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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-19 · Heft 1980 (19.8.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1980 (19.8.1924)
Date
1924-08-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Se tte ) Men, DientSag Lar PllmetariM von 3e«a. ... .Ueber . das von Dr. B a n e r s f e ld kon- ' ftaifote Planetarium, das die Zeiß-Werke herge« stellt Häven, schreibt Professor Dr. H e n n i g im ,-Berliner Tageblatt": .. . Zu. seinen berühmten alten fielen Wundern, von deuen fvtzÜich nur noch ein Teil vorhanden ist (der SchnappchcrrrS, der. HauZbevg, der Fuchstuvm), hat Jena in jünaster Zeit, eine neue Sehenswürdigkeit erhalten, die einzig auf der. gantzen Welt ist, fveÄich nur noch kurze Zeit hier sein wird, nm dann nach München ins Deutsche Museum überführt . zu 'werden. ES ist das sognannte „Planetarium" -der Firma Z e i ß. das jetzt nach vierzehnjähriger, durch den Krieg üDtevbrachtzner Arbeit fertiggestellt ist unh.Wend für . Aberch das Staunen von Hunderten von Besüchern hervorruft. Täglirch werden etwa 100 Ibis 120'Menschen mit dem Fahrstuhl auf das Dach des Zeiß-Hauses geschafft und versammeln sich -unter einer viesigen Kuppel von 16 Meter- Durchmesser mit ganz nüchtern weißgetünchter Decke. Auf dem Fußboden steht in' der Mitte »in riesiges, rätselhaftes Gebilde, dessen Zweck sich kein Ulteingeweihter klar-zjum-achen vermag. Alsbald aber erfährt Man, daß es .insgesamt 72 Pr-ozettionLäPParate in sich vereinigt, von denen 42 den ganzen Sternerchrmmel, absolut naturgetreu, mit Sonne, Mond und Planeten an die Kuppeldecke projizieven, während die 30 letzten nur dazu bestimmt sind, nach Bedarf von Zell zu Zeit die Namen der wichtigsten Sternbilder zwischen das gestirnte Firmament zu werfen. Zunächst beikommt man nur die Sonne und die Planeten, erst die . inneren, dann die äußeren,, zu. schon/die durch drehbare Projektionsapparate in ihren Bahnen nm Himmel vorgeführt werden, wobei der ganze „Tag" mit Sonnenauf- und -Untergang, Tag und Nacht, nur d ie x Mi nu te n dauert. Schon dies ist. recht reizvoll, denn die wenigsten Menschen ahnen, welche unendlich komplizierten Schleifenwcge die Planeten wandern. Dan aber ertönt ein hundertstimmigeis „Ah", denn mit einem Schlage zeigt sich an der Kuppel der ganze wundervolle Sternhimmel mit 4500-Sternen in einer in». Freien kaum jemals (außer auf dem Meer und im Hochgebirge) 'wahrnchmbaren Klarheit. Den /Horizont" bildet das ans schwarzer: Stoffen zurechtaeformte, wundervoll naturgetreue S.lhc-uettenbild der Jenaer Landschaft. Und dieser künstliche Sternenhimmel ist dem natürlichen darin überlegen.. daß er bei „Tage" nicht verschwindet. Die ,-Sonne" ist blerche.r als die wirkliche, damit die Sterne nicht verdeckt '»verdem And nun beginnt sich -das wundervolle Bild zu drehen: was sich in MMchöstt in 24 Stunden vollzieht, spielt sich in vier Minuten ab. Die Sonne mit 'dem Sternenzelt dreht sich; nur der Polarstern steht immer an der gleichen Stelle, die inneren Planeten rasen um die Sonne herum wie abgeschossstte Raketen/und der Mond in wechselnden Phasen wandelt seine einsame Sonderbaihn, freilich beängstigend schnell, mn unsere Erde