Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1984 (23.8.1924)
- Date
- 1924-08-23
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 1 m Wien, Sam'stag Wiener MorgenMung. 83. AuW mJ Nr. im. .*«« I*.M*■«.».*ft M«ft»« ftftft i4//e Arten von Bankgeschäften Kredittma Kommandlte der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, 1. Seitzergasse 4 (EÄffir wV^üfu Telephons 22-5-90 Serie 10465 Telegrammadresse, Frapobank 10465 Volkswirt. AegWten und die Weltwirtschaft. Die volkswirtschaftliche Stärke Aegyptens liegt in der gehalligen und noch sehr aniwicklun-gssähigen Produktionskrast des vom Mlwasser getränkten Bodens, der dank der Gunst des Klimas und dem Fleiß der Bauern eine Banmwollkultur größten Stils ermöglicht, deren Erzeugnisse entsprechend der zentralen Weltverkehrslage des Landes sehr vorteilhaft verfrachtet und verwertet werden können. Die Schwäche Aegyptens ist seine völlig weltwirtschaftliche Orientierung. Die ägyptische Wirtschnftsbilanz ist durchaus einseitig auf den Baumwollexport eingestellt. Mit dem Bamnwollpreis sinkt und steigt die Konjunktur im Land. Ein Jnlandsmavkt, der in Zeiten schlechten Ausfuhrgeschäftes nennenswerte Teile der Produktion aufnehmen könnte, ist bei den geringen Konsunkbddürfnissen der großen Massen der Bevölkerung kaum vorhanden, ebensowenig auch eine Jnlandsindustrie, die in solchen Zeiten die sonst aus dem Boumwollerlös bezahlten Einfuhrwaren ersetzen könnte.; Aegypten hat im Jänner 1924 Waren im Gesamtwert von 6,388.325 ägypt. Pfund ausgeführt, darunter für nicht weniger als 7,456.201 ägypt. Pfund Rohbaumwolle, 416.554 ägypt. «Pfund Baumwollsaat, 93.278 ägypt. Pfund Baumwollsacrt in Kuchen, 31.975 ägypt. Pfund Baumwollsaatöl. Demgegenüber stand eine Einfuhr von Waren aller Art im. Gesamtbetrag von 6,925.390 ägypt. Pfund, darunter Garne und Textilwaren als «größter Posten mit 1,933.355 ägypt. Pfund. Ueber die Tendenz des Baumwollmarktes entscheidet, soweit die natürliche Auswirkung der Ernte einerseits und des internationalen Textilwarenkonsums andererseits spekulativ tzu korrigieren ist, nicht Kairo und Alexandrien, sondern das Finanzkapital der New-Aorker Wallstreet und der Londoner City. Bon diesen Punkten aus kann Aegypten, wenn ein be-. «sonderer Umstand die Kosten der Aktion rechtfertigt, wirtschaftlich und somit auch politisch noch fühlbarer in Schach gehalten «werden als durch die stärkste Besatzungsarmee. Unter diesem! Gesichtspunkt ist auch die Tatsache zu betrachten, daß England * heute im Sudan eine Baumwollkultur schafft, diunter noch «günstigeren Bedingungen — noch billigere und anspruchslosere Arbeitskräfte — als die ägyptische steht und daher durch entsprechende Preispolitik erfolgreich gegen diese, wenn auch noch Längst nicht heute, so doch vielleicht künftig ausgespielt werden könnte. Aegyptens wirtschaftliche Lage ist gegenwärtig zwar «sehr gut — seit der schweren 'Krise von 1919—1920 haben sich die Verhältnisse dauernd gebessert —, aber infolge der Ein- , iseitigkeit der Produktion immer der Gefahr schwerer Gleichgewichtsstörungen ausgesetzt. Kein Zweifel besteht darüber, daß die Eignung Aegyptens für den