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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-14 · Heft 2005 (14.9.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2005 (14.9.1924)
Date
1924-09-14
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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[fsm 8 . ' Fnh 11. UntzHllichlmeZ, frohes Fahren durch hevW-- lichies Tand. Ich He dw letzthin. erschienene falbÄh-afte Halevi-Uebersetzung 'des FranHurter Schriftstellers Fro-nz RoisentzwoiN. Trotz drückender Hitze-, die sich allmählich ansmacht, und trotz des. inrmer wieder 'ruckweise aufl-chenden Gchpräches der an 'HoiltzPrebfen in der Slowakei sehr interessierten Mitreisenden fesselt diese Lektüre in starkem Mähe, denn ich suchte die g wße Diebe, ans der'sie entstand. (Glänzend sind die übe raus Iliugen Benrerknnlgen Roisenzw'eigs über das Übersetzen im allgemeinen.) Höfliche Grenzpolizisten M Marchegg bedauern, mich stören zu müssen, sälntieren daun nreinen Papieren und gelben mir den Eintritt in die RöpM-iL frei, die sich als e.ndlafe Fläche geliber Felder hintbr-eitet. Kurch weites sonniges HevMand schneidet sich der Zug. Letzte Ernte wird «rrMfirihrt. Romantisch kommt das grüne Galgoczer Gebirge mit seinen in den Schluchten klebenden Burgruinen näher, weicht wieder zurück, lharkbistlichen Wevdchlächen Platz machend. Fette Kuhherden -uüd schnatternde Gänse. Breit liegt die Sonne ans den unaib-' Mbaron Maisfeldern. EinfloiwaTisches Lied zur begleitenden Ziehharmonika einÄckender Reservisten kommt schwermütig aus dem Nchenwaggon herüber. Dann wieder deutsche Worte, ungarische Flüche und ein Lied heimfahrender Schomrim. Drei, Vier Spmchen nelben^ einander und trotzdem Frieden 'Platz hat dieses Land slowakischer Menschsn für drei, vier Sprächen/ ‘ Dre Höhle von DeMänovka. Anf-einer .er-, barmlich. fchlech^ten Straße mrapfchievenwir .ins Waagtal, da^ eit' 'roittwntrschev Schönhsüt kaum zu. Ähevbieten ist, zwei Stundenlang den.Muß entlang bis ins Seitental ■ von Demänovka, wo letzthin von dem Mitarbeiter des bekannten Geologen Absalon,. Professor Kral,- die „Nene Höhle" entdeckt wurde. Es sei vomuslgchchickt: Was ich hier sah, Wertras die höchshgsshannien Erwartungen und sichert dem Entdecker, den natürlich nicht- Zufall, sondern jahrelange Beoibachtnngein zu seiner ' Entdeckung geführt hatten, einen guten Namen. Diese Höhle wird, wenn «es die Regierung verstehen -wird, sie im Ausland bekannt zu machen, als Naturwunder ersten Ranges die Anziehungskraft der Karpathen bedeutend erhöhen. > Unter der Führung Profesior Krals betraten wir den Über achthundert Meter Wer dem Meeresspiegel liegenden Einstieg, gingen vorsichtig die vor kurzem aus unverfaülbaren Rottannen hergest-elltm Geländer entlang, stets!begileM von TroMsi-nsormatiouvn aller Art, an Terrassen schneeweißer Troipfsteinvorhänge vorbei, auf denen kleine TröHsteinblöcke aufsitzen, die in "ihrer schneeigen Weiße wie Gebers iaussehen. StemformatioNen -tvie Falbeltiere, Drachen, Bartzn/daM wieder ans einer dunklen, ebenLU Fläche Formationen, die tauschend einom Schachspiel ahMn. Ganz deutlich ist ein Turm, ein König, ein Läufer zu unterscheiden, jeüseits Ibfefer Fläche .wieder eine Teeprüppe mit Krinoline und unck^n tckbt dev Fluß in duMem Lärm. Tief eingeschnittenes Kamm entläßt da