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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-17 · Heft 1978 (17.8.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1978 (17.8.1924)
Date
1924-08-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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, **; >/> » ’v>v< >t“,|,ci 'ivw-r ^-r1 rt ' ' -u^ >',v je sM,i ^-"- r ">,- SÄtv 'T Wien, Sonntüg>> Das Ärd^lwortschLH'ibe^ de's Reichsika«>z-;!**•$ nimmt von dieser EEwüg M rüld betont, daß jDeutschland siLne Auftassnuig, WMach tz.Ott g Ruhrgebtetes rechtsMiidiviT H «stftecht l«rHMv. Der ReichS-anAsr fpvdcht dieGvtvartung cmS^Mtz!im Zuswurmerchange «ttt den hier getvoftemn Mmachwngett »die Mmmlng der betveftm^en Gedret-e $t> einem mögiliW; frühen Dsvmin erfoHen -werde, -und -gibt der Gvwartmg -Äusdmck, daß die fmngüWe und-die HÄMche RegiMW i ferne TdHaffm^g teTerr. MHerdem ist vsvÄnÄavt worden: * 1. Amnestie für sämtliche Ge-fanHemen, .kÄrMchlich der -NiedeoschLMNg aller schiweveydm Verfahren,/soweit die WEmM MS «PÄittsMw Mottven hevvorgLgcmgen sind, ohne WWcht <mf die Straftait Wbst.!Gme MMe Ausnahme bMett Menttttsgegen das Serben mit Michern EchBg. 2. Uederga-de sämtMchäer schwebender B e r s. ahr « n, eirWtteMch der Vollstreckung, die nur anKWich der Errichtung dev Eisenbah- und ZÄlvegie und der sonstigen Pfände vverwaltungen vor dis AMtärgerichte' gelangt■ sind, an die KNständigen deutschen BeihS^en. ,-. 3. Z u s L ch e r u n g, daß kürfftig die deutsch i G e» trchts-barkert, insbesondere bei der VeUfÄigung! von Verbrechen gegen die Sicherheit des Staates, Men normalen Verlauf neAmn Wunen. i 4. Rückkehr der Avisgeiwre-seneln sowie MedereSnsetzMg der abtzchetzien- BeMttm in- Me Aemter, abgesehen von ettHeknen Ausnahmen, über dieein vorheriger Meinungscmstausch rmt den deutschen Behörden vorgesehen ist. Das RhemLmdsMommen und die allgemein AandeAverwaMWMWÄLn 'werden wieder hevgestE‘ ‘ ' ■' - : ''■•«■ ' 5. 'Aufhebung der BiKneHollinieund des ^siassierscheinzwirnges im Berkchr Wischen den besetzten und den' , unbesetzten. Landes gebieten. 6. Rückgabe der Zollilveriwa-ltAng und der Verwaltung des Mn-- und Uussuhvdienstes und schließlich die Rückgabe der staatlichen Forste und Domünen svwie sie Beseitigung der franOMch-belgischen Gisenbcchnvegre, M sklmzöfisch-beWches Kntsegmkomme». Der franzöfische Ministerpräsident ha t zusammen mit dem belgis chen Ministeriprä-' ftrdenten an den ReichÄanzlev Dr. Ma.rx ein . °^hreiben Kvichtet, womn er.Hm mvtteitt, daß die b e i d e n. Z^egierunge«Wünschen, einen sichtbaren Bo- > tue r s des Geistes zu geben, in dem sie gegenüber Deutsch-" land sich verhalten wollen und daß zu diesem Zwecke beschlossen hLAen, naM^EEd.