Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1971 (10.8.1924)
- Date
- 1924-08-10
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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! -V' €Ü Wen, GowckaH -v. -^2- )t die Vermittlung zwischen eödukttvn und KvnMm.besorgen sotten, hat er gar tv e i schm Der ZusammenlMch der Gekawe hat Mes vollkommenklar bewiesen, diese Wirtschaftsorganisation der arischen Greisler und cttler anderen christlichen Greislerorganisationen UcherSsterrerchS gegründet wurde, da war das Schlag. ,chM verbreitet, man müsst den christlichen Greislerstand Htz den srmstigeu christlichen KaufmgMÄstand vom jüdi- Grohharchel emanzipieren. Es dürfe nicht der inn in die Hände dieser Großhändler ge- ,gsn. Mes sei Me AeroicheVUNg auf Kosten des christft fcii rMüiyff üVwHj'OiuSIIwi GS wmde eim Orgmüsation, welche sich vom jüdischen GvWMdÄ MM'lWMren Mte, geschaffen. Große Invchi- Konett Wurden Mwacht mfo alle KMonen wurden mit großem Aplomb orngeleitet. Doch das Resultat des Ganzen! ist das gevichMche MAgiloichSvevstchren mit einer Quote, die Vielleicht 50 Prozent Vstvagen wirid. Allerdings erAärU die GeLaiwe, lsie wüche sicher nicht zu Grunde gegangen sein, wenn die Oestevreichische Kaufmännische Bank ihre Schalter nicht geschlossen hätte. Das ist ein plausibler Grund, dem aber die innere Berechtigung ganz und gar fehlt. Ein Unternehmen, das auf Gemeinschaft gegründet wurde, dars nicht so sehr an ein einzelnes Ueternehmen gekettet sein, daß es tatsächlich durch' besten SchwieriWitLn Ebenfalls zum Zusaim'menbvuch Mkmnyen Wird. Seine Oygamsation muß/ derartig sein, daß es jederzeit auf eigenen Füßen stchen mrd jeden Anstoß von außen gut überwinden kann. Bei der Ge- Lalwe wäre dies aber nicht möglich gewesen. Wie sich jetzt! hevcmsstellt, wasren die WerMtnisse im Jrrneren so morsch, daß unbedingt auch ohne Zusammenbruch der Kausmänni-; scheu Bank der AuWeich der Gekaiwe gekommen wäre. Män- - gel der Organisation, das wllwirtfchaiftliche Vorgehen beim Einbaus, die gevadeLU unfachmLmiitsche Leiitung, die unrichtige BerteÄnng, das Fehlen jeder Ueiberisicht, die einem; GroWaufmarm unbedingt eigen sem muß, haben eL bewirkt, daß die Gekalwe gantz und gar nicht ihren Zweck erfüllen konnte. Sie war ein vollkommen verfehltes Gebilde, dem jede WMnMrechttiWng M-te. Sie hätte auch dann nicht ihren Zweck eHrkken können, ivenn vielleicht mehr Fachleute zur Gand gÄwelsttt wären und wenn sie Nicht so bureau-- kmtitfch gelMrt Warden wäre, wo Beriwal-tungsrat, Direk- , toren und cäe miMchen Beamten und Unterbeamten einen veGviiÄten AMmrt geschaffen haben, der mehr einem Mni. sierftmr als Mw wiMchen kaustnännischen Organisation ähnlich War. Mn stllchss AnM'tut kann unmöglich kauf, : mänmsch Vorgehen und' Ge Befriedigung der Dagesbedürfnistx des Kmchnanns besorgen. Sie ist am wenigsten geeignet, ffch .VvM GroWufrmmn taWMkch unalbhangig zu Wachem Vchon M langem zog es M großer DM der Kernen arischen OvökÄsr, für die die Gekawe geschaffen Wochen war, vor, sich' qn die 'GroHMAE zu wenden, mit ihnen direK ibn