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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-12 · Heft 2003 (12.9.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2003 (12.9.1924)
Date
1924-09-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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' Nr. 2003 Men, Freitag Frankreich «nd RußiM, Paris, 11. Septencker. (Tel. der ,Mr. MovgcuHeitung".) Wie verlautet, wird die Regierung demnächst eine Studientommission unter dem Vorsitz des Senators de Menzie einsetzen, die die Frage der Wiederaufnahme der Beziehungen mit Rußland prüfen soll. Die Kommissions wird anfangs Oktober zusammentreten. Auch der frühere französische Botschafter in Petersburg, Noulens, der als ein erbitterter Gegner der Sowjetregierung gilt, soll zum Mitglied dieser Komniisfion ernannt werden, wodurch die Regierung beweisen will, daß sie alle Kreise hören und möglichst unparteiisch Vorgehen will. ________ Die Unruhen im ferne« Lften. - (Eigendienst der „Wiener Movgenzeitung".) London, 11. Sptember. Wie aus Schanghai gemeldet wird, ist gegenwärtig eine Ruhepause in den Kämpfen eingetveten, da die Front an zahlreichen Stellen infolge der Regengüsse in ein Kotmeer umgewandelit ist. Inzwischen treffen die kämpfenden Parteien alle Worbererkmgen zur Entscheidung, Kriegsminister Marschall Wu-Pei-Fu hat alle ihm zur Verfügung stehenden StveitMste mobilisiert. Der Gouverneur von Tschetiang, welcher im Aufträge von.Sunyatsen gegen die, Zentralreg ierung känrpft, zieht ebenfalls BevstärVungen 'hemm. Der Generalgouvevueur der Mandschurei Tschang-T so - L i u hat nach den letzten Meldungen eine große Armee mMlisiert, von >der eine Division bereits die -Grenzen der Mandschurei erreicht haben soll. Die Unruhen nehmen immer weiteren Umfang an. Aus Uga Mongolei) wird gemeldet, daß es dort zu einer Politischen Revolte gekommen sei, bei der auch mehrere Ausländer verhaftet 'wurden. Einzelheiten fehlen noch. * Wenn die letzte Meldung richtig ist, so hangt sie mit der letzten Entwicklung der Verhältnisse in der M o ngolei zusammen. In der Mongolei hat noch während des Weltkrieges eine starke Unabhängigkeitsbewegung eingesetzt, welche sich die Sowjetregierung zunutze machte, um unter der Vorspiegelung einer republikanischen Unabhängiglkeit den russischen Einfluß in der Mongolei zu verstärken und das alte Ziel der russischen Herrscher, die Mongolei-unter ihre Botmäßigkeit zu bringen, zu erreichen. Es ist auch den russischen Einflüssen vor einigen Monaten gelungen, die Proklamievung einer mongolischen Republik durchzusetzen. Nun scheint die Bevölkerung der Mongolei sich gegen den russischen Einfluß erhoben zu haben; freilich 'dürste dabei-auch der oben erwähnte Generalgouverneur der Mandschurei Tschang-Tso-Li-n, der unter dem politischein Einfluß >JgPans steht, seine Hand im Spiele haben. Wa's die Kämpfe bei Schanghai anlangt, so fei zur Orientierung daraus hingewiesen, daß Schanghai, eine Stadt von 1,5 Millionen Einwohnern, in strategischer Hinsicht den Besitz von Kanton, der Hauptstadt von Südchina, sichert. Aus diesem Grunde hat auch Sunyatsen, der schon mehrfach totgesagte und dom wechseldollen Schicksal hin und her geworfene Präsident der ' füdchinelsischen Republik, seinen Freund, den Gouverneur von Tschekiang, bewogen, sich znm Schutze der Hauptstadt Südchinas der Stadt Schanghai zu bemächtigen. Die chinesische Zentvalvegierung, deren Truppen Marschiall Wu-Pei-Fu befehligt, -will wieder Schanghai besetzen, da sie hofft, durch eine straffe Zentralisierung sich von den Attfteilnngsbestrebungen der Großmächte zu f>e*' ■freien. Hier ist ebenfalls russischer Einfluß am Werte. Die Erhebung im Kaukasus. London, 11. September. (Reuter.) Nach einer Meldung -es „Daily Telegraph" aus Konstantinopel sollen die A u fständischen Herren der L a g e i m Kaukasus sein. Sie haben sich der