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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-14 · Heft 1975 (14.8.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1975 (14.8.1924)
Date
1924-08-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wfc V " ML«, DoMeMag^ ' . Wiener. Morgenze5tung. 14. August 1921 Nr. 1978 Von Müllern wurden drei Staatsforste mit 2776 Dunam ferner 94.708 Dunam ntrt Nutzholz abgegrenzt. Die hat 204L00 WuvzebschöHlm>ge von Oliven verteilt. D4e Zidnistifche Executive ist sehr bemüht, die Aufforstung ihrer Kolonien zu fordern. Sie besitzt fünf Baumschulen aus tm»e« 1W3 260.000 Pflanzen kamen, sie hat 1360 Dunam ne« hffrflanzt mit 307.800 Bäumen. Seit 1920 hat sie 877.700 Bäume gepflanzt. , Sfc Wirtschaftsbeziehungen zwischen Holland und PalMna. 9MB dem Bericht des holländischen Konsuls an seine Regierung. Aus dvm Haag berichtet I. T. A.: Dem Bericht des ^rderländffche« Konsuls in Ievusalem,'Herrn lJaeobus Kann, ob .feine Regierung ist folgendes zu entnehmen: Obwohl der wirtschaftliche Niedergang in der ganzen Welt sich auch in Pcch3ftma.fühÄ»rr machte, bann man hier doch Fortschritte konstatieren. Inden Städten wird «fortwährend geh aut; in Hoi fa. ist neuerdings eine gwße Mühle errichtet worden; äe Salzfabritation und daS Ruchenberg-iUnternehmen fchrulitim vorwärts. Besonders hat sich die Tabakkultur ffrtwickrkt. Modischen sowie arabischen Tabakpflanzern eröffnen' sich die beste« Musifichten; der Tabak scheint von einer vor« güylichen QmEtüt zu sein. Die Ernte war im all« gemeine« gut, die Apfelsinen und Melonenernte gewinnbringend. Palästina braucht unbedingt einen modernen H a 1* «; dftr diesbezüglichen -Projekte sind - jetzt in Behänd« ildmtz. Bei der Vergebung der Arbeiten für den Hafenbau werde« sich auch niederländische Firmen mitbewerben können. Pükästma könnte ein gutes Absatzgebiet fein für Kaffee, D«, 'Kakao, Dabak, Reis, Korn, Kokosnüsse, Gummi urch Gucker. Wefür käme auch Niederländisch-Jndien in Be- «wacht.) Gmusehr guten Absatz würde Konservengemüse fdtden. . Belgischer Schiffsverkehr nach den palästinensischen Häfen. D« Haffaer Agentur des belgischen Lloyd erhielt von ihrer Antwerpener Zentrale die Mitteilung. daß die Schiffe de8 Aovd in ZnLmst alle drei'Wochen die palästinensische Küste anlmchm wecken. Da auch die belgffchen Schiffe, die die syrische Küste anlauftn, in Haffa und Jaffa landen, werden in InKftjarft.di- Schiffe des belgischen Lloyd alle zwei Wochen » BaÄstrmk ckntreffen. D« Touristenverkehr. Das Hcmdelsbulletin der Regierung ffenüW nachstehende Ziffern über die Entwicklung des ffterweckebrs in Palästina in den Jahren 1911 bis 1923. Icchr-^ 1911 besuchten 670Y Touristen, 1913 3900, 1922 . v 19W 18.501 Touristen Palästina. Die Zahl der Tou- Ästen im Jcchre 1984 dürste nach Annahme der Kenner der V«chAt«Me wesentlich gestiegen sein. Der Touristenver- «m^hat besonders in den letzten Monaten dom Lande große Di«Herwiesen, da ein bedeutender Teil von den Touristen .JkaSfbtea beträchtliche Bodenkomplexe käuflich er- 5kere« Hajestod als Förderer der palästinensischen In« ft des Monats Juni bat das Handels, und »ent der Zionistischen Palästina exekutive aus des Kerzen Hajeflod eine Anfahl von Darlehen in Irr^vVe vö» bis M.Pfustd an^FaLz.fwqm nis che und s» du strt eil e -UnteürDmuNgen ausgegSen. Zu Mosen Un- Sermhmrvge» geböten eine