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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-09 · Heft 2000 (9.9.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2000 (9.9.1924)
Date
1924-09-09
Page
Seite 8 (sequence 10)
Language
German
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Seite 9 Wien, Dienstag Wiener Morgenrettung. den Fehler, Nsufeld in die Verteidigung zurückz-uziehen, erlieft aber trotzdem noch ein Tor, da Schwarz mit einem Pracht-schuß den Ball ans 30 Meter (Sntfmima ins Netz tagt. N'-u-n kommen die Simmeringer stark auf. Horvath gleicht durch einen Mmetevstoß aus und kur« vor Scheust gibt ein Güdräuge Danis GeKymtzvrt Krm sivghvMgenden Tvckffer. Rapid-uLportklub 4: i (0 r 1). Ein minderwertiges Spiel. Fapid-Platz. 16.000 Zuschauer. Schiedsrichter Grünbaum. Rapid: FeiA; Schlaffer, Solrl; Richter, Brandstetter, Misch; Wondrak, Zach, Kuthan^ Bauer, Wessely. Sportklub: Cdi; Beer, Teufel; Patzak, Za-vÄ, Lowak; Bauer, Hans,. Karl,,Budm, Pitu. DaS Spiel stand an Klaffe unter dem Vorhevqchenden und wunde nur durch eine Art „RapÄWiertelstunde" angerrehm unterbrochen. Bei den Siegern war der Angriff mit Bauer, Zach und Wessely noch am besten. Sehr schwach waren Deckung und Verteidigung, in der nur Richter und SM gefallen sonnten. Der Sportklub tvar noch schlechter, was alles besagt die Hauptschuld der unfähigen Angriffsreihe, die bis auf Bitü vollkommen versagte. In der Deckung gefiel Zankl am besten. Die Verteidigung war gut wie immer. Das vor der Pause besonders langweilige Spiel wurde nur durch ein Tor Vitus, das dieser durch einen schönen Sololauf erzielte, etwas beleibt (25. Minute). Nach der Pause wurde der Kampf lebhafter. Kuthan und Bauer schossen innerhalb einer Minute zwei'Tore und Wessely beschloß nach e-nem Emzelvorstoß den Trsfferreigen. Hakoah—Rapid V: 3 (3 :3).!®» ganz großer Kampf. — Rapid liegt mit 3:1 Toren in der Führung. — Eisenhoffer erzielt 5 Tore. Schmiege?^tz' 20,000 ^u^öucr- Schiedsrichter Professor Hakoah: mann, Pollak; Grünwald. Fabian; Wenger, Scheuer; Fried. Gutt- NeuM. Schwarz, Häusler. Cis-enboner. Rapid: städter, Meffch Wessely. feigl; Regnart, Dittrich; Richter, Brandauer. Zach (Wesselik), Kuthan. Hofbauer, . Das geitrvge Sprel wi^ den Augenzeugen noch lange m Erinnerung blecken. Ma .> einen erbitterten, aufregenden Kampf, m dem beiders, hervorragende Leistungen geboten wurden. Wenn man hinzufügt, daß zehn Tore fielen, die prachtvollen Schüssen entsprangen, dann wird man begreifen, daß das gestrige Spiel kaum so bald ubertroffen werden kann. Die HÄocch' hat durch die Einstellung Eiisenhoffers gewaltig an Schlagkraft gewonnen. Er ist ein harter, unentmutigter Kämpfer, der nie ein Spiel aufgibt und seine Mannschaft immer wieder nach vorne reißt. Seinem Einfluß ist es zu danken, daß die Hakoah wieder eine Kampfmannschast geworden fft. Im gestrigen Spiel erinnerte die Hakoah durch Energie und Zähigkeit an die Zeit, in der Gansl dorr Angriff führte. Die Mische Mannschaft hat Selbstvertrauen gewonnen. Sie wurde gestern auch nicht kleinmütig als Rapid mit 3:1 Toren in der Führung lag. Der Sieg der Hakoah war absolut verdient, wenn auch der Torunterschied zu hoch erscheint. Als Ganzes gewertet war die Krieauer Elf in allen Belangen etwas besser als die ihrer Gegner. Bor allem hatte erftere den