herum. Die Verschiedenheiter: des. Sommer^ Wtz.Mntzrtages, - .des..... sommerlichen «nd wrnteM-chen -SkerntzWimtiels.'werben innerhalb weniger MinutengreWar.dor^ Augen-geführt ei^rvs-o die jährliche Bann der Sonne htt Tierkreis üsw. Ter nachgemachte Sternenhimmel wirkt so restlos naturgetreu, daß die' Illusion schon nach wenigen Sekunden eine vollkommene ist. Alan vermag sich kaum vorzustellen, daß man nicht den richtigen Himmel über sich . hat. * Wiener Myrnenseitnng. MlHn, DiepMg. Skr. 1909 Die laufe Ms HsrO. ...... Aentzernngen Sokolows. 1 Schlägereirnauseinem Sotolköngrekin Agram Der Präsident der Zionistischen Exekutive Nahum Sokolckv, der von dem Lorrdoner Vertreter der I. T. A. über die Taufe des Sohnes Theodor H-erzls befragt wurde, sagte, es liege kein Anlaß vor, sich mit dieser Tatsache viel abzugebeu..Haus Herzl ist an. und-für sich keine Per-; sönlichllit von Vedeutulig. Er hatte eine Zeitlaug ' unter G e m ü t s st ö r u n g e n gelitten. Schon deswegen wird . man seinen .Handlungen feine größere Bedeutung beinressen; dürfen. Am wenigsten können sie auf das Werk seines großen Vat'ers mrd auf die von ihm gegründete Bewegung irgend eine Wivkung ausüben. Das amerikanische Mitglich/ der Exekutive Louis Ä i p s k.y äußerte sich wie folgt: „Der junge Mann genoß die allgemeinen -jüdischen Sympathien einzig darum/weil er der Träger des Namens Herzl war, den jeder Jude achten muß. Das Andenken arr Theodor Herzl bleibt unang e tast e t." Wie Theodor Herzl sich die Zukunft seines Sohnes vorstellte. Wie Hevzl selbst sich die Zukunft seines' einzigen Sohnes gedacht hatte, geht aus der folgenden Eintragung: in seinem Tagebuch vom.10. Juni 1897 hervor: „10. Juni, 7, Geburtstag meines Hans. . * ' Hier schließe ich dieses vierte Buch meiner Geschichte! des Judenstaates. : - Ich will jetzt die Bücher an einem sicheren-Orte hintevlegen. Der Zeitpunkt ist ohnehin ein Abschnitt, viel geht nicht mehr in das Buch hinein, und ich mache ein Datum aus dem Geburtstag meines guten Hans, der mir gesund und glücklich, ein starker Mann und Fortsetzer me i ues Werkes werden möge." ' . Mordversuch einer Fra«. Ein Racheakt für Vergewaltigung und Verführung! Ans ganz ungewöhnlicher Ursache ist gestern abends von einer iungen Früu ein Mordversuch begangen worden. Die 32jährige Anna Zwazl, Gattin des in Margareten wohnhaften Klaviertischlergchilsen Franz Zwazl, hat am,Abend vor den: Geschäft des 4Bjca;rraeit Zuckerwarenverschleißers Adolf Fürtinger, 5. Bez., Siebenbrunnengasse 5, auf Fürtinger aus einer Frommerpistole einen Schuß abgegeben, ihn in der Gegend des Rippenbogens am Bauche getroffen und gefähr- - l i ch verletzt. Fürtinger wurde von der Rettungsgesellschast | in die Unfallstation gebracht. Die Täterin wurde ergriffen und I dem Polizei-komMissarigt Margreten übergeben.. Dort einver-? nommen, gab. sie. die. Tat zu und, behauptete, sie aus Rache begangen zu haben. Sie erzählte, daß Fütriinger sie, als sie! noch ein St i rt b Vogl 8 I ah ren war, vergewaltigt! habe. Nun habe der Mann äM ihrt! S ch w est e r zu-verführen > versucht. Sie sei darauf gekommen und habe den Verführer zur ' Rede gestellt; allein er habe für sie nur Spott und Hohn gehabt. Da habe sie den Plan gefaßt, ihm einen Denkzettel zu geben. Diesen Plan habe sie gestern abends ausgesnhrt. S,ie wurde in Hast behalten. Belgrad, 18. August. (U. T.