Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1987 (26.8.1924)
- Date
- 1924-08-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wtl 1 ~ .. Men, l’.cüisag "" lagesbertcfst Re Sdhffee der schwarzen Rasse- , , Nrtw-Dork Hot kürzlich der Weltkongreß der Neger - unter hem Vorsitz ihres Präsidenten Garveh getagt, der, wie fcewUS berichtet, von den Delegationen der schwarzen BoWftämme als das Staatsoberhaupt der großen afrikanischen Republik, deren Errichtung düs Ziel der Bewegung ' ist, begrüßt wurde. Ciarvey wies in seiner Rede darauf hin, daß die Weißen an Intelligenz den Schwarzen nicht - überlegen seien, und wenn schwarze Völker ohne Kultur dahinleben, seien daran nur die k a u k a s i s ch e n Völker schuld, die die Neger mit allen Mitteln unterdrücken und aus den Segnungen der kulturellen Errungenschaften aus-, schließen. Kann sich die schwarze Rasse durch eine methodische Erziehung auf ein höheres Kultnvniveau emporschwingeu? Soll die Weiße Rasse die Erzieherin der Neger werden? Mt diesen Fragen, denen der in New-Pork tagende Weltkongreß eine besondere Aktualität verleiht, beschäftigt sich der neue- Roman der Brüder Marius und Ary L e blond, der den Titel „Der schwarze Odysseus" führt. Der neue Roman ist eigentlich bie Geschichte eines Abenteurers. Durch die psychologische Tiefe der Behandlung des interessanten Stoffes erweitert sich jedoch bie Abenteurergeschichte zu dem ergreifenden Epos eines unterdrückten Volkes. Es ist die Odyssee der. schwarzen Rasse. Der Neger ist von Natur aus gm, wie überhaupt der Mensch ursprünglich gut und sittlich gewesen und nur durch eine falsche Kultur verdorben wurde. Der Neger ist brutal, gewalttätig, ost auch zum Verbrechen geneigt. All diese Eigenschaften sind aber der schwarzen Raffe nicht angeboren. Sie sind ihr durch die Weißen ausgezwungen worden. Es scheint, als wenn die Lehren der großen Philosophen und Naturpropheten Rousseau den Autoren des interessanten Buches vorgeschwebt hätten. Es wäre jedoch ein Irrtum, zu glauben, daß die Brüder Lsblond, die bereits so manche hübsche Romane dem französischen Leserpublikum geschenkt hatten, sich nrit einer gelehrten Abhandlung odermit der systematischen Darstellung einer Ehrenrettung des NegervoAes begnügt hatten. Die Lehre über die große allgemeine Menschenliebe, Mt nicht nach Farbe und Raffe fragt, vst in dem spannenden Roman organisch verwoben. Zum Schluß bejaht Leblond die aufgeworfene Frage. Ja ~ meint et — die schwarze .Raffe sei entwicklungsfähig und es sei die Pflicht ihrer weißen Brüder, die Schwarzen zu erziehen und einem höheren Kulturniveau zuzuführen. , \ Der Roman der Brüder Leblond steht im eigenartigen Gagensatz zu einem interessanten Theaterstück des Amerikaners O'N e i l l, das im Laufe des vergangenen Theaterjahres auch im Pariser Odeon mit großem Erfolg gespielt wurde uüd übrigens auch in Wien zur Aufführung gelangen soll. .Das Drama heißt Kaiser Jones" und hat deshalb den .Beifall der Amerikaner gefunden, weil es die schwarze Rasse herabsetzt. Dem Haupchelden, einem ' schwarzen Banditen, gelingt es, sich als Herrscher einem kleinen, abergläubischen Negerstamm auHuzwingen. Er benimmt sich als grausamer Tyrann, es entstcht eine Revolution, er muß flüchten und inmitten eines Urwaldes