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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-31 · Heft 1992 (31.8.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1992 (31.8.1924)
Date
1924-08-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wiener Morrgenzeiturrg. > Am Ende seines LebeH beschäftigte sich Gentz auch mit der rumänischen Iüdenfrage. Wenn es auch feststeht, daß er sich für alle diese Dinge hat gut bezahlen lassen, so hat er doch den Juden viel genützt, und diesen wiederum ist kein Vorwurf daraus zu machen, daß sie sich seiner bedienten. In einer Zeit, in der sie die Bürgerrechte nicht im vollen Umfange besaßen, blieb ihnen keine andere Möglichkeit, um sich wenigstens im bescheidenen Umfange die politische Lebensmöglichkeit zu sichern. Per zehnte Todestag David Wolffsohns. Am 23. .September jährt sich zum zchntenural der Tag, 'an dem David Wolfssohn, der Nachfolger -Theodor Herzls in der Leitimg der zionistischen Bewegung, gestorben ist. Die Zionistische Executive beschloß aus diesem Anlaß, an alle zionistischen Landesverbände und Fraktionen ein Rundschreiben zu senden, in welchem diese ausgesordert werden, an diesem Tage Gedächtnisfeiern All veranstalten oder den' Tag nach eigenem Ermessen zu begehen. Ferner wird angeregt, zugunsten der von der Wolffsohn-Gefellschaft zu errichtenden Gebäude siür die hebräische National- und Universitätsbibl.iothek in Jerusalem Geldsammlnngen zu veranstalten. Die gesammelten Gelder sollen auch dem Institut sür jüdische Wissenschaft zugute kommen. Wolfsfohn hinterließ testamentarisch zwecks Errichtung dieses Gebäudes eine Summe von 15.000 Pfund. Jetzt sind zur Vollendung weitere 10.000 Pfund'erforderlich. Die Zionistische Exekutive und der Jüdische Natioualsonds haben einen für den Bau geeigneten Platz auf dem Berg Scopus, angrenzend an die Institute der jetzt >in Ban befindlichen Na-, tionalen Universität, dem Bevollmächtigten Wolffsohns für die Errichtung des Gebäudes zur Verfügung gestellt. Es werden, fetzt Vorbereitungen zur Ausschreibung eines öffentlichen Wettbewerbes unter den Architekten für den besten Entwurf getroffen. Einladung! "1^ Die neuesten HERBST-UND WINTER-MODELLE in eleganten Kleidern eleganten Kostümen eleganten Mänteln in allen Preisen r sind soeben eingetroffen Besonders günstige Kaufgelegenheit bevor der allgemeine Verkauf beginnt Konfektionshaus Leopold Ascher & Bruder Wien, VH. Mariahilferstrasse 50 31'. August 1924 Seite 5 Goethe als Naturforscher und Friedensamvalt. (Zur 175. Wiederkehr feines Geburtstages.) Dort, wo neue Erkenntnisse nicht durch Zufall gewonnen wurden, dort waren sie von dem denkenden Verstand gefordert und in der Phantasie vorhanden, lange bevor sie nachgewiesen werden konnten. Und gerade dieser Weg führt zu den größten Errungenschaften, wie zum Beispiel Goethes-bedeutende anawmische Entdeckung beweist. Dem: Goethe war nicht nur Jüriist und Staatsmann, Dichter und Theaterdirektor, n. war auch Gelehrter und erhielt gerade durch eine öffentliche Stellung im Staate reichlich Gelegenheit zur Betätigung seines Forschertriebes. Schon mit 27 Jahren wurde Goethe von dem um 8 Jahre jüngeren Herzog Karl August von Weimar als erster Staatsbeamter in die Regierung berufen und 6 Jahre später, vom Jahre 1782 an, war er der leitende Geist der ganzen Staatsverwaltung. Die ungeheure Mannigfaltigkeit seiner Pflichten wurde von ihm nicht als Druck, son--. dem als -Mittel zur eigener ge-süger Förderung empfunden. Durch die Erweiterung des im Jahre 1700 gegründeten osteologischen Museums in Weimar wurde er angeregt, sich mit anatomischen Fragen zu beschäftigen... Er erzählt: „Als ich mich zu Anfang der achtziger Jahre unter Hofrat Laders Anleitung und Belehrung viel mit Anatomie.'beschäftigte, , war mir die Idee der Pflanzen-- -metaworphose noch nicht aufgegangen; allein i ch a r-. beitete eifrig auf. e^nen allgemeinen K n o ch e n.t h pus los und -mußte deshalb annehmen, daß alle Abteilungen des