Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1997 (5.9.1924)
- Date
- 1924-09-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Serk '6 ' Wien, FreÄag " Bollswiü. vratze zallhinterriehaase« der Petrol««- gefellfchaft Mgerr. Fünf Milliarden durch die Finanzpröknraiur fichergeftellt. Wie die „Wiener Bankutvb BvrsenWtnng" meldet, ist das Zolloberamt -in den letzten Tagen auf eine große Zolinntz Waren» m j a tz st e u e r h int e r z i e h u n g bei der vor kurzem insolvent gelvordenen Rütgers A.-G. gokonrmen und hat Sicherstellungen in Beträgen von 5,1 Milliarden auf die Realitäten der Gesellfchaft vorgenommen. Es handelt sich in der Hauptsache um Zoll- und Warenumfatzsteuerhinterziehungen für den Einkauf von Benzin und anderen RohApwdn<kten, di« die Gkfellschaft ans Polen und Rumänien bezogen hat. Für die Einfuhr von Benzin und anderen Rohöbpwdnkten zwecks Weitewerarbeitung in den inländischen Raffinerien besteht bekanntlich ein ermäßigter Zollsatz, der aber natürlich nur Geltung hat, wenn die eingesührten Artikel wirklich zur Weiterverarbeitung in diesen Raffinerien werwendet werden. Die Rütgers A.-G. hat rowt, wie das Zolloberamt erfährt, weit größere Mengen an Benzin und anderen Naphthaprodujkten bezogen unter der Angabe, sie in den eigenen Raffinerien zu verarbeiten. Dies ist jedoch nicht geschehen, sondern die cingeführten Artikel wurden an Händler zum Weiterverkauf abgegeben. Da für diese Waren nur ein ermäßigter Zolltarif bezahlt wurde, wurde das Zollärar um ganz beträchtliche Beträge geschädigt, für die es nun einschließlich der Strafe 5,1 Milliarden verlangt. Dieser Betrag wurde, von der Finanzprokuratur sin Wege des Bezirksgerichtes Mautzrn auf den Realitäten der Gesellschaft fichergeftellt. Der Umfang der Hinterziehungen ist noch nicht in seiner ganzen Größe bekannt, indes ist es nicht unmöglich, daß auch hier wieder die zum Grundsatz gewordene Art der staatlichen Aemter mitgefpielt haben dürfte, 'nach der auch für Verfehlungen, die ziffernmäßig noch nicht festgcstellt sind, jedenfalls zur Sicherstellung des Staates ganz ungeheure Fordernngen geltend gemacht werden. Ebenso wird der Gang der Untersuchung, die von der Strafabteilung der Finanzlandesdirektion geführt wird, erst zeigen, ob bei dieser Hinterziehung auch andere Firmen, insbesondere jene, die das Benzin und die anderen Naphthaprodukte übernommen haben, beteiligt sind, doch verlautet schon jetzt, daß einige namhafte hiesige Firmen in die Affäre verwickelt sind. Diese Vorgänge dünsten aber auch auf den rveiteren Gang der Ereignisse bei der Rütgers A.