Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2009 (18.9.1924)
- Date
- 1924-09-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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■jf Ur. NMx ... Mett, WjMrNag^ Ler Uebrrsall ans einen Kassenboten. Die Tat eines Verzweifelten. . Me bereits gestern früh berichtet, hat Mittwoch nachmiittags der Provisionsagent der MetaWranche Josef Goildberger in «lrnem Bod-üvfnishäuschen aus dem ZianmeHmanu» pbatz den 69Mvi>gen Kassenboten der „Gskawe". idean er von!vmLM StvatzenbahnAU'g aus MoLgt war, Wevsallen. Er ver-! Letzte ihn leicht durch Schläge mit einem mit Lötzinn um- .! wnnldenen Schraubenschlüssel und Vevsiuchte ihm eine Akten»! tusche mit 100 Millionen Kronen zu entreißen. Der alte ' Mann wchrte sich und ries um Hilfe, worauf Goldberger fluch- - tete und verhaftet wurde.! Bei seinean Dochör bei Kommissär Dr. Dornauer " tvc'imt PoliHSlkonnniissariat AlsevgMntd igalb Goldberger an, aus Not gchcmdelt M halben. Seit evncim Jahre ungefähr ' soll sein Verdienst so schlecht gewesen sein, daß er sich in größter Verzweislung bchunden habe und der Versuchung nicht widerstehen konnte, den Kassenlboten, in dessen mit Geld geifüllte Weubasche er auf der Plattform der Elektrischen euren Mick getan, zu überfallen und M berauben. Daß Goldberger in der letzten Zeit fast gar nichts verdient hat und, daß er sich bei dem Kupferschmied Alb recht am Sachsenpliatz, zu. dem er auch den Schraubenschlüssel zum Berlanse tragen wollte, mitunter Beträge von 2000 bis 3000 K. ausgelborgt hat, ist von dem Kommissär feftgestellt worden. Auch vorgestern hat sich GoMvrger dort 10.000 K. ausgelvchen. Es hat über den Anschein, daß er nur deshalb zum Verbrecher wurde, weil er nicht den Mut aujbvachte, sich seiner FamMe zu offenbaren. Seine Frau, die noch gestern abends von der Tat m Kenntnis gesetzt wurde, war völlig gebrochen. Sie beteuerte, daß er das Verbrechen gar wicht notwendig gehabt hatte, um die 36 Millionen, wegen deren -ihm mit der Stvaifangeige gedroht wurde, aufzubriugen. Sie führte an, daß sie noch einen kostbaren Brillantcmhänger, sonstigen Schmuck und eine Kredenz habe, die allein 15 Millionen wert sei, und daß sie gerne alles geopfert hätte, um ihrem Manne Zu helfen, wenn er sich ihr nur auvertvaut hätte. Auch ein Schwager" des Goldberger, ein Spediteur, kam zum Kommissariat und gab an, er s.ei überzeugt, daß die 'Berwaridten die 36 Millionen aufgebracht und der Familie isoatst gchoffen hätten, wenn sie nur gewußt hätten, daß es dem Schwager so schlecht gehe. Der Spediteur erlegte sofort 500.000 K., um die Kost des Verhafteten aufzubessern. Goldberger wivd vor seiner G'mliefevuug an das Landesyeriicht dem SicheHöitsbureau zu weiteren ErihMmgen übergeben werden. Wien, 18. September. * Auszeichnung. Der Bundespräsident hat am 9. b. dem Gemeindearzt Dr. Heinrich Le eb in NeulenOach taxfrei den Titel eines Medizinalrates verliehen. * Unfall durch ein Auto. Die 63sährige Malerin Josefine Kanzletzc wurde gestern ans dem Kärntnerring von einem Auto verletzt. Die Rettungsgesellschaft brachte sie in ihre Wohnung. * Verbrüht. Am 11. d. abends badete die Hilfsavbeiterin Margarete Wondrak ihren 11jährigen Sohn Karl in der Waschküche in einem Waschtrog; Äs der Junge dann aus dem Waschtrog stieg, trat er auf den Deckel eines auf dem Boden stehenden, mit siedendem Wasser .gefüllten Kessels. Er erlitt so schwere Brandwunden, daß er stavb. * Brand. Dienstag früh