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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-03 · Heft 1995 (3.9.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1995 (3.9.1924)
Date
1924-09-03
Page
Seite 8 (sequence 10)
Language
German
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Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitung. 8.- September 1924 Nr. 1995 Rette 8 Eine Kundgebung gegen bie geplante Erhöhung der Bautnaterialirnzolle In einer anlässlich des Wiederzufan^.n-en-' trittes des Zollausischusses von Vertreieru des Baugewerbes. der Landwirtschaft, der ^ckusbeis'itzer-. Handels- und Mieter s ch a >f t ei n berufenen B-ev-anmuil'Un>g, die iim Saale des Grem-nims der Wiener Kausmanuschaft stattifanC, wurde nach einer WMelrede, an welcher der beik-ann-te österreichische Bauernsüihrer S i m >i t s ch - H a h e >n b l u nt. sowie die Gemein'beräte M n l«l e r und Schleifer und andere teilaenamn'.en hatten, eiustixumig «bächlossen, der. Regierung die Forderung zu unterbreiten, von einer Erhöhung des Zement.;oll es wie von der Eilnführuug ein es Zolles am andere wicht-ige Baustoffe unbedingt Abstand zu nehmen. Gemeinde nat Müller erlölarte namens der Gewerkschaft der Bauarbeiter Oesterreichs, daß diese e n t s ch i e >d e n st dagegen sei, daß zugunsten von 7 bis 8 Z e m e u t f a b r i k e n und gum enormen Schaden des gesamten Baugewerbes, der zahlreichen Robengewevbe und der nach vielen Taufenden zählenden Arbeiterschaft ein derartiger Schntzrol' für Zement eingvführt werde. Dia private Bautätigkeit sei vollständig unterbunden, und stünde der Gemeinde. Wien nicht die Wohnbausteuer zur Verfügung, wäre auch sie nicht in der Lage, eine Bautätigkeit von sÄchem Umsange zu entasten. Redner betonte auch das omuieute Interesse der Mieterschaft an der Zollsreiheit der Banstofse. Die Drehung der Zenlentfabvi'kauten, daß sie ihre Faibriken^Perren müßten, wenn der Zsmentzoll albgelehni würde, gehöre in das Reich der Fabel. Nachher nahm die Vevsarmulung noch dagegen Stellung, daß der iivlanldiische Zement viel billiger r erstach: et wevre als die Auslandsware. Es wurde für inländischen wie Kr ausländischen Zement die vollkommene Fracht.Parität gesondert. Kapitalsvermehrung. Erste Eisenmöbel- und Messt:: gm übel» stbrrk mit Eisengießeneibetrie'b des August Krtschelts.. Erden Rudolf Kitschelt A.-G., Wien. Erhöhung des Aktienkapitals von 24 Millionen auf 32 Millionen Kronen Nominale. Die Internationale Mustermesse in Breslau findet vom 7. bis 9. d. statt. In ihrem Rahmen wird die 3. Breslauer Kunstmesse vom <5. bis 14. d. äbgehalten werden, die zu einer Kunst- und Buchmesse erweitert wurde und bei welcher alte und neue Gemälde, Plastiken, alte Möbel, altes und neues Kunstgewerbe. Gold- und Silberschmuck ustv. zur Ausstellung kommen. Prospekte liegen in .der Messeabteilung des Außenhaudelsdienstes der österreichischen Handelskammern, Wien, 1. Be.;.. Stubenving 8, Zimmer 214, auf. Wirtschaftsnachrichten aus Polen. AuS Warschau wird uns gemeldet: Auf den oberschlesischen Terrains, welche die polnische Regierung einem italienischen Konsortium zwecks Exploitierung von Kohle verpachtet hat, wurden bereits bei Przegieda ausgiebige Kohlenlager gefunden. — Der englische Financier Erich Bitte ist