-G. von großem Einfluß sein, besonders dann, wenn der Betrag von 5,1 Milliarden, der für den Staat sichergestellt wurde, nicht weit über das Ziel geschossen ist. Denn bekanntlich würde dieser Betrag vor allen anderen Forderungen der Gläubiger rangieren, so daß die Aktiven, die auch bei einer verhältnismäßig' hohen Einschätzung den. Betrag von. 15 Milliarden nicht übersteigen, fast Kl mehr als einem Drittel für den Staat in Anspruch genommen Werder: würden. Da die Geffllschaft fast 60 Milliarden Passiven hat, so wäre es in diesem Falle schwer möglich, einen Ansglieich durchgnführen und die Eröffnung des Konkurses wäre , in diesem Falle wohl kalvm zu umgehen. Birtschaftsaachrkchten mu Pol«. Äus Warschau wird gsmelÄet: Die Bank der Orwevbsgenoffenischaften in Posen verhamidÄt mit der polmschen Handelsibcmk betreffend einer Fusitzn. Die dreA» bezüglichen Verhandlungen nehmen einen günstigen Verlaus. Die Bemühungen der Bank der Erwevbsgenvssen-' schaffen, eine Fusion' mit der Bank der Industriellen durchzuführen, find an den UnstimmiKeiten bezüglich der- Zusammensetzung.der Direktion gescheitert. Der Vertrag, zwischen der polnischen Regierung und <b»m englischen Konzern ,AritiG Kontrolle^ Oi'l, Fields" betreffend der? Verpachtung der staatlichen Oetfelder.in Klömpolen,. und zwar im Umfange von 10.000 .Hektar, sollen in der nächsten Zeit unterzeichnet «werden. Die Ei Höhung der polnischen Swalsanleihen, und ' zwar sowohl M kurzwie auch Lmgfffftigen, der prämiierten -wie auch der Assignate aus dem Jahr« 1N.8 begannt; mit 'dem 1. September. : i Der polnische Ministerrat hat beschlosien, die Ausfuhr von Roggen mit Rücksicht alvf die schwierige Ernährungsläge des Landes zu verbieten. Man hofft jedoch, daß dieses Verbot in Kürze wieder aufgehoben werden. Mü dem 1. 'September hat die Bank für Landwivtfchafl ihren Zinsfuß auf 9 Prozent pro:J«hr erhöht, wobei die Rentenstcuer die Bank selbst entrichten wird. Dev nördlich-westliche .Händetstruft der Sowjetunion! erhielt von der Vereinigung der polnischen chemischen Werke ein Anbot , auf Lieferungen von größeren Mengen von AmNnfarben für die Lcniugroder Textilindlfftri«. Der amerikanische Jndustriekrevrt perfekt. lEigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) London, 4. Sptember. Das polnische Konsorckmui für Flrduftriekvedite Unterzeichnete ein 'Abkommen mit «i-nem ameriLaimschen FinanA>n5evn «betreffend die N>ntevhriiWUW riimr Anleihe von fünf Millionen Dollar a irf dm amevi-. kanifchen und britischen Mävktm. Der Emmtzss-prÄuts. bräigt 72, das Geld ist vor dem 15. Fehmrar näMten Uahves zu überweise«. 40 Prozent der Anleihe 'find «r England zu ptacieren und an der Mv-HÄer und der LarÄaner Börse zu Mieren. Die KmrmviGinl des «nepi* Wiener Morgenzeitung. 5 . September 1904 Nr. mit Kommandlte der KfoaWschenEskomptebank, Agram SwÄ WMis I. Mtzergane 4 "BMar *”*' ** Telephons 32-6*00 Serie 10455 Telegrammadresse: Frapobank «Bienet »Urse. Anfangs ruhig, später abgeschwächt. Ungeachtet der Lohnbewegungen in-der Industrie und der von den auswärtigen Plätzen vorgelegenen niedrigeren Notierungen eröffnete die gestrige Börse in ruhiger Haltung mit fast durchwegs behaupteten Kursen. Das Geschäft war wieder nur in de» seit einigen Tagen stärker favorisiert gewesenen Rima- und Seniperitaktien von Belang. Rima eröffneten um 4000 K. höher. Auf den ührigen Gebieten bewegten sich jedoch die Umsätze in den allerengsten