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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-07 · Heft 1999 (7.9.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1999 (7.9.1924)
Date
1924-09-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gerte 4_ Wen, Sonntag__ Tagesbericht. Bela tat Ger Tag ist zu Ende). Von Cantos Hazra *) Es ist em sehr altes Sprichwort in Indien: ,,£> Gott, gib mir Leid, Mt werde ich dich vergessen!" Dieses Wort hatte das erste Mal Kuntidevi, die Mut-. kr des berühmten Panbovas zu ShvvkriMa gesagt. Indien ist ein Land, wo sich die Mttschen statt Reichtum und Begnomlichkeit. des Leidens — eher Leid wünschen. Wie Merkwürdig — wie tief ist -diese Art; dort denken die Menschen nicht in erster Linie an sich, sondern zuerst an den andern, besonders aber haben sie iutmer das hohe Ziel des Lebens im Auge. Wer nicht dem Leid an sich selbst begegnen kann, wie kann er Friede und Freude genießen? — Jeder sollÄ» sten nach der höheren Erkenntnis — nicht soll es Durst nach Leben und Vergnügen sein, sondern nach Erlösung und nach Gottheit! Die Inder haben dieses Verlangen nach Erlösung ' gefühlt, und immer verließen diese Menschen ihre friedvolles Heim, ihre eigene Bequemlichkeit, Reichtum und alles andere aus der Suche nach einem hohen Ziele. . Ich werde Ihnen das' Erwachen eines Menschen erzählen; man kann Hu den „modernen Buddha" nennen. Er heißt: La!a Babu; in allen heiligen Städten der Hindu wird sein Name genannt und seine Tempel stehen dort, wo täglich Taufende -von armen Mnschen ohne Entgelt ihr Essen erhalten. Er war ein Rasa. Gin kleines Mädchen sagte einst zu seinem Vater: „Vater, steh' aus, der Tag ist zu Ende! — (Bela jai!) Lala babu fuhr zu dieser Stunde mit seiner Dienerschaft und seinen Hosteuten durch jene Straße. Er hörte das Mädchen sprechen; „Bela jai", sagte er zu seinem Begleiter — „Ja, ja, ich habe keine Zeit mehr, halte an!" Und er stieg aus seinem Wagen, verschenkte seine kostbaren Kleider und seinen Schmuck und ging von nun an -nur in einfachem Kleide umher; seinen Reichtum, alles hatte er verlassen, um in seinen noch jungen Jahren ein „Sanhasi" zu werden. . , Ja, ein echter Sanhasi, der keinen Durst nach äußerlichen Versuchungen hat, dessen Ziel Erlösung ist . . . Diese einfachen Worte: „Bela jai!" waren ihm wie ein Ruf von Gott feW. Und „wirklich" sagte er in großem Schmerz „Bela jai! — was habe ich getan?" Nun ging er zu Fuß "von emer heiligen Stadt zur andern, um in Ruhe zu denken, in Tmsamkeit zu leben ... Wo er auch hinkam, da waren alle. Leute bezaubert von dem heiligen Strcchl, der aus seinen Zügen leuchtete. *) Der Antor dieser GkiM ist ein junger Inder vornehmer Abkunft, der an der Wiener Universität seinen Studien obliegt. Die Skizze ist von ihm in deutscher Sprache geschrieben. (Die Räd.) Wiener: Morgenzeitung. f sind vr, Heffftoauärr Entfett u ngsta bletten ■von besterWIrkung, angenehmenOeschmack, vollständig unschädlich. Kein I Diätzwang oder Aenderung der Lebensweisp.prompte Gewichtsabnahme Keine Schilddrüse 70s Kein Abführmittel] ^Depo^Apoh^e^Hj^B^erjWiengX Nur einmal des Tages nahm er Nahrung zu sich; er ging nicht, wie die buddhistischen Bikhu, sein