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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-04 · Heft 1996 (4.9.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1996 (4.9.1924)
Date
1924-09-04
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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"- > l > r r o , -! .' - i 1 €Wle s Men, Donnerstag Wiener Morgenzeitung. 4. Gepkmber 1924 - Nr. 1996 Ser ÄetW van Prof. Mead an die NonWsche kxelutlve. Prof. Elwood Mead aus Kalisopnien, der gegenwärtig als eine der ersten Autoritäten .in LandwirtschaftSfragen gilt, Hat vor einigen ' Monaten über Einladung der Lottdöner Zioni«' ftischen Exekutive eine Reise nach Palästina unternommen. um die indische Kolonisation zu begtttachten.' Wir haben bereits verschiedene mündliche und schriftliche Aentzerungen dieses bedeu- .. senden Fachmannes registriert. Im folgenden veröffentlichen wir eine Inhaltsangabe' des Berichtes, den Mead an die Zionistische Exekutive erstattet Hat. Mead weist zunächst darauf hin, daß er Gelegenheit hatte, die Fundamente einer im Entstehen begriffenen Zivilisation zu Mieren, der eine große kulturelle Bedeutung beigemessen wird. Er hebt hervor, daß Palästina in landwirtschaftlicher Hinsicht mit dem fruchtbaren Sü dk a l i sornien verschiedene Eigenschaften gemein hat. So z. B. fft die.Küstenebene Palästinas von Ga za bis Hai f a, abgesehen vom Stadium ihrer Entwicklung, in' jeder Hinsicht ein. genaues Abbild der Küstenebene SüdkaUforniens von San Diego bis Santa Barbara.. Die Sommer- und Winterklimate seien fast gleich und hier wie dort kann der Anbau hon subtropischen Produkten betrieben werden. Diese Aehnlichkeiten erstrecken sich aber, auch auf das Hinterland, und die Täler tawt Esdraelon und Iefreel finden in gewissen kalifornischen Gebieten ihr genaues Gegenstück. Dieser Boden ist von g r o ß e r F r u ch t b a rfettf. Das Jordanland, und das Tote Meer bieten die Möglichkeit, aus der Landwirtschaft großen Nutzen zu ziehen, da sie für Baumwoll- und Zuckerrohrpflä nz un gen vö rzü gIi ch g ee i g n e t sind. Sie können die Märkte entfernter Städte mit Obst und Gemüse früher als die übrigen Distrikte versorgen und durch diese urrbeschräickte Beherrschung des Marktes natürlich auch bessere Preise erzielen. Die. höheren Bodenwerte in Kalifornien sind das Ergebnis. jahrelanger großer Aufwendungen an Geld und wissenschaftlichem Können bei der Bearbeitung.des Bodens.. Die ländliche und. städtische Entwicklung des Küstengebietes von Südkalifornien hat Hunderte von Millionen Dollar gekostet. Die Ausgabe hat sich aber als lohnen d erwiesen. Land, das früher pro Morgen zum Preise von fünf Dollar verkauft wurde, fft - jetzt in Orangenhaine verwandelt worden, für die 5000 -D o l l a r p r o M o r g e n erzielt werden. G l e ich e Resultate find auch in Palästina zu erreichen, Mead gibt nunmehr feine ersten Eindrücke wieder, wobei er auf die durch jüdische Arbeit überall ins Auge fallende Neübelebung hinweist. Die insgesamt, viereinhalb Millionen Morgen, Hie den heutigen Komplex zusammen darstellen, waren , im Altertum wertvolles. Ackerland, die Pergeshöhen, wären bewaldet und Abhänge der Berge von Judäa terraffenartig mit Olivenhainen, Mein- und anderen Gärten bedeckt. Erst