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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-31 · Heft 1992 (31.8.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1992 (31.8.1924)
Date
1924-08-31
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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AM 8 . ~r" Wien, &>nnfafl ____ iFcrhre 1906 erschienenen Auflatzeseines Lehrbuches der systematischen Anatomie -eS Menschen G o e t h e, den eigentlichen Begründer der vergleichenden Anatomie. Sein Verdienst ist umso höher einzuschatzen, wenn man erwägt, . daß er im 18. Jahrhundert eine Ueberzeugung auszusprechen tvagw, die Darwin im 19. Jahrhundert zu bekunden bange war; die Ueberzeugung von der Gleichheit im anatomischen Bau des Menschen und der Säugetiere. Der große Dichter, der schon eine Fülle bezaubernder Lyrik geschaffen -hatte, der Schöpfer des ,>Gvtz" und des Merther", der Iphigenie" nnd des „Tafso", der große Geist, der schon mit dem „Faust" beschäftigt war, der Weimarer Staatsmann, legt eine Sammlung von Schädelzeichnungen der Oeffentlichkeit vor, in der der SchädeKau von Rind. Pferd, Fuchs, Löwe, Walroß, Affe und Menschen festgehalten ist, erklärt alle-Tafeln mit Hilfe von Nummern und Buchstaben in einer Weise, die pedantische Genauigkeit und erstaunliche Sachkenntnis verrät; stellt „mit Beihilfe des Herrn Hofrat Loders" eine lateinische 5tomenelaLur sür die allen Tieren gemeinsamen Schadelknochen aus, die mehr als 3l) Namen enthält, und legt eine große Entdeckung, deren treittragende Bedeutung ihm vollkommen bewußt gewesen ist, mit folgenden bescheidenen Worten den Fachmännern vor: „Einige Versuche osteologi-scher Zeichnungen sind hier in -der Absicht zusammengeheftet worden, um Kennern und Freunden vergleichender Zergliederungskunde eine kleine Entdeckung vorzulegen, die ich glaube gemacht zu haben". ^Goethe erhebt sich bis zur Erklärung der verschiedenartigen Ausbildung des Zjwischenkieserknochens in den verschiedenen TieEassen, die er aus die Verschiedenheit der Wachstmnskrafte der einzelnen Knochen, und aus die Besonderheit der Lebensweise, der Art des lNahrungserwerbes, zurückführt. -Diese wie alle anderen Materien behandelt er aber nicht nur .sachlich, sondern auch - historisch/ und zwar in doppeltem.Sinn, indem er ihre Kulturgeschichte uck) zugleich die Geschichte und die Motive seiner eigenen Beschäftigung'-damit ausführlich darlegt. Und immer und überall, mitten in seiner streng wissenschaftlichen Betätigung ist der Dichter in ihm wach. In dieser Abhandlung findet sich der Ausruft ,Mm mag die lebendigen Wirkungen der Natur im ganzen und großen übersehen oder man mag die UeberbleÄsel ihrer entflohenen Geister zergliedern: sie bleibt immer gleich, immer mehr bewunderungswürdig". Die wermarische Forstwirtschaft und Holzkultur, der er still Augenmerk zujwaüdte, -war sür Goethe, der Anlaß, sich systematisch in die Botanik zuvertiestn, und im Jahre 1790 war seine große ,M e t arn orphose der Pflanze n" ausgestellt, worin die Entstehung aller Pflanzenorgane ans dem Blatt behauptet wird. Diese Behauptung stimmt wohl nicht ganz; da sie aber dem Streben entsprungen ist, eine verwirrende Bielsalt aus eine.Einheit zurückzuführen, da sie Goethe außerdem zur Konzeption der Entwicklungslehre anregte, ss ist auch dieses Werk von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Auch die d a r a u f bezüglichen Gedankenreihen hat Goethe dichterisch gefaßt. ,I)er Ilmenau er Bergbau deranlaßte nähere Beobachtung der sämtlichen thüringischen Flöze, vom Totliegenden bis zum obersten Flözkalke, hrnäbwärts bis zum Granit, schreibt der 81jährige Goethe. And aus dieser Notwendigkeit entwickelten sich seine brertangelegmitteln, um nach Tunlichkeit eine Form zu finden, wodurch der autonomen Stellung dieser ausländischen Kirchengemeinde Rechnung getragen werden könnte. Kalnokh entsprach auch seinem Wunsche und richtete am 28. Jänner 1892 ein Privatschreiben an Freiherrn v. Gautsch,*) in dem er die Angelegenheit der Sephardimv seiner wohlwollenden Berücksichtigung anempfahl. Ms dann die