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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-06 · Heft 1998 (6.9.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1998 (6.9.1924)
Date
1924-09-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 '' " Wien, San^ickg Emanuel Schlesinger und Josef Spiegel zu je sieben Monaten, Ignaz und Jakob Schotten zu je 16 Monaten schweren Kerkers verurteilt worden waren. Die gestern in Verhandlung stehende Nichtigkeitsbeschwerde war von Spiegel, Jakob Schotten und Einanuel Schl-cstn-ger ergriffen worden, wahrend 'bezüglich der übrigen Angeklagten das Urteil in Rechtskraft erwachsen ist. Ehrenfeld hatte den ihm bekannten Drozina, welcher in De it tschkre n z Zollbeamter war, gegen Beteiligung an den Schniugglergefchäften zu veranlassen gewußt, daß er fatsche Deklarationen Mit den: echten Siegel der Zollstelle Deutschkrc-uz versah. den Deklarationen wurden, die Sendungen, welche scheinbar als Ueberlaudgut aus Oesterreich nach Ungarn kamen und die Waffer oder einen minderwertigen Obstmost enthielten, fälschlich als Mslandsfracht bezeichnet nnd wurde dadurch ermöglicht, daß Trobernschuaips und Rum, dessen Einfuhr nach Oesterreich verboten war, in die neugefüllten Fässer anstandslos nach Oesterreich befördert werden konnten. Der Schaden, den die Zollbehörde durch diesen Schmuggel, an dem sich die Firmen der Angeklagten beteiligten, erlitten hatte, 'betrug gegen 500 Millionen Kronen. In der gestrigen Verhandlung suchte Dr. Ludwig Finkler in mehrstündigen Verhandlungen darzulegen, daß es nicht angche, wenn eine als Zollstrafsache zu behandelnde, Angeleigenheit nach dem allgemeinen Strafgesetz unter Anklage gestellt und als Verbrechen verurteilt würde. Der Oberste Gerichtshof verwarf die Nichtigkeitsbeschwerde als nn'begvündet. Schwell Bestrafung rumänischer Sgnagogeuatteutäter. Fünfzehn Jahre Gefängnis. Aus Cluj meldet I. T. A.: Vor dem Kriegsgericht in Klau f e n b u r g, wo jetzt Ausnaihmezustand.herrscht, hatten sich einige Studenten, die einen Anschlag aus die Synagoge i« Klausenburg aussührten, und später auch in die Wohnung eines Universitätsprchessors hineinschossen, zu verantworten. Der Verteidiger der Studenten erklärte, eine Mische Synagoge sei überhaupt nicht als ein öffentliches Gebäude anzusehen. Er erklärte weiter, daß die Juden das Staatsinteresse nichl fördern, sondern es im Gegenteil schädigen. Der Verteidiger, Redakteur der Pogromizeitung „Jdea Nationala", wurde -vom Vorsitzenden des Gerichtes zur Ordnung gerufen. Schließlich wurden die Studenten zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Der rumänische Staatsbürger als Wiener Hausbesitzer. Kürzlich trat beim Bezirksgericht Fünfhaus -der Kaufmann Moses M e e r b a u m als Kläger gegen die Kansleuie Sam. Heller in Baden bei Wien und Abraham Weiniraub ist Jaroslan auf. Meerbaum ist rumänischer Staatsbürger. In der Klage gibt er an: .Im August 1922 habe er die Realität 15. Bez., Geyfchlägergasfe 18, vom Erstbeschuldigten. Samuel Heller, um den Betrag von 14.000 jschech. K. gekauft, diesen Kaufpreis mit 4,500.000 K. bezcchlt und die gekaufte Realität in Besitz genommen. Gleichzeitig habe der Jweitbeieili-gte, Abraham Weiniraub, um den Verkauf des Hanfes zu ermöglichen, sich verpachtet, in die Löschung des zu seinen Gunsten einverleibten Vorverkaufsrechtes, dann des Veräußerungs-, des Verpfändungs- und BelastU-ngsverbotes einzuwilligen. Die Beklagten seien jedoch ihrer Verpflichtung, nicht nachgekommen. Der derzeitige Zustand sei