weitaus besseren Mittelläufer und den ausgeglicheneren Angriff. Es ist schwer bei der Besprechung der Ächtungen einzelner Spieler der siegreichen Mannschaft nicht in Ueberschwenglichkeit zu verfallen. Fabian, Guttmann. Fried und Eisenhoffer spielten aber einfach vollendet. Die Art und Weife, wie Fabian selbst die gefährlichsten Geschosse unschädlich machte, war verblüffend. Weitaus besser als in allen vorangegangenen Spielen war die Verteidigung. Scheuer, der diesmal aus der linken Seite spielte, hat seine alte Form wieder gefunden und das sagt alles. Nach einigen Schwächemomenten vor der Pause, erwies er sich nach Seitenwechsel als unüberwindlich. Diesmal hatte er m Wenger einen sehr talentierten Partner. Wengers hervorstechendster Vorzug fft sein Stellungsvermögen. Er verficht es auch, im richtigen Moment mit der notigen Energie einzugreisen. Verbesserungsbedürftig ist nur sein Stoßvermögen. Atff alle Fälle scheint Wenger ein wertvoller Gävinn für die Hakoah zu sein. Guttmann dominierte auf dem Spielfeld. Er leitete sämtliche Angriffe ein und er war auch der Lenker aller Abwehrarbeiten. Guttmann bot gestern vielleicht die beste Leistung, die man je von ihm gesehen hatte. Er hatte in Frred einen würdigen Helfer. Letzterer bging Wohl vor der Pause den Fchler, Wessely zu wenig zu bewachen, was der Hakoah -auch zwe-i Verlusttreffer eintrug. .Nach Seitenwechsel aber kämpfte er mit größtem Erfolg. Pollaks Leistung war ebenfalls zufriedenstellend. Der Angrfif der Hakoah spielte Aeüdend, obwohl er eigentlich nur mit vier Stürmern operierte. Grünwald war gestern eine vollkommene Niete. Sein launenhaftes Wesen läßt ihn sofort mißmutig werden. Er ist ein Eigenbrötler, der auf die Absichten seiner Partner nicht eingchen will. Seine bedeutenden Fähigkeiten stehen für jeden Fachmann fest. Grunwakd kann, wenn er bei Laune ist, ein vollendeter Stürmer genannt werden. Er will äber nur der Ablschließer der Aktionen fein, ohne bei der Aufbauarbeit mttzühelfen. Wenn feine Partner nicht für ihn spielen, dann ist seine gute Laune beim Teufel und dann wirkt er dmnovalrfierend auf die ganze Mannschaft. Wir wollen hoffen, daß sich Grünwald eines Besseren besinnt, da um eine derart wertvolle Kraft entschieden schade wäre. Die vier übrigen Stürmer befanden ' sich in blendender Verfassung. Am erfolgreichsten war Eisenhoffer, der fünf prachtvolle Tore erzielte. Häusler war 4m guter Dirigent. Schwarz. verachläsfigte wohl Neufeld, doch servierte er nach links verwendbare Bälle. überdies brachte er seine bekannten Bombenschüsse an, von denen zwei de« Weg ins Netz fanden. Neufeld evwirs sich wieder als der schnelle und energische Flügelstürmer. In den letzten Spiel-- Minuten setzte er es sich in den Kopf, ebenfalls zu Trefferchron zu gelangen, wodurch sein Spiel egofftffch wurde. Die empfindlich geschlagene Rapid-Marmschaft befand sich gestern' trotz der' schmerzhaften Niederlage in sehr. guter BerfassUlm. Man sah von- Hr insbesondere vor der Pause wunderschöne Aktionen, doch gab fie den Kampf beim Stande 5:8 auf. Feigl, der fieven Tore, passieren lassen mußte, hatte, keine Möglichkeit, auch nur einen einzigen Treffer zu verhüten. Die Verteidiger Dittrich und RegnartAwaren stoßsicher ' und energisch. JU der Deckung versagte Brandstädter gänzlich, was auch letzten Endes die empfindliche ^Niederlage yevbeiführte. AusEichnet war Nietsch, der Neufeld nickst von den Fersen ging. Richter hingegen kämpfte mit wechselndem Erfolg. Der Angriff hatte auf der linken Seite seine besten Kräfte. Wessely und Hofbauer schossen nicht schlechter als Eisenhoffer und Schwas auf der' Gegenseite. Kuthan spielte *m Mm hm flkmfe gut. nqch Halbzeit hmqyM schien chm die P!