Verbindung M trsten, vvn chinen Kredite zu uMtten und ihnen Bestellungen zu gebm, weil diese viel Miger^ prompter und richtiger arbeMn. Der 'Kmchnann darf sich nicht dcwon Wen lasst«, tö die Mare bechert in WWüm oder nichtMffchyr Befttz ist. Gv muß' dort kaufen, wo es ihn: tatsächlich konvertiert.' OrganffMonen, die nHt st) Händeln, können nicht kWMüOMW borgHm. Dev' Zusammenbruch der Gekawe Hirt es vottkommen bewiesen. Ob daraus die riWHe Lehre Wogen wechen wird', ist anderen DsWWMevn viele unaWenchme Sachen bevor. Die Kredite diwsten ihnen wahrischcknW fvftwt gjMMstt iverde«, fcUStft wenn sie LmgfvWg abgeischlofsttt sind.^e ivevden zu mancheM Hiastungen und zu manBgfachen ZHklugen hevangchogen werden. Gs ist Nicht unWalhÄfcheiMch, daß gar mancher von ihnen an den Folgen der GvotzzAM. keit der chrffMchen OrMnssiMm der Gekawe feiine eigenie Existenz eiuKüßen Wird. Vielleicht werden sie daraus auch lernen, daß es nicht mMch ist, auf einseitiger Krtschafl Grundlage mit Haß gegen ein anderes Mrt OrganiiMonen Ar schaffen. •'"; . | ' 1 «'; .! a ' Auf alle Fälle muß aus allen diesen Tatsachen der Schluß gezsgett werden: das MrtMMeben IM M nicht eichsitirig Mvsrr. Wer dennoch gegen Mst Grundsätze derstößt, der Mcket «jW so M der MrWaft als solcher als Vielmehr dW Anteveffm dMniijgen, wWe ex zu Vertreten vorgW. / 1 | v;V Der gestrige Privatverkchr. Mch im tzchMsn PWat- Serkehr zeigte sich als Fortsetzung der festen Börsen an den letzten Tagen wieder erhöhtes Interesse für einzMe Arbitrage-, Petroleum- und Bankwevte. Infolge der günstigen Berhandlungen in London sicht sich die Prager und Berliner deutsche Kontermine zu Deckungskaufen veranlaßt ohne aber das nötige Material zn finden. Es werden bedeutend höhere Kurse angeboten, doch kommt eS nur zu geringen MchlAssen, da die Besitzer >rn der Erwartung einer rwch Meren K^rSbqwertung mit den Verkäufen MückhMen'. " " , V Steigernug der österreichischert Bölletbuubanleihe. Im Zusammenhänge mit der ruhtgeLen BeurteA-ung der finaWiellen Vechältniffa W Oestttreich ist in der letzten Woche die öfterreichische VölksLbundanleihe «m 4 ProM an den amerikauischen Börsen gestiegen. Dße KuvSnofieimng beträgt 98 Prozent des NomwalieS. " > i .. *' Der ZMmmoubmch der OchereeichWm KaHmSnWhett BaE. Das Pvchdtum des Berbandes der Sparer und Mem- Wiener WKiegen-elLüntz. essen, der dabei fes reutuer Oesterreichs Dchutzaktion für Kronenwerr«- oat bei. der Oesterreichischen,MiuWäunischertVank in Vertretung der Jn^r- Mkeg^r. und, Gläubiger., vovgesprochen. W -wurde Atellt, 'daß die' Bank freie, Forderungen nur im un- Msmaße von zlbei Milliardeil Kronen besitä, Kß-Hingegen die restlichen Forderungen von'zirka 40 Milliarden zun Gänze verpfändet sind. Die Pfandsumme beträgt ungefähr 13, Milliarden' Kronen. Diese Sachlage ergibt die, Un- Möglichkeit einer sofortigen auch nur teilweisen Befriedigung der Gläubiger, weil die meisten Forderungen, du durch Akzepte und teilweise auch durch Hypotheken gedeckt sind, erst in drei Monaten fällig sind. Auch das Verhältnis zur Gekawe bedarf noch einer ganz genauen