Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2002 (11.9.1924)
- Date
- 1924-09-11
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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©etfe 8 Wien, Donnerstag itücmgffüt die Echtheit des Tagebücher mit meinem Namen einzufwh?n. In der Zeit nach dem Druck der zweiten Auflage sirid die persönlichen Gründe weggesiallen." Frau Dr. Hng-Hellmuth macht dann Mitteilung über die Provenienz des Tagebuches und setzt sich insbesondere mit einem englischen Kritiker, Cyril B u r t, auseinander, der im .,British Journal os Psychology" Zweifel an der Echtheit des Tagebuches verlauten ließ. Selbstmord der Filmfchausplelerlri kva May. Gestern früh hat sich die Filmschauspielerin Eva May in Baden Lei Wien erschossen. Sie war das einzige Kind des Künstlerehepaars Joe und Mia May. Eva May begann ihre Tätigkeit als Filmschauspielerin vor etwa vier Jahren Zur allgemeinen Verwunderung war sie aber nie bei ihrem Vater, dem bekannten Regisseur Joe May beschäftigt, da sie, obwohl sie ihn überaus liebte, in künstlerischen Fragen nie mit ihm harmonieren konnte. Zum Großteil war sie bei den Filmregisseuren L i e b e n a u,.M e n d e s und Noah, ehemaligen Schülern ihres Vaters, tätig. Sie fand in ihrem Berufe absolut feilte Befriedigung mehr und nur durch Androhung einer sehr hohen Konventionalstrafe, konnte sie dazu bewogen werden, den Vertrag für chren letzten Film „Der Geheimagent" einzuhalten. Sie wollte sich ganz vom Film zurückziehen und ihr Glück in der Ehe mit dem Sohn eines hier sehr angesehenen Großindustriellen in sstllev Häuslichkeit finden. , Ms das Motiv des Selbstmordes nehmen Persönlichkeiten, die der Künstlerin nahestanden, Lebens-' Überdruß an. Sie war in der letzten Zeit sehr nervös und überreizt und öffnete sich vor wenigen Monaten in selbshmörderischer Absicht die Pulsadern, konnte damals aber noch gerettet werden. Dieses war schon ihr sechster oder siebenter Versuch, aus dxm Leben zu. scheiden. Eva May hatte.trotz ihrer Jugend — sie war kaum dreiundzwanzig JahreVlt — schon sehr schöne Erfolge zu verzeichnen. Man prophezeite ihr eine ähnliche Karriere wie. die ihrer Mutter, Mia May, zu der sie im besten Einvernehmen stand. Jas weggelegte Kind. Tin Kolportageroman aus dem Leben. Ende April 1920 wurde vor der Wohnun-gStür einer in Währing wohnenden Frau ein etwa drei Wochen altes Mädchen aufgefunden, das anscheinend von der Mutter weggelegt worden war. Das Kind wurde in das Zentralkinderheim in Pflege gegeben. Die damaligen Nachforschungen nach der Mutter hatten keinen Erfolg. Nunmehr wuÄ»e nach viereinhalb Jahren die KindeSmutter in der Person einer 29jährigen Handwerkersfrau aus Hernals festgestellt. Sie gab voll Reue an, seinerzeit aus Not und Verzweiflung gehandelt zu haben, da sie von dem Vater des Kindes im Stiche gelassen worden sei. Das nunmehr viereinhavbjährtze Kind befindet sich seit mehr als drei Jahren in Pflege eines kinderlosen Straßenbahnschaffnerehepaares in Hernals. Dieses Ehepaar hat das Kind sehr lieh gewonnen uüd inzwischen adoptiert. Mit Einverständnis der Muiter bleibt es auch weiter dort. Ser Mehlschwlndler „van Berger«"' und Konsorten. Die Urheber des bereits gemeldeten großen Mehlfchwindels, der den Gamvern einige, hundert Millionen eingebvacht hat, sind nun vollzählig in Hast. Der „Holländer van Bevgern" ist der 26jährige Andreas^Sch üller aus