-K.G.) Aus Agram wirs gemeldet: Die j u g os t aw ische So f ol - © « rei ni g u ni hielt gestern einen Kongreß ab, zu welchem aus der Df ch « ch q Slowakei und aus Polen Gäste eingetroffen sind. Inj Laufe des Nachmittags. griffen unbekannte mit. Stöcken btz waffnete Personen an mehreren Stellen an, wobei eS -1 b Xu 1 igen Schlägereien kam. Mehrere Sokolisteri wurden v er wunde t. Die. Angreifer schonten auch, die Gasts nicht und insultierten sogar eine tschechische Sokolisti«- Berriuserung des Arbeiterstanües i« der Steyrer Waffenfabrik. Aus Steyr wird uns berichtet: ,-Da die Fabrikation des Von der Oesterreichischeu Waffensabriksgesellschast iy Steyr neben den 6-Zylinder-Typen erzeugten 4-Zylindrri Kleinautos derzeit ausläuft und bis zur Aufnahme der Serieip fabrikation einer neuen kleineren Wagentype voraus-, sichtlich mehrere Mon.ate vergehen dürften, hat sich die! Direlktion der Oesterreichjschen Wässtn'faUi.kKgeselffchäft:bevcme laßt gesehen, für. die.Dyüer dieses Jntervalles iine'v o r übergehende Re st r ikt i o n des Arbe i t e rstand eS.' eintrete'n zu lassen. Die Zahl der zur Enilasiüng kommenden Arb eiter b et rägt M. . . Mlicher Autonnfall in Baden. Ans Baden wird uns gemeldet: Gestern gegen 10 Uhr vormittags wollte der hierfür Kur weilende Wiener Nerven-, spezialist Dr. Heinrich K aha ne, Wien, 1. Bez., Nathausgasse 2 wohnhaft, vom Frauenbade kommend, die Straße über-, queren, um zur Elektrischen zu gelangen. In diesem Augenblick kam das Auto B149, des Fabrikanten A. Goldschläger, Baden, Weikburgstraße 28 wohnhaft, , auf der falschen rechten , S t r atz e n s e i t e daher gefahren, erfaßte den Passanten und i fuhr über ihn hinweg. Am Volant des Autos saß neben dem i Chauffeur der erst 19jährige Sohn Erich des Besitzers. Dr. Kah an e ist bei der Cinlieserung in das Krankenhaus seinem! schweren Verletzungen erlegen. Nach Angaben von Zeugew soll der Lenker, welcher sofort fl ü ch t e t c, f c i n e H ü p.e u- | signale gegeben haben. Der Chauffeur wurde Yori läufig in Haft genommen. Selbstmord im KaffeehLue. Der SSjähvvge Beamte Ernst Bauer hat sich gestern Mlk 11 Uhr vormittags .in einem Kaffeehause im 9.' Bezirk durch; einen Schuß in die Herzgegend schwer verletzt. Ernst Bauer hatte ein Verhältnis mit einer Le'bedame, das ihü viel Ed kostete. Er machte Schulden, uwd als er nicht , mchr . weiter konnte, beschloß er, in den Tod zu gehen. Es hclißt, daß man im Kaffeehaus von den SelbstmordaLsichten des jungen Mannes Kenntnis hatte, weshalb ein Kellner um halb 8 Uhr früh str , eine benachbarte Wachstube ging und um Entsendung eineS^ ' Beamten zwecks Bewachung ersuchte. Darauf sagte man ihjn,.! die Beamten kommen erst um 8 Uhr früh. Bis zur Tut, bie' vqr 11 Uhr erfolgte, war kein Beamter im Kaffeehaus, erschienen. Bauer stach im Allgemeinen Krankenhaus. §as Baumaterial der Welt. Kohlenstoff und Kieselstoff. Elemente sind Stoffe, deren Moleküle nur wesensgleiche A-onre enthalten. Heute sind, wie wir wissen, 9 2 verschiedene Grundstoffe bekannt, aber ihre überwiegend aroßc