^^^^N des ^ndoiner BerlMUzK^M^MW Dortmund—* Hörde—Lünen zu räumen, ferner am gleichen Dage sLMi!liche Orte und'G^öbie’W' zu räumen, die auß er ha lL des R uh r geh i e te s bi e g en uvd a-wläßlich dev RuhrMchation besetzt wurden.' Der frangMche und. der . belBsche' MnisteöPräsÄent haben auf eine Anfoage der deutschen Delegation namens Wiener MorgenzLttMg^' >4'^ VdtfV, .17. August M4' ihrer Regierungen die EEärmrg abgeg-eben, .daß sie es für - selbsthevstäMich anstherl, daß - das gesamte ' SMtionsge-/ biet Düsseldorf, Duisburg uyd. Ruhrort sPätestofts aR -döm Tage geräumt wevdene, a>n dem das Ruhrgebiet geräumt-ist. Abreise der LeKsierte«. , Die deutsch-e Delegatson.wird voraussichtlichmorgen früh London v erlassen -und Mon-tag^-vormittags in Berlin eintrefsen. - . S)ic französische De'Legatiön reist Montage vormittags um 10 Idhr von London ab. ' ' SK mnmehrigr parlamentarische tzrlediMg Die endgültige. Unterlzerchnung des Lonbonev ücher«'. einkonunens wird 'erst nach dev AnnaW-e der. .ProtvTolle durch dir einzelnen Parbameirie erfolgen. Das französ-ische Parlament istPr den 20. d. bereits einibernsen und am gl-eichen Tag-wird irr Berlin der ÄeltSstenrat 'iiber den WiedeMsanrnbentritt des Reichstages entscheiden.. Die Deutschen rechnen damit, die für die DuxMhru-ng des Da-toes-Planes nottwendigen Gesetze binnen drei Tagen rm Reichstag Vevabischieden zu können. Bei der Vereinbarung über die endgültige ÜnterzeichnuW des Londoner Bwtrages bemerkte Reichskanzler Dr. Marx,' daß, falls der R e i ch s t a g s e r n e Z u st i m m u n g v e rw ei gern sollte, die Unterschrift Deutschlands natürlich hinfällig Würde, so daß die endMtige Unterschrift erst danu erfolgen köMe/ wenn - glle -MMmeniavi-- schw ABgliDeiten -erschWt seien,um die -Zustimmung der Volksvertretung zu erlangen. DK deuisch-sranzösischen Handelrvertrsssverhandlvngen. Am 1. Oktober werden die kommerziellen SaMerständigen der beiden Lander zufammenkommen, um den Handelsvertrag abzuschließen. Re emotzSische Zmokratie. Ein Gebrach mit dem Präsidenten Masaryk. ':/‘X Ein Jahr vor dem Krieg, hatte der serbische Ministerpräsident Pa s ie durch den damaligen Abgeordneten Masaryk in Men Mitteilen laßen, er sei ein Anhänger freundschaftlicher Beziehungen zu Oesterreich-,Ungarn und sei zu einer Aussprache Mit dem Minister des Aeußern Berch- - . . iold bereits - Zn einem Gespräch des derzeit in Karlsbad weilenden Präsidenten Masaryk mit dem Berichterstatter des Budapester ,Bilag" behan- . . . . delte der Präsident diese Frage. Der Journalist ■■ erMlt darüber: . Präsident Ä-asaryk sagte: Wahrlich, Berchtold be- Iging damüW dett gwtzM'FHker/daß'er-sich Mit dem Antrag ' Paste' nicht befaßte. Man hätte PM wen^Msis ÜzW lichkeit Kbm -müssen, W-ian zu tzaißucharm W avl! rratische ÄüktznmiMstev. -der ehmmWrd.I^' eine u ne-rchö'r te ^Wevsita chtkHKk' loh alidä t. Nniöev den MWSdeyi ich.Paste' Mmähtz-vutHsan'tvag rmv tM, dieser E-ente sich cher'— -kch weW MM der Information nicht. Ti.s z-a M> KayoLhi. Me ich! in dioser Sache nicht.