kronen epttÄmmen und damit die Flucht evgröffen. Er lebte in den folgenden fünf Wochen ckn verschiedenen Orten des' SaMallmnergntes und in Berchtesgaden. Diese Vergnügungsreise hatte er in Gesellschaft einer Fvau angstreten und in den Ifüns Wochen den vsruntreuten Betvag zur Gänge ausgegeben. Er wurde verhaftet. ... —■ ■■■«■.' Ser Wrder aas Wie«. Koblenz, 19. September. Ein gewisser Johann Schwarz aus Preßbaum bei Wien, der kürzlich eine Frau in deren Wohnung ermoMt hatte, ist > hier verhaftet worden, Der Täter ist geständig. Seme HelserHoMr, der RegieaMeiter Ringer und die Wivwe Hoff mann,- die ihm zur-Flucht verholfen hatten, sind gleichfalls dechastetworden. Eine geheimnisvolle Raubaazeige. , Mehrere Männer hatten Donnerstag abends bei einem Teiche in de; Nähe der Endistation der 67er Linie in Favoriten eine bewußtlose Frau aufgefuuhen. Bei der Polizei erzählte sie, sie sei die .HausgeWm Berta Obermüller, eine! geschiedene Frau, die bis zum selbeir - Tage bei einer Firma im Prater in Stellung war. Sie habe sich gestern den rückständigen Lohn, Li-bex eine Milliön, auszahlen lassen und wollte zu ihrem Onkel in der Nahe von Wien fahren. Auf dem Praterftern schloß sich ihr enr Maun an, der erzählte, er sei Elektriker.der' EMvizitätswerke, und bewog sie, nicht bei Nacht zu fahren. Er werde ihr hier eine Wohnung verschaffen. Sie bestiegen einen Zug -der Straßenbahn, fuhren bis zm Oper und stiegen in einen 67er üm. Mit diesem fuhren sie bi^ zur Htdstatron, gingen,, dann in ein Gasthaus, das sie nach einiger Zeit wieder" verließen, um den weitern Weg anMreten. In der Nähe des Teiches sagte der Begleiter, sie solle ihm die HandtaM' übergeben. Als sie sich weigerte, e n t r i ß er ihr die T a s ch e, stopfte" ihr einen Knebel in den Mund und würgte.sie am Halse. Sie" fiel zu Boden und es gelang ihr, den Knebel zu entfernen und um Hilfe zu rufen. Sie sch noch den Räuber dieTäsche öffnen,., das Geld entnehmet! und "hörte auch. di^StWÜ^ ÄttdepörWute und das Bellen' eines, Hundes. Sie schrie abermals um Hilfe, sah den Räuber flüchten' und fiel in Ohnmächl. Als sie zu sich kam, standen ftemde Scntc um sie, die sie zur nächsten Wachstube führten. SBHft&ib mot^cnjici Eiii KommunWche Agitation gegen die Wiederaufnahme der Nr. SM» » > > m 11 I .*• In den meisten Betriebs der Wiener Metallindustrie wurde gestern die Arbeit wieder ausgenommen. In einer .Anzahl größerer Fabriken dauert jedoch der Streik noch fort; so streiken im 21. Bezirk die Arbeiter der Finnen W a a g n e r, B i r o u. K u r z, A. E. G. U n i o n, Friedrich Siemens und Fiat; im 16. Bezirk Warchalowski, „Vulkan", Hecht-Werke, Dieustl, Ga rill er und Grüllemey ex; im 10. Bezirk Brown-- B'overi; im-11. Bezirk die Säurer-Werke, Kabelsabrik Ariadne^ und August Kitschels Erben; im 20. Pezirk Krern.enetzkh uich Krause. Auch in L i e-s i.n g und A tz g e r s d o t f stehen die Betriebe still. Die Streikenden' hielten VevsaMnlungen teils in den Betrieben, teils im Ottakringer Arbeiterheim ab. Die Gründe für das An dauern des Streiks sind verschieden. In einer Reihe von Betrieben erklären die Arbeiter, daß sie eine läprozentige generelle Lohnerhohurrg verlangen. In anderen Betrieben liegt der Grund darin, daß die Arbeiter