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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-12 · Heft 2003 (12.9.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2003 (12.9.1924)
Date
1924-09-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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September werden demnächst Stempel merken zu 160.000 Kronen und 200.000 Kronen (in dunkelgrüner Farbe auf lichöbrauuem Grunde) in Verkehr gesetzt werden. Die Ausgabe von Stempelmarken zu 300.000 Kronen wird Ende dieses Monats erfolgen. * «Jüdische Wochenschrift." Wegen der Tagung der Misrachi-Weltkonferenz in Berlin entfällt diese Woche die Ausgabe der Indischen Wochenschrift". Sie erscheint in der nächsten Woche als Doppelnummer im erweitertem Umfange. * Palästinensische Propagandisten für den Keren Kajemeth l'Jsrael in Europa. Der große Bodemnangel, unter dem die Kolonisation in Palästina leidet, hat es bewirk:, daß die aktivsten Elemente unter den jüdischen Bewohnern des Landes, Arbeiter und Lehrer, unter Hintansetzung ihrer nächsten Interessen einige ihrer Mitglieder direkt von der Arbeit holten, um sie dem Keren Kajemeth für seine Propaganda« und Sammelavbeit in der Diaspora zur Verfügung zu stellen. So hielt sickvorige Woche Professor Schiller auf dem Wege nach Galizien in Wien auf, ferner Frau Chajuta Bussel, die Gattin des früh verstorbenen Gründers von. Dagania, und Herr M an 0 ä ch, Kolonist von Dagicma und einer der ersten Schomrim im Lande. Gegenwärtig weilt Ch. Uri (Zaslawski), einer der Kolonisten von Nahalal, der im Lande seit 15 Jahren tätig ist und zu den hervorragendsten Vertretern der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas gehört, ferner Ch. Hurwitz, Sekretär des Hauptbureaus des Keren Kajemeth IJsrael, in Wien. Morgen Samstag, 4 Uhr nachmittags, werden die beiden Letztgenannten im Bureau des Keren Kajemeth l'Jsrael, 2. Bez., Zirkusgasse 93, über die Kolouisationsformen in Palästina und Wer OrganifationIfragen, die Arbeit des Keren Kajemeth l'Jsrael betreffend, referieren. * 40 Juden in Rumänien ausgezeichnet. Aus Bukarest berichtet I. T. Ä: Der König von Rumänien hat 40 bekannten jüdischen Persönlichkeiten den Orden „Steaua Romanici",;bcit Stern von Rumänien, und den „Eercana Romanici" verliehen. Unter den Ausgezeichneten befinden sich: Dr. Stvommger, Dozent an der medizinischen Fakultät an-der Universität zu Bukarest; die Journalisten H. Streitmann und Dr. A. Berkowitz sowie eine Anzahl Kaufl-eute, Rechtsanwälte. Aerzte usw. * Von Agenten verführte Palästinawanderer. Dieser Tage brachte, wie I. T. A. berichtet, , ein rumänischer Dampfer 20 aus Polen stammende Juden samt ihren Familienangehörigen nach Galatz zurück, denen «der englische Hafenkapitän in Jaffa die Landung untersagt hat. weil sie nicht im Besitz einer Einreiseerlaubnis waren. Die unglücklichen Familien hatten ihr Letztes ausgegeben, um die Kosten der Seereise zu decken. Sie waren von gewissenlosen Schiffsagenten verfi'lhrt worden, die ihnen eine sichere Landung in Aussicht stellten. Nun aber mußten einige Mitreisende Passagiere 38.000 Lei aufbringen, um für sie die Rückreise nach Galatz zu bestreiten. Dort wurden sie vom Palästinaamt in Obhut genommen. Man bemüht sich, für sie eine Einwanderungserlaubnis zu erwirken. * Das Jüdische als Gehetssprache. Die „Jewsektia" in der Ukraine hat nach dem Bankrott der sogenannten „lebenden Synagoge" zu einem neuen Mittel gegriffen, um jüdische religiöse Einrichtungen dem Kommunismus dienstbar zu machen. Es wurden kommunistische Minjanim (Betergemeinden) geschaffen, wo-in Jüdisch gebetet wird und auch der Thoraabschnitt während der AndachtsWung in jüdischer Sprache vorgetragen wich. Zu diesem Zweck wurden die Bücher Mose von einem Kommunisten, einem gewesenen Dhoraschreiber, ins