in Polen eingetroffen, um Informationen über Industrien, die von' seinem Konsortium Kredite erhalten sotten, einzuholen. Gleichzeitig beabsichtigt Bitte, ein Grundstück für den Ban einer englischen Automobilsabrik in Polen zu erwerben. — Der Petrolc-umkonFern P e t r o l e s d e s D o m b r o to a hat das Geschäftsjahr 1923 mit einem Reingewinn von 16,74 Millionen französische Franken abgeschlossen. Die Dividende wurde mit 49 Franken, gegen 30 Franken im Vorjahre, festgesetzt. Wien» Börse. Ruhig. Ta es an Anregungen fehlte, die Prager und Buoapestec Arbitrage abgabelustig war, eröffnete die gestrige Börse ungeachtet der günstigen Aufnahme der. Londoner Verhandlung^: m ruhiger und etwas schwächerer Haltung. Die Spekulation legte sich im Hinblick auf dir heutige Berkehrsunterbrechung Reserve auf, demzufolge bewegten sich die Umsätze in den allere bescheidensten Grenzen. Auch das Geschäft in Rimaaktien hatte nicht mehr so lebhaften Charakter wie m den letzten Tagen, dagegen entwickelte sich lebhafte Nachfrage nach Semperit« aktien, welche in größeren Posten für auswärtige Rechnung aus dem Markt genommen wurden und bis 184.900 K. avancierten. Auf den übrigen Gebieten war zufolge der vorherrschenden Geschäftsstille und Abgaben der Arbitrage eine eher schwächere Haltung vorwaltend. Von «den Kulassenwerten ermäßigten sich Bankverein um 2500 K„ Ungarische Kredit um 10.000 K., Staaisbahn um 13.000 K., Alpine um 15.000 K., Krupp um 9000 K.» A. E. G. Union und'Siemens um je 7000 «K., Salgo Kohlen um 14.000 K., Brunner Maschinen um 10.000 K., Ungarische Hosherr um 15.000 K. und Karpathen Petroleum um 10.000 Kronen. Semperit, welche bis 184.000 K. in die Höhe ging.'n, verließen den Markt znm Kurse von 179.000 K. Im Schranken war das Geschäft «womöglich noch eingeengter als in der Kulisse. Stärker reagierten Eistnakticn mit Rücksicht »uif die Betriebseinschranknngen der Eisenwerke, ferner wurden Zuckeraktien billiger abgegeben. So sind Schocller Zucker um 50.000 K., Oesterreichische Eisenbahnverkehr und. Hcinrichstaler Papierfabrik um je 15.000 K., Grazer Waggon um 4000 K. niedriger gewesen. Westböhmische Kohlen ermäßigten sich um 20.000 K., > Perlmooser um 30.000 K. Nordbahnaktien fielen um 70.000 K., Iungbunzlauer um 450.000 Kronen, Berg und Hütten um 30 000 K., Böhmischer Zucker um 100.000 St., Ungarischer Zucker um 40.000 K. Jutespinnerei verlor 11.000 K., Naphtha Petroleum 7000 K., Union Baugefellschaft sowie Graz-Köflacher-Bahn je 10.000 K. und die Aktien der Nationalbank 6000 K. Tarbouche erhöhte sich dagegen um 40.000 K., Astra um 6000 K., Kadelfabrik um 4000 Kronen. Auf dem Anlagemarkt wurden Renten billiger abgegeben. Die Oesterreichische Goldrente büßte 9000 K., die Ungarische Goldrente 2900 K. im Kurs ein. Von den Exoten notierten: Essesf 12.000, Mraznica 46.000 bis 50.000, Schubert v. Co. 2300 bis 2500, Tcpege 53.500 bis 57.000, Universale 17.000 bis 20.000. Mrhmörltr in St. Marx. - lEigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Borstenviehmarkt. Angemeldet wurden für den gestrigen Markt 9260 Schweine, allein zu Beginn desselben bloß 8509 Stück, darunter 5896 Fleisch- und 2604 Fettschweine, aufgetrieben. Der Provenienz nach waren 128 inländisch. 129 ungarische. 