Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1976 (15.8.1924)
- Date
- 1924-08-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 1976 Wien, Freitag gehn Fahre Panamalanal. Am 16. August 1914, während in Europa 'der Mörderische Krieg jedes Interesse an Fortschritt und Kultur za ersticken schien, wurde jenseits des Ozeans die Berbindung zwischen dem Atlantic und dem Pacific hergeftellt, und dadurch ein Schritt vorwärts aas dem Wege der Ue-berwindung der Entfernungen getan. Am Morgen des 15. August begann das erste Schiff seinen Mg durch den Panamalanal und brauchte nur zirka zchn Stunden, um in den Stillen Ozean zu. gelangen. Seit jenem Tage bis Ende 1923 haben 22.500 Schiffe mit einer Gesawttonnage von 95 Millionen' Tonnen den gleichen Weg zurückgelegt. Die Idee eines Kanals, der beide Ozeane verbinden soll, ist sehr alt. Schon ein spanischer Ingenieur, der um das Jahr 1515 sn ibex Gegend des heutigen Panama 'weilte, trug sich mit diesem Plan herum und übergab die diesbezüglichen Vorschläge Kaiser Karl dem Fünften. Das Unternehmen war jedoch für die damalige Zeit unausführbar. Der gleiche Plan taucht auch in den späteren Jahrhunderten auf, doch ist er immer noch undurchführbar, speziell infolge t>er tropischen Krankheiten, welche die Arbeiter an diesem Werk dalhinrafsen. Erst mit dom Ende der spanischen Herrschaft in Amerika beginnen sich die Vereinigten Staaten mit der Sache näher zu befassen, doch bleibt es momentan bei den Vorschlägen nnd Plänen. Die Franzosen bemächtigten sich zunächst der Ausgabe und begannen unter der Leitung 'des berühmten Ingenieurs Ferdinand de Lesseps im Jahve 1860 das gigantische Werk. Nachdem 300 Millionen Dollar ausgegeben wurden, krachte -das Unternehmen zusammen. Die Geschichte dieses Kraches, der Tausende in Europa wirtschaftlich ruinierte, ist noch frisch in Erinnerung. Die Bereinigten Staaten leiteten nunmehr die Verhandlungen wieder ein und erwarben für 10 Millionen Dollar von der Republik Panama die Kanalzone. Beim Bau des Kanals stellten sich schier unüberwindliche Schwierigkeiten ein. Man mutzte im Ciulebra- Gebirge einen Korridor von 120 Fuß Tiefe und 300 Fuß Breite durchstechen. Dabei wurden zirka zehn Millionen Kilogramm Dynamit verwendet. Die zweite Schwierigkeit bot der Ehagres-Flutz, der zu manchen Jahreszeiten recht ungemütlich werden konnte. Ein über 30 Meter hoher Damm mutzte errichtet werden, damit das Flußwasscr ln einem Reservoir gesammelt werden konnte. Auch bereiteten den Ingenieuren die fortwährenden Erdrutschungen erhebliche Schwierigkeiten, die nur durch emsige Arbeit überwunden werden konnten. Mehr als einmal vernichtete ein Augenblick die Früchte monatelanger, schwerer Arbeit. Da galt es, den Mut nicht zu verlieren und wieder von vorne anzufangen. Das größte Hindernis bot jedoch die sanitäre Frage. Das in dieser Gegend grassierende Gelbfieber hatte den Franzosen schwere Verluste beigebracht, und so -wqr für die Amerikaner das Problem gestellt, ihre Arbeiter vor dieser gefährlichen und heimtückischen Krankheit zu schützen. Da das Fieber durch die Anophelesfliege, eine Art Moskitos, verbreitet 'wird, machte man sich zunächst an die Arbeit, die Moskito raupen zu vernichten. Ferner