lUntersuchung, weil über die Frage der Haftung dieser Gesellschaft für die Forderungen der Oesterroichischen Kaufmännischen Bank angeblich ikeine-Ue'derelnstimmung herrscht. Bezügliche Protokotte über dieses Verhältnis konnten nicht vorgewiesen werden. Dürch iPrlbäterhebnngen hat der Verband festgestelli, daß in den Lagen des Runs den größeren Gläubigern, die zugleich aüch Aktionäre der Wank waren, namhafte Beträge ausgefolgt wurden, während die kleinen Einleger mit verhältnismäßig niedrigen Summen, bis zum Höchstbetrage von 2,000.000 K. abgefertigt wurden. So wurde einem Aktionär, der 70 Millionen 'Kronen zu fordern, hatte, 67 Millionen ansgefolgt, während einem kleinen Einleger, der 1ö Mllionen eingelegt hatte, bloß 8 Millionen ausgefolgt wurden. Daraus ergibt sich, daß die Beträge, .welche die Nationalbank und die.Postsparkasse zur Verfügung stellten, vorwiegend zur Befriedigung derjenigen Personen verwendet wurden, die an der Gesellschaft selbst beteiligt waren. Auch mehrsin sich die Fälle, in denen' die Einleger behaupten, daß sie sich nur aus dem Grunde zur .Uebergäbe ihrer Gelder an diese Bank veranlaßt sahen, weil. die >I'ichaber der Zahlstellen ihnen mitteilten, daß die beteiligten Kanflente mit ihrem ganzen Berniögen haften. Auch wird ferner . zu untersuchen sein,, wie es kommt, daß von kcr Bank ein Betrag von zirka 40 Milliarden Kronen.gegen Einlagebüchcl entgegengenonimen werden konnte, obwohl sie nach dem Inhalt der Sratulen. Einlagen nur im Betrage von drei Milliarden enrgegenznnehmen berechtigt war Wie gemeldet, hat die Bank n:n die. Einleitung des Ausgleichsverfahrens angesucht. Bei der morgen beit 1J. d., 7 Uhr abends, in Drehers großem Saal, 3. Bez., Hauptstraße 97. srattfindenden Gläublgerversammunv die zu ergreifenden Maßnahmen beraten werden. — Die Einleger der Oesterreichischen kaufmännischen Bank nnb der Gekawe veranstalten Montag um 7 Uhr abends im Ludw'-i.shof, 13. Bez., Breitenseerstraße, Ecka Hutengasse, gegenüber der Breitenseerkirche, eine große Versammlung. Programm: Sanierung und Schutz der Einleger. Bücher mitbringen. Nene VrefevmtKbedingmlqen im Elektrohandel. Soeben hat der Verband elektrotechnischer' Handelsfirmen die Herausgabe der neu revidierten allgeineinen Liestruugvbedingungen, welche von seinen Mitgliedern allen Offerten und Fakturen zugrunde gelegt werden, herausgege'ben. In denselben sind vor allem die heutigen Vankkonditionen berücksichtigt und eine Vergütung tont'M Prozent Verzugszinsen spür das Jahr bei Ueberschrertuug der FälligkeitSbermine festgesetzt. Insolvenzen. Der Kreditorenvevein meldet folgende Zahlungseinstellungen: Toni. Retter, Modistin, InnÄruck Kärntüer Tonwarenfabrik A.-G.,.. Klagenfurt. Marie. Klebscher, Maschrnenstickerei, Gurk slKärnten). Fritz Weiß, Kaufmann, Wien, 6. Bez., Mollavdgasst 2. Vasilselvic und Zävisie, Wien, 6. Gch., SchmaWofgasse 6. S? und I. OvmezoVsky. Inh. Ioh. OvmeKovsrY, Wien, 1. Bez., Opernring 3. Anna Lampl, Handels-' stau, Wien,. 