Empfti«g. Der Vater der Idee ist der ebenfalls 26jährige Salzburger Kaufmann Jofef H a g l e i t n e r, der lange die Rolle des gleichfalls Geschädigten spielte. Als dritter Kumpan wurde der 23jährige HolzhLndler Friedrich Hager verhaftet. Alle drei sind geständig. Der vierte Messetag. Im Messestalast sind neuerdings zahlreiche Besucher ringetrofsen. Anhaltend stark ist die Beteiligung in der Ledergalanteriesund Taschnerwarenibra n che. Auch in allen anderen Branchen zeigte sich großes Kaufinieresse. In der Hofburg hat der Verkehr an Intensität gegenüber den vorhergehenden Tagen eher noch zugenommen, insbesondere sind es Wirk- und Strickwaren aller Avt, welche unausgesetzt regstes Interesse finden. Der Verkehr ist andauernd Mha-ft. In der Rotunde buchte der vierte Messetag übevwiegMd Einkäufer aus -dom Auslände; die rege Bewegung erstreckte stch auf eine Reihe von Erzeugu,ngsgvuppen. Es werden schon' umfangreichere Aufträge abgeschlossen. Die Metall-Kleinindustrie verzeichnete gestern größere Absätze. In der Lebensmittelindustrie sind weiter namhafte AbschMsse zu verzeichnen, die aber gumeist das Inland betreffen. Ans dem freien Gelände wurden die entscheidenden KaustxrhaMu'nge angebahnt. Im Sowjet-Pavillon find zahlreiche Verhandlungen in Flach gekommen, welche größere Abschlüsse am Ende der Messe ergaben dürften. Der Vavill6n der Tabakregie ist stets umlagert. Ms Neuheit werden die entnikctinisierten Tabakprodukte gezeigt und verikaust. ist Die an den Kassen zur Ausgabe gelangenden roten Messeausweise haben nur bis einschließlich Samstag den 13. d. Geltung.- Für Sonntag den 14. d. werden eigene Tageskarten zum Preist von 25.000 K. ausgegeben. Wiener MoxgenzeUrmg. Lar LeffmttWeirrrecht fiis das Mische : Realgymnasium' in Wie». \ . Der Bundesminister für Unterricht hat mit Erlaß vom 1. Juli 1924, Z. 14.116, das der 1. bis 4. Klasse des Jüdischen Realgymnasiums im 2. Gemeindebezirbr von Wien für das Schuljahr 1922»28 verliehene Oefstntlichkeitsrecht auf die Dauer der Schuljahre 1923-24 bis einschließlich 1927-28 erstreckt und gleichzeitig der 5. Klasse derselben Anstalt das Oesfentlichkeilsrecht für das Schuljahr 1923-24 verliehen. Dar Wetter. Die vier Hochsommertage wurden gestern durch Abkühlung mit NiedersMgen abgelöst. Die Voraussage spricht dennoch von fortschreitender Besserung bei veränderlich kühlem Wettercharakter. Ein verheerender Zyklon auf Formosa. London, 10. September. (Reuter.) Die „Times" melden aus Tokio: Durch den Zyklon, der am 6. d. die Insel Formosa heimgesucht hat, sind 18 Personen gelötet und 300, zumeist schwer, verletzt worden. 3600 Hauser sind vollständig zerstört, 3800 andere ernstlich beschädigt worden. 100 Brücken sind eingestürzt, 60 Schisse verschiedener Größe gesunken. Tic Verwüstungen im Hafen T a i k h o n sind besonders groß. _ Sie Lebensmittel. Verbilligung der Gemüfepvvise. Die auf dem Dienstag-Rindermarkt in St. Marx eingetretene rückgängige Bewegung machte gestern weiter namhafte Fortschritte. Da auch in der Gwßmarkchalle Rindfleisch sich um 2009 K. Pro Kilogramm verbilligten, so dürften auch im Detailverkehr die Preise merklich zurückgchen. — Auf dem Naschmarkte ist gleichfalls eine partielle Verbilligung der Gemüsepreise zu konstatieren. Spinat wurde zu 4000 K. und Paradeiser in schönen Qualitäten zu 2000 K. pro Kilogramm feilgeboten. Die Preise aller anderen Gemüsesorten zeigten keine bemerkenswerte