Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1982 (21.8.1924)
- Date
- 1924-08-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 1SW_Wien, GonnerMg •___Wiener MorgenzeLtung._Ä. August 1004 ____ Seit« 5 Sie Bmgilde Palästinas. Von Dr. Rudolf Samuel (BerAn). Ter Gedanke der Bangilden ist. aus der Erkenntnis heraus -entstanden, daß das System der städtischen Produktivgenosseiiscbafttu reformbedürftig sei. Die Produttivgenossenschaften. sind ein düsteres Kapitel in der internationalen Arbeiterbewegung. Mit Ausnahme selten er Fälle, wo die Genossen gleichtzeitig durch ein außerwirtschaftliches Band gusammengchalten wurden,' wie zmn Beispiel gÄvisse GsnossenHaften «in Notdamerifla, deren MlitgMer Brüder bcsümmter religiöser Setten waren, gab es bis vor kurzem Leine Beispiele geglückter Produikbivgenossenschasten. Dort, wo sie infolge Arboitsloisigikeit oder Aussperrungen und Streiks gegründet wurden, mit den Arbeitern mit eine Beschäftigung zu ermöglichen, gerieten sie naturgemäß sofort in eine ökonomische Krise hinein, so daß sie bereits in kurzer Zeit dem wirtschaftlichen Konkurrenzkampf unterlagen. Andere sahen sich bald einer erbitterten Gegnerschaft übekwollender Konkurventen gegenüber, die diese neue Wirt>fcha>fts!form erst gar Nicht auftommen fassen wollten. Die aber, die allen Widerständen zum Trotz sich durchsetzen konn-ten, hörten bald aus, Genossenschaften zu sein. Es trat jener eigenMmliche Prozeß der Transmutation ein, der darin bestand, daß die Genossen, die Gründer des Betriebes waren und das Risiko der Anfangszeit getrogen hatten, nun bei Vergrößerung der Genossenschajft nicht neue, gleichberechtigte Genossen, sondern Lohnarbeiter aulfnahmen. Durch diesen Gruppenegoismus wurden die Genossenschaften in kapitalistische Unternchmu'ngen.mit mchreren Inhabern verwandelt. Der einzige Verjucki, eine and ne Organisotionsiform zu finden, die diesen Umwandlnngsiprozeß unmöglich macht, der von Louis Blanc während der französischen Revolution von 1848 unternommen wurde, wurde gewaltsam unterdrückt. So war die Situation, als der englische GildensozialiSmuS entstand. Gr ist ein neuartiger Versuch der Arvsiterschaift, allmählich, von unten her, die Macht Über die Wirtschaft zu gewinnen. DaS Ziel, die volle Schialisievung, die naturale Gemeinwirtschast, erfordert, daß' die gesamte Produktion planmäßig und an den, realen Bedarf der Volkswirtschaft angelchnt durchgesührt wird. Der Gikdenfotzialismus will einen Produktionszweig nach dem anderen erolbern. Sein Prinzip ist dabei, daß die Gewerkschaft, bisher nur eine Schützorganisation, nun zur Eigenproduktion übergeht. Die Gewerkschaft gründet, mr es grob zu sagen, P-roduktivgenossenschasten. Dieise sind nun aber.— und das ist der springende PuM — nicht mehr einzelne, auf sich gestellte, selbständige Betriebe, sondern Organe der Gewerkschaft, die in dieser Funktion der Eigenproduktion Gilde genannt wird. Der einzelne Arbeiter der Genossenschaft ist ihr Angestellter, und nur als Mitglied der Gewerkschaft auch Inhaber wie jedes andere Mitglied der Gewerkschaft. Er erhält also über seinen Lohn hinaus keine Dividende. Allerdings ist er besser gestellt als die Arbeiter in privaten Unternehmen, weil er zum Beispiel bei den englischen Bangilden die Lago, in denen er infolge