Städte Tiflis und Kutais bemächtigt. Die Sowjetbehörden treffen alle Vorbereitungen zur Verteidigung B a t u m 8, das aufs äußerste b e d r o h t ist. Ei» Aufstand gegen die Huffrin-Dpvastie. Dschidda (Hedschas), 10. September. (Havas.) Geigen die haschimitische Dynastie in eine Revolte dtzr Wahabiten ausgebrochen. Die Aufständischen bemächtigten üch T aifs, 70 Kilometer östlich von Mekka. * Die haschimitische Dynastie ist die Stammesfürsteufamiüe des Königs Hussein von HedschaS, der mit seinen ■ Söhnen Emir Faisul und Abdullah, nachdem er im Kriege gegen die Türkei sich an die Seite der Alliierten gestellt hatte, die Regierung über die die arabischen Reiche erlangte. Die W a habt t e n, welche sich erst unlängst nahe der , Grenze von Transjordanien erhoben hatten, stehen unter der Führung der StammeSsürstendhnastie I b n Saud seit je mit der Hussein- Dynastie im Kampfe. Ob es sich diesmal, wie so oft, um lokale Kämpfe oder um eine größere Aktion der Wahabiten handelt, ist aus der vorliegenden ftanzösischen Meldung ■ nicht ersichtlich. Die Marokkokaiastrovhe. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitnnc,".) London, 11. September. Wie aus M e l i l l a gemeldet wird, 'beginnt die Lage der Spanier in Marokko ti'c r- 5 w-e i f e 11 zu werden. Ihre Stellung bei Petschauen ist gänzlich a bg e s ch n i t te n- und die Stadt/ .in welcher mehrere tausend Span'ier als Berteidig-ungstruppeniliegen, dürfte in kürzester Zeit von den Marokkanern eingenommen werden. Die spanische Operationen in der Gegend von T e t u a n stich mtipwgett und die Lage -ist noch _Wiener Morgenzertung. Ae letzten Kurse. (Radiodienst der „Wiener Movgenzeitung".) London, 11. September. D e v isenschlußkurie; Wien —, Prag 148,5, New-Aork 4,447/„ Paris 83,555, Brüssel 89,6. Rom 101,76. Zürich 28,696, Madrid 33,86, Amsterdam 11,62'/,, Kopenhagen 26.20,6, Christiania 32,34,5, Stockholm 16,72,5, HelsingforS 177,76, Berlin 18,66, Athen 262.-, Bukarest 837,5. London» 11. September. Die Börse' war heute nur in einzelnen Spezialgebieten interessiert. Die Umsätze waren sonst so minimal, daß die Kursfeststellung unzuverlässig ist. Lediglich deutsche Anleihe, ausländische Bahnen, Tabak- und Treaktien interessierten. Deutsche Anleihe schwankte. 3prozentige 41,6 bis 43, 3Vzprozentige 33 bis 35, 4prozen'tig 34 bis 35, Koniols 38,40 bis 41,39, Franzosen schwächer, Brasilianer fester, Chile angeboten, Türken schwächer 18. Metallmarkt: Kupfer Standard Kassa 63 bis 63,2,6, dreimonatig 64,2,6 LiS 64,5, Elektrolyt 67,1 bis 68.5, Zinn Standard Kaffa 252,76 bis 252,12,6, dreimonatig 264 bis 264,5, englisches Blei 34,10, ausländisches 33,6,3 bis 22,8,9. Messing ausländisches 33,2,6 bis 32,18,9. Zucker hatte mäßige Umsätze bei alten Preisen. .Terminware voll behauptet und spärlich angeboten. Indien verlangt weißen Java. Verschiffung 1925 zu 19,7^/,. London. 11. September. Indien verlangt weißen Java Verschiffung 1925 zu 19,7'/», Weißer Java, Oktober 23,9, Dezember 21,3 bis 21,4'/,, März 21. Baumwolle: Full Middling 14,14, Oktober 12,91, Jänner 12.85, März 12,95, Mai 13.—. 11 Uhr: September 3,36. Oktober 13,05, Jauner 13.-. März 13,04, Mai 43,03. 12 Uhr: September 13,36, Oktober 13,07. Jänner 13,02, März 13,06, Mai 13,07, Umsatz 700 Ballen. 13 Uhr 16 Min.r September 13,35. Oktober 13,10, Jänner 13,03, Mär» 13.07, Mai 13,10. 14 Uhr 15 Min.: September 19,35, Oktober 13,05, Jänner 13,10, Mai 13,11. 15 Uhr 15 Min.: September 13,09, Oktober 13,04, Jänner 13,08. Mai 13,10. Schluß: 13,36, Oktober 13,03, Jänner 12,99, März 13,02, Mai 13,05. Aew-Bork, 11. September. (Radio.) Devise ns chlnßkurie: Taggeld 2 bis 2'///«. Wechsel auf London 4.46V», 60-Tagewechsel 4,42V», Paris 5,33, Amsterdam 38,28, Prag 2.995 Berlin Schlußkurs 237/„ Silber 69,25. Dew-Vorlr» 11. Sepiember. Effektenbörse Atchinson 104,—, Baltimore 61, Canadian Vacifie 147, Cbeasepeacke 85. Eari27.50, Greath Northern 64,25, Milwaukee12,75, Northern Pacisie 64,50, Union Pacific 128,-, United Steels 107,—, Royal Dutch 42°/», Southern Pacific 93,25. Paris, 11. Sepiember. <Radio.) Effektenschlußkurse: Banaue de France —.