16. Bez., BvnnnenMsse öö. Wolf Braun. Textilwarenhändlex, Men> '2. Bez.,^Müchgasse ^.' Msted Robitschek, Ing., Wien. L. Bez., Linke Wiestzeile 40. Felix Wnerder, Wien, 2. Bez.. VaMMMM:';SÄ SchitzMM 'MWMMnMH,' Wien, .2, Bez^, WneHMtcaße MtlmH-KDau, Men. % Be-.,' VereinÄgässe 98. ÄeopD. 'RosWanm/Wien, 1n. lB?8^ Siwrnermger aHupfftrahe Elifaböth und' Kärl Gasparn, Wien, 4. Be>z.i Naschma-vkt, und 4. Betz., > Mocherhwf^aN 6. R. und Packnese, WuMer Co., G. m. b. L., Wien, L Vez., ■fttt8®affe 7. Emmerich Rath, Kaufmann, Wien, 8, Bez., ..Me 6. Wilhchm Müller. Kaufmann, Kl-osterneubnrg. Dapid Perlmutter, .Wien, 2. Bsz-, Lilienbrnnngasse 6. Eduard Hansl; Wien, 20. B^., GechardüSgasse 37. Friß Jazjla«. Kaufmann, Krieglach. - FBsche Muckrwte». Die bereits pro 20. lApril aufgerufenen Eheichsbanknoten zu 10 und zu 100 Billionen. Mark sowie die Pvtz 1. ÄpM 1Ä24 ansMrufenen Reichsbanknoten zu 5 Billioiten Mark, welche daran erkenntlich sind, daß ihre Rückseite unbedruckt ist, sind ^nunmehr nahezu restlos an dre Reichsbanchaupt- Laffe zuvückgeflossen. lZn der letzten Zeit sind vielsach Fälschungen diÄer Abschnitte in Verkehr ge'bracht worden, vor deren Anwpe gewarnt wird. Die bei der ReichSbankbauptkaffe, Abteilung stk aufgerufene Reichsbanknoten in Berlin, SW 16, Straße 88>, der allein sÄ-r die Einlösung aufgerufener Reichsnoten zuständigen St elle, ein gereichten Noten werden dafelbst guf das genauste geprüft. Festgestsllte Fälschungen werden mMrtzüM'ch der zuständigen Polizeibehörde zur werteren Verfolgung übergeben. Adhrfcheinkiche Nostrifizrerung der ,Laurahütte" in Polen. Aus Warschau wird uns gemeldet: Die VechaMnngen zwischen der Verwaltung der „Laurahütte" und der polnitschen Regierung wegen der Nostrifizierung der Gesellschaft ans polnischem Boden neigen sich ihrem ©ttbe zu. Die Jndu» strieunternehmungen und Gruben, welche sich auf Polnischem Terrain befinden, sollen in eine polnische Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Polmscherseits wird ein Kapital in der neuen Gesellschaft vertreten sein, welches' der Regierung nahesteht. Die Gruben und Werke, welche sich in Deutschland befinden, und zwar die Grube' „Freiheit" und die Fabriken in' BreNait ünd ^mnitz' wie ^auch die Wministratiön' in Berlin,, werden der, Aktiengesellschaft, angehoreu, deren Sitz in Berlin, verbleiben wird. , ' Der Sinekair-Konzeru in Rußland: Einer Meldung der „Woago Tribüne" zusÄge ist dieser Tage der europäische Per-' treter' des -Sinclairscheu Petroleumkonzerns, Mason D a y, -in Moskau^ e'mgetroffen. Mason unterhandelt als Bevollmächtigter des S i n c l a i r - Ko n z e r n 8 mit der Sowjet-' rvgrerung wegen der) Verpachtung der Petroleumgrnben von. G r o s ny. Für' die ’Konzession verlangt die Sowjetregierung' einen amerikanischen Kredit von einer Million Dollar. ' Umgekehrt soll sich die- Sinelair-Gruppe'verpflichten/eine Pipe-/ line von Grosno nach. Batum auszubaiten,- ' ' - - Rohölpreise in Pole«. Aus -Warschau wird gemeldet: Die > Preise für Boryslawer Rohöl'sind in den" letzten Wochen nach, lar^ir Schwächeperiode, wieder fester. Die Preise bewegen.sich, dertzeft Kivischen 136 und 146. Dollar pro' Zisterne. Die' Brutto- 