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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-17 · Heft 1978 (17.8.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1978 (17.8.1924)
Date
1924-08-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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— ■”> > -> - i * , * J* * ’ ' ' Wen, Sonntag Wiener MMgenzeitmtS. m. AulgA im Nr. 1978 U«my Strauß, der Finanzier des Rhein-Main-Lonau-KanaN. - Mr hahen am,4. August berichtet, daß als Vertreter einer amerikanischen Kapitalistengruppe die Financiers Manny S trau ß und Ha r r i m a st in.Wien weilten, um mit den zuständigen Behörden über das Projekt des Rhein-Maist^D o naukanäls zu konferieren. Der Kanal, der vom holländischen Rhein bis Braila. gehen soll, wird etwa fünf Jahre Bauzeit und einen tAufwand von ungefähr zehn Billionen Kronen, mehr als eine halbe Milliarde Goldkronen, erfordern. Was dieses Projekt bedeutet, *■. kann schwerlich mit einem Schlag vollkommen verstanden. werden: Ein Unternehmen,, das seit Jahrzehnten in vielen ingeniösen Köpfen spukt, ohne der Ausführung näher gebracht zu werden, das Taufenden von Arbeitern, durch Jahre hindurch Arbeit geben und das, einmal vollendet, den e u r o p ä i's ch en Handelsverkehr um^türzend neugestalten wird.-Und wer ist der Mann, der die Kraft in sich-fühlt, es aus-' zuführen? . Herr Manny Strauß genießt einen ausgezeichneten Ruf in den Bereinigten Staaten. Er stammt aus Cincinnati und ist, wie es "bei großen Amerikanern zu sein pfleA aus kleinsten Verhältnissen hervorgegangen. Er wurde zuerst Kaufmann, nicht Bankier oder Financier, und keine außerordentliche finanzielle Konjunktur trüg ihn hoch, sondern allein f ein organisatorisches Talent und der Kredits den er seinem Charakter verdankte. Er fing mÄ einem kleinen Ladengeschäft an und endigte nach einigen Jahren damit, daß er C i Ncinnat i. mit einem Netz von Warenhäusern überzogen hatte. Das war eine Konstruktion dis Detailhandels, die damals auch in Amerika noch neu war und die bis jetzt' noch nicht in Europa eingedrungen ist. Eine zusammenhängende Reihe von Kaufhäusern, in deren jedem einfach alles zu kaufen ist. Strauß begründete 29 solche Wertheims in Cincinnati und steht noch heute an der Spitze dieses Unternehmens. Es ist klar, daß dieses neuartige Geschäftsprinzip seinen Namen in Amerika sehr bekanntgemacht hat. Man nennt es das /Prinzip der „Ketten-Waren hä User". - Stremß ist inzwischen nach New-Dork übergesiedelt. Nachdem er den Beewis seiner geschäftlichen Tüchtigkeit in großartigster Weise erbracht hatte, widmete er sich der finanziellen Organisation im allgemeinen. Der Krieg brachte ihm vor allem Aufgaben staatlicher und öffentlicher Natur. Als die Regierung vor der Aufgabe stand, außerordentliche Geldmittel für die Umstellun g der FriedonSwirtfchaft aufzubrmgen, wendete sie sich an ihn. Er hatrhei der Organisation der sogenannten .