1062 jugoslawische, 5806 polnische und 1384 rumänische. Fettschweiue haben bei äußerst lebhaftem Verkehre 2500 K. pro Kilogramm im Preise angezogen. Fleischschweine tendierten zwar bei Marktbeginn gleichfalls fester und sind gegenüber der Vorwoche um 1500 K. pro Kilogramm im Preise gestiegen, allein im Laufe des Verkehres trat ein Umschwung ein, so daß seitens der Verkäufer Preisnachlässe konzediert wurden. Es notie'ten: Fettschweine prima 28.500 bis 29.500 K., extrem 90.0« 0 K.. mittelschwere 88.000 bis 29.000 K.-, Banernschweine 27.500 bis 29.000 K.. alte Schweine 25.000 bis 27.000 St. und Fleischschweine 23.000 bis 29.500 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Ter nächste Markt findet Mittwoch den 10. d. statt. P f e r d e m a r 11. Zum gestrigen Markte , wurden 286 Schlächter-, darunter 129 auf dem Kontumazmarkte, und 246 Gebrauchspferde gebracht. Verkehr in Schlachtpserden lebhaft, in Gebrauchspferden flau. Es notierten: Zugpferde leicht» 8,500.000 bis 10.000.009 K., schwere 5,000.000 bis 14,000.000 St., Kutschpferde 4.000.000 bis 12,000.000 St., Pferde für Schlachtzwecke 5500 bis 13.000 St. pro Kilogramm Lebendgewicht. Wien» Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) An den deutschen Plätzen nimmt der Konsum in Chemikalien verhältnismäßig kleine Posten prompt greifbarer Ware aus dem Markt. Wenn auch dadurch ein befriedigendes Geschäft noch lange nicht erreicht ist, so zeigt sich doch mindestens ein Ansah zur Besserung. Einige Branchen, wie z. B. die Lederindustrie, scheinen besonders gut beschäftigt zu sein. Gerb-Chemikalien waren gesucht. An der hiesigen Warenbörse war Interesse vorhanden für Bittersalz transit Salzburg, Chlorkalk und für Aetznatron. Ausgeboten wurden: Chlorzink technisch rein 96/98 geschmolzen zu 22 Pfund transit Passau sowie zu 8900 K. transit Laaer Wien, Kalialaun zu 3200 St., Antichlor kristallisiert zu 3800 bis 4000 K., Glaubersalz kristallisiert zu 1250 K., Kali gelbblausaures zu 29.000 K., Karbolsäure 39/41 weiß kristallisiert zu 58 engl. Pfund per 1000 Kilogramm transit Wien, Paraffin 50/52 zu 11.600 -K. und 50/54 in Tafeln weiß pro 100 Kilogramm zu 12.30 Dollar ab Petrovic, Schellak T. N. or. zu 103.000 K., Stearin zu 21.500 K. ab Wien. Oele und Fette blieben unverändert, nordamerikauisches Schweinefett pure lard TierceS befestigte sich um 25 Punkte auf 37,75 Dollar ab Triest und in Kisten um 600 K. auf 29.900 K. ab Wien. Kolonialwaren. Einige Abschlüsse sind zu verzeichnen in Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Reis zu unveränderten Preisen. Abgeschlossen wurde Würfelzucker zu 4,80 tschech. K. prompt ab Grenze. Die Tendenz ist etwas fester, e *. notieren Kristall 2,85 tschech. St., Würfel 3,05 tschech. K. pro Oktober-Dezember ab Grenze. Java Kristall Nr. 25 11,300 K. rollend ab Wien und 33,9 Pfund pro 1000 Kilogramm wagaonftei Triest, t a Barimandeln schwächten sich ab um 1500 St; auf 51.500 St. und Sultaninen um 500 K. auf 26.600 K. Illustrierte Sardinen befestigten sich um 400 K. auf 7300 St. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Art. 843 de8 H.-G.