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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-11 · Heft 2002 (11.9.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2002 (11.9.1924)
Date
1924-09-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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i Seite 3 '“" ’ ~w Wien,. Donnerstag ’V!**r Tagesbericht. Ar. Rachmarl Thrkin gestorben. Wie aus Rew-Aork berichtet wird, ist dort am 8. September der bekannte Schriftsteller' und Führer der / Poake-Zion Dr. Nachman Syrkin im Mer von 64 Jahren gestorben. Dr. Nachman Syrkin, der Begründer^der poalezionistischen Organisation, wurde in Mohilew geboren. Er genoß eine streng-jüdische Erziehung und besuchte in den Achtzigerjahren des verflossenen Jahrhunderts das Gymnasium in Minsk, wo er sich der Chibath-Zionbeloegnng anschloß, Im Jahre 1888 kam er nach Berlin, wo er die Universität absolvierte und den Doktorgrad erlangte. In Berlin verkehrte er,mit den ersten Vorkämpfern des modernen Zionismus, die sich unter Führung Leo Motzkins im wissenschaftlichen Klub der jüdischen Studenten aus Rußland zusammenfanden. Schon -damals reifte in GhMn die zionistffch-sozialistische Weltanschauung. In seiner ersten literarischen Arbeit „Die Jndenfrage und der sozialistische Staat" bewies er, daß die Juden im Galuth keine beständigen Werte schaffen können. Die Galuth wirke auf die Judenheit im verneinenden Sinne. Ihre Assimilation an die Wirtsvölker zeitige nur negative Werte. Nur der Zionismus, die Schaffung einer Heimstätte in Erez Israel auf sozialistischer Grundlage sei imstande, dem Judentum eine gebührende Stellung in der Welt zu verschaffen. In diesem Änne veröffentlichte er im Jahre 1897 in der vom österreichischen Abgeordneten Pernerstorfer herausgegebenen „Deutschen Revue" einen größeren Aufsatz Wer den sozialistischen Monismus. Sarkin schloß sich dem .Herrschen Zionismus an und begründete im Jahre 19 03 in London die erste poaletzionfftische Vereinigung „C h e r u t h". In einer Reihe von Misch und hebräisch geschriebenen Broschüren be- ' gründete er die theoretischen Grundlagen des Poale-Zionismus und führte auch einen heftigen Kampf gegen die Afsimilationstendenzen der Joa. Im Jahre 1905 kehrte er nach Rußland zurück und nahm an den Revolutionskämpfen lebhaften Anteil. In Wilna redigierte er die zionistischsozialistischen Zeitschriften „Der nette Weg", „Das Wort" . und „Unser Weg,,. Als am 6. Kongreß die UgaNdaftage - zur Sprache kam, zählte Syrkin zu den Jasagern und schloß sich dann der territorialrstischen Bewegung an, in der er eine sozialistisch-territoxialrstische Fraktion begründete. Im Jahre 1908 schloß er sich wiederum der PMe-zionistischen ■ Bewegung an und übersiedelte im. Jahre 1912 nach Amerika. ' v ' In Amerika entfaltete er eine ersprießliche literarische Tätigkeit und veröffentlichte eine größere Anzahl populärwissenschaftlicher Arbeiten über Philosophie, Nationalökonomie und Sozialismus. Während des Krieges zählte er zu den eifrigsten Vorkämpfern der jüdischen Kongreßbewegung. Auf dem amevikanischfudischen Kongreß im Jahre 1918 vertrat er die Forderungen des Zionismus und verlangte,, daß der Kongreß, abgesehen von der Palästinaresolution auch für die nationalen Galuthforderungen eintrete. Er wurde auch am Kongreß in die Delegation, die der Kongreß zur Verteidigung der jüdischen Rechte vor der Friedenskonferenz in Paris gewählt hatte, entsandt. Er zählte zu den eifrigsten Mitarbeitern des Conlites des Delegations juives und nahm an den 'Arbeiten dieses Komitees Vor der Friedenskonferenz regen Anteil. Im Jahre 1919 begab er sich mit der Delegation der Poale Zion nach Erez Israel und veröffentlichte feine Reiseeindrücke in einer Reihe sehr wertvoller Aufsätze. Als dann in der Poale- Zion-Organisation eine Spaltung eintrat, hat Syrkin ans der Konferenz der Poale-Zion, die im Jahre 1920 in Wien ftattfand, die kommunistischen Auswüchse schärfstens