Jüdische übertragen. (I. T. A.) ' * Die Juden in der Gemeinde Plock. Aus Warschau wird uns berichtet: Bei den Gemeinderatswahlen in Plock erhielt die jüdische Liste von 21 Mandaten fünf Sitze. * Wieviel Menschen kann die Erde ernähren? Die gewaltige Ueberschwemmungskatastrophe in China, die Millionen von Menschen mit dem Hungertode bedroht, da sie die Ernte in riesigem Umfange vernichtet hat, wird immerhin in dem Gedanken an Hilfe'aus erntereichen Gegenden gemildert. Sie logt aber doch die Frage nahe, wie viele Menschen denn Wohl überhaupt unsere Erde zu ernähren vermag. Es wäre hierzu zunächst sostzustellen, daß nufere Erdkugel zu 130,3 Quadratkilometer aus festem Land besteht. Hiervon filnd aber weniger als die Hälfte, nämlich nur 66 Quadratkilometer kultursähig. Bon dieser Fläche gcht wiederum die Hälfte als Allbaufläche verloren, Werl sie mit Wald und Wiesen bestanden ist. Es bleiben also nur ungefähr 2800 Millionen Hektar zum Anbau für menschliche Nahrungsmittel übrig. Die Verteilung auf den Kops der Bevölkerung ist in den einzelnen Ländern recht verschieden. So entfallen nach der „Chemikerzertung" in Deutschland auf jede Person 0,3 Hektar Anbaufläche,'während in den Vereinigten Staaten von Amerika diese Zahl fast ein Hektar beträgt. Nimmt man pro Kops 1,2 Hektar Anbaufläche an, so ist die Erde imstande, für 2300 Millionen Menschen Nahrung hervorzubringen. Da die Bevölkerung unseres Erdenlballes fast 1700- Millionen beträgt, so könnte die Höchstzahl immerhin bald erreicht fein. Es ist jedoch die Zahl von 1,2 Hektar pvo Kopf sehr reichlich bemessen, und so konnte die von der Erde hervorgebrachte Nahrung, zu- . mal wenn die Kultur der Landwirtschaft auf den Stand der westeuropäischen gebracht wird, die doppelt« Anzahl der Menschen sättigen. Wenn nun gar alle Menschen vegetarisch lebten, wie es beispielsweise in Japan der Fall ist, so würde sogar ein Hektar Mr Ernährung von zehn Menscheu genügen. In diesem Falle könnte die Bevölkerung der Erde bis auf 26 Milliarden ansteigen, ohne daß Nahrungsmangel zu befürchten wäre. * Der Tuter auf dem Turm. Seit einiger Zeit ist der Berliner Verkehr' beträchtlich angeschwollen. Das hat seine umfassende Neuregelung zur dringenden Notwendigkeit gemacht. Das Schmerzenskind war von jeher. der Potsdamer Platz. Seit einigen Tagen bieten sich den erstaunten Blicken der Berliner Einwohner in dieser Gegend einige merkwürdige neue Erscheinungen. Mit Latten und Bordsteinen markiert, sind mitten im Getümmel des Verkehrs einige neue RettungSinfeln entstanden. Lange, breite, weiße Kreidestriche zeigen den Passanten den Weg, den sie durch das Labyrinth der Inseln, Fuhrwerke, Derkehrsposten und Straßenbahnen zu nehmen haben. Das Erstaunlichste aber ist ein turmartigeS Balkengerüst, das sich in der Mitte des Platzes erhebt. Es ist für den „Tuter" bestimmt, wie man im Berliner Bollsnmnd den dort mit einer Signaltrompete aufgestellten Verkehrsschutzmann nennt. Jetzt hat er eine Erhöhung erhaltest, die es ihm ermöglicht, das ChaoS bester zrr überschauen und eine bessere und schnellere Regelung des Verkehrs hevbeizuführen. Vorerst aber bildet der Tuter auf dem Turm in seiner Neuheit noch ein Verkehrshindernis, da j-cder richtige Berliner die nnck «werikanischem Muster emgefuhrte Einrichtuna bewundern will. -♦ vmmm Unser zur Beheizung grosser Räume mittels Holz, Braunkohle und Abfällen diverser Art sichert Ihnen vorzügliche Erwärmung auch grösster Räume II bei geringsten Brennstoffkosten // GEFIA A.