Geschöpfes, im einzelnen iwie >.m ganzen, bei allen Tieren aufzuftnden sein möchten, weil;a auf dieser Voraussetzung die schon längst eingeleitete v e rgleich e n d e Anatomie ' beruht. .Hier trat nun der seltsame Fallern, daß mandenU nie rschiedz wisch c« Affen und Menschen darin finden wollte, daß man jenem einen Z w isch e nti eferknochcn, diesem aber keinen zusch rieb. Da nun aber genannter Teil darum hauptsächlich merkwürdig ist, weil die oberen Schneidezähne darin gefaßt sind, so war! nicht 'begreiflich, wie der Mensch Schneidezähne halben und doch des Knochens ermangeln sollte, worin . sie eingefügt stehen. Ich suchte daher nach Spuren deshalb und fand sie gar leicht . . . . ".i,Och bemerkte gar.'bald, «bafe man sich bisher ohne Methode nur in die Breite bemüht habe ... woraus eine , sinnbstäubende. Bevworreüheit entstand. Nun legte ich die Bücher beiseite urid ging unmittelbar an die. Natur, an ein übersehbares Lftwflelett:... . und ich fing .' an,, von vorn nach hinten, der Ordnung nach,. Pt untersuchen. Hier siel. der Zwischenknochen vor . allem als der vorderste in die Augen und ich betrachtete ihn daher durch die verschiedensten Tiergeschlechter." Man ersieht daraus dir Exaktheit und logische Folgerichtigkeit seiner wisienschästlichen-Arbeiten. . - •"> C-; Durch diese schon im Jahre -178-4 verÄftenUchte ' Entdeckungdes Zwischenki eferk nochens am menschlichen Schädel, ist Goethe gewissermaßen der B e g r ü n d e r. d e r s o w i ch t i g e u u u d unttoa Izend en Entwicklungstheorie geworden, als Vorläufer Darw ins rn. der Erklärung der ' A b ft ö m mu ug des Me ns che itV- Karl v. Bard e- | leben, der bedeutende Jenaer Anatom, nennt in der im Nr. 1M2 Wen, Sonntag ' wachen zu lassen, um es mir in einem Jahre zu schicken. Ich habe Gentz gesagt, daß ich auch in zehn Jahren nichts nehmen werde und tue es gewiß nicht. Gentz hat aber so gar keinen Begriff davon, daß es möglich ist, so etwas nicht zu nehmen, daß er mir heute weitläufig auseinandergesetzt hat, daß ihm das ein Rätsel und ein unauflösliches in mir sei, da die Sache weder unrecht noch undelikat sei und ich Vs auch nicht aus Ostentation, um damit zu prahlen und Nicht aus Stolz, um nicht von einem Juden Geschenke zu nehmen, tue. Das sagte er wirklich ganz ernsthaft, und im Grunde sind diese Maxime unter den Menschen, die die Geschäfte machen, ganz allgemein. Ich habe ihm bloß gesagt, daß, wenn man sich die Dinge, die man einmal betriebe, so warm als ich annehme, die erste Bedingung ein reines Bewußtsein sei. Ich in nur kenne nicht so Unedles, in Geschäften nicht rein und lauter wie Gold zu sein." Gentz' Bestechlichkeit ist auch sonst bekannt. Jedoch ist es nicht nachzuweisen, daß er jemals Geld gegen die Juden genommen hat. Barn ch, eine auf dem Wiener Kongreß bedeutsame Persönlichkeit, ging bei ihm aus und ein. Bei einem solchen Besuche im Jahre 1821 notierte er einmal in seinem Tagebuch: „Daß er seine Cassa nicht wenig verstärkt habe." Zeit seines Lebens hat Gentz mit den geistvollen Jüdinnen seiner Epoche in naher Berührung gestanden. Der Gedankenaustausch mit ihnen war ihm Lebensbedürfnis geworden. In der Jugendzeit war es Henriette Herz, in deren Hanse er verkehrte, später war es vor allem Rahel L e v i n, zu der er sich hingezogen fühlte, und der er alles vertraute, was sein Inneres bewegte. Zweifellos war Rahel die tiefere Natur, aber das, was die beiden verband, war vor allem, die Schnelligkeit der Auffassung, die Freude, am geistvollen Gedankenaustausch. Rahel hat ihn mit allen seinen Vorzügen und allen seinen Schwächen wie kaum eine andere Fran, mit der er in Berührung getreten ist, gekannt. Die Tagung des Wiener Kongresses hatte ihn in engste Fühlung mit den Wiener jüdischen Salons, vor allem mit den Kreisen Arnstein-Eskeles gebracht. Diese Beziehungen hielt er sein Leben lang aufrecht. Darüber hinaus verkehrte er auch viel in den Frankfurter jüdischen Häusern der Beth m a n n und Rothschild, m deren Interesse er