naturgemäß unhaltbar, da Kläger Besitzer des' Hauses sei, alle Wichten des Hausbesitzers habe, tatsächlich aber sein-Recht als Hausherr gegenüber >den Parteien nicht durchzusetzen vermag, weil er im Grundbuch als Eigentümer des Hauses nicht eingetragen sei. Da der Erstbcklagie trotz Mahnung in die Einverleibung des Eigentumsrechtes zu seinen Gunsten, der Zweltbeklagte in die Löschung seiner Rechte nicht eiwwillige, erfolgt die Klage. Der Richter hat der Klage stattgegeiben und die Beschuldigten im Sinne der Klage verurteilt. In -der Begründung wird unter anderem gesagt: Die'Beklagten wenden .gegen daZ Klagebegchren ein, daß der Kläger rumänischer Staatsbürger und daher aus Grund der bestehenden Eigentumsbefchränikungen in Rumänien für österreichische Staatsbürger unMiq zum Erwerb von Liegenschaften in Oesterreich sei. Das Gericht hätte sich daher bloß mit dieser behaupteten Unfähigkeit, bezw. mit 'der daraus abgeleiteten UnMtigkeit des abgeschlossenen Kaufvertrages zu befassen. Nach Ansicht des Gerichtes sind die Beklagten unbedingt verpflichtet, dem Kläger alle fene Mittel zur Verfügung chi stellen, die ihn in die Lage .versetzen, seinen bisherigen prÄtischen Besitzstand in einen rechtlichen Zustand nnMwandeln. Dem Klageibegehren war stattgegetben, weil die Voraussetzungen des § L3 A. B. G. gegeben sind. Denn nach dieser Gesetzesstelle konunen dem Fremdem gleiche bürgerliche Rechte wie den Eingebornen zu, wenn nicht zum Genüsse dieser Rechte ausdrücklich die Eigenschaft eines Staatsbürgers erforderlich ist. „Putz weg!" Die Fleischhauersgattin Ernestine Beifuß war gestern vor dem Strasbezirksgericht 1 wegen einer eigenartigen Ue'bertretung gegen -die körperliche Sicherheit angeklagt. Es lag ihr zur Last, daß sie kürzlich die Private Emma Lang, die in ihrem Hause sich nach einer Adresse erkundigt hatte, aus dem Hause in der Weise fortbrachte, daß sie einen Flerfcherhund mir dem Zuruf „Putz weg!" auf sie hetzte. Der Hund rannte auch der Frau nach, doch konnte sich diese rechtzeitig in ein Hau stör flüchten. Die Beschuldigt erklärte, daß Frau Lang ihrem Manne nachgestellte ha'be, weshalb sie sie zur Rede gestellt habe. Frau Lang habe sie noch verhöhnt und lei dann davongerannt. der Hund sei ihr nach und jetzt halbe sie dem Hund „Putz weg!" zage rufen. Die als Zeugin vernommene Einma Lang erklärte, daß die Beschuldigte, ohne von ihr provoziert zu sein, den Hund auf sie gehetzt habe. Der Richter verurteilte die Angeklagte unter Anwendung äußerster Milde zu erner Geldstrafe von 20.000 K-, eventuell zu zwölf Stunden Arrest. . Eine Mlsgehobeue Hasardpartie. Am 36. August -dieses Wahres fand vor dein Landesgericht in Strasiachen Wien 1 -dir 'Ber-ufungsverhcmd'luwg gegen fene .Zwanzig Angeklagten statt, weiche seinerzeit von dem StrafibeJirksgericht 1 wegen Hasardspieles in der Wohnung des Portiers des> -dem Cafetier Ster gehörigen Hauses, Wien, 1. Bez., -Laurenzerberg 4, Su?lrreststrafen von 14 Tagen, beMv. zu Geldstrafen verurteilt wurden. Das Berufungsgericht hat , im wesentlichen dre L-trazen, welche in erster Instanz Vevhängt wurden, bestätigt, slu-r wurde ibci den Angeklagten Sregmund Krüger und Ioie-f Weiß von der.