türkische .Botschaft am 20. Februar 1892 in dieser Angelegenheit eine neuerliche Verbalnote an das Außenministerium. richtete und diese an -das Kultusministevium weitergeleitet wurde, hatte stlbes dem Außenministerium eine genaue Darstellung der Rechtsverhältnisse übermittelt. Indiesem Schreiben wird neuerlich a-uf die Bestimmungen des Gesetzt vom 21. Mäitz 1890 hingewiestn, 'wonach in jedem Orte nur eine Israelitische Kultusgemeinde bestehen kann. Eine Belastung des Status quo der türkischen Gemeinde sei schon deshalb hinfällig, weil die österreichischen Kultusgesetze auch auf türkische Israeliten Aufwendung finden. Es sei zu bedenken, daß die fortwährende Berufung der Sephardim, auf ihre türkische Staatsbürgerschaft zum Teile hinfällig wurde, weil es klar sei, daß viele Sephardim inzwischen Untertanen der unabhängig gewordenen Balkanstaaten wurden, daher könnten Berufungen auf die alten Verträge mit der Türkei keine Anwendung finden. Bereits im Jahre 1877, als sie um die Bestätigung ihrer Statuten bittlich wurden,**) sei ihnen angedeutet, worden, daß sie, unbeschadet der Staatsverträge sich im Hinblick aus ihre Kultusorganisation nach österreichischen Kultusge s e tz e n zu benehmen 'haben, umso mehr, als ja damals die türkische Botschaft dem von ihnen vorgelsgten Statut mit dem Vorbehalt zugeftimmt hatte, daß dieses den österreichischen Gesetzen nicht widerspreche. Die fortwährenden Berufungen auf ihren langjährigen traditionellen B e st a n d sei ungesetzlich, da dieser weder auf Privilegien, Gesetzen oder auch von der Regveerung 'bewilligten Statuten Lasiere. Sie seien als Sephardimgememde einzig und allein deshalb geduldet worden, weil die äußeren Rechtsverhältnisse der israelitischen Religiousgemeinden *) N. Staatsarchiv, F. 28, Fasz. 5. **) Sieh- Kapitel 2. Wiener Morgenzektung. sind Dr. HoHbaudrs Entfettungstabletten von besterWirküng, angenehmen Geschmack, vollständig unschädlich. Kein Diätzwang oder Aenderung der Lebensweise, prompte Gewichtsabnahme Keine Schilddrüse 703 Kein Abführmittel t e n mineralogischen und geologischen Studien, die er überall auf seinen Reisen Praktisch betrieb und durch allmähliche Schaffung einer reichhaltigen Sammlung belobte und förderte. Und auch hier betätigte er seinen inneren Drang nach Erklärung des Vorhandenen durch Erforschung seiner Entstehung. ,Ms Ihre Königliche Hoheit der. Großhevzog einen eigenen Apparat zur Meteorologie auf dem Rücken des Ettersberges errichten ließen, machten Höchstdieselben mich aufmerksam, aus die von Howard bezeichneten und unter gct.viste Rubriken eingeteilten Wolkengattungen. Ich verfehlte nicht, aus der Erinnerung, was mir früher bekannt geworden, hevvorzurusen, und erneuerte; meine Aufmerksamkeit auf alles, was in der Atmosphäre den Augen bemerkbar sein könnte." Aus diesen Betätigungen ergab sich sein „Versuch einer Witterungslehre". — Was Goethe auch immer angrisf, baute er produktiv weiter auf. Er beherrschte nicht nur fast alles, was seine Zeit an Kunst und Wissenschaft enthielt, sondern war auf fast allen Gebieten'-seiner Zeit vorangeeilt. Durch seine genießende und ausübende Beschäftigung mit der Malerei und wohl auch durch feinen Dichtergeist war eine Behandlung der Farbenlehre angeregt worden, die eine scharfe Beobachtungsgabe bekundet, nichtsdestoweniger aber von dem Dichter und nicht von dem Forscher Goethe abgefaßt ist. Er 'bekämpft darin ungemein temperamentvoll die Schule Newtons, von welcher die physikalische Entstehung der Farben reize erklärt wird, während der Dichter Goethe nur seine Farbenempfindung vor Augen hat. Und der Philosoph Goethe kann nicht verstehen, Laß das reinste Urbild harrnonischer Einheit, das iveiße Licht, nach Newtons Angabe, in sieben Regenbogenfarben zerlegbar und aus sieben Regenbogenfarben erMgbar sein sollte. Auch seine Farbenlehre, die Goethe für sein allerbedeutendstes Werk hielt, -wird historisch bis in die ältesten Zeiten zurückverfolgt. Für uns hat gerade dieses Werk kein sachliches Interesse mehr, wohl aber ist es -psychologisch und vielleicht auch historisch von Bedeutung. '; 'I Die ungeheure. MännigfaltiAKt seines wissenschafilichen" JMMechM' MWHH>ar<..Mcht'. nur diese großen Werke)fe^n.