Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1981 (20.8.1924)
- Date
- 1924-08-20
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. ig8f __ __Wien. Mittwoch ' , „ _Wiener Morgenzeitung. Sie Tragödie in Margareten. Zer Schirßgegen dm Wüstling. Die ' 22jährige Klaviertischl-erg-ehilfensgattin Süttta Fwatzl hat vorgestern'-den 43jährigen verheirateten Zuckerbäcker Adolf Fürtinger. 6. Bez., S: ebenbrunnenplatz 5, durch einen Revolverschuß schwer verletzt. Anna Zwatzl, die Tochter eines Schneidermeisters, ist seit März d. I. mit dem 27jährigen Maviertischlergchilsen Franz Zwatzl verheiratet und beide bewohnen in der Diehlgasse 38 eine bescheidene Wohnung. Anna Zwatzl hatte im Jahre 1919 ihren nunmehrigen Gatten kennengelernt und ihn dann im heurigen Frühjahr geheiratet. Sie hätte ihrem Gatten eingestanden, daß sie früher mit dem Fürtinger ein Verhältnis unterhalten habe. Der Bäcker hatte sie als sie im 13. Lebensjahre stand, vergewaltigt und sie dann tzu bewegen verstanden, mit ihm das Verhältnis sortzusetzen. Er redete ihr ein, daß er ledig sei und sie bald heiraten werde. Als sie nun 18 Jchre alt war, bemerkte sie, daß der Mann mit einer ihrer Freundinnen, der 20jährigen Frieda B., die bei den Eltern wohnt, gleichfalls ein Verhältnis anfing und sich van ihr selbst ganz abwandte. Als . beide' Mädchen zusammen kamen, erzählte nun die B. der Zwatzl, daß Fürtinger bereits verheiratet sei. Ganz niedergebrochen, zeigte sich die Zwatzl eine Zeitlang überhaupt nicht, ging dann aber zu Fürtinger und nach einer Aussprache wurde das Verhältnis von ihr aus abgebrochen. In der Zwischenzeit wurde jedoch gegen Fürtinger von seiten der Eltern der B. die Strafanzeige anhängig, daß er das Mädchen gleichfalls durch Gewalt gezwungen hübe, ihm gefügig zu sein. Bei der Verhandlung in erster Instanz erfolgte nun der Freispruch Fürtingers und er erhob darmefhm gegen die B. die Verleumdungsklage. Im Verlaufe der Berufungsverhandlung gegen die B. hatte Fürtinger erklärt, daß die Zeugin Anna Zwatzl eine Lügnerin sei und falsche Aussagen gemacht habe. Daraufhin ließ nun die Zwatzl durch - chren Rechtsanwalt gegen Fürtinger die Klage wegen Ehrenbeleidigung erheben. Als nun vor einigen Tagen diese Verhandlung stattfinden sollte, erschien Plötzlich Fürtinger beim Richter mit einem Dokument, auf dem die Zwatzl und ihre, 19jährige Schwester Emma unterschrieben sind und in dem beide. erklärten, daß sie die Klage zurückzichen. Als die Anna Zwatzl davon erfuhr, erklärte sie, daß sie die Unterschrift nicht auf dieses Dokument gesetzt habe. Nur ihre Schwester Emma sagte aus, daß sie tatsächlich ihre Unterschrift aus das Dokument gesetzt habe. Durch dieses Dokument - wurde jedoch, das Verfahren damals sofort eingestellt. Nach dieser Verhandlung mußte sich die Zwatzl von seiten ihrer Bekannten wiederholt Verspottungen -gefallen lassen, daß sie sich von dem Manne, der ihr das a n g e t a n hatte, habe bestechen lassen und die Mage zurückgezogen habe. Daraufhin faßte sie den Entschluß, entweder' sich selbst etwas anzntun oder dem Päck.crmeister einen D e n? z e t t e l zu geben. Im Laufe der letzten Monate wurde die Frau trotz der fortwährenden Beruhigungen ihres Gatten immer nervöser, da Fürtinger immer wieder ans sie einsprach, so daß ihr Gatte sich entschloß, sie auf das Land zur Erholung zu -schicken. Sie fuhr in das Burgenland ans