Veränderung.. Auf dem Obstmarkt dominierten gestern Zwetschken und - Weintrauben. Erstere waren stellenweise zu 5000 K. pro Kilogramm erhältlich. Die Ankünfte in Eeiern und in Butter überwogen die Nachfrage. Geflügel, Wildpret und Fische fanden wenig Beachtung. Wien, 11. September. * Todesfall. Dar langjährige Generalsekretär der sozialpolitischen Sektion des Jndustriellenverbandes, Dr. Max Kaiser, ist nach längerem schweren Leiden im Sanatorium Maria-Grün gestorben. Dr. Kaiser ist aus der PMizistik. hervorgegangm; vor seinem Eintritt in den Jndustriellmverbal war er bei der „Zeit", beim „Neuen Wiener Dagblatt" sowie bei der „Wiener Mittagszeitung" tätig. * Im Alter von 110 Jahren gestorben. Au8 Rom wird gemeldet: In der Gemeinde San Giorgio la Mo,lara rst der Dauer An goto Antonio Re'veruzi im Alter von 110 Jahren an NasenKebs gestorben. Box zwei Monaten arbeitete er noch auf dem Felde. * Bon einem Sanitätsauto getötet. Gestern vormittags wuvde auf der Favoritenstraße eine etwa 55jährige. übermittelgroße Frau von einem Sanitätsautornobil niedergestoßen. Sie stavb alsbald im Wiedener Krankenhaus an den Fotzen dar Verletzungen. * ’ ' * Aerzliche Nachricht. Dr. Sanel Beer, Frauen- und Kinderarzt, ist vom Urlaub zurückgekehrt und ordiniert 2. Bez., Praterstraße 25 a. * Eine verschwundene Hausgehilfin. Seit dem 8. d., abends, ist die 19jährige Hausgehilfin Marie Abel, Währingerstraße 160 wohnhaft gewesen, aus ihrer Dienstwohnung spurlos verschwunden. Das Mädchen hatte an diesem Tage ihre Dienstgeberin gebeten, abends in das Kino gehen zu dürfen, halt: sich dann entfernt und ist seither nicht wieder zurückgekehrt. * Die Lebensmüden. Der Straßenarbeiter Rudolf K o u tnil wurde gestern von seiner Frau in der Wohnung am Türrahmen erhängt aufgefunden. Die Ursache der Tat. ist unbekannt. — Der Beamte Franz S p i v a k hat sich gestern wegen Familienzwistes durch einen Revolverschuß in die Schläfe getötet. — Die Kohlenhändlerin Anna F. hat sich gestern in ihrer Wohnung mit Leuchtgas vergiftet. Die Ursache ist Kränklichkeit. — Gestern hat sich die 17jährige Hausgehilfin Anna P. in ihrer Wohnung durch Einatmen von Leuchtgas zu vergiften versucht. Die Rettungsgesellschaft brachte sie in das Spital. — Dienstag abends hat stch bei der Reichsbrücke der' Hilfsarbeiter Heinrich G. aus unbekannter Ursache mit einem Revolverschuß schwer verletzt. Er wurde von der Rettungsgesellschaft in das Spital gebracht. * Ein 5V0-Dollar--Scheck verlorengegangen. Einem hiesigen Kaufmann ist gestern ein von einer Warschauer Bank ausgestellter Scheck auf 500 Dollar mit dem Giro von „M a x Karp" Abhanden gekommen. Der redliche Finder wivd gebeten, den Scheck, vor dessen Ankauf gewarnt wird, gegen Belohnung bei der „Wiener Morgenzeitung" abzugeben. * Die Kanalräumungsgebühren unverändert. Für den Monat September bleiben die Kanalräumungsgeibi'chreit unverändert. * Eine neue Kartenvorvrrkaufsstclle für die Bundescheäier. Vom 1. d. angefangen, werden in der Bücherstube der Bundeslichtbibdstelle in der Burg, die Karten für sämtliche Bundestheater zu' Origiualpreisen ohne Aufschlag im Vorverkauf abgegeben. Tie neue Kartenvorverkaufsstelle ist auch in bcr Zeit von 1 bis 3 Uhr nachmittags geöffnet. * Ein neuer Luxuszug Wien-Paris-Londsn. Am 10. d. wurde in der Gcneraldirektivn der Oesterreichischen Bundesbahnen ein Sprechtag für Fremdenverkehrsangelegeicheiteu