Essen bis zum Mittag zu sammeln, sondern-ging nur ehunal des Tages in ein Haus, und lvas er dort auch, echielt, es war genug für ihn, . . ' - Me wußten, daß er nur einnral um. sein Essen gehe, und d^ beute im ganzen -Lande waren sehr besorgt, daß er nicht Hunger leide;'so erhielt er oft-so 'viel, daß er noch mit den Armen teilen-Mute, und man buk für ihn einen besonders' großen Kuchen, den man -noch 'bis heute „Lala babu ruti" nennt. - Jeder hatte solch einen Ruti vorb'reitet,. ivenn er Lala babu evivartete; man sah es ' als große Ehre an, wenn Lala babu in ein Haus kam, um zu-betteln. 7 So verbrachte, er sein ganzes Leben in tiefen Gedanken, auf der Suche nach Frieden und Erlösung ... - Was er für die.'-Menschen gsban- '''hat/.'-DS weiß ich nicht; alber wöNninaneseine.Ncllgion nennt, den Armen zu. helfen, so hat er-sie geM; an allen heiligen Stätten ,känn Man fehle 'TÄnPel'für.die.Armen ^fistden;; und noch Kernes hat er für 'ganz' Bengalen getan. — Mnvor ganz 'Indien hat' er D' Beispiel,. Lex' SMisMöWW/zum Wchle der Menschen gegeben. Ser internationale Studentenkongreß in Warschau. Zu unserem in der Freitagnunimer unter dem oben angeführten Titel erschienenen Aufsatz erhalten wir-vom Weltverbänd der jüdischen Etudeuieirschast ’ folgende ergänzende Mitteilungen über die Vertretung der jüdischen Studentenschaft in der Internationalen Studeutenikon'föderation, .beziühungsweise auf ihrem Warschauer Kongreß: Anläßlich der zweiten Konferenz der Consederation International' des Etudiants (Internationale Studerltenhpnfoderalion) in Warschau, die' vom 12. bis 28. September stattfindet, taucht wieder, die Frage der Aufnahme der.jüdischen Studenten in diese .schon heute'bedeutende Organisation der Hochs.chulj-ugend der ganzen.Welt aus. Me /bereits.in Ihrem geschätzten Platte dargetan wurde, baut die Kouföderatton ihre f Mtgliedschäft aus deck, staaMch-territorialen Prinzip aus, Ein - Land, betziehungsweise , eine Nation kann nur durch eine Landes-. Organisation vertreten sein. So kommt es, daß in den. Ländern, . in denen die jüdischen Studenten in die allgemeinen Studentenverbände nicht ausgenommen werden, zum Beispiel in Deutschland, Polen, Ungarn, Rumänien, die Wischen Studenen keine Möglichkeit haben, in der Konföderation vertreten zu sein. - -Der im Mai IM begründete Weltverband der jüdischen Studentenschaft, der heute 1-7 Landesverbände in ebeNsovielen Ländern umfaßt und zirka 18.000 Mitglieder zählt, hat sich 7. Golptemder ' vcr. ivd» bei der Internationalen' StN'dentenkonsöderation um die Aufnahme beworben und imnntehr die Einladung echalten, zwei Delegierte zur iWürschauer . «Konferenz - zu entsenden, welche die Möglichkeit haben wtzpden, das A u s n ahm 8 g es u ch zu. begründen. Fyr.den Weltverband der jüdischen Studenten bestehen theoretisch zwei Möglichkeiten, in die Konföderation ausgenommen zu werden: entweder er wird als „free member" (nur mtt beratender Stimme)' Mfgenonnnen, für welchen Fall alle der Internationalen Studenten-kouftderation angehörenden Landesorganisationen -gezwungen wären, 'die Juden als Juden aufzunchmen; diese Lösung ist zurzeit wenig wahrscheinlich, da sie an dem Widerstande' der antisemitischen