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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-16 · Heft 2007 (16.9.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2007 (16.9.1924)
Date
1924-09-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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f '■■ ■ * Das Wetter. Dischönen Tage wurden gestern nachmittags durch , Regen abgelöst. Die Voraussage spricht von unsicheren: Wetter vnd möglicher Besserung für heute. Ae Lebenrmittel«öMr. Der Verkehr auf den gestrigen ÄebeusrmttelmarkLm s^ind tv: Zeichen des eingeschränkten Montagbedarses. Die Großwarkk» halle, die relativ günstige Fleischimp orte mrftvies, mit der Bahn waren zwölf Waggons eingelangt), bot sowohl im Großhandel jtote auch im Kleinhandel infolge spärlicher Käuferbeteiligung ein ruhiges Btld. Auch auf dem Naschmarkt, der Ledarfdeckend beliefert wurde, hielt sich der Verkehr dt mittelmäßigen Grenzen. Nur für Schwämme, die gestern in großen Mengen einlangten, war die Nachfrage eine lebhafte. Herrenpilze wurden zu 16.000 bis 20.600 K., Hallimasch zu 7500 bis 8W0 K. pro Kilogramm verkauft. Die Preislage auf dem Gemüftumrkt zeigte gegen Samstag keine Veränderung. Auf dem ÖbstmarkL war die Auswahl in allen Obstsorten eine reichliche. Zwetschke« haben sich im Großhandel mäßig im Preise verteuert und kosteten 6000 bis 7000 K. pro Kilogramm. Der Obstabsatz ist andauernd ein lebhafter. _ Besuch am guten Srt. Die Hrimatreise des Vereins der Schaffner in Men. In der Not des mittelMerKchen Ghettos ist die Bezeichnung des Friedhofes als der gute Ort entstanden. Wenn der jüdische Mensch sein Leben beschlossen hatte, war für ihn die Qual zu Ende. Nur am Friedhof fand er Ruhe und Erlösung. Darum nannte er die Sterbegewän-der die guten Kleider und den Friedhof den guten Ort. Um den Friedhof herum entwickelte sich das jüdische Verein slelben, der kümmerliche Ersatz politischer Organisation, und nur in der Verbundenheit mit den Toten fand der Jude Trost und Mut. Dir Jahrzeit und der Gräberbestich wurden zu einen: ftstverwurzelten Brauch, der das Band zwischen der Gemeinschaft und ihren Angehörigen immer wieder festigte. Au diese Tradition knüpfen alle Heimakbesuche der jüdischen Landsmamlschasten gerne an. * Die jüdische Siedlung m Schaffa (im niederösterreichi-schk-schechischen GrenzwiNkel) hatte im Jahre 1670 von -dem Gutsherrn, dem Grasen Starhembcrg und seiner Gattin, einer geborenen Gräfin Lubomirska, die Erlaubnis erhalten, sich zu einer Gemeinde zufammenzuschließen. Die Juden, die dort wohnten, waren zumeist nach der Ausweisung oder auf der Flucht aus dem ferdinandischen/ Nieder- Österreich über die Grenze gekommen und hatten sich neben ihren von altersher hier Lebenden Volksgenossen am Ostrand des Ortes, der wahrscheinlich einmal ein kleines Vorwerk der Thaya-Festung Drosendovf gewesen war, ihre Häuschen gebaut. lieber das Mer der Siedlung lassen sich nur Mutmaßungen anstellen, da archivarisches Material. vollständig fehlt. Bei einem großen Brand, der um das Jahr 1800 herum der: ganzen Ort in Asche legte, gingen alle Dokumente zugrunde und man kann nur aus Aufzeichnungen der Pfarren der umliegenden Gemeinden sowie des Zuaimer Stadtmuseums