einige Zeit, hatte jedoch bei dieser Gelegenheit dem Gastwirt, bei dem sie wohnte, eine Pistole e.ntwendet und seither, ohne daß man es wußte, die Waffe bei sich herumgetragen. Montag nachmittags ist sie nun nach ihrer Rückkehr aus dem Burgenlande gemeinsam mit ihrer Schwester Emma mit Fürtinger in einem Gasthause zusammengekommen und hat ihm nahegelegt, ihr doch wenigstens die Advokatenspesen lim Betrage von 790.099 Kronen, die für ihn als wohlhabenden Mann eine Kleinigkeit bedeuten, zu ersetzen, zumal sie ihm dadurch zum Freispruch verholscn habe. Fürtinger habe ihr nun bei dieser Unterredung erklärt, daß er ohne weiteres bereit sei, auf ihre Forderung einzugehen, wenn sie folgende Bedingungen erfülle: Sie selbst müsse das Haus ihres Gatten verlassen, in eine Wohnung ziehen, die er ihr einrichten werde und das Verhältnis mit ihm wieder aus nehmen. Desgleichen müsse auch ihre Freundin, Frieda B., das Elternhaus verlassen und mit in die neue Wohnung ziehen. Weiters müßten alle beide gegen den Vater der B. bei. Gericht aussagen, da die Anzeige gegen ihn wegen Vergewaltigung der B. bei Gericht noch nicht endgültig erledigt ist. Schließlich verlangte der Mann noch von der Zwatzl, daß ihre Schwester Emma ihm gefügig sein müsse. Ueber diese unerhörten Zumutungen des Bäckers empört und durch -den Weingennß im Gasthaus noch mehr erregt, war die Zwatzl dann f-ortgelanfen und erst gegen halb 8 Uhr abends in das Geschäft des Fürtinger gekommen. Nochmals stellte sie ihn zur Rede, er wies sie jedoch brüsk ab. Von Wut gegen den Verführer erfaßt, zog sie den verborgen gehaltenen -Revolver und gab den Schuß ab, der den Mann schwer verletzte. Fürtinger hat eine gichtleidende Frau, die gegenwärtig zur Kur in Pistyan weilt. * Paliistinareise. Der Doppelschraubendaurpfer „Peer Gynt" der Reederei: Viktor Schippe unternimmt vom'4. November bis zum 14. Dezember 1924 eine P a l äst i n a f a h r t, die von'G enua ausgeht und über Alexandrien, Jaffa, Haifa-, Piräus und Taormina nach Genua zurück führt.' Von diesen 40 Tagen werden zirka drei Wochen auf den Besuch aller Schenslwürdigkeiien Palästinas, insbesondere der jüdischen Kolonien verwendet werden. Der Aufenthalt in Palästina ist mit Absicht aus drei Wochen ausgedehnt worden, um das Interesse für -das neue Palästina zu wecken. Die erheblichen Fortschritte, die La-nÄwirtschalst und Industrie in -den' letzten Jahren-gemacht haben, werden ein Beweis für die Tatkraft des jüdischen Volkes fein, und darüber hinaus werden unter anderem auch die hochinteressanten Gebiete in Aegypten, Alexandrien und Kairo besucht werden. Der „Peer Gynt", der vom 8. bis 10. August feine. Probefahrt glänzend bestanden-hat, ist von Fachleuten und der maßgebenden Presse in vielen ausführenden, Artikeln als -eines der schönsten Exkursionsschiffe der Welt bezeichnet worden. Er saßt zirka 320 Passagiere, die in weiten Außenbordkabinen mit freistehenden Betten und fließendem Wasser' beste Unterkunft finden.! Große Gesellschaftsräume bieten den Passagieren das denkbar Möglichste an Bequemlichkeit und Komfort. Eine täglich erscheinende Bordzeätung, die von der Radwstation des Schiffes m:t den neuesten Nachrichten versorgt w:rd, Radiokonzert- und Kinovorführungen ' lverden sich die Unterhaltung der Gäste bestens angelegen sein lassen. Anfragen wegen Teilnahme an der Reise, für die Plätze' inAusive