-B. 50 Ballen mexikanische Reisstrohwurzel (2462'/, Kilogramm) zu 46*/i Dollar pro 100 Kilogramm, prompt ab Wien. Beriiner Börse. Berlin, 2. September. Noch der gestrigen kräftigen Aufwärtsbowegung >der Kurse ist heute, wenigstens für Duldenden. Papiere, e:u Stillstand und teilweise ein leichter Rückschlag e'ugetreten. D<. Börsenspekulation benutzte die hohen Kurie zu Realisationen, so baß d'.e «um Teil erheblichen Aufträge des Publikums or.ni neue Kursstelgerungen ausgefühvt werden konnten, sa sogar in gewissen besonders stark geistiegenrn Papieren ein geringer Kursabschlag erfolgte. Auf d'm Aulagemarkw ging es um so lebhafter zu. Kriegsanleihe stieg auf 1060 und demeuriprechenv erhöhter, sich auch die Kurse der übrigen Anleihen des Reiches, der Länder, Provinzen und Städte. Auch auslaut»,'che Anleihen, uaureullich türkische und ungarische, lagen lebhaft und fest. Der Grldmarkt war unverändert leich:. Äuk dem Devii'enmark-.e har sich u-chtS von Bedeutung geärchart. (Alles in Billionen von Mark.) Schlußkurier Türkische Lose 36.76, Oefteü StaatSbabn 29.—, Nordd. Lloyd 8.—. Ver. Elbeschiffahrt 3.5. Berliner Handelsgesellschaft 29.75, Kommerz. Privatbank 6.6. DEstädter Bank 10.6, Deutsche Bank 12.—, Diskonto- Kommandit 13.75, Dresdner Bank 7.875, Nattonalbank für .Deutschland —^ Oesterr. Kredit 0.426, Oesterr. Länderbank —, Reichrbank 47.625, Wiener Bankverein 0.275, Wr. Unionbank 0.35. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 10.75, Bochumer Gußstahl 53.26, Daimler Motoren 3.6, Deutsch-Luxemburger 52.6. Deutsche Maschinen 7.635, Dynamit Nobel 10.—, Felten u. Guilleaume 25.5, Gelsenktrchener Berg 100 Nm. »reit WIIN.I.AOieR«A&fit 1^«AviN>7S2JSA MM Al Copyright Oeflerhrld & To. Verla-,, Berlin. lS. Forlsehung. Das Mädchen im Rebe!. Kriminalroman. Bon Josef Gollomb. Zeh-ntes Kapitel. Das Nervrnherm. „Das N>cwt:nh-eim", wie es die Nachbarn ut Gedanken nannten, wswn, sie übertza-upt daran dachten, hatte «inst als chofsuungsdolles Sanatorium begonnen. Es rentierte sich aber zu wenig und machte jetzt,' trotz seiner soliden Steininiaucrn einen trostloser! Eindruck der Verlassenheit. Es lag atu Ende einer langen, wc.nig bewohnten Straße neben ci-ner großen, leeren Baustelle. In der Nachbarschaft galt es als eine Art Asyl für Alkoholiker oder Morph'n'.sien, j.benjalls erfuhr man von dm selten fichl'baren Angostlllten so gut wie nichts darüber. Gelegentlich führ ein großes, geschilosst.nes, schwarzes Automobil vor, die sclitwere Haustür wurde geöffnet und schloß sich wieder hinter irgendeinem bedauerlichen menschlichen Wrack. Dann wurde es wieder still. Nie sah man ein Gesicht an den vergitterten Fenstern. ^eit Tagen regnete es tulanfhorlich... Das schwarze Auto kam die einfanre Straße hinausgefahren -und hielt so dicht als möglich an der Haustür. Diese öffnete «sich gleichze-itig mit der Tür des Wagens; zt.vei Männer, in Regeitntänteln gehüllt, verschwanden eilig im .Haus. Mit einem Rasseln von Ketten verschloß sich die Tür hinter ihnen. Der Wagen fuhr weiter in die naheliegende Garage. Hutch und Dargan wurden von der Frau, die ihnen geöffnet harte, in ein Zimnter geleiret, das als Bureau dimeir konnte. Tann zog sich die Frau zurück. Dargan riß nevvös «den Monte-l herun^r. Hutch war tief in Gedanken versunken; er ließ sich in einen Sessel fallen Sie fühlten beide, daß sie in großer Gefahr waren. Pete Ennis, der sich in der Mordnacht so merkwürdig furchtlos vor Hutch gezeigt hatte, Pete war verschwunden. Als Hutch nach jener