Zuckerfabrik, eine Blechwarenfabrik, ßwg&k, - eine SchuheremefabrT, eine Käsesabrik, eine “ 1harM>Mktffcher Artikel, ein Steinbruch- und ein Vieh, rmchmetr. Bon der 8m»salemer Bibliothel. Dst KvfMschaft gum Schutze der polnischen Altertümer «Wd d« große Lembevger Verlag Omolineum hat eine Reihe wertvoller Bücher Kr die Universitätsbibliothek in Jerusalem eubet. ÄS handelt sich im ganzen um 60 Bände, Haupt« die Werke von Mürgkiewicz, Glvvacgki und Sienkivwicz ober auch «ine AngM Werke über die p o l n i sch e G es ch ich t e Me Bücher werden durch die Gesellschaft zur Förderung dei Hebräischen Mvivechtät in Jerusalem in Warschau nach Palästina gesandt werden. Gtzte BSchevschenkAng des Carnegie- Instituts. Die MationalbMiochek hat, wie I. T. A. Ws Jerufekem-berichtet wird, vom Carnegie-Institut eine Sammlung naturwissenschaftlicher Werke erhallen. Deutsche mevtzinische Literatur für die Jerusalemer Universitätsbibliothek. Bor kurzem hat sich in Berlin, wie I. T. A. von dort M«ldet, unter.dem Vorsitz von Prof. Dr. Israel ein Komitee, Vepeheud aus den Herren Pros. Citron, Prof. Hans Cchn^ Prof. Levhkvorn und Dr. Sandler, konstituiert, das sich der Stosftjöä&e toftrmen soll, für die Umvevsitätsbibliothek in tzevustckevr die in Deutschland erscheinende medizinisch« Literatur y» sammeln. Insbesondere solle« die deutschen medizinischen -Zeitschriften für Jerusalem abonniert werden. Zur Aufbringung der erforderlichen Geldmittel wendet sich daS- Koanstee an alle Mischen Aerzte Deutschlands mit der Mtte nm Zahlung eines JchveSbeitrages. Besuch Sir Claytons tu der hebräischen Universität. Sör GEsvt Cliahton, der in Abwesenheit Sir Herbert SowwÄs Äe Bsvwaktung Palästinas führt, besuchte am A. JE das Gebäude der hsbräffchen Umvechität aulf dem Sw^ckbevge. Col. Kifh, Mitglied der palästmenisischen Zioni- Mhen ffijdWbe, begleitete' Sir Clayton und stellte chm Herrn Prüf. Yodor vor, der Ban n-nd Einrichtung des seiner Leitung andevtrianten biochemischen Laboratoriums überwacht. A-rch. iKovnbevg führte die Besucher aus dem Bau herum. Sie Mchton bÄundeie lebhaftes Interesse und stellte eine Wickerhohvvg feineS Besuches in nahe Aussicht. , -S^MMervatonum fiir Palästina. Eine Anza, kannter PersönMerten, darunter CH. N. Bialik, Nc BenÄvlch, Bocks Schatz und Kalwarisky. veröffentlicht i ^tensischen Zeitungen einen Aufruf zur Gründung iEb^^torsirms in Palästina. «ine Bottrhochschnle ffic Paliisttna. Die Exekutive der -Zionistischen Organisation hat nach Anhörung eines Exposes von Dr. Martin Bub er beschlossen, im Rahmen der Ierusalemer Universität eine La nd es«Volk sho chs ch ul e zu errichten, die die Aufgabe hat, in einheitlicher methodischer Arbeit das Bildungsbedürfnis der reisenden Generationen des Jischuw zu erziehen und zu befriedigen und so da8 Merk der bereits errichteten und noch zn errichtenden wissenschaftlichen Institute der Universität zu ergänzen. Auf Ersuchen der Exekutive hat sich Dr. B u b e r bereit erklärt, eine für die Ooffentlichkeit bestimmte Darlegung des Bolkshochschulplanes auszuavbeiten sowie im kommenden Frühjahr eine Studienreise nach Palästina zu unternehmen, um die Verhältnisse des Landes im Hinblick ans die Ausführung des Planes kennen zu lernen und mit den daran interessierten Gruppen und Personen nähere Fühlung zu nehmen. Arbetterblldung. Der Kulturausschuß der Arbeiterorganisation in Palästina