S tud e ntenverbände scheitern muß; oder der Weltverband jüdischer Studenten als solcher wird als gleichberechtigtes Mitglied ausgenommen, wofür trotz der statutarischen Bestimmungen der Internationalen Studentenkonföderation der Anlaß sowohl in. der Besonderheit der Lage der Juden, ein Volk ohne Staat zu sein, wie in den Verhältnissen in manchen Ländern Ost- und Mitteleuropas, infolge deren die Mischen Studenten keinen Zutritt zu den allgemeinen Studentenorganisationen haben, gegeben ist. Die Exekutive des Weltverbandes jüdischer Studenten hat beschlossen, von der Einladung Geibrauch zu machen, und hat mit seiner Vertretung seinen Präsidenten Dr. Lauter« Pacht ('London) betraut. Re Atesten Bankgeschäfte. Das Bankwesen in Babylon. Lange genug hat die Geschichtsforschung das Märchen von den sinn- und ziellos zusammeneroberten Riesenreichen der vorderasiatischen Semiten von der Zeit des Königs 6cn> gon von Mkad bis Nebukadnezar — also von 2600 bis 500 v. Ehr. — auftechchalteu können. Mer die Wucht immer neuer Funde hat .auch diesen Hochmut der europäischen Wissenschaft gebrochen und heute entrollt sich vor uns das reichest, u ule Gemälde einer hohen geistigen und wirtschaftlichen Kultur, die in relativ gleichmäßiger Intensität alle Teile nnd Schichten dieser ungeheuren Ländergvbiete durchdringt. Auf der Grundlage des babylonischen Maß- und Gewichtssystems haben sich schon frühzeitig diese Landschasten zu einem einheitlichen Verkchrsgebiet znsammeugeischlossen, das etwa in der Zeit Hammuralbis und seiner Nachfolger zu einem völlig zentralistisch geordneten Staat wurde. Jeder Staatsangehörige mutzte Steuern zahlen, teilweise auch Frondienste leisten. Die Abgaben .konnten in Geld aber, auch in Naturalien entrichtet werden. Die Finairzverwaltung wurde, da man BuchMnmg bereits in den frühesten Zeiten kannte, mit Hilfe staatlicher Register geführt, die nach uns erhaltenen Notizen sehr sorgfältig und ''eingehend waren. 1 Zu den überraschendsten Entdeckungen in dein hochkom- - plizierten Wirtschaftsleben des alten Babylon gehört Ger, daß 'man, trotzdem die naturalwirtschastliche Stufe'Noch in viele Gebiete hineinvagte, das Bankgeschäft Mt Dinen meisten ökonomischen Funktionen vorfand. - Zwar erscheint es mehr als fraglich, ob hier Wie im italienischen Mittelalter das Bankgeschäft aus dem Geldwechsel hervorgegange» ist. .Denn es gab in Babylon ebensowenig wie in den angrenzenden Staaten Münzen, die man hätte umwechseln können oder müssen. Das Geld — Ring- oder Barrengeld — wurde nach dem Gewicht gemessen, bedurfte also nicht der Umwechslung. Metallstücke, deren Wert durch Hoheitszeichen bestimmt gewesen wäre, waren unbekannt. , 1 Ser Ilebermenfch. Aus den Werken Friedrich Nietzsches hat sich ein einziges Wort losgelöst und ist wie auf geistigen Schwingen in die Welt hinausgvflattevt und hat allenthalben wie ein Zauber gewirkt. Es Hvar in aller Munde und schwebte auf aller Lippen; es tairtbe von sehr vielen nachgespvochen und nur von sehr wenigen richtig verstanden. Das Wort: „Uebermensch". Nietzsche hat bekanntlich das Wort nicht geprägt, aber er verlieh ihm einen anderen Klang, indem er ihm eine neue Deutung gab. Cr hat