„Freiheit sanleihen" eine hervorragende Rolle gespielt. Er hllt .es wie kein anderer verständen, Propaganda für die Zeichnung der ungeheuren Summen zu machen, die Amerika für sich und für die Alliierten brauchte. Wird einmal die Geschichte finanzieller Kriegführung geschrieben werden, so wird seinem Namen ein , eigenes Kapitel gewidmet werden müssen. ( - - Aber wie sein Heimatland im ganzen, so stellte auch er seine' Tätigkeit mit einem Schläge um, als das große Morden zu Ende war.. Er sah sofort ein, daß jetzt Philanthropie größten.Stils notwendig.war, sollte die Welt nicht ganz zum Teufel gehen, und wurde der sinauzielle Berater Herbert Hoovers, 'der die deutschen, österreichischen, russischen Kinder vor dem Hungertod gerettet hatte.. Damals waren die Amerikaner schon sehr müde von dem ewigen Geben für öffentliche Zwecke, und es war schwer, ihnen die Taschen zu öffnen. Zum Beispiel die „Dine rsfürun sichtbare Gäste", Lei denen nur Haferschleimsuppe und Schwarzbrotserviert wurde, die Eintrittskarte aber 1000 Dollar pro Köpf kostete, sind seine Idee gewesen. Diese Idee hat am meisten dazu beigetragen, das Hoover-Hilfswerk drüben populär zu machen und die nötigen Mittel dazu zu- -fammenzubringen. Das war die letzte. Unternehmung großen Umfangs, die Manny Strauß beschäftigt hat. Daß er jetzt fein Jnteresse Europa zugewandt hat, ist ein Symptom der allgemeinen Erscheinung, daß amerikanisches Kapital europäische Anlagen sucht. Aber dieses Projekt des Rhein- Main-Donau-Kana.ls ist bestimmt das größte unter den zahlreichen Versuchen, Dollar in unserem Erdteil arbeiten zu lassen'. Kommt es zustande, so wird es — das wird die erste Folge sein — . k der Arbeitslosigkeit hei. uns. und in Deutschland mit einem Schlag ein Ende machen. Manny Strauß ist, nach amerikanischem Urtell, der Mann, um dieses Riesenwerk zustande zu bringen. Arme Leute kochen mit Wcffftr -ve ffm im Hych^ sommer cm den Gardasee. „Dort ‘ können Die um Lieft' Zeit auch ohne Dfasftr kochen", Meßnte einer, der.es.stch leisten kann, den'Voftvühsing. in Fafano, Gardone odex Saft» zu verbringen. „Auf StvanLsteine gelegt, . wird dort ehr Hühnerei. jetztin., drei Minuten gar, und die , fürchterliche. JuHonne rostet Ihnen das Brot dazu. Meiden Sie diese . „Sommerfrische" und Werben Sie schön in Wien." ' Ich hlleb nicht, lind was tut Gott? . Nach zermürLend heißer Bcchnsahrt ein H^Äicher Gewitterregen. Rrchrd ist die Quecksilbersäule gesunken. „Die Licht ist kühl und labend, /woraus sich in Äesorn Falle nicht einmal (wie in den „Mefftersrngern") has Wörtchen Abend reimt. Am -hellsten, grellsten Bormittag trägt uns bei . Wiener Maitemperatur die Bergbahn von Mori nach Riva. Sie ist so klein gewachsen, lebendig und lungenkräftig wie die. Landesbewohner. Nur ihre musikalische Begabung blieb. beträchMch.-hinter-.der des italienischen- Volles zuM- Die winzigen. Räder schreien nach Schmiermaterial und ihr Notruf geht , durch Mark und Bein. Nur ein paar Minuten. Dann haben , wir, auf. der Plattform, deß , Mimaturwaggons. balancierend, keine Möglichkeit, uns der betrüblichen Begleitmusik hinzngeben, . . ... Das Landschaftsbild stopft uns sozusagen die. Ohren.zu. t . *" .... , . Wüßte man n-jcht, daß diese tragische Schönheit dev bleichen Bergzüge, Riffe und Felsklüfte auch vor der italienischen Kriegserklärung den Weg über Areo nach M>a. begleitete — man hielte die Schwermut, die GMvde -fassungsloser, Trauer dieser stummen, nackten Bergriasen für eine unhMbare Gemütskrankheit der Natur, im Weltkrieg erworben. Hier haben Sprenggeschosse gewütet, -gemarterte. Menschen und Tiere in schwarzen Kavernen geschmachtet, totgeweihte. KriegSMaven. weiße, bequeme Geschützstraßen bis zu den höchsten Felszinnen gebaut. Frische Dorfruinen, durchlöcherte Kirchtürme, rostzerfressene Knäuel von Stacheldrähten, -große-, große Friedhöfe . . . Dazwischen blühende Bäume und - Sträucher des Südens. ' Ein Totenschädeff dem hämische Gesellen Blumensttäütze in-die Augenhöhlen steckten.'