tätig gewesen ist. Für die internationalen Beziehungen dieses Bankhauses war cs von größter Bedeutung, durch Gentz stets über die politische Lage eingehend unterrichtet zu sein. Auch eine Geschichte d e s H a n s e s Rothschild hat er einmal verfaßt, in der ganz besonders dem Ehef des Hauses, Mayer Anselm, gerecht wird und darauf hinweist, daß der Riesenerfolg des Hauses aus den festen Zusammenhalt der über die Welt zerstreuten Söhne beruht. „Rothschild frühstückt bei mir," so vermerkt Gentz am 23.. November 1823 in seinem Tagebuch, „und es wird zwischen uns ein für mich wichtiges Geldarrangement beschlossen." Als am 22. Dezember desselben Jahres Rothschild wiederum bei ihm war, da notiert er: „Er gibt mir einen Beweis reeller Freundschaft, den ich in einem. Zeitpunkt, wo die gänzliche -Aufhebung aller meiner Einnahmen aus-den Fürstentümern eingetreten ist, diesem braven Männe -nicht hoch genug anrechnen kann." Da die Jüdensache wieder von politischer Bedeutung geworden War,, so. arbeitete Gentz ein. „Judemnenwire" aus, dessen ' Vollendung er notiert: Am 1. Mai 1822 machte ihm „die fatale. Frankfurter Judensache" im Gespräch mit Rothschild und Baruch „den Kopf warm". Die - -nicherösterreichischc Statthalterei erklärte ' sin ihrem Votum, daß das Gesetz vom 21. März 1890 auch gegenüber den Sephardim geltend gemacht werden müsse, ' ohne jedoch in seiner ganzen Strenge angetvandt zu Werden. Man müsse daher den Sephardim durch ein s p e z r eile 8 Regulativ innerhalb des Verbandes der Wiener jüdischen- Gemeinde ihre rituelle Autonomste wahren. Für jeden Fall müsse ihnen die Matrikelsührnng entzogen werden. Es ist klar, daß das Ministerium 'für Kultus und Unterricht alle von den Sephardim angeführten Gründe für nicht genügend fand, um zu ihren Gunsten das gsichafsene Gesetz zu durchbrechen. Die von den Sephardim vorgebrachten Gründe, daß ihre Mitglieder Ausländer seien, waren ft'ir das Ministerium nicht stichhaltig, weil ja dieses Gesetz auch auf hier" domizilierende Ausländer : anzuwenden sei und keine wie immer gearteten dogmatischen Unterschiede zwischen den Sephardim und AWenasim bestünden. Demzufolge hatte das Ministerium dem Ansuchen der Sephardim um Belassvng eines „Stv't-us quo" keine Folge geleistet und entschieden, daß die Sephardim, wenn-sie es nicht vorziehen, „sich von der Gemeinschaft der israelitischen Rcligiousgesellschaft ganz loszufagen und'um Anerkennung als eine nichtisraelitische Konfession einzukommen, in den-Verband der Wiener Kultusgemeinde zu treten haben". ' Eine genaue -Regelung des Separatverhältnisses hätte m einem speziellen Statut $u erfolgen, damit ihnen von -der Kultusgerneinde die Unantastbarkeitihres Ritus sowie die Fähigkeit, ihre R-eligi-onsdrener selbst zu ernennen, und die Sicherung ihrer Besitzrechte'und Berlnögensansprüche' garantiert werde. Die Statthalterei wurde hieraus Angewiesen, aus ein „in Güte zu versuchendes Kompromiß einzuwirken".*) . . Die Schhprdim gaben ihre Sache nicht auf. Als türkische.Untertanen wandten sie sich an den o t i o uut u ischeu Botschafter um Intervent'-on.. Ueder seine Veranlassung hatte der dernralige Außenminister Kufstein den besten- Kenner der türkischen Verhältnisse Hoftat pon P las-s on vom -Außenministerium beauftragt, eine genaue r ..*) Fremde Kirchen. F. 28, Fasz. 5, Emfichtsstück des Minsterrums für Kultus und Unterricht ddto. 19. September 1891, Z-M §2.314* Prüfung sämtlicher Vertragsstipnlattonen mit der Türkei Wer' die Religionsausübung vorzunehmen, um - endlich' einmal Klarheit zu schaffen, inwiefern die von >den Sephardim stets vorgebrachten Berufungen aus die alten-Verträge, wvllach ihnen die Selbständigkeit ihrer Gemeinde garantiert worden wäre, berechtigt seien. In seinem aur 24. Oktober 1891 erstatteten Berichte stellte-Hoftat v. Plasson fest, daß die Kapitulationen in den°Jahren 1699 bis 1791 keine Bestimmatng ’bezüglich. der Kultusansübung der Ärkischen Untertanen in' Oesterreich enthalten. Da foamt die