und dort Seitengänge, die, wie mein Führer' mir mikteilt, bis' zu fünfhundert Meter weit hineingehen, 'Formationen in korallenroter FäMmg treten auf schneewsißem Untergrund ^rff mrd'mit einem haltenwir ' erschüttert: wir stehen im „Dom". Eine Wer Hüntzig Meter hohe und achtzig Meter lange Halle hat uns arDgMommen, Drei «natüv-, liche Etagen übereinander bilden Galerien, aus denen die. Phantasie den Spuk aller Höllen sucht, Weiße Blöcke ratzen aus dunklen Tiefen güfpenistisch herauf, und es. ist uns, a!ls Esse der Schrei, der in uns ob dieser erschütternden Unbegreiflichkeit aufstehen will,, sterben, ehe . er laut wird, denn wir suhlen uns klein, eMich wieder unserer Klein- heit bewußt. ,Poh moy!" Mst unterdrückt «dev slowakische Arbeiter, der oft und oft schon, hier war, der an diesen. Stegen hier mstgearbeitet hatte, wieder und wieder er-, schüttelt von diesem Unbegreiflichen, und wir sagen mit ihm. „Gadol hui" (GE ist groß!). Weiter geht dev Weg zum „Dom her Toten".. Ein wohl zehn-.Meter hoher Mock von unbegreiflicher Aehnlichkeit mit einem Menschenschädel steht vor uns, und rötliche',/Basen," die in keiner anderen Tropfsternlhühbe der Welt Vorkommen sollen, und Vorhänge und dann wieder von der Decke eine mannsgroße beiüweiße Formation und /Form eines, Lusters. Weintraubenformationen zu unseren Füßen, dann wieder ein Stailagtitenwalid tausender haardünner Nadeln wie Eiszapfen, dann wieder groteske Gnomen Und Falbeltiere und endlich der Goldene See, auf, dessen goldigem, gang seichten Grund wie Seetang, Korallen, und Schwämme Steinformationen wuchern. Ms hicher ist die Höhle zu-- gänglich/Cm Kilometer Weges liegt hinter uns und, wie der.Professor mir sagt, noch doppelt so viel .vor. uns; große .Hüllen noch, ein ungeheurer See und evMittevnide Schönheiten, sind noch' unzugänglich. — Klein, ganz klein und müde von dieser unechörten Erschütterung kehren wir um. Warmer Sonnenschein, blendendes Licht umfängt uns., und ich danke dem Professor für das wahre Wunder, das er mich sehen ließ. Mein Wunlsch, es möge ihm die Vollendung .des Werkes glücken, ist ihm böfter Dank. Stundenlang gchenwir-Iber d^ MM^JUivück, durch romantische Nadelwälder und Äber^MwpDMder. ,Mott möge dir helfen!" grüßen die heirmchrenden Bauern, .und unsere Antwort ,-Er möge es hören!" dankt ihnen. Glocken der Herden, Glocken eines fernen Dorfes, b'lutigrotec Sonnenuntergang, das ganze Inventar der Romantik um uns, Ibis, die Schlote her Gerbereien,. vonEiMäsch vor uns guifthuchen ünd lvir'durch pie:■ minder! rommtzischen Straße-Npfutzen der Vavstadt Wser edlen StM-JeJ W. rärGchley,. KM' ' ,■ 31e 8mnmlitj)gen ber Suöoöeftet Jfnttus* gmeinbe föt bie Slumertt8«claufuB«öbfet. Das Präsidium der Budapester Kultusgemeinde freigesprochen. -. Wir berichteten seinerzeit, daß die Budapester Staatspolizei gegen das' Präsidium der dortigen Kultusgemeinde wogenio erböte n e r S am m I ü ng c lt von Geldern eine Strasunt ersu ch un g einleitete und der Staatsanwalt die' Vorerhebungen pflegen ließ. Den Vorwand zu dieser Strafuntersuchung bot. die Tatsache, daß ein vom Kultusvorstand' eingesetztes Komitee die-zur Unterstützung der infolge des Numerus clausus ins Ausland vertriebenen jüdischen Hochschüler esngelaufenen Spenden,ent-gegennahm und sie an die bedürftigen Studenten ins Ausland toeiter-lei-tet-e. Im