wurde jedes Haus und jedes Bureau, überhaupt jedes Gebäude, das in irgend welcher Beziehung zum Kanal stand, mit einem ganz fernen Drahtnetz umgeben, damit die Moskitos nicht eindringen konnten. Nur auf diese Weise gelang es, die Arbeiter zu schützen. Durch den Ban des Kanals wurde die ganze Westküste der Vereinigten' Staaten um Tausende von Meilen Europa näher gebracht, was außer der Zeitersparnis bei Frachtdampfevn eine ungeheure Verbilligung der Frachten nach sich zieht. Andererseits wurde mit einem Schlage New-Aork «den japanischen und a u st r a l i s ch e n H ä-f e n näher gebracht. Der letztere Umstand wird natürlich in London nicht gerade gerne gesehen, da London heute von 'diesen Häfen im fernen Osten «weiter entfernt ist als es 'bei New-Ao-rik der Fall ist. Auch finanziell bewährte sich der Kanal. Das vergangene »Jahr brachte eine sehr gute Einnahme, so daß man heute damit rechnet, daß in einigen Jahren die Kosten des Baues gedeckt sein werden. Es wird nämlich eine Abgabe pro Schiff erhoben, die auf alle Fälle nicht hoch ist und bei «weitem nicht der Zeit- und Geldevjparnis, die der Kanal -mit sich bringt, entspricht. Jas künstliche Gold. Ein zweites Verfahren? Nach -einer Meldung aus Köln wird zu der Entdeckung des Professors Miejhe. aus Quecksilber Gold zu gewinnen, mitgeteilt, daß eigentlich Prof. Dr. Mieihe nicht als erster Entdecker angefpvochen werden kann, 'da schon im März d. I. die Herren Korschilgen, Laudon und Dr Zingle in Köln nach langen Vorarbeiten ein Verfahren zur künstlichen Goldgewinnung ausgearbeitet hätten, «das bedenkend vo rtei-lha ftex fein soÜ, als das Miothes. Die Entdecker hatte lediglich der Gedanke, das Verfahren noch 'weiter au-szuarbeiten, davon abgehalten, mit ihrer Entdeckung an die Oeffentlichkeit zu treten. Da «inzwischen - aber das Miethesche Verfahren veröffentlicht «worden sei, sehen sie sich aus Prioritätsgründen $it der Veröffentlichung der Entdeckung gezwungen. Es verlautet 'weiter, «daß die Kölner Entdeckung -in allernächster Zeit weitere Ueberraschungeu bringen werde. Wiener Modenzeitung. Vom kindlichen Paradies Don Lola Landau. 16. August 1924__Sekte 8 Das Buch, dessen Titel „D e r Parademarsch^ Jedes Kind ist ein Phantast: Aber, seine Phantasie ist unendlich verschieden von der Einbildungskraft, mit der wir aus den Bruchteilen nnd Splittern «der wirklichen Welt uns /»ine neue zusammenzufetzen suchen. Denn «während wir «in dem immer schmerzhaften Bewußtsein/ daß die Wirklichkeit uns mit ihren Gesetzen der Schwerkraft zurückhält, nur die festen Begriffe «in einem Tauschspiel verschieben und verändern, ist -das Phantasiereich «des Kindes gleichzeitig seine Wirklichkeit, «ihre Grenzen fallen zusammen. Das Kind spürt keinen festen Bo«den, über dem es seine schillernden Gebilde in «die Luft bläst und ihrem Spiele zusicht; sein Spiel, ist Ernst, und es erlebt zum erstenmal die Wel!t als 'den sonderbarsten wilden«' Garten, der voll ist von Wundern, einen fliegenden, sich unaufhörlich bewegenden Garten, in «dem das Licht auf und ab flattert. Im Gleiten und Schwanlken «fliegt die Welt immer näher aus «das Kind zu. Denn nichts steht ihm still oder ist an einen festen, bestimmten Platz gebunden. Unbewußt hat