—, Pragobanka 400,—, Credit Lyonais 18,56, Suez 14,300, Platine 834, Dabrowa 674. Banque Ottomane 801, Central Mining 922, Rio Tinto 28,48, Le Navbte russe 392, Succeried Egypte 1005, Cautschoucs sin 140,50, Chartered 47,25, Debeers ordin. 968,—, Goldfields 82,50, HuanckakaS 324,—, Jägers Fontain 241—, Malaeca ordin. 143,—, Maltzoff 448,—, Mexican Eagle 76.25, Padang 354,—, Rand Fontain 81,—, Randmine 236,—, Silva plana 149,—.- Tanaanyika 178,—, Tnbice wie 592 Utah Ccpper 1498. Shell 328,-, Royal Dutch 24.500, Burmab —. Bakou 16,60. dadurch gefährlicher geworden, d-aß bie Stämme in der Gegend zwischen Tetuan und C e -u t a, welche bisher nichts gegen die Spanier unternahmen, sich nunmehr gegen sie erhoben haben. Die spanische Abteilung. welche von Tetuan aus operiert hatte, mußte sich zurück ziehen. Die heutige Situation ist derart, daß sämtliche westlich von Tetuan stationierten Truppen, etwa 65.000 Mann, in Gefahr sind, völlig aufgerieben oder gefangen- -ge n o m m e n zu werden. Im Tale des Lanflusses mußten die Spanier ebenfalls den Rückzug antreten. Der Papst für eine Koalition gegen den Faszisnmr. Aus Rom wird gemeldet: Anläßlich des Kongresses der katholischen Studenten Italiens hielt der Papst an eine Mondnunig des Kongresses eine Ansprache, die sich mit den Problemen.der Politik der katholischen Kirche beschäftigte. Dabei karn er auch aus die Frage politischer Koalitionen zu sprechen u>n-d erklärte, daß dabei ein Unterschieb zu machen sei, ob sich politische Parteien betfämföen, um die Macht im Staate zu erringen und sich in der Macht zu teilen, oder ob das Bündnis abgeschlossen werde, um eine am Ruder befindliche Diktatur zu brechien. In diesem Falle sei jedes Bündnis zu billigen, auch wenn sich Parteien miteinander verbinden, deren grundsätzliche Einstellung ganz verschieden sei. So könnte es auch in Italien einmal dazu kommen, daß sich Popolari und Sozialisten gegen den Fas zis mus verbinde n. Die Rede des Papstes wird in der italienischen Presse lebhaft kommentier. Dir Einlösung der Kriegsanleihe in der Mecho-Aowakei. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitüng") Prag, 11. September. In der heutigen Parlamentssitzung wurde weiter über die Kriegsanleihe verhandelt. Es ist der deutschen Arbeitsgemeinschaft gelungen, Verbesserungen am Kriegsanleiheentwurf durchzusetzen. Man gibt sich weiter -der Hoffnung hin, daß der Finanzminister von dem ihm zustehenden Recht, in berückstchtigenswerten Fällen weitere Erleichterungen zu gewähren, ausgiebigen Gebrauch machen werde. Machar wird pensioniert. Prag, 11. September. Die Tage des Generalinspektors der tschecho-stowakischeu Armee, des bekannten Dichters I. S. Machar, scheinen gezählt zu sein. Die tschechischen Mitglieder des Wehrausschusses haben 'den einhelligen Beschluß gefaßt, den Minister für nationale Verteidigung anfzusordery, das Generalmspektorat der Armee zu reorganisieren und dem bisherigen General.nspektor Machar eine Funktion zu übertragen, die seinen individuellen Anlagen, entspricht. Machar -wird wohl seines Amtes entkleidet und aus irgend einen Bildungsposten gestellt werden. 