-!:e ausgLMgeu zü sein. Zäch und Bauer erwiesen sich als technvich üüsgezeichnete Spieler, denen aber die Durchchmgskrast mangelt. In der zweiten Spielzeit wurde Zach gegen Weffenk ausgetauscht, doch tvar letzterer entschieden schwächer als sein Vorgänger. y . DaS Spiel setzt sofort mit einem Knalleffekt ein. da die Harorch m ersten Ansturm einen Eckstoß erzielt. Die Angriffe wechseln blitzschnell. In der 6. Minute dikt'ert der Schiedsrrchter aus uns unerklärlichen Gründen von der Strafraumgreuze gegen das Hakoah-Tor einen Freistoß. Wessely jagt den Ball mtt Vehemenz ms Tor. Die Hütteldorser können sich aber nicht lange des Vorsprunges erfreuen. Schon in oer 8. Minute kann nämlich Schwarz den Ausgleich Herstellen. Es dauerte wieder nur drei Minuten, bis'Hofbauer neuerlich dem Sportklub Rapid die Führung eintrüg. Gleich darauf ging ein Bombenschuß desselben Spielers an die Löfftänge. Häkoüh erzwingt nun in. „der Folge drei Eckstöße, die aber ergebnislos verllaufen. Häusler läßt eine ideale Torgelegenheit dadurch aus. daß er die .Handsregel verletzt. In der 22. Minute bringt Hofbauer nach einem Eckstoß mit einem unhaltbaren Kapfball den Stand auf 8:1 für Rapid. Die Hakoah kämpft aber unontmutigi weiter und in der 29. Minute nutzt Schwarz einen Fchler Dittrichs geschickt zum zweiten Tor aus. Die jüdffche Mannschaft gewinnt nun die Oberhand; vorerst vergeben Häusler und Schwarz gemeinsam durch zu langes Zögern eine günstige Chance, dann stellt aber Eisenhoffer in der 11. Minute den Ausgleich her. Fabian muß noch einen schweren Ball äbwchren, dann gcht es in die Pause. Das Eckenverhältnis beträgt 3:2 für die Hakoah. Gleich nach Seitenwechsel kriselt es bedenklich vor dem Rapid-Gehäuse. In der 10. Minute bricht denn auch über die Hütteldorfer in der Form eines von Eisenhoffer erzielten Treffers das Verhängnis herein. 9km bekommt Fabian wieder schwere Arbeit, der er sich vollkommen gewachsen zeigt. An Stelle, von Zach tritt WeffelÄ ein. In der 17. Minute geht Grünwald seinem Gegner auf und davon, er wird-aber im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Die Ausführung des diktierten Elfmeterstoßes besorgt Eisenhoffer. Feigl vermag den Ball Wohl abzuwehren, doch setzt sich Eisenhoffer neuerlich in den Besitz des Leders, das er dann ins Netz rollt. (17. Minute.) Rapid vermag Wohl noch in der Folge im gegnerischen Tore einige Male gefährlich zu werden, doch ist eine gewisse Entmutigung in der Mannschaft nicht zu verkennen. In der 30. Minute bringt Eisenhoffer den Stand auf 6:3 und zehn Minuten später ist Schwarz zum siebenten Male erfolgreich. Gesamteckenverhältnis 6:3 für Hakoah. Simmering—Sportklub 3 r 2 (1:2). Lowak verschuldet ein Eigentor. Rapid-Platz. 