-G., WIEN, I. RING DES 18. NOVEMBER Nr. 10 ymnasium in Wien Die AufnalimsprfiftuiKen der bereits angemelrieten Schüler in die .1. bis VI. Klasse werden Montag den 15. d« , pünktlicli 8 Ulir vorMiittajfs, abgehalten 8)3 Federstiej und Feder sind mitzubringen * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgaste 42. (Entgeltlich.) Vereine, Boririige und Versammlungen. Keren Kajemeth l'J f r a e l. Morgen um 4 Uhr nachmittags findet im Bureau des Keren Kajemeth l'Jsrael, 3, Bez., Zirkusgasse 33, eine Versammlung der Keren- Kajemeth-l'Jsrael-Funktionäre und -Selb st kontingentier statt, bei - welcher die Delegierten des Hauptbureans respektive der Arbeiterschaft in Palästina, die Herren I. Hurwitz und Z. Uri, referieren werden. Gästen ist der Zutritt gestattet. — ZionistischeSektion Prater. Morgen um 8 Uhr abends hält Herr Dr. N. M. G e l b e r im Heim, 2. Bez., Jungstraße 8, einen Vortrag über die jüdische Welthilfskonferenz in Karlsbad. Urania. Heute 6 Uhr (Großer Saal) r Das Wunder des Schneeschuhs. 6 Uhr (Klubsaal): Univ.-Lektor Ferdinand MatraS: Sprechkurs. I. ty,8 Uhr (Großer Saal): Afrikanische Jagdabenteuer. V»8 Uhr (Kleiner Saal): Prof. Dr. H. I. T o m a s e t h : Durch Amerika. I. Von Rio de Janeiro über Chile nach dem Titicacasee. Vr8 Uhr (Kurssaal): Kurs: Direktor Pius F ü r ft: Unsere Spätsommer- und Herbstflora. III. Vz8 Uhr (Klubsaal): Kurs: Prof. Dr. Benno Steinitz: Der Sinn der Geschichte, l. * Der Verein Jüdische Kinderfreunde veranstaltet gemeinsam mit Herrn Rabbmer E d e l st e i n in seiner Tagesheimstätte, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, 2. Stiege, 1. Stock, anläßlich der hohen Feiertage ein M i n j a n. Karten sind im Sekretariat des Vereines täglich mit Ausnahme von SamStag in der Zeit von 9 bis 1 Uhr und von 3 bis 5 Uhr erhältlich. Bühne und Kunst. „Meine Sousine aus Warschau". Modernes Theater. Die Cousine aus Warschau hat viel Geld und keine Moral. Sie liebt die Abwechslung, ist ein guter Kerl und wird, wie alle verschwenderischen Naturen, gar sehr mißbraucht. Empörend, wie sie sich von ihrem dummen Vetter, von der selbstsüchtigen Schwägerin einspannen läßt. Doch halt. Ertappe ich mich nicht dabei, bte Hauptfigur dieses graziösen, entzückenden Lustspiels auf die schwere Achsel zu nehmen? Glaubt mir, dieses vou Meister Verneuil aus dem Handgelenk hingeworfene Spiel gibt mehr Anlaß zu nachdenklicher Betrachtung als so manche Tragödie, auf hohem Kothurn einherstampfcnd und mit pompösem Rüstzeug angetan. Nur müßte Verneuils Elastizität un* Humor zur Verfügung stehen . . . * Die Cousine aus Warschau wird auf das amüsa: este mit einem französischen Luftspieldreieck kombiniert. Sonja kommt zu Besuch, und wird sofort ails doppelter Blitzableiter benützt. Die Gattin verlangt, daß sie mit dem Hornochs von Ehegemcchl anbandle, damit fürderhin ihre Schäferstunden mit dem Hausfreund ungestört bleiben. Der Ehegemcchl hinwiederum verlangt von der Cousine, sich seinem Freunde zu widmen, damit er, der langst Gehörnte, um sein Ehebett nicht bangen muß. Die gu!« Sonja tut, was man von ihr fordert. Das Erträgnis dieser Liebes-; dienste für sie selbst ist eine Nacht bei dem Geliebten ihrer Freundin und ein bitterer Abschied. Nach dieser Nacht hat ihr der liebe Junge ewige Treue geschworen. Sonja hat gefächelt, hat's nicht geglaubt und war selig. Dann gab's eine Eifersuchtsszene zwischen der: beiden Frauen, eine Herausforderung, „wer ihn zu fesseln weiß, soll ihn behalten" — und ein Augenblick' der Einsamkeit für die reiche, leichtsinnige, von Mann zu Mann weitergeschupfte, schöne, ach, so arme Sonja. Im Nebenzimmer hat sich nämlich — die Cousine aus Warschau hat ein geübtes Ohr dafür — die Versöhnung des Hausfreundes mit der Ehegattin vollzogen. Sonja erkennt, daß sie wohl die bunte Freude der Lust naschen, den heißen Augenblick genießen. darf, aber nicht das Glück der Liebe. Sie erobert, wird gewürzt, heizt vor, eine Gans wird beglückt — und Sonja läßt ihr Auto ankurbeln. Wieviel anmutige Heiterkeit die Szene belebt, wie» viel blitzende Lichter §orüberflitzen, bevor diese dunkel getönte Szene den höchst amüsierten