notdürftige Anhaltspunkte gewinnen, die aber die Bodenständigkeit" der Juden unbestreitbar machen. Sicherlich waren die Zeiten, die die Gemeinde seit ihrer Bildung durchlebte, stürmisch und leivvoll. Im Dreißigjährigen Kriege stießen hier Ligatrupipen .und Schweden aufeinander, türkische Mordbrenner streiften bei der zweiten Belagerung Wiens durch diese Gegend, später zogen bald österreichische, bald preußische Truppen durch das Gebiet der Thaya und es ist sicher, daß die Drangsale der indischen Emwohuerschaft größer waren als die der draschen. Doch konnten sich die Inden, soweit dies in jener. Jenen möglich war, Politisch frei er,iwickeln. Die hätten ihr? autonome G.'.me'ndcvrrwalning und ihre Schule. Der Hsimjall Tüdmährers an die Tschocho-Slowakei nahm ihnen b:id--s, wobei bemnkc werten matz, daß vir Autonomie injolg: - drr durch Abwanderung in die Städte eiugetretenen S:bwiichung der Genlcind« sitz nick: mctr larcg hätte erhalten können. D:>: wrrrschl.ntl'cken B?lbäl:r.Is'.' sind tvolsKoS geworden. da die Grenzlinie unmittelbar hinter den: Ort verlaust und di? ''üriicken Küing^wnl-sleute von ihrem altgewohnten Hinterland abgkschnitten hat. .* ■ Es waren demnach :n dieseur Svnnrer 225 Jahre seit d:r Bildung der Gemeinde vcrar>roett. Der Verein der Schaffaer in Wien hatte beschlossen, d-eje Feier durch einen korporativen Besuch in den Heimatsort zu begehen. Tie Vorbereitungen, die in Schaffa selbst getroffen wurden, führten automatisch dazu, der Feier .den vollen Charakter eines jüdischen Festes zu geben. Man mußte die Gäste jüdisch begrüßen, da man die EmPfiMichkeiten der deutschen und der tschechischen Landsleute in Rücksicht ziehen mußte. Aus dieser negativen' Notwendigkeit wurde aber ein wunderschönes, von starkem nationalen Cnrpsinden getragenes Fest, das jeder Veranstaltung dieser Art als Dörbild dienen kann.' Von dem stattlichen Haus der jüdischen Kwltusgemvinde iochte an den Tagen des Festes, an: 7. und 8. September dreses Jahres die blau-weiße Fahne mit dem goldenen Zionsstern, wohl das erste Mat, däß diese Farbe an einem offiziellen Gebäude zu sehen war. Am Güdausgang der alten Festungsmauer war eine Ehrenpforte ausgestellt, welche in hebräischer und deutscher Sprache ,chen Freunden aus der Ferne" den Will'kommensgruß ent,gegenries. Mi blauweißen Fahnen und blau-weißen Armschleifen gingen die Ordner den Gästen entgegen. . ... Auf die Aufforderung des Wiener Vereines zur Teiluahm-.' an der Reise hatten sich in Wien an 300 Personen genm meldet,. in der Mehrzahl ältere . Leute, voiu denen einige s?',r fünfzig Jähry:' nicht in ihren: Gsbarrtsort geävesen warerr. Die Reise erfolgte Sonntag früh in drei separaten Waggons der niederösterwichischen Landesbahn. Die Paß- und Zollformalütäten dank dem liebenswürdigen Entgegenkommen der Grengbchörden, der österreichischen in Langau und der tschechische:: in Schaffa in kürzester Frist abgötvickelt werden.. Auch die in «den einzelnen Dörfern des niederösterreichischen Grenzbezirkes lebenden Juden benützter:. die Gelegenheit zun: Besuch ihrer Eltemgräber und kamen zu Wagen mit. An der Staatsgrenze erwarteten Mitglieder des Kultusvorstandes und die Ordner mit einer MttsiÜapelle die Gäste und geleitetet: sie im geschlossenen Zug unter Vorantragung blau-ioeißer Fahnen in den Ort. Vor dem Eingang hatte sich eine tausendköpfige Menschenmenge versammelt, ' tvelche aus der Ortsbevölkerung und Neugierigen aus den benachbarten Ortschaften bestand. Die Gäste wurden mit herzlicher Freude empfangen und auf den Platz vor dem jüdischen Gemeindehaus geführt. Dort erwartete sie die Repräsentanz der Kultusgemeindr. Der Kultusvorsteher Herr Siegfried Scheuer begrüßte den Zug, worauf der Obmann des Wiener Vereines Herr Joses W a l l i s ch für den wärmen Empfang dankte. Ein herziges Mäderl, die kleine AA Guttmann, entbot den Wienern den Gruß drr Jugend. Die Gäste wurden sodann zu 'ihren Quartieren geführt. Jedes jüdische Haus nahm freudig Brjuch auf und auch die'christliche Bevölkerung zeigte rüonlenswerte' landsmannschaftliche. Gastfreundschaft. ' Nach dem Empfang wurden die Fahnen von den Ordnern ' im feierlichen Zug in das Festlokal, das Restaurant Füruber g, überführt. Dort fand am Abend ein gemeinsames Essen statt, an das sich ein Fackelzug schloß, der unter Musikbegleitung den ganzen Ort durchschritt. Ein Ball beschloß diesen ersten Teil des .Programmes. * Der nächste Tag war der wehmütigen Evinnerung an die Toten gewidmet. In der Synagoge fand am Morgen ein Gottesdienst statt, an welchen: alle Gäste teiluahmen. Das Gotteshaus war von "Andächtigen überfüllt. Herr Professor Dr. M. H u ß aus Wien, ehemals Rabbiner in Schaffa, hatte als Ehrengast die Fahrt mitgemacht. Er hielt im Tempel eine weihevolle Gedenkrede, in der er die Geschichte der jüdischen Gemeinde besprach. Sodann ging alles nn: de>: Ort herum zu dem stillen, verträumten Friedhof,' Lessen verwitterte Grabsteine außgefrischt worden waren, damit die altersgrai^n Inschriften leichter lesbar würden. Hier sammelte sich die gesamte jüdische Bevölkerung um das „ZaLdrk-Hadm-Häuschen", die Gruft eines zu Beginn des 19. Jahrhunderts verstorbenen jüdischen Gelehrten, und Prof. Dr. H u ß sprach wieder tiefempfundene Worte des Gedenkens. Er verwies «ans die Verbindung .Kölschen Len Lebenden und den Toten, die ihr jMsches Leben und ihre jüdische Weltanschauung festgelhalten hatten und deren Wirken innige Treue zu ihrer Familie, zur Mischen Gemeinschaft und zu Evez Israel geweiht hatte. Nach der Rede stimmte der Knntor das Cl-Mole-Rachm'im an, worauf die ganze Gemeinde mit chm Käddisch sagte. Es war ein ergreifender Augenblick voll tiefster Andacht. . Mittags wurden die Gäste wieder von der ganzen Ge« «teinbe zu.ihren Wagen geleitet und traten die Heimreise n§ch Wien an. Das Fest verlief bei herrlichstem Wetter in »Msterhaftester Ordnung und war von keinem Zwischenfall gestört. Me Teilnichmer waren einig im Dank an die Veranstalter in Schaffa und in Wien. •; [ Kollodiumervloffoil in Aussig. ^<Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung") - r,-: Aussig, 15. September. Am Sonntag ist das Laboratorium der Lacßfabrik Alois D ü r s ch m i d t in AuM infolge Selbstentzündung der in dem Objekte aufbewahrten Kollodium wolle unter furchtbarem Krach in die Luft geflogen. Das Laboratorium ist vonr Erdboden verschwunden, eine Wand des KeMhaufes ist eingedrückt und in dem anstoßenden Wohnhaus, der Firma A. Maggi