es das Geheimnis des rastlosen Lebens, die unaufhörliche Verwandlung aller Dinge erahnt. Blumen werden ihm zu bunten Tieren und die Tiere Pben ebenso wie Pflanzen -und tote Gegenstände die Empfindungen und 'die Sprache der Menschen. Die unendliche Einheit alles Lebendigen ist dem Kinde noch nicht zerspalten. ,-Sieh, die grünen Frösche Hüpfen im Wasser", sagt es zu den herabhängenden LaubWttern, «die sich spiegelnd im Wasser bewegen. „Der Baum hat einen Elefantenfuß", ruft es erstaunt im Walde beim Anblick eines seltsam geformten Stammes. Und gibt es etwas Märchenhafteres und Mystischeres als die Vorstellung des Mammutbaumes, der sich aus der Erde löst, und beginnt, .mit seinem einen Fuß «durch den -Wald zu stampfen? „Der Apfel mit feinem Auge steht zu, wie «ich esse", sogt es erstaunt zu dem Apfel auf seinem Teller. Alles hat Augen, hat Hände, hat ein Herz für das Kind. Alles Leblose belebt und bew«egt sich. Laut spricht das Kind mit 'den starren Wesen aus Holz und Stein. Das Bett ist fein Freund,;ber Stuhl fein Pferd, auf dem es rcillt, der Schrank ein brauner, guter Mann, der in feinem Leibe viele seltsame Sachen und Geheimnisse aufbewahrt. Wunderbar ist in Maeterlincks Märchenspiel „Dcr blaue Vogel" gerade dieser beseelende Zug des Kindes erraten. Die Dinige des Alltags, der Zucker, das Brot, «die Milch, sie leben vermenschlicht und körperlich «mit den Kin- «dern mit und begleiten sie auf ihrer Wanderschaft als ihre unzertrennlichen Gefährten. Es gibt keine Ecke des Zimmers, lein Winkelchen, das nicht vom heißesten Leben summt, itrib «der Tod, dessen Starre leider schon so unendlich vielen Menschen anhängt, die langsam erlkalten und der-. steinern, hat hier keinen Eingang. Zeit und Raum, die Quälen unseres erwachten Bewußtsims, die uns die. furchtbaren Grenzen unseres Seins erleben lassen, sie sind dem Kinde unbekannt und rauben ihm nicht sein Glück. Es lebt ohne-den scharfen Schnitt der Stunden, ohne «die schmerzliche Schneide^er Entfernungen, und das, was der indische Weise «mit äußerster Anstrengung zu erreichen fu-cht, das raum- und zeitlose Schweben des Geistes, gelingt dem Kind mühelo's, daes im Spiel alle Räume durchfliegt. Däher auch «das eigen-kümliche Ichbewußtsein des Kindes, das sich «unwillkürlich dehnen und zusammenziehen kann, seine Verkennung aller wirN-ichen Maße, so «daß dieser phantastische und seltsame Größenwahn erscheint, dem das Unmögliche ein Sprung ist. Das Kind ist gerade so groß oder so klein, wie es sich fühlt, so stark oder so schwach, wie es will. „Ich will die Sonne mit einer Zwecke am Himmel festnageln", hörte ich einmal ein Kind sagen. Der holde Irrsinn der ganzen Kindheit liegt in diesem Satz, ein Wahn, den wir paradiesisch nennen und der kurz ist wie alles Knospende, «das blind und schön ist Ungleich. Aber in dieser Zeit «der Mühsal und des schwersten Lebensikampfes, in -der die Betäubungsmittel immer seichter werden) sollten wir uns öfter retten in die süße Narkose der kindlichen Phantasie. In dem Zusammensein mit den Kindern, sie «belauschend und uns in ihr Wesen vertiefend, sollten wir die erquickende Freude und Stärkung finden, «weil ihr Reich zwar ein Narrenreich ist, aber doch oft von -wahrhaftigerem nnd