Baumwollanbau bis zum ^eußersten ausgenützt werden muß. Eine, Uebersättigung des Weltmarktes mit Baumwolle ist selbst bei gewaltigster Produktionsvermehrung auch auf Jahrzehnte hinaus noch nicht zu befürchten, und zwar wcchlgemerkt, nicht vom Standpunkt der Spekulation, sondern des Kleidungsbedürfnisses der Menschheit aus gesehen. Denn immer noch gibt es viele Millionen von Menschen in China, in Indien und neuerdings auch in Mittel- und Osteuropa, die ordentlicher Kleidung ermangeln und selbst den Erwerb des ein- Wachsten Baumwollproduktes als einen Luxus anfehen müssen. Wenn nun etwa im Weltgeschäft Posten von Baumwollwaren unverkäuflich lagern, dann nur wegen des hohen Preises, der »ine vollständige Deckung des tatsächlich vorhandenen Bedarfes nicht erlaubt. Es liegt daher im Interesse der Weltwirtschaft, der ausreichenden, regelmäßigen Bedarfsdeckung der Menschhe>it, daß Aegypten so viel Baumwolle erzeugt, als es nur kann, damit die Welt ausgiebiger und billiger mit Textilwaren versorgt werden kann. Wird nun damit aber nicht gerade jene Einseitigkeit der Produktionsrichtung empfohlen, die in den vorausgegangenen Ausführungen so entschieden abgelehnt wurde? Keineswegs! Zur Aushebung jener Einseitigkeit kommen nicht Maßnahmen hinsichtlich der Baumwollerzeugung in Frage, sondern einzig und allein energische Schritte zur zweckmäßigen allseitigen Entwicklung der produktiven und konsumtiven Kräfte des Landes. Aegypten muß eine Jnlandsverarbeitung und einen Jniandsverbrauch für wirklich wesentliche Mengen seiner Baumwolle schaffen, damit ihm bei schlechtem Auslandsabsatz wenigstens doch eine Entlastung durch einen JnlandSmarkt gesichert -ist. Aegypten muß ferner — die bevorstehende Elektrifizierung «der Wasserkräfte des Standammes von Assuan lädt dazu ein — auch auf anderen Gebieten, zunächst dort, wo es selbst die Rohstoffe dafür besitzt, eigene Industrien für Massenartikel entwickeln, die wenigstens einen Töil des einheimischen Marktes versorgen, in schlechten Zeiten die Passivseite der Handelsbilanz erleichtern -und eine Verbilligung für den Konsum herbei, führen können. AegyUen muß endlich planmäßig sowohl seine 'Produktionsmittel aiMestalten und modernisieren, als auch dm Lebensstandard und dm Konsumbedarf seiner Bevölkerung steigern, selbst wenn darüber zunächst der bare Ueberschuß seines Exporterlöses aus den Statistiken verschwindet. An der harmonischen Ausgestaltung der Produktion und der materiellen Kultur Aegyptens ist auch die Weltwirtschaft in hohem Grade interessiert. Ein Land, das, wie das heutige Aegypten, viel verkauft, aber nur wenig kauft und feinen -Ueberschuß in eigenen oder in anglo-amerikanischen und sranko- -belgischen Kassen aufspeichert, trägt nur dazu bei — hier ergibt «sich eine gewisse Parallele zu Amerika, das freilich in viÄ -größerem Maßstab ebenfalls Ueberschüsse aufspeiche^t und ein Baumwolland ist — die heutige Störung des Gleichgewichtes «der Weltwirtschaft zu verlängern. Geht aber Aegypten dazu über, Maschinen und technischen Bedarf zum Ausbau seiner Agrarproduktion und zur Eigenherstellung der billigen MassenkonfumarKel. sowie die Gebrauchsguter einer verfeinerten