Grenzen. Im weiteren Verlaufe des Verkehrs verminderten sich, die Umsätze auf der ganzen Linie. Das Kursniveau erfuhr eine leichte Einbuße, da für Budapest« und Prager Rechnung Abgaben erfolgten. Auch die höher gewesenen Rimannd Semperitaktien büßten ihre.Avancen ein. Man schloß mit geringen Ausnahmen zu den tiefsten Tageskursen. So verloren in der K u l i s s e Oesterreichische Kredit 7000 K., ungarische Kredit 10.000 . K., Staatsbahn 5000 K., Alpine 7000 K., Felten 15.000 K., Krupp 9000 K., Waagner 13.000 K., Salgo Kohlen 11.000 K., Brunner Maschinen 17.lXD K. Höher wären Donau- Save-Adria um 4600 K., Länderbank nm 1000 K. und Timber Holding um 5000 K. , Im Schranken war ebenfalls eine schwächere Haltung vorwaltend. Stärker angeboten waren ungarische und tschechische Werte im Einklang mit den niedrigeren Notierungen der Budapester und Prager Börse. Brtixer Kohlen ermäßigten sich nm 1500 K., Kroatische Zucker um 31.000 K., Schoeller Zucker um 29.000 K., Dampfer um 20.000. St., Oberungarische Hüttenwerke um 11.000 K., Ung. allgem. Kohlen um 40.000 K., Veitscher Magnesit um 100.000 K., Leykam um 15.000 K., Fanto um 15.000 K., CoSmänoS um 11.000 K., Schodnica .um 13.000,K., Tarbouches um 50.000 K., Znte um 30.000 K., Dynamit um 320.000 K., Lampen um 40.000 K., Adria um 20.000 K., Nordbähn um 170.000 K., Pilsner Brauerei um 400.000 K., Liesinger nm 28.000 K., Gößer um 70.000 K., Waggonleih' um 10.000 K., AMger Chemische um 30.009 St,, Berg und Hütten um 65.000 K., Krvat. Eisen um 20.000 K, Urikatth um 30.000 St., Galicia um 70.000 K., Jungbürizlauet «at. 100.000 K. Auf dem A n l a g e m a r k t e waren türkische Werte in Uebereinstimmnng mit Berlin höh«, wogegen Renten teilweffe niedrig« gehalten wurdw. Ungarische Goldrente ermäßigte sich um 6800 K., dagegen gewann Mt öswrreichische Goldrente 1400 St. ■ , Bon den Exote» notierten: Apollo-Film 20.000.K., Effeff. 18.000 bis 13.000 K., Mräznica 46.000 bis 49.600: K., Schubert n. Co. 2600 bis 2900 K., Tepege 55.500 bis 58.000! K. Sevisen' u«d »Mrnkmke, (Mtgeteklt von der Oefterretchischen Nationalbank.) Viste Aineterctain f, 1 holl. Gulden . Agram 1 iu?. Kronen . . . . Belgrad 1 Dinar . . . . Berlin? l dcufeehe Relehsmarh < Brtissel 1 belgische Franc* . « Budapest** 1 ungarische Kronen. Bnbaresjti Lei . . . . . . . Ghrlstlanla l norveg. Kronen < Kopenhagen i dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . . <; Madrid Vf Pesetas ...... Mailand. 1 Lire. ...... New York 1 Dollar, . . . . ptzris l Francs . ...... Präs l iscfiecho-slow. Kronen Sofia 1 Xewa . Stockholm Y schwedischeKronor , Wmc|jau**5,k polnische Mark ZRrlehill schweizerische Francs 4. September CKU Ware 3. September Oeld Ware 27450,- . 942,- 912,- 16830.— 3554.- .91.25 35?- 9730,- 11560,- 317310.- 9330.- .3irr,- 70938.- 3792.- 2130.- 513.- 18770.- 13620.- 13375.— 27550,- 946.- 946;- 1693°.— 3566.- . 93.25 366,- 9770,- 11629,— 31830P.— 937».- 3136.- 71»8S.- 38o8,- 2140.- 517.- 18830.- 13720.- 13425.- 27480.- 923.- 923.- 16830.