Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1982 (21.8.1924)
- Date
- 1924-08-21
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. MS Wien, DonnerSia-s Wiener Morgenzeitung. 21. August 1924 Setter Bühne md Kunst. Deutsche« Vottstheater. , DivMor Dr. Beer hat Pirandellos Komödie i,-8ech'S Personen suchen einen Aultor", die am Mimuud-Dheater großen PMHumserfolg hatte und Sogen deren freie, allznfreie ^Bearbeitung" wir Bedenken .und Befremden äußerten, auf die Bühne des Deutschen VoWtheaders verpiflauzt. Auch hier war der Heiteckeit'serfolg sehr stack. Einige Bollen sind jetzt mit Kräften des Deutschen. BoWcheaters hesetzt.. Sie /bewährten sich durchaus. Insbesondere Herr Kutschern und Frau Hoch- Wald waren mit Humor bei der Sache. Die Vertrustung der Wiener Theater. Herr Siegfried Geher, der Direktor der Kammer- Spiele, ist seit gestern auch Eigentümer und Direktor des Moder>nen Theaja?s, .derenMckenden intimen Bühne in der JohanneWsse. Robert B lum, der Begründer und bisherige Direktor dieses jüngsten Wiener Theaters, verbleibt an" der bisherigen Stätte seiner Wicksauckeit als Dircktor-SteWertreter. Wir halben vor kurzem Wer die Be den Len belichtet, .welche ' von seiten des O e st e r r e i ch i s ch e n Bühnenvereines gegen die fortschreitende Bert r u st n n g d e r K u n st und die Gefahren, welche aus der Bereinigung mehrerer Theater in einer Hand für den Stand, der Schauspieler erwachsen, geltend gemacht werden. Schon damals halben wir aus Grund verläßlicher Mitteilungen den bevorstehenden Ankauf des Modernen Theaters Lurch Direktor Geher angekündigt. Ueberdie's schweben Verhandlungen betreffend Erwerb der Neuen Wiener Bühnedurch Divciktor Geher, dom Eignung sowie Wohlwollen gegenüber den darstellenden Künstlern nicht abgesprochen 'werden soll. Alber die Schwierigkeiten, die Direktor, Robert hatte, der einige Wiener Theater besaßt und-die schwern Schäden, welche den Schauspielern aus dieser Vertrustung erwuchsen, sind noch in frischer Erinnerung. . '; Es ist gU wünschen, Laß die traurigen Erfahrungen, welche mit der Direktion Robert genracht Wurden, sich bei der neuerlichen Bereinigung mehrerer Bühnen nicht wiederholen, n Au« den Theatern. Volrsoper. .Heute„D t,t, WIM ab o". - Morgen ^DieZauber f X ß t e". ,Im Lustfpieltheater bleibt der Schwank „Die Kle in e wom Bari e t e". von Alfted Möller bis Ende August' ans dem - Spülplan. Direktor Jarno hat soeben dar neueste Werk von'Alfred Möller'„DaK silberne Kaninchen" zur Anffuhrung angenommen; was. Stück wurde küvzlichmit großem Erfolge m Hamburg gespielt. ° k fi.??* '?Y° m c u hau § findet die Erstaufführung von Ernst T o l l et 8 „Die Wand lun g" (Das Ringen eines Menschen^ in-einem Prolog, einem Vorspiel und 13 Stationen) diesen Freitag statt. Die Hauptrollen spielen Jenny R ei ngrub er Md Richard D n s ch in 8 ky. Regier Fritz H o fbauer. Die Dekorationen stammen vom Architekten .Josef Pan. * - jf; füt PiLtr^Mseagni. Anläßlich^ der heutigen Uorfttztzw FestaU'fführunst der „Aida" auf der Hobest Warte fmHetzNst Vhrenadend. für Pietro Mascaani statt. Wie bereits mitgetM, wird Mascagni Zwischen dem 2. ustd 3. M der „Aida" die „Intermezzi" . aus seinen Opern.. „Cavab lerra Rusticana" und „Freund Fritz" dirigieren. Beginn der Vorstellung um halb 8 Uhr abends. Rach Schluß direkter Straßenbahnverkehr nach allen Richtungen. , Der „Nr-Hamlet".. Im O x f o >r der Stadttheater gelangte dieser Tage.der „Ur-Hamle t" Zur Aufführung..Es handelt sich um jenes altenglische Hamlet-Drama, das jüngst •nt der Oxsovder Univcvsttätsblbliothek aufgefunden wurde. Die altenglische Handschrift betitelt sich „Der bestrafte Bruder, mord oder Prinz Hamlet don Dänemark". Der interessante Ittetargtftorc Abend erwies, daß Shakespeare der älteren Fassung des Dramas tatsächlich nur die Namen einiger handelnder Fignren entnommen hat. Dieses Repertoirestück wandernder ena- Mer Konwdsantentruppen. das. noch im 16. Jahrhundert zum Beisi)^ m Dresden aufgeführt wurde, hat mit dem Mister- Werk Dhakespeaves tatsächlich nichts gemein. , Neue Werke vost Janaeek. Der Altmeister der tschechischen KomponOen, Leos Janaeek, hat eben eine neue Suite »Jugend" für Blasinstrumente vollendet. Außer diesem Werk gelangt mt Herbst ein Streichquarte t t Zur Erstoufsnhrung. ' Ei» Prozeß der Witwe Striudbergs. Zu unserer unter dlosem Titel am 5. d. erschienenen Notiz werden wir von dem Rechtsvertreter des russischen Dichters Artzhbascheff und zeiner Bevollmächtigten, Iran Frieda St rindberg, um Aufnahme folgender Mitteilung ersucht: „Die Dramatisierung des ,,-Lanm" -wurde seinerzeit Herrn Moritz Hirschmann Ubergeben, welcher sich Herrn Benno B ig Ny zum Mitarbeiter wählte. Herr Artzhbascheff selbst hat mit Herrn Vignh nie verhandelt. Aus den Bertragsverhältntsstn Zwischen Artzybascheff und Hirschmgnn.haben..sich allerdings gewisse Differenzen ergeben die zedoch mittlerweile fast Zur Gänze im gütlichen.Einvernehmen beigelegt wurden." W Wohnung als nwnarchWMs Parteitizaziuu Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebahk, Agram Wien, 8. Seitiersa$$e 4 lEckeB~sst Telephon: 22'B*90 Serie 10455 beim Graben) Telegrammadresse: IFrapobank Kredituria Warengeschäfte WVW'«W¥VvVVW<WWW»>» Der Kiindigungsprozctz des Monarchisten Szabo. Zum drittenmal nach Zweimgliger UrteiiZauflhebung hatte .sich gestern Was - ZivillanideKgericht als Berufungsgericht mit dem Mnidigüngsprozesse zu befassen^ den die chMsbasitzerln Thekla-T i l l i n g e r geigen den Privaibeamten Alexander Szabo deshalb, ein gebracht hatte, weil er die Wohnung tm Hanfe, 8. Bez., Lerchenfeldevgürtel 64, als Parteisekretariat der monarchistischen Partei verwende und dadurch die Sicherheit und Ruhe des Hanfes gefährde und weil sie bringend diese Wohnung für. chre^kmA vor pex Mefchlließ-ung stehende Tochter. Helene (sie hat mittlerweile gcheiratet) benötige. Mit dem letzteren Urteile hat das Bezirksgericht Joscsstadt die Kündigung für w i r k s a m ecklärt, nicht ans dem erstgenannten Kündigungsgrunve, weil der Richter an die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes gebunden sei, wonach Tatsachen vor dem 25. Juni 1928 (für November 1228 wurde gekündigt) die Kündigungsgründe nicht mehr verwertet werden können, inzwischen aber der Beklagte das monarchistische Parteifekrejariat aus seiner Wohnung entfernte. - Dagegen liege der Kündigungsgrund des dringenden Eigenbedarfes vor, weil laut vorgenommenen LokalaugenscheimS die Wohnung der Klägerin für sie undihre beiden verheirateten Töchter, somit für die Haushalte, viel zu klein sei. Dangen sei. der Nachteil des Geklagten geringer, denn vonvölliger Obdachlosigkeit kann heute nicht mehr gesprochen werden, da -von her Gemeinde für solche, durch gerichtliche Entscheidungen geschaffene Notstandsfälle entsprechende. Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Bei der gestrigen Berufungsvechandl-ung vor dem Ferialsenate des Zivillandcsgerichtes wurde in der Berufung deS Klägers die Behauptung des Bezirksgerichtes, es gebe keine Obdachlosigkeit mehr, bestritten. Der Richter hätte den angebotenen Beweis über die Tatsache zulassen sollen, daß die Gemeinde Wien auch in Notstandsfällen keine und nur in den seltensten, besonders krassen.Fällen nach Monaten eine hygienischen Anforderungen überhaupt nicht entsprechende Wohnung zur Verfügung stelle. Tatsächlich müßte also die Geklagte im Falle der Bestätigung der Kündigung der O b d a ch l 0 s i gkeit verfallen, wobei noch der Umstand ch ne Rolle spiele, daß er als Monarchist selbstverständlich nicht die Shmpathie der Sozialdemokmten genieße, so daß er auch nicht auf das geringste Entgegenkoninien des Wohnungsamtes rechnen könne. Ter Klagevertveter verwahrte sich in der Berufungsmitteilung dagegen,, daß aus dieser reinen Mietsache eine Politikum gemacht werde. Aus Anregung des Vorsitzenden kam ein Vergleich dahin zustande, daß der Geklagte sich verpflichtete, die Wohnung zum Augusttermin 1926 der Klägerin geräumt zu übergeben, toc’&ei ausdrücklich auf jede Verlängerung dieser .RMmungAftist/ dntzch .den Richter verzichtet werde. : Das Urteil gegen de» GattenmZrder Weber Wie uns mit geteilt wird, hat das Oberlandesgericht der Berufung des wegen Ermordung seiner Gattin zu lebenslangem Ktzrker verurteilten^ ObsNspmhmannes Franz Weber geiM das Ausmaß der .Straft fe i ne Folge gegeben und das Urteil best ä t i g t. Gegen Weber ist der Prozeß vor dem Schwurgericht im Jüni dieses Jahres durchgeführt worden, der Angeklagte hatte während her ganzen Verhandlung hartnäckig geleugnet und erst am Tage nach dem Urteil im Bureau deS Vorsitzenden Hofrat Dr. R am sau er ein Geständnis abgelegt, augsnscheinlich in der Voraussetzung, daß ihm dieses Geständnis .nachträglich als MMerungsgrund ang.'rechnet werden würde. Die Aufwertung der Hypothekardarlehen. Ein im Jahre 1911 aufgenommenes Hypothekardarlehen von 34.600 Kronen wurde im November 1983 in österreichischen Papievkromn bezahlt. Die Löschung Les Darlchens wollten ttdoch die Darlehensgeber nicht awnehmen. Sowohl das Bezirksgericht als.auch das Zivillandesgericht -als Berufungsaericht haben die beklagte Partei zür.Änsstellung. einer Loschunasqüittuna verurteilt. Dagegen hat die Verurteilte Partei-die Revision an den Obersten Gerichtshof eingebracht, der jedoch, derselben k e i n e F oly e gav. In der Begründung heißt, eß,. unter anderem,-daß alle'Einwände ihre Bedeutung verlieren,, sobald daran festgehalten wird,..daß.in Wirklichkeit eine W ä h r u n -g § ä n d e r u n g nicht efngetreten ist. Hiezu ist zu bemerken, daß dle Erkenntnisse des Obersten. Gerichtshofes' in. 