. - *'■ ■ ' ’ Fahrt durchs Loppiotal, über scharfe Serpentinen zur 'Höhe. --Plötzlich klaffen -die Bergwände. — das blaue Wunder „Gardasee" ist ausgebreitet,. Unglaubwürdig wie eine zaulbechafte Traumerscheinung. Die weißen.Strandvillen, Liegrauen .Steistgebaude, .öle'Üserwälle^ die Felswände, sind-fan der dem iSee zugekehrten Seite vom Widerschein' der 'ückfäßbar. inttni ftöcn Bläue der Fluren, gefärbt. Die Baume am Strande,'die -landesüblichen Einspänner, mit dem hellen Sonnendach, . die ist der Aether, die' Vegetation in magische, blaue SDeier'geWMgeffterhaft. gleiten die Schiffe. y -r Dieser Ses -hat alle Fachen seines Gestades und - der - Himmels-Wölbung stberHn aufgeftgen. uNd scheint jetzt einzige Lichtünd Farbenquelle,fc Welt, zuffein. Schr heiter -7 wstvnm soll man's nicht gestehen, .xs ist ja nicht . Menschenwerk, und rüan muß sich der. RHrüng , nicht schämen —7, ergreifend heiter fft dieser alles sanft umfangende,. alles ,schützeck) umbreitende, alles verklärende blaue Mantel des Lago di Garda, . * Verweilen in Riva. Es gibt keine Moderevüe am 'Strande. Die großen Hotels sind geschloffen, das Seebad von kaum ein Dutzend vergnügter Leute, benutzt, heilige Ruhe. Nichts hindert dich, einen Abend am Gardasee zu genießen, nicht einmal OPetetteri-Potpourr-is und Shimmy-Schlager, ungetrübt ist die Freude, in dieses Wasser zu tauchen, das. stille Städtchen und seine Menschen zu beobachten. . Dann „Fahrt ins Blaue". Unwahrscheinlich wie die strahlende Farbe des Sees ist die Schönheit und Buntheit deS Panoramas auf.der Schiffahrt nach Deserqano. Kuhn gestufte Zitronenplantagen, Wassevstüvze aus schwindelnder Höhe; ausgedehnte. Ortschaften lugen über gigantische FelHchvoffen aus den. See herab. Dann'linde Hügel mit prunkvollen Gärten, Schlössern, Hotelpalästen — Gargnano, Maderno, Fas-cmo, Gardone/ die Gardasee-Riviera. Aus Deck schuftet ein italienischer Berussgenoffe. Gr stellt im PauSverfcchren mehrere Exemplare einer Reisöbeschreröung her. Sie ist bestimmt /Nicht so lückenhaft wie diese, sondern bringt alles hübsch sachlich und erschöpfend. Durch eine Zirkularnote scheint er ht allen Stationen Rechercheure stellig gemacht zu haben und .ntevviewt sie vom Schiff aus. Aber plötzlich muß er sich in den Rauchßalon zurückzrchen. Der Gardasee beginnt üppig zu werden. Gin Wind braust Über Deck; das Schiff bewegt sich ln kühnen Wellenlinien, eS fft das fröhliche Schauspiel, wie es etwa BöMn malte. Nasaden und Tritvnen tauchen tauchen nicht aus den Wassergrotten auf. Mer die dunkelblauen Wogen setzen weiße Kämme aus und Wersen rosigen Gischt, in den sich -die Strählen der Mendsonne verfingen, gegen die Planken' des Schiffes. . Jetzt find die User mit Kränzen von Achtem besteckt, schwarz-rundet