Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1995 (3.9.1924)
- Date
- 1924-09-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2981078--20304-3007522- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Gette 1 Wßrn, Mittwoch der Delegkrtenversammlung seitens jener Betriebe, die den bisherigen Arbsitevstarrd aaste chtzuerhalten noch in der Lage sind, übereinstimmend -um Ausdruck kam, wich in der nächsten Zeit auch bei diesen Unternehmungen e i n e Erhöhung der Verdienste der Arbeiter-, schüft nur durch eine Verlängerung der Arbeitszeit oder sonstige Vermehrung der Leistung erhielt werden können. Es mutz daher in solchen Betrieben nicht nur die als Kampfmaßnahme eingestellte Leistung von Uebevstunden wieder ausgenommen werden, sondern er wüßten vielmehr die gesetzlichen Beschränkungen, der Uebevstundenleistung gemildert und vor allem d i e g e s e tz- ' liche Be st immung eines 50pro ze ntigen Aufschlages für Ueberstnndenentlohnung a u f g ehoben werden, wenn die Verlängerung der Arbeitszeit überhaupt rentabel gemacht werden soll. Die Vertreter des Metallarbeiterverbandes erklärten daraufhin, datz die Antwort des Wiener Jndustriellenverbandes eine Ablehnung der Forderungen der Metallarbeiterschaft bedeute, womit sich diese keineswegs 'begnügen werde. Ter Obmann des MetallgrbeiterverLandes, Abgeordneter Domes, hat für morgen den Vorstand zu einer Sitzung einberusen. . In dieser Sitzung wich darüber entschieden werden, ob in der kommenden Woche eine Betriebsräteversammlu-ng sämtlicher metallverarbeitender Betriebe Oesterreichs einberusen werden soll. Die Vertrauensmänner der Metallarbeiter, die in b:r Antwort der Unternehmer einen A ngrisf auf den Achtstundentag erblicken, betrachten die Situation als ü b e r a u Z ernst. Lie Eröffnung der internationalen Hochschnlknrse. Herr Frank als „Mlkerverbrüderer". Gestern vormittags wurden im großen Festsaale der llni- »ersität in Anwesenheit von Vertretern der Regierung, des diplomatischen Korps, der Hochschulen sowie eines zahlreichere Publikums, die - diesjährigen internationalen Hochschulkurse eröffnet. Namens der Wiener U-nivevsität hielt Dekan Professor Sueß eine Begrüßungsansprache, in welcher er cs als die vornehmste Aufgabe der Hochschule bezeichnte, den Errungenschaften der völkerverbrüdernden Wissenschaft eine Heimstätte zu gewähren. Namens des veranstaltenden Komitees begrüßte Vizekanzler a. D. Breisky den Vundespräsidenten und die ausländischen Gäste. Hieraus hielt Bundcspräsident Dr. Harnisch eine Ansprache, in welcher er die Bedeutung der Hochschubkurse würdigte. Namens der Regierung sprach Vizekanzler Dr. F r a nk, welcher erklärte, die Bestrebungen, die Völker einander zu nähern, und alle Hemmnisse k u l t rrr e l l e r nnd w i r ts ch as t li che r Annäherung aus dem Wege zu. räumen, decken sich mit den Bestrebungen der Regierung. Zuletzt dankte Sir Hadow, Vizekanzler der Universität Shejield, für den wararen Empfang der ausländischen Gäste. . - . * Die internationalen HochsHulkurse sind — was hevvorzuheben gut ist — ein privates Unternehmen, welches-natürlich üb?raus begrüßenswert ist. Da bekanntlich das gesamte geistige und politische Leben in Oesterreich einen Januskopf trägt, so benützen UV einem Anlaß wie diesem die offiziellen Wortführer die Gele^-sieit, um in Ansprachen den Anschluß Oesterreichs an die westliche Zivilisation zu markieren. Es wirkt jedenfalls merkwürdig komisch, wenn gerade Herr Frank, der Schubberr der Ha kLnkreuzreaktion, euren Sang aus die völkerverürüdernde Wissenschaft anstimmt. Auch daß die Wiener Univcrntät sich, seit Jahren eine veraltete Autonomie' mißbrauchend, zum Hort der geistigen Reaktion und der anti» sem irischen Unduldsamkeit entwickelt hat, davon hat man den ausländischen Delegierten nichts erzählt. Es wäre vielleicht gut, die internationalen Hochschulkurse einmal nicht in den Ferien, sondern während des Studienjahres