Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1982 (21.8.1924)
- Date
- 1924-08-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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•F> V <*tV1’ ''*""t* '» V =iS 1 " „M‘ t-^'VÄAk^^''*6 W*i W*’?'*? *$5*1 i¥^ ' Sette 4 Wen, DomreMag Kaffee. Wer von euch weiß denn, wie Kaffee ergentltch schmecken «utz, wenn irr ihn noch me in den schwarzen ZiegenhaaHelten der Beduinen geschlürft hat? Schlürfen mutz man ihn — trinken tun ihn höchstens die Kaffeesachsen. * Wenn, die Steppe blüht, dann ziehen wir hinaus. Weit da draußen liegen die Zelte unserer Freunde. Endlich können wir absteigen und uns nach vielen Grüßen auf dem schäbigen Teppich niederllassen. Auf einer kleinen Tonfeuerstelle glühen die Holzkohlen in der Asche. Schnell werden aus der eisernen Pfanne die Bühnen gebrannt, bis sie krachen, sich röten' und leicht zu rauchen anfangen. Nur die Europäer nehmen gebrannten Kaffee, der schon sein Aroma verloren hat. Aber schwarz werden dürfen die Bohnen bei Leibe nicht. Dann «müssen die Bohnen abkühlen und werden in einem Holzmörscr zu groben Pulver zerstoßen. In der Zwischenzeit ist neues Wasser gekocht worden, das Pulver wird hineingeschütter und leicht gekocht. Feinschmecker fügen noch einige zerstoßene Kardamonkörner hinzu. Ja, das Kaffeekochen bei den Beduinen ist eine Feierlichkeit. wie der Teekultus in Ostasien. Auch er hat se'm§ .besonderen Formen. Kein Besuch ist möglich, ohne daß Kaffee erscheint; aus dem Wann und Wie kann der Besucher die Gefühle seines Wirtes schätzen, der Wirt aber die Lebensart seines Gastes. Endlich werden die kleinen Eierbecherschälen gereicht und voll Behagen schlürfen wir den kochendheißen, bitteren Trank. Vielmals werden uns die Taßchen gereicht, immer nur wenige Tropfen,, während die Kupferkanne im glimmenden Kamelnnst gewärmt wirs. Herrte roch ich den frischgebrannten Kaffee und viele Bilder zogen an mir vorbei. Unter mir glänzt der Tigris, den die alte wackelige Schiffsbrücke überspannt. Alles drängt sich über diese morschen Bretter. Bauern, die von Nebbi Junis her ihre Früchte auf den Markt bringen, langzöpfig^ Beduinen mit Ziegen uni? Schafen. LastkamÄe drängen sich durch die Menge und sperren durch ihr störrisches Scheuen den Verkehr. Das ganze Leben «es Orients spielt sich hier ab und gleich einem Riesenmaul frißt das große Stadttor alles in sich hinein. - In dem Mossuler Kaffeehaus sitzen um uns, ungerührt von allem, Araber, Kurden, Türken, reiche und arme, denn nur der Orient ist wirklich demokratisch. Ein alter Scheich läßt mir einen Kaffee reichen, voll Freude den Europäer dort zu.scheu ünd als ich gut arabisch danke — da ist die Freude doppelt groß. Unten malt die grelle Sonne Kringel im Fluße. Einige Monate früher war es anders. Müde krochen unsere Pferde die steilen kurdischen Berge hinan. Böse pfiff der eWe'Wind über die kahlen' Kämme — ich aber war zufrieden, denn noch heute mutzten wir unser Ziel erreichen. Nur noch"einen Paß' und von der Höhe mußten wir Suleimanije sHen,' Qben auf der Höhe stand eine steinerne Unterkunfts« Wie. Wer weiß,- wer sie-sich zum Schutze gebaut hatte. Möge Allah ihn und seine Kindeskinder segnen, wie ich es getan habe, i^nn in seiner Hütte fand ich Schutz und — Kaffee. Einige kurdische Karawanenileule waren dort untergeschlüpft uwd wärmten sich an einen: Armen Feuer. Aus meinem großen, unerschöpflichen R-eisesack erschienen die Gerätschaften Und bald kreiste unter Dankgemurmel das