bekämpft. Er nahm auch an den. letzten Zwei zionistischen Kongressen in Karlsbad teil. Syrkin, der eine sehr ersprießliche literarisch-publizistische Tätigkeit entfaltete, zählte zu den wertvollsten und sympathischesten Persönlichkeiten der Mischen Renaissancebetoeanng. ' ' Zer Kustos Moleons. j Die historische Gesellschaft „Le Souvenir Napoleo- Ateft" in Ajaccio versendet eine Todesanzeige. In dieser wird mitgetei-lt, daß Herr Bastien Barnaba Ciatoni, Cnftos des Geburtshauses Napoleons, ehemaliger Unteroffizier der kaiserlichen Leibgarde und Gefängnisvorstand in Mostaganem (Algier), Inhaber der goldenen Kolouialehrcumedaille, gestorben ist. Tas wäre an sich wenig interessant. Aber Herr Ciatoni ist ein Original gewesen, an das sich mancher Besucher Ajaccios und' der Insel noch erinnern wird. Darum, begnügt sich die Todesanzeige auch nicht mit dieser einfachen Botschaft, sondern sie knüpft an ihre. Mitteilung die bezeichnenden Worte: „Die , Stunde.. kommt! Und wenn auch wir nicht, ebensowekig, wie unser verstorbener Kamerad, den Tag der Wiederaufrichtung des Napoleons: schon Kaiserreiches erleben, so haben wir doch alle Mich ihm in der Todesstunde die gleiche Vision: Wfr sehen einen kleinen dreieckigen Hut, dem wir immer treu'gedient haben und wir wiederholen den Ruf, dee unserem Kameraden so teuer gewesen ist: Vibe l'Empeotur!" Man. siHtz'ein unerschütterlicher Dlaubest'dec auf'Kor-' fitK und^i speziell - in Ajaccio selbst den Stürmen des Welt-^L krteges standseli alten hat; aus diesem .Geiste heraus will Wiener Morgenzeli«ng. ix Sep-kember 'IM' Nr. 2002 auch Monsieur Ciatoni samt'allen seinen Ansichten, die so wenig in unsere Zeit passen, begriffen sein. Schon sein äußerer Mensch war Träger verschollener Tradition. Wenn man das Geburtshaus Napoleons in Ajaccio betrat, glaubte man einen von den: Schicksal in Rußland Vergessenen in diesem Custos vor sch zu haben. Eine stattliche . Erscheinung. Pensionierter Gendarm, die Dienstmütze auf dem Kopf, Sporen an deru Stiefeln und dazu .eine Jacke, wie-sie die indischen Kokosnußverkäufer in allen Häfen der Welt tragen. Aber damit noch nicht genug. Auf dieser unbeschreiblichen Jacke des Herrn Ciatoni paradierte die einzige Auszeichnung, deren er in seinem Leben teilhaftig geworden war, bedauerlcherweise war ihr rot-schwarz-grüncs Band nicht mehr ganz sauber. In solcher Uniform versah er seinen Dienst, begann er den Rundgang. Das Hauptattraktionsstück bildete für ihn die kleine, halbzerbrochene O tto m ane mit dem verblaßten, grünlichen.Ueberzug, auf der Madame Lätitia Bona- Parte am 15. August 1769 dem.Weltbezwinger das Leben gegeben haben soll. Das gefiel ihm ganz und gar nicht. Das war des Gewaltigen nach Herrn Ciatouis Meinung unwürdig. Denn eine Grimasse' ziehend meinte er einmal auf diese historische Ottomane deutend: „Das richtige Möbelstück für eine Frau in der H'offlunrg. Aber so sind die Weiber, eine wie die andere! Laufen hierhin und dorthin, schreien und lassen es schließlich fallen, wohin es fällt. Wie die Hasen!" Herr Ciatoni war eben ein Original. Es machte den Eindruck, als empfinde er die überstürzte Niederkunft der Madame Lätitia als persönliche Beleidigung, weil er sich in seinem Gefühl 'mit den Vonapartes identifizierte Uno so kam es auch, daß er die Politik des republikanischen Frankreichs nicht anders denn als persönliche Beleidigung, empfand. > „ __ General Iawes als Komponist. Generäl Da wes, heute einer der meistgenannten Männer.der Welt, hat seinen Lorbeeren ein neues Blatt hinzu gefügt. Der Chikagoer Violinvirtuose Lusk spielte auf seiner Tournee in der Tschecho-SlowaVei auch im Sommerschloß des Präsidenten Maskryk, wobei die „Melodie", eine Komposition des berühmten amerikanischen Politikers, eine Hauptattraktion bildete. Präsident Masaryk war von dem Musikstück ganz entzückt und «rklärte, es sei.nur in Amerika möglich, daß ein und derselbe Mann imstande sei, das Mittel zur Sanierung