Lebensweise in größeren Quantitäten anzukaufen, so fördert es den Export der hochqualifizierten Industrien Europas und hebt «dadurch die internationale Kaufkraft gerade jener. Länder, die von Natur aus die nächsten Abnehmer feiner Baumwolle sind. Hierin gibt.sich insbesondere auch eine deutsch-ägyptifche Jnter- -essenverbindung kund. Wenn Aegypten und Amerika gleich- -wertige Baumwolle zu gleichen Preisen anbieten, wenn aber Amerika — volkswirtschaftlich gesehen — nur bare Kasse fordert und sich gegen unsere Erzeugnisse absperrt, Aegypten dagegen wiodcvurn ein Käufer unserer Maschinen und. Qual itätsfabrrkate ist, dann muß es klar sein für uns, welcher Be- Hiehung der Borzug gebührt. Aegypten birgt in sich noch ungeheure Entwicklungskräfte. Wenn diese in di^ richtigen Bahnen geleitet werden, dann können wir vom Nil auch neuebelebenüe Antriebe für die erschöpfte europäische Wirtschaft>Mvarten. Ein neuer Gesrtzeslwins für insolvente Kaufleute. Wie verlautet, ist der neue Gesetzentwurf über die Ausgleichsverordnung ollen Industriellen und kommerziellen Körperschaften zugegangen mit der Aufforderung, sich bis zum 10. September über die neuen Bestimmungen zu äußern. Ter Gesetzentwurf enthält in seinen hauptsächlichsten Grundzügen folgende interessante Bestimmungen: Von nun an wird durch den Verzug des Schuldners in 'Erfüllung des Ausgleiches nicht nur der getroffene Ausgleich, sondern auch alle darin enthaltenen sonstigen Begünstigungen null und nichtig. Wenn beispielsweise der Schuldner einen 25prozentigen Ausgleich erzielt hatte und durch Verzug innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen einen neuen Ausgleich anstrebte, so konnte er von den. verpflichteten 25 ^Prozent unter Umständen einen neuen 25prozentigen Ausgleich erzielen. Dies wird nach der neuen Verordnung nicht mehr möglich sein. Gelangt der Schuldner in den Verzug, so ist er abermals 100 Prozent schuldig und muß von neuem einen Ausgleich treffen. Eine zweite sehr wichtige Bestimmung ist, daß entgegen den bisher berechneten Kosten des Ansgleichsverwalters nunmehr auch diejenigen des Gläubigerschutzderbandes im Ausgleich eingerechnet werden. Die wichtigste Bestimmung ist aber, daß die Mindestquote im gerichtlichen Ausgleichsverfahren nicht mehr 25 Prozent der nicht bevorrechteten Forderungen (das sind die Warenglöubiger) beträgt, sondern 35 Prozent. Ievisen« und Valutenkurse. (Mitgeteilt von der Oesterreichilchen Nationalbank.) Vista Amsterdam f. i holl. Gulden Agram 1 Me. Kronen . . . Belgrad l Dinar ..... Berlin* 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 he«gische Francs Budapest** 1 ungarische Kronen Bukarest 1 I.el. Chrlstlanla I norweg. Kronen Kopenhagen 1 dBnlnche Kronor London 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas ..... Mailand 1 Lire 22. August 21. August Geld Ware Geld Ware 27570.« 27670.- 27530. - 27630— P7\- 879— 876.50 880.50 '16.- 070— 076.50 080.50 16780— 16°8'i— 16830.- 16931— 357«. 358-1— 355t— 3561- 91.60 93.60 91.50 93.50 823.— 32*,— 32t — 323— Pßsri— 112S0,« Q720,- Y680— 8720.- 11320.- 1121-0.- 11320,— 3lP.ro,-. 32030-0.- 3JR70C.- 3197'>0— 9280,— 0Z20.