äbgehalten, bei dem in Ergänzung der bereits verlantbarten Mitteilung über die geplante Einführung einer neuen Luxus- Verbindung Wien—Paris—London, die durch wöchentlich dreimalige Führung eines Luxuszuges geschaffen werden soll. Bericht erstattet wurde.'Die neuen Luxusziige, deren Einführung mit dem Zeitpunkte der Umlegung des heutigen Orientexpreßzuges über die süddeutsche Route geplant ist, werden Oesterreich bei Tag durchqueren und nach folgendem Fahrplan verkehren: Ab Men-Westbahnhof 7 Uhr 31). Min., an Zürich 28 Uhr 50 Min., an Paris 9 Uhr 15 Min., an London 1, Uhr i.0 Min. 'und in ver Gegenrichtung ab London 11 Uhr, ab Paris 20 Uhr 30 Min., ab Zürich 6 Uhr 35 Min., ab Buchs 8 .Uhr 50 Mm., an Wien 22 Uhr 55 Min. Diese Züge, die II. September 1924 .. ‘ M. 9009 einen Schlafwagen Calais—Men sowie schlaf- und Speisewagen Paris—Wien führen sollen, werden die kürzeste Verbindung zwischen Wien und Paris Herstellen, die jemals über den Artberg beständen hat. » * Palästinawanderuttg. Das Wiener Palästinaamt übermittelt uns fotzenden Bericht: Die „Jüdische Wochenschrift", das Organ des Misrachi, hat vor einiger Zeit einen Angvff gegen das Wiener Palästinaamt und die Machlakath Haawodab (Wbeitsabteilung) gerichtet. Im Zusammenhang damit sanv vor einigen Tagen eine Versammlung der tn .Wien weilenden Palästinawcmdere>r im Chailuzheim Roßauevkaserne statt. Mehrere Redner nahmen zu den, Angriffen der „Jüdischen Wochenschrift" gegen das hiesige HMsUnaamt und die Machlakath Haawobah Stellung. An Hand von Tatsachen wurde der Beweis' erbracht, daß die Mächllakath Haawodah als Qualifiziruugsrommifsion sich von rein sachlichen- Momenten leiten läßt. Es wurde auch die Tatsache erwähnt, daß der bei den Sitzungen anwesende Misrachf-Vertreter in allen Fällen zugsstimmt hat, und nur dank dieser Umstände konnten die Beschlüsse einhellig gefaßt werden. Die Versammelten billigten den Standpunkt der Redner und verurteilten in eine» speziellen Resolution den Kampf des Misvachi-Organs gegen das hiesige Palästinaamt und die Machlakath Haawodah. * Israelitisch-theologische Lehranstalt Wien. Die AninahmSpvüsungen, zu welchen nur die rechtzeitig schriftlich.Angemeldeten zugeiassen werden, finden Santrg den 26.. und Montag den 27. Oktober statt. Die Vorlesungen beginnen Dienstag den 28. Oktober. * Ein neues Organ der Zionistischen Exekutive. Gegen 1 Ende September soll die vrfte Nummer eines neuen Organs der Zionistischen Exekutive, die Halbmonatsschrift „The New Jude a", in englischer Sprache erscheinen. Das hebräische Zentralorgan ola m" wird dansven in der bisherigen Form weiter erscheinen. * Die Chassidim gegen das Dekollete. Wie das „Lemberger Tagblatt" berichtet, halben in Jaroslau die Belezer Chassidim zur Bekämpfung dar Unmoral bei den jüdischen Frauen eine „Kampforgauisation" begründet, die jüdische trauen und Mädchen, die dekolletierte Kleider tragen, aus der traße mit Nutz und Kot beschmieren. Ebenso besuchen sie alle jüdischen Hochzeiten und lassen keine Trauungen zu, bis die Frauen über ihre dekolletierten Kleider Mäntel anlegen. Bei vielen Hochzeiten ist es bereits zu großen Prügeleien gekommen. * Eine neue mohammedanische Sekte in Palästina. Am 3. d. sind mehrere. Führer einer, neuen, vom Scheich Chiri in Hebron gegründeten islamitischen Sekte zu je sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil sie entgegen dem polizeilichen Verbote