wird er von den"Negern grausam ermordet. Das Drama ist eme eigenartige Abart des Grand Guignol. Auch in Paris wurde das Stückj dessen Hauptrolle ein schwarzer Schau s p t e I c r . targestellt hatte, mit großem Beifall ausgenommen. Jeden Tag ein Msrd. Die Kriminalität von Chikago. Ten Rekord der Kriminalität ln den Städten der Vereinigtm Staaten hält nach den vorliegendere Veröffentlichungen C h ik a g o. Einer polizeilichen Statistik zufolge, wurden in dieser Stadt in den ersten sieben Monaten des Jahres 1924 208 Personen getötet. Die überwiegende Mehrzahl der Mörder und Totschläger konnte von der Polizei nicht verhaftet werden. Nnr nenn Mörder wurden zum Tode verurteilt und an zweien Würde die Todesstrafe vollzogen. Sie B-dnkrn-iyrofrlMn ln PMftilm. Scheich Mustapha, das Oberhaupt des B cd u: neust am m es Al-Shmalni, der, wie erinnerlich, um seine Auürahiue in die jüdische religiöse Gemeinschaft angchnlN hat, hain einer Umerrodung mit jüdischen Besuchern erklär:. daß der Entschluß des Stammes zum Uebertritt aus verschiedenen Gründen gefaßt worden ist. Bor *>'0 Jahren sei ein Beduine aus Aegypten nach Paläsiiua gekommen, der Simlon (Hebräisch Simon) h'eß und jüdischer Herkunft war. Er heiratete eine Frau aus einem ägyptischen Stamm, der in Transjordanien seinen Stammsitz hat. Sie brachte sechs Kinder zur Welt. Die Nachkommen dieser, sechs bilden den Stamm Al-Shmalni. Simlon war jüdischer Religion, er würbe jedoch durch Verfolgungen seiner mohammedanischen Nachbarn gezwungen, zum Islam überzutreien. Vor einiger Zeit hakte einer der Beduinenhäuptlinge, Ibrahim Mdualle, einen Tryum. Einer der Stammväter erschien vor ihm und forderte ihn ans, daß er den ganzen Stamm wieder dem Judentum zusühren solle. Was die wirtschaftliche Seite anbetrifft, so hält sich der Stamm Al-Shmalni hauptsächlich in der Gegend von Tabghal an den nördlichen Ufern des Kinereth-Sees auf und ihr Land ist aus den Namen einer reichen mohammedanischen Familie Murad of Sased eingetragen, die das Land nun ä(§; eigenen Besitz ausicht. Der Stamm hofft, innerhalb der jüdischen Gemeinschaft sein Recht auf Landbesitz zu erlangen. ___ Wiener Mvrftrnzeiknn«.' Ser MWrger Loeatevi ausgesunde». Wie aus Washington berichtet wird, soll der vermißte italienische Flieger 2 o c n t e U i ausgefunden worden sein. Rach einer snnkentelegraphischen Meldung des amerikanischen Kreuzers »Raleigh" hat der Kreuzer „Richmond" den verunglückten und seither verschollenen italienischen Weltflicger Locatelli heute mittags im Meer gesichtet, und zwar auf der Höhe der O ft» grönliindischen Küste bei 59 Grab bl) Minuten nördlicher Breite und 48 Grad 39 Minuten westlicher Länge. Locatelli war wegen eines Ä ö t o r d e f e k t e 8 gezwungen gewesen, im Meer niederzngehen, und trieb seither aüf den Wellen führerlos umher. Er und feine drei Begleiter sind an Bord des Kreuzers „Richmond" aufgenommen worden. , , Sas gußttnt skr iutrruatlaua!