-verfügten Wschaffimg aus Oesterreich Umgang genommen, -bei den Angeklagten Maceik und Franz Rosner wurde die Arreststrase in eine Geldstrafe von 4M.V00 Kronen und kr dem angeklagten Porti-: Rudolf H a n s ch l i f vurde dir Geldstrafe von 2,000.000 K. auf eine halbe Million Kro^n herabgesetzt' Wiener MoitgenzMung. - 6. SeHtemÄer 1924 Skr.LM II» Kommandite der KroatlsehenEskomptebank, Agram Bankgeschäften Niisn, I. SeitZergaff6 4 Waren^cM/t, Telephom 2&6*90 Serie 104&5 Telegrammadresse: Frapobaitk SottSoner Mrtfchastsdienft. Die deutsche Anleihe. — Der Vertrag mit SowjetrnUand. — Die Rückkehr zum Goldstandard. Nach BeLanntwerden der Ergebnisse der Londoner Konferenz ist das lastende Gefühl der -Ungewißheit Er gemäßigten Zuversicht gewichen. Das lnüchste Proiblem haben die Bankiers zu erörtern, nämlich o!b die Bewinbarnngon eine sichere Grundlage für die MMillionen-Psn-nd-Sterlmg-AnLeihe bilden. In der City sind darüber die Meilvungen getollt; in -manchen Kreisen glaubt -man, daß bei den noch kom-menden notwendigenVerhaiMungen weitere Schutzmaßregeln gegen die Gefährdung des finanziellen Dienstes getroffen wevden müßten, -um den Erfolg außer Zmeifel zu setzen. Es wird nicht angenommen, daß die Anleihe vor dem HeMt abgeschlossen werden kann, weshalb auch die Bödingungen Mer Zinsfuß -und Ausgabeprers noch nicht sestgel-egt werden können. Sin hervoriragender Bankier meinte, daß ein gu verlockender Ausgaibestveis ein iMschvr Fchler wäre, nicht nur weil ein zu hoher Zinsfuß im Verhältnis zu anderen erstklassigen Anlagen statt Vertrauen gerade das GegeniM erzeugen würbe, sondern auch in Voraussicht zukünftiger Anleihen für Dcutschland, die zweifellos noch folgen werden, well mit den erwähnten 40 Millionen Pfund Sterling, die schon enre vorgetzeichnete Bestimmung haben, der wirtschaftliche Wiedeachfbau Deutschlands erst beginnt. Die sigentümlichen Verträge mit Söwjetvußland, we-nn diese Dokumente überhaupt so bezeichnet werden können, haben nur in Rußland zur Begeisterung Altlaß gegeben; aber dieser Jubel scheint doM doch gu frühzeitig zu sein; die Anleihe, um die es sich für die Russen austzchließlich handelt und aus der sie großmütig einen Leinen Teil gur Befriedigung englischer Mäubiger und zur Mfmdung enteigneten englischen Besitzes und englischer Interessen Mreten wollen, hat nicht die geringste Aussicht, vom PuWkum genomnren zu ivevöen, wenn nicht die bekaMt-en Bedingungen der Banken erfüllt werden; abgesehen davon, daß die Genehmigung des Parlaments zu einer Anlojhe-mit englischer Haftu-ng -unter! - den geltenden Rechtsbogrisseu ln Rußland ganiz ausgeschlossen scheint. Die Regierung versiirgt wohl über Vollmachten zur Bewilligung von Kre- ' dik-en nach dem Trade FaMities Act, zur Förderung des Außenhandels und der Industrie, aber diese Kredite sind, nahe- M --erschöpft und gu einer Ausdchnung in einem Maße, das zur Befriediglmg der Russen hinreichen würde, schien die MM, tvenn auch vielleicht nicht der Wlle der fetzigen Regierung. D.ie Borteillr, die England aus dem vorge'schlagenen. Handels-, vertrag erwachsen sollen, werden gering.eiligeschätzt, weil doch die russische Regierung den gesamten AußenhandÄ als ein- Hcheitsvecht vollständig für sich in-Anspruch n!immt; der eng« lische Kmlsmann und FabÄant -väre schon geneigt, Mit dem russischen die früher bestandenen Betzichungen wieder anzuknüpfen, wenn er desselben. Rechtsschu^es auch!in Rußland sicher wäre, den der Russe in Crrgland genießt. Hieran zweifelt man; und der Grundsatz der Gegenseiitilgkeit, wie. er -in dem Vertrag niedergelegt ist, kann keinen Wert haben, so lange dir Sowjets an ihrem bisheriger Besitz'begviff feschalten. Ueber die BetysggvLn'de des raschen -dramatischen Wechsels vom Wbvuch zur Wiedsrausnahme der VerhaMungen und zum Abschluß und. Unterzeichnung der Verträge innerhälb weniger Stunden ergeht.man sich in Bermudlmgen, die