1V. AWUst TM WM Seite 1t" r.'t)ölpr:ise werden für Juni, je nach der Qualität derselben, zwischen 648 und 1203 Zloty, gegen 738 bis 1370 Zloty für Mai, festgesetzt. HandelsvertragSverhandlungen zwsschen Polen und Deutschland. Aus Warschau wird uns gemeldet: Die Verhandlungen zwischen Polen und Deutschland über einen Handelsvertrag sollen am ersten Oktober ihren Anfang nehnten. Anfangs September findet eine Kmrferenz der Vertreter Polens, Estlands und Lettlands statt, um zwischen diesen baltischen Staaten einen Handelsvertrag abzuschließeu. LeLenSversicheruilgsgesellschaft Phönix in Wien. In den evsten sechs Monaten 1924 wurden treue Lebensversicherungen im Gegenwerte von 66,139.380 Goldkronen abgeschlossen. Hievon entfallen 80,176.417 Goldkronen auf Versichernngsabschlüsse in der Republik Oesterreich und 35,963.913 Goldkronen aus den Geschäftsbetrieb in: Auslände. Die Präinieueinnahme in der Unfall-, und Haftpflichtversicherung beträgt in den evsten sechs Monaten 297.621 Goldkroneit. Hievon entfallen 69.844 Goldkronen auf Oesterreich, und 127.777 Goldkronen auf das Auslaitd. ^Entgeltlich.) , — —. ,, Sie WarenmSrtte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Baumwollgarne. Die Tendenz war gegen im Wochenlaufe unverändert, gegen Vorwoche jedoch stellen sich die Preise um 2 bis 4 Punke niedriger. Es notierten: Nr. 5/10 BengalkopS pro September-Oktober -.75 Dollar. Nr. 18 IIa Surat -.88 Dollar, Nr. 20 -.91 Dollar. Nr. id/24 Halb-Amerika -.95 Dollar, Nr. 18/30 Nein-. Amerika 1.03 Dollar, Nr. 36/42 Mittel-Anrerika 1.18 Dollar. Nr. 42 1.20 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung, Baumwollzwirne Gegen Vorwoche ließen die Preise um 2 bis 5 Punkte, nach. Es notieren: Nr. 10/12 Bengal zweinnd dreifach pro September-Oktober —.81 Dollar, Nr. 16/2 Ha Surat —.93 . Dollar, Nr. 20/2 1.— Dollar, Nr. 20/2 Amerika 1.15 Dollar, Nr. 80/2 1.23 Dollar, Nr. 40/2,1» 1.40 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken mittel naßscharf 1 Kabel-Cent Aufschlag pro Kilogramm) mit 2°/» Skonto, Spinnerkond. Rohe Banmwollgewebe sind gegen Vorwoche um 2 bis 4 Punkte schwächer. Es notieren t 78 Zentimeter 14/14 20/20 pro September-Oktober —.76. Schweizer. Franken, *15/14 20/20 —.79 Schweizer Franken,- 87 Zentimeter 21/21 30/30 —.90 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 86/42 —.56 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 38/42 —.68 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Nummern, stanzöfischer Zoll. __ -; ■ Sfoft für ImdwirtschMiche Produkte. (Eigerchericht der „Wiener Movgenzeitu:t-g".) : Obwohl von den transatlantischen Märkten schwächer-^ Berichte vor-liegen, spricht sich die Tendenz des Wiener Marktesim Einklänge mit Budapest sreuMicher aus. Durch die verspätete Ernte ist die Landwirtschaft noch immer mit Feldarbeiten beschäftigt, so daß die Zn-fubren gering bleiben, welcher Umstand eine Preiserhöhung in Getreide bewirkt hat. In Ermangelung von ungarischer Ware gelangten kleinere Käufe in jugoslawischen und österreichsschen Provenienzen zum Abschlüsse. tzOesterreichischer