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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-09 · Heft 1970 (9.8.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1970 (9.8.1924)
Date
1924-08-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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GM 6 Wien, SamS'tag Wiener Morgenzeitunz. 9. AMUlst tm m. Verdi Äa la>g einen Monat lang im Allgsmeiinen Krankenhaus uarist auch qetzt noch berufsunfähig. Ignaz Radhofer verantwartete sich bei der Politzer folgendermaßen: .Berdiüka war Tormann; ein Ball meiner -Partei kam hoch gegen daS 'Gegentor zu. Ich hakte dos Bostrchen, den Ball mit dem Köpft aufznfangen Und ihn gegen das gegenftitige Tor tzu befördern. Deüdiöka hatte das g e g e n t e i l i g e Beistreiben, und so erfolgte durch den beiderseitigen oder vielmehr gagenftitigen LMhrung eine Karancholcoge zwischen uns, wobei ich den BeMiclka mit der rechten Schulter traf. Bei der Verhandlung crAärte gestern der; verletzte Tormann, er -könne nicht mehr mit voller Sicherheit den Radhofer als den Täter bezeichnen. Er wisse wohl von den . Stößen, die er erlitten, von der schweren Verletzung, die sich daraus ergeben hat, aber beschwören, daß es Radhoifer {piwifen ist, könne er heute seine Angaben bei dev Poligei nicht. Der als : Zeuge emvernommene Leopold Nemech, der seit vielen Jahren dar Amt eines Schiedsrichters versieht, stellte den Tatbestand so dar, wie er in der AMage niedergelegt ist, kann jedoch auch nicht mit voller Sicherheit angeben, ob Radhoiftr der Täter gewesen ist. Der staatsanwaltschaiftliche Funktionär stellt dann an Hit Zeugen die Frage, ob sie glauben, daß das „Luftait entöl" in Löser Absich t erfolgt sei, worauf dies für ausgeschlossen erklärt wird. Der im Namen des Fußfallverbamdes erschienene .Vertreter, gab im Namen desselben folgende Erklärung ab: «Ich bringe den: Gerichte zur Kenntnis, daß der Fußballverband sich verpflicht hat, hie für Herrn Berdicka im Krankenhause ausgelaufenen Kcsten von 700.000 Kronen zu bezahlen, dem Genannten auch für die bisherige Kran-endauer den Gehalt bezahlt hat und sich auch bis zur vollstäMgon' Arbeitsfähigkeit seiner annchmen wird." Der Angeklagte wurde freigesprochen. In der Begründung wurde ausgefühxt, daS Beweiserscchren habe ergeben, daß es sich bei dem ganzen Verfalle lediglich um einen unglückliche» Zufall und nicht um eine böse Absicht gchandelt habe. <nv i?»* Justiz. Aus Leipzig wird unS berichtet: Wie bekannt rst der völkisch- Agltator. Ingenien Hassel, auf -men Klageantrag der sächsischen Regierung hin. vor ru«em zu sechs Monaten Gefängnis und 150 Dbark Geldstrafe verurteilt worden, weil er am 81. August in einem mt rn Dresden geäußert hat, Rathenau sei viel zu spat erschossen worden und die Minister seien alle Lumpen. Gegen das Urteil wurde von Hassel und von der Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. ledoch zog der Staatsanwalt feine Berufung später wieder zurück. Nunmehr hatte sich die Ferienstraftommer deS'D resdnerLandin zweiter Instanz mit dem Falle Hasse! zu befassen. Sre hob. obwohl das Berufungsgericht genau zu den gleichen Feststellungen gelangte, wie die erste Instanz, deren Urteil auf, erla-nnte nur auf einen Monat Gefängnis und gewährt für diese Freiheitsstrafe, unter 'Hassel eine ratenweise zu zahlende GsLbuße von SOO Mark entrichtet, eine Bewäbrungsist von drei Jahren. In der Urteilsbegründung heißt «S, MchrheU der Richter erblicke in der aus R athenau beglichen Aeußerung t«i n « g r ö b l i ch e B e. s ch i m p f u n a, sondern lediglich eine Kritik. w Die „Hast-Ehen" vor Gericht. Vor dem Landesgericht 1 Mde gestern in fortgesetzter Verhandlung die Mage zum M- MJBtlr gebracht, welche der DMor der Philosophie Friedrich ' Hsf t, der Initiator der sogenannten freuen Me, gegen den verantwortlichen Redakteur der ReichSPost Kar! Hchkff-, bet pflichtgemäßen Obsorge «schoben hatte. Am So. Februar d. I. war in der „ReichSM" E PrEbericht mitder Ueberschrift ,,Dar Grafologtum des Dr. Haft erschienen. Der letzte Satz dieses Berichtes lautete: Ware zu unsinnig, daß