Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1981 (20.8.1924)
- Date
- 1924-08-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Mittwoch L in Munkars« . «-Gestern ftmt inMunsärS »rKe!«; der An,n)ste-.n> kegurrg zmn Gebäude des hebräischen Gymnasiums statt Die Festrede hielt Rabbiner B i l a j k o c s k y aus P a l ä ft ’f n a, der «IS Vertreter des hebräischen Schulwesens -und der künftigen hebräischen Universität Jerusalem entsandt Morden Mar. Fechtende Maiimc«. Aus Neapel wird uns gemeldet: Ztvei junge NeapolidLnerrnnen der bürgerlichen Gesellschaft, Coneetta Palmira and. Maria Machino, waren beide in Giovanni M a n z i Eobt. Um ihren Streit zu schlichten, fochten sie dieser Tage, wre der ,Mattmo" berichtet,.im Walde von Jtr i bei Neapel ein Duell aus Degen zu sehr schweren Bedingungen aus. Käch mehreren Zusammenstößen verwundete Palmira ihre Gegnerin nicht unerheblich an der Brust. Machino mußte in «-in Neapler Spital überführt werden, ihre siegreiche Dnell- KLgnevin wurde wenige Stunden nach dem Zweikampf in dem Hause ihrer Eltern in Neapel von der Polizei verhaftet. Nie KinderhSMrr von Ngen. Ans Paris wird uns gen,Met: Me Untersuchung in der affäre der Kinderhändlcr von Agen nimmt ihrer, Fortgang. Ls ist aber immer noch rätselhaft, aus welchen Gründen der llrgt G aIou und seine Frau die vielen Kinder unentgeltich adoptierten und ebensowenig ist die Spur der »e r s ch w u n d e neu 16 K i n d e r geftmden - worden. Frau Galou schreibt in dem Gefängnis ihre Memoiren. Sie übersandte vorgestern dem Untersuchungsrichter ein «enes, aus rosarotem Papier geschriebenes Blatt dieser Aufteichnun'gen, mit folgendem Geständnis, das zu ihren ersten stcht: ,^-ch bin niemals Mutter gehabe die Bebes adoptiert, weil ich Kinder liebte vvd selbst keine haben konnte" »erschwundenen Kindern und deren in ganz Frankreich veritreuten Ettern mit allem Nachdruck fort. Wschungen englischer S-Mimd-Noten. Eine Verhaftung in Wien. Tie Polizei in Bratislava ist.auf die Spur einer großzügigen Fälschung englischer Banknoten zu je süns Pfund zelangt. Sie hat auch in Bratislava eine Reihe von Verhaftungen vorgenommen und ermittelt, daß dre Banknoten von Wien aus verbreitet worden sind. Unter den in Preßburg verhafteten Mitschuldigen der Fälscher ist der LLjährige Inhaber einer Hotzkohlenhandlung in Bratislava, Rudolf Schenk. Tchenk wurde über die Herkunft der Noten in Bratislava eiuoernommen. Er gab an, daß er sie -von einem Italiener, einem gewissen Stafsatto oder Stassetto, in Wien erhalten und sie für echt gehalten habe. Es gelang, den gesuchten „Italiener" m der Person des angeblichen Kaufmannes Jtalico Staskatto in seinem Absteigequartier zu verhaften. Wiener Moraen^eitulr«. f'f f« Tftjw. SSSS5 Selbstmord Lr. Hedeniggs. Dr. H : d r n i g g, der gÄvezene ' leitende Bertvalim-'Jn: der Deu-tschm Bodenbank, ist gestern früh um halb 7 Uhr morgens ans der Klmik des Professors Doktor Ma tausche! gestorben,, anscheinend infolge der durch eine selbstmörderische Verletzung und der durch starken Blutverlust hevbeigesührten Erschöpfung. Dr. Hedenigg. dem die Hauptschuld an. dem