Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1971 (10.8.1924)
- Date
- 1924-08-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sum neunten Ad. Für das bewußte Judentum ein Dag doppelter grauer. Erinnerung an den Fall Jerusalems, an den Untergang der jüdischen staatlichen Selbständigkeit in grauer Vergangenheit — schmerzliche Trauer Wer die noch immer große Zahl von Juden, welche sich satzungsgetreu in Sack und Asche hüllen, saften und weinen, weil damals Zion vernichtet würde, aber nicht teilhaben am Aufbau Zions, au der Errichtung der jungen, herrlichen, täglich wachsenden jüdischen Heimstätte in Palästina. Dort drüben ist die beste Jugend, die je ein Volk sein eigen nannte, am Werke. Sie weiß, daß heute die Judenhcit der ganzen Welt in den Gebechäusern versammelt ist, am Boden kauert, die Brust schlägt, sich abwendct von der Gegenwart, von allen Freuden des Daseins, ganz ergeben dem Gedanken an jenes Ereignis. Und die jüdischen Pioniere mögen heute wohl erwägen: Wenn nur an einem einzigen Tag im Jahre im ganzen Judentum der Erde die nämliche Kraft, mit der am 9. Ab unsere Frommen die Brust schlagen, an liebevolle Arbeit für Erez Israel verwendet würde, wenn durch dieselbe Opferbereitschaft, mit der sich heute die Juden Europas und Amerikas Entbehrungen auserlegen, die neue Siedlung in Palästina Erfordert würde — Zion müßte in Glanz wieder auserstehen. Und dies muß der neue Sinn dieses historischen Gedenktages sein, seitdem die Jridercheit wieder das Recht aus die eigene Nation erlangt hat, im eigenen Lande die Heimstätte des Volkes wieder bauen kann: sich zu sammeln in dem Willen, an dieser großen Tat der Erneuerung und Gesundung des Judentums in Palästina mitzutun, die Schmach zu tilgen, daß man bloß tauglich P zu trauern ob des großen Unglücks von damals und sich noch immer nicht sammeln kann in der beglückenden Arbeit für den neuen Jischuw. Nach altem Brauche stehen heute die Kanzeln, in den jüdischen Gotteshäusern leer. Darum sage sich j-ebcr Jude selbst den Leitspruch für sein Denken und Fühlen, für seine Arbeit und Bereitschaft in dw kommenden Zeit: „Esverdorre meine Rechte, Weyn ich dein vergäße, du neues, du junges E.rez Israel!" .;i Psalmen. Von Artur Silbergleit. O Herr, lasse mich von feen Zinnen deiner goldenen Stadt auf die Gewässer deiner Gnade hevniedevschanen, wo die Schwäne in rauschender Schwingenwallfahrt deine^.Ster-- nenlreise nachrunden!, Oder wandle mich zu einen/ Palast- Wächter und Hüter deines Thwngemaches und lasse mich mit einem Hirtenstab, um den sich Rose und Rebe zum Geschwisterbund ihrer Dustsüße zusammenschlingen, alle Heerscharen deiner Völker segnen und leihe mir, che du einschlummerst, deine Sternenkrone, daß ich. dein Diener, ihr Leuchten auf meinem Haupte trage, damit nicht die Welt vor den Schrecken ihrer tiefsten Finsternisse vergehe! Oder betraue mich mit einem Gärtneramt, daß ich die Rose deiner Seele, die unser Opferdrücken sollte, so war davon in den aufgesührten MeMr wenig zu spüren, ■ . y;'^ ' \ Oesterreich das an modernen Künstlern wahrlich keinen Mangel leidet, war durch den trefflichen Wiener Ernst Kanitz vertreten, dessen sangbare unproblematische Lieder 'im Herkömmlichen befangen sind. — Die G-Dur-Sonate deS