in den Straßen Hebrons eine Prozession veranstaltet hatten. Hunderte von Begleitern des Scheichs Chiri schritten, mit Lanzen bewaffnet, in der Prozession einher. Die Aufforderung der Polizei, sich zu zerstreuen, wurde nicht beachtet; einem Versuch der Polizei, den Zug auszulösen, wurde Widerstand geleistet. Dabei wurden ein Mitglied der palästinensischen Gendarmerie und ein Polizeibeamier verwundet. (I. T. A.) * Drontjem für Palästina. Unter den dielen, weithin zerstreuten Städten in allen Winkeln der Welt, wo die Nationalsondsbüchse verbreitet ist, findet sich auch das hoch in Norwegen gelegene Drontjem. Die Keine Gemeinde von Juden, die dort lobt, hat sich zur Förderung der Palästinaarbeit zusammengeschlossen und kürzlich den ersten ans der Blan-Weiß-Büchse gewonnenen Beitrag nach Jern salem geschickt. Vereine. Vorträge und Versammlungen. Zionistisch e Bezirkrsektion Brigittenau Heute, 8 Uhr abends, im CafL Halpern, 20. Bez., Gaußplatz 11, dringende Ausschußsitzung. Die Ausschußmitglieder werden ersucht, bestimmt zu erscheinen. — Zweck verband derZionistischen Jugendgruppen. Heute Donnerstag, präzise ‘/,7 Uhr abends. 2. Bez„ ZirkuSgasse 89. Sitzung des Vollzugsausschusses. Pünktliches Erscheinen Pflicht. * Der Verein Jüdische Kinderfreunde veranstaltet gemein« sam mit Herrn Rabbiner Edelstein in seiner Tagesheimstatte, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, 2. Stiege, 1. Stock, anläßlich der Hohen Feiertage ein Minjan. Karten sind im Sekretariat des Vereines täglich mit Ausnahme von SamStag in der Zeit vou S bis 1 Uhr und von 3 bis 5 Uhr erhältlich. Urania. Heute 5 Uhr (Großer Saal) r Die Besteigmig des Mount Everest. 1/,B Uhr (Großer Saal) r Eine Fuchsjagd auf Skiern durchs Engadin. ljt% Uhr (Kleiner Saal): Dr. Robert Kluma k: DaS Leben auf dem Planeten MarS. Vi8 Ufjr (KurSiaal): Kustos Dr. F. M aidl: Merkwürdige Instinkte. V,8 Uhr lKlubsaal): Schriftsteller Dr. Erwin S t r a n i k: Die Ueberwindung des Expressionismus. — Urania-Bücherstube; Von 8 Uhr früh bis 6 Uhr abends geöffnet. ne und Kunst. Aus den Theatern. B u r g t h e a t e rr Morgen, 7 Uhr, „Wallen st e i n S T o d'. Akademietheaterr Morgen, V,8 Uhr abends, „Q u a r t e t t O t h in a k^. - Schönbrunner Schloßtheatet: Morgen, V-8 Uhr, ,,D i e M a u s". V o l k s o p e r: Heute „Der fliegende Hol» l ä n d e r". Morgen „M i g n o n". — Der Prager Tenor Siichard Ä u b l a wird an der V o l k S o p e r ein dreimaliges Gastspiel-absolvieren, und zwar am 17. d. als Hans Inder „Verkauften Braut", am 20. d. als Josö in „C a rm e n" und am 21. d. als Paris in der „S ch ö n e n H e l e n a". — Hierauf folgt das Gastspiel des Kammersängers Josef Schwarz, da8 am 29. b. mit „R t g o l e t t o" beginnt. In derselben^lufführung singt der berühmte inssiche Tenor Dtmitri Z w t r n o f f die Partie be§, Herzogs. Im Deutschen V o l k 8 t h e a't e r gelangt SamStag den 13. d. das dreiakttge Lustspiel „D a 8 K a m e l geht durch das 9t a d e l ö h r" von Franz Langer, in Szene gesetzt Won Hand H o mm a zur österreichischen Uraufsührnng. In den K a m m e r s p i e l e n geht morgen Freitag den 12. d., abends 7 Uhr, Hermann BahrS vieraktige Komödie „I o s e f i ii e" zmn erstenmal in Szene. Die Titelrolle spielt Leopoldine" K o n st ä n t i n, den Bonaparte Jakob Feld- Hammer, den Moustache Hans Lacknor, den Taime Eugen Lensen. Am gleichen Tage findet in den Kammerinli'