Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1995 (3.9.1924)
- Date
- 1924-09-03
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1995 Wiek, Mittwoch Wiener Morgenzeitung. 8. September 1984 SM 7 aber daS Gericht, daß trotz der DeibchM-ung des Namens der Währungseinheit die Krone aus dem Jahre 1912 mit der auS dem Jahre 1924 nicht identisch ist. Diese im Gegensatz zu der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes: Krone ist Krone, ab. Lehnende Ansicht begründet der 8tichter, indem er analog die Bestimmung des § 988 A. B. G. zur Anwendung bringt, nach der die Zchlüng im Verhältnis zum inneren Wert zur Zeit des Darlehens zu leisten wäre. Ladendlebe. '' Zwei bevusSmätzM Langfinger, die 43jähri>ge Stickerin Theresia Janetzky und der 41jÄhrige Handelsanigesiellte Eugen Wittenberg, halben das MaHeur, daß -immer kurze ^§it, nachdem sie m einem Geschäiftsladen erschienen, ein Diebstahl entdeckt würde. So war eL am 5. Je>bvuar bei HrvzmanÄkh in der MäriaWersivaße, wo der Abgang von 30 Meter Crepe de Chine vm Betrage von fünfemhM Millionen Kronen festgestellt wunde. Einige Monate später, am 8. Mai, macht« Theresia Janetzky Bcksovgunigen beim Schuhhändler Reschofsky, das heißt, sie wollte etwas kaufen, und es fehlten nach ihr am Abgang Zwei Paar DamenhalLkschuhe im Werte von 8OO.O0O K., die sie nicht begahlt hatte. Und ebenso war es. bei Ignaz Bittmann, wo auch zwei Paar DamenhaMschuhe um 750.000 K. schlten. Am 18. April war WMenIberig im Herrenimodsgeschäft GoDmann-m. Salatsch gewesen und nach einiger Zeit entdeckte man; daß vier Solbstlbinder nicht mehr da. waren, die otffenlbar nur er emgesteckt hatte. Ein eigenartiges Zusammen- -wessen wollte es, daß Wittenberg, bei. dem Portier im Hotel Dogenhof «in Paket hinterlegt hatte, das diese Selbstbinder und verschiedene andere gestohlene Waren enthielt. Janetzky und Wittenibevg waren nun, wie man später heraüÄbrachte, am 8. Was nach Wien geEonrmen und im HM Holler abgestiogcn. Hier wurden sie am 3. Mai abends verhaftet. Bor den Schöffen leugneten beide. Theresia Janetzky sagt« in dem abgesonderten Verhör, >daß sie mit Wittenlberg aus Budapest hicher gekommen sei, um Butter und Eier zu verkaufen. Wittenberg behauptete, daß ihn die Sehnsucht nach seinem kranken Kinde, das in Vöslau nutergebnacht sei, hicher getrieben, obwohl er von Wien abgeischrfft fei. Der Gerichtshof verurteilte die bereits achtmal vorbestrafte Theresia Janetzky zu zwei Jahren und Eugen Wittenberg «zu acht ge hu Monaten schweren Kerkers. Arme Dienstttläuner. Die DienstmäNner Philipp Löffler, Rudolf Leister und Johann H ö d l sind angeklagt. Die beiden ersten sind über 60 Jahre alt, HM etwas siinger. LWer hat für die Beförderung eines Gepäckstückes vom Westbahnhof zur nächsten Strähenbahnhaltestelle —- etwa 140 Schritte — 10.000 K. verlangt; in dieser Fovdevuug, der von dem Besteller nachgekommen wurde, wurde eine. Preistreiberei erblickt. Leister hat nach der Anklage für den Transport von Reiseigepäck mittels Handwagen vom Palmenhof nach dem Südbahnhof 90.000 Kronen verlangt, wofür angeblich 60.009 K. angemessen gewesen waten. Hödl hat für den Transport eines Reisekoffers vom Westbahnhof nach der Boücken-^asse 60.000 K. gefordert, während ein anderer Dienstmann für diese Leistung bloß 80.000 K. verlangt und den Transport auch siir dirfen Betrag durchgeiführt hat. Die PreiZprLfU'Ngsstellc hat sich an den Magistrat um Auskunft über die in Geltung stehenden Menstmännertari-fe gewendet. Der Magistrat hat hierauf bekannt-gegeben, daß seit dem 29. Oktober. 