hetHlicherem Leben strahlt als die Schein-welt unserer heutigen Wirklichkeit. . Der Geist der amerikanischen Universitäten. D»'r verstorbene Präsident -der amerikanischen Union Woodrow Wilson «war bekanntlich Professor an der Universität -Princeton. Diese Hochschule gilt als die der sogenannten besten Gesellschaft der Vereinigen Staaten. Es ist daher nicht verwundeM-ch zu «hören, daß WAfon, 'der -in seiner geistigen und Lebensauffassung sehr wenig zu den Ideell paßte, die heute die Oberschicht Amerikas he, herrschen, eines Tages sehr sanft, sehr manierlich, .. aber doch mit nicht mißzuverstehender Gebärde aus dieser Universität hinausgelehnt wurde. Man muß sich nur vor Augen halten,, daß die amerikanischen Universitäten Völlig von den plutokratischen Kuratoren abhängig sind, welche die Mittel für öle Erhaltung dieser sogenannten Stätten- -der Wissenschaft -beistellen. Wie Wilsons Hinausbeförderung, die in -der Form einer Be-fördevung geschah (er wurde bekanut- «lich in die Verwaltung von New^ork „berufen"), vor sich ging, das erzählt Upton 'S-i n c lai r in seinem wertvollen Buch«: über amerikanische Erziehung, über «welches in diesem Blatte bereits ausführlich gesprochen wuvde. schon «den Geist kennzeichnen soll, welcher die amerikanische Erziehung durchweht, weist zunächst -darauf hin, daß die Universität Princeton die vollkommenste Schule des S n obismus in Amerika ist. Es ist eine Universität für die Söhne der Herren; Neger werden dort nicht g eduldet. Juden -und Katholiken unfern gesehen. Den Inhalt des Universitätsleben's bildet für die Frequentanten der Klub. In «diesen Klubs besieht angeblich ein Alkoholverbot; spät abends aber kann man die studentischen Klubnntglieder betrunken aus den Klubhäusern taumeln sehen. Bier lebenslängliche.Kuratoren von Princeton, die zu den reichsten Männern Amerikas gehören, «der im Borjahr verstorbene Taylor Phne, ferner Cyrus H. Mac C o r m i ck, William C. Procter und Robert G a r r e l t, der größte Bankier von Baltimore, haben bestimmt, .daß in Princeton keine „unverl ä ßlichen und rebellischen Ideen" eindringen dürfen. Diese EhrbarEeit erhielt den gerechten Lohn; als der Stahlkönlg H. C. Fr ick starb, hinterlieh er der Universität einen Teil feines Vermögens. Wilson bereitete den Kuratoren eine Menge Unannehmlichkeiten. Erstens «waren die Ideen, die er vertrug, nicht völlig „verläßlich" im Sinne der Plukokratie und zweitens «wollte der unverbesserliche Idealist, welcher erkannte, daß das KlMe'ben den Geist -der Universität zerstörte, auf düstm Gebiete reformieren. In Princeton gibt cs zwei Gruppen von Studenten: diejenigen, welche, sich das Ktlubleben leisten «können, und die jungen Leute aus den ärmeren Schichten, welche durch irgend einen Zufall oder die großmütige Geste eines der Herren, welche auch de>m armen Volk Bildung zuteil -werden lassen wollen-, hi-neinkom-men. Wilson stellte die behutsame Forderung, daß die reichen jungen Herrchen -wenigstens die Namen ihrer ärmeren Kameraden Annen sollten. Die ,/vorn-chme" Gruppe bekämpfte -ihn aufs erbittertste, an ihrer Spitze stand Andrew West, der Leiter der lateinischen Fakultät,, ein wilder Reaktionär. West träumte von einer Hyperexkl-ufiven Universität, einem