^MyKn. UMöitzens rmmte ich K ar0lhi kMr. Ich welchem Meud M Karckhr in! London kM mäi tvie Ävl er sem schweres LoI ttÄgt. Oiei Geschichte wird Re Rollsu rmd BvgrW inS Mine bringen.! M Londoner KanPerenz bemteÄt Präsident Mfarhkj optrmistisch. Gß Mentet schon einen großen Schritt! -mich vorwärts, da-ß Frankreich md Deutschland mit einaMr nnm i.tite kbwi: vachandÄt ha'bvn und daß die! Deutschen als gleMerechÄgte FäKoren M der Konferenz! erschienen sind. A n e&n e Krieg e ris ch t Sti m mit it g' glaube ich nicht. Die Menschen sind entnüchtert und sie.lassen sich nicht-tviröder in den Rausch eines Wah nsinns hineinführen. Mes läßt sich durch Verhandeln Wichten. Man mich schaffen, Positives produ-sieren und aus der KriegsProidWivn ganz aus Be friedliche übergehen. Der wirksamste Hebel hierzu ist die kulturelle Entwicklung. Jeder begeht ein tödliches Verbrechen, der die kulturelle Entwicklungeinzelner Klassen und des VMs hemmt. -Magyarien hat viel WWtterungen - durchge-macht, doch es ist letbenWhig, iWr -müssen die Au Swü chfe vermögen werden. Die «mNändische Anleihe schadet gewiß nicht, es wäre aber ein Fehler, alles von ihr zu erwarten. Nur ein konKentrisches Zusammenwirken der moralischen, gerstiigen und politischen Kräfte und deren Kooperation kann »das Land aus dir« Füße stellen. Auch die Seelen müssen saniert werden, nicht nur das wirtfchaslliche Leben. Die tschecho-sldwakische Repu'blÄ -wünscht den Frieden mit allen Staaten. Ich glaube an die Gesundung- .Europas. Mein Wunsch wäre, daß die tschecho-slowaki-i sche Republik die Bastton der Freiheit im Herzen Europas' .sei und Re Quelle der Demokratie nach Osten hm.; "; Denrokratie ist VoKZadminiistMion. Die Aristokratie! betreibt die PvlM als Sport, die Domvkvatie betreibt sie ' als.eine ehrliche Arbeii-t. ... Die Hanveksverträye wenden viel zur Annähemng der/ Nachbarstaaten, beitragen, aber Re Annäherung muß auch auf gesellschaftlichem Wege gsfWÄevt werden. Der Berichterstatter erzählt dann, daß Präsident Ma- - saryk an den Mmoiren der letzten §eW Jahre arbeitet, die! sein Buch: „Das ne^ue Europa" ergäitzen sollen. Als! .sein Buch: ^Rußland und Guropa" zur Sprache kommt, sagte der Prästdettt: >,Der Kommunisurus tM in Staaten, die Leu Krieg verloren haben, a-ks path sch einung auf. Kommunismus ist Äber nur "in jener! Tragweite und auf jener Wundlage möglich, wie ihn Plato! Aristoteles gegenÄötzr schon Wtte: „In der Freundschaft." ' Dev Präsident köWt die magyackWen BerWtNrsse. Ueberall wepden noch DMUMchechn MMey. ^sagt er —-.er.w^lke <DrMKPMsieren «.!" 3ur ÄMchte der fehhMWn Me» w Wie». ' Bon Dr. N. M. Gelber. ' 1. Die AnjSttge der MHmdim - GemWe, Zroifchen Oesterreich und der Türkei - herrschten,..seitjeher rege Haudelsbeziehm^en, wodurch zahlreiche otiomamsche Anteickweu in die ö^evveichifchen Länder kamen und , ats Käufer und Verkäufer mit Ssterreichrfchen Hanbelskreisen in Verbindung traten, ltzrter diesen türkischm Kaufieute-n ,'gaÄ es eine stattliche .Anzahl von spant0lischen Inden, die als -Juden in Oesterveich, ähnlich wie dse Em-. heimischen, irr. ihrer -BsvegungSsteihert gehemmt, waren. Sie kamen nach Wie«, um hiehev verphisdene Produkte^ aus d^r, Türkei zu importteren oder Waren üfterveichischer Pmrenienz für die Türkei. einz-wkaufLu. Schon um Lie WM deS! *7, Jahrhunderts b^egnerr wir einzelnen fplst-iolischen In- > den Tat