Nacht von seinem Gestell hevunterturnte, um Dargan zu wecken, war Pete nicht mehr da. «Seit zwei Wochen hatten sie nichts mehr von ihm gehört, das war sehr beängstigend. Wollte Pete sie verraten und die Flucht ergreifen? Mas steckte hinter der Drohung, die er mit so viel Gewicht aussproch, daß selbst Hutch davor zitterte? Oder war ihm etwas geschehen, -das auf ihre Spur lenken konnte? . Hutch -begann mit den Flingern zu sprechen. „Zeig' mir genau, wie Pete sich benahm und wie er ausfah nach der Tat." Dargau stand auf und machte die Bciive-guugen nach, als ob er aus dein Wagen ausstiege, nachdenke, jemanden höhnisch anblickte und daun weiterging. Hutch beobachtete Dargan genau; Punkt für Punkt wiederholte sich der Borgartg in seinen Güdauken. Nicht nur fein Gehirn, auch sein Körper empfand alles nach, was Dargau vorgemacht hatte. Dargan glaubte eiuen Bluthund vor sich zu sehen, der schnuppernd «ine Spur vers-olgt. Für Hutch war es unendlich schwer, aus dem wenigen, was er über Pete wnßte, etivas Greifbares herauszufiu'den. Es war schon spät in der Nacht und noch immer grübelte er. Dargan ging hiuu-nter und ließ sich von der Frau etivas zu essen geben; er wollte Hutch nicht stören. Gegen Mitternacht ging er hinauf und drehte das Licht an. .Hutch war wütend. „Hast du endlich erneu Entschluß gefaßt?" schrie ^Dargan. Hutch beherrschte sich. ,Hol' bei neu kleinen Wa gen', Lora und du, i hr müßt mitkonrmen." „Also hast hi dir was ausgedacht? Wo ist er?" „Weiß nicht. Vermute, daß er sich in London versteckt hat. Wir müssen die Stadt durchsuchen." Dargan war sprachlos. Gang London nach eirrem Menschen M durchsuchen, der sich versteckt hielt, noch dazu rrach einenr so gerissenen wie Pete Ennis! Aber er gin«g doch hinaus, um Hutch8 Befehl auszusühven. Eine Viertelstunde später fuhr der kleine Wagen, von DaMn geführt, in der Richtung zur Stadt davon. Hutch schaute durch einen engen Spalt der verhängten Fenster, Cora saß Mben ihm. Seine rechte Hand lan«gte durch die halb offene Vorderscheibe und ruhte auf Davgans Schulter. Ein Druck feiner Finger gab die Richtung an, in der er fahren sollte. In dieser Nacht waren alle Versuche mnfanst. Gegen Morgen kchr-te das Trio erschöpft zum Nerven» heim zurück. Am Tage schliefen sie und setzten während der nächsten Nacht die Suche fort. Ein zweites Mal kehrten sie erfolglos zurück. In der dritten -Nacht gehorchten Dargan und Eora nur noch aus Augst. Die schwindende Hoffnung machte den Buckligen rasend, und «sie vermieden, ihm zu widersprechen. Gegen Morgen fuhr der kleine Wagen langsam durch Eomercial Road. Plötzlich krallten sich Hutchs Finger in Davgans Schulter, und er knurrte wie ein Hund. Sie blickten auf. ' Eine Geistalt verschwand um die Ecke; es kon'Nte Pete getvefen sem. Davgan hielt rasch an, stieg aus und folgte vorsichtig. Er blickte um die Ecke und sah einen Mann die Straße überqueren und in einem ländlich ausfe-henden Hause verschwinden. Dargan wagte nicht, ihm gleich zu folgen; er wartete t\m Viertelstunde in seinem Versteck, bevor er ihm ^rachging. Da-nn schlich er an dein Hause vorbei, merkte sich die Nummer und kehrte zum Wagen zurück. „Natürlich ist es Pete," berichtete er, „Nuimnec 354." ' lFortsetzung folgt.)

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