in dem Glauben an einen starken politischen Druck von seiten der Russen allenthalben Ausdruck finden. -; Die Polemik über NolweMgkeit uirid Mechohe der Rückkchr gum Goldstandard, die anfangs des Monats zienr-lich lob' Haft war, hat sich seither bedeutend ^geschwächt, weil dem SterlinAkurs eine unevwa-rt-ete Ilntcrfkützuug in -her Evmäßi« gung des Einjsatzes in N-ew-Gork zuteil wurde, die den Abstand der Geldvaten zwischen NÄv-Aork >und London erweiterte und die Verwendung amer-ikaldischer Mittel in Lonidon vorteilhaft machte. Vielleicht ist auch ein großer Teil der Sterlingkäufe ans Spekulation zurüchuführen, die wiederum der besseren Beu-rtoilung der intevnat-imralen polit-ischen Verhältnisse zuHUfchreiben ist. - Die Gelds ätze bleiben weiter recht fest und erste- Diskonten näherten sich bereits der Banikrate, so daß mit deren Erhöhung schon gerechnet wird. Die Emiss-ioustät-igkeit, die.-noch vor kur-ev Zeit so lleibhast war, ist vollstänldig abgebrochen; die Bürgschaftsgruppen haben -ln den anersten Fällen den größten Teil der N-ouauAgaben selbst übern-ehm-eu müssvu; das Publiku-m hat sich seit oi-n>iger Zeit di elfer neuen Anlagen enthalten und lixtt fast ausua-hin sl os fn - dev Lage, nach Schluß der Listen diese Werte wvi-t unter dem Au-sgabepr-eis zu erwerben; das scheint nun gur Getwohnheit geworden gu sein. (/«Z'irtscha-ftsdieust".) ßinspmch gegen den Anrgleich bei der Lombard- «nd kskomptebank. In'einer Gläubigerversammlung des BerbätÄes de« Sparer rmd Kleinrentner Oesterreichs nahm der Referent! Dr. Zalman in scharfer Weise gegen den Ausgleich Keil der Lombard- und Eskomptebank Stellung. Er etSSrte; daß die Gläubiger der Lombard- und EskompÄbank mdt organisiert und nur einem Gläubigerbeirat anvertraut waren, Der Verband sei erst in 'letzter Stunde um die Intervent tion angegangen worden, er kormte daher wicht mchr ersiokK reich eingreiscn, da bereits der von der Bank bezahlte Gläubigervertreter Könitz die Mehrheit der Vollmachten tji Händen hatte. Gegen diesen ungesetzlichen Vorgang werde der Verband mit allen gesetzlichen Mitteln Einspruch evheben und den Ausg'leich mit alle» gesetzlichen Mitte!» ansechten. Dr. Zalman behauptete, der Ausgleicher Dr. Kvs nitz habe von der B^kleitunA 600 Millionen erhältstunr für den drelßigs,cvzentigen Ausgleich zu Wmme«. Luisen- und Balntenknrse. (MitgeteM von der Oesterreichischen Nationalbank.) Vistu s. September Qeld Ware A CaiaiadkiA 4» ocpiaRov Geld Wat« Amsterdam k. 1 voll. Gulden Agram 1 jug. Kronen . .; . Belgrad 1 Dinar ...... -Berlin*! deutsche Reichsmark . Brüssel! belgische Francs . Budapest** 1 ungarische Kronen» Bukarest 1 Lei. ■ Christiania 1 norweg. Kronen , Kopenhagen I dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas ...... Mailand! Lire ... New York 1 Dollar.. Paris 1 Francs. Prag f Ischecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor . Warschau***! polnische Mark . Zürich I schweizerische Francs . Noten 272fiO,— 2736v.- 27450.- 27550*- 923.- 927.- 942,- 948.J 923.- 927.- 942.- 946.- 16800.- 16900.- 16830.- 16930.- 3544.- 3556.- 3884.- 3568.- 91.10 93.10 91.25 SSÄ 873.- 375.- 364.- 306^- 9730,- 9770.- 9730.- 9770.- 11680.— 11720,- 11580.- 1162V- 316500.- 317500.- 317300,— 318300*-; 9330,- 9370,— 933».- 8370.- 3099.- 3H1^— 3124.- 3136.- 70935.- 7HR5,- 70935.- 71185.- 3752.- 3768.- 3792.- 38oS- 2129.- 213P.- 2130— 2140— 514,- 5lR.- 513— 517.- 18770— 18830— 18770.— 18830.- 13570,- 18670— 13620— 13720.- 13375,— 13125— 13373— 13423.- Amerlkan, Noten v. 5 Dollar autw, 70460.