Zusammenbruch der Bank bergemessen wurde, befand stch aus der psychiatrisch-neurologischen .Fi-lialabteilung des Professors Matauschek im ehemaligen Garniisonsspital Nr. 1, wy er als „nervenkrank in Beobachtung stand. Er belvrhute ein Zimmer allein und hatte auch die Erlaubnis, sich i>m Beisein eines Pflegers mit einem Gilletteapparat rasieren zu dürfen. Vorgestern benützte er, während er sich im Badestmmer rasierte, einen unbewachten Moment und trachte sich eine Verletzung am rechten Handgelenk bei.-Sr wurde auf die Klinik des Professors Eiselslberg gebracht, wo seine Wunde vernäht wurde. Dann wurde er wieder auf. die Station des Professors Dr. Matauschek geführt. Im Laufe der Nacht verschlimmerte sich fein Zustand und gestern morgens ist Dr. Hedenigg, wie von ärztlich^- Seite angegeben wird, infolge Erschöpfung gestorben. * Dr. Hrdcnigg ist durch seine Geischäfte, die er ohne V-Uvisstn der anderen Vorstandsmitglieder zum Schaden der B.rnk vntr'.erie, bekannt geworden. Die Transattioncn, die er mit den Brüdern Bronne r durchsührte, waren nicht immer ganz einwandfreier Art. Vor der ftrasgerichllichen Untersuchung wurde er durch das Gutachten der Aerzte gerettet, die ihn für geistig unzurechnungsfähig erklärten. Erft in der letzten, vor kurzem stattgesundeneu Generalversammlung der Deutschen Bodenbank ließ er einen int Interesse deh Instituts gestellten Antrag vereiteln, da er trotz aller gegen ihn vorliegenden Momente noch einige Monate nach dem Zusammenbruch der Bau! die Majorität der Deutschen Bodenbank innehütte. . . Murrttche ErMmg de» Brotpreise»! ’k r ^€Ö*un der nächsten Woche ist eine neuerliche Erhöhung res Brotpreises um 270 bis 300 K.zu gewärtigen. fyiUaXeu der Ankerbrstwerke kündigen durch AushMg eme Erhöhung um. 200 K. an. Die Gründe hiefür smd m ll-IUnftt bCi Backergenossenschaft darin zir suchen, daß >er Preis für Roggenmehl von 5400 auf 6700 K. pro Kilogramm gestiegen ist. ¥ M«tz und Matzka. Ems „Emlsgcr'-vsrsammlnng mit e!n«r Verhaftung. Gestern fand eine Versammlung der Opfer des Be- -ng-rpnar-s Mutz und Mas,kn statt, dieinen sehr sitirmischeu Verlaus nahm. Etwa zwanzig von den Geschädigten waren anwesend, die einander ihr Leid klagten und dabei der XK'kiadkMtskau^Äat<-'''ä^ak«tn«» fi<»tr^ioeat wurden, c«» Mutz und Matzka namens Karl E ckl anwesend, um ettktge Aufklärungen zt, geben. Ein Gläubiger erklärte, daß er Mitwisser der Betrügereien seiner Chefs sek. Eckl konnte sich nicht genügend rechtfertigen und wurde an Ort und Stelle von mittlerweile herbeigerusener Polizei verhaftet. Die Geschädigten beschlossen schließlich eine gemeinsame Strafanzeige zu erstatten, um etwaige Aktiven der Wichtigen sicherzustellen. Mit welcher Virtuosität die ke'den ihre Gauner- Mckhen vollführten, geht daraus hervor, daß in einem Falle beim Austausch der Kassetten sogar drei Personen, die sich in Begleitung des Darlehensgebers befanden, geblufft wurden. Tie Gesamtschadenssumme beträgt nach den bisherigen Feststellungen 1,7 Milliarden Kronen. Strafverfahren gegen die Bantstma Gephanviv «. Eomp. . ®ejen die Inhaber twS Bankgeschäftes Stephanow w. Comp., 