Wien. So Men wir zur. Mt Karl IV. um das Jahr.1670 . keinen fpaniolischeu 'guten Mhemia Hi« C h a-; json, der em KMMst war und von Kaiser Karl IV. in Audienz empfangen wmde*). Whchon suchte wohl mehx .schteu kabbalMschen SpMreien. WltLbe Men auf, Oe ^arüeMt Sefchachrm kamen Rymcks Weher, ujrt ihre.WndMgefchSfte zu etksdigM. ' s! .! ' .1 ' ‘ Am den Schwie^gkeiten vorKubeugeu, bmn die türttfcherr JuMt wogen ihrer Zugchör^t zum Jud-ntmu in Wn begegnen wußten^ ^mühten sie sich m Hof des 'Sültmrs, den MsenthaÄ für Re Juden in Men zu er-. leichtem. Diese Gelegenheit M sich tm Jahre 1718 anläßli^ des zwischen dom österreichischen^ Wstt Karl .VI. und dem Sultan .Achmed iChan 'geWossÄteu Friedens zu Pafsarowitz?*) In Restm Frisdensvertrctg (17. IM 1718), wird - inr Artikel I den Untertanen des einen Staates der freie Auschrthalt im anderen zugesichert. Ms. 'Grüud dieser Bestmünung h-nvteu mm die türkischen Juden imge-. hindert in Oesterreich Aufenthalt nehmen, Handel MreiSen sowie sonstigen Beschäftigungen nachgehen, wenn auch rm Bertrage von den JudÄr speziell keine Rede ' *) Dr. M. -Levy: „Die Sephavdim'in Bosnien." Barajevo im-i S. 18. ■ -’L **) S. L MouMann: „Reoueil de Traites et Conventions kMMchsWWW." Band^'S. 1 ' war. Durch die Fixierung des Begriffes „türkische Unter- 1 tauen" war auch.;ben Juden die Wohlstat dieses Artikels zugeMigt. Diese Bestimmung wurde auch im Frieden zu; Belgrad vom 18. September 1793,'Art. XI, bekräftigt. Diese . Fttedensverttäge^WÄgten'/-geradezu tzroteSk-<8checliche Erscheinungen, - denn wähwck den österreichische« Juden es verboten war, ^iit Wien zu wohnen, war es '• den . türkischen'; Juden gestattet, frei zu wohnen und Handel zu. treiben. Es kam'daher sehr oft vor, daß viele österreichischen Juden nach der Türkei guswMderten und sich dort auf legalern oder illegalem Wege türkische Pässe verschafften, um sodann als türkische Untertanen nach/ Wien -zürückzukechrcn. Auf diese Weise umgingen sie mehr Äks einmal daS Verbot d)er Regierung,' daS den'- Juden das Wohnen in Wien untersagte. Allerdings suchte kie. Regierung diese UeSergriffe schärfsteNs zu bekäinpfen. . Die Ms .Grund der obemähnten Friedensverttäge nach Wien vst für längere D aue-r kommenden türkischen Juden, die du'rchvegs Sephardim waren, errichteten^unr wHrend ihres Auferrchaltes m Wen ihren relrgösen Bedürfnissen nachkomnren zu können, in einzelnen Privathünsern Minjanim, wo sie den Gottesdie«st nach spanischem Ritus abhielttn. Diese Miiffanim bildeten den Gmndstock zur Schaffung einer religiöftn sephardischen Genvssensch aft, da maü in biesen JahreN eigentlich noch, von keiner Gemeinde sprechen kann. ■ < ■ Als Begründer der' spanischen Neligionsgelwssenschaft in Wien wird eine Persönlichkeit bezeichnet, deren Herkunft von romantischen Legenden umgeben ist. ES ist dies kein anderer als Moses Lopez. Pereira d'Aquilar. Wann er nach Wien gekommen und was er früher gewesen ist, kann mangels des nötigen historischen Materials nicht ststgestellt - werden. Ueber feine H'erkuckst werden nur