gehörig, wurden an der Rückseite alle Fenster und Türen herausgerisfen. Sechs Bewohner dieses Kaufes trugen leichte Verletzungen davon und konnten in häuslicher Pflege belassen werden. Der Schaden dürfte sehr bedeutend sein. Die Fabriksanlagen selbst blieben unversehrt, der Betrieb ist ußK gestört., AtttomobllrmgM. fEigeniuenst der „Wiener Morgenzeitung".) Turnau, 15. September. Gestern früh überschlug srch ein Auto auf der Fahrt von Reicheüberg nach Spindelmühlle. In dem Automobil befand sich der .Gesellschafter einer Reichenbevger Textiilfirma Friedrich Guth mit Frau.-und Tochter und noch drei Herren. -Die Insassen wurden herausgeischleudert, ein Herr namens Siegfried Wolf kan: unter das Auto zu liegen und wurde so schwer verletzt, daß er noch am selben Vormittag verschieb. Die anderen fünf Jirsassen des Wagens erlitten mehr oder weniger schMe Verletzungen. zwei rouMen tödlich vernnglückt. Sonntag stürzten Lei einer schwierigen Gletschertour der Beamte der Salzburger Filiale der Bank für Oberösterreich und Salzburg Ludwig Schifferer und sein Tourengefährte Hermann F e i ch t u e r vom großey Fieber hörubel ab. Felchtner war sofort tot. Schifferer wurde mit einem Schädelbru ch geborgen und nach Salzburg übrrfiihrt. Vor zwei Jahren ist ein Bruder FeichtnerS auf de»: UnterZberg tödlich verunglückt.. i«, Sf'DfeMfe ife , Nach dem Spiele erstäche«. Todesopfer eines „wilden" Fußballwettspieles. Sonntag nachmittags fand auf dsM' FuhbaWatz in S f a m m e r.s d v r f ein /HreundschaftA« Wettspiel" zwifchen dem -FußbaMub des. ^Humanitär e u" Be reines Krieau: und -dem GPorWinb Nord w a ch t 2 0 statt. Nach Schluß des Spieles begalben sich die Mitglieder beider Klübs in das Gasthaus Lei me r in Stammersdorf. Es kam zu Meinungsvevschvedenheiteir zwischen beiden Gvttppen, die in Streitigkeiten endeten. Schließlich verließen die Mitglieder des Vewiines Krieau das Gasthaus und fuihren fort. Ihnen folgten die Gegner. Mr ein Spieler namens Nachtigall vom Sportklub Krieau blieb im Gasthaus zurück. Nachtigall wurde dann von zwei Leuten hinter ba§ Gasthaus gelockt, und dort wurde ein neuerlicher Streit vom Zaun geibvochien und dabei erhielt Nachtigall einen tödlichen Stich. Es wurde von der Polizei ststgestellt, daß der Totschläger sich auf dm: Fußballplätze schon während des ganzen Matches in der unangenchmsteu Weise bemerkbar gemacht hatte. Er hatte einem der Linienrichter die Fahne .tmgge:w.mnten und sich eigeirmächtig als. Linienrichter aufgespielt. Er hatte aber auch schon währeiÄ» des Spieles ein Messer gezogen und die Gegner bedroht. Bei der Durchsuchung der Umgebung des Tatortes wurde ein sogenanntes Schnappmesser mit Mutspuren gefunden. Der Verdacht der Täterschaft richtete sich gegen einen 'gewissen KevtMnn Nieß ner. Er hat sich gestern abends beim PolzeikommissvÄat Bvigitte-nau selbst gestellt und die Tat zAbgegeben. Er ist 21 Jahve alt. Das Wettspiel seW war kein reguläres, dal Sonntag nachmittags wegen des Länderspiek's gegen Ungarn überhaupt allgomoines. SPiÄverbot herrschte. Es kann sich daher nur um ein sogenanntes „wildes Wettspiel" gehandelt haben. Wilhelm Nour gestorben. , Wie. ans H a l l t gemeldet wird, ist doriseMst der Professor der Physiologie Geheimer