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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-12 · Heft 1973 (12.8.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1973 (12.8.1924)
Date
1924-08-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 1 Men, Dienstag Wiener: Morgenzeitung. Re BanditenplaM m Wen Terente und Genossen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Bukarest, 11. August. Die Blätter melden ans Braila, daß di« Gendavmerietruppen zwei Tage hindurch die Bande deS . Räuberhauptmannes Terente verfolgt/" ermordet und dann ihre Leichen in Brand gehckben, doch gelang es Terente im letzten Augenblick, in der Nahe des Kanales Matin seinen Verfolgern ab ermatt zu entkommen. Nach den neuesten Nachrichten soll sich Terente in den Sümpfen bei SUistria aufhalten. Die zu feiner Verfolgung cmsgesendeten Truppen haben sich nun in diese Gegend begeben nnd hoffen, seiner wieder habhaft zu werden, da diese Gegend als Vor» steck vi-el ungünstiger ist als die Umgebung von Braila. Bei dem Dorfe P o r a d i m wurde die Bäuerin D i m i t r o w, als sie in der blockierten Gegend die Donau in einem Kahn übersetzen wollte, von Gendarmen erschossen, -die die Frau in der Dämmerung für Terente hüten. Das Kriegsministerinm wurde gestern vom Gendarmeriekommando in der Bukowina verständigt, daß die Räuberbande Nistoroviei dort verhaftet würde. Diese Bande hat vor einigen Tagen bei Hotin den Postkontrollor Sassu, dessen Frau und Diener setzt. Der berüchtigte Bandit Jon G a g i n, der schon seit längerer Zeit die Umgebung der Stadt Busa u terrorisiert, wurde in einem Walds von einer Gendarmeriepatronille erschossen. Die siebenbürgische Polizei wurde verständigt, daß der berüchtigte Einbrecher Josef I elli nek wieder ln Siebenbürgen aufgetancht ist. Jellinek wird in Siebenbürgen der „K ö n i g d e r Ei n b r e ch e r" genannt. Cr hat im Laufe der letzten Jahre in verschiedenen siebenbürglschen Städten 300 und in AlttNumän'-en über 50 Geschäftseinbrüche verübt. J-ellinek wurde bereits dreimal verhaftet, es gelang ihm immer wieder, zu entkommen. Bor einigen Monaten flüchtete er nach Ungarn, von dort nach Jugoslawien und wurde jetzt abermals bei Schäh'burg gesehen. Die Polizei fahndet nach ihm. - Me Ford den Staat betrügt. Stn Beitrag zur amerikanischen Parlamentsmoral. Wie wir der angesehenen amerikanischen Wochenschrift ,Lhe Saturday-Evening-Post" entnehmen, hat Henri Ford dem amerikanischen Staat das Angebot gemacht, die Muscle- Shoals-Anlagen am Tennessee, die während des Krieges gebaut wurden, um zur Gewinnung des für die Munitionserzeugung nötigen Stickstoffes riesige Wasserkräfte aufspsichern und verwenden zu können, um fünf Millionen Dollar zu übernehmen. Das Repräsentantenhaus hat das Angebot Fords angenommen; es ist auch zu erwarten, daß der Kongreß zu dieser Transaktion, deren Annahme sich Ford wohl -schon durch ausreichende Bestechungen gesichert hat, ja und amen sagt. Diese Transaktion ist wohl der gigantischeste Betrug, der am amerikanischen Staat begangen wird. Dies wird sofort klar, wenn man weiß, daß in Muscle-Shoal zwei Salpefirfabriken, ein riesiger Stäudamm, ferner ganze Städte um die Betriebe errichtet sind; alle diese Anlagen haben den Staat 85 Mil-klonen Dollar gekostet. Da nach dem Vertrag Ford nicht nur die Anlagen und den Boden, sondern auch alles ans dem Boden befindliche Material übernehmen soll, so wird Hm. der Verkauf, dieses Materials (ungeheure Mengen Baustoffe, das während des Baues verwendete Eisenbahnmaterial, das jetzt nicht mehr in Betrüb ist, und anderes) ein Vielfaches der Erstehungssumme von fünf Millionen bringen. Aber der Betku'ck,'den "Ford mit Hilfe der in seinem Solde stehenden Parlamentsleute gegen den Staat plant und der ihm voraussichtlich auch gelingen wird, geht im Grunde aus etwas anderes aus: In der Nähe der erwähnten Anlagen, die Ford' vom Staate