Engländers Arnold Bax — die aufgefiihrten Werke hatten, entgegen der weitverbreiteten Spitzmarke der modernen '„Atonalität", vielfach die Tonart vorgezeichnet und deutlich ausgeprägt — verrät nicht nur -gediegenes eigenes Können, sondern auch die Einflüsse „guter Meister, die lang schon tot"; Grieg geistert umher, auch Vater Prahms wird nachgeflchlt, uttT in dem südlichen Kosmopolitismus, der mitunter wie ein Himbeerwasser der Kammermusik herabträufelt, zeigt sich der Einfluß Delius', da und dort wirbelt ein Strawinsky- Rhythmus stärkeres Leben auf, kurz ein buntes Merlei und wenig Bax. — Viel Empfindung schwingt in den ,geistlichen Liedern" von Heinrich Kaminski mit; die Aufführung litt unter dem infolge unzulänglicher.Probenarbeit unklaren Zu- .sammenklang der Singstimme — von Lotte Leonard ganz prachtvoll gesungen — mit der obligaten Geige Md Klarinette. Gleichwohl war.der Eindruck der schönen linearen Arbeit, der mit alten Kirchentonarten durchsetzten Melodik, des interessanten Kompromisses von Archaismus und Moderne, stark. — Als echter Lyriker, der in seiner selbstquälerischen Schtvere "um so mehr ergreift, erweist sich der Tscheche Ladislav Vhcpalek, der in seinen „Mäusen" seinem schwermütigen Wesen ausnahmsweise auch heitere Töne äbzurmgen weiß. — Der Deutsche Kurt Weilt besitzt in stinen stimmungsvollen 'Gedichten des Mittelalters „Fvauentanz", mit Begleitung von Bratsche und Blasinstrumenten, noch nicht die nötige Erfahrung in der Behandlung und Klangmischung der Instrumente. Mahler und Schönberg sind die Väter der Gesänge, - die in der Idee stärker sind als in der technischen Durchsüh- ' rung. — Und schließlich ein Streichquartett des zu. früher ^Berühmtheit gelangten Ernst Krenek. Obwohl die sieben - Sätze eine ansehnliche Länge ahnen lassen, dauert es noch! länger und die Ungleichwertigkeit der hochbegabten Schnellfarbsit läßt es noch länger erscheinen. Wie immer -treibt s Kvenek allerlei M .•sein' Schatten,'• M-a"Mrr- „yrv. t'. Menev DtorgienzeLtAng. sind Dti Koffbauers EnffettungstabSetten von besterWirkung, angenehmen Geschmack, vollständig unschädlich. Kein I Diätzwang oder Aenderung der Lebensweise, prompte Gewichtsabnahme Kein« Schilddrüse 703 Kein Abführmittel! blut schmückt, hege und daß ich in jedem Blumenbeet, in deren gräserne Gewebe sich die Goldpunkte deiner Leuchtkäfer nächtlich einsticken, die bunten Teppiche deiner Freundinnen Lenz- und Sommerphantasie erahne, aus denen wie zur Buße bereit die Liguster- und Zitronenfalter mit gleich Händen andächtig gefalteten Schwingen beten! Gib mir. wenn die Himmels- Völker deiner Wolken hoch über meiner Stirn sich zn großer Heeresfahrt zu dir zusammenfinden, und wenn sie auSziehen, um deinen Sonnenschild wie eine Trophäe zu erbeuten, auf daß sie ihre Räubergier vergäßen, die versöhnende Kraft einer deiner. Friedeysschalmeien! Hast du nicht sie an deinen Seeufern im Schilf und Röhricht tausendstäbig aufgepflanzt und fülltest du nicht ihren seligkeitsofsenen Mund immer mit so süßer Musik deiner Südwinde, daß alle Hochgeitspaareführer und Gondoliere ihrer Ruder und des Flutengeplätschers nicht mehr gedenken und daß die friedvolle See einen Sabbat feiert, dem ein linnengeschmückter Festtagstisch aus weißen Rosenblättern