erstklassiger, streng ritueller Verpflegung unter Aufsicht des Hamburger Rab'binats von 1050 Mark an aufwärts schon jetzt belegt werden können, sind zu richten an Jakob Wolf in Fa. Jakob Wolf u. Co., Frankfurt a. M., Sciulsplatz, oder an die Han:buDg-Amer-lk>a-Li-me, Frankfurt a.' M., Kaiserstraße. * Wieder eine Chalnz-Tragödie. Aus Czernowitz berichtet I. T. A.: Der seil einiger Zeit in Czernowitz weilende und auf die Einreiseerlaubnis nach Palästina' wartende Cbaluz Steinberg hat einen Selbstmordversuch verübt,- indem er sich im Garderobenhaus des jüdischen Nationalhauses zu erhängen versuchte. Er wurde rechtzeitig entdeckt und konnte -gerettet werden. Im -Anschlüsse an diesen Fall weisen die Czernowitzer Zeitungen darauf hin, daß alle Mittel ergriffen werden müssen, damit die jungen Chaluzim rechtzeitig das Ziel ihrer Wanderung, Palästina, erreichen. Gegenwäriig befinden sich in Czernowitz nahezu 400 Chaluzim, die ans die Einreise nach Palästina warten. (Wie bekannt, hat sich vor einiger Zeit in Wien ein ähnlicher Fall ereignet;' auch hier warten Chalnziur monatelang auf Einreiseerlaubnis nach Palästina. — (D. Red.) lDle nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Neindorfgasse 42. * Sommer-Näumungsverkauf im Warenhaus Brüder Schiffmann, 2. Bez., Taborstraße 48. Prima Regenmäntel 176.000 K., franz. Wasch-Voile pro Meter 17.900 K., Modell- Voll-Etamine, große Auswahl aparter Muster, pro Meter 39.000 K., Eponge für Kleider und Kostüme pro Meter 39.00 K., Schweizer Etamine in allen Farben pro Meter 39.000 K., Covercoats, 130 Ztm. -breit, pro Meter 98.000 K. Reichhaltiges Läger in Damen-' und Herrenwäsche, 'Leinenwären,- Vorhängen, Teppichen usw. zu bekannt billigen.Preisen bei vorzüglicher Qualität. Ei;: Besuch überzeugt. ... . ' . Vereine, Bortriige und BersaW'-'araen. . _In gen!dv-erei n Ahawath Zion, 2. Be;., Glockengasse 30. Das gewählte Komitee versammelt sich Heine präzise 7 1!hr abends. Pünktliches Eriche inen Ps licht. Bühne und Kunst: Wiener Mrgertheater. Ich bekenne mich schuldig, nur den ersten Akt des Schauspiels „Das Lied der Freiheit", bas Fritz Friesach verfaßt und Ludwig Sedlazek mit Musik ausgestattet hat, im Theater überdauert zu haben. Denn diese billigen Tiraden, mit fadenscheiniger Tendenz. ausgestattet, die an die Freiheit angestimmt worden, diese Dosierung von Gefühlen in genau berechnetem Ausmaß wirkt peinlich. Ein Teil des Publikums dachte anders. Jedesmal, wenn das Wort „Freiheit" fiel, erscholl von der Galerie lebhafter Beifall. Von den Mitwirkenden seien Herma Kuh.ne, Fritz Hvfbaner, Leopold Straßmeyer und Otto H. Norden hervorgehoben. Die Musik des Herrn Sedlazek ist im ersten Akt auf einen treuherzigen, biederen Ton gestimmt. Ich glaube'nicht, daß sie später einen Ausflug ins unwegsame Land der Atoualität unternimmt. —dt. Am Lastadio Hearnr abentenerllchem Lebe«. Ueber das Leben Lafcadio Hearns, des Sängers der Schönheit Japans, bringt jetzt -die „R e v u e. d e s d e u x Mondes" Einzelheiten, die bisher kaum bekannt sein dürsten. Lafcadio Hearn ist auf Santa Maura, dem alten Leukadia, geboren, unweit der Stelle, wosich Sappho ins Meer stürzte, um beit Schmerzen einer unerwiderten Liebe ein Ende zu machen. Der alte Hearn war britischer! Offizier auf den Ionischen Inseln, die damals von England besetzt waren; seine Mutter war eine Griechin. Als die Inseln geräumt und