- q28o,— o320— 3144.- .8158.- JUS.- 3131.- (•ini icifiu | ••••«•* '* .ni. O4 tfiw* New York 1 Dollar.70805.- 71135.- 7n93s— 7,185— 3847.— 2135— *13— Kfion,- 13600— 13315,- 70400.-. 70310.— 3530.- 4s8. - "78*- ll t So.— Paris 1 Francs .. Prag 1 Ischecho«s1ow. Kronen Sofia 1 Lew« . Stockholm 1 schwedlscheKrnnnr Warschau*** 1 polnische Mark Zürich 1 sehwelserische Francs . Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, , , kleinere . . , Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . » 100 . . „ , kleinere . . . DSnlsche Noten 100 Kroner . , Deutsche Noten*.. 16570.— . . .100 ... . , kleinere* . . . Engl. Noten von 5 Livrest, aufw, „ „ kleinere ..... Französische Noten 100 Franc« Hof indische Noten 100 Gulden . ItoHe llsche Noten v. 100 Lire aufw. . , kleinere . . . Jngosl. Noten urigest, zu 1000 Dinar » » ."i ,*00 * . » , kleinere . * Norwegische Nöten 100 Kroner . Polnische Noten *** ..... j» (^feinere RuniSnische Noten zuiOOO «. 500.1-ei Russ. Noten (Roman?) ztrjSjofcithel . . . , JOU . , , » „• kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten J00 Franc«, Spanische Noten 100 Pesetas . , Ischeclio-slöw, Not. v.JOOüflMlw, . . kleinere - . Türkische Pfund-Noten. Ungar, Noten** (n. Ent») zu lOOOKr, , .zu 10.000 Kr. , , , . . kleinere ..... 3833,— 3827.- 3843.- 2145.- 2135.- 2145.- 515.- 512.- 516— ip680— IP680.- 137(10,— 135<0— 13550.- 13365.— 13323.— 13375.- 70860.- 70451.— 70750.- 70157.— 356U- 3510.- 506— 4l8.- 598.- 486— 478— 11241— 11150— 16621— 16520— 16400— HUM.- 16420— 317500— 319100.- 315900— 317301.- 318000— 316700— 3435— 3865— 332' — 2745 >— 272 0— 3170— 3115— 3140— 3' 85— b82— 876— 2725 3151— 31 IO— 576.- 866— 9550— J36IO— 13310— 3»>— 310— 18«1l— 13261— yiöo— 2122— „2117— 338,0— 8d 10 872— 9540.- 13610.- 1345 )— 3'44— 314— 18630— 1334.)— t24i— 2Ü3— 2133— 34600— 92,10 866.- 9551— 1343i — 13230— 318— 308— 70860.. 70760.. 354\ 505. 4<i6, 48 L 11241. 16640. 16540*. 31F5"0. 318300. 3850. 27400. 3135. 3105. 882. 872*. 96*0. 13620. 1312'. 32'. 312. 84.10 87.10 18530— 13280— 9160— 2112— 2107— 33803— 88.75 83J5 4-4-4- * Für eine Billion Mark, ** für 100 ungarische für 1 Zloty aufwärts. 18630— 1 360— 9240.— 2123— 2123— 34ö"u— 91.75 £6*75 Kronen. DURCH DIB.; bankenweltm Wien, I. Graben 22 (Eingang Petersplatz 4) / Tel. 60590 Serie Seunkgeadhäfte aller Aft TVlOUf M LT. ixari (UUCgcipiaie 1 uuvuhvi.ms.1, Wj Telegrammadresse: Hollandbank Wie^ / Tel. 37-5-25 Serie Austro - Holländische Bank Dorotheum - Bankabteilung Men, I. Dorotheergasse 17 Fides, Treuhand-Bank G. m. b. H. M.2-24.Ä8?! l. Neutorgasse 17 Oesterreichäsche Holzbank Wien, I. Tuchlauben 17 Tel.: 63-5*25 Serie u. 66-3*05 Tel. Adr.: „Holzages.“ Bunkkommonditgeseiischaft Franz Poliak Wien, I. Settzergasee 4 (Ecke Bognerg. beim Qraben) Telephone: 60-4-82, 60-4-93. 