Möhrszahl -ist nur fpurenweise oder in ganz großer Seltenheit zu finden. Nur zehn von allen Grundstoffen sind es, di: in nngcheuer wechsslr:icher Mannigfaltigkeit alle Lebe- ..Weifen bauen; und noch viel weniger Elemente find in den Steffen der lsblosen Natur enthalten. Sewotzl in der belebten wie auch in der unbelebten Natur ist es je ein Grundstoff, der .allenihalben verbreitet ist, der gewissermaßen das Gruudgerüst des Wel'tenb.aues bildet. Der Kohlenstoff baut die belebte Materie und der Kiese Ist off, wenn ich dieses d:nt;che Wort für das lateinische Silizium gebrauchen darf, ist der Hauptbestandteil in denn Danmaterial der f e st e n E r drinde und wohl auch der Außenschichlen der übrigen Himr.relskörper, wie, ans der Zusammensetzung der Meteore ge'chlofsen werden kann. Beide Elemente, Kiese'lstoff und Kohlenstoff, sind vierwertig und gerade die Dierw.ertigkeit befähigt wohl dlese Elemente zu den -bede-utsamen Funktionen, die sie in der Natur zu versehen haben. Verschieden sind beide Grundstoffe in ihrem Vorkommen; denn Kiefelstoff, oer wohl künstlich als braunes Pulver isoliert werden kann, ist nirgends frei in der Natuv zu finden, während Kchlenftoff in drei verschiedenen. Modifiikationen in fteiem Zustand vorkommt: Wenn wir mit Kchle hetzen, so wirkt der Kchlenftoff als Bringer der Sonnenwärrne, d^e er in kalter Jahreszsit in unsere Stuben ausströnit. Wenn wir mit Bleistift" schreiben, so verwenden wir im weichen lGraPhit den reinen Kohlenstoff, damit er als Staub die Schviftzeichen bilde, die den Gedanken feschalteu (ehemals wurde das weiche, leicht abfärbende Metall Blei zu diesem Zweck verweiset — daher der Name). Und iver sich am Glitzern von Brillanten erfreut, verdankt diese Freude dem reinen ■ kryftaWorten Kohlenstoff. Dke-Mvbindungen aber, die der Kohlenstoff vingcht,. sind fast unzählbare. Mchr als 150.000 Kohlenstoffverbindungem sind schon bekannt und in dem weiten Gebiet der „organischen Ehemie" zusammengefäßt. Die Bi-erwerligkeit gestattet dem Kchlenftoff die Bildung einer ganzen Reihe von verschiedenen Verbindungen aus derselben Menge gleicher^ Atome. Solche Stoffe mit gleicher Zchammensetzung, aber verschiedenen Eigenschaften nennt man Isomere. Die -Bildung dieser Isomere wird einerseits durch die vevfchiodene Anordnung der Bahnen der vier freien negativen -valenzbildenden Elektronen ermöglicht (Valenz-Wertigkeit), andererseits durch die ungeheuer große Anzahl einzelner Atonre von ganz wenigen Elementen, die der Kohlenstoff durch seine Bievwe>rlti.glkeit in einem Molekül vereinigen kann. Man hat einige hundert verschiedene Stoffe von gleicher Zusammerffetzung sestgestellt. Das Vorkounrten dieser „organischen" Kchlenstoffoerbindungen ist fast unbegrenzt. Nicht nur unser eigener Körper besteht größtenteils Ms Kohlenstoff, Kchlenstpff ist außerd^n überall dort mächtig wirksamer B-estandteil, wo irgend etwas belebt ist in der weiten Natur; auch in den Produkten von Lckbowelsen, die wir zu täglichem GebrMch verwenden, ist selbstoevständlich Kohllüstois enthalten: in ollen Geweben ans Schafwolle und B a n tnlcoi t o, ans Seide und Leine n, in: 3 e d e r, im -D e r k h o!; und Brennholg uni) natürlich auch irt allen unseren 0kh r u ngsn: it 1 eln mit einer einzigen "Ausnahme, dem Kochsalz, ist der einzige „anovganichs-l" Nährftofi 'oc:banden, dessen Natriumgchalt ihn uns nnenibehrlich mach:. Tenn das Natrium, das wir zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit unsc.