Europas zu finden und gleichzeitig seine künstlerischen Gaben bis zur Produktion ausgezeichneter Musikwerke zu entwickeln. Ile Bakarester MMrsiW nicherMraaat. Aus Bukarest wird uns unterm 6. b. berichtest Heute brach in den Nachmittagsftunden im rechten Flügel des neuen Gebäudekomplexes der Universität ein Feuer aus, das infolge des heftigen Windes in wenigen Minuten den' ganzen Bau ergriff. Binnen kurzem standen auch die älteren Universitätsgebäude in Flammen. Obgleich sämtliche Feuerwehren mit allen verfügbaren Löschmaschinein zur Stelle waren und mit Aufopferung an der Lokalisierung des Brandes arbeiteten, sieb der größte Teil der Universität den Flammen zum Opfer. Die Entstehungsursache des Brandes konnte noch nicht festgestellt werden. - Ser Ieüowstone Nationalpark in Rammen. Aus New-Hork wird gemeldet: Der Yellowstone Natiowalpark steht in großer Ausdehnung rn Flammen. Bisher sind 5000 Morgen bereits ausgebrannt und alle Anstrengungen, den Brand einzudämmen, waren vergeblich.; Bekanntlich ist dieser gewaltige Naturpark ein im nordamerikanischen Staat Wyoming liegendes Gebiet, das. durch die Kongreßakte von 1872 als Erholungsstätte für das Volk erklärt wurde. Es umfaßt zumeist eine riesige, von Gebirgen umrahmte Hochebene,, in deren Mitte der Aelloivstonescr liegt. In diesem Nationalpark, m dem sich unter anderem auch die letzten lebenden amerikanischen Büffel befinden, darf kein Tier erlegt, kein Baum geschlagen und überhaupt keine Aenderung der dortigen Verhältnisse herbeigeführt werden. An Wrltverband der Wischen Jagend. Ans Danzig wird gemeldet: Nach dreitägigen Verhandlungen wurde am 6. September die erste WeMvnferenz der Verbände der Mischen Jugendbewegung geschlossen. Die teilnehmenden Verbände schlossen sich mit Ausnahme eines einzigen Bundes zu einem „Brith haolamith schel h a 11 c a r haiw r i" (Weltverband der jüdischen Jugend) zusammen. Der neugeschaffene Weltverband umfaßt bis jetzt 9 Länder mit 21 ^Verbänden, die eine Gesamtzahl von über 4 0.0 0 0 M itgliedern repräsentieren. Sk amerikMischen WeWeger in Washington. Aus Nelw-Nork wird uns,.gemeldet: Die amevikanischen Weltflieger sind gestern in Washington eingetroffen, nachdem sie infolge des schlechten Wetters eine Zwischenlandung hatten vornehmen müssen. Präsident Coolidge wartete m e h e r e - S t u n d e n m if d em Wafhing toner Flugplatz auf die Ankunft der Arme-eflieger, die von Leutnant Smith geführt wurden. Die Flieger haben für ihre Rundreise bisher nicht .ganz 14 Tage reine Flugzeit gebraucht. Sie waren am'17. März d. I. in Kalifornien aufgestiegen, und haben mit ihrem Flug über Ostasien, Indien, Vovderasien, den Balkan, Oesterreich, England, Grönland, Labrador und New-Nvrk insgesamt 40.0 0 0 Kilometer zuvückgelegt. Leopold und Loeb zu lebemliing- Wem Zuchthaus verurteilt. xThikago, 10., September. (Wolff). Die Millionärs^ söhne Nathan Leopold' und Richard L o e'b wurden vom Richter Caverly zu'le b e nsl ä n g N ch e m Z u ch t> Haus verurteilt.. Damit ist die Nachricht des „Äokalanzeigers" von ■ der Verurteilung der Knäbennwrder zun: Tode, die wir von Anfang an bezweifelt heben, richtiggestellt.. Der Richter erklärte,., die Verantwortung dafür zu übernehmen, kein Todesurteil gesprochen zu haben, da innerhalb seines Bezirkes nach niemals Minderjährige zum Tode verurteilt wurden. Der Richter hatte Drohbriefe erhalten, sowohl wM jener^, die gegen das Todesurteil, als auch von solchen, die für das Todesurteil eintraten, für den Fall, daß ihr Wunsch nicht evMt werde. Die Schlußsitzung wurde da-her von 50 0 Mann in Zivil und Uniform bewacht. Die Polizei hatte einen Kordon gebildet, um zu verhindern, daß Bomben geworfen würden,' was ebenfalls angedroht worden war. Der Richter wurde auf dem Wege von der'Wohnung -um Gerichte von einre großen Zahl von Detektivs begleitet und während er die Akten studierte das Haus ständig bewacht. . . \ ,, Re Briefmarken der englischen ' KSnigr. Die „Internationale Revue" bringt interesiante Einzelheiten über die Briefmarkenschatze des englischen Königs: Der König von England.war als junger Mann ein leidenschaftlicher Freund des Reitsports: eine Bovliebe, die der jetzige Prinz von Wales von seinem Vater geerbt hat. Georg der Fünfte hatte aber seit vielen Jahren aufgchört, dem Reitsport zu huldigen, und hat seit längerer Zeit überhaupt kein Pferd bestiegen. Er hatte aber auch eine ganz anders geartete Passion, die mit dem zunehmenden Älter nicht verschwunden, ja vielleicht sogar gestiegen ist. König Georg der Fünfte ist ein leidenschaftlichr Briefmarkensammler und besitzt die 'heißbegehrtesten und seltensten Briefmavkenschätze der Welt. . Die große Sammlung ist in drei herrlichen Gemächern untevgebracht. Di« einzelnen Briefmarken sind.sovgMtvgst geordnet und legen beredtes Zeugnis >von dem Sachverständnis des Herrschers und auch von dem großen Interesse ab, das der König den Kostbarkeiten seiner Samnrlung.uüd allen Problemen der Philatelie 'entgegenbringt. Die Ämmlung des englischen Honigs ist in erster Reihe eine englisch e Briefmarkensammlung. König Georg besitzt zwar die meisten Seltenheiten exotischer Staaten und zahlreiche nichtbritische' Einzelexemplare.' Die-8' alles ist jedoch nürt ein, Beiwerk; der Wert der Briefmarkensammlung Georgs des Fünften liegt nämlich davm, daß .sie alle' Marke'ngattungen lückenlos umfaßt, die das britische Reich — silhstvevstäMich auch die Kolo wie n inbegriffen— seit der Emission der ersten englischen Bviefmarlen Herstellen ließ. . ' : England war bekanntlich der erste Staat der Welt, der den Gebrauch der Briefmarke i« den Postverkehr ein» geführt hat. Die ältesten Briefmarken lder Welt sind daher ebenfalls in der Kollektion des Königs anzutveffen. Die Hauptzievden der berühmten Sammlung bilden zwei Mau-' ritius-Marken, die überhaupt nur in je einem Exemplar vorhanden sind. Diese KostbarTeiten, die sehr oft beschrieben wurden und dis den Sehnsuchtstraum jedes PhilcrtvMen davstellen, stammen aus dem Jahre ',1847. Ihre Ausführung ist wie die der alteren Marken ziemlich primitiv. Sie sind mit dem Bildni's '.der- Königin Viktoria geziert. Im Jahre 1910 hatte ■ der König die' beiden MauritiusMarken 'von einem englischen Philatelisten ge- ' kauft. Die 'wertvollere, der'beiden Marken ist die bla ue Zwei-Pence-Maurrtius, die von dem König um 16.0 0 0 englische Pfund erworben wurde. Diese Summe war damals ein unerhörter Preis, vielleicht der höchste Betrag, der in der Vorkriegszeit für eine Briefmarike gezahlt wurde. Die zweite Mauritius-Olavke, diese Kostbarkeit hat' r o tgelbe Farbe, wurde zur selben Zeit vom König um 600 Pknnd angekaust. Freilich ist der Wort der 'beiden, Marken seitdem enorm gestiegen, und da vorläusia feilte anderen Exemplare, als eben nur die zwei im. Besitze des Königs bekannt sind, laßt sich der wiMche Wert dieser Briefmarken überhaupt nicht bvstiwmen. Nach den beiden Mauritius-Marken folgeir Seltenbeiten von nicht geringerem Wert aus dem Briefmarkenschatz Australiens. Die australische,Sammlung,des englischen Königs steht einzigartig auf Erden da, Wä'hrend, abgeschen von einzelnen Unifa,- j>ic meisten der englischen Kolonialmarken au>ch in anderen ausländischen Sammlungen anzutreffen sind, ist die Kollektion der australischen Briefmarken'so lückenlos sonst nirgends vorhanden. Der Gefamttvert der philatelistifchen Kostbarkeiten des englifchen Königs wird von Sammlern, die Gelegenheit hatten, den Stamp Room des Herrschers zu besichtigen, annähernd aus eine halbe Million Pfund Brotpreis und Lohnerhöhung. Die Bechandlungen mit den Bäckergehilfen endigten mit einer sech§prozentigen LohnerhLHung, i',.\ ab 14. d. in Kraft tritt. Einer dadurch angeblich, berechtigten Brotpreiserhöhung . wird die Wirffchaftspolizei nicht z-Ustimmen, weil aus Gvund der Ueberprhsnngen schon der gegenwärtige Preis zu Hoch' erscheint. '

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