-. 3589.- 91.4b 359.- 9760.- 11490.— 318500.- 9320,— 3134.— 70935,- 3852.- 2130.- 513.- 18770.- 13620.- 13305.-4 2758c.-' 927.- 927.- 18930.- 3601,- 93.40 361.- 9805.- 11520.- 319500.- ' 9300.- 3146.- 77185.- 3868.- 2140.-, 517.- 18830.- 13720.- 13416.-, Noten Aij^rlk^n. Noten v. 5DoUar autw. 70463,- 70860.- 7C460.- JOOfiO.- v J „ kleinere ... 7038V.- 70700.- 70360.- 707M.- BplgiaChe.Noten 1VV Francs . . 3510.- 3549.- 355^.- 358°.- Bulgdrlkehe Noten zu 1000 Leva , 502,- 510.- 501.- 509. - '!. . » . '» yt 100 » , —7—»— ■ ‘ »r. . kleinere. . . 483,- 496.-7 48t.- 489— Oänrseke Noten 100 Kroner . . 11440.- «520.- «340— «420.- Deutsche Noten*. 16550.- »6680.- 16500,- 16680.- , . .100 ... ' . ' . kleinere* . . . 16460.- 16580.- 16460.- 16580.- Ehgl, Noten von 5 Llvrest, autw. 315500.- 317100.- 316700.- 318300.- . » . kleinere . . .; . 3153»».- Z16900.- 316500.- Z18100.- Franrvaische Noten 100 Francs . 3756.- 3?85>- 3835,- 3865.- Hölländlsche Noten 100 Gulden . 27170,- 27370.- 27201.- 27400..- - Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 3135. — 3135-— 3145,— 3165.— ., kleinere ... 3U>5.— 3125.- 3115.- 3135.- Jogoal. Noten ungeat. zu 1000 Dinar 937.- 943.- 920.- 32$.- . . . » 100 , — , ’ „ . kleinere . . 527.- 933.- 910.- 916.- , Norwegische Noten 100 Kröner . 9610.- 9690.- 9640.- 9720.- Polnische Noten *♦• . , . . . 13530.- 13670.- 13525,- 13665.- ‘ ' - .kleinere . . . 13337.- 13470.- 13385.,- 13465.- : Rumänische Noten zuIOOO 11.500Lel 361.- 365.- 356.- 360.-' ' '.r;; - . kleinere . . . 351.- 358.- 346;- 350,- Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —- ,, ■ » » 100 , > —• ' , . , kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . 18990,- 1869°.— 18500.— 18690.- :Schweizerische Noten 100 Francs. 13320,- 134»0.- 13310.- 13300.-;Spahlache Noten lOQ Pesetas . . 9210.- 9290.- 92po.- 92M.- . Tachecho-slow, Not. v.lOOOätifw. 2» 17.- 2133.- 2117.- 2,33.'- , , kleinere . :?l!2.- 2128.- 2112.- 2128.- Tfirldsche Pfund-Noten. . . . . 34100.- 349oo.- 338f)0.- '34600.- ,Ungar,Noten*»(n. Eni.)zulOOOKr. , - '7 . zu 10.000 Kr. . . . 88.90 91.9»' 89.- 92.- . kleinere . . . . .5 83.90 86.90 34.- 87.- . . * Für eine Billion Mark, ** für 100 ungarische Kronen. , ***/ffir 1 Zloty aufwärts^ ' - . Insolvenzen. Der KreditoröWeveu' - »muici;• isoigeiche. Zahlungseinstellungen: Will). N e n m a n n, Kaufmann, Wien, Paulanergasse 7. Desid. 'Berthe i m, Kaufmann, Wi<m, 1. Bez., Essiggasse 2. Maria Müller, Händlerin, Wien, 16. Bez., Gaullachergasse 8. Math. u. Anna Stadler, H-Mer, Hfchm, Niederösterreich. Jost W a,-g e M.k»e.ch t, Kaufmann, Bad Ischl. Norbert K 0 i»t s ch, Weinhandüttss, Ried im JnnkreiS. Andreas P r a n t l, Holzhandlung, JnnSbrnS. Creszenz M e i n h a r d t, Handelsftau, Oberttlliach, Tirol. . Kapitalsvermehrung. „Contag", Aktie ngefel^ schaftfür Waren Handel. Erhöhung deS Aktienkapitals von 5 Millionen auf 500 Millionen Kronen Nominale. Exporterleichterungen nach Amerika. Ans Triest wird uns berichtet: Um den Export nach