Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2001 (10.9.1924)
- Date
- 1924-09-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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M ,-f'v?)? j' >? -M h w'v i°^f,, in.' f -*• K?fP WV K f' Tf?»' ff^ "^55??. V u ff**» \\<*'«*’ir V < Nr, 2001 Mm, Mittwoch Wiener Movgenzeitung. 10, Septemüer 1024 Seite 8 Ae Mwvk in Khinm Schanghai, 8. September. (Reuter.) Nach Mitteilungen des Militärgouverneurs dorr Tschekiang, Luyung Heiang, ist die zweite Armee von Tschekiang in der Stävke von 20.000 Mann am 7. b. von Tschang-Hing, 10 Meilen südöstlich Taihnwo gelegen, auf Jhing, 30 Meilen nördlich vorgerückt. Gestern traf die Meldung ein, daß die Streitkräste von Tschekiang nur 10 Meilen von Jhing entfernt weilen, dessen Fall für heute erwartet werde. Als Hauptziel dieser Truppen gilt Dschang-tschou, wo sich da'^ Hauptquartier von Kiangsu befindet. j Infolge der gefährlichen Lage in den Nordbezirken von Schanghai wurden 12 0 0 britische, amerikanische, japanische und italienischeMarinesoldaten gelandet und außerdem in Schanghait die Freiwilligen mobilisiert. Eine gemeinsame Aktion der Mächte? Der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph" erfährt, daß zwischen London und Washington ein vorläufiger Meinungsaustausch über die Frage einer gemeinsamen Aktivn der Mächt e zur Wieder'heriftelluyg von Frieden und Ordnung in China im Gange sei. Die Initiative sei anscheinend von amerilkanischer Seite ausgegangen, da die britische Negierung durch die Genfer Verhandlungen mit der europäischen Lage lbeschäftigt war. Cs verlaute indessen, daß die jetzige Lage in China die Aufmerksamkeit des Foreign Office und des Premierministers MacDonaldselbst gefunden habe. Dar spanische Marottoabenteuer. Tanger, 8. September. (Reuter). Die Eisenbahtiverdindung zwischen* C e u t a und T e t u a n ist a b g eschnitten. Die Häuptlinge ist in der Länge von etwa einer Meile Gegenstand zahlreicher Sabotageakte. Die Angreifer unterbrachen die Telegraphenverbindungen nnp bemächtigten sich des Postens Bonidah. Nach einer Meldung aus Melilla sind die spanischen Wellungen in der Nähe von Petschuen ernstlich bedroht. Die Marokkaner haben die Stellung Kalaa von allen Seiten ein geschloffen. Man rechnet mit der Möglichkeit,. daß Petschuen aufgegeben werden muß. ‘ eine MiMrbewegung ln ßhile. In Chile hat eine Offiziersbowegung den Rücktritt der Regierung erzwungen und eine neue Regierung eingesetzt. Diese Militärbewegung in der südamerikanischen Republik ist schon älteren Datums; eS scheint sich um eine Bewegung zu handeln, die einige Mchnlichkeit mit der MMtärbewegung in S p a n i e n hat, wenngleich es nicht auf Einsetzung einer MÄitäMÄatnr abgesehen sein soll. In ganz Chile wurde die Zensur eingefichvt. Die Offiziere fordern die Trennung der VevwaWng von der Politik. Das Militärkomitee evMrt, die Bewegung sei unpoMfch und lediglich bestimmt, das Land zu retten. Lar amerilMsche Kapital and Polen. - (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 0. September. „Nasz Przeglad" veröffentlicht ein Interview seines Genfer Korrespondenten mit dem gewesenen amerikanischen Botschafter Mergenthau über