Krankheit ober schlechten Wetters nicht arbeiten kann, bezahlt erhält. Alle Kooperativen der betreffenden Gewerkschaft bilden so als deren Organe eine gemeinsame Einheit: Überschüsse und Defizite Werden in der Zentralkasse ausgeglichen. Der Reinertrag wird nicht durch Auszahlung an einzelne zersplittert, sondern kann, da er in den Händen der Gewerkschaft, die die gesamte Arbeiterschaft repräsentiert, verbleibt, zum weiteren Ausbau dieses Systems sozialistischer Betriebe dienen. Die Möglichkeit der Transmutation ist, abgesehen davon, 'daß jeder Grund dafür entfällt, ausgeschlossen. Die Ergab niste dieses Systems in England waren gleich im Aichang überaus günstig. So stellte sich schon bei der Fertigstellung der ersten für die Gemeinde Bentley-Wiih-Arksey in vier Monat nt errichteten Häuser heraus, daß sie nicht ganz 760 Pfund kosteten, was gegenüber den privaten Danunternehmungen eine Ersparnis von 200 Pfund bedeutete. Woher dies rührt, geht aus dem Bericht eines Privatunternehmers hervor, der sich eingehend mit den englischen Baugilden beschäftigte und scstsiellte, daß bei Gilbend anten der einzelne Arbeiter bis zu doppelt soviel Steine an einxm Tag legt, wie als Arbeiter eines kapitalistischen Unternehmens. Das Bewußtsein, im Aufträge der Arbei'.etschajst und also für sich selbst tätig zu sein, erweckt eine ganz andere Bezichung zur Arbeit. 2. In Palästina ist die Arbeiterschaft ohnehin seit langem der hauptsächlichste Träger der national e n K o l o u i s a t i o n s w e r k e 8. Ohnehin bestennt sich ihre weitaus überwiegende Majorität zum konstrulktiven und \ ausbauenden Sozialismus. Ans dem Lande hatte sie in den Arbeitersiedlungen, wie Kwnzoch und Mofchawe owdim, schon lange ein System gefunden, nm unter der Parole „Eigenproduktion" zu eigener und selbständiger Kolonisationsavbeit M gelangen. Um so wichtiger war es für sie, dieses nach der -industriellen Seite hin zu ergänzen, um auch.in der StM ihre Prinzipien durchsetzen zu können. Dies geschah durch die Gründung des Misrad l'awodath z ibu ri o th webinj an, dem Ttzmt für öffentliche und Banarbeiten. Während aber die englischen Baugilden aus der Theorie heraus entstanden, erwuchs die palästinensische Baugilde, wie so vieles in Palästina, aus der Not. Die dritte Alijah war ins Land gekommen, man hatte die Kwnzoth bis zur letzten denkbaren Möglichkeit aufgefüllt, neue Siedlungen konnten nicht mehr in Angriff genommen werden. Arbeitslosigkeit und Krise standen vor der Tür, und wieder siel der Arbeiterschaft die Aufgabe zu, für die Unterbringung der neuen Chaluzim Sorge zu tragen. Da übernahm die Histadruth klalith, die gemeinsame gewerkschaftliche Organisation aller jüdischen Arbeiter in Palästina, einen Regierungsauftrag auf den Bau von vier Chausseen (Liberias—Zemach, Liberias—Tabde, Afule—Nazareth und Haifa—Djedah) auf eigenes-Risiko. Daß die Gildenbewegung sowohl in England als auch in Palästina mit dem Bauwesen beginnt, rührt daher, daß bei ihm das Verhältnis vom sixiven zum variablen Kapital besonders günstig ist. Beim B a u g e w e rbe spielen die eigentlichen Produktionsmittel, Maschinen und technische Bchelse, im Verhältnis zu dem für Löhne usw. nötigen Kapitalien eine geringe Rolle. Neue Betriebe können daher von den Genosten mit verhältnismäßig geringen