20.000 Zuschauer. Schiedsrichter Fritz Paul. Simmering: Aigner; Riedl, Musil; Kliwitsch, Jra, Ruhyptl; Urban, Danis, Horvath, Dumser. Viertel. Sportklub: Edi; Beer, Lowak; Wiedemann, Patzak, ZanK; Junek, Bndin, Karl, Pammer. Ditu. Die Simmeringer erfochten, ohne die Leistung vom Vortag auch nur annähernd zu erreichen, einen verdienten Sieg, den sie ihrem überlegenen Angriff verdanken. Horvath, Danis und Viertel waren recht gut. In der Deckung zeichnete sich Kliwitfch aus und im Hintertreffen war Aigner der beste. Der Sportklub spielte besser als am Vortag, doch genügte fein Angriff trotz der guten Leistungen von Karl und Vitu nicht. Deckung und Verteidigung waren ihrer Aufgabe gewachsen. Bereits in der 15. Minute verschuldet Lowak ein Eigentor. Karl stellt in der 34. Minute den Ausgleich her und fünf Minuten später erreicht Budin mit einem Elfmeterball für den Sportklub die Führung. ' , Nach Seitenwechsel bringt Horvath in der 7. Minute den Standauf 2:2. Derselbe Spielerbucht dann in der 34. Minute für Simmering den siegbringenden Treffer. Vienna—Real Sociedad de San Sebastian 1 r 0 (1:0). Ei« glücklicher Sieg Viennas. Hohe Warte. 25.000 Zuschauer. Schiedsrichter Kon ar. Vienna: Ostriczek; Rainer, Blum; Kurz, Chrenka, Ludwig; Seidl, Gschweidl (Nybar), Iszda, Höh, Fischer Real Sociedad: Ezaguire; Neguarfftan, Galdos; Matias, Olaizola, Portu; Juantequi, Campos, Dr. Urbino, Galdos, Juernita. . . y. Die Spanier haben in diesem Spiele recht unglücklich gekämpft und gaben den Döblingern einen ebenbürtigen Gegner ab. Derbeste Mann, der Wiener im Angriff war Seidl. Hie und da sah man von der Neuerwerbung Iszda (Floridsdorf) gute Vorlagen an die Flügelstürmer, aber sonst machte er sich wenig' bemerkbar. Hötz machte sich nur durch Foufs bemerkbar und Fischer durch Aengstlichkeit. Recht schwach waren die Deckung und die Verteidigung. Gut war Blum, wogegen der Tormann Ostriczek viel Glück hatte. Die Gäste sind in technischer Beziehung weit unter unsere Mannschaft zu stellen. Schnell sind alle Leute, und das macht sie auch gefährlich. , Daß die Vienna einen Treffer und damit den Sieg errang, verdankt sie nur einem glücklichen Zufall. Beü einer raschen Bewegung glitt Ezaguire aus und zog sich eme Sehnenzerrung zu. Er mußte ausscheiden; während fern Vertreter mit dem Anlegen der Tormannkleidung beschäftigt war, wurde, ein Schuß auf das Tor gerichtet, der zwischen den Beimn des Torhüters den Weg ins Netz fand. Sehr gut arbeitete ' bei den Gästen in der Läuferreihe Matias und der Mittelläufer Olaizola; von den Stürmern, die von Doktor Urbino gut gefügt wurden, zeichnete sich besonders der linke Flügelsturmer Juernito^ durch flinke Läufe aus, Das. Spiel bewegte sich zumeist in der Mitte: In der 37. Minute verletzt sich Ezaguire auf die erwähnte Art und gleich danach erzielt Höß den einzigen Treffer. Gleich nach Wiederbeginn wird Seidl verletzt und zum Ausscheiden gezwungen. Gschweidl bezieht seinen Posten, während Gschweidls Stelle Rybar einnimmt. Di» Vienna- Mannschaft gelarrgt nun mehr selten vor das gegnerische Tor; zwei Freistöße gegen die Döblinger wehrt Ludwig, im Tore stehend, mit dem . Kopfe ab. Amateure—M. T. K. 2:0 (01-0)* . Kein großes Spiel. Hohe Warte. 25.000 Zuschauer. . Schiedsrichter: Plhak. . Amateure: Lohrmann; Popovics, Tandler; Geyer. Reiterer, Hittl; Cutti, Swatösch, Schaffer, Hierländrr, Sock, . ' ' M. T. K.: Krapaczek; Senket), Mandl; Kertesz, Nyrrl, Nädlär; Senkey, 2, Braun, Orth, Molnar,.Ieny. °' Um es gleich zu sägen,, beide Mannschaften enttäuschten. Die Amateure können ihre schwache Leistung aus den Umstand zurückführen, daß sie ohne die Brüder Konrad spielten und im Spiele selbst dann einen ihrer hasten Spiele^ Sock, durch eine Rücksichtslosigkeit Kertesz' verloren. Schaffer und Cutti waren im . Angriff die besten. Reiterer war ein schwacher Ersatz für ZeM KorrM. .Die beiden Zorteidigor Mrey. sicher. 