geschenkt bekommt (der Bundessenator George W. N o r i i s nennt diesen Verkauf das bedeutendste Geschenk, das je ein Sterblicher erhielt, seit Christus der Menschheit das Heil der ewigen Seligkeit verlieh), befinden sich zwei Stauwerke, die noch nicht vollendet sind; diese Stauwerke, dir wohl die größten ihrer Art auf der Welt sein werden, haben den Staat bisher^ 130 Millionen Dollar gekostet und ungefähr die Hälfte dieses Betrages wird noch bis zu chver Vollendung notwendig sein. Ford will nun diese beiden Stauwerke auf hundert Jahre pachten. Dieser Pachtvertrag ist noch ungeheuerlicher als der oben erwähnte Kaufvertrag. Ford will durch diesen Pachtvertrag seiner Gesellschaft aus 100 Jahve die e l « k i r i s ch e Kraft, die durch die beiden Dämme gewonnen wird, unter Ausschluß jeder Autorität d e s Staates sichern. Auf 100 Jahre ist die Kraft sein ausschließliches Eigentum. Dabei soll die R t* gierung nicht nur die Dämme bauen, sondern auch auf ihre Kosten instand halten. Die angebotene Pachtsumme ist so gering, daß die Regierung für das angebotene Kapital keine drei Prozent Zinsen erhielte. Ford hätte also auf IlX) Jahre die Nutznießung einer Summe von 175 M >i llionen Dollar zu drei Prozent, wogegen jeder andere Geschäftsmann für geliehenes Geld mindesten? sechs Prozent zahlen muß. Die amerikanische Oeffentlichkeit wird also durch einen Riesenbetrüger und seine Helfershelfer, die in den gesetzgebenden Körperschaften des Staates sitzen, schamlos aus gebeut et. Budapester Schwindler. Budapest, 11. August. Die Polizei verhaftete gestern den Geildagenten Josef Weiß. Weiß nahm von feinen Komittenten Einlagen in Kost und stellte eine wöchentliche Verzinsung von 5 bis 10 Prozent in Aussicht. Diese hohe Verzinsung verlockte zahlreiche Personen, dem Agenten Kostgelder pt der Höhe von hunderten Millionen anzuvertrauen. Weiß verwendete di« Gelder teils für sich, teils bezahlte er mit dem Kapital einzelner Einleger di« Wochenziesen an andere Komittentem Nach den bisher eingelaufenen Anzeigen hat Weiß fehre Kunden insgesamt um fast eine Milliarde Kronen geschädigt. Die Polizei hat einen Steckbrief gegen den Bankbeamten Andor Abel erlassen, der vor einiger Zeit der At'lantOr Trust A G. zwei Schecks auf zusammen 1100 Dollar stahl und in Wien einkassierte. Abe-l hat mit dem Geld in Gesellschaft einer Budapester Schauspielerin eine mehrwöchige Urlaubsreise an den Lido angetreten. Seine reiche Familie weigert sich, den Schaden gutzumachen. Das Haas der dreizehn Skelette. Aus Rom wird gemeldet: In Rom erscheinen gegenwärtig 15 politische Tagesblätter, aber man scheint damit noch nicht genüg zu haben, denn man spricht davon, daß schon im Herbst wieder einig« neue Zeitungen gegründet werden sollen. In keinem Falle wird über ein anderes Blatt sich in demselben Hause nivderlassen, in welchem sich die Redaktion des vor kurzem im Zusammenhang« mit dem Morde an Matteotti, eingegangenen Mattes „Corriere Jtaliano" befand. Denn es ist nicht geheuer in jenem Hause. Alle Unternehmungen, die ihren Sitz in jenem Gebäude aufgeschlagru haben, sind binnen kurzem zugrunde gegangen, und wenn sie auch noch so gut fundiert waren und unter noch so glücklichen Auspizien ins Leben getreten waren. Jenes unheimliche Haus hat eine Geschichte, die verdient, erzählt zu werden. In alten Zeiten befand sich an Stelle des Gebäudes ein Friedhof, der zum Stifte der „Crociseri" (Orden der Kreuzträger) gehörte. Dieser Friedhof wurde ausgelassen, als das Verbot kam, Tote innerhalb der Stadt zu bestatten. An der Stelle des Friedhofes wurde nun von Protestanten eine kleine Kirche errichtet. Der Heilige Stuhl sprach über die Stifter dieser Kirche den Hann aus,; di« Protestanten verschwanden aus Rom und die Kirche würde /fix ein Wohnhaus umgewandest. In dem Gebäüde etablierte sich das große Blatt „Jl Giorno". das bedeutende Mitarbeiter hatte, darunter auch Gabriele