>)eHv'ÄMterWDM;'. jeder kleinste Gegen-- .stand, der '"chm unterkommt,. wird Nach seiner Bedeutung in jeder Richtung erschöpfend untersucht, wie uns,viele kleine, aber sirMmein wertvolle Aufsätze und Dichtungenbüwejsen. Seine Mrnisterpflichten belebten seinen Forscher trieb und seine Naturfovschung klärte und hob - und weitete seine Dichtung. . . * Daß er. auch auf a st ronom i s ch^e m Gebiet bewandert wär, ergibt sich aus seinem luftigen Ausflug in 1 die Astrologie, dessen Beute der alte Goethemit h o w e r i- bis vor kurzem gesetzlich nicht g e r eg eit waren. Der Staat könne nicht den Sephardiisi das Recht einer selbständigen Gemeinde einräumen.' Schließlich gebe das Gesetz vom 21. März 1890 eine genügende Handhabe, „um den türkischen'Israeliten, allerdings unter prinzipieller Ausrechterhaltung eines einheitlichen Verbandes mit der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, die Möglichkeiten zu gewahren, innerhalb dieses Verbandes ihre besondere Stellung zu wahren und zu behaupten". Im Sinne idieses Gesetzes wird weder ihr Ritus 'behindert, noch die Existenz besonderer Kultusvereine unmöglich gemacht. Sie können daher mW ihre eigenen Kultusei'nrichtungen, Gebräuche und Bedürfnisse sowie die Wahrung auf Besitz und Genuß ihrer eigenen Kultusanstalten, WohMtigkeits- und Schulinstitutionen, Fonds u. dgl. bewahren. Es wäre daher am 'besten, wenn -die -Regelung der türkischen Israeliten innerhalb des Verbandes der Israelitischen Kultusgemeinde, womöglich im Wege einer freien Vereinbarung derselben mit der Kultu'sgemeinde erfolgen könnte. Das Kultusministerium habe daher -bereits in diesem Sinne den niederösterreichischen Statthalter instruiert und werde idcchi'm Einfluß nehmen, daß die türkischen Israeliten, soweit dies mit den Grundprinzipien des -Gesetzes vom Jahre 1890 vereinbarljch ist, die weitestgehende Berücksichtigung ihrer Wünsche erfahren, damit diese.Angelegenheit zur Zusriedenheit aller Beteiligten ausgetragen werde. Nun begannen langwierige Verhandlungen zwischen den Sephardim und der KsraeMschen KultuZgemeinde. Im Jahre 1893 kam endlich ein Abkommen zwischen den Sephardim und der Kultus ge me in de zustande und die türkische Botschaft ersuchte am 17. Mai um baldige Erledigung dieses Abkommens unter möglichster Aufrechterhaltung der Separatstellung de r tü r k i s ch e n I u d e n. In der. darauf erfolg-' ten Erledigung teilte das Unterrichtsministerium dem Außenminiflerium mit, daß das zwischen der Israelitischen Kültusgemeinde und den Sephardim abgeschlossene Uebereinkomm en v om 28. März 1893, wonach ein separater sephardis ch er Vor st a n d zur 1 Verwaltung ihrer Gemeinde eingesetzt werden sollte^ .; 31. August 1924 Nr. 199g schemSpott als Horoskop an -den Anfang seiner Selbst biographie brachte: Jupiter und Venus regierten seim Stunde, aber Mars verhielt sich gleichgültig zu seiner Gct burt. Mit dem Kriegsgott wollte er nichts zu tun haben Ein Mensch von seiner Universalität, der fast nichts' env geht, der „nichts Menschliches fremd ist", ein solcher Wlenscl kennt keine Grenzen innerhalb der Menschheit, für ihn gibt es keine Nationen und Völker, sondern nur das eine irt tiefsten Wesen einheitliche Menschtum, zu dessen höchster Vertreter er sich selbst heranbildete. Am 14. März 1830 sagte Goethe zu Eckermcumj „Uebcrhaupt ist es mit dem'Na t i o na lha ß ein eigenes Ding. Auf 'der niedersten Stufe der K n l t u i werden Sie ihn am stärksten nnd heftigsten finden. Es gibt aber eine Stufe, wo er ganz -verschwindet nnd -wo mar gewissermaßen über den Nationen steht . . . . Diese Kulturstufe war meiner Natur gemäß . . . . * In Eckermanns Gesprächen mit Goethe findet may viele ungemein treffende Aeußerungen dieser Art und feint hohe ethische Gesinnung lebt in allen seinen Wevken. Gerade diese edle, rein menschliche Sinnesart war aber schon während feines Lebens für die Hnrräh-Patrioten viel -zu hoch und noch heute ift Goethe in den Augen aller „Nationalen", vor