Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-08-25 · Heft 1986 (25.8.1924) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1986 (25.8.1924)
Date
1924-08-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2981069--20197-3007406
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-n. — . ---^ ^-- Xm ,rT"’-i---- 1 »itvl “i ' "“ 7 ~V Vv*r"".T" lv 'v''rH'"' ' ' '>0 ' "' "* Ti" N>! r77_^ ~ 1 l > 5 Si WW, WöMß tote es unter anständigen Menschen Brauch ist. — Noch komödtHNhaster benimmt sich aber die ehrenwerte deuWe Regierung. Sie verlangt die Auslieferung der ErKerger-Mördör! Wozu? Warum? Sie war es doch, welche alles getan hat, um die Mörder durchbrermen zu lassen, sie hat sie förmlich darum gebeten, hat ihnen Geld, falsche Pässe und Reisegelegenheit geliefert. Wozu will sie die Mörder wieder haben? Die deutschen Richter würden sie ja als Gesinnungsgenossen freisprechen oder zu vierzehn Tagen Hausarrest verurteilen oder wieder durchbrennen lassen. Das sind doch Bursche ganz nach dem Geschmacke des offiziellen Deutschland. Das Auslieserungsbegehren ist ein säuerlicher Preußenwitz. Es wird erhoben, well man sicher ist, daß es nicht erfüllt werden wird. Und die li^be Welt läßt sich diese schmierige Komödie ruhig Vorspielen. Tagesbericht. Die Piraten der Straße. Ein betrunkener Chauffeur fährt auf das Trottoir und tötet eine Frau. Die „Autoraserei" ist eine tägliche Rubrik der Blätter geworden. Kein Tag vergeht, ohne daß zügellose oder betrunkene Chauffeure und dilettantische PrivatMtolerÄer die Opfer dieses Straßenpiratentuws vermehren. Die M o ß n a h m e n der Behörden erweisen sich nach immer als unzulänglich. Man wird ein.viel drakonischeres System anwenden müssen, um diese verwegenen „Herren" der Straße zur Raison zu bringen. In Hernals hat sich in der Nacht zum Sonntag sin schwerer Autounfall ereignet, der durch die Trunkenheit eines Chauffeurs verursacht wurde und den Tod einer Frau, die ahnungslos auf dem Trottoir stand, zur Folge hatte. In der Jörgerstraße beim Pezzlpark stieß Samstag gegen 1 Uhr nachts das Auto A Vll 754, das der Chauffeur Ernst Baupotie, Lacknergaste 12 wohnhaft, lenkte, die 45jährige Hilfsarbeiterin Marie Hnoiskh, Rokikmskhgasse 11 wohnhaft, und die 19jährige Näherin Stefanie Pruisl, Gllmgasie 12 wohnhaft, nieder. Die Hnoisky wurde gegen einen Laternenpfahl geschleudert und blieb bewußtlos liegen. Die Pruisl-erlitt eine drei Zentimeter lange Rißwunde am Hinterhaupt und eine Gehirners chütter u n g. Der 22jährige Beamte Franz' B v i g n e r, Krottenbachstraße 30, der im Auto faß, wurde durch Splitter der Wirchschutzschetbe, die in Trümmer ging, an der Stirne getroffen und erlitt eine klaffende Schnittwunde.•' Die Rettungsgesellschaft wurde berußen. Der herbeigeellte Arzt konnte bei Frau Hnoiskh nur den Eiutritt des Todes fesfftellen. Sie hatte tödliche innere Verletzungen erlitten. Die P r u i S l wurde verbunden und in die Unfallstation gebracht. Auch Boigner -wurde ein Verband angelegt. Wie die Feststellungen ergaben, fuhr das Auto vor dem Jörgerbad auf das Trottoir, mitten in eine Gesellschaft, die dort stand, ünp beschädigte auch einen Gaskandelaber. Das Auto war von mehreren Leuten, die einer 30jährigen Hochzeitsfeier im Gasthause Urban auf der Hernalser Hauptstraße beigewohnt hatte, gemietet worden, um den schwer betrunkenen Versicherungsbeamten Robert F. in seine Wohnung in Mariahilf zu bringen. Lenker war der 20jährige Chauffeur Ernst Vaupotic. Nach Angabe aller Zeugen ist Vaupotic sehr rasch und derart unsicher gefahren, daß es den Anschein hatte, als ob er betrunken wäre oder die Herrschaft über das Auto verloren hätte. Cr hat auch nach dem Unfall zu flüchten versucht, wurde aber angehalten. Er behauptete bei seiner Einvernahme, nicht schwell gefahren und in die Zwangslage versetzt gewesen zu sein, Passanten auszuweichen; allein die Zeugen sagen übereinstimmend aus, daß die Straße vollkommen fre i war. Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurde Baupotie zwar für zurechnungsfähig, jedoch nicht geeignet befunden, ohne Gefährdung von Passante« ein Auto zu lenken. Die Amtshandlung gegen den Chauffeur ist eingeleitet. Führerschein und Fahrbolle tte wurden ihm abgenommen. Die Leiche der Frau H n o i 's h -wird gerichtlich obduziert iverden. _ . ■ 6ine dreifache Vattenmörderl«. Berlin, 24. August. Nach einer Meldung hat die hiesige Kriminalpolizei heute die Witwe Pauline Kr u g e r unter dem Verdächte des dreifachen Gattenmordes in Haft genommen. Im September vorigen Jahres wurde ihr Gatte, der 73jährige Stellmacher Krüger, mit durchschnittener Kehle tot in seiner Wohnung aufgesunden. Pauline Krüger wurde schon damals unter dem Verdachte, ihren Gatten ermordet zu haben, verhaftet, allein sie mußte wieder freigelassen werden, weil sich kein Beweis für ihre Schuld erbringen ließ. Mener Morgenzeituns. tJU«»i»37v^^-,r.--7?rra5jaraa %. AWip IM Rr. 1«8 et «8 704 Schahei mit eingebautem „Berson“-Gumml-Ab$atz Nichtsdestoweniger wurde sie von der Kriminalpolizei nicht aus den Äugen gelassen. Man befaßte sich genauer mit ihrem Vorleben und stellte fest, daß ihre beiden früheren Gatten gleichfalls unter verdächtigen Umständen gestorben waren. Die Leichen wurden exhumiert und die Obduktion ergab, daß sowohl der erste Mann, namens Z e p p e l, auch der zweite Gatte, namens Decke, mittels Gift ermordet tvorden waren. '■■■..■ > Die Gattenmörderin, die leugnet, die ihr M Last gelegten Bluttaten verübt zn haben, wurde dem Gerichte eingeliefert. Das Ende einer 8-MMarden-ProzeAes. Aus Preßburg wird genteldei: Zwischen der Dynamitfabrik Nobel und der Sereder Künstdüngerfabrik schwebte wegen Differentzen aus dem Kartellvertrag ein Prozeß um vier Millionen tschechische Krotten. Nunmehr ist ein Ausgleich zustande gekommen, demzufolge sich die Kunstdüngerfabrik zur Bezahlung von 1,200.000 tschech. Kronen an die Dynamitfabrik Nobel verpflichtete. Wien, 25. August. , * Ei» Zwischenfall im KomödieuhauS. Die samstägige Vorstellung von Ernst Tollers „Die Wandlung" im Komödienhaus konnte erst mit Verspätung beginnen. Ein Teil der Komparserie. 26 Statisten, hatte knapp vor Beginn der Vorstellung Lohnforderungen an die DirMon. gestellt und hie.lt einen Teil der Bühne beisetzt. Nach Verhandlungen mit der Direktion kam es zu einer Einigung. Die Vorstellung verlies ohne weiteren Zwischenfall. * Ertrunken. Der Arbeiter Franz Wolle! fiel am 23. d., abends, beim Postieren, eines Schiffssteges am Praterkai in die Donau und ertrank. * Die Lebensmüden. Der Drogist Pari P. hat sich gestern nachts wegen FainilieMvistes mit Pikrilchäure vergiftet. Er wurde ins SvitÄ gebracht. — Der BäckeraehUe Karl R. versuchte sich gestern zu erhängen. Der Strick riß aber und er stürzte zu Bode». , Dann nahm er sein' Messer und brachte -sich mehrere Stichwunden bei. Die RettUngsgesellichaif brachte ihn in die Unfrllstattön. — Die 18jährige Aloisia Tnahm wegen unglücklicher Liebe Lysol. Sie tourt* ms Spital gebracht. * Das Denkmal der Wäscherin. In Ni^a ist das Denkmal für eine Waschfrau, die im Jahre 1543 die Stadt gerettet bat. eingeweiht worden. Die Rettung der Stadt NiM durch die Wqschsrau soll, wie sine Legende erzählt. folOndermaßen Vor sich gegangen sein: 1548 wurden die Küsten der Provence von der Flotte der gefürchteten Korsaren angegriffen. Mehrere Monate hindurch verteidigte sich die kleine Festung NiM heldenmütig gegen die feindlichen Angriff, bis an: 15. August das eigentliche Bollwerk der Festung m die Hände der Feinde fiel Schon pflanzte der Befehlshaber der Korsaren seine Fahne auf des Turmspitze auf, als plötzlich mit fliegenden Haaren und offener Brust eine Waschfrau auf den Anführer der Korsaren losstürmte und ihr Waschbrett als Waffe schwang. Mit einem Schlag schmetterte sie den türkischen Offizier zu Boden und indem sie die Fahne des Feindes niederriß, rief sie: „Sieg!" Der Ruf wurde im Nu von tausend Stimmen angenommen. Die Bewohner von NiM stürzten sich auf die Feinde und die Korsaren wurden aus der Stadt herausgeworfen. Der tüchtigen Waschfrau hat man jetzt in Nizza ein Denkmal gesetzt.' * Tanzinjtitut Hermann. Braun, l4.Pez.,Rewborf^ft 42. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Die neuen „Heller-Bäder". Wenn es auch für einen Laien viel schwieriger ist, auf dem Gebiete der Medizin erfolgreiche neue Entdeckungen §u machen — die Kenntnisse dieses großen theoretischen und prattischen Wissensgebietes sind ahne regelmäßiges Studium schwer erreichbar —, so muß man doch zu gestehen, daß es auch Nichtanigchövige des ärztlichen Standes gibt, die eine gewisse Bedeutung für die Entwicklung der Heilkunde gewonnen halben.. Man denke nur an Kneipp und Prießnitz, die, ausgehend von der persönlichen Uebnng im Wasierverfahren schließlich den Anstoß zu den ersten wissenschaftlichen Erforschungen des hydrotherapeutischen Verfahrens gaben. Oder vergleiche jene Fortschritte oder technische Entdeckungen» die für die Entwicklung der modernen Medizi« maßgebend geworden sind. Solche ernstlich mit medizinischen Problemen beschäftigte Tätigkeiten wird man selbstverständlich nicht in sine Reihe uvit der rem ausbeuterischen, schwindölhäften, meist ans gar keinem Principe beruhenden Kurpfuscherei stellen, deren Vertreter es ja nur zu gut wissen, daß ihr Ruf kurzlebig ist. Di? Aeyzte verschnrähen es heute nicht mehr, Heilmittel, die von Nichtärzten entdeckt wurden, auszuprobieren. ES wird nicht mehr von vornherein abgelchnt, weil s'm Außenstehender etwas Gutes gesunden hat. Nur darf von vornherein kern Wundermittel angepriesen werden, ohne einer genauen wissenschaftlichen Untersuchung stand zu halten. Darauf lassen sich die meisten Kurpfuscher nicht sin, wsil dann der Nimbus ihrer Wundertätigjkvit in nichts zerrinnen würde. , DaS scheint dor Entdecker der in jüngster Zeit in Deutschs l«nd so vielfach angeprissenen sogenannten „Heller^väder^ nicht bsfürchttt zu haben. Im Gegenteil, er mrterstützt oifvig die iptstenfchaftltchen Untersuchungen. seiner neuarttgen Bade- Manmwnfetzungen und Bodetechnik, deren Studium sich kein Geringerer als Professor Noorden in Frankfurt a. M. sich mtevzog. ' Nach de» Mitteilungen, die Professor Noorden und sein Mitarbeiter in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift" machen, haben sich die „Heller-Bäder" sehr gut bewährt. Was sinh nun diese ,Heller-Bäder"? Der Erfinder, ein gewisser I. Heller m Brunnen, ging auch von der persönlichen Erfahrung auL. Genau so wie sich der KviegSitwalide die für feinen AvbeitWveSe besten Ersatzstücke (Prothesen) selbst' erfinden mußte, so entdeckte Heller, zuerst zu eigenem Gebrauche, eine neue Fornr elektrischer und medizinischer Bäder. Der in der elektrischen Techniik erfahrene Mann erfand sine neue Apparatur, die in das Master galvanischen Strom in anderer als bisher üblichen Art einleitete, aber auch jetzt vielfach inodWert wurde, um für den Großbetrieb handlicher zu werden. Außerdem setzte er dem Badewasser Abkochungen pflanzlicher Bestandteile hinzu, die yerschiedeutlich durch Gärung von Baumrinden und dergleichen gewonnen wurden. Auch diese ursprünglich einfache Technik wurde zur Erreichllug größerer Ausbmte nrodifiziert, so daß nran jetzt eine Mischung und Auordnung gvfmiden hat, die mit geringster Stromstärke die größten WiÄu-wgen zu erzielen vermag. Man Lars nicht übersehen, daß Untersuchungen über die Wirkungsweise von Hsilme-thoden und Heilmitteln sehr schwierig sind. Der subjektive Glaube an ein neues Wundermittel vermag allein schon gewisse