die Möglichkeit einer a m erikanischen Anleihe für Polen. Morgenthau erklärte, es sei interessant festzustellen, daß feit dom Austritt Paderewskis aus der polnischen Regierung sich von polnischer Seite niemand um das Zustandekommen einer «Anleihe in Amerika kümmere. Es sei lächerlich, die jüdische Fümnziwett einer passiven Haltung einer polnischen Anleihe gegenüber zu beschuldigen, da ldas jüdische Kapital kaum fünf Prozent des amer i k a nischen Gesamtkapitals aus«mack)e. Sollte jedoch Polen Amerika für eine Anleihe interessieren wollen, so müßte es hierfür vorerst das Finauzkvmite-e beim. Völkerbund dafür ge-' Winnen, lda ohne dieses eine Anleihe schwer durchführbar sei. Der polnische Staatspräsident über dar 3u< sammeulebeu der Rationalitäten. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung"^ Lemberg, 9. September. Auf dom zu Ehren des Staatspräsidenten W o j c i e ch o w s k i veranstalteten Festbankött der hiesigen Stadtgemeinde hielt der Staatspräsident einen Toast, in dom er die Bewohner Polens zu einem friedliche n Z n f a m m e n lebe n in i t f ä M tlichen ’ii' polnifchen Staate wohnhaften National i t ä t e n ausfordcrte. Polens Llnfgabe sei, die v e r s ch i e d e n e n-Nati v n alitä t e n z u e i n i g e n und zu einer demokratische u Selb st verwa ltung zu führen. Die polnische Regierung sei bemüht, in diesem Sinne tätig zu fein und werde mit vollster Entschiedenheit gegen jene auftreten, die versuchen ' würden, -mit Terror oder sonstigen Mitteln, die in der polnischen Verfassung sestgelegten Prinzipien. zu verletzen. Die Devise Polens - sei ein f r i ed liches Z u s a m in e n le b e n aller S t aatsbürget ohne 'Unterschied' der Nationalität. ' Auf diesem Bankett Waren auch die in Lemberg anwesenden jüdischen Senatoren und Abgeordneten mit dem Vizepräsidenten des Jüdischen Klubs, Dr. Rosmarin, anwesend. Ne WW We. (Radiodienst der „Wiener Movgenzeit-img".) London. 9. September. D e v t t e n -i cli l u ü t u r s er Wen S14.500, Prac, 148.2b, New-Aork Vmis M95, Brussel 90,- Nonr 101,935,5, Zürich 23,61,5. Dtadrid 88,81.5, Amsterdam 11,607,5, Kopenhagen 26.82,5, Ckirlsttavin 82.37,5, Stockholm 16,64, Helsingsor»'176,50, Berlin 18,65, Achen 246,50, Bukarest 852.50. Parts. 9. September. (Radio.) Esfektentchlußkurse: Banane de France —Pragobanka 408,—, Credit Lyonais 16,69, Suez 14,600, Platine 844. Dabrotva 700, Banque Ottomane 810. Central Mining 982, E gtiü Tinto SO 05, Li Rüvlitr ruffe 409. Succeried Cgypte 1026. Cautichoucs sin 144, Chartered 47,50, Debeers ordin. 985,—, Goldfields 83,75, HuanchakaS 826,—, Jägers Fontain 248,—, Malaeca orbm. 148,—, Malhoff 450.—, Mexican Eagle —, Padang 865.50, Rand ^lontain 80,50, Randmine 244,—, Silva plana 155,-. Tanganhika 172,— Tubice soie 613 —, Utah Cc^per 1503. Shell 332,-, Royal-Dntch 24.550. Bnrmad Bakou 26,25. Wechselkurse! London 84.82, New-?)ork 19.15. Brüssel 94,55. Holland 731,50, Schweiz 859, Italien 83,35, Prag 57,20, Wien 57,20. Bew-Dvrk, 9. September. (Radiö.) D e v i s e ns ch l u ßknrser Taggeld 2 bis 2V«, Wechsel auf London —^, 60-Tgge» wechsel Paris 5,275, Amsterdam 38,24, Prag 2.89'/„ Berlin 23^/,. Silber 27,37. Die Wische emigtntion vor