Verlaufe der Untersuchung bestritt Kultuspräsident Ar. Lederer die Strafbarkeit dieser- Sammeltätigkeit. und erklärte gleichzeitig, daß. die Budapester Kultusgemeinde diese wie jeder Jude es als-ihre Wicht ansehe,...die aus den ungarischen Hochschulen vftrdrän gien j üd ischeu S.t ud e n ten, .selbst um den Preis der größten Opfer, zu unterstützen. ' Infolge dieses Verfahrens Mhte die Unterftützungsaktiou, die offenbar aus antisemitischen Gründen, aber auch deshalb verhindert. werden sollte, weil die Regierung erst jetzt zur Ueberzeugung gelangte, welch unermeßlichen wirtschaftlichen Schaden das Land durch den Wzug rkesvKcr Beträge erleide. Nach fast einjährigem Streiwevfahren und nachdem sich die Regierung von dem schlechten Eindruck, den-dieses boshafte Vorgehen im Anslande erweckt hat, überzeugen..mußte, wurde das. Präsidium der Kultusgarneinde auf Grund eines Gutachtens des Kultusministeriums frei gesprochen; die befch-lagnahmten Gelder wurden freigegeben. Das Gutachten des Kultnsmimstevmms pflichtete, dem: Standpunkte des Kultuspräsideuten, daß-diese wohltätige Sammlung zu den autonomen Rechten der Kultusgemeinde - gehöre, bei. 12. 8WW«- IS52 Nr. 3005 8in Silbe vom Ku-Klux-Klan gewaltsam entführt. Aus New-Nort meldet I. T. A.: Alls Freeport wird der folgerrde aufsehenerregende Fall gemeldet: Bei vinam jüdischen Einwohner Freeports, dem Drogisten Ernest D. Lewis, erschienen dieser Tage zehn Männer, und forderten ihn auf, die Stadt b i n n e n z e h.n Tage n z ü.v e rlasstn. Ms Herr Lewis an einem der letzten Abende mit seiner?Frau und seiner Schwiegertochter von einem Spaziergänge heimkehrte, wurde er vor feinem. Hause vyn fünf Männern umzingelt,- in -ein .unhele-uchtejes Automobil.- -gesetzt und - e w te. .fuhrt. Man ist M sein Schicksal sehr hesorgt. ßm Zahl Ehalmarbeit in Sestemich.; . Trotz der starken- Palästinaemigration, -die in den letzten drei bis. vier Jahren über Wien, gegangen H.und noch-heute geht^ ist-es in Wien ungeachtet.aller-Bemü^ngen-der Wrluzorganisäticm bisher nicht gelungen^ den -.EMuzgedanken^in die Wiener zionistische Äugend zu verpflanzen/ , Wir . wollen, uns hier nicht näher mit-den, verschiedenen, ldvsächen und Hindernissen befassen: der . Mangel an. iutellek« tuellen Krästeir, das geringe Verständnis der Mener Zionisten für den Wert des Challrz, -er jetzt.moderne.Sporckult, der-den Geist, der heutigen Jungend beschäftigt, all.das trug dazu bei, daß' der Ehalnzgedanke, der von.seinm. Anhängern besonderen Ernst'und viel Ergebenheit fordert, nur ein schwaches Echo htzrvorgernfen hat.. ' Aber energische und optimistische Jugendliche haben nicht glauben können, daß der Ehälu;,,der überall die einzige.Triebkraft zur praktischen Päläst'maarbtzit ist, in Wier^, der StM, wo Horzl ge'bebt und geträumt hat, in der Stadt mit einer jüdischen BövMemng von zirka 300.000 Seelen, einer großen zionistischen Organisation und einer starken jüdischen Jugendb-ftvogung keine Wurzel faffen sollte. : . Vor zirka einem Jahre einten sich die Jugendgmppen -Hvodah Speising, . Menarah uild die Chaluzim des Blau- Weiß, um m die Wiener EhaluKbeweguW neues Lebür zu bringen: Es tourden landwirflchaftliche Ktvnzoth organisiert, ntcm 'bildete Gelwssen in berschiedellen Fächern aus und pro Mktiviorte alle Mitglieder,- das heißt, man stellte sie auf Be Mfe