Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1998 (6.9.1924)
- Date
- 1924-09-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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;? Seite 4, WieGamssirg „S chm e cks" ftihrt. Da gibt'S k-eiue Porzimmerrockmarder mehr. Denn der verdächtige Besucher kann nicht allein auZ der Wohnung und d'«i Diebe müßten die Türe von draußen aufbrechen mit hineinzugeKingeu. Auch Ihnen, mein Herr, bliebe freilich U'ichts anderes übrig, wenn Sie einmal vergessen sollten, den Schlüssel mitzune-hmen. Wie gesagt, Eensationen, über die sich die Gelehrten in die Haare fahren und Bücher geschrieben werden, gibt cs da nicht zu sehen. Davon haben auch die'Erfinder nichts. Es wäre ja ganz schön, wenn dort anch eine sinnreiche Erfindung Zit haben wäre, die das Steigen der Papiere hewirsen kön-N'le oder ein Uuiversalmittel für Bankenoinleger: „Wie komme ich zu meinem Geld?" Oder ein vUe.n\u. aus dem einem d'e gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Aber solche Smheu gibt es vorläufig viclleich; nur aus dem Mars Uetzr-'ge-ns, Erfinder alter Länan die Arbeit! Diese Ideen könnt,, euer Glück sein! Gestern wurde die von: österreichischen Erfinderver- 5and in den Räumen des alten Posisparkässengebände's, Wien, 1. Bez., Posigasse 7, bcranslaltote Ersindungen-- und?kuheiten-Ausstellung feierlich eröffnet. 'Sie nmsatzt 41 Kojen. Es wurden bereits am ersten Tage der Ausstellung. die bis 15. d. dauert, zahlreiche Geschäftsschlüsse mit dem, Auslände gemacht. Liquidierung des Harter Kodlrirtterkes. Nach dem großen Grubenunglück in Hart bei Gloggu'kb beschäftigte die Bergwerksunternehmung wie auch die Bebörden die Frage, ob und in welcher Form dieser Bergwerksbereich lvoiterhin aufrecht erhalten bleibet könne. Schon nach der Katastrophe wurde bon vielen Seiten die Mciiiung vertreten, daß dieser Betrieb durchgreifende Reformen nötig habe und zur Sichernug dieses Betriebes and des Lebens der darin beschäftigten Arbeiter sehr große Investitionen gemacht Wersen müssen. Die Bergbehörde hat darum unerläßliche Verbesserungen der Unternehmung borge sch rieben. In Der letzten' Sitzung der Gewerkschaft der Grubenbesitzer wurde die neue Lage des Harrer Bergwlrksnnternehmens, wie sie durch die von der Behörde geforderten Jlwestinonsaufwendung geschaffen wurde, eingehendst besprochen- und dabei zum Ausdruck gebracht, daß diese Investitionen, die eine M illi a r d enbe ln st u n g des Unternehmens darstellen,von diesem wegen des verhältnismäßig geringen Pwbuktionsertrages.des Werkes -nicht getragen -werden könne. Daher beschloß die Mehrheit der Gewerke, das Unternehmen zu li vidieren. Borttag der Rabbiners Fischmann. Donnerstag abends fand im Hotel Continental eine vom Wiener Misrachi cinberufene Versammlung statt, in der Rabbiner Fischmann aus Jerusalem, Mitglied der Misrachiexekutive, sprach. Der Redner begann seine Rede mit dem Hinweis auf die fortschreitende Entwicklung, welche man in letzter Zeit in Palästina konstatieren könne. Auch der Touristenverkehr habe eine Belebung erfahren, doch sei es 'bedauerlich, daß viele Reisende nach kurzem Aufenthalt im Lande und ohne wirkliche Kenntnis desselben urteilen und oft falsche Berichte verbreiten. In ausfiihrlicher Weise erörterte hierauf der Redner die Grundsätze des Misrachi, für welchen Volk, Land und Lehre eine untrennbare Einheit, bilden. Auch im Sinne der Religion und ihrer Erhaltung sei Palästina eine Notwendigkeit. Proteste gegen die Freigeisterei in Palästina versprächen keinen Erfolg, es wäre nötig, daß die religiös gerichteten Nemente, statt sich mit Protesten zu begnügen, selbst nach Palästina gehen und dort arbeiten. Erfreulicherweise habe der Jüdische Nationälfonds letztens ^bedeutende Boden,kaufe getätigt; aber wenn die Arbeit nicht rascher vorwärts gehe, so sei dies die Schuld jener, die abseits stehen und oft sogar die Arbeit stören.' Wenn