NoÄxmierAa noch mehr als bisher über Triest zu leiten, wurde emDKenerung eingeführt, die allen Verfrachtern nach den Bereinigten Staat« sehr willkommen sein wird. Da nicht nn vorhinein feWcht, vlb die Ware direkt unter Bord geliefert werden kann oder zneE in das Madnziin überstellt weiden muß — im Letzteren Falle schwanken die Platzspesen von Fall zu Fall —, konnten die ß»» Porteure bisher nicht mit fixen UmlschlayskGen rechnen. <88. wurde nun bestimmt, daß ab 1. August die nach NowmwerKa beftirmnten Waren, die nicht sofort unter Bord gestellt werde» können, einem Leichterschiff angeliefevt werden dürfen, wobei die Gesamtumschlagskosten -vom Leichterschiff bis Bord Qzeanfahrer der Cosrmch mit bloß 16 Lire pro Tonne plus bisheviaer 'Kvangelbühr bem>essen wurden. Von dieser Maßnahme und der bereits eingeleiteten Verdichtung der Liniendienste wich einte weitere Helbnng des Triester Exportes nach NoÄ«meviiLa erwartet. — Auch für den Verkehr mit Südamerika wurde eim Exporthangar zur Verfügung >gesteU. so daß jetzt die zur Vevschiffnna ans die Triester SWameviLadamPffr bestimante»' Güter (mit Ausnahme von MassenMtern) nicht mehr über Lager zu gchen haben, noch per Achse unter Bord geisteW wenden müssen, sondern direkt in den Exporthangar mck vow dort an Doch kommen. Diese Güter sind nach Triefte Pnnto Fronco Duca d'Mta zu adressieren. Diese Neuerung, welche die Umjschlagskosten bedmtend ernräßigt, wnche von ven Verfrachtern beifällig ausgenommen. Ein deutsch-russisches Petroleumabkommou. AuS BsÄi» nreldet Tel.-Aom!p.: Zwischen einem dentischen KonsortidMst <äi dessen Spitze die Deuffche EEgeiselllschÄff stcht «nd a» de» auch die Deutsche PetroLeuni-A.-G. be-teNgt ist,Mid dem Bewtveter des russisthen SialphchassyndAats Dv. MalßmarM ist^ wße das berliner DcvgMatt" metldeä, ein ErdMifferimysvsüvay tzUsta-nde geLmnmen, der der russischen Erdölprold-uMo« mrf dw» deutschen Petroleummaivkt wieder denselben Platz Änwäwmt wie vor dem Kriege. Es hanldellt sich vor allem, um die Lreftvmitz Wiederbelebung der BaumwollinlMstrie PokeuL.- GeschäftAbe-vicht aus Lodz aus den MMten Tagen entrrchmew wi r, daß m der letzten Zeit sich eine WiedevbÄelbMfig des Geschäft sganiges in der Baumwolli-ndustvie in Polm, sWHDar macht. Die Vorräte omigev namhafter Firmen ftien wctÜB völlig ausvAckauiff. Dies treffe besonders aus die Saffo-ncrrtM Zn. Letztens erschienen mehrere Großdaulftewte aus Lmünlame« und Bulgavien im Lodz, wo sie große Posten WarM ousAauffen nüd bedeutende Bestellungen aus MnteioarML durchfichrtew JmfÄge der regeren Nachsvage nach besseren Kammgamwarew wurde in einer Reihe von FaoEen. in denen die Avbert Wngove Zeit ständig oder teilweffe geruht hatte, die FabrAatimr wieder Mrssgenmnmen. . Keine Jntereffermahme der tschecho-slowakischen Regierung an der Rima. Die tschecho-ftoMMsche Regierung dementiert, wie aus Prag gemeldet wird, offiziell die Nachricht, daß' der ffchecho-slowakische Staat wegen Awaufs der-M RimakonKern gehörigen Krompachevwerke vechandle. Weder