jahrhundertelange Vernachlässigung und die Verheerungen durch die Eroberer des Landes haben dazu geführt, daß die Wälder vernichtet, die Terrassen verfallen sind und sich nur ein trauriges Bild der Verarmung und des Zerfalles darbietet. . Ein erfreulicher Anfang ist mit Neuaufforstungen gemacht worden. Die zionistische Kolonie in Dilb besitzt eine Baumschule, wo hauptsächlich verschiedenartigste, meist aus Australien eingeführte Baumsorten gezüchtet werden, die anscheinend glänzend gedeihen. Nach allem, was in den Mischen Siedlungen zu sehen ist, zu urteilen, wird Australien viel Wertvolles zur Aufforstung Palästinas beitragen. Die Aufgabe der Zukunft aber wird die Wiederaufforstung uyd Besiedlung der judäischen Berge oder der regenlosen Gebiete südlich von Beerseba sein müssen. Landwirtschaftlich am vielversprechendsten erscheint die Küstenebene von Gaza bis Haifa, die Täler Esdraelons und Jesreels sowie jener Teil des Jordantales, der unmittelbar südlich vom Tiberiasee liegt — insgesamt e i w a e i n e M i l l i o n Morgen. Fast überall in diesen Gegenden kann Wasser zu Jrrigationszwecken aus den vorhandenen Quellen bezogen werden. Der Nutzen der Irrigation. Sowohl in der Küstenebene wie in den Tälern Esdraelons und Jesreels kann der Ackerbau ohne künstliche Bewässerung betrieben werden. Zur Versorgung einer dichten Bevölkerung jedoch, und zur Erzielung der günstigsten Lebensbedingungen und weitestgehenden Ausnützung der Vorteile, die Boden und Klima gewähren, bedarf es der Irrigation. Sollen die Citrnsgärten und die Alfalafelder gedeihen, sollen ununterbrochen Ernten erzielt werden, so bedarf es der Irrigation. Die Gemüsegärten, die Citrushaine und Weinberge in Rischon und Petach-Tikwah liefern beredtes Zeugnis von dem, lvas vermittels Irrigation erzielt werden kann. Wasser zu Jrrigationszwecken. Die Wassermengcn, die vormals mit Hilfe des geduldig im Kreise herumlaufenden Esels oder Kamels aus Brunnen und später durch die von den Juden eingeführten Pumpinstallationen. an die Oberfläche befördert wurden, deuten auf das'Vorhandensein ausgiebiger unterirdischer Wasservorrate. Es sollten aber baldigst Schritte unternommen werden, um das verfügbare Jnformationsmaterial bezüglich Lage und Tiefe dieser unterirdischen Quellen zu sammeln. Dies ist von ganz besonderer Wichtigkeit als Basis der landwirtschaftlichen Kolonisation im südlicheren und trockeneren Teil der Küstenebene. Die Kolonien der Jewish Colonisation Asiociation (Jca), die die größten Jrrigationsmöglichkeiten besitzen, liegen unmittelbar am Mittelmeere; die jüngeren Zioni st e n k o l o n i e n jedoch, die bestimmt sind, den Wert der Irrigation zu demonstrieren, befinden sich in den Tälern Esdraelons und Jesreels und am nördlichen- Ende des Jordantales. Die.-erste dieser Jrrigationssiedlungen befindet sich in Dägania im Jordantale. In den 14 Jahren ihres Bestehens', ist es durch Irrigation gelungen, die vormals unfruchtbare Ebene in Obstgärten umzuwandeln, in denen O ran g en, Ban an e n und Dattelpalmen längs Gärten gezüchtet werden, die die Frühgemüse für Damaskus liefern. Die Felder der Farmen liefern Alfalagras für diec Milchviehherden, dienen aber außerdem noch zur Erzielung ausgezeichneter Zuckerroh rernten, die zu Versuchszwecken gezogen