D'Annunzio. Das Blatt hatte anfangs einen Bombenerfolg, mußte aber bald eingehen. Tann versuchte es ein Impresario mit einem Variete- Theater; das Unternehmen ging sehr gut, bis eines Abends während der Vorstellung der berühmte Neapolitaner Pulcinella (Hans Wurst) Aniello Balzano auf offener Bühne starb. Die Truppe löste sich ans und der Saal wurde gesperrt. Spater wiederholte man die Versuche mit Varietes und Kinos; man hatte aber kein Glück. Da mietete das Haus ein neues Blatt, „Jl Paese" (Nitti- Organ), das Glück hatte, bis es anläßlich des „Marsches auf Rom" von den Faszisten besetzt wurde und einem faszistischem Matte, ,$( Nuovo Paese", Platz machen mußte. Letzteres Blatt zog aber bald aus nnd überließ die Räume dem neugegründeten Hauptorgan der faszistischen Regierung, „Corrtcre Jtaliano". Da beginnt die Sache hochdramatisch zu werden. Während man im großen Maschinensaal den Boden ausgrub, um die neuen großen, vom Advokaten Fillipelli gekauften Rotationsmaschinen einzubauen, kamen dreizehn Skelette von Mönchen zum Vorschein. Mancher Redakteur wurde von trüben Vorahnungen ersaßt und erbleichte beim Anblick der —' ausgerechnet dreizehn — Skelette. Einer der Redakteure schlug vor, die in ihrer Ruhe gestörten Mönche dadurch zu versöhnen, daß man für sie eine Seelenimsse zelebriere. Aber Chesredaktvur Fillipelli wollte zeigen, daß er über solche Vorurteile erhaben ist und ließ die Skelette ohne jede religiöse Zeremonie in den Friedhof von Verona überführen. Was geschah dann? Nun, es kam der Mord an Matteotti, in welchen Fillipelli verwickelt wurde; der Chefredakteur wurde verhaftet und das Blatt, das in acht Monaten zehn Millionen Lire verschlungen hatte, ging ein. Der ßlettnl als Mnthematiker. Der kluge Dodo von Wembley. Seit Monaten liefert die Reichsausstellung in Wembley dem Londoner Tagesgespräch Sensationen. Eine ZeNang bildete den Gesprächsstoff aller Five o'clock tea der City der alte MaorihäuPtlin g, welcher die Ausstellung als Gast besuchte und im Rufe eines Wunderarztes stand. Tausende von Patienten, die von namhaften englischen Aerzten vergeblich behandelt worden waren, suchten den schwarzen Doktor auf und es wurde Erstaunliches über die Heilersolge des Maorinaturarztes berichtet. Nun ist die Sensation -von dem -indischen Elephanten Dodo abgelöst worden, der als das gescheiteste Tier unter allen jetzt lebenden Nachkommen des Mammuts gilt. Dodo -Alt als vorzüglicher Mathematiker. Wenn man ihn fragt, wie alt er ist, so stampft er 35mal auf den Boden. Freilich muß man sich, IS. August IM ytg. 1973 damit Dodg die Frage versteht, seines indischen Wärters als Dolmetscher bedienen, denn Dodo versteht nur indisch, die Sprache seines Geburtslandes. Ob ihm der Aufenthalt in Wembley bereits Kenntnisse des Englischen gebracht hat, hat er der ihn bestaunenden Mitwelt bisher nicht verraten. Mit Dodo ist neulich ein kleines MaHeur Passiert. Er, der sonst die albernen Witze, wie man sie vor Tierkäfigen so oft hört, mit dem gelassenen Anstand eines Dickhäuters Mer 'ich ergehen ließ, wurde eines Sonntagabends plötzlich wild und brach aus der geräumigen Arena, in der er sonst gravitätisch auf. und Mwandett, aus. Anderthalb Stunden lang rannte Dodo kyeuz und quer in Wembley herum und wurde in seiner Besichtigung der Ausstellung nicht gestört, da zur Paten Abendstunde wenig Besucher in Wembley weilten und die Wenigen, welche Dodo begegneten, es Vorzügen, davonHUlaufen, statt ihn etwa nach seinem Alter M fragen. Ein kleiner Junge, der Sohn eines Nachtwächters, spielte in der Nahe der Arena, als er den Elefanten, der direkt auf ihn loszugehen 'chien, erblickte; er brach in verzweifelte Hilferufe aus und warf sich zitternd zu Boden. Dodo betrachtete ihn gutmütig, dann ließ er ihn liegen nnd rannte weiter. Inzwischen wurden die Wärter und Tierbändiger verständigt und es gelang schließlich, den alten Dodo in die Arena zurückzubringen. Selbstmord eine« Nndavrster Bankbeamten. Budapest, 11. August.) Der Beamte der Bavkkmmnissions- 'irma Schotter & Pollitzer, der Hauptmann des Ruhestandes Geza L a n t o S, hat sich gestern nachmittags in feiner Wohnung vergiftet. Lantos hinterließ mehrere Abschiedsbriese und Aufzeichnungen, aus denen jedoch die Ursache des Selbstmord?