der intet« parlamentarischen Konferenz. Genf, 6. September. (I. T. A.) Nach Schluß der Konferenz der Interparlamentarischen Union hielt die Kommission für soziale Fragen eine Versammlung ab, in der der lettländische Deputierte Rabbiner Nurok den Vorschlag machte, daß die in Washington stattsindende nächste Konferenz der Interparlamentarischen Union die E m t g r a.t i o n su n d E i n b ü r g e rungsfragen behandeln solle. Deputierter Nurok schilderte die Lage der zahlreichen Trausmigranten aus Sowjetrußland, die amerikanische Bisa erhalten haben, jedoch infolge der Erschöpfung der Quote und des Jntmigrationseinschränkungsgesetzcs nicht Weiterreisen können. Die lettländische Regierung hat den Aufenthaltstermin der Enrigranten in den lettländischen Häfen verlängert. Es ist jedoch diesem kleinen Staat unmöglich, ihnen einen dauernden Aufenthalt zu gewähren. Zahlreiche politische Emigranten, die illegal Rußland verlassen haben, sind, wenn sie nach Sowjetrußland zurückgeschickt werden, verschiedenen Strafen ausgesetzt. . Der Repräsentant der Vereinigten Staaten, Herr Mac Swain, führte aus, daß es in Südamerika Staaten gebe, die bereit sein würden, die gestrandeten Transmigranten auszunehmen. * Nach längerer Diskussion wurde der Beschluß gefaßt, den Vorschlag des Deputierten Nurok der Exekutive der Union zu unterbreiten. Plenarsitzung des Komitees der Wischen Seiegotionen; (Von unserem Karlsbader Spezialberichterstatler.) Am 4. und 5. d. tagte hier unter Vorsitz von Leo M o ykin eine Plenarsitzung des Comite des Delegations juives, an der unter anderen der erste Präsident des Komit-ees, Judge Mack, sowie Vertreter des amerikanisch-jüdischen Kongresses, des.Waad Leumi (Jerusalem), des Board of Deputies für Südafrika und Organisationen anderer. Länder (insgesantt 14) tcilnahinen. Der Präsident des Komitees, H. Nahum S of o I o w, der durch Krankheit vechindert war, an den Beratungen teilzunchmen, hatte an die Sitzung ein Schreiben gerichtet, in welchem er seine Bereitwilligkeit aussprach, weiterhin im Komitee der jüdischen Delegierten mitzuarbeiten. Generalsekretär Motzkin erstattete einen, ausstihrlichen Bericht über die Tätigkeit des Komitees im letzten Jahre, Herr Zwi Abcrso y n referierte über die Arbeiten beim V ö l k erb u it d sowie den sonstigen internationalen Körperschaften. Sodann wurden eingehende Berichte über die Lage der Judettheit in den verschiedenen Staaten erstattet. Nach einer längeren Anssprache über die nächsten Arbeiten des Kontitees wurden die Berichte zur Kenntnis genommen sowie dem Generalsekretär Motzkin Dartk und Vertrauen für seine erfolgreiche und hingebungsvolle Tätigkeit ausgesprochen. Die Plenarsitzung saßte ferner grundlegende Beschlüsse, die die Reorganisierung-und Ausgestaltung der Tätigkeit des Komitees betreffen. Richter Mack erklärte in einer Ansprache, daß er von der Wichtigkeit und Bedeutung des Komitees und der von bic|em geleisteten Arbeiten durchdrungen sei. Er werde die amerikanische Judenheit zu einer intensiveren Unterstützung des Komitees heranzie'hen. \ Am Schluß der Sitzung/wurde eine Exekutive mit dem Sitz in Paris' gewählt. Zum Präsidenten des Komitees wurde Nahnnt S o k o l