um 5 Uhr brach in der Papierfabrik Friedrich Mayer, Flachgasse 26, infolge Kurzschlusses ein Brand aus, der Papievwaren und Einrichtungsgegenstände im Werte von 26 Millionen vernichtete. * Ein blutiges Familiendrama im Burgenland. Aus Sauerbrunn wird uns berichtet: Der Cafetier Anton Nein eth in Forchtenau lebteschon längere Zeit mit feiner Frau in Streit und hat ihr schon öfters mit dom Erstechen gedroht. Als seine Frau vor einigen Tagen mit der Zubereitung des Mittagessens in der Küche beschäftigt war. kam Nemech in die Küche und verhetzte ihr, ohne ein Wort zu sage»:, mit einem Küchenmesser einen Stich in die Schulter. Der in der Küche anwesende Vater der Verletzten zog das Messer aus der Wunde und legte es auf den Tisch. Als sich Ncmeth das Messer wieder anvignen wollte, um auf seinen Schwiegervater Karl Hofer loszugÄhen. kam es zwischen beiden zu einer Rauferei, in deren Verlauf Hofer dem Nemech fünf Stich« versetzt hüben soll. Nemech ist noch am selben Tage gestorben. Hofer, welcher unter dom Verdacht des Totschlages verhaftet wurde, leugnet, feinen Schwiegersohn gestochen zu haben, gibt jedoch die Möglichkeit zu. daß er den Nemech während der Rauferei unbewußt getroffen habe. * Verhaftung eines Betrügers. Der Bankbeamte N-ahnfen aus Husum, der mit einem gestohlenen Scheckbuch flüchtete, wurde gestern nachmittags hier vechaftet. * Kasseneinbruch. Dienstag nachts wurde bei der Firma Stone u. Blyth in der Kärntnerstraße ein Einbruch verjübt. Die Täter drangen von: Kanal in die Geschäftsräume. Sie erbrachen eine eiserne Kaff« und fanden darin Äs Beute 20 Millionen Kronen. In einer zweiten Kasse fanden sie einigen Schmuck. * Die Totenkleider der Filmschanspielerin Eva May. Aus Baden bei Wien wird uns gemeldet: Die Aufbahrung der durch' Selbstmord, geendeten Filmdiva Eva May gestaltete sich zu einem Creigms. wie es hier noch nicht gesehen wurde. Die Filmdiva wurde in der Totenkammer des städtischen Friedhofes in prachtvollen Toiletten aüfgöbahrt und mit einem Mantel im Werte von 36.000 Dollar, das sind zirka Ztveieinhalb Milliarden österreichische Kronen, bekleidet. Mit diesem Mantel hätte sie ursprünglich zur Verbrennung nach Wien überführt werden sollen, aber im letzten Moment wurde er der Leiche wieder abgeyommen. Das Publikum pilgerte zu Tanlenden auf den stadtffchen Friedhof, um die aufaebahrte Leiche ln ihren kostbaren Gewändern zu sehen. Auch die Uckberiührung indas Krematorium nach Wien gestaltete sich zu einem Ereignis, an welchem-viele Tausende von Menschen jeilnahmen. - * Die Inskriptionen an den Wiener Hochschulen. An der Wiener Universität und der Technischen HochsWle beginnen die MEv ÄoMAzeiLuns^ Ritteilsngen ans dem WM«. Statt Karten! Sabine Feniger Simon Engel empfehlen sich als Verlobte September 1924 ^WtelReftMMNt^- | Z. tzuth, II. HMündstraße 14 | (ehem. Stefaniestraße) 9103 ^Anerkannt beste K ü ch e! Die Zionistische Besirhsorganisat9on Alsergrund veranstaltet für die hohen Feiertage im grossen Saal der Jüdischen Rede- und Lesehalle, IX. Türkenstrasse 9, einen Karten erhältlich im Qeschäftslokal des Herrn Josef Sonnenblum, IX. Berggasse 25, und bei Herrn Litmann Kalman, IX. Hahngasse 12. 