1921 kein Preistarif für die Wiener Dienstmänner besteht, sondern daß ein freies UeberemTommen mit der Kunde in Geltung ist. Der Auskunft wurde eine Betriebsordnung'und ein Preistarff aus der Vorkriegszeit beiyegsben. Die PreiSpvüfuniaSstelle hat hierauf dem Gericht bekannt-gegeben, daß im Falle Löffler für die Beförderung eines Gepäckstückes vom Bahnhof bis Wr. nächsten Gtvaßenbahnhaltestelle 10.000 K. (80 Heller Friedenspreis) nicht übermäßig sei. Im Falle Leister könne ein Gutachten nicht abgegeben werden, da das Gewicht nicht angegeben sei. Hingegen sei die Forderung Hödls als über, mäßig zu betrachten. Bei der BevhaMung gab Löffler an, er erinnere sich an den Fall nicht, aber es sei schon möglich, daß er für ein Gepäckstück 10.000 Kverlangt habe, dann müsse es aber auch ziemlich schwer gewesen sein. Diesen Preis verlangen alle geschifft" r-efnsiert habe. Wdl eM-ich führte die Anzeige auf Irr tum oder Bosheit Kirrück,' er habe nicht 60.000 K.. sondern 30.000 K. verlarvgt, genau so viel wie der andere Dienstmann, der das Gepäckstück transportiert hat. Rach durchgesührter Perhandlung sprach Land-esgerichtsrat Dr. W e i n l 1 ch die beiden Erstangeklagten inl Sinne des Gutachtens der Pre-isprüfungkstelle fr-e i. Bezüglich Hödls wurde die BerhaMung vertagt, um den Anzeiger als Zeugen einzuvernchmen. Wucher. Vor dem Oberlandesaerichtsrat Dr. Müller hatte t sich die im 10. Bqzirk... too-hnhafte Händlerin Therese Padivv wegen Wuchers zu verantworten. Sie hat von einer Näherin für die Gewährung eines Darlehens von einer Million Kronen für vier Tage einen Zinsenbetra-g von 200.000 Kronen verlangt. In der Anzeige wurde überdies geltend gemacht, daß sie,zur Sicherstellung des Darlehens fünf Pfandscheine über verschiedene Schmuckstücke und Effekten be-korninen hatte. Nach Rückzahlung eines Barbetvages von 950.000 K. und nachdem ihr Opfer für sie Näharbeiten im Werte von 94.000 K. 'verrichtet hatte, bestand sie noch immer auf die Bezahlung des vollen Darlehensbetrages von einer Million Kronen. . Me Angeklagte leugnete. Das BciweiIversahren erlaub. daß sie ursprünglich sogar 400.000 K. verlangt hatte und sich erst später herbeiließ, diesen Betrag auf 200.000 K. zu ermäßigen. Der Staatsanwalt wies in seinen Schlußaus-führun-gen darauf hin, daß ein besonders -krasser Fall des Wuchers an einer a r m e n N ä h e r -i u, die wöchentlich ungefähr 180.000 Ä. verdiene, vorliege. Der Richter -verurteilte die AuMagte zu einer strengen Arrest strafe in der Dauer von sechs Wochen und zu einer Geldstrafe von 3,000.000 K- und erklärte das Geschäft für nichtig AU* Arten von Bankgeschäften VWVwwnWrV't*» Kommaruljte der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wem, 8. Seiftzersatie 4 (E&»T Telephon: L3'5.Y0 Serie io465 Telegrammadresse: Frapobank Kreditttna Warengeschäfte Drr ÄAgang der