-er Muskeln brauchen, wird uns in der organischen Nahrung nur in unzureichender Menge gclifferr. Aber auch in der anorganischen Natur ist der Kohlenstoff hie und da zu siuden. Die größte Bedeutung erlangt er als ' wichtiger Bestandteil des Kalksteines, der in mehr als einer Hinsicht bemerkeuswevt ist. Der Kalkstein ist das einzige Mim-räl, das allein, ohne jede fremde Beimengung, gebirgsbildend auftritt. Man denke nur an die möd)tLaeit Züge der Kalkalpen, des Karstes usw. Die Kristalle des Kalksteines sind als isländischer, Doppelspat bskaunt mtd ait diesen Dtücken wurde die D o p p e l b r e ch n u u g des L -i üj t c s entdeckt, die seither an fast allen Kristallen, worin auch nicht iu so großer - Deutlichkeit, festgestellt wurde. Die -große prattische Bedeutung des .KMsteiues als Baustein, zur Herstellung 'des Mörtels, jfur Düngung Mecks Erzielung ,-warmer", lockerer Böden, als litogvaiphischL Steine Md BodeUsliese, als Kreide uwd Marnwr soll nur flüchtig erwähnt werden. Die meisten Gebirge, die sogenannten Urgebirg-e, bestehen aus Granit und Gneis, dessen Hauptbestandteil der Kiese litoff bildet und dessen Bruchstücke als Pflastersteine verwendet werden. Kioselstosf ist aber auch lim Ton und Lehm des EMadenS, im Schlamm der Flüsse und Moer-e, in der 'Lava der Dullaue enthalten, seine Verbindung mit Sauerstoff ergibt den Quarz, den wir als KiichÄstein, als Sand und Sandstein siuden, auch der Feuerstom gehört hicher. Beliebte Schmückst ei-ne, wie der göl'be Zitrin, dev violblaue A m e 4 h y st, der grüne C h r y is -o p r a 8 und H e. l i o -t -r -o p, der Achat und der Opal-haben dieselbe Zuis'ämmensetzung. Ebenso der, Bergkristall, der nichts anderes ist als reiner kristallisierter Juarz. Kiefelstoff enthalten'auch unsere -künstlich heroeslellten Gläser, deren Bedeutung abgesehen von ihrer Verwendung als Trln>kgl,as und als Fenstevglias für die Kvnftrrliktion wissenlfchaftlicher - Instrumente, der Mikroskope und Fernrohre, gar nicht hock) gnug gewertet werden lkann. Und auch in. unseren Porzellanen und Ste'ln-gutwaren, in dem Material, aus dem die Gasmrd Wasserrohre bostchen, ist KiosÄstoff euih>al>ten. Kioselhältige Mineralien werden auch als Einschlüsse oder Hauptbestandteile in sehr vielen Meteoriten gefunden, die ans dem Welten raum, von fremben Himmelskörpern, auf unsere Erdegelangen. Doch, natura non facti saltuS, die Natur litt, keine Sprünge: -elbenjso wie Kchlenstoisf, der Bildner der organischen Materie, auch tu der auorgaujschett Welt zw finden ist, so läßt sich der Kiiesefftosf, der Kern und Mark der anorganischen Natur ist, auch an. Lebewesen Nachweisen, zuni Beispiel in den Panzern der Kieselalgen, in den Halmen der Gräser.. Die Natur kennt eben keine Grenzen, sondern ÜuL- Ue'bergänge. Grenzen sind w!deruatwrl1i/ch, aber auch -anniknlturell. Da§ nehmet in acht, ihr Völker und Nationen! Dr. Wele W i e n^t.

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