sich die religiösen Kreise so verhalten werden wie bisher, werden die linken Elemente Palästina aufbauen. Der Misrachi habe mit den Linken und der Zionistischen Organisation viele Rechnungen auszutragen, aber dieser Kampf müsse im Innern der Organisation geführt werden. Man müsse es offen sagen: die Agudah untergräbt alles, was wir in Palästina bauen, und an allen Streitigkeiten in Jerusalem sind einige Agudahführer schuld. Wenn Herz! gesagt hat: Wenn ihr wo!::, so ist es kein Märchen, so dürfen -wir heute.schon sagen:: ob ihr wollt'oder nicht, es ist kein Märchen mehr! Mir einem Appell an das religiöse. Judentum, sich 'zu organisieren und die Arbeit für Palästina aufzunchmen, schloß der Redner un..r lautem Beifall seine Ausführungen. Mutz und Matzla. Au. 30. vorigen Monates kam in das Park-Hotel in Villach ein sehr elegant gekleideter, etwa 20jähriger Mann, der sich „Kaufmann Herbert Krügerstein aus Hannover" -nannte und sich ein Zimmer geben ließ. Bald danach kam er ins Hotelburean und brachte einen mehrfach versiegelten Geldbrief mir, von dem er behauptete, er enthalte die n-e-tte Summe von lausend Pfund Sterling; er wies darauf hin, daß er es nichr wage,, so viel Geld im Zimmer zu verwahren und daß er bitten müsse, ihnr das Geld im Bureau auftuhebcui Das tat man bereitwillig. Der nächste Schritt des schr sicher auftretenden Gauners war eine kleine Unterredung mit dem Hotelportier Alois Kohlmann, den er mit dem Hinweis auf das Depot von 1000 Pf. St. bat, ihm für kurze Zeit zwei Millionen Kronen zu borgen, worauf der Portier auch einging. Jedenfalls hatte der Hochstapler noch den Plan, eine ganze Anzahl anderer Leute mit bcm vermeintlichen 1000-Pfund- Sterling-Tepot hineinzulegen; denn er stellte an die Hoteldirektion die Bitte-, -ihm darüber ein: Bestätigung auszufolgen, daß er im Bureau Ml) Pfund Sterling erliegen ha>b^ dazu Wiener Morgckrrzertung.. " 6. Septemiber 1921 " -Nr. 1096 GenerÄKreikgefahr in der Metallindustrie. 12.000 Arbeiter bereits im A«sftand. Obwohl der Metallarbeilerverband vor wilden Streiks abgeraten hat, scheint ihm die Bewegung -der Arbeiterschaft bereits über den Kopf gewachsen zu sein. In zahlreichen Betrieben deZ 20. Bezirkes ist gestern die Arbeit niedergelegt worden und in einer Reihe anderer Betriebe wurde die Arbeitseinstellung durch die Streikenden oftmals auch gegen den Willen der Betriebsräte erzwungen. Gestern vormittags tagte der Vierzigerausschuß der Metallarbeiter. Die Beschlüsse der Borstandssitzung wurden mit ailett gegen eine Stimme gutgeheißen und dem JndustriMi,verband sowie den beiden kleineren Unternehmerver-- banden ein Ultimatum gestellt. Der Jndustviellenverband erhielt noch im Laufe des gestrigen Tages das Schreiben, womit die Metallarbeiter den geltenden Kollektivvertrag kündigen. In dem Begleitschreiben spricht der Metallarbeiterverband die Erwartung aus, bis spätestens M i ttwoch den 10. d., 12 Uhr mittags, vom J'u-dustriellenverband in Kenntnis gesetzt zu werden, daß er zur Lösung der gaschaffenen Situation Vorschläge unterbreiten werde. In dem Schreiben wird noch besonders betont, es sei völlig ausgeschlossen, irgend welche A andern,lg an den bestehenden sozialpolitischen Einrichtungen m Erwägung zu'ziehen. Die Gefahr eines Generalstreiks der Metattarbeitcrschafi ganz Oesterreichs ist nahegerückt. Die Lage wird allgemein als sehr ernst bezeichnet. Es stehen -bereits 12.000 Arbeiter im Äussta-nd. Gestern früh -ist, wie eingangs berichtet, die Arbeiterschaft von zahlreichen Betrieben der Brigittenau, und zwar zumeist in den Großbetrieben der Dr-esdner-straße und nächsten Umgebung, in den Streik getreten, vielfach wurden auch die Arbeiter durch streikende Arbeiter der Siemens-Schuckert-Werke unter Drohungen aus den Betrieben geholt. Bon größeren Betrieben streiken unter anderen die Arbeiter der Firmen Kremenetzkh, Czeija, Nißl u- Eo., Sicmens-Schuckert (jedoch nur