veröffentlicht interessante Daten über den Stand des hebräischen Sprachunterrichtes in den Arbeitersiedlungen. Während im Jahre 1921 die hebräischen Abendkurse 900 Hörer zählten, sind in den Abendkursen vom Jcchre 1924 1 3 6 0 Hörer zu verzeichnen. Diese Zahlen weisen darauf hin, daß die Immigranten der ersten A-lijah über weitaus größer? Sprachkenntnisse verfügten als die Immigranten des letzten Jahres. Nach den statistischen Aufnahmen, die die Organisation besitzt, findet man unter den jetzigen Einwanderern 4 0 bis 50 Prozent, die der hebräischen Sprache vollkommen mächtig sind. Sämtliche Immigranten besuchen die Abendkurse gerne und sind bereits nach Verlauf von einigen Monaten in der Lage, sich in hebräifcher Sprache gut zu verständigen. Abgesehen vom Sprachunterricht werden die Arbeiter in den Abendkursen auch in hebräischer Literatur und P al ä st i n o.g r a h i e unterwiesen. Um das Land kennen zu lernen, wurden im letzten Jahre für Neuangekommene Immigranten 28 Wanderungen durch daS Land veranstaltet, an d-ren 86 00 Personen terlnahmen. Die Wanderungen gingen von Haifa aus und streiften das ganze palästinensische Gebiet. Während der Wanderungen wurden auch von Instruktoren Borträge über einzelne Ortschaften und sonstige für die Kenntnis des Landes in Betracht kommenden Fragen gehalten. Nicht minder stark werden auch die wissensch ai tl,ichen Vorträge über hebräische Literatur, Philosophie, Soziologie und Naturwissenschaften besucht.? Die durchschnittliche Hörerzahl beträgt 50 bis 100 Personen pro Kurs. Eine besondere Aufmerksamkeit -wird der Frage der K i n d e r e r z i e h u n g geschenkt. Der Kulturausschuß der Arbeiterorganisation erhält 10 -Schulen, 14 Kindergärten mit 354 Kindern, während im Jahre 1922 nur 7 Schulen und 7 Kiltdergärten mit 94 Schülern bestanden haben. In den letzten Monaten wurden auch in einer Anzahl von Kolonien und Städten Lesehallen eröffnet. Im ganzen bestehen gegenwärtig 42 Lesehallen in Jerusalem, Haifa, Tiberirs und vielen anderen Orten. Die Lesehallen werden täglich durchschnittlich von 700 Personen besucht. Am Abeitd finden in den Lesehallen Vorlesungen und Vorträge statt. Um das Interesse der Arbeiter für Kunstprobleme wachznrnfen, werden demnächst auch W o n d e r a u s st e l l u n g e n in den Kolonien und sonstigen Siedlungen veranstaltet werden. Der Kulturausschuß ha-1 auch eine ziemlich rege Verlagstätig k e i r entfaltet und ein: Reihe von Flu-zfchriften, Broschüren und Lehrbüchern herausgegeben. Der Kulturausschuß beschäftigt 104 Personen, von denen 8 in der Zentrale, 12 in den Lesehallen und Bibliotheken, 86 als Lehrer und 3 im Verlägswefen tätig sind. Afuleh-Boden für österreichische gntereffenten. Das Zionfftffche L-andeskomitee teilt mit: Bezugnehmend aiutf die letzten Mitteilungen in der „Wiener Morgenzeitung" über die neuen Bodenerwevbungen in Asulch wird beDanntgegeiben, daß unser Palästinareferat <2. Bqz., Taborstraße 20 a, Zimmer 8) mit dem DeMuif dieser Bodenkomplexe LÄram wurde. Der Preis pro ein Dunam beträgt 6/6 ägyptische Pfund, wobei eine sosorti-ge Anzahlung von 1/5 ägyptischen Pfund zu erlfolgen hat, für bzn Rest wird ein dreijähriger Kredit gewährt. Der ganze Boden befindet sich bereits in Kultivierung, der Mindestkomplex, der abgegeben werden IPa-mt, beträgt 20 Dunam, überdies zwei Dunam als Stativnsboden. Da für Europa Mr 8000 Dunam