Kranke zu heilen. Dazu konunt, daß die indifferente EiMvirkung warmer Bader schließlich auch als Hoilfaktor gewertet werben muß. — Ferner wissen wir, daß auch die Zeit als Heilfaktor nicht zu unterschätzen ist. , Bei der wissenschaftlichen Utnersuchrmg der Heller-Bäder wurden nicht allein die subjektiven Momente der Patienten hervorgezogen, sondern insbesondere objektive Zeichen, wie Wirkungsweise, auf die Haut und den Allgerneinzustand strenge von den Aerzten kontrolliert. Zu den Bädern wird das Wasser von Bruimen verwert, das sich als leichtes kohlerüsanres, alkalischer Wasser erwies, von dem 8 Liter zu einem Vollbad versetzt werden. Der Ruf dsr Heller-Bäder verbreitete sich weit im In« und Auslands, so daß dor Betrieb den: Ansturm der Kurbedürfttgen Rechnung tragen mußte. Die neuen Bäder wurden gegen die verschiedensten Krankheiten angewendet. Die wissenschaftlichen Untersuchungen Professor Noordens ergaben nun, daß besonders rheumatisch-gichtische Zustäirde, rheu>mabische Gelenksleiden, Neuralgische Nevvenkrankheiten, Diabetes, neurasthenisch-sexuelle Schwächezustäiche, gewisse Herzbeschwerden bei Aterienverhärtung, Jucken aus die Bäder gnt reagieren. Man sieht daraus, daß bei verschiMnen Krankheitsbildevn Erfolge erzielt wurden. Professor Noorden versuchte e§ mit einer Imitation der Bäder in ssinvr Privatanftalt. Die Wirkung dieser Bäder war zienrlich gut, doch waren die Erfolge der Oviginalbäder besser, auch was die Raschheit der Wirkung betrifft. Jedenfalls kann um» sagen, daß die Heller-Bäder mehr leisten als gewöhnliche elektrische Bäder. In Brunnen hat sicheine bestimmte Art des Badens eingebürgert. Der Patient schreitet 16 Minuten in dem von 3 Atnpere elektrischen Stromes durchflostemn Master, das bis zum Knie reicht. Dann bleibt er 30 Mnuten im Bade, eine halbe Stunde in einer Einpackung und pflegt eineinhalb Stunden der Ruhe. Gs spielen also, auch bei dieser Kur Entfenmug vom Berufe, Ausschaltung des alten Milieus, Einhalten von viel Ruhe eine bsdeutende, nicht zu unterschätzende Rolle. Um auch Unbemittelten eine Kur zu ermöglichen, soll demnächst mit der Versendung des Bädewassers begannen lverden. Man wird ja sehen, ob die WirkMgsweiise erhalten blskbt. Es tritt nun die Frage heran, wie diase Bäder überhaupt wirken? Darauf antwortet Professor Noorden, . daß man darauf vorläufig keine Antwort erteilen karm. Eine wistenfchaftliche Erklärung ist derzeit nicht möglich, da matt die Wirkungsweise aller Hsllbäder trotz der glanzenden Versuche bisher nicht genau kennt. Alles beruht, hier auf Erfahrung und Versuch. Heilbäder waren schön längst geschätzt, bevor es noch darübec wistenfchaftliche Erklärungen gab. Die Heller-Bäder scheinen jedenfalls eine brauchbare Bermchrung unseres Heiffchatzes zu sein. — Mchr läßt sich derzeit nicht sagen. "r ' AerzLUcher FrageLaften. G. E. Dieser Zisttand hängt meist mtt Abmagemng zusammen — eine örtliche Behandlung und derÄeichen ist sinnlos. Allgemeiubchandlung muß om Arzt nach genauer Untersuchung smleiten. — B. B. 1. Ihre Anfrage ist schwer zu beantworten, da Sie nicht ange-ben, welche Stellen ertthaart werden sollen. 2. Namen von Aerzten teilt die Redaktton nicht mit. 3. Unbekannt. S. A., Kleinpolen. 3iach Ihrer guten Beschreibung dürfte es sich mit ein Feuevnml handeln, das stets angeboretl ist und meist sich vergrößert. Die Behandlung ist sehr einfach. Wenn-das Mal klein ist, wird einfach die Partie ausgeschnitten, sonst durch Licht schmerzlos zerstört. Bei der geschilderten Große düvften bei fachmännischer Arbeit keine Zeichen blsiben. — Flnhr. Unklar, worum es sich bandelt. Airfvage wiedecholen! — Chodesch Ato. Allgeuwine Abhärtung durch viel Aufenthalt im Freien, leichten Sport, hartes Lager bei Nacht. wie w. i, a o i, * n« AM®»** W*,* 7(18.6»»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.