Zahlungseinftellungen in Sesterreich. Bon Dt? StangÄ, Direktor des Kreditorenvereins von 1870. (AuS einer Unterredung.) Di-e Flut der ZahlungSeinstellungen, die in -den vergangenen zwei Monaten den Höhepunkt erreicht hat, ist im Abflauen begriffen. Die Zahl der München um Verhängung deS Konkurs^ und der Einleitung des Ausgleichsverfahrens hat in der letzten Zeit stark abgeu0mm-en und dürfte in den nächsten Wochen.eine weitere wesentliche Verringerung ^fahren. Man hofft allgemein, daß sich der Ansturm der Zahlungseinsiellungen nicht wiederholen w i r d, da einerseits die allgemeine geschäftliche Lage etwas besser geworden ist und andererseits die schwächest geschäftlichen Existenzen Hum großen Teile bereits zu Grunde gegangen sind. " Der Direktor-des KredrtorenvereinS Dr. Stängel ieilte einem unserer Mitarbeiter hierzu folgendes Mit: „Es wäre vollkommen verfehlt, aus der Häufung von Insolvenzen im letzten Halbj-ahpe etwa Rückschlüsse auf den Stand der österreichischen Volkswirtschaft ziehen zu Wollen. Es handelt sich bei diesen Zahlun^einstellungey, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, ausschließlich um schwach fundierte Firmen, die erst im Kriege oder nach diesem gegründet.wurden und die Anforderungen des normalen Geschäftslebens einfach nicht standzuhalten vermochten. Es vollzieht sich ein Reinigungsprozeß auf dem österreichischen Platze, dem allerdings auch mchrere alte und renommierte Unternehmen zum OMr fielen. Die Ursache des Zusammenbruches dieser Firmen ist sin den Nachwehen d e r F r a n k e n s p c k u I at i 0 n, in dem a b norm ho h c tt Z ins fuß u nd den hohen .Regien zu suchen. Es muß überhaupt bemerkt werden, daß die Wirtschaftskrise keine s p e g i -f i s ch österreichische Erscheinung ist, sondern sich auch m den Nachbarstaaten noch weiter auswirkt. Jni Verhältnisse zur Vorkriegszeit -haben eine -w e i-t g.e r i n -g e r -e Z ah T v 0 n Z a h l u n g se i nst ell ungen als unsere Nachbarstaaten und sogar als die skandinavischen Lä-nber zu verzeichnen. Es Liegt deshalb sicherlich , kein Grund vor,, in die österreichische VoWwirtschaft Miß-' trauen M setzen, um so wahr, als wir den'.'ööh ep u nkt'der iKrise bereits überschritten' halben dürften und sich Anzeichen einer leichten Besserung des GcschäftsliLbens Zeigen. Die Zahl.unserer Interventionen bei Iusollvenzen sowie der Anisteldungrn von solchen beim Handels- und Landesgerichte hat. in der. letzten Zeit ab g e n 0 m m e n, was wohl zum Teil eine Folge, der regeren Geschästslebens in Deutfch'länd ist, das voraussichtlich im Hinblick auf den Ausgang der .Londoner Konferenz eine ^wesentliche Verstärkung, schon in der nächsten Zeit erfahren wird. Was die Erhöhung des Diskont;': n sf u ß e s b e i d e.r St a t i 0 n a l b a n k betrifft, glaube ich nicht, daß dieser Umstand eim große Wirkung aiff das Geschäftsleben ausübeN wird, da der normale Bankzinsfuß, zu welchem GewevbetrK^beude unh'Kauslrute Kredite aufneymen Müssen, ohne, hin ein weit höherer ist." Sesterreichische 8atio»»lb«»k. Notenuwlauf 8 Billioneu. — Erhebliche Zunahme des Barschapes. — Geringe Steigerung des Wechfelportefeuilles. Mch denk vorliegenden Wochenstande pro Ende August kam