kleine Schälchen. Oh, du Mönch, der du den Labetrank entdeckt haben sollst — bist du schon in die Reihe der Heiligen gerückt? Draußen klappern die Hufe der Tragtiere und mein Kamerad meldet sich: ' , „Haben Sie noch etwas von dem Gesöff?" Oh, du Kulturloser! Ja, beim Militär da brüllte der Unteroffizier „Aufflehen, rrrraustreten, zum Kaffecholen! Ans allen Zimmern trabte es und in den großen Kesseln kochte Lin§i ölige, braune Flüssigkeit, die sich Kaffee nannte. Siehst ’ du. mein Sohn, das ist ein Gesöff. Wenn du aber in Europa einmal Kaffee trinken willst, dann 'mach: dich auf und pilgere nach Wien. Paul B o r ch a r d t. Wiener Movgenrettung. Mitteilungen aus dem Publikum, üedy PisK geb Lungraf Dr. Siegfried Pltfsttthes Vermählte Wien, 14. August 1924 IX. Frankgasse 10 BLUT* FRISCH ri. rk>«B M M 1888 Seefische SEELACHS K 12.000 \ KABELJAU K 14.000 (SEESCHUX) » Ui „NORDSEE“ ohne Zuwage Sie BrÄpreiserMlE. Mit dem gestrigen Tage haben dis größten Brotfabriken iOcst.'rreichs den Brotpreis, um 200 K. erhöht. Der Preis für den Normal'laib aus diesen'Betrieben beträgt nunmehr 8000 Kronen. Somit hat sich der Laib Brot in den letzten Wochen insgesamt um 1000 K. verteuert. Dagegm ist zu konstatieren, daß zahlreiche klein: Bäckermeister sogar h ö h e r g c w i ch t ige s Brot als das der igroßm Fäbriken in defelben Mischung zu niedrigen Preisen verkaufen. Hier ergibt sich nun die eigentümliche Erscheinung, daß die infolge ihres großen Absatzes sonst prvisdrückender Fabriken das Niveau der Preise innerhalb der nunmehr er- -nüch.ichwn freien Konkurrenz hinanffchrauben wollen. Die - Erhöhung wird mit dem Steigen der Preise für Mehrprodukte infolge -der ungünstigen Wetternte motiviert. Wie wir schon des öfteren hingewiesen haben, sind aber die Katastrophenmeldungen über den . Ausfall der Wölternte übertrieben und tendenziös gewesen. Wahr ist, daß die Getreide- und Mchlpreife fest sind und sich nur mäßig anfwärtsbeweßem Merkwürdig ist, daß die großen Fäbriken, die doch Mehl billiger und in größeren Quantitäten Ankäufen können als die kleinen Erzeuger, mit der Preiserhöhung vorangehen. Die Ankündigung der PreisPrüftmgLstelle betreffs Revision Ler Kalkulation in den Fabriken scheinen eben nicht sehr abschreckend gewirkt zu haben. Wahrscheinlich wollen die grotzey Betriebe die porgefchrieben: PreisaDinhigung in den Schaufenstern ihrer Filialen schon zum erhöhen Prc'w a'ugu dmcMhren taffen. ZchWe eines AserMtige«. Zwei Personen fchLver verletzt. ^n der Triestcrstraße haben der Holzmeister Gustav G ruber und die Eheleute Fritz Mb Elisabeth Spiro ihre Wohnungen. Spiro hatte in der letzten Zeit wiederholte Austritte mit seiner Frau, da er ihr vorwarf, daß. sie ihm untreu sei und mit Gr über gehe. Gestern gegen halb 9 llhr früh, als ebsu Gruber mit Frau Spiro im Hofe des Hauses stand, trat plötzlich Fritz Spiro aus einer Tür und gab rasch aufeinanderfolgend gegen die beiden mehrere Schüsse aus einer Browningpistole ab, die sie schwer verletzten. Parteien fanden Elisabeth Spiro im .Hofe liegend, während sich Grnbrr in seine Wohnung geschleppt hatte. Beide wnrden in das Spital überführt. Der Täter stellte sich selbst der Behörde. Ler Selbstmord Ir. Hedenisgr. Der Selbstmord Dr. Hedeniggs wird noch den Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung bilden. Nach dem Ableben Dr. Hedrniggs wurde sofort die Staatsanwaltschaft verstänldigt, die nun die gerichtliche Obduktion anordnen wild und auch eine Untvrsnchung ein geleitet hat, ob