19723 „RichteriPreSteetfalnre 1 Barette— in den mannigfaltigsten Ausführungen erhalten Sie vorrätig , und nach Mass bei billigsten Preisen beim Spezialisten RUDOLF GOLOSTEIM, WIEN, II. TABORSTRASSE 84 Telephon 45-6*29 Gegründet im Jahre 1856 Telephon 45-6-29 Lieferant vieler inu. ausländischer Kultusgemeinden! Zahlreiche belobende Anerkennungsschreiben! Grosses Lager feiner Stoffe für Massbestellungen 1 laTeebutter Marke USA MILCHINDUSTRIE A. G. vorm. Erste sieir, Molkerei Tal, 57-309 5057 Tal. 57-310 Inskriptionen und Immatrikulationen für das Studienjahr 1924-1925 fiir Inländer am 23. d. und dauern bis in die ersten Okwbertage. Die Mnschreibnngcn für die A u s l ä nd er nehmen achtTag.e nach dem Jnskriptionstermin für die Inländer ihren Anfang. Am 23. d. beginnt offiziell das neue Studienjahr 1924-1925. * Neue jüdische Religionslehrer. Sämtliche im Sommer approbierten Zöglinge des Mischen Religionslchrevsemiuars haben im Dienste des öffentlichen Religionsunterrichtes der Wiener Israelitischen Kultnsgemeinde Anstellung gefunden. Zudem werden sie von einigen Privaten Btbelschulen in Verwendung genommen. Für die noch freien Plätze in dem eben eroffneten e r st e n Jahrgang des ■ Religionslchrersemiuars -werden in der Seminarkanzlei. 2. Bez., Tempelgasse 3, 3. Stock, Anmeldungen (Knaben) entgegengenommen. * Die Jurisprudenz über die Heiligen Stätte«. In Palästina wurde eine königliche „Order in Council" bekannt geigeben. wonach die Jurisdiktion über alle Heiligen Stätten Palästinas den allgemeinen Gerichten entzogen und dem High Cvmmissioner übertragen wird. Die Entscheidung des High Commissianer erfolgt nach Anhören ein>er eintzusetzenden Kommission und gemäß den Weisungen der Negierung in London. * Ein katholischer Geistlicher setzt sich für einen Rabbiner ein. Ein Düsseldorfer Pazifist schreibt der „Welt am Montag": ,,Jn dem Mainstädtchen Wertheim hielt der Kriegerverein eine Gedenkfeier für die Kriegsgefallenen ab. Zuerst sollte der protestantische Geistliche sprechen, dann der ka. tholffche und als dritter sollte für die jüdischen Frontsoldaten des ganzen Bezirks ein chewaliger Feldräbbiner ans Frankfurt das Wort ergreifen. Doch die BöMschen und Hakenkrenzler versprachen feierlichst, den jüdischen Redner am Sprechen au hindern und die Kundgebungen stören. Als der kacholische Geistliche, der mit dem langjährigen, ehrwürdigen und geschätzten jüdischen Lehrer Werchmns freundschaftliche Bezichnngen unterhält, von dem geplanten Bochaben der Hakenkreuzler erfuhr, sagte er seine Beteiligung nur unter der Bedingung zu, vah der jüdische Geistliche nicht nach, sondern vor ihm sprechen dürfe. Bei einer eventuell einsetzeuden Störung wollte er dann auch auf das Wort verzichten. Das zog, und die List des Pfarrers gelang; denn die Hakenkreuzler durften doch vor der Rede des Pfarrers die Feier nicht stören, und so verlief alles ruhig." - _ ' Große Leptzich-SkWo» bei Srendi. Eme große Anzahl von älter gemusterten Tchpicheu kn praktischen, guten und feinsten Qualitäten, hat das Teppich- , haus Orend i. Rotynttirmstraßi: 20, aus seinem riesigen Warenlager ausgeschieden und bringt dieselben zu tief reouzierten Ausnahmspreisen in Verkauf. Diese Teppiche sind in den Maßen von 1,10 mal 2 Meter, 2 mal 3 Meter, 2,50 mal 3,50 Meter, 3 mal & Meter und größer und -kosten je nach Qualität und Größe von 299.000 bis 5,000.000 K. pro Stück und darüber. Auch Laufteppiche in den. verschiedensten Breiten, geeignet für Vorzimmer, Bureau oder Wohnzimmer sind daselbst zu tief reduzierten Preisen erhältlich. Selten billige Kaufgelegenheit auch für Hotels, Pensionen und Institute. In der Okrasions-Restenhalle (Zugang: Fleischmarkt 1, neben dem Kino) Hunderte von Lansteppichen und