zur Verteilung gelangen und die Gelsaimt-ccktion bis Ende August abgeschlossen werden muH, werden jene Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, bei Afuleh Boden käuflich zn erwerben, ersucht, ihre Kaufaufträge dem Paläftinareferat ehestens zu er« teilen. Bisher wurden bereits 3000 Dunam verkauft. Mfällige nähere Austvünfte werden täglich <SamStag ausgenommen) zwischen 10 Uhr> vornrittags und 1 Uhr nachmittags im Bureau des Zlionfftifchen LandskomiteeS, Zimmer 8, erteilt. Eine Gartenstadt der B'nai-B'rith in Palästina. Aus erusälem berichtet I. T.'A.: Der palästinensische B'nai- 'rich-Orden hat in der Nähe von Jerusalem 220 Dunam Land zwecks Errichtung einer Gartenstadt käuflich erworben. Dies geschah auf besorrderen Wunsch des amerikanischen B'nai-B'rlth-Ordens, der die Geldmittel zur Verfügung gestellt hat. Organisatorische Zusammenfassunft von jüdischen und arabischen landwirtschaftlichen Arbeitern. In Beth Schean wurde ein landwirtschaftlicher Verband gegründet, dem als Mitglie- >der jüdische landwirtschaftliche Arbeiter und Araber aus den benachbarten Dörfern angehören. Der Tabakbau. Bei den Tabakpflanzungen sind gegenwä! tig 1038 Arbeiter beschäftigt. Bepflanzt werden 1774 Duna' Boden. Die ursprünglichen Verträge wurden auf 2016 Dunai abgeschlossen, wovon aber 241 Dunam abfallen mußten, we deren Boden fiir den Tabakbau nicht geeignet war. Unter dr Arbeitern sind aus Galiläa 673. Samaria 153 und Jehuda 21 beschäftigt. Von den neu erngewanderten Arbeiter ind 260 im Tabakbau tätig. Die Ernt eau 8s ich t en fit» n allen Pflanzungen überaus günstig. Der Ethrogimverkand. Das Hauptvabbinat in Jerufaler hat bereits Voriorge für den heurigen Versand von Elhrogii' etwffen. Man erwartet, daß Palästina jetzt einen sehr starke 7 t h r o g i m e x p o r t haben wird. Eine neue Gerberei in Tel-Awiw. In Kürze soll in Te! Moiw einc neue Gerberei eröffnet werden. Besitzer ist ein Her Lefko witsch, der bis vor kurzem einer der ersten Leder abrikanten in Polen war und sich jetzt in Palästma äuge iedclt hat. Bor seiner Uebersiedluug hat er Versuche mit p» lästmensischen Viehhäuten angestellt, die zu der Hoffnung ft« recht!gen, für dtp Produkte seiner Fabrik befriedigenden Absa zn finden. f chzucht. In letzter Zeit hat sich die Fischzucht Haupt auf Haifa koMUiriert. Von Jänner bis April 19ö wurden 120.798 Kilogramm Fische gefangen. Die Fische Werder Zumeist für den Inlandsbedarf benötigt. Der Wert des Fisch anges in diesem Jahre beträgt 7092 Pfund. Elektrisches Licht in der Vorstadt Nordia. In der Vor tadt Nordia bei Tel-Awiw brannte am, 24. Juli zum erster Male das elektrische Licht, mit dem die Vorftaot von der Rn thenberg-Atation in Jaffa versorgt wird. Me sauftöre Lase. Die Fürsorgetäiigkeit der Krrpath Chölim in Haifa vnd dev Emek. Der G e>s u n d h e i t s z u st a n d in Haifa und den ösi« lich davon gelegenen Siedlungen des Emek war Ende des Monats Siwan recht normal, das h:ißt die Zahl der Malaria' kranken war nicht größer als zn Beginn des Sommers. Neue Malariajfalle sind nicht zu verzeichnen. Aerger war die Lag« in Iädjur, wo die Zähl der n e u e n M a l a r i a s ä l l« unter den etwa 220 Arbeitern recht groß ist. Schlimm ist auch die Lage in Samaria, wo die meisten Mitglieder der Kwr«i;äh Gan Schmuel fieberk-ranL sind. Auch in 0 h e d e r a grassier: die Malaria ziemlich stark. In allen diesen