werden, um die Eignung dieses Tales auch für dieses wertvolle Erzeugnis zu erproben. Außer diesen tropischen Produkten werden auch Weizen und Gerste angebaut, waS beweisen will, daß sämtliche Bodenerzeugnisse der Mittelzöne und viele der Tropenzone an diesem Orte gedeihen. Das Master, dem diese Transformation zu danken ist, wird aus dem Jordan gewonnen; allerdings gestaltet sich die Irrigation durch das jetzt gebräuchliche Pumpenliftsystem zu einer etwas kostspieligen Sache. Ist aber erst die hydroelektrische Kraft durch die Ruthenberg -Konzession zur vollen Entwicklung gelangt, so wird sich das Pumpwerkverfahren wesentlich verbilligen oder aber die benötigten Wassermengen werden auf dem Wege der Gravitation gewonnen werden. Der Komplex, der sich in Dagania unter Irrigation befindet, ist zwar klein; er genügt jedoch, um sich die ungeheuren Zukunftsmöglichkeiten vergegenwärtigen zu können und um ahnen zu lasten, eine wie dichte Bevölkerung die 30.000 Morgen Land, die einen Teil des Jordantales südlich des Tiheria'?-.-.'' 9iiden, wird aufnehmen können. ' (Fortsetzung folgt.) Sit ßlatztons Rat au die Wische Fugend PalWnar. Aus Jerusalem wird uns gemeldet: Sir Gilbert C l a y t o n, Stellvertreter des High Commissioner, besuchte die. Schlußprüfung der obersten Klasse des Gymnasiums „H e r zf.ifl", das sich - bekanntlich aus N ati o nalso ndsboden erhebt. Dir Elahton erinnerte an seinen ersten Besuch, den er hier kurz nach. Besetzung des Landes durch die Engländer gemacht hatte, und führte aus, daß er und die anderen Regierungsvertreter durch ihren Besuch nicht nur die Schule auszeichnen,' sondern vor allem der großen Wertschätzung für das hebräische U n t e r r i ch t s s h st e m in Palästina: Ausdruck geben wollen. '' Direktor Dr. Mofsinsohn begrüßte die Gäste und berichtete sodann, daß das Herzlgymnasium bisher 38.0 Abiturienten ausgebildet habe, von denen 146 in Palästina als Lehrer, Beamte, Oekonomen usw. Beschäftigung fanden; während von den 100 weiblichen Abiturienten ihrer 35 im Lande verheiratet sind, 135 Abiturienten leben außer Landes, davon 99 als Universitätsstudenten. Doch auch diese alle werben, nach der von Dr. Mostinsohn ausgesprochenen Erwartung, bald heimkehren. Sir Clayton gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Schivierigkeiten des Gymnasiums bald schwinden werden. Besoitders erfreut sei er, daß so viele Abiturienten sich der Landwirtschaft zuwenden. „Andere Länder," sagte er, „können ■ es dulden, daß man sich vom Boden wag dem Studium widme, nicht aber dieses, unser Land, wo die Rückkehr zum Bode n e i n e der Grundlagen der nationalen Heimstätte dacstellt. Die Schüler dürfen ja nicht glauben, daß die Landwirtschaft geisttötend sei. Sie sollen nur in die Kolon ien und die landwirtschaftliche Versuchsstation der Palestine Zionist Exeoutive gehen, um zu erkennen, wieviel Leben . sich dort regt." Sir Clacton schloß seine, mit stürmischem ' Applaus aufgenommenen Ausführungen, indem er den Abi-! tnrienten für ihr künftiges Leben in Palästina Glück wünschte. , „D e n n wir können es uns nicht leisten, auch nur einen aus unserer Jugend zu verlieren." Trauben uitfc Milch statt Geldspenden. Wie sehr der! Nattonaffonds bei den Gha'lllzim in Erez Israel beliebt ist, zeigt die