ausgebreitet zu sein scheint und dem sich die Knospenkelche zum Empfang lder Sternenkerzen andächtig erschließen, als Erde mitten in tiefer Ozeannacht plötzlich ein.Lichterbanm ausbrennen? Lenke auch mein Lebensschiff nach der Magnetnadel deines Willens zu deinen Usergezelten, durch die Engel und Heilige aus- und einschweben und von denen du die Ein- und Ausfahrt aller Nachen erspähst, und gib, daß auch ich in meinem schwarz^weißen Gebetmantel aus den Gelveben der Finsternis und des Lichtes deiner Priester- und Propheteninsel nahe und im stärksten Weltenhall, deinem Herzen, meine Anker werfe! ' ' 2. ' Manchmal dämpfen die Seemöven über deinen Ozwnen das Rauschen ihrer Fittiche, um aus den Psalmen deiner abgrundtiefen Gewässer deine Gvigkeitsstimme zu vernehmen, und sie flügeln so leise über alle Riesenweiten deiner Fluten - dahin, als wollten sie auch die geheimnisvolle Musik deiner Märchen, deine Jahrtausendsagen aus den Gesängen der Mu- . schel, der bunten, flutgeschaukelten Traumwiegen deiner Perlen, und die Symphonien aller in deinem Meere eingeströmtett Bergwaldbäche, Felsenquellen, Fontänen und Menschentränen erlauschen. Dann scheinen sich die Tauben die weißen Schwingen ihrer Aethergofährtinnen/ der Wolken, zu leihen, um leiser und nur vor Andacht aufschauernd, über deine -mystischen. Reiche zu gleiten, Her die,tziez,überfeinem.GwiAeÄsteppich einmal der Messias 'in lichtem FrMnsgewande schreiten .wird. Und die Oelwälder deiner Meeresufer leuchten in geweihter Klarheit, als wollten sie deinen Locken schon die Ahnungen ihres reinen Salböles schenken, und alle Gestirne funkeln dir heiliger als je ihre Bereitschaft, sich als Stirnband um dein Hau.pt zu schmiegen. Du aber, 0 Herr, lächelst aus den Fenstern deiner Feste, deiner blauen' Himmüsburg, über die Schnsucht deiner geflügelten Kinder, der Vögel und laubbefiederten Wipfel, dein Sonnenlächeln, und es erglänzen alle Ozeane wie lichte Spiegel der > reinsten Seelenheit-rrkeit, und selbst die schwarzen Sklavengaleeren deiner Meere erstrahlen wie Lustbarken seliger Hochzeit^aarc goldgefchmückt und der Morgen, und Mendwind. in ihren Segeln hallelujaht die Hosiannas deiner Herrlichkeit! 10. AiuMtLE.. ... , G. IM .B0 rbemerkenghebräische: Schriftsteller Ben- Ami hatte einmal mit dem Philosophen Hermann Cohen eine Unterredung. Einige Blätter brachten damals gerade die auffallennde Notiz, Shakespeare sei ein Jude gewesen. Bon Ben-Ami nm seine Meinung darüber befragt, äußerte Cohen: „Ob Shakespeare Jude gewesen sei, we'ß ich nicht; mir genügt, daß Jesaias ein Jude w7. r!" — Ja, uns genügt, daß Jesaias ein Jude war, und das. gibt uns daS Recht, immer wieder gegen den . Ungeist her Kriegsbxrauschten den jesajanischen Geist aufzurufen und im Chor der Friedensstreiter unsere Stimme zu erheben. Kraft des ältesten Pazifisten, der das Messiasreich der Völkerverbrüderung in seinen Visionen geschaut, kraft dieses Jesaja, der unser war, haben wir das Recht, allen geistigein Kriegsgefangenen und nach-bahrlichen Heldenfängern ein „Besinnet euch!" zuzurufen.; * . - Jesaias! Wie wirkt dieses Zeichen auf uns ein! Lange, lange Jahre haben in einem Wahnsinnstaumel alle, selbst die Geistlichen und die Geistigen, die berufen waren, Friedensrufer im