« Recht. ' Die Wiener Tagung. Die Wiener Tagung des Instituts für internationales Recht, die 32. seit seiner im Jahre 1873 erfolgten Gründung, geht ihrem Ende entgegen. Sie soll Mittwoch geschlossen werden. Donnerstag reisen die Konscrettzteiln.'hmer über Einladung der ungarischen Regierung nach Budapest. Die nächste Konferenz soll im Jahve 1928 im Haag stattfinden. Die Wiener Tagung beschäftigt sich hauptsächlich mit zwei V'ö l kerr e ch t s f r ag e u, mit der Frage der Registr: erung der Völkerbundverträge und der Prüfung der vom amerikanischen Jnstnnt für Völkerrecht im Jihre 3916 formulierten Erklärung dev Rechte und Bsllchten der Nationen. Der Erörterung dieser Fragen find die Vormittaassitzungcn gewidmet, während in den Nachmittagssitzungen zwei Fragen des internationalen Privatrechtcs (Vollstreckung auswärtiger Urteile und Verjährung) gewidmet sind. Eine Zeitschrift für internationales Recht. Die „Revue de Detroit International de Selenes, Diplomatique?, Politiqnes et Sociales", gegründet in Gens durch Dr. A. S o t i l l e unter dem Patronat und der Mitarbeit der bekanntesten Staatsmänner und Gelehrten, wie A. Alvarez, Anzilotti, James Brown Scott, P .Fanchille, Cb. Lyon-Eaen. Polms, E. Rolin Iaeqnemhns, A. Weiß, E. Benrsch, G. Motta, C. R. Pusta, A. Mcierovics, C. de la Torrientc, Rouard de Card, A. de la Pra-dellc, Mevignhac, B. C. I. Lader, M. Hüiber, A. I. Iitta, I. Balery, A. Prudbomme, Olivart, De Lasala Llanas, K. Neumayvr. Triepel, Schuck ing, E. Borel, P. Mvriaud, van de Wetering, Institut Ibero-Americain de Droit compare usw., Hot sich zur Aufgabe gestellt, für die Erneuerung des internationcvlen Rechtes, die Wiedergeburt der Weltgerechtigkoit, die tatsächliche Herrschaft des Rechtes, die internationale Solidarität, die Moral in der internationalen Politik, die friedliche Schlichtung aller Streitigkeiten und den Schutz der Rechte der kleinen Völker usw. zu wirken. Da die Zeitschrift am Sitz des Völkerbundes erscheint, ist sie in der Lage, die durch die Gemeinschaft der Staaten festgesetzten Vorschriften schnell allgemein bekannt zu machen. Die „Revue de Droit International" erscheint einmal vierteljähMch in Lieferungen von 70 bis 110 Seiten. Die Artikel werden in der Sprache des Schreibers publtziert. Probelieferungen gegen Einsendung von Mi Schweizer Franken. Spezialpreise für Länder mit niedriger Valuta. Adresse: Chemin de Miremont, 35, Genf (Schweiz). Me MM “ lesen lernte. Keine moderne Geheimschrift, und wäre sie noch so raffiniert und verzwickt, ist so schwer zu entziffern, nne es die Hieroglyphen der alten Aegypter für uns waren. Man hat Jahrhunderte gebraucht, ehe man auch nur ein paar Worte entziffern konnte, und auch dann, als man endlich eine Ahnung hatte, auf welchem System die Hieroglyphenschrift beruhte, haben sich Dutzende von gelehrten Kopsen die Hirne jahrzehntelang zermartern müssen, ehe man die Hievoglyphenschrift wirklich lesen konnte. — Die altäghptische Schrift, deren Charakter heute auch der Laie kennt, ist bekanntlich eine Bilder- und Zeichenschrift. Da sieht man auf den Tempelwänden, auf allen möglichen Gebrauchsgegenständen bis herunter zum Spazier-, stock eine bunte Musterkarte von Tieren und Menschen, Urnen und Augen, Vögeln und Wellenlinie!:, Datteln und Stricken, Waffen und Werkzeugen, Schlangen und Spinnen, Kreisen und Vierecken gewissermaßen als Buchstaben aufmarschieren. Biele Tausende von solchen Inschriften kannte die Wissenschaft, man wußte, daß sich hinter diesen Zeichen die Geheimnisse der Geschichte und Kultur eines der ältesten Völler verbargen, ober mau stand vor dieser Schrift wie vor einem Buch mit sieben Siegeln. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erwachte bei den europäischen Gelehrten die Lust, den Schleier zu lüften, der über dem Lande der Pyramiden und der Sphinx lag, und man suchte in die Geheimnisse der Hiecoglyphettschrift emzudriugLll. Man hielt sie — was sie ja zum Anbegimr der Entwicklung wohl war — für eine reine Bilderschrift und las sie, wie man heute et>va Bilderrätsel löst. Jeder Gelehrte las natürlich ganz anders. Einer von ihnen hat ägyptische Uebersetzungen in dicken Folianten herausgegeben. Heute weiß mau, daß seine Phantasie auch nicht eine einzige Gruppe von Hieroglyphen richtig gedeutet hat. Erst ein Furtd aus dem Ende des 18. Jahrhunderts brachte der Nachwelt den Schlüssel znm Rätsel der Hieroglyphen. Bei der Expedition Napoleons nach Aegypten hatte man bei No* fette einen Jnschriftstein gesunden, der in drei Schriftarten, hier ogl yph isch, demv tisch (eine Kursivschrift der alten Aegypter) und griechisch, die gleiche Mitteilung machte. Dadurch, daß man den griechischen Text ohne weiteres lesen koirute, kannte man auch den Gedankeninhalt der Hieroglyphen: dem König Ptolomäus waren, so meldete dieser „Stein der Weisen", gewisse Ehrenbez eich mm gen bewilligt worden und das Dekret darüber sei auf griechisch, demotisch und hieroglyphisch m bat Stein aemcißelt worden- §5. August IM ‘ Nr. M? Man hatte hier nun endlich einmal eine Hieroglyphen» inschrift, deren Gedankeninhalt man genau kannte, aber ehe man die Hieroglyphen mit diesem Inhalt identifizieren konnte, ehe man auch mir ein paar. Worte lesen konnte, vergingen wieder Jahre. Ein Franzose war der erste, der drei sich wiederholende Gruppen von Hieroglyphen als die Namen Ptolomäus, Arsinoe Und Alexander deuten konnte. Im Jahre 1802 konnte dann der Schwede Akerblad die phonetische Bedeutung der einzelnen Hieroglyphen dieser drei Gruppen und die von sieben weitere:: Eigennamen bestimmen, weiter kam aber auch er ' nicht. Es war in den Hieroglyphen doch,, noch ein Geheimnis, das man nicht kannte. Erft zwölf Jahre später löste der e n gl i s ch e Atzt 4) o u n g das Rätsel der Hieroglyphen, indem er erkannte, daß in der Hieroglyphenschrift neben einer reinen Buchstabenschrift auch eine symbolische einhergehe. Bott der Inschrift von Rosette konnte er schließlich alle Eigeiulamen und etwa 80 Worte lesen. Darüber kam aber auch ec nicht hinaus. Ein neuer Fund, die doppelsprachige Inschrift eines Obelisken brachte neues Dergleichsmaierial und m... gelang es dem Franzosen Champollivn nach unendlich fleißiger Arbeit im Jahre 1623 ein hkeröglyphischeL Alphabet und den Schlüssel für die Mehrzahl der Zeichen anfzüsinden. Mit der Entdeckung EhranpollionS war das System der Hieroglyphen enthüllt. 8ie Eemeinde Wie» und der,.Slso"-8kandal. Gestern erschien im christlichsozialen Montageblatt ein längerer. Aufsatz, der.'sich mit der Verbindung zwischen der Ge m e i n d e W i e n und der „O l s o" - L i ch t g esellschaft besaßt; es wird darauf hingewiesen, daß die Gemeinde Wien mit der ,/Olso"-Eichtgesellschaft sehr enge Beziehungen eingegangen ist, daß die „Ol-so"-Lichtgesellschaft große Aufträge erhaltet: hat und daß sogar die Gaskassiere ^der Gemeinde Agenten der „Olso"- Gefe'llschfaft