Kapitalsaustvendungen eingerichtet werden. Diese erste, durch die Kwischim (Straßenbauten) gekennzeichnete Periode des Misrad stellte an den Opfermut der Arbeiter gewaltige Anforderungen. Einmal handelte es sich zum überwiegenden Teil um ungelernte Arbeiter, die sich erst gemeinsam zu qualifizierten Arbeitern ausbilden mußten. Das hatte bei der Schwere der Arbeit, dem heißen Klima, der Ungewohntheit schwerer körperlicher Arbeit überhaupt für die jungen Menschen ungeahnte Anstrengungen zur Folge. Andererseits wurden die Arbeiten erst nach der Uebernahme durch die Regierung bezahlt, und, da das palästinensische Kreditsystem noch sehr im argen liegt — und datnals, vor der Gründung der Arbeitevbank, für den Misrad noch mehr als heute—, so waren anfänglich kaum die Gelder vorhanden, die notwendig waren, das Leben der 2000 Arbeiter auch nur unter den dürftigsten Bedingungen zu fristen. Unter unerhörten Leiden wurde diese Periode überwunden. Das Ergebnis war, daß der Misrad zu dem weitaus größten Unternehmen -des Landes geworden war, das 2000 gut auSgebildet^ Arbeiter beschäftigte. Als die Chausseebauten sich ihrem Endzuneigten, begann der Misrad seine zweite Periode, den Häuserbau. „B inj an" war die Losung. Und wieder waren die Chawerim gezwungen, das neue und zukunftsreiche Unternehmen mit ihren Leiden zu erhalten. Denn, der Bau ist ein schon viel komplizierteres und spezialisierteres Gewerbe. Vor allem können hier auch nicht größere Arbeitergruppen beschäftigt werden, sondern die Arbeit verteilt sich auf kleinere Gruppen, die selbständig Vorgehen müssen. Die Umstellung von 2000 Chausseearbeitern zu 2000 Bauarbeitern war'wiederum nur durch die Hingäbe und Disziplin der Chaluzim möglich.?lber auch dies gelang. Und selbst als der Baumarkt, der infolge der mit übertriebenen Hoffnungen und im Verhältnis zur landwirtschaftlichen Kolonisation in zu großem Maße begonnenen städtischen Kolonisation in sehr weitem Nahmen sich entwickelt hatte, übersättigt war, als Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit von drei Tagen und selbst einem Tage in der Woche einsetzten, konnte diese Krise den Misrad nicht zu Fall bringen. Heute ist aus dem Misrad die vo-n der Regierung bestätigte Genossenschaft auf Aktien Solelboneh geworden. Sie, das größte Unternehmen, geht heute daran, sich die verwandten Industriezweige, wie Steiitbruch. Ziegelei usw., anzugliedern. Sie hat so die Möglichkeit, Tausenden von jüdischen Arbeitern Beschäftigung zu bieten. Ebenso wie das System der Arbeitersiedlungen in der Landwirtschaft, ist Solelboneh in der Stadt der wichtigste Stützpunkt des zionistischen Siedlungswerkes geworden. Während schon heute in -den privaten Baunnternehmungen sich eine Tendenz zur Verdrängung der jüdischen Arbeit durch arabische bemerkbar macht, ist das Organ der Arbeiterschaft der wirklich zuverlässige Träger des nationalen Siedlungswerkes. Darüber hinaus bildet er einen wichtigen sozialen Faktor. Er ähnelt in seinem Aufbau den englischen Bangilden. Auch bei ihm sind die eing einen Betriebe keine selbständigen Wirtschaftseinheiten. Nicht nur, daß die Beschaffung der Rohmaterialien zentral evsolgt, es bestchen auch Mmachungen zwischen der Zentrale und ihren Filialen, nach denen ein bestimmter Teil der Einnahmen — je nach den örtlichen