das tschechische Eisenbahnnoch Arbeitsminfftermm hatten in dieser Hinsicht irgendwelche Berhandlnngm geführt. Neuer Plan Rußlands der Naphthabefördemng zum Schwade« Meer. In dem Rate der Naphchaindustrie wurde der Bericht des Ingenieurs Pritula über die NaPhthabefirÄvruwg zum Schwarzen Meer erörtert. Nach seinen Berechnungen stelbte-n sich die Tvanspovtspesen für Naphtha auf den Eisenbahnen auf 20,2 Kopeken pro tausend PMWevsta, auf 2,2 Kopeken bei dem Transport auf dem Wasserwege und auf 4,176 Kopeken bei der Leitung durch die, Röhren. Jnfobae dieser enormen Unterschiede in den BeförderumigskostLN, ist me Frage der Errichtnnig von Naphcharöhrenleitunigen für die Mische Naphthaindustriie von entscheidender Bedeutung. Die Naphtyäproidnktion im Jahre 1927—1926 wird für den ganzen Sowjetbund auf 581,7 Mllionen Pud geschätzt. Bon dieser Menge können dem Markte 481,6 Millionen Pud Naphthaprodnktezn- " geführt werden. Bei einem inneren Verbrauch von 282 Mll- Konen Pud ergibt sich für die Ausfuhr ein freier Rest von etwa 200 Millionen Pud im Werte von 180 Millionen RnbÄ. Da diese Quantität unmöglich durch die Eisenbahn bostndert werden dann, fft es, wie Rntzpvetz berichtet, notwendig, m die Errichtung von Leitungsröhren aus den Nchhihagebnetev zum Schwarzen.Meer zu schreiten. Für besonders rationell Wt der Berichterstatter die Anlage dieser Röhren in der Richtung Grosny—Poti und Baku—Poti, wohn die Vchchond« PetroleuMeitung Baku—Batum auf eine Naphchaleitnng mngebant und in die Richtung SaurtrM—Poti verlegt tvevden soll. Die Kosten dieser geplanten Errichtung wenden am 64 Millionen Rubel berechnet. Mehmärkte in öt. Marx. Rindermartt. Der Austrieb belief sich ans 113 Stück inländisches, 230 Stück ungarischer, 389 jugoslawisches, 203 Stück rumänisches und 33 Stück deutsches, msammen 958 Stück, worunter sich 756 Stück Mast- und 302 Stück Beinlvieli befanden. Der Gattung nach waren 728 Ochsen, 136 Stiere, 66 Kühe und 9 Büffeln. Bei . reservierter^ ÄMstust konnten gute Qualitäten die Montagspreise erziele«, wtWend alle anderen Sorten 500 bis 1000 K pro Kilogramm eingebüßt haben. S t e ch v i e h m ä r k t.' Die gestrige GesaVtzuffchr belief sich Mf 2550 Stück Kälber, darunter 787 lebende, -998 Weidnerschweine, 188 Weidnerschafe, 59 lebende,. 26 Zlege». Kälber tendierten, da die Großmarkthalle überWt ist und . die dortigen Käufer sich spärlich einfanden, wesentlich flauer. Primasorten habeir gegenüber der Vorwoche 2000 K., alle'anderen Qualitäten! 3000 bis 4000 K. pro Kilogramm' im Preise eingebüßt. Auch' Fleischschweine stellten sich um 2000 K. pro «lygramm - billiger, während Fettschweine im Einklänge mit der Tendenz auf dem Fettmarkte um 1500 K. pro Kilogramm' im Preisö geimaen sind. . Es notierten, Lebende Kälber 20.M) Hi8 24.500 K., Weidner 22.000 bis 30.000 K., Fleischschweine 25.000 btt' 33.000 K., Fettschweine 32.000 bis 34.500 I., Mllnerschaft 12.000 bis 18.000 K^, lebende 9000 LiS 12.000 K., ZieM 8000 . bis 1^.000 K. ' pro.MogramH. 7 -