das Wort nicht erfunden, aber er hat es enweckt, er hat es „vom Wege aufgelchen", mit neuem Geist angefüllt und mit einer riesenhaften Schwungkraft ausgestattet. Jedes Wort bildet, soweit es Tein leerer Schall ist, nur die äußere Hülle eines - Begriffes, und wer in die alte Hülle einen neuen Inhalt, einen früher nicht gekannten Sinn hmeinlegt, veMent als Erzeuger des den neuen Begriff deckenden alten Wortes ausgesprochen gu werden. Es ist daher ganz in der Ordnung, daß' man immer wieder von Nietzsches „Ueberntenschen" zu hören bekommt, obgleich dieser Ausdruck bereits nahe hundert Jahre vor ihm in der Literatur vorkommt. Bei Goethe beg-eguen wir' diesem Ausdruck zweimal; einmal in der „Zuneigung" und -dann in jener wundervollen Szene,. wo der Erdgeist das Uebevmenschenttmr des Faust mit den Worten verhöhnt: Da bin ich! Welch erbärmlich Grauen , ' Faßt, Uebevmenfchen, dich! Ferner weist Raoul- Richter in seinem Werke „Friedrich Nietze" darauf hin, daß Theodor Mommsen in der Einleitung zu seiner Römischen Geschichte die Aeschyleischen Helden als Uebermenschen bezeichn>et und daß Homberger in seinem Tagebuch Bismarck einen Uebermenschen mnnt. Aber nirgends besitzt das Wort jene tiefere Bedeutung, die ihm Nietzsche gegeben hat. Vom rein fprachlicheit Standpunkt betrachtet, stellt das Wort. ),Aebermaüsch" durchaus keim Neuerung dar.' Es ist nach einer bekannten' und häufig angewandten Form gebildet, die man grammatisch die „Komparation -des^Substantivs" nennen könnte. An bezeichnenden, mit der Präposition „über" vevbundenen Hauptwörtern ist die deutsche Sprache -nicht gerade arm, Man nenut eine das übliche Maß übersteigende Macht „Uebermacht", eine allzu schwere Last „lleberlast", eine über, das Gewöhnliche hinäusgehende Reife „lieberreife", ein allzu üppiges Wachstum „Ueberlwuchs" — unr nur einige wenige Beispiele anzufühven. Der Ausdruck „Uebermensch" wie seine Wortfovm ist also durchaus nicht neu, nur die Merkmale, die ihm Nietzsche gegeben, verleihen ihm eine jugendlich kräftige Ursprünglichkeit. Einzig die Uebennenschenlchre Nietzsches bietet jenes Eigenartige, das wie ein noch nie Dageüvesenes eine ganze Welt in Erstaunen versetzte. Aber gemäß einem in der Natur begründeten Gesetze, das die Konttnuität des menschlichen Derrkens besttmmt, finden sich auch schon in den Werken der Mten Arttlänge an Nietzsches Ue'bermenschenlehve. So ilas ich einmal einen Ausspruch von Seneca, der ganz gut im Zarächustra hätte Platz finden Wunen. Die Quintessenz der UebeMrenschenlehve Nietzsches gi'pfelt bekanntlich in der Förderung, daß sich der Mensch übev sein Ziel hinauHebe, denn ,-der Mensch ist etwas, das überwunden werden muß". Ähnlich sagt Seneca: „Oh, welch ein elendes, jämmerliches Ding ist der Mensch, wenn er lsich nicht über die Menschheit erhebt!" Seneca dürfte diesen Ausspruch, kaum im evolutioinistiischen Sinne Nietzsches gebraucht ^haben. Aber immerhin, er klingt ganz wie ein feuriges Zarathustra-Wort und ist mit Nietzsches Uchevmenfchenlehve in viele>m sinnverwandt. Lange vor dem Evschemen des „Zaraihu'stra" hat der Gedanke des Uebermenschen im geistigen Europa herumgespukt. Matt.hat es bisW übersehen, '.daß-Döstojew'sky