«' nicht hervorgcht. lleberfall auf einen Wiener ln Knittelield. Der Kassier A. Weiß der Schokoladenfabrik „Iris" in Wien war auf einer Geschäftsreise in Steiermark, um für gelieferte Waren das Inkasso vorzunchmen. Er kam zu einem gewissen Zitziler im Knittelseld, um dort eine Forderung'ein-. zukas'sieren. Statt des Geldes versetzt« ihm dieser mehrere, wuchtige Schläge über den Kopf. Im Verlaufe d«8 Streites hieb Zitzler neuerlich mit einem in der Nähe stehenden Lavoir auf den Kopf des Kassiers, der schon 67 Jahre alt ist, ein, so daß dieser eine 6 Zentimeter lange Schnittwunde davon trug. Weiß wurde jirnt Gemeindearzt gebracht, der ihm erste Hilfe leistete und einen Verband anlegte. Zitzler, der als gewalttätiger Mensch bekannt ist, wurde von der Polizei einvernommen und die lande sgevichtliche Anzeige erstattet. Vom ksperantokongreß. Festsitzung und FrleheuSkmidgeburlg. Den offiziellen HÄhopunstt des Kongresses bildete die Festsitzung, die Sonntag vormittags tm Großen Konzerthansaale stattfand und selben käs auf dar letzte Plätzchen füllte. Nach einem Orgelvortvag von K. Mätzl trug ein Damenchov die Gspemnttchymne vor, die von den Teilnehmern sichend angchövt wurde. BsgvüßunigSaGpvachen hielten der Präsident des vorßöhvigen RÄvnIbevger Kongresses Dr. Dittel; für den Protektor des Kongresses, deir^ BundeSPräsidenten Dr. Harnisch, und die Regierung sprach Mmistevialrat Moretzky, firner V-ilMüvgevmeüster Emmerling und der DeLan der philosophischen FaStuiltät. Sneh^ der Deutsch und Esperanto sprach. Nach einer längeren, mitj miutenlangem Beifall aufgenmnimenen Rede des Präsidenten) der allgemeinen Wöltovgattiisiation, Prof. Gdmond Privatt.. zGenis), der unter Hinweis auf die zehn Millionen Toten des! Weltkrieges zur Emigkett mcchnte, sprachen. die Vertreter, der ausländischen Negierungen, der polnische Gchandte Graf L asocky,-Mnfo für die dewüsche, spanische, holländische und 'MMäwilsche Regiemng, ein Vertreter des „Roten Kreuz" und Pros. K r c s m a r y für die Gruppe der blinden Esperantisten. , . Hernach evgviistfin die Delegierten ihn Namen der Espsramtoovganisationen ihrer Länder das Wort, darunter. einige Damen. Allgemeines Interesse erregte die fMnlmtdische- Ber-trötevln in ihrer weißen Nationaltracht, ebenso eine Alb-; geordnete der Niederlande, die den heute noch gerungen Einfluß der Frau im öffentlichen Leben bedauerte, nnld im Namen der Pekinger Universität Prof. Kenn. . Die „Universala Esperantista Paoffffta Liga" veranistaltete geistern nachmittags eine Fr-iedenSlkunldgebung im Großen Konzenchaussaale. Nach den üblichen Begrüßungen sprachen Deikan S u eß, Frau I sb rücker aus dem Haa-g und Pros. Privat. In seiner Rede verwies ex auf zwei Knaben aus Preßburg, pie mit vier und fünf Jahren die Sprache bcheruschen nnd großes Auisschen erregten. Der chinesische Unideps'ltätspMfessor Kenn ausDeiking beikannte sich ebenfalls zur Idee einer allgemeinen Versöhnung. BnvglschaNsPieler Philipp Zeska remitierte das anläßlich des eusten Kongresses von Zamenhof selbst in Esperanto verfaßte „Gäbet unter der grünen Flagge". Zwei junge Gperantiisten in slalwischer Nationaltracht standen mit einer mächtigen grünen Standarte hiuier ihm. $ In Palästina gibt eS in mehreren Orten Delegierte der AllMNieinen Espevanto-<Assoziation. Besonders zu erwähnen 'ist die Gruppe von Tel-Awiw, in welcher und Araber genleinsaime Aribe.it leisten. Das Wetter. Das Wetter ist unverläßsich. Es .wird Z e m p e r o i n rzun a h m e angekünütgt.'

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