o w wiedergewählt. Der bisherige Generalsekretär Leo Motzkin wurde zunt geschäftsführenden Vorsitzendett . der Exekutive gvwählt. Ueber Antrag der Exekutive wurde Zwi Abersohn zum Vertreter des Komitees beim Völkerbund in Gens bestimmt. Ml?ymWe KriegsfS>irnng. Wieder ein ungarischer Offizier, der plündert und raubt. Budapest, 9. September.. Wie „Az Est". nwldet, hat die jugoslawische Regie noch im Monat Juni a>n die ungarische Regierung eine Note gerichtet, worin sie die A u s l i e f e i* int g des ehemaligen Reichst a g s a hg eordnete n und H u s a r e n r i t t m e i ft e r 's Baron M.'Lä n g unter dem Titel forderte, daß er sich während der B e s e tz u n g B e l g r a d s s r e m d e G ü t e r angeeignet l)abe. Es wird ihm vorgeworfen, daß er 'rm besetzten Belgrad die Wohnung eines Advokaten geplündert habe. Lang erklärt die ganze Angelegenheit als ans der Lust Jüdische soziale Zusammenarbeit. Rach der Fweiten jüdischen Wetthilfskonferenz. Karlsbad, im September. In einer Unterredung mit dem neugcwählten Präsidenten^ der jüdischen Welihilfszentrale,' Herrn Leo M o tz-t k i n, äußerte sich dieser folgendermaßen äber die nächstens Aufgaben der Exekutive: % Zu den -wichtigsten Aufgaben der jüdischen Welthilfs-» konferenz^ zählte die Schaffung eines Weltvevbandes sü« soziale Hilfe, welcher die gesamte FürsorgeMMt zentra-- lisierev und alle Richtungen nn Judentum für eins gemeinnützige Tätigkeit auf diesent Gebiete zu ver-einigew haben wird. Dian muß zur Eittsicht gelangen, daß eine' systematische-Hilfslätigkeit nicht auf Sammlungen ini katastrophalen Fällen, sondern auf einem stäudigen Rettungsfonds beruhen müsse. Die gcioählte Exekutive wird daher ihre Tätigkeit hauptsächlich in dieser Richtung entfalten und sich sodann um das Zustande-fommen der jüdisch e n V o l k s b a n k bemühen, die auf dem Gebiete dev konstruktiven Wiederausbauacbeit Bedeutendes zu leisten! hat. Grundkapital dieser Bank soll 50.000 Pfund bilden. Bisher hat sich bereits eine Reihe namhafter jüdischer Finanziers in London und^Paris für die Bank interessiert. Die Volksbank soll aus dem Gebiet des jüdischen! Kreditwesens und des Wiederaufbanes eine dem Weltver- 'fornb koodinierte Tätigkeit entfalten. . Was die eben abgehaltene Welthilfskonfevenz betreffe, so sei besonders bemerkenswert, daß bereits sehr viele aktive Hilfsorganisationen, Gemeindeverbände und Nationalräte sich beteiligt haben. Die Schaffung des Weltverbandes, dis Teilnahme von sechs GroßpräsidenEn der B'nai-B'rith- Logen, die sich für die jüdische Welthilfszentrale einzusetzeni beschlossen haben, die Teilnahme von 87 Orgonisatiouenj aus 22 Staaten, all das bietet genügende Garantie für dig künftigen Erfolge der neuen Exekutive. Der aüf der Konftrenz zustande gekommene Zusammenschluß der herrschen-, den Richtungen im Judentum für eine geeinigte Tätigkeit auf dem Gebiete der sozialen Hilfe sowie der demokratische Charakter, der die ganze Tagung beherrschte, verbürgt die Bedeutung der Welihilfskonferenz für das mationale Leben der Juden. Der neuge-wählte Generalsekretär Herr J.efroikin erklärte, die Konferenz habe durch die Gründung des Welt- Verbandes das Prinzip der Verbreiterung