sich der Hasen, dem wir züstveben. Doch der GaÄasee läßt sich von den Schatten der Nacht nicht bofiegen.' Gr-bleibt blau und leuchtet durch die Finsternis. Otto Abel es. Ae ÄhuvtthaMimge« in der Industrie. . Im Jndustviehaus fanden Unterhandlungen zwischen dem Äohnkomitee des Wiener JNdustriellenverbandes und den Berttetern der Jndustrivangesiellten'üHr die allgemeine Er- Mung^ ,,der Gehalte- -stgtt . Ein Ergebnis wurde noch nscht erMt; die-UntechaM^ngen wurden vertagt./Die Bethandlungen mit den Met-allürbeitem, deren Verband einen/ Neuen Oertragsent-wurf -überreicht Hat,, sind noch: nicht an» beraumt, t ‘ ' ■ ■ ' ' ' ' ' - ' Bon Wilhelm Lichtenverg. - - « Hat sie ein Gott erfunden? Hat sie ein Teuftl erdacht? Mail weiß es noch nicht. Es steckt in ihr' sine sonderbare Mischung von gut und böse, die zu enträtseln nicht leicht fallen wird. Sie hat zwei hervorstechende Eigenschaften: Sie ist himmlisch praktisch und entsetzlich unpraktisch. So fange man sie nicht hat, kann man ohne sie nicht leben — wenn man sie hat, vergällt sie -einem das Leben. So ein problematisches Ding ist die Armbanduhr. Und deshalb ist sft schon einer kurzen Betrachtung wert! Man faßt es heutzutage überhaupt nicht mehr, daß die Menschheit fast zweitausend Jahre alt Werder: konnte, ohne der: Segen der Armbanduhr zu kennen. Die Westentasche mag für alle erdenklichen Gegenstände der rechte Ort sein — für die Uhr ist sie es bestimmt nicht! Siehe Kirchturmnhr! Man könnte natürlich ebenso gut in irgendeinem Winkel der Sakristei ein« Uhr anbringen. Aber das wäre Ebenso, wie mit der- Westenlasche. Die Zeit darf nicht vergehen, wenn man sft seststellen will. Es ist ebenso lächerlich, erst in die Sakristei gehen zu müssen, wie es töricht ist, Ueberrock und Rock aufznknö'psen, die Uhr aus dem Futteral zu ziehen, den Deckel der Uhr auszuklapen, um seststellen zu können, daß cs ein Viertel nach sieben ist . . . Allerdings — die Armbanduhr macht uns'zum wandelnden Kirchturm. In der Straßenbahn, im Kaffeehaus, wo Menschen um uns sind, - recken sie sich die Hälse aus und schielen nach unserem linken Handgelenk. Von dem ArrgeNblick an, wo man sich ein-e Armbanduhr zrrgelegt hat, hört man auf, Privatmerrsch zu sein. Man wird Kirchturm. Von 'diesem Augenblick an hört aber auch die BehaKichkeit des Lebensgenusses aus. Die Zeit will nicht mdhr vergehen. Solange man erst in seinen Taschen hernmkramen mußte, um zu schen, ob wieder zchn Minuten vergangen sind, Keß man es lieber sein. So war das Leben des Merrschen immerhin in Stunden ern-geteilt. Seitdem man sich oder den arrderen nur auf die Hände zu sehen braucht, ist das Leberr voll Unrast geworden. Es wird in Portionen zu Viertelstunden eingenommen. Es ist nicht gut. wenn nmn sich allzuviel aus die Hände sicht. Armbanduhren werden nie gestohlen \ Es gibt wohl Taschendiebe, aber es gibt keine Handgelenkdiebe. Also ist es geradezu eine ethische Angelegenheit, eine Armbanduhr ' zu tragen. Denn, wenn man es den Spitzbuben so leicht macht, daß sie nur Einfach in die Tasche zu greifen brauchen, um -ein' Verbrechen zu begehen, dann macht man sich ja / in gewissem Sinne mikschuMg. Man kann ja leider nicht alle feine Wertgegenstände am .Handgelenk tragen. -Das