Medizinalrat Wilhelm Roux im 76. Lebensjahre gestorben. Mit Roux verliert die Wissenschaft den Begründer der Entwicklungsmechanik in der Physiologie. Er stellte di« Lchre von der funktionellen Anpassung auf, die ans der EnÄvickkung der Zellen der mehr in Anspruch -genommenen Organe auf Kasten der weniger tätigen bericht. Seit 1895 ordentlicher Pro, fessor in Halle (vorher war Rmix 6 Jahve an der Innsbrucker Universität Ordinarius für Anatomie) hat er das anatomische Institut und das Institut für physiologische Entwicklungsmechanik geleitet. Roux' wissenschasiliche Arbeiten waren bahnibrechurd ans dem Gebiete der Physiologie. Ae Kaufmannschaft gegen die deabfichttgte Radioverordnung. Der Haüptvevband der österreichischen^ KanfmaMdschaft hat in einem ausführlichen Gutachten zum Referentenelttwrirf der ersten Teleigraphenverordnung, welche das österreichische Radiowesen regeln soll, Stellung ge:u>mmrn. Bor allem werde der Radio in teres.s ent durch die unnötigen Formalitäten, die er beim Erwerb und der der Weitergabe, ja sogar 'bei der Aufbewahrung vm: Radioapparaten, ' gu beobachten habe und die unter strengen Strassanktionen stcheu, vor: der Radiobewegung geradezu abgeschreckt und damit die Entwicklung des RadiowesenS in Oesterreich unterbunden. Gegenüber den vor: ihm algelehnten Grundsätze:: der Rogiermrgsvorlage bringt der Hauptverband ein einfaches Systeru in Vorschlag, welches bloß Anmeldepflicht der Radwabonnenten mit strengen Straffan'ktionen für die Schwarzhörer und eventuell eine Anmelde-(nicht KpuZessions-)pflicht für Erzeuge^ und Händler^ vovsieht. }■, , Ae „Fahrkarte aus dm Mars". Sonntag abends erregte ein Offenbar geistesgestörlcl Mann ans der Döblinger Hauptstraße großes Aufscheu. Splitternackt und Moß mit einer Sportmütze bekleidet, tauchte er plötzlich aus und ging -auf und ab. Passanten sammelte:: sich an. Plötzlich sprang der Mann auf ckwen vovbeifcchrenden Straßenbahnzug und verlangte vom Schaffner eilte Fahrkarte auf deu Mars. Unter dm Fahrgästen entstand große Berwirmng, die der Mann dazu benützte, um Während der Fahrt plötzlich durch ein Fenster hinauszuspringen. Zwei Passanten nahmen ihn fest. Er wurde zum Kommissariat Döbling gebracht und dort als der 32jährige Schlossergchilse Franz E. erkaMt. Er ist erst kürzlich gleichfalls im Adamskostüm im 8. Bezirk aulfgetaucht, ivar da>un in die Heilanstalt An: Steiühof gebracht und aus der Anstalt am 11. d. wieder entlassen worden. Nun würde er neuerlich der psychiatrischen Klinik übergeben. Seine Kleider.wurden in einem HMsfluv ausgchmden. V'i. Re Lage in der Bolkroper. Die Direktion der Bolksoper teilt mit: Bis Fr'eitag spielt wieder das ganz- Orchester, das vertragsmäßig fünf Tage in der Woche zu spielen hat, während für die restlichen zwei Vorstellungen tz-ev Woche datz Orchester bezahlte Überstunden leistei. ' :>• , * i * \ Die passive Resistenz, die Ende voriger Woche eingesetzt hat, bezieht sich aus diejenigen Musiker und. Jnstrnmeltte, die in der betreffenden Woche ihre fünf Diensttage'absolviert hckben ultd sich nun weigern, selbst bezahlte Ueberstlmden;u leisteil. Die Berhandluirgen mit dem Musikervechand werden sortgesetzt.

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