1. Bez., Biberstraße 22, und zwar Anastäs S tepH anow, der derzeit unbekannten Aufenthaltes ist, Ingenieur Wladimir T s ch e r n i k o w.und Zyrill K a r a d j o w, wurde die Anzeige ait die Staatsanwaltschaft 1 wegen Verdachtes des Verbrechens der VeruntteuunL, des Bettuges sowie der betrügerischen Krida erstattet. Gegen die Banksirma liefen Lei der Wirtschastspolizei'eine große Anzahl von Anzeigen seitens anderer Banksirmen und Kommittenten ein, wonach die Firma,ihr anvertrante Effektendepots veruntreute und ait Zahlungsftatt Schecks ausgegeben hatte, die keinerlei Deckung fanden. Schließlich stellte die Finna. Stephatloiv u. Comp, ihre Zahlungeil ein und die Vucheinsicht ergab eine .Unterbilanz von etwa einer Milliarde Kronen. so. August im Beamter? Ich Me etl«nMchsü Nr. sepaweS SrmpaKMqtz. ftch« vm der Tür ,md ohnexdin/AE dm, HudmH L ' Zl Lm nicht ÄWS N --- . ri. . v -.vT 'S.**“/ luua, au viele Verure ft vmttn für Mich nicht m Betracht. Im muß praktischere erinw geschätztere. Wagen wir's! rette und zum Kabarett zieht, werde ich S taatsoPerus an ger. Die Wett steht nur offen unV ich kann nreinen Urlaub in Wren Verbvingen. Ein guter Freund riet mir, Hakenkreuzler zu werden. Mir steht es frei nach HerzEtst zu toten wenn ich 10.006 Kwnen zur Bezahlung der Sträte fiir . r...rü. “ «,217 11 Loben laug, versorgt nrMmein Enkel kann"das Erbe antreten, - P o s i. , ».Die Autoraserei. Gestern erlitt auf der Straße Mischen Ka-hlenbergerdorf und Nuhdorf durch den Zusammenstoß emeS t WUV >**»». »1-v » v« Uilf U'vilT wUrOvuvrrletz^^ öan etnem Lastautomobkl niedergestoßen und leicht ^odrSstirrz vom Fenster. Montag vormittags um 10 Uhr stmzte die 37>iahrige Katharme Roskoß aus einem Fenster - benn Fensterputzen aus Stockhöhe und starb un Spital. Sie hat sich keines Sicherheitsgürtels bsdient. — In der NcjHt zum 16. d. ftt dör 41.jährige MalerMilfe Karl Z wert na aus einem Fenster seiner im ersten Stock.gelegenen Woh. nnng rn den Hof gestürmt und starb an ten Folgen seiner Verletzung. Er hatte öfters Lebensüberdruß geäußert. 0 Die Lebensmüden. Gestern wurden drei Personen mit in ihren Wohnungen ausgesnnden. Es stud dies dre 76jahrige Einilie W e i n in a n n, die Private Ma Butt e l a n und Hemrich R e i n l e i t n e.r — Der Geschäfts- ^ener Karl G. hat sich^ nftt Lhsvl zu vergiften versucht. — *2* ^E.^ags hat sich die 17jährige Hausgchiffin Märga- Rin chrer-Wohnung aus unbekannter Ursache, zu ber- E^^ucht. Dw Nettimasgesellschast brachte sie in da8 iKrankenhairs. — Der Mfahrrge W)ausseur Franz Lechner & föÄ* Mok^Z^u.unü. durch Genuß von Beroual und durch einen Revolbevschuß tn die Lunge zu töten versucht, 'n >chwerverletztem Zustande in die Uilfallstation ge- Wl!ieriet 2xtt ist Gram über den erfolgten Tod gewesen. - In der Wohnung s«ner Eltern hat stch. gestern, vormittags der wiährigs Schlosser Stefan Z. aus * StraßenbcchtMttsall. Gestern mittags tu-or brhnzug der Linie 63 mit zwei Beiwagen durch die verlängerte Kärntnerstvaße gegen die Friedvichsstraße, als der letzte Wagen aus unbekannter Ursache aus dem Geleise sprang. Es wurden mehrere Personen leicht verletzt. * Die Nenovi^rnng des Volksos'erngsbäudes. Im Septentber des BovjahveS hat die Gemeinde der Bolksopcr-Betriebs-A.