a'bznhalten. Vielleichr konnte den ausländischen Gästen bei solcher Gelegenheit prall isch demonstrier: werden, welcher Geist sich innerhalb der beamteten österreichischen Wissenschaft und innerhalb der ^Ludeulenscha-st breit macht. Dr. Pfeiffer auf Uriaub. Ter deutsche Gesandte Dr. Pfeifferhat seinen Urlaub »nartreten, die Geschäfte der Gesandtschaft führt während seiner Abwesenheit der Gesandtschaftsrat v. Scharfenberg. Der Stand der Ttadtbahnarbeiteu. In der Montag abgehaltenen Sitzung des Ausschusses siir die städtischen Unternehmungen erstattete Vizebürgermeister Emmerling Bericht über den gegenwärtigen Stand der Arbeiten an der Elektrifizierung der Stadtbahn. Was die Unterstationen arrlangt, so ist der Hochbau Sechshaus fast fertig. Der Hochbau Währing ist bis zur Parterregleiche gediehen. Für die Oberleitung ist nach wiederholten Betreibungen in der Vorwoche die geplante Ausführungsart genehmigt worden. Die Lieferung der Wagen ist für den Monat Oktober zu erwarten. Vor etwa vier Wochen ist die Generaldirektion der Bundesbahnen an die Direktion der städtischen Straßenbahnen mit der Frage herangetreten, ab die Verpflichtung, die Strecke H ü t t e l d o r s—M e i d l i n g- H a u p t st r a ß e bis Westbahnhos (Währingerstraße) spätestens am 1. M a i 1825 in Betrieb zu setzen, weiterhin übernommen werde. Tie Straßenbahnen haben sich hierzu unter der Voraussetzung bereit erklärt, daß die Bundesbahn- Erektion ihrerseits >den seinerzeit vereinbarten Uebergangsterwin vom 10. September einhält. 'v Sehr umfangreich sind die in der Station Heiligeustadt .herzustellenden Bauten, doch ist die Fertigstellung im heurigen Jahre zuverlässig zu erwarten. Wiener Morgenzeitung. Drei Personen getötet, viele verwundet. mm Drei Personen getötet, viele verwundet. Aus Pardubitz wird uns gemeldet: Heute um 3 Uhr 40 Min. ereignete sich im Objekt C 7 der Zminy-Fabrik bei Pardubitz, wo Dynamon' erzeugt-wird, eine Explosion. Zwei F a b rits ang'e st cllt e blieben sofort an Ort und Stelle t o t,. e i n e rst a'r b während des Transportes inh Spital. Sechs P e.r so ne n wurden schwer verletzt, die Zahl dct L e i ch t v.e,rletzten konnte' n o ch n i ch t f e stgeftellt werden. Eine Person wird vermißt. Das Ze ntrum des Objektes ist v o l l k o m m e n d e m oliert, seine Flüge! sind teilweise beschädigt. Die Nachbarobjekte sind wenig in Mitleidenschaft' gezogen. Die Ursache der Explosion ist bisher unbekannt. Aus die Unfallstelle begab sich eine GerichtZkomMission. Mit den Aufr ä u m u n g s a r b c i t c n würbe sofort begonnen, sie wurden jedoch bei Eintritt der Dämmerung unterbrochen. Ein Förderkorb angesahren. — 23 Personen verletzt. Aus M ähri s ch - O st ra u wird uns gemeldet: Heute um 6 Uhr früh ereignete sich bei der Einfahrt der Belegschaft auf der Grube Louis in W i tl o w i tz ein Unglück, welchem ein Mcnscheuleben zum Opfer siel. 23 Person e n wurden verletzt. Der Für d e rkorb mit der Belegschaft stieß bei der Einfahrt auf die Aufsatzvorrichtuug. Durch den Anprall wurde der Förderkorb st a r k beschädigt. Von den einfahrenden 38 Bergleuten wurden zehn schwer und 14 leicht v'e r I e tz t. Einer von den Verletzten starb am Vormittag. Die Nachmittagsschicht konnte nach Umtausch des Förderkorbes bereits normal einfahren. Virginia von einem Man Heimsesucht. 8Ü Tote, 209 Verletzte. Aus New-L)ork wird uns gemeldet: Nach einer Meldung aus St. Thonras auf der Insel Virginia, der einzigen amerikanischen Besitzung im Westindischen Archipel, sind dort durch erneu Orkan 80 Personen getötet und 20 00verletzt worden. Das Staatsdepartement hat ein Kriegsschiff mit Lebensmitteln rvnd Rettung s-- materiÄ nach St. Dhonias entsandt. > Skrupellose antisemitische Hetze. Der völkische Mob in Deutschland, der sich in einer Schandpresse auslebt, welcher das Gemeinste und Verlogenste gerade gut genug ist. für die Verhetzung der von ihm angeführten gleichgesinnten.Massenspäht