dek Ultimobedarf zunächst in stärkeren Abhebungen von den Girokonten und von anderen sofort fälligen Guthaben bei der Notenbank Kum Ausdruck. Diese Abhebungen erreichen die Summs von rund 409 Milliarden Kronen. Da die Steigerung beim effektiven Banknotemrmlauf rund 712 Milliarden Kronen beträgt, so ergibt sich beim Stande der gesamten (virtuellen und effektiven) Noten;ivkulation von 8002 Milliarden eine Zunahme von zirka 303 Milliarden Kronen, die durch folgende Veränderungen in den Aktivpositionen zu erklären ist: Während der Stand des Eskompteportefeuilles bloß eine bescheidene Steigerung um 15 Milliarden Kronen auf 3226 Mil-' liarden aufweist, hat der Barschatz infolge verstärkter Dc-vifeneiuliefeMNgen, ungeachtet der Erhöhung des Regierungsbedarfe^ vm rund 299 Milliarden, somit in sehr beachtenswertem Umfange zugenommen, so daß der Zuwachs bei diesen beiden tvichtigsten Bestandteilen der Notendeckung rund 314 Milliarden Kronen beträgt. Zieht man hiervon die Verminderung um zstsa 11 Milliarden Kronen ah, welche bei der Darlehensschuld pes Bundes teils durch Eingänge auf die Vermögens- -- —- — - 7 ■ 1 abgabe, teils durch Gutschrift des realffiert-en MüuzgewinneS bei der Begebung von Münzen eingetreten ist, so kommt man auf die oberwähnte Ziffer von 303 Milliarden Kronen. Dee, Barschatz beträgt derzeit 3561 Milliarden. Das Wechselporte. seuille hat den Gesamtbetrag von 8226 Milliarden erreicht. Jevffentrnb Valntenkurse. (Mitgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.) 1. Seplembe: velkl Wirt 2. September Oeld Ware Vista Amsterdam f. i holt. Oulden . 27401.— 27500,— Agram 1 juer. Kronen ... 91?-- ^l4-“ Belprad I Dinar . 9,2’” Berlin* 1 denische Relelismark » 160^0.— 16o5T.— Brdssel I belgische Francs . 3589— 3601. — Budapest** I ungarische Kronen. 91.40 93 40 Bukarest 1 I.el . . ..... 347.— 349.— Chrlstlnnla 1 norweg. Kronen * 073'1.— P77o,— Kopenhagen 1 dflnlsche Kronor London 1 Pfund Sterling . , Madrid t Pesetas ..... _ Mailand 1 Lire.• 3154,— 3166.— New York 1 Dollar 70935,— 7J1R5.— 27500.- 903.- 003.- 1686';— 3559 91.25 B<4.- 9681.- 27600.^ 957.-' . 9o7.- 16960.- 3571.- 93.21 346.- 9727,- 11370.— 11470.— .1133(1.— 3l97r-0.- 320770.- 31s5'o.— ZI9500.- 9280.- 0320.- 9330.- 9370.-. 3867.- 3883.- 2130,- 2140.— 515.— 5,9.- ,3797.- 1P850.— 13fi20i— 13710.- 13365.- 13415. - 3134.- 70935.- 3842.- 2127.- 517.- ,9770.— 13570,— 13355.— 3146.- 71185.- 3858.- 2137,- 521.— iP830.- 13670.- 13405.- 70467.- 7036".— 3545. - 503.- 433^- 1128 16583.- ,6430* — 70860.- 70760.- 3575,- 511.- rf9l!- 11367.- 16703.- 16679*- 313370.- 77460.- 70360.- 3515.- 504.- 484% 11210;- 16590.- 16490*- 316790.- 70869.- 70760.- 3545.- 512.- 492.- 11297.- 16710.- ‘. 10610.' 318300.- Parls 1 Francs Prag 1 t8chec?ip-s1ow. Kronen . Sofia 1 Lewa ........ Stockholm 1 schwccüscheKronor Warschau*** 1 polnische Mark Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerika». Noten v. 5 Dollar aulw, „ , kleinere . . . Belgische Noten 190 Francs . , Bulgarische Noten zu 100(1 Leva , , - . . „ 100 . . „ . kleinere . , . OHnlsche* Noten lOO Kroner . . Deutsche Noten*. . .... „ „ „1.00 w , . . kleinere* . . . Engl, Nolen von 5 Llvrest, attfw,; . . kleinere. Französische Noten 100 Francs . HoPnmllsche Nolen 109 Oulden . Ila'le üsche Nolen v. 100 Lire autw. . „ kleinere . . . Jugosl. Nolen ungest. zu 10017 Dinar . ... - löü . . „ „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **' ..... „ w kleinere . . . Rumänische Nolen zulOOO u, SOOLel „ „ kleinere ... Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . „ 10Q . „ „ kleinere . . ' Schwedische Noten 100 Kvonor , Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.lOOOäutw. » . kleinere Türkische Pfund-Noten . .... Ungar. Noten** (n. Eni.) zu löOOKr. , zu 10.000 Kr. , . - . „ kleinere . . . .5 * Für eine Billion Biark, ** für 100 ungarische Kronen'. *** für 1 Zloch aufwärts. 317^".— 318690.- 316500.- 318100— 3-60.- 3387.- 3325.- 3855— 27207.— 274 0.- 27201,— 27470— 3166.- ZI 75.- 313,7.— 3150— 3125.— 3145.- ZloO.- 3120—, 9j9.— 915.— 902.— 603— 895*.- 995.— 892.— ■893— 9619.— 0699.— g56-).— 9640— 1352o.- 13650.— 13520.— 13669— 13320.- I346O.— 13330.— 13460— 343.- 347.- 340.— 344— 333.— 337— 330.- 834.- lB53o! — 18680— 18570.— 18670— 13310.— 13390— 13310— 13390— 9100.— 92 iO— 9210— 9290— 2117.- 2133.— 2114— 2130— 2112.— 2128.- 2109— .2125— 33800.- 346') c.— 33800— 34690— 88^90 91^90 88J5 91.75 . 83.90 86.913 83.75 88.7 Sie enzlische Wirtschaftskrise und die Auswanderung. Zufolge der Wirtifchaftskrife hat die NuSwaniderMig.«raÄ; EngÄuId einen vap'-ven Aufschwung genommen. Der isoelhen der- - öffentlichte Bericht des staatlichen Verkehrsamtes^ stellt feft, daß die Zahl der im J-chre 1923 nach außereuropLifchen Ländern ausgawanderten männlichen Aribeiiskräfte um 86 Prozent geigsnüiöer denn Jahre 1922 gestiegen ist. Im Jahre 1922 waren et 70.272, im Jahre IM 130.138. Die Zahl der weMichen Arbeiter und FamilienanHchörigen betrug im Jahre 1822. 65.753, im Jahre 1923 82.721. Die GesmnMern lauten: 1922 136M, 1923 252.909. Zirka 40 Prozent wanderten nach den Vereinigten Staaten, der Rest ginig in ^die britischen Kolonien. Don letzteren gingen 60 Prozent nach Briti!sch-NordamevAL (Kanada). DsuMaierialienvreise in England. Das Londoner Fachbladt der Vereiuiguug der Baumeister veröffentlicht eine Tabelle, in welcher die Preise der wichtigsten Baumaierialien im An>gust 1924 mit denen in: August 1914 verglichen werden.. Zivgel notieren um 150 Prozent höher, Zement um 90 Prozent, Saud.und Schotter um 90 Prozent, Eisen um 60 Prozent, Glas um 80 Prozent, Anstreichfarber um 90 Prozent. Der Verkauf der Tisita-Aktien der Depositenbank perfekt. In den letzten Tagen ist der Verkauf des bisher im Besitze der Depositenbank befindlichen Aktienpaketes der T i s i t a-G'efellschaft an ein englisches Konsortium perfektioniert worden. Der Kaufpreis beträgt 50 Milliarden. Bekanntlich schuldet die Tisita der Depositenbank 35 Milliarden, welche aber in der letzten Bilanz abgeschrieben wurden. Auch die Aktien sind bisher mit Null gebucht. Durch diesen Verkauf verbessert sich der. Akt instand der Depositenbank um 50 Milliarden. | Ersetz'„Geschichte der H in 3 Eleganten Halbleinenbänden der „Wiener Morgenzeitung", der die Bezugsgebühr.für 1 Jahr im Msans bezahlt, erhält Außer der Jahresgebüchr sind füp Versandspesen des ^Graetz" noch ö * 25.000 z u entrichten