Unterhaltskosten, der Art der Aribeit usw. verschieden — in die Zentralkasie fließen, ebenso wie 75 Prozent der Gewinne, die auf unverschuldet günstigen Resultaten der Untergruppen beruhen. So bildet er eine neu? soziale Form sui generis. Natürlich ist die Organisation des Solelboneh noch nicht ideal. Di« letzte Konferenz hat an verschiedenen Einzelheiten starke Kritik geübt. So müßten viele Fertigfabrikate nicht ge« > kauft, sondern in eigenen Betrieben für Tischlerei, Metallarbeit, Installation, Färberei usw. hergestellt werden. Nicht nur würde -dadurch die Bilanz verbessert und die Wirkungssphäre vergrößert werden, sondern es liegt auch in der Richtung des Prinzips des Solelboneh, immer weiter zur Eigenproduktion überzugehen. Auch der Einkauf der Materialien erfolgt nicht planmäßig genug, oft im letzten AugeMick, und führt dazu, daß der Solelboneh häufig von den Kaufteuten übersteuert wird. Dieser Einkauf müßte überhaupt viel mehr im Anschluß an den Konsumverein H a ma s chbir erfolgen. Aber diese ttnd andere kritische Einwände können uns die Freude nicht trüben, daß es der Arbeiterschaft i gelungen ist, überhaupt dieses stolze Gebäude zu errichten. Vorbereitung eines große« Bodevianss. Jerusalem, 13. August. Schon während der letzten Jahre-, hat das Direktorium des Keren Kajemeth mit immer größerer Konsequenz die Politik verfolgt, neuen Boden in möglichst großen und geschlossenen Komplexen zu erwerben. Teirn diese Methode hat sich nach den bisherigen Erfahrungen in kolonisatorischer Hinsicht als ökonomisch und sonst zweckentsprechend am besten bewährt. Durch das Gutachten des amerikanischen Sachverständigen Prof. M e a d, der im Herbst 1923 Palästina bereistefand diese Politik ihre Bestätigung. Nunmehr schreitet der Keren Kajemeth" — in Uebereinstimmung mit der Zionistischen Exekutive — wieder zu einem größeren Bodenkauf. Ein so wichtiger Schritt kann natürlich nicht überhastet werden, sondern verlangt entsprechende Vorbereitungen. Man muß zunächst durch Gutachter von Sachverständigen feststellen, daß der Boden in jeder' Hinsicht für die jüdische Kolonisation geeignet und daß er preiswert ist. Vor allem soll der neue Bodeir sich w-omöglich an Flächet: anschließen, die schon in jüdischem Besitz und von Juden besiedelt sind. Dann hat sich die Untersuchung sowohl auf die Prüfung der Qualität des Bodens und seiner Eignung für die verschiedenen landwirtsch aftlichen Kulturen zu erstrecken, wie attch auf seilten gesundheitlichen Zustaud und das Ausmaß der nötigen Drainage oder sonstigen Sanierungsarbeiten. Schließlich gilt es, kn dem Komplex . geeignete Standorte für die Anlage der künftigen Kolonien zu ermitteln und zu prüfen, ob sich durch Wegebauten ihr bequemer Anschluß an Eisenbahn und Landstraße und somit die günstige Verbindung mit den wichtigen Städten ves Landes erzielen läßt. Dttrch die Kooperation der Bodenabteilung. des Jüdischen Nationalfonds mit dem Landwirtschastsveparteprent der Palestine Zionist Executive ist die Gewähr geboten, daß ein solcher Bodeuerwerbwie er für nahe Zukunft m Aussicht genommen ist, vor dem Urteil der jüdischen Oeffentlichkeit bestehen wird. * Hiezu nieldet die Palästinensische Telegraphen-Agentur: i -Der Jüdische Nationalfonds hat eine Fläche von 55.000 Dunam Land nicht weit von der Ebene