nach stetsneuen Anlässen aus, um seine Brunuenvergiftung zu betreiben, deren Gemeinheit nur ihre Dummheit die Wage hält. Tie Phantasie dieser Schriftleiterei kennt die feine Nuance nicht; ungeschlacht und klobig wie sie einmal ist, gebärdet sie sich auch bei der Erfindung ihrer Schauermären, welche bestimmt sind, dem dummen Kerl nationalistischer Couleur vor der „jüdischen Gefahr" gruseln zu machen, und der harmloseste Anlaß reicht aus, um an ihn die schmutzigsten Erfindungen zu knüpfen. So fand Ende Juli in dem württembergischen Orte ElpersHofen eine Zusammenkunft junger jüdischer Pfadfinder statt. Nun, etliche Wochen später, tritt eine Reihe völkischer Blätter mit der folgenden ungeheuerlichen Legende vor ihre Leserschaft: „Am Samstag den 26. Juli tagte in Elpershofen eine internationale Nabbinerversam ml u n g, an-der 40 Rabbiner, auch solche aus Polen und Galizien, teilgenommen haben. Die Versammlung fand statt in dem dortigen katholischen VereinShaus. Man nimmt mit Bestimmtheit an, daß diese heimliche Zusammenkunft jüdischer Rabbiner dazu diente, einerseits von ihren polnischen und russischen Genossen Weisungen für das Verhalten der jüdischen Gemeinden bei den bevorstehetlden kommunistisch - bolschewikischen Puts ch, insbesondere bezüglich der Errichtung von M e n s ch e n s ch l a ch t h ä u s e r n nach russischem Muster entgegenzuuehmen, und andererseits die Träger der jüdische'.: W e l t r e v o l u t i o n mit dem Stand der Dinge in Deutschland bekannt zu rnachen." Ludeudorfss wackerer Kumpan, der berüchtigte Abgeordnete W u l l e, variiert die düstere Legende iu seinem „Deutschen Tageblatt" folgendermaßen: „In tiefster Verschwiegenheit hatte vom 26. Juli an eine Versammlung jüdischer Organisationen stattgesttttdcn, an der Mündung der Brottach in der Jagst. Und zwar auf einem großen Platz, den die Gemeinde Elpershofcn für 600 Mark Miete hergegeben hatte. Da das Betreten des Platzes durch Deutsche behördlicherseits verhindert war, so ist bis heute über den Inhalt der Beratungen nichts verlautet. . . Einer vaterländischen Organisation in Württemberg ist ein Bericht eines Beamten zugegaugen, daß der sportliche Anstrich der Veranstaltung nur der Vorhang ist, hinter dem sich etwas ganz anderes, nämlich eine strenge militärische Organisation sowie Politik verbirgt . . . Ailf den: Bahnhof in Blaufleden gelang es den: Beamten, sich in eine Gruppe von ungefähr 30 Juden z n misch e n und den Vortrag des jüdischen Führers wenigstens teilweise zu hören. Er führte unter anderem aus: Die Sache des Judentums ist in 20 bis 30' Jahren unbedingt verloren, wenn es uns in dieser Zeit-nicht geliitgt, die natioualcu Staaten und , 8. September 1964 1 , , Nr. 1096 . V öIker, v or alleist däs deu t fch e, zu brechest! DeShM ist auch: unsere .tzaüpkarbest 'nicht in HäWina ^sondern.in Deutschland!"^ . f(M,; Da§ „Deutsche Tageblatt" w u n d e r t s i ch, das „kein einziges größeres'Blatt"diese Tatsachen zu berichter in der Lage oder mutig genug ist." Es tut gut, solche „Proben" des „neudeutschen Ev n'euerergeistes" von Zeit zu Zeit niedriger , zu hängest: man sieht daraus, wie gernoin jene Gesellschaft ist und wir hoch sie den Intellekt ihres Anhanges einschätzt. Neue Wische Mitglieder der Ehrenlegion. Wie unS aus Paris berichtet wird, wurden in letzte, Zeit zu Chevaliers der Ehrenlegion ernannt: Die Herren JaequeS Bigart, Generalsekretär der Alliance Israelit Universelle, Marcel Bloch, Leon Hemsy, Adolphe MiÄns Rosenthal, ferner, wie bereits geineld-et, der bekannte Zionist H. Zlatopolski und Mme. de Poliakosf. Die Auszeichnung der Frau p. Poliakosf gilt als. Anerkennung nn die Dienste während des Krieges aus dem Gebiete der Ler>- wundctenpflege. Mne Lelegatio« der Wische» Welthilfs» konferenz nach Amerika. Auf der in Karlsbad äbgeh.alteüen jüdischen Welch!lfskonferenz brachte der Vertreter des am erik a n isch-fü d ts ch e.n Kongre s-s c sj. Dr. Ron g h, eine Resolution ein. in wvlcher beantragt würde, eine besondere Delegation nich loen-B e r ein i gt en Staaten zu senden, um die amerikanische Jüdenheit - zu veranlassen, alle Schritte zu tun, um Hilfsmittel aufzubringen und besonders die Probleme lösen zu helfen, die mit der jüdischen Emigration in Verbindung stehen. Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Darauf schlug Oberrabbiner Dr. Niemirower, Rumänien, vor. die Exekutive mit der Ernennung der Delegationsmitglieder zu beaufttagen und ihr zu empfehlen, die Wahl unter folgenden sechs Personen zu treffen, und zwar den Herren: Motz k in, Dr. Klee, Rechtsanwalt H- ^liosberg, Jefroykin, Dr. Jocheimann, Ing. Te.mkin. Der Antrag wird mit der Ergänzung angenommen, daß die Exekutive ermächtigt wird, auch andere Personen in die amerikanische Abordnung zu wählen.. rie llMenischen Mchilmge. Unter den mehr als eine Mllion Flüchtling, die Ms Kleinasien nach Griechenland gekommen sind «und den griechischen Staat in 15 Monaten mehr als eine. Milliarde Drachmen Untcrstützungsgelder gekostet haben, befinderr sich 10 bis 15 Prozent Armenier. Bon ihnen sind zirka 65.000 v om griechischen Staat nnt'erstÄtzt worden, der dafür zirka 2 8 0.0 0 0 e ngl ifche P fwy d aufgewendet hat. ES wnrde zwischen griechischen' und armenischen Flüchtlingen bei der Hrlfstäti-gkeit kein Unter-' schied gemacht. Trotzdem ist es dem griechischen-Staat auf die Dauer, trotz der Unterstützungen der Armemer'frennde im Ausland, unmöglich, neben den 1,200.000 grie chifch-en Flüchtlingen aus der Türkei, welche die 350.000 Austauschtüvken ersetzen, 'auch die Avmenier zu unterhalten und onKufiedeln. Bereits hat der griechische Staat 900 neuerbaute Häuser in Athen und im PirLu Z zur Verfügung der armenischen MHtlingc gestellt. Griechenland hat sich deshalb bekanntlich schon im Mai an den Volkerbundrat. gewandt mit 'dem Ersuchen um Hilfe für eine anderweitige Ansiedlung der Armenier. Die griechische Regierung hat sich stither bereit erklärt, 30 bis 40 Prozent der Transportkostcu der! Verbindung der avmenischen Flüchtlinge auf griechischen i Schissen von Griechenland bis zum Hafenort zu ihrer künftige Ansiedlung zu tragen. Sie hat nun auch an erboten, sich mit einer Suwure, wie sie der Vertreter Doktor : Mnsens in Mhen auf 1800 englische Pfund jährlich vor- - schlägt, an.der Schaffung eines künftigen Evakuierungsamtes für die armenischen Flüchtlinge beim Oberkommissariat des VölkevbU'Ndes für das' Flüchtlingswesen zu beteiligen. Der Präsident der armenischen nationalen Delegation hat diesen Vorschlag, unst''- ■ stützt. , _ M» chinesischer Weiberftaat. Fessvlnde Einzelheiten über einen von Frauen beherrschten VolkSstamm berichtet der amerikanische- Forschnngsreisende W u l s i n, der an der Spitze einer von der Amerikanischen .Geographischen Gesellschaft ausgerüsteten Expedition in China diesen Weiberstaat entdeckt hat. Der Stamin ist unter dem Namen Te-Rung bekannt, und seine der rnongolischen Rasse angehörenden Mitglieder bewohnen einen Bezirk des östlichen China an den Quellen des GelbNc Flusses. Die Frauen verdanken' nach den Mitteilungen des amerikanischen Reisenden ihre Vormachtstellung in erster Linie ihrer überragenden k ö r p erlichen K r a f t,. die sie sich bis ins l hohe Mer hinein bewahren. Frauen und Mä>mcr Pflegen ein 'Kraut zu rauchen, das dem Tabak ähnlich ist. Die Frauen haben mehrere Ehemänner und kennen auch eiüe vor- ' übergehende eheliche Gemeinschaft als bindend an. Die aus dieser, Ehe geborenen Kinder fallen demjenigen Mann zu, den die Mutter als Vater angibt. Nur die Fraueu haben 'das Recht Handel zu treiben. Sie schälten und walten auch im Hause mit unumschränkter Gewalt, und der Mann darf nichts ohlce ihre ausdrückliche Genehmigung unternehmen. Der amerikanische Reisende, unterläßt ober picht, hinzuzusügen, daß es auch in diesem Weiberftaat au Verbrechen und Missetaten nicht fehlt.