nicht s r eindes. Verschulden durch Vernachläsjigllng der pflichtgemäßen Obsorge vorliegt. Zur Feststellung des Tatbestandes hat sich- . bereits gestern eine polizeiliche Kommission »im GarnisonAsPiial eingefunden, die einen Loikalaugenschein vor nahm und die in die Angelegenheit verwickelten Peponen eiwvgvnahm. Dr. Hedenitzg sollte nach seiner Genchung dem Landesgericht überstellt werden. Das Wetter. Gestern nachmittags gab es plötzlich. Aufheiterung und Tempecaturzunahme. Die Voraussage kündigt eine mäßige Wetterbesserung an, deren Bestand nicht gesichert ist. Schwere Unwetterschäden in England. London, 2l). August. Wie über die französische Nordküste ist auch über den größten Teil von England ein furchtbares Unwetter niedergegangen. Ganze Landstriche sind durch Hagelschlag verwüstet worden. Au der Küste wurden zahlreiche Hafenanlagen schwer beschädigt. Durch Blitzschlag ist eine ganze Anzahl Häuser niedergebrannt. Dre Ueberschwemmungskatnstrp-he in Mitteldeutschland. Halle et. d. Saale, 20. August. Die Hochwasserkatastcophe in Mitteldeutschland greift immer weiter um sich. Ganze Landstriche in der Gegend von Magdeburg bilden einen vielen Kilometer weiten See, in dem das abgeerntet« Getreide herumschwimmt. Die Bauern stehen teilweise bis zur Brust im Wasser, um die Garben herauszusischen. Die ganze Kartoffelernte ist vernichtet. Zahlreiches totes Vieh schwimmt ans dem Wasser. Crztehungs- und BildünaSarbeit'«vnst durchfühhende Meister» lehren statt. Die Berufseignunp wird auf Grund ärztlicher und getverblich-fachrnännifchsr Gutachten festgestellt. Die Tätigkeit der rDerufSberatumts. und DehrstellenveMittluyaSstellen der Handelskammer erstreckt sich,zunächst auf Wien und. Nieder» österreich. Es sind derzeit in Wien fünf solche Stellen ick Betrieb. und zwar: 1. Bez . , Stubenring 8—10, täglich von 8 bis L Uhr; 1. Bez., Wollzeile 7 (nur für weibliche Jugendliche), Montag. Mittwoch und Freitag von ö bis 7 Uhr; 6. Dez., Hirschengaffe 9, täglich von 9 bis 2 Uhr; 7. Bez., Kcriserstraße Nr. 92, Montag, Mittwoch Md Freitag von 6 bis 7 Uhr; 9. Bez., Althangasse 61, Montag. Mittwoch und Freitag von 6 bis 7 Uhr. * Pelzwaren um 15V Millionen gestohlen. Gestern wurde bei dem Pelzhändler Adolf Bories, Große Schiffgasse 24, ein Einbruch verüöi. Gestohlen wurden Pelzwaren im Gesamtwert von 160 Millionen Kronen. * Eine seltene Naturerscheinung. Samstag zwischen 10 und 11 Uhr nachts zog über Baden, aus Nordost kommend, über den Kirchenplatz ein nach Milliarden zählender Schwarm von Insekten. Die Passanten stoben enffeht ob des unge» wohnten Schauspiels auseinander. Der riesige Jnfektenschwarm waren Eintagsfliegen (Ephemera Vulgata), ein Insekt, welcheim Hochsommer nur in der. Nähe von Gewässern in den Abendstunden zu sehen ist; da seine Mundwerkzeuge stark der-. kümmert sind, lebt es nur Stunden hindurch. Die Zahl der Insekten war so groß, daß sw wie Schneeflocken vom Htmmei . fielen und einige Zentimeter hoch den Erdboden bedeckten. * Acht Soldaten in der Warthe ertrunken. Bei den Polnffchen Manövern, die in Posen abgchalten wurden, versuchten elf Soldaten des 67. Infanterie-Regiments die Warthe zu durchschwimmen. Es kamen jedoch nur drei Soldaten an das andere User. Die übrigen acht sind ertrunken. * Die Czernowitzer „Ostjüdische Zeitung" verboten. Aus Czernowitz wird uns gemeldet: Die Regierung hat das Erscheinen der von Dr..Mayer Ebner in Czernowrtz heväuSgegebenen „Ostjüidischen Zeitung" verboten. Das Verbot erfolgte im