das Mietengesetz auch für Kuppelei die Mauer machen soll. Um nicht mchr und nicht weniger -handelt es sich bei dem Treiben des Dr. Haft". hatten die ,Wiener Stimmen" am 81. Jänner ein ZtAr. Haft u^rschrie^nesund mit .Reliam" unter-. WchmteS ^»ottgedicht veröffentlicht, das mit dem Satz» ein- Wettet wurde: „Gestern wurde in Wien ein gewisser Dr. Hast l^tgerwmmen, weil er schwindelhafte Eheverträge ln einer närrischen Orthographie aufstellte." Der für den Beschuldigten verawwortlichen Redakteur erschienene Anwalt erklärte, daß das Blatt es aAehne, die Verfasser zu nennen, und suchte einen Wahrheitsbeweis zu Mren. Der Richter nahm mehrere Feststellungen vor, welche das.Wesen der von Dr. Haft geschaffnen Fliehen erläutern sollten, und vernahm eine Zeugin, welche sich rn sehr vorteilhafter Weise über Dr. Haft äußerte. Nach durchgefuhriem Beweisverfahren verurteilte der Richter «n Beschuldigten im Sinne der Anklage zu einer Geldstrafe 0.000 Kronen, nn Nichteinbringungsfalle zu 5 Tagen Arrest. Beide Teil^ hielten sich Bedenkfrist offen. Dl« verräterische Photographie. Der Arbeter Fritz D. 'buchte berm Zivillandesgericht gegen seine Gattin eine EheschewungAlage wegen wiedecholter Beschimpfungen und boshaften Berka,sens ein. Die Geklagte verlangte dir Scher, düng cmdem Meinverschulden ihres Mannes und seine BavurteMng zur Zahlung einer monatlichen Alimentation von 80 Prozent fernes Arbeitseinkommens, weil er sich der Berßchung der ehelichen Treue schuldig gemacht habe, worauf chm. durch das Herumwandern ferner Photo- 3£<M?hie von Hand zu Hand gekommen sei. Dine Haus, pft habe nämlich in ihrem Glücke über ihre bevorstehende Bevyeiratung das Bjld ihres Zukünftigen unter ihren Kolleginnen zirkulieren lassen, von denen eines auch ihr, der GÄlatzten. gezeigt wurde. Zu ihrem Schrecken habe sie daS Bild chreS Mannes erkannt. Es sei nicht; schwer gewesen, die Zusammenhänae der Dinge zu ermitteln: Ihr Mann habe sich der Hausgehilfin als unverheiratet ausgegeben und ihr die Me versprochen. Wie weit er mit ihr gekommen, wisse sie nicht, allein es genüge das schon zur Ehescheidung. Sie sei aber »ach unter diesen Umständen berechtigt gewesen, ihren Mann zu verlassen. Das Zwillandesgericht strrach die Scheidung der Ehe aus dem Alleinverschulden des Mannes aus und verurteilte ihn zur Zahlung einer monatlichen Alimentation von 20 Prozent seiner jeweiligen ArbeitsheMe au die Frau. Gegen den Ausspruch in derBertchMdenSfrage und gegen seine Verurteilung zur AlimentationSlerstung brächte der Gatte die Berufung sin, -welche sich in der Minen tationsfrage darauf stützte, daß die Klägerin letzt Hausbesorgerin sei um sich daher selbst fortbringe, und zwar noch besser als er. Die Klägerin bestritt, daß eine Wusbesovgerin von ihrem Einkommen als solches leben könne. Dds Oberlandesgericht hat die Berufung mit der Begründung ahsewiesen, daß der aus seinem Alleinverschu^en gestichene Mann der Frau unter alle» Umständen an- Mnessenen Uni erhalt gewähren muß. Vermögen, Einkommen rmd Sel'bsterhal t u n g f ä h i g k e i t kommen hierbei - *Vt» Bewacht. um bii um mwain Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I- Seilzergasse 4 nergaaee raben) Kreditum Warengeschäfte i Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 1046$ Telegrammadresse : Frapobank J Volkswirt. Polnische Mrtschastrwoche. Der Streik in Oberschlesien. — Vereinfachung der Zoll- " Manipulation. — Feste Börse. (Von unserem Warschauer M. S.-Berichterstatter.) Der Streik in Oberschlesien hat bedeutend an R-aum gewonnen; es streiken bereits 155.000 Gruben, und Hüttenarbeiter. Selbstverständlich steht das ganze Wirtschäftsle'ben im Zeichen dieser Krise, die eine der bedeutendsten «ist, die Polen heimgesucht, haben. Die Verhandlungen mit den Arbeitern werden von der Regierung geführt, doch nehmen sie einen schleppenden Verlauf. Die Arbeiter wollen die Verlängerung des Arbeitstages nicht anerkennen und auch von der Lohnherabsetzung wollen sie nichts wissen. Die Produzenten stehen jedoch auf dem Standpunkte, daß sie ihre Unternehmen nicht mehr passiv führen können, dr der