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 Telegrammadresse: Prapobank BäahSää! M. Rohatyn Wien, I. Maria Thereslenstrasse 10 Telephon 11-4-60, 11-4-61 Wiener Handelskreditbank A.G. Wien, I. WippHngerstrasse 23 Telegrammadresset „Haoredo“ » Telephon 64-5-65 Serie Expositur: I. Sohottenring 18 a — Telephon 60-3-14 Wiener Bikrfe. Reserviert. Da die am Vortage verbreitet gewesenen Gerüchte über Schwierigkeiten von zwei der Eisenbranche nahestehenden Banksirmen jeder Begründung entbchren, eröffnet-e die gestrige Börse in entschieden ruhiger Haltung mit teilweise gebesserten Kursen. Wenn das Geschäft jedoch eng begrenzt war, die Spekulation weitestgehende Reserve bekundete, so war dies auf die Möglichkeit einer Auflösung des deutschen Reichstages zurückzusühren. Die Gefchäftsunlust wurde auch noch durch den Wochenfchluß und die mäßige Verschlechterung der Geldverhältnisse gefördert. Immerhin bestand im Eröffnungsstadium für einzelne ungarische und tschechische Werte einiges erhöhtes Interesse. Auch einzelne österreichische Werte, wie Bankverein. Waagner. und Felten, profitierten durch Deckungskäufe. Im weiteren Verlaufe des Verkehrs schrumpfte das Geschäft auf ein Minimum zusammen. Demzufolge waren die Umsätze äußerst gering. Der Schluß erfolgte in lustloser Haltung mit wenig veränderten Kursen gegenüber dem Vortage. Auch im Schranken bewegten sich die Umsätze eng begrenzt, wobei eine geteilte Tendenz vorherrschend war. So gewannen Nordbahn 70.000 K., Aussiger Chemische 22.000 K., Dynamit 100.000 St., Egyyder 40.000 St., MundpS 10.000 Sb Wiener Lokomotiv 60.000 St., HeinrichSthaler 30.000 St., Oesterreichischer Eisenbahnverkehr 16.000 K., DeneS und Friedmann 15.000 K., Navigazioni 40.000 St., Wienerberger 26.000 St., Oberhütten 25.000 K. Meinl 14.000 K., Kroatische Zucker 14.000 K., Leykam 8000 Sigl 7000 St., Simmeringer 8000 K. Hingegen wurden Ungarische Kohlen um 80.000 K., Galieia um 30.000 Sb Lampen um 50.000 St., Krainische Eisen um 35.000 St., Jungbunzlauer um 260.000 K., Grazer Brau um 50.000 K., Liesinger um 20.000 K., Allgemeine Bau um 11.000 K., Dampfer-Genußscheine um 40.000 K., Teerag um 30.000 K., CosmanoS um 9000 K., Adria um 22.000 K., Schoeller-Zucker um 14.000 K., Ringhoffer um 8000 K. billiger abgegeben. Auf dem Anlagemarkte verkehrten Renten in retograder Richtung. Oesterreichische Goldrente büßte 4800 K. ein. Von den Exoten notierten: Mrazntea 51.000 bis 55.000 K.. Tepege 55.250 bis 56.500 K., Universale 19.000 bi» 20.000 K., Wiener Waffen 8000 bis 10.000 5b Insolvenzen. Der Kreidi-torenverein meldet folgsnvtz Zahlungseinstellungen r Tauber Oskar, Delikatessenhandlung, Wien, 9. Bez., Glasergasse 5. Schnapp Regine, Wien, 16. Bez., Schellhammergasse 5. S u s ch i tz k y Berthold, Elektrotechniker, Wien, 6. Bez., Gumpendorferstraße 14. P r ü l l e r Hans, Wien, 16. Bez., Odoakergaffe 9. Salomon Aegidius, Metallwarenerzeugung, Wien, 16. Bez., Wurlitzergaffe 61. S a n d r i & C o., Bauunternehmung, Zeltweg (Steiermark). P e t r i t f ch Julius, Wetzelsdorf (Steiermark). Wimmer Ernst, Leoben. Ganglberger Karl, Leoben. P e r s ch Motorengesellschaft m. b. H., Graz. Die nenen Stempelgebilhren. Am 1. September treten neue Stempelgebühren in Kraft, welche besonders dis sogenannten festen Gebühren und die S k a la gebühren detreffen. Zum Gebrauch für die Geschäftswelt gibt die Trafikinhaberin Emilie Brunschmidt, 3. Bez., Sechskrügelgasse 2. eine neue Stempelskala in Druck heraus, hie in den me«?e» Trafiken erhältlich fein wiüd,