der gesellschastlichen Basis und der Zuziehung der fit dis ch en Gemeinden zur sozialen Tätigkeit proklamiert. Das demokratische Prinzipbildet di-e Grwtdlaäe des zu 'Zrünhendens' Welwerbandes, bei dem nicht die Zahl der SaMMer un'd> Sammlungen, fon-dem die Zahl der jüdischen BevWerung des betreffenden Landes ausschlaggebend sein wird'. Abgesehen von der Ausg-eftaltung des Weltverbandes wich dieneugewählte "Exekutive sich vor allem tmr die Forffetzung der '-bisherigen Hilfsaktionen, hauptsächlich aber um die' Kinderhilfsaktion in Rnßlanb bekümmern müssen. Eine speziell nach Amerika zu entsendende De-- legation wird das amerikanische Judentum für die Ausgaben der Welthilfskonferenz interessieren, ebenso wird die Exekutive in Europa großzügige Sammlungen für ihra Aktionen'durchführen. So begibt sich in den nächsten Tagen' das Mitglied des Zeniralrates Dr. K r yM e r nach Hol-' land, Dr. Z.-Te.mpin nach der Tschecho-Slowaküi und Dr. I o ch e l m a n n nach Polen, um bei der dortigetl Judenheit, deren wirffchaftliche Bechältnisse bereits stabilisierL sind, ebenfalls größere SamMungen für ^das jüdische Hilfsweick auszubringen. Ferner werden einige Mitglieder des Zentralrates mit der Durchführung ähnlicher Aktionen iw Deutschland und anderen Ländern beauftragt werden. Ende' dieses Jahves will man an die W i euer In denschaft,- die bereits vor drei Jahr^r in großzügiger Weise ans den Appell zur Hilfeleistung für - die ukrainischen Waisen re-, agiert ^tt,. hewntreten. Man müsse sich die Tatsache vor Augen halten, daß Europa infolge der stabalisierten! WirtschaftAverhältnisse endlich einmal auch die Rolle eines- Gebers spielen muß. Die Psychologie der europäischen Judenhert, die bisher stets der Meinung war, daß einzig und allein Amerika zu helfen habe, muß sich endlich einmal einer stabilen Hilfstätigkeit für sich selber anpassen. Es ist eine feststehende Tatsache, daß die letzte Welthilsskonserenz. durch die Schaffung des Weltverbandes und das Aufrollen des jüdischen Emigrätions- und Wiederaufbauproblems die jüdische Oeffentlichkeit zu einem engeren Zusammenschluß,' ja zu einer nationalen Kongentration aller Kräfte auf beit lebenswichtigsten Gebieten des jüdisch-sozialen Lebens aufgefordevt und dadurch einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiete der nättonalen Zusammenarbeit angebahnk hat. g—r. Sine Barrttade ans den Schienen. Aebex 10V0 Personen verhindern den Eisenbahnverkehr. Aus Preß bürg wird uns gemeldet^ Gestern früh ereignete sich auf der Eisenbahnstation - R a tz e r sd o r f ein eigenartiger Vorfall. Eine über 1000käpfige Mnge verhinderte stundet n l a n g die Durchfahrt von Züge n durch Ratzersdorf. Die Sache hatte, folgende Vorgeschichte: Ein Arbeiterzug, der in Katzersdovf ankam, wurde vom Station svorftand. ^angehalten,- weil der Zug üb erfülltwar. Die -Menge besetzte die Bahustrecke und baute..'aus Ziegelnund.Holzstücken eine Bärrikade, um alle Züge an der'Durchfahrt zu der-! hindern. Ünr viertel 9 Uhr traf in. diir Station ein Schnellzug ein und konnte auch nicht weiter fahren. Nachdem schließlich der Stationsvorstand den erwähnten Arbeiterzug^ lktei«Mllage atzwäbrt batte. Wb die JieM bk Strecke