Legenden erzählt, die sich im Kreise der ihm stets hankbären Spaniolen um feine Persönbichkvlt bildeten. Danach soll Peveiva ein Maranne und als Inquisitor beim Madrider JnquisitimUSgericht Listig gewesm sein. Eines Tages sollte ein simges -jüdisches Mädchen, das man geMltsam zur Taufe zwang, das aber zum - Judentum zurückgekehrt war, auf Grund eines Beschlusses des Jnquisitionsgerichies mit dem Feuertode bestraft werden. Ihre Mittler unterncchm in ihrer Verzweiflung den letzten möglichen. Schritt uuÖ beschloß, persönlich, den.!als unbeugsam strengen W).t«r 'bekannten Inquisitor Diego d'AquiLar auszusuHen. Als sie - vor' den. Jnqnisitivnspalast kam, bat sie den Torhüter, sie! zum Inquisitor zu führen. Ns er sie, um ihrer'Bitte zu! mysahren, fragte, wen er Leim JnquPtor zu melbchr habe,! öffnete die Frau rM entschAffen Re Tür uuid Mnd den'r l Inquisitor gegenüber. Kaum hatte sie den JttMsttor er-! btzckt, da eittra-r^ W ein Weheruf ihrer Brust, sie hätte ihren Sohn mEannt. Der- ZMquGwr stagte D, was siä in so später RachtWchd zu ihm führe. Sie antwortete, daß sie gekommen sei, um für das Lebern ihrer Tochter, die mian schon am.frühen -Morgen zum Scheiterhmrfür führen solle, Gnade zu erftehen. Der Jnqrüsttor antwortete, ihre Bitte sei vergebens, denn bas UrteE sei gefällt und könne nicht mehr widerrufen werden. Darauf teilte die Frau dem Inquisitor mit, daß dieses Mädchen seine Schwester sei.'S« erzählle ihm in kurzen Worten das traurige Schicksal seines Vaters, das dem so'viele« MarMren in Spanien und Portugal ähnelte. Gr starb üüf dem Scheiterhaufen, sie und^' ihre-beiden Müder, der Inquisitor und das zum Tode ver-' urteilte Mädchen, wurden begnadigt, als sie sich bereit erllärtm, das Christentum ar^unehmmr. In seiner Jugend^. wurde ihr Sohn von JnquMwnsüiomrn /geraubt und zu einem gBub'igen KachoMn erzogen. Die Schwesttr und! sie kamen nach Mdttd zurück, wo sie twtz des angenommenen > Christentums treue Jüdinnen btteben imd nicht einmal die > dort wohnenden Juden vor Unglück zu retten versuchten:/ Aber letztens wurde ihre Tochter, feine Schwester/ bei einem! solchen Ersuch ertappt 'und' dem Jnquifttionsgericht über-! geben, daß sie zum Dode vemrteilte. Nun sti es. soweit ge-: kommen, daß dev iBouber die eigene Schwester zum Tode! führen solle. Zlls ®fe Mutter ihm dies erzählt hätte, begann sich' der Inquisitor nach! und nach seiner frühen; Jugend und' seiner MWw M erinnerm HaM' erklärte er der Mütter, daß er alles versuchen wolle, nm. seine! Schwester zu retten. Gy veMß schnell doK Gemach uud erst wach langem Warten erschien er Neichen Antlitzes, uni! seiner Mutter die tranrige .Botschaft mitzutekken, daß seine! Schwester wicht mehr gerettet mfim konnte und vor wenigen s Stundeir unter den schrMüMn Follerq-uülen ihre Seele i ausgehaucht habe. Unter dem Mdrucke dieses Ereignisses! beschloß er nun, mit seiner Mütter Spanien, den .Sitz des' legalen Jnquisittonsmordes, zu verlassen. Rasch entschlossen! m.HK.;Ö5eJtcsnj. AM!

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