Werk E„- gertstraße), TeMo-ff u. Dittrich, Alex. Friedmann, Froß-Wssing, Metallwarenfabrik Rosenthal, Winter u. Adler und Rochmüller Dieser wilde Streik ist jedoch nur aus die Brigittenau beschränkt, während in den übrigen Jndustriebezirken weiter'gearbeitet wird. Der Wiener Jndwstriellenverband hat schon am gestrigen Tage ein Vollversammlung für den 9. d. eiwberufen, die nunmehr auch zu der V-ertra-Mmdigung und zu den wilder Streiks Stellung nehmen wird. Der Nationalrat über den Metallarbeiterkonflikt. In der gestrigen Sitzung des Nationalrates besprach Abgeordneter Strunz, der Sekretär des MetallarbeitewevbaMs ist, unter anderem auch den Lohnkampf der Metallarbeiter und erklärte: Die Unternehmer haben nicht bloß das Verlangen nach einer -den Teuerungsvechältnissen nur notdürftig äuge« paßten Besserstellung der Arbeiter brüsk abgelehnt, sondern sie haben überdies die Arbeiterschaft in unerhörter Weise herausgefordert, indem sie eine Verlängerung der Arbeitszeit fordern. Die. Metallarbeiter haben in -gewiß bescheidener Weife eine löprozentige Erhöhung ihrer Lohne verlangt, obwohl feit vorigem Jahr die Lebenshaltung sich wn 05 bis 30 Prozent vertenM hat. Wenn die Vertreterder Industrie die Verantwvrtung übernommerl haben, den Zolltarif so zu beschließen, wie es der Pakt zwischen Industrie und Agrariertum will, so hätten sie auch dafür eintreten müssen, daß dem Arbeiter durch eiur Verbesserung des Lohnes diese Lasten halbwegs erträglich gemacht werden. Statt dessen haben sie einen Mampf heraufbeschworeir, der der österreichischen Volkswirtschaft unermeßlichen Schaden znfügen kann. Wir werden herausgefordert, wir «Mären Ihnen aber, wir werden diese -Käinpfe mit allen uns zu Gebote stehender Mitteln durch kämpfen. war man gerne bereit, nur sollte der juuge Kaufmann erst auch den Gcldbrief öffnen und zeigen, daß er wirklich 1000 Pfund enthalte. Da gebrauchte der Hotelgast allerhand Ausflüchte, bis mau Verdacht schöpfte und den Geldbrief auch ohne seine Zustimmung öffnete und erkannte, daß er kein Geld, sondern nur Pa Pierschn itzel enthalte. Nun wurde der sehr kleinlaut gewordene Elegant festgenommen. Zunächst gedachte sich der Hotelportier Kohlmann für die gelborgten zwei Millionen Kronen schadlos. zu halten. Der Betrüger mußte sich bis auss Hemd ausziehen und seine eleganten Kleider und Schuhe Stück für Stück ablegen; der -Portier legte-Beschlag darauf und gab zum Ersatz dem Gauner. alte Kleider und Schuhe. Ans einem Elegant in einen Bettler verwandelt, mußte der entlarvte Hochstapler den Weg zur Villacher Sicherhcitswache antre-ten. Dort ist es ihm aber gelungen, zu entkommen. "v, , J w Zer Wiener Brotstreis. Forderung nach einem Antikartellgesetz. "" Ter christtichsoziale Abg. Johann Gürtler überreichte gestern im National rat eine Anfrage wegen der bei den ungerechtfertigten Brotpre-iserhöhnngen zutage gekommenen. Erscheinungen. Die Anfrage, die ersichtlich von dein' Sohne Gürtlers, jenem jungen Konzipienten verfaßt wurde, der dem Grein er Gerichte in dem bekannten Prozeß des ehemaligen Staatssekretärs Deutsch welsmachen konnte, das Wort „Schuft" sei gleichbedeutend mit dem hebräischen Worte „s ch o f e 1", führt unter anderem aus: „In der OeffenMchkeit hat in der letzten Zeit die Nachricht Aufsehen erregt, welche den größten Brotfabriken von Wien ungerechtfertigte Preiserhöhungen zum Vorwurfe macht. G:na! e Untersuchungen sollen zu dem Ergebnis geführt haben, daß bei einer einzigen solchen Fabrik der nach gewiesene i'.n recht mäßige Gewinn täglich mehrere hundert Millionen Kronen übersteigt. Die öffentliche Erörterung über den Brotwucher ha^ jedoch^ gezeigt, daß die bedenklichste Gefahr in der systematischen Verabredung der Großunternehmer liegt. Die großen Aktiengesellschaften bestimmen, jr diktieren einen Preis und die Bevölkerung ist der Ausbeutung preisgegeben. Wie beim Brot ist es auch bei anderen Lebens- und