Tatsache, daß sie sich alle an 'den Sammstmgen für ihn zu beteiligen suchen. Wer außerstande fft, seinen Beitrag ■ m «Geld zu leisten, macht einen Teil seiner Produktion oder 1 ganze A r >'b e >l >t stage zum G e s ch e n k. Die t Kwuza Machanaji m in Qberigaikiläa hat so als ihren Beitrag zu . fceti Sammlungen von: 20. Tam-us, Hvrzls _ Jaihvzei-tiag, ‘ 60 Rottel Weintrauben und die Ktvuza Ajelleth Haschachar 2g Rottel Mil ch abaeliesert. In E h m l d a hat! die KwuHa aus dem gleichm Tlnlaß einen Tag Arbeit gewidniet. T'ic^'m.Beispiel sind dann eine ganze Reihe anderer Cha'!!-.i.r-.:p'/en hä Len-d? gefolgt. ' Soiienanlauf der ÄMiih. Ans Jerusalem meldet das Pretzbnreau der AgudaS Jffroel: Der Kauishertrag Über ,4 00 0 D rtn a m Bode« wurde gtünstig aKgeschlöffen. (Ueber Lage und Beschaffenheit der Böldeü ist bisher nichts. Näheres bekannt.) Ekrr neuer' Äsderr^ä«f &?:'■ Nach langwierigen Verhandlungen fft es dein Keren Kajamech gelungen, von den bisherigen Eigentümern, dm deutschen Kolou'isten von Neudorf, 600 Dnnam des sogenannten Tire-Bodens, südlich Haifa, zu Mvorlben. Hier, am Stvauid. des Mittelmeeres, hat vor fünf Jahren eine Genossenschast junger Änite unter dem Namen ,Mouzath Dire" den Boden gepachtet und seither eine prosperierende gemischte Wirtschaft aufgerichtet, deren Einnahmen von Jahr zu Jahr stiegen, so daß die Genossenschaft letztens bereits ohne Defizit arbeiten konnte. Die Kwuza hatte bei dem gesunden Klima Tires, dem guten, ertragreichen Boden und der günstigen Lage zum nahen Absatzmarkt Haifa alle Chancen, die Einnahmen aus den Bodenprodukten noch zu vergrößern und die Entwicklung der Wirtschaft noch zu beschleunigen. Doch war jeder planmäßige Ausbau der Siedlung solange unmöglich, als der Boden selbst in fremder Hand blieb und die Kwuza nicht darüber beruhigt war, daß sie hier bodenständig werde. Nun erst, da der Boden in nationales Eigentum überführt worden fft und einige wohlerhaltene Wohn- und Wirtschaftsgebäude miterworben wurden, scheint Gewähr dafür geboten, daß alles, was die Kwuza schafft, unveräußerlich jüdisch bleibt. Damit ist zugleich die glänzende Zukunft der Wirtschaft verbürgt. Die Nachucht, daß endlich der Erwerb von Tire durchgesührt werden konnte, hat in ganz Erez Israel Frerrde geweckt. Tenn nicht nur finden so fünf Jahre hingebungsvoller nationaler Arbeit der Klvlrzath Tire ihren Lohn, nicht nur wird ver Bestand und die Enttvicklung einer der besten und erfolgreichsten Genoffenschaften im Lande gesichert, sondern es ist auch ein wertvolles Glied geknüpft zwischen rer Kette jüdffcher Böden, die — meist Nationalfondsland — von Haifa' ostwärts nach Galiläa hinziehen, und der jüdischen Böden, die — meist im Besitz der Jca — von diesem wichtigen Hasen sich nach Süden in Samaria ausdehnen. Die Lösnng der Jmmigr«rtronsfrage ist vor» den Juden selbst abhängig. Ans die Petitionen, die der stellvertretende High Commissioner von Erez Israel, Sir Clayton, bei seinem Br« suche der neuen Siedlungen des Emek (wie schon mitgeteilt) von den Kolonisten erhalten hat, gab er etwa mit folgenden Worten Bescheid: „Seid überzeugt, daß prir die JmmigrationSfrage sehr am Herzen liegt. Ihr wißt nichts davon, daß ich häufig eure Siedlungen inkognito bereife, amt mit eigenen Augen zu