'dieser .Frage, vielfach divergieren. Eine Milliardenklage der Wiener KauimannSbank. Beim Handelsgerichte fand-gestern die erste Tagsahrt in einem Zivilprozeß statt, den die Wiener Kausmannsbank gegen die Metallurgischen Werke A.-G., gegen den Präsidenten Josef (Grass Etzdorf, gegen die Wiener Handelskreditbank, gegen den Rechtsanwalt Dr. Braun-Stammfest und gegen die Industriellen Raphtali Rohatia und Oskar R 0 s n e r auf Zahlung eines Betrages von 1.000,593.000 Kronen angestrengt hatte. Nach dem Inhalt der eingebrachten Klage -hatte die MgerWe Bank im März d. I. der erstbeklagten Mtiengesellschaft einen Kredit im Betrage von zwei Milliarden Kxon-en eingeräumt und die entsprechende Valuta, am 81. März auch äuSgezahlt. Per Betrag sollte als . Vorschuß auf diejenigen Eingänge gelten, welche ans der iyr Zuge > befindlichen Kapitalsechöhung der Erstbtklagten eingehen würden. Ms Rückzahluvgstermin wurde der 14..^ April 1924 vereinbart, später jedoch, da die Epstbeklagte Nichtin der Lage war, den Rückzahlüngstermin einznhä'ren, dieser^Termin unter den ursprünglich festgelegtün Bedingungen bis zum 5. Mai 1924 verlängert. Sowohl für dir Verpflichtung der Rückzahlung zum ursprünglichen Ternnn als auch der zum verlängerten Tertnin, hatten die übrigen BeAagten die Haftung als- Bürgen üüd Zahler zur ungeteilten Hand übernommen. Da die Rückzahlung auch.zu -dem perläuMlen Termin nicht erfolgt stt, verlangt die Mener Kaufmaunsbank im Weg? der Klage den erwähnten Betrag samt Zinstu tut Ausmaße von Volkswirt. Frankreichs Außenhandelrsorgr». Dis von der französischen Zollverwaltung veröffentlichte Statistik über den Außenhandel Frankreichs im ersten Halbjahr 1924 ergibt folgendes Bild: Erstes Halbjahr Unterschied 1924 1923 für 1924 Einfuhr: in tausenden Franken Nahrungsmittel . .... 4,143.540 8,368.953 + 774.587 Von der Industrie benötigte Waren ... . . . 18,191.862 9,201.393+ 3,990.469 Fertigwaren ...... 2,837.254 2,089078+ 448.178 Insgesamt. . . 19,872.656 14,659.424 -t 5,213.232 A u 8 f u h rr Nahrungsmittel. 1,996.841 1,485.157 + 611.684 Von der Industrie benötigte Waren ....... 6.668.338 4,407.686 + 1,250.752 Fertigwaren ..... .12,689.197 7,459.927+ 5,229.270 Postpakete . . . . . . 937.924 796.193 + 141.731 Insgesamt . . . 21,282.300 14,146.863 + 7,133.437 Nach Monaten getrennt stellen sich die Gesamt-Ein- ' unh -Ausfuhren wie folgt: Einfuhr Ausfu %t> Franken Jänner . . .. . 2.887,921.000 2.699,983.000 Februar . . X 3.713,800.000 3.918,279.000 . März . ... . 3.662M.000 4.354,695.000 / April. 3.292,151.000 4.027,041.000 Mai. 3.177,813.000 ' 3.360,146.600 Juni . . . . 