ein, die für Palästina' lwtweiidig und nützlich,sind. Bon 200 ziÄbewußten und organisierten Mitgliedern sind 70 bei der Landwirischäft (Pottenbrunn, Pernhofen, Gramat-Reu sicdl mW in anderen Ortschaften) tätig, die anderen verteilen sich auf folgende Berufe: Schlosser, Spengler, Elektriker, Tisch ler, Gärtner, Bcmärbeiter usw. Dank dem Berstälidnis der Wiener Gewerkschaften .für unsere Sache, ist es dem Sekretariat des Hechaluz' gr langen,, eine große Zähl seiner Mitglieder in verschiedemn privaten Betrieben uiüerzuöringen, wo ihnen die berufliche 'Ansbilwcng für Palästina ermöglicht wird. Es wird, wie bereits berichtet, für die nächste Zeit ge- , plant,..eine Schusterwerkstätte für 12 bis 13 Arbeiter einzu» richten. Doch ist hiesnr eine Summe'von 60 Pfund notwendig', deren AufbrinMUlg man nur zum Teil von der Zentrale des HechMz erwartet. Die Wiener Challlzovgcnvisation steht mit .den t s che ch o - s l o w a k i s ch e n H e ch ä lu'z' (Dechelech- Lawan) hr Verhandlungen, aim g.cLneinfam in Wien Schlosser-, Spengler-, Elektrikerurch./Mchlerweirkstätten zu. errichten^ und so Fachkwnzoth für Palästina heravzubilden. Fast' alle Chawerim können hebräisch, für die ganzkleine Gruppe, welche das Hebräische noch nicht erlernt hat, besieht öin hebräischer Kurs. Nach Palästimia stich vonr März d. I. bis heute 35 Chawerim abgegaügen, die ihre berufliche.AusbstduiV im Hechaluz erhalten haben; 48 Chawerim, die ihre geistige und... beMflühe AnsbWung beendvt haben,..kommen für.diH nächste.' . Zeit in Betracht. . - In den letzten Wochen haben sich beinr Wierwr Chaluz, zahlreiche Mitglieder, m e i st g e b o r e n e Wiener -aus den westlichen Bezirken, gemeldet, darunter viele mit Doktoraten, JngeniMrdiplomeir, Hochschulbildirng usw., die unr Zlufnahnre. in die Organisation bitten, um in Palästina physisch schwere .-Arbeit zu leisten und in der Gemeinschaft der. Kwuzoth zu :'leben. Doch so leicht ist und wird man'nicht Chaluz! Mpn- Macht diese Chawerrnr mit dem Streben und Zielen des He», 'chalnz vertraut, man gibt ihnen Zeit über sein . Programms. 'Mlchzudenken und sich zu entscheiden. Mer lange daawrt dsts. - Micht, denrr bald stellen sie sich der Chäluzovganis.ation zur' .Verfügung, um sich geistig und beruflich für Palästina heran- . -gubilden. ' Wer agitiert für den Chaluz?'Welche heilige Kraft treibt'' -diese Menschen in die Reihen unserer Pioniere? Von wöm' -haben sie gehört, welche Arbeit in einem kleinen Zimmer deS PaläftinaamteZ (Sekretariat, des. Wiener Hechaluz) geleistet wird? Der Ehaluz redet und predigt doch nicht! Wer hat überhaupt die ganze Chalnzbewegung ins Leben gerufen?-!Welcher Kongreß, welche Partei hat vor fünf.Jahren, nach der Bal-.' -faur-Deklaration, die Chaluzim. gerufen? Kein Mensch, keine - 'Partei —.. wenn man von: ehemialigen Waad lealiath Qwdim ..