allem der hochmügenden D-e-utschnationalen, so gründlich verhaßt, daß sie seine -Werke am liebsten am Scheiterhaufen verbrennen tvürden, - auf daß nichts mehr künde von dem Leben jenes Mannes, der das Deutschtum nicht auf Kosten und zun: Schaden des Meuschtums zu fördern willens -lvar, wohl aber im Dienste des Menschtums mit unermeßlichen Geistesschätzen bereicherte. Dr. Adele Wiener. Fünf Fahre ln einer FrrrnanstM MgehMe«. Die eigene Schwester um die Erbschaft gebracht. Aus Bu-karest wird -uns gemeldet: „Dünineata" be» r-icht-et aus dem Städtchen Szent-Ghörgy in Siebenbürgen über die sensati-onelle Verhaftung -einer ungarischen -Aristokratin. In einem , anonymen Briest wurde die Staatsanwaltschaft von Szeirt-Ghörgy davon verständigt, daß die Baroneß Klara P u c sa ihre 25 Jahre alte Schwester Jlma auf Grund gefälschter ärztlicher Zeugnisfe in die Irrenanstalt von Tergul. Secu-ese internieren ließ, um die nach ihrem verstorbenen. Vater /Hinterblieben-e R i e s e n e r b f ch a f t für -sich allein zu sichern. Eine gerichtliche Kommission fand in der Anstalt die junge Baroneß Jlma in einer Kammer eingeschlossen, wo sie nach ihrer eigenen Aussage «bereits das fünfte Jahr verbrachte, ohne ein einziges Mal diesen Raum verlassen zu 'haben. Der Gerichtsarzt stellte fest, «daß Baroneß Jlma geistig v o l l k o m m e n n o r m a I sei. Infolge -der Entbehvungen- /w'ährend 'der. langen -Haft. „ist sie zu einem SEele-tt a-bgemägert.. Das Mädchen teilte.-weiters -mit, daß sie bereits früher zehn Jahre hindurch von ihrer Schwester Klara-, die jetzt 38 Jahre alt ist, in ihrer gemeinsamen Wohnung in Klausenburgge fangenge-halten wurde. Baroneß Klara Pucsa wurde verhaftet. Die behördlichen Erhebungen! dauern fort und manrechnet damit, daß noch weitere sensationelle Verhaftungen im Zusammenhang mit dieser Affäre erfolgen werden. Das Vermögen der Pucsa wird auf 26 Millionen Lei nicht als Grundlage zur Lösung der Frage der Stellung der Sephardim innerhalb der Kultusgemeinde genommen werden konnte, da viele Punkte dem Gesetze vo-nr Jahre 1890 widersprechen. Es wurden daher neue Verhandlungen behufs Modisizievung der einzelnen nicht akzeptablen Bestimmungen im Uebereinkommen ange-ovdnet. Es begannen abermals langjährige Verhandlungen, und im Jahre 1899 sah sich das Unterrichtsministerium veranlaßt, die niedevösterreichische Statthalterei aufzufordern, endlich die Bereinigung der Sephardim mit der Israelischen Kultusgemeinde durchzuführen und daranf hinzuwirken, daß ein entsprechendes Regulativ beschl-osfen werde. Noch iw Jahre 1906 War die Regelung nicht duvchgesührt und im Jahre 1909 ersuchte die ottomanische Botschaft das Außemnmistermm ans Grund langer historischer Beweise um Vermittlung beim KultusministeriN'M, daiinit das Gesetz vom Jahve 1890 aus die Sophavdiimgemeinde keine Anwendung finde. Das Kultusministerium Märte hieraus daß die in Angelegenheit der Regelung des Verhältnisses der Sephabdimgemeinde zu der Israelitischen Kultusgemeinde geführten Verhandlungen trotz verschiodener Schwierigkeiten doch endlich zu einem ersprießlichen Resultate geführt haben und daß zwischen den Vertretern beider Körperschaften in den Protokollen vom 11. und 12. Juli 1909 eine Vereinbarung zustande gekommen sei, durch welche unter prinzipieller Aufrech ierhaltung eines einheitlichen Ver^ Landes mit der Israelitischen Kultusgemeinde die bisherige faktische Selbständigkeit der Sephardimgemeinde in weitgehendem Maße gewahrt und gesichert wurde. Das dieser Vereinbarung entsprechende, vom Vorstände der Israelitischen Kultu'sgemLMde ln Men in seiner Sitzung vom 17. Juni 1909 beschlossene „Regulativ betreffend die Rechtsverhältnisse der türkischen Israeliten (Sephardim), in Wie n", das als ein integrierender Bestandteil des Statutes -der Kultusgemeinde ausgenommen wurde, habe bereits die Genehmigung des Ministerimns gefM'den. ’ So haben die seit dem J-ihre 1891 währenden Verhandlungen um die Vereintgung der Sephardim mit ter Aschkenasimgemeinde in Wien ihren Abschluß gefunden.

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