Weizen wurde mit 3800 bis 3900 K. ab Stafion bezahlt. Das Roggengeschaft beschränkte sich aus, AMttfe. von ungarsscher Ware und von österreichischer zu 3450' vis 8560 K. ab Station. Außerordentlich fest liegt Gerste, da heuer die Ausfubrrnöglichkeit von slowakischer Ware sehr fraglich ist. Oesterrerchische Gerste wurde zu 3900 bis 4600 K.' ab Wreü gehaMlt. Hafer ist pr-eishaltend, dagegen haben sich die Maispresse weiter ^festigt. Trotzdem die Budapester Mühle,: ihre Notierungen erhöht haben, könnte man auf dem Wiener Platze sowohl in Weizenwie in Roggenmehlen zu unveränderten Preisen ankommen. Der Umsatz hielt sich in sehr engen Grenzen. An geradezu stürmischer Nachfrage stehen Futtermchle, die «ne namhafte Verteuerung erfahren haben: > ES notieren pro Kilogramm ab Wien inklusive der- Marenumsatzsteuer: Weizen inländischer 3900 bis 4000 K., -ungarischer Theiß 4600 bis 4600 K., Ungarischer 4200 bis 4300 K., jugoslawischer 4300 bis 4400 K., Roggen inländischer 3525 bi, 3625 K., Gerste inländische 3900 bis 4600 K., Mais 8050 btt 8150. EinquMtin 8550 btt 3650 K., Hafer inländischer 3160 btt 3250 K., rumänischer 3060 btt 3150 K., Weizengrieß inländischer oder ungarischer 7000 btt 7100 K., Weizenmehl Nnller inländisches 6900 bis 7000 K., ungarisches boppelgriffig 6700 bis/ 7000 K., grWgeS 6300 btt 6600 K., amerikanisches Vollpatent- 7000 btt 7400 K., Kochmehl II inländisches 5800 bis 6000 K., Brotmehl inländisches Is 4900 bis 6100 K., Futtermehl In 3500 bis 8700 K.. Roggenmehl inländisches Ia. 5350 bis 5450 K., Weizenkleie 2100 btt 2200 K., Roggenkleie 2050 bis 2150 K. BaumwollmM. S-.ew-BvrK, 9. August. Banmwollznsuhren in den atlant. und Golfhäfen 2000, im Innern 2600, Ausfuhr nach Großbrttatlnien —nach dem Kontinent —.; Lokakmarkt wlckSUug; 80.26 (letzt. Kurs 81.10). Tendenz: Stetig. — Termine r Angttst 27.—, September 27.25, Oktober 27.27, November , Dezember 26.66, Jänner 26.63, Februar März 26.75, April 26.78, Mai 26.90, Juni Juli 26.39. I Sie Setoifettltule.! Zürich, 9. August. (Devisenkurse von 11.55 Uhr. Von der Schweizerischen Kreditanstalt mttgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Milliarde —(—.—), Holland 205.-7- (204.80), New-Aork 529.25 (627.-), London 23.89 (23.79), Paris 29-, (29m Mailand 23.65 (23.57), Brüssel 26.60 (26.90), Kopenhagen 85,50 (85.50), Stockholm 140:60 (141.75), Christiania 72.50 (73.26).) Madrid 70.75 (71.25), Buenos Aires (176.50), Prag 15.55 (15.67*/,), Budapest 0.0009 (0.0069), Bukarest 2.42 (2.40), Belgrad 6.62»/, (6.62'/.), Sofia 8.87 (9.92), Warschau Wien 0.007462 (0.007425). Bu-üAest, 9. August. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 29.610 bis 29.760, Bukarest 347.- bis 350.-,, Kopeu. Hagen 12.860btt 12.420,Christiania 10.478 bis 10.628, London 345.000 bis 647.000. Berlin —btt —Italien 8416.- btt 8484.-, Paris 4189.- bis. 4219.-^-, Prag 2237.- bis 2248.-, Stockholm 20.296 btt 20.406, Zürich 14.445 btt 14.620, Wien 1,0780 btt 1,0840, Sofia 556:-btt 559.^-, Agram 9.46 btt 9.52, New-Äor! 76.300 btt 76.700, Warschau bis-.-, Brüssel 8842.- btt 3862.-.