Möbelstoffresten. . (Entgeltlich.) t WerbetAbonirerttenfürdie I I „Unter MrNemeztmg" I ' 18. September 1924' :^ip^Ärv Seite 7^ Bereioe. Vorträge und Versammlungen. . Hebräischer Kurs, Tabor st raße 59, Me i* z a ni ii, fiir Anfänger und Fortgeschrittene. Beginn Donnerstag den 2. Oktober unter Leitung des Herrn Daft. Einschreibungen Sonntag den 21. und 28. d. von 11 bis 1 Uhr, an Wochentagen von 3 bis 5 Uhr. — Z e i r o t h H a m i s r a ch i. 5kurs für hebräische Literatur, Herzberg. Beginn am 4. Oktober. Kurs für Hebräisch, Anfänger und Fortgeschrittene, Dast, beginnt Donnerstag den 2. Oktober. Einschreibungen, 2. Bez., Untere Augarten- K35, Sonntag den 21. d. von 11 bis 1 Uhr, Dienstag 8. d. und Mitttvoch den 24. d. von 3 bis 5 Uhr. — Z i ott i st i s ch e B e z i r k 8 s e k t i o n Brigittenau. Heute, 8 Uhr abends, im Cafö Halpern, 20. Bez, Gaußplatz 11, dringende Ausschußsitzung. Die Herren AnSschnßmitglieder werden ersucht, bestimmt zu erscheinen.. Unsere Leser werden um Hilfe für einen verarmten jüdischen Kaufmann gebeten. Er ist lungenkrank und müßte tu einer Heilanstalt untergebracht werden, um Nettnng «zu siudeu. Wir geben seine Adresse an r Isidor N o s e n f e l d, 2. Bez., Prateistraße 49, Tür 18. Jüdische Kinderfreunde. ■ In nachstehend verzcichneten Heimstätten und Kindergärten des Vereins „Jüdische Kinderfrennde" werden noch Kinder (Knaben und Mädchen) im Alter von 3 bis 13 Jahren ausgenommen. Einschreibungen finden täglich mit Ausnahme von Samstag und Sonntag in der Zeit von 4 bis 5 Uhr statt r Heimstätte 16. Bez., Wurlitzergassc 11; Heimstätte Obere Donaustraße 01, ll. Stiege, 1. Stock; Kindergarten Prater, Gasthaus „zur goldenen Rose" (nächst Tcgetthosf- Kino.) — Der Verein veranstaltet gemeinsam mit Herrn Rabbiner Edelstein in seiner Tagesheimstätte, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, II. Stiege, 1. Stock, anläßlich der hohen Feiertage ein Minjan. Karten sind im Sekretariat des Vereins mit Ausnahme von Samstag in der Zeit von 9 bis 1 Uhr nnd von 3 bis Uhr erhältlich. Die Not der jüdischen Studenten. Im Bewußtsein der Verantwortung für das Schicksal einiger Tausend jüdischer Studenten Ivendet sich der Jüdische Hochschulausschuß, gezwungen durch ä u ß er st e N o t, a u dies ü dis cheOeffentlichkeitmitderBitte, den argbedrohten Institutionen derjüdischenStudentenschaft zu Hilfe zu eilen. Die Mensa academica des Jüdischen Hochschulausschusses, in der täglich m e h r e r e H u n d e r t e a r m e r j ü d i s ch e r S t u d e n t em zu sehr geringen Preisen ausgespeist wurden, mußte aus Geldmangel gesp errt werde n. Der I ii d i s ch e H o ch s ch u l a u s s ch u ß hat immer den ärmsten Kollegen die Studie ngelder gezahlt. Jetzt wäre er leider nicht imstande, es zu tun. Die K r a n k e n f ü r s o r g e d e s I ü d i s ch e n H o ch s ch u ltt n s s ch u s s e s st e h t v o r d e r E i n st e l l n n g, weil die vorhandenen Geldmittel zur Neige gehen. Im Studentenheim des I. H. H, mangelt es an Bettwäsche, Decken und an notwendigsten EimichtungSgegenständen. Hilflos steht der I. H. A. dieser Not gegenüber. Auch dieses bescheidene Studentenheim kann er raum erhalten. Der I. H. A. macht alle Anstrengungen, um diese Institutionen aufrecht zu erhalten. Ohne raschesteHilfe derbreitesten jüdischen O e f f e n t l i ch k e i t werden jedoch s e i n e A n st r e n g u n g e n wenig fruchten. Der Jüdische H o ch f ch u l a u s s ch u ß wendet sich deshalb an alle Wohltäter