Gründung der Gemeinde gleich der griechisch-orientalischen Kirche türkischer Staalsangehöriger, nur durch ein kaiserliches Patenit oder' lPrWegium erftlgt sei, so bestehe weder ein Vertrag' noch' rrgend welcher Rechtsanspruch zugunsten der Sephardim,. undschon aus diesem Grunde allein müßte ihr-Ansuchen , abgelehnt tvevden. Nach dem Gesetze vom JalM 1890 würde ja die Eimreihung der Sephardimgemeinde unter die Israelitische Kultusgemeinde auch unter der Wahrung -ihres Verbandes nach freier. Uebereinkunst mit tztzr Kultusgemeinde erfolgen können. -Es 'bestehen wohl ausdrückliche -Bestimmungen zu-, gunsten 'der Konfessivuen türkischer Nationalität, wie zum Beispiel im . Artikel 13 des Karlowitzer und PassarMvitzer, Artikel- 9 ..des Gistower Friedens und Artikel 62 des. Ber-. liner Vertrages, jedoch zugunsten der Katholikeu'- rn der Dürhei. Die oben erwähnten Verträge behielten in erster Lijüe die Vcrbessevllng und Sicherstellrmg der christlichen Bevölkerung im türkischen . Reiche im. Äuge. Der von -detr Sephardim immer, zitierte Artikel 13 des Passarowitzer. Friedens (1718) beftchalte die Regelung und Garantiernng der Be r kehrsbeziehungen mit der Pforte für die christlichenStaaten,. wasallerdings in letzter Linie und mancher. Beziehung auch, auf religiöse Gebiete Bezug haben könnte.' Ulle Kapitulationen wurden auf dem ausdrücklichen MeistbegünWuugsfüße abgeschlossen, und daher können alle eventuellen kaiserlichen Patente über die RVliglonsartsübnng der.Wischen Untertanen nur als Reprozitätsakt betrachtet lverden, um so mehr, als ja der Ausdruck „Privileginm gleichlautend aus den einschlägigen Fermans des. Großherrn für die christlichen- Kon-fessiMen in der Türkei - übern-omnien ward". Plasson erklärt ferner, daß er a priori nicht entscheiden möchte, „ob die Unterstellung, der ffvaeMscheu türkischen Gemeinde, die seit 150 ^Jahren unter'Mrzweifelhaften behördlichen süllschweigenden Anerkenn-u-ngsakten sich N-ichk allein als Gemeinde äußern konnte, sondern auch offiziell als Gemeinde genannt -wurde - (Punkte ex 1778. Hoft»äret vom 17. November 1845), unter die österre-ichischen Gesetze selbstverständlich sei". Unzulänglich erscheine ihm die Argumentation der Sephardim, daß, „Werl das österveichische Gesetz von 1890 für den Vorstand der JsraMsschen- Kultus- . -gemeinde die. österreichische Staatsbürgerschast erfordert,- die israelisisch-ti'rrRsche Gemeinde -unter die österreichischen Gesetze zu fallen habe". Er glaube gerade daL Gegenteil, weil die Sephardimgemeinde nur aus Ausländern besteht.. und als solche bisher unangefochten ihre Organisation behält, sei deren ^Fortdauer unausführbar.. - Wie. wir aus seinem Gutachten ersehen können, komüe Plasson ohne - weiter-es die Ansprüche der Sephardim -nicht. -vertanen. Wenn er sich auch undeutlich ausdvWt-e, ob er ihre -I^Ltersiellung unter die ismelitische Gemeinde als Zulässig anerkenne, so ist doch aus s-einem.Gutachten zu sehen, daß er in vielen Hinsichten ihrem Standpunkte Rechnung trägt. - Inzwischen ersuchte der ott-omaws-chc Botschafter Zia Bei.mit einer Verbalnote vom 30. Dezember 1891, d-ve beabsichtigte Fusion der Sephardimgomeinde milder Israelitischen Kul-tusgemeinde womöglich noch' hintanzuhalten. Das Außenministerium ersuchte das MinisterMM für. Kultus, nach Möglichkeit diesem Ersuchen, eine gowisie Berücksichtigung zu fchenten. In seiner Verbalnote beriofsich der türkische Botschafter, hartptfächlich darauf, daß >die -Deph-ärdi-m als Ausländer, von der.Gemeindeverwaltung ausgeschlossen würden und Steuer zahlen, müßten. Im Jänner 1892 suchte er den Außenminister.Kal n -o k y aus und verwendet^ sich sehr tvavm „i-m iJnteresse der. türkischen Jsrael-itelLgemeinde", wobei er darauf hinwies,!daß die Sephavtzim infolge des Gesetzes von: Jahre 1890 den eventuellen Verlust^ ihrer kirchlichen Privilegien befürchten. Er appellierte bei dieser Unterredung au den Außenminister, persönlich zu -der-

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