Streite zu sein, des Sohnes Ämoz* vergessen und ihn verleugnet. Sie haben, seiner nicht gedacht^ als wäre er nie gewesen, als hatte er nie das Meinschenelend und den Weltjammer 'im Kriege geschaut, und als hätte' er nicht über Jahrtausende hinweg den Blick in eine Zukunft getaucht, wo in einem Bund der Völker der Weltfriede seine Sicherung erhält. Mars regierte die Stunde, und Jesajas war verschollen und vergessen, und seine.Friedensbotschaft, vor Jahrtausenden der ganzen Welt und allen Zeiten verkündet, schien versunken und verklungen. Aber — er mag nahe oder fern sein — „einst kommt der Tag", und Jesajas wird auferstehen. Seine Name wird in Ehrfurcht und in Inbrunst genannt werden ' als des ersten, des einzigen Drostverkünders einer We'ltfriedenszeit.;; Dem Jesajas gleicht keiner unter den Propheten Israels, kein zweiter hat gleich ihm das Seherauge weit, weit über das Blickfeld seines Umkreises und die Begrenztheit seiner Zeit hinweg in die Jahrtausende schweifen lasset, um kommende Dinge als Gewordenes, zn schauen, kein zweiter hat g'leich ihm mit erhabener Menschlichkeit der durch die drei Grvßplagen Krieg, Krankheit und Hungersnot heimgesuchten Menschheit die helle Zukunft des Weltfriedens und des Völkerbundes verkündet. Jesajas war kein müßiger t Poet, der um der Redefigur und des Klangspieles willen glanzvolle, -mit Metaphem reichgeschmückte Zukunftsbilder zum eigenen Ergötzen sich, erfand. Er war auch' kein weltfremder Stubengelehrter, der auf Grund gedankenblasser Theorien ein pazifisches Zukmftsideal ausklügelst. Jesajas war ein Prophet mit einem unvergleichlich klaren Seherblick, dem die fernst«: Zukunft ihr Gesicht «ntMeierte; ein Mann voll glühender Leidenschaft, voll heißer Lieb« zu seinem Lande und zu seinem Bolle, vhne dadurch' den Mertmaßstab für seiner Volksgenossen Äräingel und Fehler zu verlieren; er war ein Politiker eigenartigster Prägung, der die verwickeltsten 'Situationen mit unfehlbarer Treffsicherheit erfaßte und alle Schliche und Kniffe der damaligen Diplomaten, die das Kunststück fertig brachten, Fallen zu legen, in die sie sich selber verstrickten, bis ins ktemstje durchschaute. Als Mensch aber hatch sich JesajaS der ganzen Menschheit angelobk, er Trug der Menschheit ganzen Jammer in seinem großen Herzen, fühlte sich gesalbt^ zu verbindendie gefpringen vermag —, und doch verbirgt sich dahinter eine keusche, verschlossene Künftlerseele, die dann und wann, wie in den an Reger gemahnenden Adagios, aus sich heraustritt. Er versucht es auch mit dem durchbrochenen Stil des späten Beethoven, freilich mit ganz untauglichen Mitteln. Seine Urmusikcrlität vermag sich durchgusetzen; um so mehr täte chm mchr Selbstkritik not, vor allem sparsamere Produktion und vorsichtigere -Abwägung der musikalischen Gedanken. ' Mit Schmiß allein ist es nicht getan, auch die Kunst verlangt Handwerk und ehrliche Arbeit! '! i ' Bon den Mitwirkenden! rühmen ' wir ' außer Lotte Leonard die vornehme Liedersängerin Marha Freund und den ausgezeichneten Biolafpreler Lionel Tertis. Die übrigen MtwirkeNden wahrten tostweife Mtes MttelmaH, teilweise blieben sie dMnttt.znvück. \ Das ztveite Konzert brächte Werke von Paul Hindemich und Zoltan Kodaly, die zu den repräsentativsten Komponisten