3.178,867.000 2.922,804.000; Hi+nach nimmt die Äusfuhr dem Werte nach seit Aprfl wieder ab, und im Jnus ist die sichtbare Handelsbilanz sogar wieder passiv. Bon diesem Rückgang, welcher in der Haupisache aus das Steigen des Franken zurückzusühren 'ist, sind besonders die Fertigwaren betroffen worden. Die ,^Journee Industrielle" will diese Entwicklung im Hinblick auf die sich in absehbarer Zeit für Frankreich auf handelspolitischem Gebiet, ergebenden Aenderungen als beachtenswertes Warnungszeichen angesehen wissen. Zunächst müsse mit dem gegen Oktober in Kraft tretenden neuen belgischen Zolltarif gerechnet werden, der die Hauptaussuhrgegenstände Frankreichs Meine, Luxuswaren) mit , solchen Lasten belege, daß sie in Belgien kaum noch verkäuflich seien, was um so schwerwiegender sei, als Belgien, sei es für eigene Rechnung, fei eS als Vermittler, einen äußerst umfangreichen Handelsverkehr mit Frankreich Unterhalten habe. Aber nicht allein von Belgien drohe Gefahr, sondern auch von Polen und der Tschecho-Alowakei. Ersteres erhebe seit einiger Zeit Goldzölle, wodurch die Händelsbezichungen zu diesem Lande vollständig gelähmt' zu werden drohten, WÄhreyd die Tschecho-Ssowaksi sich allem Anfcheip nach.Wirtschaftlich WrMland^^ zhs nähern wünsche. Eine besonders heikle Frage -sei die sich für/ Frankreich ergebende Notwendigkeit, im Hinblick auf den Verfallstag vom 10. Jänner 1925 drei Wirtschaftsabkommen mit Deutschland unter Dach zu bringen: ein allgemeines Zollabkommen, ein' Abkommen über die elsaßlochringischen Grz-eugnlsse und ein Wkommen weM deS Handelsvegimes im Saargebiet. Die Tournee Industrielle" weist auf die Störungen hin, die sich für das Mrtschaftsleben Frankreichs ergeben würden, wenn zu gleicher Zeit fein Handelsverkehr mit Belgien, Deutschland und anderen europäischen Ländern gelähmt würde. Hier müsse auch die Diplomatie, die bisher in diesen Angelegenheiten zu wenig Eifer an den Tag gelegt habe, helfend eingreiftn, um so mehr, als der kommende Herbst und Winter Frankreich schon, sowieso vor schwierigste Wirtschaftsanfgaben^ stellen werde. SesterreWsche RatiskMank. Verminderung des Banknotenumlaufes um 108,1 Milliar- . den Kronen. Nach dsm letzten Ausweis 5>et Ocherreichischen Nationalbank vom 15. d. hat der Barschatz eine Verminderung um 61,3 Milliarden erfahren und betrügt fetzt 3289,6 Milliarden Kronen. Das Wechsel Portefeuille weist eine Verminderung um 54,8 Milliarden Kronen ans. Dies ist auf die Steigerung der erhöhten Zins-' rate von 15 Prozent zurückzusühren. Das We-chselportesvuille beträgt jetzt 3273,6 Milliarden. Der Banknote numlaus hat sich um 108,1 Milliarden vermindert und beträgt^ 7615,5 Milliarden. Die Verbindlichkeiten ans dem Giroverkehr' zeigen eine A>bn a I) >m e von 8,7 Milliarden Kronen. ■ ♦^Wii-Wiuvyv.11 vu UUVy \i-lU' räumung einer Frist zur Klagebeantwortung bis zum 22. Scp- _tembe>r lücksMossen. -J~ Der Ausweis der Polnischen Aus Warschau wird gemeldet: Nach der Bilanz der Polnischen Bank vom 10. d. hat der Banknoteirumlarrf um 3,9 Millionen Zloty abgenommen. Diese Abnahme ist ein normales Sympwn für die erste Dekade. eines jeden Monates, wie' in . der letzten Dckgde eine Steigerung des llmlaufts. Der Umlanf der Mark-Banknoten hat sich m der 'ersten DeAde des lauftuden Monates um 7,5 Trillionen Mark verringert' und ist auf 27 Trillionen gefallen. Ter Umlauf des Zloty hat die Zahl 52*2 Millionen erreicht. Die Emissiorrsfähigkeit der Polnischen Bank ist infolge des Anwachsens des Goldvorrates gestiegen. Die Vermehpung des GoMoMteS um 2,1 Millionen ist auf den 5981399579685975