Bedarfsartikeln. Mag es bedauerlicherweise auch schwer sein, unter dem Gesichtspunkte des Koalitionsgesetzes den Praktiken mancher Unternehmerverbände beizukommen und das konsumierende Publikum wirksam zu schützen, so gibt doch das gegenwärtig noch bestehende Preistreibereigesetznoch die Handhabe, dem gerügten schädlichen Beginnell das Handwerk zu legen. An,j die Bundesregiermlg wird schließlich die Anfrage gerichtet/-was sie zu unternehmen gedenke, um den gerügten Umständen wirksam entgegenzutreten, und oft sie bereit sei, nötigenfalls eine Aenderung des K:alitionsg e s e tz e s in Erwägung zu ziehen? Nie Lohnvechandlungen mit den Kinomufikern. Die Verhandlungen fanden gestery dadurch einen Abschluß, daß man sich auf folgenden Vorschlag einigte: Die Lohnrrhöhung beträgt grundsätzlich 10 Prozent. Als Ersatz für den'Ruhetag wird ein ottprozeutiger Aufschlag bezahlt. Ein Komitee hat die Aufgabe, alle noch schwebenden Fragen zu bereinigen. .. Ser Mordanschlag auf den SeWfeaobmann Zipper. Donnerstag nachts wurde m Ottakring der Gchrlfenab» mann der Bäcker, Zipper, jn einer Bäckerversammlnng von dem Bäckergehilfen Ignaz Kux angefchossen und schlver verletzt. Der Täter Kux ist der Sohn eines Bäckermeisters und hat früher bei feinem Vater gearbeitet. Der Vater ist zugrundegegangen und der Sohn hat dann bei verschiedenen Bäckern gearbeitet. Als im Jahre 1907 ein Bäckerstreik ausbrach, soll Kux den Streik gebrochen haben. Süt dieser Zeit ist er von der fixen Idee befallen, daß man ihn verfolgte. Er schrieb fälschlich die angeblichen Gehässigkeiten gegen ihn denr Einwirken Zippers zu. Seine Lage verschlechterte sich -nach dem Kriege uud er fand durch zwei Jahre kerne Arbeit. Er war von der fixen Idee befallen, daß hinter dkm Zipper stecke. Zipper ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Sein Zustand ist nicht bedenklich. Ser nerschwundene Kellner Hanrl. Der Kellner Leopold- Hansl ist auf rätselhafte Art verschwunden. Seine BrMt, die Private Leopoldine Prattlehner zeigte m, daß Hansl seit dem 24. August<«bgängig sei. Er sei am 24. August in erneut Gasthause in Nußdorf gewesen und habe es nachts in angeheiterte,n Zustande verlassen. Zu dieser Zeit habe er eine Aktentasche bei sich gehabt, die etwa eine Million Kronen enthielt. Jn den Morgenstunden des 25. August habe nun ein Kana lräumer in einer Telephonzelle nächst der End- 'station der Linie 36 in Nußdorf die Aktentasche des Hansl gefunden, aus der jedoch das Geld fehlte. Dieser Umstand erweckte in der Braut die Besorgnis, daß an Hanäl! Nlöglich,erweise ein Berbvechen verübt worden sei. : Sie Lebensmittel. Starke Fleischzusuhrem Die Großmarkthalle ist mit Fleischvorräteu überfüllt. Die Preise sind vorläufig noch nicht zurückgegangen. Die Beschickung der Grünwarenmärkte leidet unter der schlechten Witterung. Aus dem gleichen Grund ist aber auch der Besuch der Märkte sehr schwach. Die Preise für Gemüse und Obst waren ziemlich unverändert. Etwas billiger wurde Weißkraut. Kartoffeln wurden auch um 100 K. pro Kil^ gramm billiger abgegeben. Sas Wetter. Die Besserung war wieder nur von kurzer Dauer. Gestern gab es ergiebige Niederschläge. Die Voraussage kündig eine neuerliche Schlechtwetterperiode an. <8 , Große Ueberschwemmungen in 'Bulgarien. Aus Sofia wird uns berichtet: Nach' viertägigem tut» unterbrochenen, Regen sind große Ueberschwemmungen eingetreten, hauptsächlich im nördlichen Bulgarien, und zwar in den Bezirken Tirnowo, Rustschuck und Schum e n. Alle Eisenbahnverbindungen waren vier Tage lang unterbrochen. Menschenopfer sind nicht zu beklagen. Wien, v. »septemver. * Von einem Automobil getötet. Der 33jährige ClhaufsÄ Franz H a y e r wollte gestern gegen 6 Uhr früh in e,nei WagensHuppen ein Automobil ankuribeln. Er wurde voi Auto, das die erste Geschwindigkeit hatte, an eine Planke $ drückt und erlitt einen Much des Schädels. Dir Rettung, gesellschaft fand tot. I L i