-G. als Beitrag für die Renovierung des Gebäudes, die insgsantt 350 Millionen Kronen erforderte, ein unverzinsliches Darlehen von 60 Millionen gewährt. Der Stadtsenat hat in seiner gestrigen Sitzung die Rückzahlung dieses Darlehens erlassen und gleichzeitig für den Mchen Zweck der Renovierung des Gebäudes einen weiteren Betrag von 10 Millionen Kronen bewilligt. * Ein SemmeringpreiSansschreiben. Wie wir erfahren, schreibt der Höhenkurort Semnrering einen Preis von tausend Goldkronen für die beste. Arbeft über das Wema. „Hphenphysiologre und Höhettpathologie" aus. Der Preis' gelängt dttrch die Akademie der Wlssenschasten in Wien zur VergcLuug. Er ist in erster Lime für Oesterre-icher bestimmt^ doch können auch Ausländer berückstchttat werden, wenn sie chre Arbeiten in einem österreichischen Höhenkurort durchgeführt haben. Dcs Preisbewerber müssen ihre Arbviten bis 31,'Dezember IE der Mademie der- Wisienschaftetl in Wien übermftt-eln. * Rabbiner Dr. Felix PerleS Honorarprofeffor an der KSnigsberger Universität. Der bekannte Hebraist und Bibelforscher Rabbiner Dr. Felix Perle8 in Königsberg i. Pr., VeMlsser viel beobachteter Beiträge zur jüdischen Religions- Echichte, .istz wie I. T. A. meldet, zum Honorarprossor an der dortigen Albvrtns-Umve.rsität erttannt worr, um das neuhedräische und aramäische Schrifttum daselbst zu vertreten. » Weltkonftrenz der Misrachi-Jugend kn Danzig. Am 4. September beginnt in Danzig die Tagung der Welttonfbnz aller Ovgcmisakiotten der Msrachi-Jugetch (Zeire Misrachi). Gleichzeitig wird in Dauzig eine Tacpma der WettorganHatlon des misrachistischen Hechalnz (Hechaluz Lamisrachi) stattfmdeu' D. T. «.) La« Wetter. Die Temperatur ist neuerlich zurückgegangen; es „herbstelt" bereits stark. Die Voraussage weiß keilten Trost. .Sie nreldsL: Herrschender Wette cch ar akter andauernd. Der R a s ch m a r k L stand gestern im Zeichen der Kartoffel-, Gurken- und Paradeiserzufuhren. Unter de-nr Drucke des gesteigerten Aitgcöotes wnrdeit Paradeiser um 500 K. pro "Kilogramm int Preise herabgesetzt. Hingegen haben sich Gärtnerfisolen wie auch Eierschwämme verteuert. Letztere stellten sich auf 13.000 K. pro Kilogrcmun. Aus Holland langte eine größere Set,düng Blaukrattt eilt, das int Groß-' Handel zu 3000 K. pro Kilogramm verkauft wurde. Die Nachfrage nach alleir Gentüsesorten lvar in Aubetracht der uuerschwirtglichen Fleischpreife eine lebhafte. Der Obstmarlt wtlrde auch gestern öou Zwetschken- und- Pfirsichzufuhren beherrscht. Alleiit auch andere Obstgattnllgen langten in großen Mengen ein. Der Absatz vollzog sich lebhaft. Für Fleisch ist die Kauflust andauemd eine begrenzte. Butter kam in bedarfdecke>lden,Mengelt airf die Märkte. Ewr lassen in vielen Fällen qualitativ zu wünschen übrig. Wien, 20. August * Was sott ich werde»? Zu welchem Berns auch inmrer man sich em ich ließen mag, allenthalben ertönen warnende Ausrufe: „Der . Verband erachtet es als seine Pflicht, seine warnende Stimme gegen die Ergreisuny des ... Berufes zu erheben.