Zusammenhang mit einer gegen den Redakteur Dr. Mayer Ebner wagen Angriffe gegen die Staatsgewalt erhobenen Anklage, da sie „L^tjüdtsche Zeitung" der Regierung Vorlvarf, sie unternehme keine Schritte, um antijüdische Exzesse zu verhüten. Die Verhandlung gegen. Dr. Ebner soll vor einem Kriegsgericht stattfinden, da die Bttkowina zu den/unter - den Belagerungszustand gestellten Territorien gehört. * Fahnenweihe der .Schomrim" in Nove Mesto u. B. Am 17. d. fand die feierliche Fahnenweihe der Schomrim in Nove Mefto n. V. statt. Der ganze Ort war auf. Der „Schomer' in Nove Mesto ist der jüngste ^der Slowakei und zählt schon 160 auSübertoe Mitglieder. Der Obmann, Herr Falusz, sowie feine Adjutanten haben eine Riesenarbeit geleistet. Grundprinzip: Zucht und Ordnuwg, ferner körperliche Ertüchtigung. Jetzt wird mit der Kulturarbeit begönnet:. Der Festzug. an dem sich die Einwohnersckaft des ganzen Städtchens beteiligt, beginnt überpünktlich, da sich am blauen Himmel unheimliche Wolken zeigen. Stramm marschieren Schomrim und Schomroth durch die Stadt, bewundert von der gesamten Bevölkerung. Die Schomrim der größeren Orte der Slowakei sind vollzählig erschienen, Ebenso eine Mordnung des Makkabäa au- Bratislava und des ffchechffchen Skant aus Ungarisch- Broid. Am Sportplatz hält Rabbiner iß eine marktge hebräische Ansprache. Nach einer Rede des Kültusvorstchers Wister wird die prachtvolle blau-weiße Fahne entüüllt und die „Hatikwah" angestimmt, worauf die stramme Desilierüng. der Nöde Mestoer Schomrim vor der neuen Fahne folgt. Dr. R. S. * Courths-Mahler Konkurrenz. Der Dichterin des denk-' schen Volkes Mjchen Swmemünde und Brünn ist in letzterer-- Stadt gefährliche Konkurrenz erständen. In der. Zeitschrift'' ,,Elite" lesen wir in einem Aufsatz „Aus nach Grado" — folgende herzerquickende Sätze: „Leise schlingt er den AM um vhten Nacken und zieht sie zu sich heran. Eng umschlungen int ' ften Taumel der neuen Liebe blicken sie hercnts auf das eud-' er . Wien, 21. August. * Pcrsonalngchricht. Der in weiten Kreisen geschätzte Arzt Herr Dr. Siegfried Plafchkes hat sich mit Frau Hedy P i s k. gebovenen Lengraf, vermählt. * Hofrat Engelsmann. IDer Bundespräsident hat den Regierungsrat im BundeskMzleramt Gabriel Engels* mann taxfrei den Titel eines Hof rate 3 verliehen. * 70. Geburtstag des Universitätsprofessors Dr. M. Massak. Am 20. d: feierte der Lehrer des Römischen Rechtes an der Wiener Universität, Prafessor Dr. Moritz Wlassak, seinen 70. Geburtstag. Wlassak gilt als einer der hervorragetwstett Gelehrten auf dem Gebiet der römischen Rechtswissenschaft und besonders seine Forschungen und Beröfftntlichungen über den römischen Zivi'lprozeß sind von größtem wissenschaftlichen Wert. * Das Verschwinden der Käthe Schuster aufgeklärt. Die 21jährige Käthe-Schuster aus Bayern hätte, wte 'berschtet, hier am 16.. d. am Westbahnhof eintreffen sollen, um eine Stelle anzutreten. Da sie sich nicht meldete, wurde für ihre . Auffindung eine Belohnung von drei Millionen ausgejetzt. Nunmehr traf ein Brief des' Mädchens aus München etn. in dein die Säntstcr mitteilt, daß sie gar nicht nach Wie:: gefahrett fei, sondern in München emen Posten angetreten habe. * Nicht aufspringen. Gestern nachmittags wollte am Kärntnerring die Private Karoline. B vbitz auf einen fahrenden Straßenbahnzug der Linie 66 allffprmgcn und geriet dabei unter die Schutzvorrichtung. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde m das Sprtal gebracht. * Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung der Handelskammer. Auf Grund amtlicher Erhebungen über die wirtschaftlichen Verhältnisse und den Bedarf an Lehrlingen in den einzelnen gewerblichen Berufen fipdet in den Berufsberatungs- Uvd Lehrst-elkettvermittlungsstellen' der Handelskammer etntz. sachgemäße gewerbliche. BeruMepatttng Md die Zuweisung von geeigneten JugeMichen - ist' vörtra-uettswürdiae und ihre lose Wasser. Dort im Dunkel spiegelt sich der Strand mit sttnen Kabinen und Zelten; dort hckben sie sich das erstemal ge- - . .. --- — „Und als r zu tanzen. Tango . . . Vann tn oer „reu , »uv ,chaukelten st-' dahin über das Meer. Er füllte die Gläser mit perlendem Wein. Sie > '.ranken auf frohe, selige, dauernde Brüderschaft! Heiß rollt es > durch die Adern, sie beugt ihr Köpfchen zurück und ihre Lippen 1 veretnrgen sich zum ersten Mß. . . Diskret dreht sich der Barkenführer zur Seite und senkt das Ruder in das rauschende silberglänzende Meer ..." — Der neue deutsche Dichter heißt I, T. Boxlicek, nicht etwa Courths-Mahler. * Mit der Flugmaschine zum Markt. Die Londoner i^amen haben von jeher eine große Vorliebe dafür, ihre Einkäufe in Paris zu machen. Während diese Bevorzugung der^ franMschen Waren ftüher nur mit zettraübenden Reisen durchgeführt werden konnte, ist eS fetzt möglich. foMagen nach Parts zu fahren, dort Belforgungen zu machen und äbettds wieder zurück zu fein. Diese ,Mavktflüge" scheinen sich großer Beliebtheit bei den Englünldevinnen zu evfteüen'. Der Luftexpreß, der morgens von London nach Paris geht, hat durchschnittlich melhr weibliche Passagiere als männttche. Bei der qbeMichen Rückkehr fällt es dem Flugzeugführer meistens schwer, oft unendliche' Menge von Paketen -u verstauen, di« die Damen znvückbvingen. Bereiue, Vorträge nnd Versammlungsn. Z e i r e M i S r a ch i. Sonntag den 21. d. Ausflug nach Mattersdvrf und Sauerbrunn. Besichtigung der jüdischen Sehenswürdigkeiten in Mattersdörf und Teilnalnue an der Misrachi-Akadomie in Sauerbmnn. (Mttwirkeude: Oberkantor Alte r. R e t f e n m a u n, W. S i l b e r b e r g, Regisseur der Wilnaer-Truppe, Samuel Schwager u. a.). Nähere Auskünfte im Misrgchi-Bmeau, 2. Bez., Praterstraße 43, Telephon Nr, 40-4-91. Gäste willkommen! — Z w e ck v erb a n b bet. zionistischen I n g e n d g r u p p en O e st e r r e i ch S. Heute, */,8 tthr abends, Sitzung in der Volksbibliothek Zion, 2. Bez., Glockengasse 30. —Zionistische I u g e N dgruppeLeopoldstadt. Heute, V<8 Uhr abends, Zionistikakurs im Lokale der BezirkSseftion, 2. Bez., Taborstraße 20a. — Z i o n i st i s ch e M i t t e l s ch ü l e r vt r s in i g u n g. Sämtliche in Wien weilenden Mitglieder werden ersucht, sich. Dienstag den 26. d. um V,8 Uhr abends zuverlässig int Landcskomitee, 2. Bez., Tcchorstraße 20», etnznstnden. Urania. Der eingeschränkte Sommerbetrieb der Urania iUrania-Filme im Großen Saale) geht mit dieser Woche zu Ende. Von Sonntag den 24. b. an finden wieder Vorträge aller Arten in sämtlichen Sälen des Uraniagebäudes statt. Vortragsprogramm für Sonntag den 24. d.r '/,3 Uhr (Großer, Saal): Urania-Film: Im Lande der Renntiere. */,3 Uhr lKleiner Saal) : JuleS Vernes Fahrten ins Weltall. Uhr (Kleiner Saal): Der Großglockner und fein Gebiet. 5 Uhr (Großer Saal); Urania-Film:Aftikanischo Jagdabenteuer. ^,8 Uhr (Großer Saal): Unser Salzkammergut. Vortrag mit Lichtbildern, Musik und Gesang. Am Lesepult: . Direktor Karl I ä g e r. '/, Uhr (Kleiner Saal): Op'ernkonzert l. , Die Äeckmeniblcchtrr. ' .