forderterr, die Unternehmer sollen sofort erklären, ob sie den Kollektiv- Vertrag amlchnun. Die Unternehmer tonnten aber keine bindenden Zusagen machen, da sie die Kalkulationen noch llicht durchgerechnet "haben. Die Arbeiter ilvaren auch zu diesem Verlangen nicht berechtigt, tveil nach km Abkommen die Industriellen bis 30. d. Zeit haben, sich über die Anuahlne des Vertrages zu entscheiden. In einigen Betriebell wieder erklärten die Ullternehmer schon heute, daß sie nicht in der Lage wären, den KolleUivvertrag anzunehmeil. Die erschienenen Arbeiter verließen daraufhin wieder die Betriebe. Der Metallarbeiterverband Machte gestern vorinittags die größten Anstrengnngeit, die Aufnahme der Arbeit in diesen Betrieben durchzusehen, was ihm aber insvlge des Einwirkcns radikaler Ele-mente, welche zu einem Ansharren int Streik ausfovdevten, nicht gelang. Seitens der Organisation der Industriellen wird erklärt, daß die Unternehmer in jenen Betrieben, tvo die Arbeit noch nicht aufgenmumen wurde, dieser Bewegung vollkomnren gleichgültig gegenübersteheir und an der Wiederaufnahme der Arbeit in nicht bedeutendem-Aiaße interesiiert sind. vom 18. d. nach dem Berichte ihrer an den Lohnbevhä-n8s iluugen teilgenommenen Delegierten ihre/Stellungnahme zu dein am 17. d. zwischen dem Wiener Jrvdlustviellenverband und denr Oesterre-ichischen Metallarbertervevband Kusta-nde gekommenen provisorischen Uekwinkommen foüigendevnmßen festgelegt: „Die eisen- und metallverarböiten'den Gsnossenschaften Wiens sind grundsätzlich bereit, im Sinn'e dieses UebereinkoMMens gleichfalls generelle Lohn re gelungen vor-zunehmen, loob-ei jedoch 1. die zwischen den. Minimallohnsätzen der Industrie und des Gewerbes bisher bestandenen Spannungen aufrecht bleiben; 2. die seitens der meisten eisen- und in-etallverarbeitenlden Genossenschaften seit der letzten Lohnvegelung in der Wiener Metallindustrie im Laufe des Jahves 1924 bereits erfolgten namhaften Lchncchöhungen weitestgehend berücksichtigt werden müßten. Es erübrigt sich, wohl noch 'besonders dawuf zu verweisen, -daß auch die eisen- und ndrtällveraribeitenden Genossensäpften diese neuerliche Belastung nur in der Vo-raussttzung auf sich nehmen können, -daß durch weitgehende Herabsetzung staatlicher «nd kommunaler Steuern eine entsprechende Ermätziig-ung der Produktionskosten erfolgt. Die Kommunisten. veranstalteten gestern mittags im Rathaus -eine'Persamm» lung, in welcher sie gegen die Beendigung des Streiks agi-; iierten. Der Arbeiterführer To man erklärte unter anderem: „Tie Arbeitslosen werden befristete Forderungen überreichen; wenn wir nicht termingemäß eine befiedigend" " Antwort erhalten, so werden die Arbeitslosen den berühmten Marsch nach Wien machert. Wenn sie hier imic Wohnung bekommen, s o werden sie sich in den Hotels festsetzen, und wenn sie Hunger haben, werden sie in den Wiener R e sta u r a n t s essen. Alan loird sie vielleicht daran hindern und sic einsper-ren, daun wevdeu die Avbcitslosen wenigstens in den Gefängnissen die Sträflinlgskost bekormnen." ' Die in der MetallM-ion des Wiener Wwerbegenossenschastsvevbandes vereinigten eisen- und metallberaübeitenkn Genossenschaften (Geißler-Verband) haben in ihrer Sitzung wmmmummammmnmmaämammmmmmmmmimammammm Die Deuwnstration, für welche die Polizei große Vorkehnlngen getroffen hatte, war außerordentlich schlecht besucht und gegen 1 U-Hr zu Ende. Ser Kongreß gegen den Mädchenhandel. Schwere Zusammenstöße Zwischen Deutschen und Franzosen. Gratz, 19.