12, September 1924 ». Seite 8 Tagesbericht. Der Mus-Fund. Echt oder falsch? Wie uns aus Rom berichtet wird, besteht — entgegen den bisherigen Zwei sein an der Entdeckung des Professors . de Martine Fusco — an der Echtheit und Großartigkeit des Neapeler Livius-Fund-es kein Zweifel mehr. Der von der Regierung mit der Prüfung und Berichterstattung beauftragte Direktor .der Neapeler Staatsbibliothek, Professor d'Elia, erklärte, daß Professor de Martino Fusco effektiv den gesamten Livius gefunden hat. Voraussichtlich tritt noch diese Woche in Neapel eine von der Regierung ernannte akademische Kommission zur ähnlichen Anerkennung des Fundes zusammen. Diese wird Professor Fusco offiziell mit der Uebcrtragung beauftragen, ihm jedoch zur schnelleren Durchführung eine Schar von Gelehrten beigeben. Außerdem gab d'Elia an, daß Fusco ywei weitere hochwichtige Manuskripte entdeckt habe; nach einer anderen Quelle soll eines davon eine Jesus-Biographie aus dem Jahre 68 sein. De Martino — verschwunden. Professor de Marti n o - Fusco hat der Einladung, beim Dwektor der Staatsbibliothek zu erscheinen und Aufklärungen über seine Liviu's-Funde zu gckben, nicht Folge g e l e i st e t. An seiner Stelle erschien ein Rechtsanwalt, der im Namen der Familie de Martinos mitteilte, der Professor habe sich vor acht Tagen aus Neapel entfernt und seither fehle jede Spur von ihm. Der Präfekt von Neapel hat Maßnahmen ergriffen, um sich der von Dr. Martino angeblich anfgefudenen Schriften des Liv-ins zu versichern. 8. R. ni. in Gefahr. Die dritte Probefahrt mit Hindernissen. Aus Friedrichshafen wird gemeldet: Das Luftsch'.sf Z. R. 3, -das heute vormittags trotz st a r k e n W >i n d e s zu seiner dritten Probefahrt aufstieg, wäre bei-, nahe einer Katastrophe zum Opfer gefallen. In dem Augenblicke, als das Luftschiff bereits zum größten Teil aus der Halle gebracht war, drückte ein plötzlicher W i n dstoß den Ballonkörper mit solcher Wucht nieder, 'daß das Heck des Luftschiffes gegen einen Torflügel der Halle gedrückt zu werden drohte. ,J-m letzien Augen-blick gelang es noch, den Anprall zu verhüten. An der heutigen Probefahrt, die i n s g e s a m t acht ' Stunden -dauerte, nahmen 28 Personen teil. Die Fahrt ging über Schaffhansen, Basel, Luzern, Winterthc-ur, St. Gallen. Ueberall hätte sich eine zahllose Zuschauernienge auf den freien Plätzen, den Dächern und Türmen eingefunden, die das Luftschiff begrüßte. Großer BSrsenflandnl in Rom. Aus Rom wird uns gemeldet: Ein großer Börsen- .skandal ist heute das Tagesgespräch. Der Direktor der bekannten Bank Max B o n d y ist unter der Anklage, A g i ot a'g e beiriel -n und falsche Nachrichten verbreitet zu haben, verhaftet worden. Die Bank wurde auf polizeilichen Befehl geschlossen, die Kassabücher b e s ch l a n n h m t, ein Haftbefehl gegen den Finanzier Wdax B-ondy erlassen, der sich plötzlich aus dem Staube gemacht hatte. Diese Spekulation hätte der Bank einen Reingewinn von 20 Millionen Lire abgewo'-'^n. In der Tat stand die Börse in Rom in den letzten zehn Tagen unter dem Drucke einer Baissespekulation. Die alarmierendsten Nachrichten wurden in Umlauf gesetzt, was zur Folge hatte, daß die Börse immer zurückhaltender wurde. Die Nervosität brachte aber einige sehr gut kotierte Papiere zmn Sturz. Baukwerte und Jndustriewerte verloren mehrere Punkte. Plötzlich wurden auch die Staatspapiere in die Ba-isse-spekulat-ion hineingerissen. Jetzt griff aber der Staat ein und die Untersuchung hat zur Verhaftung des Direktors der Bank Max Bondy geführt. Weitere Maßnahnwn stehen bevor. Man spricht von der Verhaftung hochgestellter Persönlichkeiten. Die Bernrteilnng der amerikavikchen Kvooen« Mörder. Aus N-ew-Iork wird gemeldet: Der Vater des fugend lichen Mörders Leopold hat erklärt, daß er keinen Versuch machen wird, eine M i lde r u n g der Strafe, seines Sohnes zu erreichen, da diese ihm als gerecht erscheine. Die Mörder, die das Urteil mit Lächeln entgegennahmen, wurden unter Bedeckung von 100 bewaffneten Motorradfahrern vom Gerichtsgebände nach dem Gefängnis gebracht. _ Absturz einer Wiener Touristin. . Aus Lienz wird gemeldet: Die Wiener Knnsigewerbe» schükerin Fräulein U r s t n ist beim Edelweißsnchen 20 Meter tief i n e i n e n A b g r u n d gestürzt und in schwer vr'lleistem Zustand ins hiesige Sdital gebracht worden. .. --

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