sshen, womit sich die neuen Einwanderer befassen. Nun muß ich offen sagen, daß meiner Meinung nach die Lösung der Jmmigrattonssrage eher von euch als von der englischen Regierung abhängig, ist. Euch Miegt e8, den Boden und damit die Bringungen vorzuberoiten, um die Kapazität des Landes für die Ausnahme einer größerev Zahl von Immigranten zu steigern. Wenn ihr von den Beschränkungen der Einwanderung redet, so dürft ihr doch die Tatsache nicht übersehen, daß in den letzten Monaten schon viel mehr jüdische Immigranten nach Erez Israel kommen konnten, als in der selben Periode des Vorjahres. Ihr müßt begreifen, daß es unter den derzeitigen ökonomischen Verhältnissen in Erez Israel unmöglich ist, Einwanderer in unbeschränkter' Anzahl ins Land einzulassen. Ich rate euch nur, setzt e-ure Arbeit im Entok ruhig in derselben Weist fort, wie ihr sie begonnen ha>bt, baut eure alten Siedlungen aus wtd gründet neue. Dadurch werdet ihr selbst die Möglichkeit schaffen, Inden in einer viel größeren Anzahl als bisher ins Land hereinzubringeu. Kolonisten aus Beßarabien wandern ein. Unter den dffchen Kolonisten in Beßarabien hat letztens eine starke Bewegtutg eittgesetzt, ihre Wirtschaften zu liquidieren uttd ttach Erez Israel zu übersiedeln. Den Hauptansioß hierzu gab. daß die Entwicklung der Tabakproduktion, mit der die jüdischen Kolonisiert Beßavabiens hauptsäckrlich besaßt sind, durch verschiedene Maßnahmen der rumänischen Regierung empfindlich gestört wird. Außerdem leiden die jüdischen Kolonisten Beß« aräbiens sehr an Bodenmangel. Die Kolonisten häben sich des-, halb entschlossen, zunächst ihre Söhne nach Erez Israel gu schickert, damit sie hier Boden kansen oder ihn vom Keren Kajemeth in Erbpacht nehmen und aus diesem Boden ihre Wirtschaften einrichten. Später wollerr die alten Kolonfften ihre Wirtschaften in Deßaräbien liqnidiefen und ihren Söhnen Nachkommen. Zu diesem Zwecke wurde in Krschinow eine Bodeukaussgesellchast gegründet, an deren Spitze Dr. Ko Ha n- Bernstein steht. Die Palästinensische Seisenindustrie. Die großen in ber Umgebung von Na bl u s (Sichsm) göwomtenen Oelmeugen! häben dort die Entstehung einer bedeutenden Seffeuproduktion bewirkt. Von den in Naiblus jährlich gewonnenen z i r f a; 72.0 00 Kilogramm Del finden 9 Prozent in der Seifen-. prodiMion, Verwendtmg. Die durchschnittliche Jahresproduktion von Seife in Nablus beträgt gegen 2,5 Millionen Kilo-, gramm, wovon nur Io Prozent in Palästina selbst abgesetzt; werden, 70 Prozent in Aegypten und 20 Prazent in Syrien zum Absatz gelangen. In letzter Zeit wird auch vus Indien als ein wichtiges Absatzgebiet für die palcistmenfffche - Seife hingewivstn, und zwar von der arabischen Presse, da die Seffettlprodulktion Palästinas hauptsächlich in den Händen der Araber ittoftt. Laut Meinung dieser Presse dürften die 70 Millionen Muselmänner in Indien die Pälästinaseffe, als ans dem Heiligen Laude stammend, der anderer Länder vorziehen. Der Milchproduktenhandel in Palästina. Während des - FlÄkaffahres 1933-24 Mpvil-Tlpril) wltrde nach Palästina intportiert: Butter für 9968 Pfd. St» Käse 128 337 KA»gramm um deit Betraig von 13.316 Pfd. St. Exportiert wurde a«8 Palästina: Käse um dm Beitra>g von 28M P;d. Dt-

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