Thcatergast plötzlich zwingt, sein fröhlich Angesicht in ernstere Falten zu legen, laßt sich im Bericht nicht mitteilen, denn das Stück ist von Verneuil. Man komme und mache Bekanntschaft,intf der Cousine und dem Dreieck. * So sahen wir Maria O'rska noch nie. Wirklich ganz außerordentlich. Diese Verbindung von rassigen: Temperament und mokanter Laune, von Gierst und Aninut. Und das Quentchen Tragik nach dem Feuerwerk der Heiterkeiten wiegt schwer. Sie hat diesmal hingerissen. Auch sonst ein Abend ungetrübten Genusses. Herr Lessen formt seinen Ehetölpel mit überlegenem Witz, der 'junge Herr Karlweis ist in seiner bescheidenen, klug charakterisierenden Art erquicklich und Gerda Maurus, die im letzten Augenblick für eine erkrankte Kollegin emsprang, saß fest im Sattel. Robert Blum hat das köstliche Lustspiel verdeutscht und Direktor Geyer vortrefflich inszeniert. O. A. s Kunstzentrum. zur Internationalen Kunftaurftelluns ln der Sezession. Eine Tat, die weit hinausreicht über das, was die Gesellschaft zur Förderung moderner K u n st in Wien bisher geleistet hat: die Schaffung einer Kunstschau, in der die modernen Kunststvörmmgen der europäischen Kulturländer vereinigt sind! Ein interessantes, wenn auch nicht zusammensassendes Bild der gesamten Kunstbeiwegung unserer Zeit! Das Ziel war groß,, die Hindernisse nicht minder. Die wirtschaftlichen Verhältnisie Fwangen zu vielfachen unbeabsichtigten Verzichten, zu denen sich auch freiwillige gesellten. Bedeutende Künstler wie Emil Volde und Edvard Much, die erst kürzlich im KünstlerlMis und in. der Neuen Galerie zu sehen wahren, wurden nicht gebracht, damit Ramn für andere, hier noch nicht gesehene Künstler gewonnen werde. Anoererseits muß das Fehlen von Vertretern Englands und Italiens beklagt werden, so daß ein lückenloses Bild der zeitgenössischen Produktion nicht erreicht werden konnte. Vom Prinzip ausgehend, eine möglichst reiche Fülle von Anregungen zu geben, ohne sich auf eine Lvstimmt-e Art von Systematik festznlegen, haben die Leiter dieser Ausstellung zunächst die nachimpressionisiischen Richtungen berücksichtigt und dadurch Wrrnde Künstler früherer Strömungen außer acht lassen müssen. Aber das, Ivas tiefsten Grundes der Reflex die'ser Kunstschau sein sollte, Ile Gestaltung des Formwillens unserer Zeit möKichst lebendig vorzuführen, ist gekmgen. Unsere Zeit ist widerspruchsvoll, gärend, chaotisch, im Ausdruck nicht gefestigt, wicht stilsicher und fovmbonseqnent, und derart ist auch ihr geistiger Ausdruck in der Kunst. Repräsentative Namen sind durch charakteristische WerLe vertreten. Von Oesherreichern OÄar Kokoschka allein, da demnächst im Künstlerhaus das österreichische Kunstschaffen 'der letzten zwanzig Jahre vargefühvt werden wird, von Deutschland Max Beckmann, Otto D i x, F e in i n g e r, Karl H o s e r, Franz Mare, Myx P e ch st e i n, Schmidt-Rottluff, Ernst Barlack), von Tschechen Filla, KrmlitsHka,.Stursa, Kubrn, vou Franzosen Picasso, Braque, Derain, Laureucin, von Holländern G>e st e l, van K o n i j n e n b u r g. S l u yters, So re ns en, Onnes, von Russen Chagall, Kandinskh, Lissitzkh, Archipenko, von Schweizern Mo rach, Lauterburg^ H elbi §, Kirchner, Haller. x Was sie alle einigt, ist die LebendWeit ihrer Kunst, die über jede Verschiedenheit hinweg das zusaminenschließende Element bildet. Und was sie alle erwarten, ist Verständnis und Loyalität der Wiener knnstliebendei: Kreise, die seit einem Jahrzehnt von der Berühnrng mit der internationalen Kunstwelt ausgeschlossen waren, o. r. * Zur gestrigen Eröfsnung der Internationalen Kunst» ausstellung war als Vertreter der Stadt Wien Bürgermeister Seitz erschienen, der unter Führung des Kunsthistorikers Professor Tietze eine Bestchticfilng der aiisaestellten WerLe vorni

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