(Vorläufer des heiltigen Pal-ästinaamtes) abschen will —, kein Kongreß hat unsere Pioniere .gerufen, um diese historische Aufgabe zu erfüllen. Die Bewegung ist instinktiv ent», standen. Aus den entferntesten Teilen Rußlands sind sie gekomnren, um die schwere Last, welche die Geschichte uns allen aufgeladen hat, freiwillig aus -sich zu. nehmen und auf verschiedenen Wegen und über gefährliche Grenzen nach Erez Israel zu kommen; oft gegen den Willen der Zionistischen Orgauifatimc. Ans ihrem Wege -haben sie ihre Gedanken verpflanzt und jetzt wachsen die Früchte, ans den Samen, .die. sie am Weae Abraham - BviL. - - * . . . . . Die EhalitzKewegung in den einzelnen > Ländern. : Auf der dieser Tage in Dan-zig abgehälte'nen Tagung de8 - -' Welt-derb-andes Hechaluz wurden verschiedene Berichte.'erstattet', aus denen man einen Ueberblick über die Starke -der Chaluzbeioegung in den einzelnen Ländern entnimmt. So. existieren in Polen, Ostgalizieu ausgenommen, 204 Ghaluzorganisa- - tionen-M? mehr als 5000 Mitgliedern, darunter 4115 aktiven. Ferner zählt Hechaluz Hazair 1646 Mitglieder. Der polnische ' Hechaluz besitzt zwei eigene große Güter und elf kleinere Güter mit kompletten wirtschaftlichen Einrichtungen. Im vergangenen Sommer sind, 370 Ehalnzmitglicher. als qualifizierte Arbeiter nach Pallfttinä ckbgewandert.- Der 'ostgallizische Hechaluz zählt 2300 Mitglieder. Cs existieren 18 landwirtschaftliche Gruppen, in' welchen 211 Chaluzim und ChäliWt austzeMlidet werden.. -v'' In Deutschland gibt -es 1050 aktive Chaluzim, unter ihnen'' 200 ChÄuzot. '. -. ' - Der litauische Hechaluz zählt 500.Mitglieder. Cr besitzt ein eigenes Gut. u.nd eine Ärbeitevko.operation Awodah, die:- sogar von Regieruugsinstitutionen Bestellungen.erlM.und aus- . führt. Aus Litauen find 380 Chaluzim mch PaWstiga.abge- . reist. In Memel sind 100 Chaluzim vorhanden. Der internationale Stnbentenkongreß in Warkcha«. - .Aus Wars'chiau vM'.untMtt 18. d'. berichtet: Gestern mittags wunde im Philhavmoniischen Saale dev ijnterna'tiouale Studentvnkvngrsß im Beiisem des Präsidenten der Republik, Wosciechowski, sowie der Vertreter der Bchörden und des diplomatischen Korps seierNch eMmt. An. dsm Kongreß nehmen 240 Delegierte teil, daMNter. solche. Ms Großlbritannien, Frankrelüch, den Vereinigten Staates. Belgien, dov^ Schweiz, Holland, .der Dschecho-Slowakeii und Jugoslawien, ferner 17 MchHolschewMscho -Russen. Im Nam-en der polnischen Regierung begrüßte dev Ünterrichtsmmister- Miklaszew ski den -Kongreß. Wends fand ein. Entpfang im. R-achavs statt. Unfall ein« fravzöfischen Flugrenger in gnnrbrnlk. Wie aus Innsbruck gemeldet, wird, hat sich , ent fraw, zöfisches Flugzeug, das von Paris nach Zürich, geflogen und' - gestern.früh zur Wöiterfahrt über den Arlberg aufgastiegen war, um die Vorteile einer Verbindung P a r t s—B u k a r e st über die Schweizer und die österreichische Alpenstrecke, zu er-, künden, .gestern mittags bei einer in I n n s b r u ck-beabsichtigten Z w j s ch e n l a n d u n g.ans der Ulsis-Wivse infolge -des zu . Weichen,Bodens.übe.rschlagen, wobei.der Pilot NogueS und die übrigen sieb en. Insassen zum Teil leicht vorletzt wurden, zum Teil mit dmr bloßen Schrecken davon-. kamen. Die Passagiere, die sich, nachdem die Innsbrucker Rettungsäbteilung erste Hilfe geleistet hatte, sehr rasch erholten, fetzten ihre Reife mit der Bahn fort. Der. Aeroplan, der leicht beschädigt ist, wurde zur Reparatur nach Frankreich zurückgsschickt. . , Das Aedolberattentat in Margareten^ Die Täterin enthaftet. ' Frau Anna Z Wahl, welche, wie berichtet, ein Revolverattentat auf' den Zuckerbäcker Fü r t t nge r verübt 'hat und wegen Mordversuches in sttafgerichtlicher Äniersuchung stehi, prwvde «gestern! enthaftet. Md von «ihren Wern übernommeru

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