— 70860— 70469»— 7(860.— , * kleinere . , . 70360.- 70100— 70380— TW®.- Belgische Noten 100 Francs . . 3515.- 3545— 3510— 3540— Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 502.— 510— 502— 510— h ■ ■» 100 . — » , kleinere'* . . 482.— Dänische Noten 100 Kroner . . 11540— Deutsche Noten*, . . . . , . 16540— » »'1. 190 » » . — __ tr1ft|fi6rit^ ... Engl. Noten von 5 Livrest. autw, 314700— n w kleinere. 314509,— Französische Noten 100 Francs . 3730.— Holländische Noten 100 Gulden . 26950.-. italienische Noten v. 100 Lire aufw, 3110— , , kleinere . . . 3880— Jngosi. Nöten ungest. zu 1000 Dinar 920— . . . . 100 ... kleinere . » 910.— Norwegische Noten 100 Kroner . 9610— Polnische Noten *.,... 13480— „ , kleinere ... 13280.— . Rumänische Noten zulOOO u, ÖOOLel 369— . kleinere * . . 359—! Rass. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —— ■» , ■« ■» 100 . — ,„ ■ „ , kleinere.. . —— . Schwedische Noten 100 Kronor . 18600— Schweizerische Noten 100 Francs. 13320— Spanische Noten 100 Pesetas . . 9210— Tschecho-slow. Not. v.1000 aufw. 2112— , kleinere . 2107.— Türkische Pfund-Noten. 34100— 490— 11620— 16660— 11555Ö!- 316300— 316100.— 3760— 27150— 3130— 31«0— 926— 916— 9690— 1362a.- 134«.- 373— 363— 482.- <90— 114401- 11523— 16560— 16580— 16460— 315500— 315300— 37N— 27170— 5135— 3105— 937— 0810— 13530— 13330— 381— 351— 317100.- 316900.- 3785— 27370— 3lW— 3125— 943^ —— 933— 9690— 13870.- 13470— 18700—. 16590— 18690— 13400— 13320,- 13400— 9200— 9210— 9290— 2128— 2117— 2183— 2123— 2112.- 34000— 34100— Ungar. Noten** (n. Em.) zn lOOOKr. —! . . zu 10,000 Kr. . . . 89— 92— 88.90 91.9* . . kleinere.5 84.- 87— 83.90 S8H1! . - * Für eine Billion Mark, ** für M ungarische *** für 1 Zloty aufwärts. Men« Börse. Schwach bei vorherrschender GeschästÄstille. Die bereits am Vortage in die Erschsmung getvetM! schwächere Haltung übertrug sich in verstärktem Maße auf, die gestrige-Börse. Ungünstigen Einfluß übte die Verschärfung der Lohnbewegung in der Metallindurstie, die schwache Hal-! tuug 'der Prager Börse im Hinblick auf die bevorstehende deutsche Konkurrenz und nicht in letzter Linie die drertayrgej Verkchrsnntevbrechung. All diese Momente führten gleich iaL Eröffnungsstadinm zu Abgaben, die im' Verein mit Manko- Verkäufen der Kontermine zu einer Abschwächnng der Tendenz führten. Stärkeren Kursrückgängen Unterlagen die seit einige« Tagen stark favorisiert gewesenen Rima- Mid Semperit». äktien. Hingegen zeigte sich bei Beginn Dr ungarische KrÄst, Felten, ungarische Hofherr, Siemens und Lombarden echöhte-^ Interesse. Mit dem Fortschreäten des BeÄk-chrs brö^-llten die Kurse neuerdings ab und Bugen vÄch die ansänglEett Besse», rungen zur Gänze verloren. Der Schluß erfolgte' wongÄÄ einer Anregung von den auswärtigen Plätzen, ßn lustlchox Haltung, mit geschwächten Kursen. In der Kulisse verloren -gegenWer dem letzten.Ständen österreichische Kredit 600V K., ungarisihe Kredit 10.000 Ä.,: Länderbank 4600 K., llnimlbank 5000 K.,. StaatsbahT 15,000 K., Alpine 5500 Kmpp 4000 K., Rima 18.000 Ä, Timber Holding 6000 K., Salgo Kohlen 13.000 K., Trifäiler 4000 K., Brünuer Maschinen 1.6.000 K. und Semperit 15.000 SL Lediglich die Aktien der A. E. G. Union 'wiesen. eiuv leichte Besserung, auf und Siemens sowie Karpathen Petrolen» habe« sich behauptet. Im S ch r a n k e n waren die Umsätze in de» allerengst«» Grenzen gezozen. D,ie Tendenz war keine einheitliche. Dampfschiff besserten fich um 20.000 K., Ditmar Lampen um 38.000 K.,

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