Jisroel käuflich erworben. Es werden außerdem .Verhandlungen zwecks Kaufes weiterer 44.000 DunaM Landes in demselben Distritt gepflogen. Bodenlauf in Machueh Jehuda. In dev Jemenitensiedlung Mach n eh Jehulda, die von dem Territorium^ der großen Kolonie P e t a ch T!i k w a bloß 86 Dunam. ein* nahm, sollen nunmehr, abschließend au Peiach TNoah, einige hundert Dnnam zngskauft werden. Dies wird die Evstarikung der bisher sehr beengten IementtenlsiMung ermöglichvtt. Von den sechzig Familien' der SiMung leben nur 44 in Häussern, während sich die übrigen mit einer Baracke begnügeu müssen; nur 50 Familien verfügen über ein SÄckchen Land,, -«in--" zwar 20 über je zivei Dnnaim und 30 gar nur, über je ein Dinmm. Da es bei den Kolonisten von Petach Dikwa nur Saisonarbeit gibt und bst auch diese ansblich, kitten. die Jemeniten große Not. Denn ihre eigenen kleinen Partzellen konnten sie nicht ernähren. Nun sollen diese auf etwa zehn Dunam erweitert werden, was — bei iutenisiver Kvltur — e'ne genügende Basis füreine londwirtischaftliche EMentz bietet. Die Frage der Bergröherung der alten Kolonien. Neben den jüdischen Avbeiterintmigranten, deren landwirtschaftliche Ansivdlung in Palästina ausschließlich auf Nationalfondsboden mit Hilfe des Keren Hajessod' erfolgt und nur auf diesem Wege möglich ist, kommt neuerdings ein Element ins Land, das über g e n ü g e n d K a pit a l verfügt, um sich unabhängig, in den alten Kolonien an^ustedeln. Es besteht jedoch -die Schwierigkeit, daß es dort wenig freien und ltnbebauten Boden gibt. Dieser Bvdenmangel hat nun eine BÄvegung der „Hitachduth Haikarim" (des Bauernverbandes) ausgelüst, die anstrebt, B odenslächen, angrenß-end an die bestehenden Kolonien, zu erwerben und so eine Zahl sener Einwanderer heranzuziehen, welche genügettd Mittel haben, um sich als Kolonisten ni-ederzulassen. Die Palestine Land Deve« iop-uent Contpanh erwägt einen Vorschlag, um gemeinsam mit dem Bauernverband und anderen interessierten Gruppen df: kultivierbave Fläche der bestehenden Kolonien durch Zu« fmif zu vergrößern, damit hier neue Ansiedler Fuß fasse» körnen. Die Entschuldung der Emekboden. Aus Jerusalem wird gemeldet: Der 23. August ist für das Hailptoureau deS Keren K a j e m e t h in Jerusalem ein Schicksals tag. Den» da gilt es nun schon seit Jahren, eine Rate des Lösegeldes zu erlegen, das der große Emekkauf voin April 1921 unserem VglkSschai) auferlegt hat. Die 46.000 Dunam der Komplexe N o ij a I a I und Nuris mußten mit Hypotheken belastet werden, die nur allmählich, nach Maßgabe der Schuldtilgung, ihre Löschung finden. Mit der. diesjährigen Zahlung von 3 7.0 0 0 Pfund kommt nun die Hypochek vom letzten Stück des Nahalalkoniplexes, das ist die Fläche des vormaligen Mal ul, in Wegfall. Ebenso wird nach Tilgung, der näMten drei Jahresraten' die Hypothekenschuld von den entsprechenden Te'ustücken des Nauriskomplexes gelöscht werden. Dann werden die Cluekböden im vollen Sinne des Wortes frei und Eigentum des jüdischen Volkes geworden sein. Sir Herbert Samuel kehrt am 3. September nach Palästina zurück. Sir Herbert Samuel, der Olberkommissar für Palästina, der jetzt seinen Ferienaufenthalt in der Schweiz verbringt, hat mrtgeMt, daß er am 3. September nach Palästina zurückkehten wird, um seine Amtspflichien wieder zu