sind. Nun hat die Gemeinde Wien, wie das Blatt weiter mttteilt, bei der ,L>bso"-Lichttzsell-- schaft Mil l i a r d e n v e r l u st e erlitten und es hgben sich Dinge ergeben, welche zur Kündigttttg der Verträge mit dr „Olso"Lichtgefllfchaft geführt haben. Diese Mitteilungen, welche von Vorgängen berichtett, die der Oefsentlichk'eit bisher gänzlich unbekannt geblieben sind, sind merkwürdigerweise, obwohl' das Rathaus sonst mit Richtigstellungen rasch zur Hand ist, bisher unwidersprochen. Die Bevölkerung hat jedoch ein An-», recht darauf, zu erfahren, waS mit den vielen Milliarden geschieht, welche sie der Gemeinde als Steuern erlegen muß. Es kann ihr nicht genügen, bloß mit den Berichten über 'die Erfolge abgespeist zu Werden, 'wenn andrerseits ohne daß ein Wort der Aufilärnng erfolgen würde, öffentlich behauptet wird, daß durch die geschäftliche und bankmäßige Transaktionen züveifelhafter Natur, wie znnr Beispiel beim ZusomneGruch der Depositenbank und. im Falle „Olfo", Milliarden verloren gehen. Um hier Klarheit zu schaffen, muß sich die Gemeinde Wien dazu entfchließcr:, restlos AuMrung zu geben. Durch Stillschweigen bat eine öffentliche VevwaÜnng noch nie das Vertrau?:: der Bevölkerung befestigt. Ae Mliche SinlegerversammknW. Gestern fand in den Eichensälen in Favoriten ein« vom Verein der Schutzaltion für Kronen werte einberufene Gläubigerversammlung der Lombard- und Eskomptebank, der-Allgemeinen Jndustriebank und der Heimatbank statt. Sie gestaltete sich zeitweise sehr stürmisch, weil die Vertreter jeder Gläti'bigevgruppe immer wieder zu Worte gelangen wollten und gegen die andere he-stige Vorwürfe erhoben. Der Ausgleichsvevwalter der Lombard- und Eskomptebank, Direktor Hacker, ließ durch seinen-Anwalt einen 3 0prozentigen A u sgleich , zahlbar innerhalb zwei Jahren, und Umtausch ihrer Forderuttgen in neue Aktien, anbieten. Dagegen wandte sich in heftigen Worte:: Rechtsanwalt Dr. P ö ppe r, der die Gläubiger warnte, für den Ausgleich zu stimmen und sie aufforderte, die Einleitung des Ansgleichsverfahrens als ungesetzlich anzufechten. Schließlich wurde eine Resolution im Sinne der Ausführungen des Dr. Popper einstitnMig angenommen. Ae Lebensmittel. Der Verkehr auf den gestrigen Märkten stand im Zeichen des eingeschränkten Bedarfes, der sich erfahrungsgemäß bei Wochenbeginn bemerkbar macht. In der Großmarkthalle, die gestern relativ günstige Fleischimporte aufwies, mar die Käuferbcteilignng sowohl im Großwie auch im Kleinhandel eine spärliche. In dm Preisen ist gegen Sarnstag eine Veränderung von Belang nicht eingetreten. Rindfleisch dürfte sich jedoch in den kommenden Tagen, entsprechend der Aufwärtsbewegung auf dem gestrigen Rindern:arkte, verteuern. Der Naschmarkt wurde trotz des Montages auf den meisten Gebieten bedarfdeckend beliefert. Namentlich Gärtnererzeugnisse, Kartoffel und Gurken, langten in Mengen ein. Auch in Paradeisern und Paprika nberwogen die Angebote die Nachfrage. Trotzdem unterlagen die Preise keiner Söstvankung. Auf,dem Obstmarkte bewegen sich die Zwetschkenzufuhren konstant in auffteigender Richtung. Aucb in allen anderen Obstsorren herrschte Ueberflnß. Da» Wetter. Der Wettercharakter ist andauernd veränderlich und kalt. Voraussage: Vorwiegend heiter, Temperaturztmahme 8034