- Ssptembtzr. Äsgen Schluß der hantigen NachMttügZsitzung des Kongresses gegen den Mädchenhandel kam es zu-schweren Zusammenstößen Zwischen den deutschen und französischeji Delegierten. Der deutsche Redner geheimer R-egierungs- M Dr. Jung wandte sich in seinen Darlegungen gegen die über Befchl der Besetzungsibchörden im Rheinland und im Rnhrgebiet ins Leben gerufenen Jveudenhäuser. Er schilderte hier inkrassen Worten, wie die Mädchen in den Freudenhäusern behandelt werden, daß sie täglich von Montag bis Freitag 40 Äs 50, und Samstag und Sonntag täglich, . 70 Äs 80 Farbige empfangen müssen. Der sranMische Delegierte versuchte die Ausführungen der deutschen Redner zu erttkrästigen m\i> verwies - ddrauf, daß deutsche Aerste die Einrichtung von Bordellen im besetzten Gebiet empfahlen. Die Mstimmung wurde aus morgen vertagt und die Versammlung ging in grp/ßex Erregung auseinander. . \ Feiler in der Kunerolfabrik. ' ' . Gestern um halb 4 Uhr früh ist in der K u n er o l- 'Fabrik in ÄtzgerSdorf aus unbekannter Ursache in einem Oelmagaziu ein Brand aus-ge'brvchen. In Brand geraten war ein etwa 800 Quadratmeter umfassender stockhoher Holzbau, der in der Nähe zweier Qeltanks, die 20.000 Litt fassen, liegt. . In das große KokosnuHmdgazin waren in den letzten Ta^n große Massen KokosMsse neuer Ernte eingölagert worden. Die ölhaltigen Nüsse waren fiir die Flammen die beste Nahrung. Das Feuer mmfc in den Vorräten schon lange gewütet hckben, ehe es entdeckt wurde. Bei Ausbruch war es schon zu fpä-t, um daS Magazin selbst zu retten. Die gauze Fabrik war in größter Gefahr. Mit großer Aufopsierung arbeiteten die Werks- - Und Freiwilligen Feuerwehren, lieber Bitten der FLbriksle-ittmg rückte auch die Wiener Berussfeuerwehr mit vier BentziiuWschgeräten auf den Brandplah aus. Das Feuer konnte erst nach vielstündiger Arbeit gelöscht werden. Der Schaden ist sehr bedeutend, doch konnte der Betrich an.frecht-erhalten werden. Lar Wetter. Auch gestevn -gab es einen schönen Dag. Die Boraussatze fagt:.Herbstliches Schöntvetter andau c rnd, meist heiter. Stellenweise Movgennebel. Wien, 20. Septenrlber. * Sterbefall. Montag verschied in Prag plötzlich an Herz« 0 Rabbiner Dr. Julius N ea ch, Proseßor am deutschen sghmnasiuin in P r a g. Dr. Reach war in R aud n itz Und G aYa als Rabbiner tätig und würde vor elf Jahren nach Prag berufen, wo er als Nachfolger Prof. Kisch^ als Rabbiner an. die Meisl-Synagoge -berufen wurde'. In der zionistischen Bewegung hat Dr. Reach, der ein temperamentvoller und überzeugender Redner war, sert Beginn -eine hervorragende Rolle gespielt. Er zählt auch zwÄen Gründer:! der ersten Prager jüdischnationalen Studentenverbindung „Barissia". In den-letz, ten Jahren war er Bovsitzen-der -des Prager jüdischen Volks». Vereines „Zion". Das Leichenbegängnis fand Donnerstag in Prag statt. * Direktor Emil Regen gestorben. Gestern mittags ist hier nach langem, schwerem Leiden der Direktor der Allgemeinen Versicherungsgesellschaft Providentia, Emil 