und Menschenfreunde m i t d e r dringenden B i t t e u in r a s ch e und a u s g i e b i g e H r l f e, die allein den Zusammenbruch aller lebenswichtigen, unter große» Opfern geschaffenen und ausgebauten Institutionen der jüdischen Studentenschaft verhindern kann. — AdressenfürGelds e n d u n g e n: Jüdischer Hochschulausschuß, 9. Bez., Zimmermanuplatz 8; Postsparkassen-Konto „Gesamtverband Jüd. Hochschüler Oesterreichs Judäa" Nr. 68.763; Wechselstube Alserstraße der Anglo-Oesterreichischen Bank, Konto „Jüdischer Hochschulausschuß". Austritte aus dem Zudentum. Dikes Bernhard, geb. 11. Juni 1885, Wien, Geschäfts diener, 20. Bez., Karajangasse 1b. F i s ch e l Friedrich, geb. 13. August 1890, 9. Bez., Clusiusgafse 11. Gl atta u er Otto, geb, 3. August 1901, 2. Bez., Lasallestraße 10. Popper Herta, geb. 19. Februcir 1899, Teplitz, 9. Bez., Nußdorferstraße Nr. 2. Roth Theresia, geb. 22. April 1906, Wien, Schneiderin, 20. Bez., Wasnergaffe 27. R ö m e r Hans, geb. 11. Februar 1901, Wien, 7. Bez., Zieglergasse 2. L ö w y Gertrud, geb. 25. Mai 1900, Wien, 9. Bez., Bindergaffe 6. L i e b e r m a U it Bernhard, geb. 2. März 1882, Teschen, 9. Bez., Clusiusgasse 4. M e l l w a x i Nathan, ged. 4. Februar 1878, Felsö Hanos, 9. Bez., Thurngasse 6. Wechsberg Edith, geb. 26. Juli 1803, Mähr.-Ostrau, 19. Bez., Lannerstraße 30. Kraus Josef, geb. 20. August 1870, Skomon, Taschnergehilfe, 15. Bez., Hakengasse 20. Hecht er Leon Heinrich, geb. 27. März 1882, Sarkowa, Geschäftsführer, 1. Bez., Singerstraße 13. O p p e nh e i m Friedrich Wolfgang, geb. 23. Jurn 1909, Dresden. 9. Bez., Liechtensteinstraße 15. B r u n n Erika, geb. 7. Juli 1922/ Wien, 7. Bez., Pfeilgasse 23. O p p e n h e im Paula, geb. Friedrich, geb. 9. 3M 1888, 9. Bez., Liech teufte lnstraße 15. Menü Theophile, geb. 14. Dezember 1894, Wien, 2. Bez., Rothensterngaffe 13. Fried Leo, geb. 23. Oktober 1893, 2. Bez., Friedengusse 2. W e i ß m a n u Siegftied, geb. 26. April 1900, Wien, Beamter, 14. Bez., Nobilegasse 29. Fischer Julius, geb. 6. Februar 1891, Wien, Privatbeamter. 16. Bez.. Ottalringerstraße 31. Baß Susanne, geb. 3. Dezember 1902, Wien, Lehramtskandidatiu, 19. Bez., Grinzingerstraße 510. Kraus Emma geb. P f a n n e n s ch w a r z, geb. 28. Dezember 1871, Wien, 15. Bez., Hakengasse 20. R a p p a p o r t Marianne, geö. 27. Juli 1895, Wien, 2. Bez., Taborstraße 26. G a j e rrn a n n Sckloime Leib, geb. 15. Oktober 1899, Lublin, Geschiistsdjener, 6. Bez., Girardigaffe 4. L ö w i t Walter Rudolf, aeb. 2. Jänner 1902, Braunau, 3. Bez., Weyrgasse 6. Deuts ch Siegfried, geb. 4. März 1883, Wien, Theaterdirektor, 1; Bez.. Johannesgasse 1. S o n n e n w a l d Erna Franziska geb. K a r r a ch, geb. 2. Februar 1898, Wien, Kaufmcinnsgcittin, 6. Bez., Schadekgasse 16. Ehrlich Karl, geb. 29. Juli 1899, Wien, 16. Bez., Kirchstetterngasse 31. P o l l a k Egon, geb. 11. März 1902. Wien, FabrikSbemnter, 7. Bez., Schotteufeldgaffe 28. K o h n Richard, geb. 2. April 1900, Wien, 21. Bez., ' Erzherzog-Karl-Straße 62. H o f f m a n n Bernhard, geb. 4. November 1876, Leskan, 9. Bez., GuffenLauergaffe 4. Lindenbaum Theresia, geb. G u g l a, geb. 11. September 1696, Dinzendorf, 9. Bez., Allgemeines Krankenhmrs^ Z i n n a Irma, aeb. 10. September 1878. München, . 8. Bez., Alsersttaße 45. Dr. S t i m tuet Karl Josef, geb. 17. Juli 1901, Baden, Rechtspraktikant, 8. Bez., Kupkagasse 6. E l st e r Regine. geb. 7. Jänner 1878, Lemberg, 12. Bez., Malfattigasse 7.