9. September 1925 Der ungarische Meister batte im Gegensatz zu den %)t»: tenrxii in der Deckungsreihe seiiven 'besten Mannschaftsieff. Von den Stürmern schlugen sich hier Jeny und Br>aun am besten. In der 12. Minute dringt Sock vor; Kertesz springt Sock 'Mit beiden Füßen in den Magen. Der Wiener muß ausscheiden - und. wird durch Wecera ersetzt. / ' Nach der Pause spielen die Bndapester ohne Kevtesz. In der 20. Minute schießt Hierländer den ersten. Treffer. In der 39. Minute toivd Senkey Q ungerechtfertigt nach einem Foul an Cutti ausgeschlossen. Zwei Minuten vor Schluß Wmrgt Sivütosch nach einem Fehler Kropaczcks das zweite Tor. Vienna gegen M. T. K. 6 r 4 (4 r 3). Hohe Warte. 12.000 Zuschauer. Schle>dsr:cküer Braun. Vienna: Ostriczek; Blum, Rainer; Kurz, Chrenka, Sonfsert, Zeidler, Gschweidl, Iszda, Höß, Fischer. M. T. K.: Kropaczek; Mandel, Senkai; Bester, Nyul, Nadler; Braun, Molnar, Orth, Wavga, Jenny. Der M. T. K. gefiel Montzap bedeutend besser als in seinen! ersten Spiele, mußte sich aber trotzdem geschlagen bekennen, da die Vienna zu einer ausgezeichneten Forn: auflief. Sehr gut war wieder die Verteidigung, in der Blum und Rainer einander übevbotcn, während Ostriczek etwas unsicher schien. In der Deckung war Kurz der beste Mann. Der Angriff hatte in Gschweidl einen Spieleir von überragender Klasse. Nach 'hm war Fischer, der wieder in Form konrmt, der beste Mann. Der M. T. K. ist nicht nrchr bic_ fast unüberwindliche Mannschaft früherer Jahre. Der Angriff, in dem Jenny und Molnar hie besten waren, verrät zwar noch die alte Klasse, die Hintermannschaft jedoch hat bedsutcnd nachgelassen. Die Bereinslertung der Ungarn bei'aß den Takt, Kertesz nach der unerhörten Rohheit, die er sich tags zuvor gegen-Sock, hat zuschulden kommen lassen, nicht mehr aufzustellen. Bei offenem Spiel nützt Jenny in der 24. Minute einen Fehler Rainers blitzschnell aus und erringt für seinen Verein die Führung. Vom Abstoß weg gehen die Wiener vor; der Ball wandert von Zeidler zu Höß und dann zu Gschweidl^ und dieser schießt im vollen Lauf ein herrliches Tor. Auch der nächste Treffer war ein Vienna-Erzengnis. Seuffert verursachte nämlich in der 22. Minute ein mchaltbaves Eigengoal, doch glich Gschweidl aus einem Gedränge noch in derselben Minute aus. Sechs Minuten später verließ Ostriczek im unrichtigen Moment das Tor und Braun hatte wenig Mühe, den Ball ins leere Netz zu bringen. In der 39. Minute verursachte Nyu'l durch regelwidriges Angehen Gschweidls einen Freistoß und Höß drückte den Ball in dem folgender! Gedränge über die Torlinie. Noch vor der Panse schloß Iszda eine hübsche Konckination durch einen erfolgreicher! Schuß ab Eine Viertelstilnde nach Wiederbeginn verursachte Mandel einen Eigentreffer. Die Viennna ist nun stark überlegen. Eine Liertelstunde vor Schluß wird Sennert verletzt und durch Lndivig ersetzt. In der 32. Minute ist Gschweidl aus einem Gedränge erfolgreich. Wenige Minuten vor Schluß benimmt sich Ostriczek bei der Abwehr eines Flankenballes von Braun so wenig geschickt, daß der Ball ins Netz geht. Tte-* Soeiedttd de Srrrr Sebastian—Amateur- 3 :2 (3:0). Hche Warte. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter Wancurtl. San Sebastian: Paozista (Vienna); Regnaristan, Arrate; Matias, Olaizola, Portu; Benito, Campos, DöLtor Urbino, Galidos, Juernita. Amateure: Lohrniann; Schneider, Tandler; Geier, Reiterer, Bvica; Wetsera, Rausch, Schaffer, Hitl, Cutti. ' Die Hauptstärke der Spanier lag in dem schnell und wuchtig zusammenspielenden Angriff, dessen Innenleute, überiirnposantes Schußvermögen verfügen. Der beste Mann war der Halbrechte Campos, der zwei tvimderschöne Tore erzielte. Der MittelstÜDmer Dr. Urbino führte den Angriff sehr geschickt. In der Deckung .leistete der stfinrmige Miitelläuser vor der Halbzeit hervorragendes, war jedoch nach der Pause fertig und tauschte mit Matias, der in beiden Positionen sehr gut gefiel. den Platz. Die Verteidiger verdarben nichts. Ganz ausgezeichnet hielt sich der von der Di-enna ausgeliehene Tormann Paezista. Von den Amateuren ist wenig rühmliches zu berichten. Der sonst so sichere Lohrmann fft bei zwei Toren stärk mitbeteiligt. Schneider und Reiterer versagten vollständig. Im Angriff waren Cutti und Schäfser die Bbsten. Wetsera vertrat nach der Pause den perletzten Tandler. Seinen Platz nahm mit besten Erfolg Köck ein. Die Spanier, durch die Sonne begünstigt, verlegen das Spiel in die Platzhälste >der Wiener. In der 18. Minute geht Juernita an der Outlinie blitzschnell durch, Campos übernimmt den Ball und feuert ihn nnhaltibar ins Netz. 5 Minuten darauf nützt Campos einen Fehler Äohrmanns, der im unrichtigen Moment das Tor verläßt, geschickt zum dritten Treffer aus. Nach der Pause haben die Amateure durch tiefftehende Sonne begünstigt alles vom Spiele. In der 3. Minute startet Cutti aus seiner Absöitsstelluug und gibt Schaffer Gellegenheit, einen erfolgreichen Torschuß anWlbringen. Schon eine Minute später verringert derselbe Spieler den Vorsprung der Spanier um ein weiteres Tar. Rudolsshügel—Nicholson 2:0 (1:0).. Dieses Spiel, das gestern auf >dem Rudolsshügel-Platz vor sich..ging,^verlief fair und anregend. Die Sieger hatten im Verteidigungstvio-Litzkv, Dworschak.-Fröhler und in den Stürmern Duspiva, Minerir die besten' Leute. Bei Nichoffon zeichneten sich der Mittelläufer Stransky und der Tormann Weimffch besonders aus. .König erzielte einen Treffer, das zweite Tor war Eigenprodu'kt der Unterlegenen'. Schiedsrichter Zwicker. Der MakkaLi (Mährisch-Ostrau) in Wien.. Die Gäste erleiden zwei Niederlagen. Hakoah—Makkabi 8:3 (5:1). Die Hakoah erfocht einen verdienten Sieg. Die Torschützen waren: Ro!senseld (4), Dr. Kurtzmann (2),'Lchrfeld ynd Gottlieb-für Hakoah, Iwbron (3) für Makkabi. . -Allrou.nd—Kritzendorf 1:1 (1:1). Halo ah—K r itze n d o r f - 4:2 (2:2). Die' Hakoah hatte nur neun Mann im Felde. Torschützen" Rosensesd (2), Wald und Lchrfeld für Hakoah. Dr. Sternschuß und.Feuer für Kritzeudoff. All round—Makkabi 5:2 (2:1). Die Gäste hatten drei Ersatzleute eingestellt, während Allround mit Kling (.Hakouh) und Waschnitius (B. f. 23.) verstärkt antrat. Torschützen: Ackermann (3), Tauber und Bäck, für Allround,' Iäbron und Kien für Makkabi. Schiedsrichter Ing. Nossfo-

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