3t e g e n, im 82, Lebensjahre gestorben. * Tod durch Verbrühung bei einem epileptischen Anfall. Die Schneidermeistersgattln Rosa Koutny. die an epileptischen Anfällen litt, hat sich bei einem solchen'verbrüht und ist gestorben. * Mord an einer Frau. Die 28jährige Maurcrsgailin Marie B e z a u s ch k a -wurde am 10. d. um viertel 12 Ahr vormittags auf der BeziMstraße von F i st r i tz nach Liebe sbe r g im Bezirk Wqidhofen a. d. Dtzava von einen: unbekannten Täter erschossen. Von den Tatern hat man keine Spur. * Die LebenSmiiden. Der Vertreter Josef W. hat sich vorgestern wegen schlechten Geschäftsganges mit Gas zu vergiften gesucht. — Gestern nachmittags hat sich bei Nußdorf der 16}% rige Franz K. in die Donau gestürzt. Er wurde gerettet. Er hat die Tat wogen häuslicher Zwistigkeiten begangen. * Opfer der Donau. Am 17. d. witrde an der Erdbergerlande die Leiche eines ungefähr 60jähriaen Mannes geborgen. Er dürfte Arbeiter gewesen fern. — Gestern wurde im Prater die Leiche eines 36- bis 40jähr-i-gen Manms geborgen. Merkwürdig ist, daß der Mann schon «ine Zeitung von gestern bei sich hatte. Man fand bei ihm einen Zettel, auf dem in ungarischer Sprache stand: Ferdinand Reures. Lehrer, Äonlitat Zemplin. * Von einem Auto getötet. Gestern nachmittags wurde in der Westbahnsttaße ein -ungefähr sechsjähriger. Knübe, der Trimer heißen soll, von einem Äutotaxi erfaßt und überfahren. Er erlitt derart schwere Verletzungen, daß er starb. * Vermißt. Seit dem 16. d. ist der 16jährige Egon Schrödl aus der elterlichen Wohnung vermißt. * Schüsse aus der Straße. Gestern wurde in Rudolfsheim ein Einbrecher verfolgt, der auf der Flucht aus einem Revolver Schüsse Mauerte, die aber niemand verletzten. Der Mann, der schließlich von einem Wachebeamten überwältigt wurde, ist der 19>jährige Alexander Feichner. * SPoliierte Amerikabriese. Am 16. d. wurde beim Postamt in der Weintraubengasse der 18jährige Aushillfszüsteller Franz S. dabei betreten, als er zwei aus Amerika gekommene Briefe heimlich in die Zustellung des anderen Tages schnruggeln wollte. Er gestand, die Briefe, da er in ihn-en Geld vermutete, geöffnet, sie dann aber, da kein Geld darin war, wieder geschlossen zu Haben, um sie doch der Zustellung zuguf'ühven. Fra:^ S. gab an, aus Not gehandelt zu haben. Er wurde der Staatsanwaltschaft angezeigt. * Wiedereröffnung des Zirkus Hagenbeck. Anfangs Oktober wird der ^bekannte Zirkus Karl Hagenbeck nach erfolgreicher Tournee durch die Tschecho-Slowake: sein Wiener Wintecheim im Zirkus Rem-GMude wieder veIiehen. Das erlesenste Programm sowohl in Zirkusmrmmern wie hervorragenden Artlstenattraktionen wird schon im EröffMÄgsprogramm dem Wiener Publikum geboten werden. * Geschwornen- und Schöffenurliste für das Jahr 1925. Die Verzeichnisse der Personen, d:e zum Amt eines Geschwornen oder Schöffen berufen werden können, liegen vom 22. bis 27. d. und am 29. und 80. d., zwischen 9 Uhr vormittags und 2 Uhr nachmittags, in den Kanzleien der BWvkAvertvetungen für die im Bezirk wohnhaften Personen zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Dort können auch Einwendungen gegen eingeln-e Personen vorgebracht werden.! * TanzinsMut Hermann Braun, 14. Bez., Reiudorfgasse 42. . (Entgcttliäi.-