Elfenbeinturm der klassischen Kultur, -und er veranlaßt-e Herrn P r o cte r, -der einen Elfenbeinturm au^s Seife besitzt, «der Universität eine halbe Million Dollar anzubieten. Woodrow Wilson jedoch widersetzte sich Wests Plan, schob die Verwirklichung immer «wieder hinaus, bis schließlich Herr Procter ärgerlich wurde und das Geld zurückzog. Selbstverständlich erregte dies im höchsten Maße den Zovn 'der, Priucetonkuratoren. Eine Weile tobte der Kampf, dann wurde er auf eigenartige Weife beendet. West deranlaßte jemand, der Universität drei Millionen Dollar anzubi-eten, und nun war Wilson geschlagen, -mußte ergeben «das Haupt senken. Bei einer halben Million hatte man noch schwanken «können — aber drei Millionen Dollar! — dem kann Fleisch und Blut nicht widerstehen! So ging Wilson nach New-Iork. An feine Stelle trat ein presbyterianischer Geistlicher namens John Gvier Hibbe n, ein Snob bis in die Fingerspitzen, der sich «durch wütenden Militarismus und die Forderung nach allen Arten von Metzeleien für ein zurückgezogenes stilles Leben entschädigt. Er ist der führende «Geist bei einem halben Dutzend Organisationen, die den Zweck verfolgen» für jeden möglichen Krieg vorzu'bereiten, verlangte erst nnlängst, man sollte ,-mit der Faust auf «den Konferenztisch Europas schlagen" und „Rußland bei der Kehle packen". Dieser Tonsall ist sehr bekannt, es ist der des „Einsiedlers von Doorn", dessen Reden die Welt in Brand steckten. Seine Rolle scheint auf die „Gesellschaft" m Amerika übergegangen zu sein. Reue Erdbeben in Zavm. Kein ernsthafter Schaden. Aus London wird gemeldet: „Daily Mai l" berichtet aus Toki o, daß zwei starke Erdstöße, die ihren Mittelpunkt etwa 200 Meilen südwestlich von Nagoya 'haben, verzeichnet wurden. Mehrere schwache Stöße beunruhigten die Einwohner von Kioto, Osaka -und Kobe. Tausende flüchteten aus -den Häusern. Es sind jedoch keinerlei ernsthaft Schäden angerichtet worden. Eine neue Hitzwelle in New-Bork. Der letzte Sonntag brachte abermals eine furchtbare Hitzwelle und damit einen ganz ungewöhnlich h«chen Konsum an verbotenen aMchol-ischen Getränken in N-ew-Govk. In mehreren St-a«dttei-len kam es 'unter der Ei-nwi-rku-ng der H'-tze nnd d-es Branntweins zu schweren EWssen, bei welchen 3 Personen getötet und 20 verwundet wurden. Die Polizei n-ahm über 100 Verhaftungen von Exzedenten vor. 22 Lastantomobrle mit B«ier wurden von den Organen der Prohibitionspollizei beschlagwchmt. Be'i-diesen Beschl-crgnahmungen kanr es wiederholt zu scharfen R-övo-lverschießereien. Mel Mopols«. Mitglied der Ehrenlezls2. Aus Paris «wird uns berichtet: Hillel Zlatopolski, das Mitglied des Zioniistilschen Aktionskomitees, wurde von der französischen Regierung mit dem Orden der Ehrenlegion^ ausgezeichne-t. Die Auszeichnung erfolgte «wegen feiltet: Verdienste um die Entwicklung «der Zuckerindustrie in Frankreich. Hillel Zlatopolski zählte vor der b-olschewikischon Nevolution zu den größten- Zuckcrfabrikanten Rußlands. Im Jahre 1918 mußte er Rußland verlassen und sente sämtlichen Fabriken wurden von den Bolschewiken konfisziert. Seit drei Jahren wohnt Zlatopolski in Frankreich, wo er die Entwicklu-ng dcr Zuckeriudustrie in großem Maßstabe gefördert Hut.