der jungen Musckmöderne zählen. Das nette Trio für Violine, Bratsche und Violoncello von Hindemith trägt bereits die Opuszahl 34. Es bestcht aus einer Tokkata, die mit der rhythmischen Kraft eines Strawinsiky hingewovfen ist, einem Adagio, das in der lvsiten, weltfernen Einsamkeit seines Gesanges dem späten Beethoven nachstr^bt, einem humorvollen Scherzo ohne Trio mit allerlei PizzMatoschevzen und einer elementar losbvechenden Schlußsuge, die mehrfach durch reizvolle lyrische Episoden durchbrochen ist. Prachtvoll der Gegensatz zwischen dem transzendentalen Wagio und der.frohe» Diesseitsmusik der Ecksatze,,großartig das.tolle Bewegmrgsjpiel dieses jungen Musilantentemperaments, bedauerlich nur PK saloppe Apbeit, in der die Stimmen und Themen tzG? kürlich gleich FarbeEeksen verteilt sind. - . 7.; Ungleich vornchmer und.döch' reich in seinen weitgespannten melodischen Bögen, -in seinen unabhängig .' unjb frei wie die ungarische Pußta rhapsodischen Stimmungen und in der idealen Konkurrenz seiner ibeiden Instrumente ist das Duo für Violine und Cello, Op. 7, von Zoltan Kodaly. Man 'klagt immer, wie rasch die moderne Musik altert: Das Werk von Kodaly, dem Schüler, Lartdsmarm und Freunde --iund.^wotz" MAch.K» nistischer UMange sMch und'unverbraucht wie am ersten Tage. — Ein gequAtes Septett für Bläser, Kontrabaß und Klavier des Holländers Willem Pijper ist in der Einheitlichkeit seiner Gedanken groß konzipiert, im einzelnen im Klange nicht recht ausgeglichen. Eine ganz unwirkliche Musik mit Einflüssen Mahlers und Schönbergs, die ja die ganze Musikmoderne bchervschen, mit parodistischen Elementen durchsetzt, von denen der skeptische Musikmoderne nur schwer loskommt! In einer eigenartigen Pantomime, einem traumhaften Walter und vor allem -im Finale, das nach einer mächtigen» aufpeitschenden Peripetie im Epilog wieder zum Anfang des WeÄeS. MüMhrt, verrät sich starkes musi- .kMcheS Eigenleben. -- :; : .‘^1 1 Weniger bedeutend' ist der GrsangsshKüS „Brächschnepfe- Mit' Begleitung von Streich- Md Masinstrumenten de? Engländers Peter Warlock, -impr-ch'ioniftische, sentimentale; rhythmisch schwächliche MimmungsmusA unter ftanzösifchew Nnflutz. — Auch ein LiÄerizyKuS für Tenorftimme, Streich« quartett und Mavier von Ralph Baughan Williams in welchem alte elifabethmiische und Bolksmelodien geschmack voll verarbeitet sind, vermt mchr Kultur als -Ursprünglich Nt, wie ja die englische Musik übechanpt in der Nutzbar machung fremder MusMiome gewandter ist als im Ursprung lichen Gestalten. — Hi-ngegen trat im Gesang^yklus ,/Der un durchbrechliche Kreis" des Russen Mexander' S che n >f chi n eines Schülers von Danejew, echtes Gefühl und plastisch Kraft zutage. Er iwchrt etwa die Wnie twn Muffövgsft einem Stammvater des GxpreipstonismM, wirkt aber gleich wohl m der UrDeMnstolcheit seiner Tonsprache jünger, uü eMx als mancher „UmsturgsanaWer um jeden Preis". Mi Won den AuMhrenden waren Licco Awar und' PäH und' Rudolf Hindemtth vom Hmdemich-QMrtett ube jedes Lob erhaben; die moderne Musik ist ebm ihre Welt ihr Machtbereich. Auch Jmre Waldbauer (WiMne) Paul Hermann (Cello) spieüeu ganz ausgezeichnet der junge Wiener Bariton OSkar Jölll legte mit den'^ . feelten Vortrag der SchenWn-^«t^, E^W M ■&WW- 'f T'*.