-Es bedeutet für absehbare Zeit pure zwecklose Zett», Geld- und Nervenverschwendnirg, wenn sich fnnge Menschew auf den Beruf eines ..... vorbereiten. da die osterveichische ..... schuft arlßeritcntde ist, sie aufzttidehmen." Für irgend einen Berus muß ich mich aber doch entschoidon. Das Schicksal der Staytsrerüner ist ungewiß, der Thron von Albanien Wrvd vorläufig nicht besetzt, in Zoi-tschristen für Kultur mrd Erotik ist die Kontur reu,; zu groß, ivas tun? Güten akademischen Berus? Ingetlieur? Da wäre ich vielleicht verpflichtet, eine Probefahrt auf einem Faltboot zu unternehmen, was gletchbederttend ist mit dem sicheren Tode. Bankbeamter? Zu rajch könnte ich Direktor werden und müßte nach vorschriftsmäßig absolvierter Pleite ^Mahnsimt simulieren. Apst? Gegen hie Teilunä der Droviüonen sträubt sich tzwin NechtsgeMl. PollM- * Bubeickops-Krieg ip Mexiko. Yn der Stadt Mexiko ist eine heftige Fehde zwischen den Anhängern ünd Gegitern des Bubenkppses entbrannt, die hitziger geführt wird, als die Kämpfe Huertas und Maderos. Namentlich die Studenten haben mit Leidenschaft Partei ergriffen und sich als die energischesten Gcg. ner des Bubenkopfes bekannt. Sie führen einen scharfen Feldzng gegen», alle jungen Mädchen, die sich die Haare schneiden lassen. Um die Bubenkopfträgerinnen zu. strcrfeti, haben sie Strciskorps organisiert, die vor den Kinos und anderer! Ovtm, Wo zahlreiche junge Mädchen verkehren/ warten. Haben sie einen Bubenkopf erspäht, rasieren sie auf oftener Strafe der unglücklichen Trägerin den ganzen Schädel lach. Ap.ch die Gastlichkeit ist auf den Plan erschienen und hat dem Bubenkopf de» Krieg erklärt. Der Erzbischof hat eine Verordnung erlassen, die Mädchen mit Buherckopffrisur das Betreten der Kirchen untersagt Die allezeit witzigen Droschkenkutscher von Mexiko dagegen haben sich aus die Seite der Angegriffenen gestellt und trägen Schikver mit Ausschriiften wie: „Halber Preis für Passagiere mit Bubenkopf." * Kongreß der Tanzlehrer. Konferenzen sind seit den Tazen ' des Friedensschlusses sehr in Mode gekommen. Nicht nur Polttifer und Wivtschaftssührer der verschiedensten Nationen haben die Gepflogenheit, von Zeit zu Zeit in irgendeinem Ort zusammenzukommen, sondern auch andere Interessenten ^vereinigen sich, um schwerwiegende Beschlüsse über Fragen chres Arbeitsgebietes zu fassen. So ist der politische)! Konferenz tn London in derselben Stadt ein „Konkurreuzuutcrnchmen" entstanden, hei dem nicht heftiger und eindringlicher debattiert nmrde, wie auf der Diplomatenzusammenkuuft. Es handelt sich um eine Kotrferenz der führenden internationalen Tanzlehrer, dre das Programm für'die kommende Saison arsistelleu wollten. Vor allen Dingen galt es einen neuen Tanz zu kreieren, der der Clou aller gosollschäftlichen Veranstaltungen^ des ioiumcu'oat Winters Warden soll. Dies ist auch nach lange),, ernsthaften, sachlichen Besprechungen gelungen. Die Peugeburt führt den Namen „Fünfschritt". Zwar wird der neue Tanz ein wenig kompliziert zu erlernen sein, aber die Hauptsache bfoot doch, daß er überhaupt da ist. Die Tauzliebhabcr und Taustehrer von aan» Europa atmen auf.