in der Gestalt des Iwan. Fedorowitsch Karamasow (im Roman '„Die. Brüder Kavamasow") den ganzen Zarathustra-Ueber-. Menschen 'und. zugleich schon'dessen Überwindung vorweggenommen >hat. Hwan Karamafow will alle'Hemmnisse, die eine tausendjährige Moräb mit 'wohVbedachter Absicht auf den Weg 'des Menschen -geikegt, tollkühn überspringen und alle Schwülen des.MeüWichew durchbrechen, ^um das Reich der schraUkeulpsen'Freih aufzurichten. Mch Karama-sow. Predigt eilN Ienstfts Kon iGat /und; Boss,..nur tut er dies in etwas ÄMü'chsigerer,^-Mn Möchte ^sagLn/>in Vussischbäuerischer Form. Der Zärathlustra-Uebermensch kann Gott nicht akzeptieren, ex steht ihm hinderlich im Weg; er muß ihn aus der Welt hinweg räumen, um gewissermaßen für W Mbep Raum G schaffen. ,,M Götter, itzäbe, wie hielte ich es aus, nicht ein Gott zu sein!" vuft er au's. Ganz im selben Sinne, nur, wie gesagt, in russisch-bäuerlicher Art, erklärt Iwan Karamäfow, dem Menschen müsse vnll- Vommen erlaubt sein, Mens-chgott zu werden und sich, wenn es nötig ist, über jede frühere stbtliche Schranke des früheren Knechtmenfchen (also Aber die ,Mlavenmoral") h'mwegzusetzen. Er will ein Gottmensch sein und „für'einen Gott gibt es kein Gesetz, wohin Gott sich stellt, dort ist der Platz schon Gottes; wohin ich (Iwan Karamasow) mich stellen werde, dort wird sofort der erste Platz sein." Erst sehr spät, als er schon an einem Nervenfreber kwnk . daniederliegt, kommt Karamasow zu der Erkenntnis, daß man nicht uugestvaft dem Himmel die Fenster einschlagen da-rf, daß der Mensch nicht durch Uebevwindu-ng, sondern durch Steigerung feines Menschentums erlöst werden kann. Der Zarathwstra-Uebevmensch hat seine Wündluugen durchgemacht. Es gab eine Zeit, da war er sehr populär, sozusagen ein LiM-ng des Publikums, ein Karamasowscher „Menfchgvt^, für'den sogar die Backfische schwärmten. In den Kriegsjahren war er zu einer Art Kviegshelden avanciert; im Schützengraben, während die Geschütze dvöhitten, wurde der.Zarathustra mit Inbrunst gelesen, un-d so mancher trug ihn 'wie einen Talisman in seinem Tornister. Heute scheint die Abkehr vom Uebermenschen allgemein zu sein. Die Karamasowsche. Erkenntnis bricht sich allmählich Bahn. Man scheint jetzt ernzus^ehen, daß der Mensch nicht über sich h'mausgchen kann, zumal da er noch gar sticht zu sich selber gekommen ist. Vielleicht gehen wir einer Zeit entgegen, wo ein neuer Diogenes wieder den Menschen suchen wird und wo ein neuer ZaraWstra die Erkenntnis ver- 'breittzn wird, das Beste am Uehevmenfchen sei — der Mensch. Wie rn Povausahnung der Metzscheschen Lehre vom Uebermenschen schreibt einmal Mchel de Montaigne: ,M ist nicht möglich, eine Spanne größer zu machen, als die Hand spannen kann, oder ein Fuhmaß größer als zwÄs Zoll, oder den Schritt länger als die Ausdehnung unserer Beine reicht; ebenso ist es unmögjlich, daß der Mensch sich über sich selbst hinaus'stelle." Nein, das ist nicht möglich. Wer möglich ist es, daß Diogenes einmal heiter lächelnd fein Faß verläßt und uusruft: „Heureka! Ich ha>be ihn gefunden, den Menschen!" Denn: — Der Mensch ist etwas, das gefunden weMn WM K, W MjjMs,

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