Griechenlandzurückgegeben wurden, siedelte die Familie nach London über, wo sie sich indessen bald darauf, nach der Versetzung des Vaters nach Jnhien, wieder auflöste. Die Mutter ging auf ihre Insel zurück und überließ den Knaben einer alten Verwandten zur Pflege und Erziehung. In einer engen und langweiligen Umgebung wuchs der junge Lafcadio auf; sein lebhafter Geist konnte sich nicht in die drückenden Verhältnisse finden, und so floh er, sechzehnjährig, in die weite Welt- Eine Zeitlang fristete er ein armes und unsäglich hartes Leben als Landstreicher; mit zwanzig Jahren gelaisg es ihm, nach Amerika zu kommen, wo er halb verhungert in Netv-Nork landete. Er war der Reihe nach Diener bei einem syrischen Hausierer, Schriftsetzer, Korrektor in einer Druckerei, Sekretär in einer , Bibliothek und schließlich Zeitungsreporter gewesen. In Cincinnati, wo es ihm besonders gut gefiel, ließ er sich nieder und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit journalistischer Arbeit; m seiner freien Zeit trieb er literarische Studien und versuchte sein schriftstellerisches Talent selbst in kleineren Arbeiten. Em Verleger wurde auf ihn aufmerksam und schickte ihn nach den Antillen, nw er zwei Jahre Eindrücke sammelte; die er . __ 20. Achch IM __Cele B in einer Familienzeitschnft beschrieb. Mit vierzig Jähtvr entsandte man ihn nach Japan. . Diese seltsame Welt, in der er den Rest seines Lebens verbringen .sollte, bemächtigte sich seines Körper- und seines Geistes; sie wurde seine große Leidenschaft. Er hatte den glühenden Wunsch, ganz mit ihr zu verwachsen, sie zu erforschen, ihre Geschichte, ihr Volk, ihre Sprache kennen zu lernen undd sie den Europäern verständlich zu machen. Um leben zu können, nahm er eine e n g l i s ch e P r o f.e s su r an einer öffentlichen Lehranstalt an. Setza Koizumi, die Tochter eines ebenso vornehmen wie begüterten Samurai, wurde seine Gattin. Koizumi bedeutet „kleiner Frühling". Er bewohnte .inmitten von Gärten ein altes Haus mit seiner kleine:: Frau, die ihn die Sprache des Landes lehrte und ihm die seltsamen Geschichten ihres Volkes erzählte. Nach japanischer Sitte nahm er die Familie seiner Frau zu sich ins Haus; den Vater, die Mutter, den Großvater; selbst die Dienerschaft und ein buddhistischer Student, der zum Hausstand gehörte, wurden nicht vergesssen. Für alle hatte das schmale Prosessorengehalt aufzukommen. So verwuchs Hearn allmählich mit dem Land und seinen Menschen. Große BeteUkgung des Auslandes am Wiener Aeater» und Mnstkfeft. Anläßlich einer Pressekonferenz der auswärtigen Pressevertreter, welche gestern im Rathause stattsand, erstattete der Referent des bevorstehenden Wiener Theater- und Musikfestes Dr. Bach über das künstlerische Programm, wie über die technischen Vorbereitungen im Auslände Bericht. Die auwesenden Pressevertreter teilten mit, daß sich im Ausland« für diese Kunst Veranstaltung das größte Interesse kundtue. Die großen Zeitungen haben Sonderberichterstatter angemeldet. Ferner sind insbesondere aus Deutschland- Italien, der Tschecho- Slowakei, Frankreich, England, Polen und Sowjetrußland bereits, jetzt Anmeldungen in größtem Ausmaße zu verzeichnen. Aus England werden Schüler von Musik- und Theaterschulen in Gruppen zum Musikseste nach Wien entsendet. In der Pressekonferenz wurden auch die auswärtige Propaganda für das Musikfest wie die Organisation für ine