fft schade. Denn — es ist wohl keine Utopietrügen die Menschen ihre. Hab, < feit gleiten nicht in der Tasche, dann gäbe es auch keine Taschen-, diebe. Folglich hilft die Armbanduhr zur- Läuterung der. Menschheit mit. . , ' J. Man.kann sagen, daß die Taschenuhren/ in zwanzig/von // hundert Fällen gezogen werden. Man darf es bei einer oHek- . tiven Betrachtung leider auch nicht Vevschlveigen,' daß Arm--! banduhren in fünftig von huirdert Fällen verloren werden. ESfft merkwürdig. Oder fft es die ausgleichende.Ungerechttgkeit?. . Reizen aber die Taschenuhren zu Taschendiebstählen, so-, verlocken die Armbanduhven zu dem Delikt der Fundvecheim-f lichnng. Cs scheint, daß das Bose aus der Welt nicht auszu-f rotten ist. Mcht einmal die Echindnng der Armbanduhren hat! es vermocht. Und gerade das gibt zu' denken. .! Trotzdem schwören noch immer viele Menschen — viel-'! leicht die Mehrzahl auf die Taschenuhr. Man hat da ganz, vertrackte Maschinen konstruiert und nennt sie gcheimnisvoll Chronometer , . . Diese Maschinen gehen jahrelang, ohne daß ' man sie neu speisen muß, sie zeigen neueMngs sogar den! ersten Band von Meyers Konversationslexikon an. Sie ver-! sagen nie und bleiben mg stchen. Gie beschämen den Menschen auf Schmtt und TM, weil sie so unendlich mehr wissen und können als ihr ^Besitzer. Weil sie so ungleich zuverlässiger sind, f Jeder Mmffch, der den Dingen auf den GrutÄ» zu kommen j vevmag, wird sich dagegen Mffchnen^ von einer boten Sachen an seine eigene Richtigkeit gemahnt zu werden.! Avmbvnduhven sind nmWöcher als die Menschen. Das: heißt sie Haben ihre Mucken, ihr« Launen, ihre Tücken. Sie er-, heben sich weder in der PvLMon, noch in der Danechaftigkeit über ihren Besitzer. Sie lassen den Menschen an seine Allmacht gftrubm. Immer wieder Mtvrn sie dem Träger zu:. Alle- Räder stchen stN, wenn dM starker Arm es will! Die Kinder, sie hören es gevne. . j Arnübanduhren sind die ftrmninen Ausläufer der Nürn-, bevger Merfain. Dekadent, dekorativ — und manchmal - auch! smcktiorÄevend . . . Aber auch wenn sie gerade, einmal nichtfunkttonieren, Reiben sie immer in höchstem Maße dekorativ. Man ärgert sich mit ihnen, «über.man kommt nicht. loS.' Man trennt sich zeitweilig von ihnen, aber man findet doch immer wieder zurück. Man schwört, wenn die. sechste oder siebente Armbanduhr irgendwie auf Abwege geraten ist, nie mehr wieder eine zu nehmen, aber ehe man noch recht zur Besinnung kommt, hat man auch schon die achte, obwohl man we!tz, daß es mit dieftr nicht besser gehen wird, als mit den sieben vorher. Kurz — sie gemahnen an die Frauen und fhib vielleicht deshalb so Unwiderstehlich und nicht von der Hand zu weffen. . . > Eingangs sagte ich: Solange man sie nicht hat, kann man, ohne sie nicht leben — wenn man sie hat, vergällt sie einemdas Leben. . . Ja, ja — die Armbanduhr fft dem Chrono-! Meter aus einer .sstippe geschnitten und siehe da — sie. wurde , das Wetb unter den . Uhren. Sie bat/ünS. astS dem/PäradM,' der-Behaglichkeit verjagt — .aber für Nippenstücke habest wir! schon seit einigen taüfent» Jahren eine unerklärliche, ‘d)/* begreifliche-Schwäche, -^iy („Leipziger Neueste Rachtichten.") '

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