Orten sind die Trockenlegungsavbeiten noch nicht we'.r fortgeschritten. Infolge der Verschlimmerung der Lage in Samar'a und de: Schließung des Krankenhauses der Jca m Dichron Jakob hat die Kupath Cholim ein neues Krankenzimmer mit 12 Betten erösftret. Ter einzige fast fieibevfreie Ort in Samaria ist Atlith, das noch vor Zwei Jahren ein ausgesprochenes Mailarianest war. Besonders gegWckt ist di« durch Trockenlegung der Sümpfe bewirkte Ausrottung der Malaria m Nahalal, wo noch in früheren Jahren 60 Prozern der Ortslbckvohner nralariialkrank waren. . Die Leitung der Kupcüh' Cholim hat beschlossen, mn 1. &. in Haifa ein Krankenhaus ßür ihre Mitglieder zu errichten, und zwar in den frlüheren Lokalitäten des Misrad Äaawodach Zilbuvioth. Infolge ves Platzmangels im Kranken- Hanse der Hadassah in Hailfa hat die Kupach Cholim beschlossen, die Bettenzahl in ihrem für die Kraniten deS Emek bestimmten Krankenhaus in Mn Charöd von 80 r.ff 40 zu erhöhen. Außerdem wurde unlängst vin besonderes Zelt bei diesem Krankenhaus ervichbet, das für Wöchnerinnen anS den Siedlungen des Emek bestimmt ist, da das Hadassah- Sp'M in Haifa wogen Platzmangel diese nicht nrehr aufnimmt. Auf dom Hadar Hakarmel soll ein ErholungSheim errichtet werden. Für diesen Zweck hat bekanntlich der NaÜivnale Arbeitervevbanid in Amerika 5000 Dollar zur Verfügung gestellt. Außerdem stellte oin anonymer Spender, dev bereits 1200 ägyptische Pfund für das Erholungsheim in Losah gegeben hat. hierfür ebenfalls 1200 Pfund in Aussicht. Da die Bodensvalge noch nicht gang gelöst ist, konnte man mit dem Bau b:8her Nicht begmncn. Man hofft jedoch, noch lim Laufe des Sommers an den Bau dieses -ErholMrgSheims, das aus einzelnen Pavillons, darunter auch einem für stillende Mütter und Säuglinge bestehen wird, herantreten zu können. Da sich im Emek jetzt zahlreiche Kinder beisinden — ungefähr 500 —, hat die Kupath Cholim dafür gesorgt, daß ein Kinder arg t jede Woche die Gmeiksieblungen beisucht und die Kinder beanffichtiigt. Er häl: auch einen besonderen Kursus für Kinderpflege ab. Gewisse Schtvierigkeiten bot. bisher auch die medigjimsche Hilfe für die im Emek von tollwütigen Hunden Gebissenen, die gegwuirgen waren, nach Jemsalem zu gehen und dort drei Wochen im Paftoumnstsiu-t zu verbringen, was mit schweren Wirtschaftlichen Folgen für die Betroffenen verbunden war. Di« Kupath. Cholim wird nunmehr für diese Kranken beisonder« Pflegestationen in Chedera, Haifa, Balfonnia und Ain Charod errichten. Jeder Gebissene wird demnach nur mehr für einen Tag nach Jerusalem gehen müssen.und von dort das nötige Serum utitlbringen, das chm während der folgenden drei Wochen von den erwähnten Stationen ebenso wie in Jerusalam eingeimpft werden wird. Di« erste Station wird In Cyrdevi und die zweite in Arn Charod eröffnet werden. Gin Sanatorium in Tel - Awiw. Letztens hat Herr Chasanowski in Tel-Awiw am Meeresstrand einen größeren Büdenkomplex sowie das alte jüdische'Spital käuflich erworben, um ein modernes Sanatorium mlit einer Heilanstalt zu gvültden. Das Sanatorium soll außer 'den Wohnzimmern noch 20. Badvzimnrer fiir HvilKvecke fassen. Der Bau des Sanatoriums dürft« 7000 Pftmd 'kosten, von tvelcher Summe 4000 Pfund bereits erlegt wurden. Die restlichen 3000 Pfund sollen in Berlin dm Wege einer Anleihe aufgelbracht werden.

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