Unterbringung der fremden Besucher besprochen. Es wurde von der Leitung des Musikfestes mitgeteilt, daß diesbezüglich Abmachungen mit der Wiener Messe und den Internationalen Hochschulkursen getroffen wurden. Die Legitimationen, die -im Auslande um'220.000 österreichische Kryltzn von allen Reisebureaus abgegeben werden und mit denen die fremden Besucher eine öOprozentige Ermäßigung der Paßvisagebühren und eine Ermäßigung, auf den österreichischen Bahnen erhalten und deren Coupons bei der Be^ahlpng der Theater- und Konzertkarten an Zahlungsstatt angenommen werden, sind in sehr großer Zahl bereits im Auslande abgesetzt. „ An« den Aeater». Wiener K o m ö d: e n h a n s. Die Erstaufführung „Die Wandlung" von Ernst Toller mußte wegen technischer Schwierigkeiten ans Freitag den 22. d. verschöben werden. 15. Festaussührung „Aida". Infolge des schlechten Wetters mußte die für gestern anberaumt gewesene 15. Festauf- Führung der „Aida" ans der Hohen Warte -für heute verschöben werden. Die -gelösten Karten behalten für diese Ersatz, Vorstellung ihre Gültigkeit. Dirigent Pietro Mascagn:. Beginn der Vorstellung halb 8 Uhr abends. Nach Schluß direkter Straßenbahnverkehr nach allen Richtungen. — Die Direktion der Festspiele ersucht uns, mitzuteilen, daß Meister Pietro Maseagni anläßlich seines am Donnerstag den 21. d. staitfindenden Ehren abends zwischen dem 2. und 3. Akt der „Aida" das „I n t e r m e z z o" ans „C avalleria Rust:- ca na" und das „Intermezzo" aus „Freund Fritz" dirigieren wird. Deutsches Volkstheater. Es war ein löbliches Bekenntnis der neuen Direktion zum Deutschen Volkstheater, daß sie unmittelbar nach der Wiedereröffnung eine Anzengruber-Aufsührung ansetzte und mit ThroIt, Homma und E d thoser ,Das vierte Gebot" herausbrachte. Eine Musterausführung, die der Wiener Theaterkunst alle. Ehre macht und der Tradition des Deutschen Volkstheaters würdig ist. Neben dem Altmeister und den beiden wiedergekehrten Künstlern sind insbesondere aber Kathi Th aller und Hedwig Keller sowie Friedrich Rose nt hals Spielleit-ung zu rühmen. J;;; Die Nachfolgerin der Frau Irritzä rin Maria N e m e t h wird am 7. oper die ,Flida" singen und am 11. 1 •' von Saba" cmftr-cten. WahrMiül '. schon früher, und zwar am 3. . nora -im ,/Troubahour" übc> uc8.- ' Jeritza bereits an: 13. Sepie;--bganzen Dheat-evsaisvn in N t-.- ,üiMrische Sange-' der Staats- -er,/Königin l: rin'jedoch x der Le-o- Ä: Frau dn'r nd der , .7it Wenn Frau Nemeth den Ruf rechtsirt:-:.^;•:>k 'ö. wird das OPerncheater den tat-f ’rMtd> i-Jeritza, die sozusagen am Beginn tu-V Eietze-.r an -der Oper ihre Karte abgibt. w-. dann u:S ^Dollarland %\\ r schwinden, wohl zu verschmerzen wissen. . Ein Arnöld-Schönberg-Fest in Frankfurt. Vom 16. b's 18. September wird in Frankfurt von Licco Anrar und Hermann Scher chen zum 60. Geburtstag des Komponisten eine große Schönberg-Fei-er veranstaltet werden. Arnold Schönberg soll dabei selbst erscheinen und die Serenade sowie sein neues Bläserquartett zur Erstausführung bringen. Ferner gelangen die neuen Klavierstücke, die beiden Streichquartette, -der „Pierrot lunaire", der lyrische Zyklus „Die hängenden Gärten" sowie die Kanunersymphonie zur Wiedergabe. Als Solisten sind unter anderen Erika Wagner, Marya Freund und Eduard Steuermann gewonnen. — Wie müßte erst Wien den Führer der Msickmoderne feiern, an dem es so viel gesündigt hat?