JnlandSabsatz bedeutend nachgelasien hat und gleichzeitig der Export auf ein Minimum gesunken ist. Die Vorräte häufen sich und können sogar unter dem Gestehungspreise nicht abgesetzt werden. Für den Fall, daß der Konflikt nicht rasch erledigt wevden sollte, ist mit Komplikationen zu rechnen, da auch imDabrowaer Revier eine starke Agitation für einen Sympathiestreik rege ist. Interessant ist, daß in anderen Industrien Polens, wie z. B. in der Textilindustrie von Lodz, eine kleine Besserung de8 Geschäftes eingetreten ist. Trotzdem meldet man letztens die Insolvenz einer der bedeutendsten Firmen des dortigen Platzes, M. A. Wiener, die auch mit dem Auslande in regen Verbindungen gestanden ist. Die große Aktiengesellschaft Poznan Ski reorganisiert ihr Unternehmen und hat den Ingenieur Landsberg zum Generaldirektor berufen. Auf Grund des Gesetzeüber die Regelung der Zoll- Wirtschaft wird daS AuS- und Tinfuhvamt liquidiert. Der Export wird nicht mchr durch die Ausgabe von Ausfuhr, bewilligungen reguliert werden, sondern durch die Echöhung oder Herabsetzung der jetzigen Exportabgaben. Die Kommiss i o n St a x e n, welche durch Zollagentien der Staatsbahnen verrechnet werden, wurden bei Steinkohle und Koks pro lownnigen Waggon mit 0,50, bei 30tounigen Waggon mit 1 Zloty sesltz-es,etzst. / Die polnischen Börsen-standen während der ganzen Berichtswoche im Zeichen einer festen Tendenz, die sie auch zu Ultimo und zu Wochenende nicht riMßten. Die Notierungen wechselten von Stunde zu Stunde, wobei auch die Zchl der Transaktionen in ständigem Steigen begriffen war. Die jetzigen Steigerungen sind bei der stabilen Valuta hoch einzuschätzen. Die Hausse setzte in Lemberg ein und griff erst dann auf die Krakauer und Warschauer Börse über. Bemerkenswert ist der große Effekten Mangel an den Börsen. Di« jetzigen Besitzer der Werte erwarten weitere größer Steigerungen und halten mit den Verkäufen zurück; die Nachfrage wächst jedoch täglich, besonders aus dem Auslande. Sowohl von Wien aus wie auch aus Paris und London laufen Aufträge ein, die für größere Nachfrage nach polnischen Werten im Auslande, zeugen. Die polnischen Banken können aber-im Inlands die verlangte Ware nicht auftreiben und wenden sich ebenfalls ins Ausland mit ihren Aufträgen. Selbstverständlich realisierte zum Wochenschluß die Spekulation, jedoch in so geringen Mengen, daß die Kurse fast gar nicht und wenn, so nur bei einzelnen Werten um ein Geringes abbröckelten. Im Vordergründe des Interesses standen. infolgodesien Arbitragewerte, dann Zucker-, Petroleum- und Textilaktien. Von diesen war die Nachfrage in Warschau nach Zawiercie-Aktien sehr rege/ da diese Gesellschaft von einem ausländischen Konsortium eine Anleihe von einer Million Dollar erhielt und ihre Fabrik in Betrieb setzen wird. Die günstige Zuckerkampagne rechtfertigt die größeren Steigerungen der Zuckevwerte, von denen Chhbie die größten Gewinne zu verzeichnen haben. Einer schwächeren Tendenz verfallen jedoch noch immer Bankenwerte, da die-Lage der Banken infolge der neuen Verordnungen und der niedrigen Zinsfußstufe nicht besonders günstig erscheint. Die folgende Tabelle zeigt die Kurse vom 31. Juli im Verhältnis zu ultimo Juni und weist die Kursgewinne aus, die bei manchen Effekten sogar über 100 Prozent betragen: Lemberger Brau. ZieleniewSki - . . Hypothekenbank . MalaPolSktbant . RakSzatva ... - Galizische Montan . Tepege. , . Chodorow . Cyhbte, . . Gazy (östliche) 81. Juli 80. Juni .10.50 8.50 ... . . 11.40 8.80 . . . . . 0.76 0.44 , * ... 0.55 0.55 . . . . . 8.80 1.80 . . . . . 6.10 4.- » » , , 8.80 8.80 .6.45 3.75 ...... 9,50 4.- ..LS.- iOi- Herabsetzung ver Balutennmsahsteuer. Durch eine heute im BundesgeseWatte zur Derllauibaruuz gelangende, am 11. August IM i,\ kraft tretende Verordnung werden bie Sätze der ValuteltuimsatzstMer auf die HMte ihres hjshe'wgen AusMßes'hevchgrqetzt.': Diese Ermäßigung ist der Erwägung entsprungen, daß es unter «den Heu! gen wirtschaftlichen Vevhälinissen im Interesse der österreichischen VoASwivtlschalft Mgezeigt erscheint, die aus dem birheoigen Ausmaße der Valntenumsatzsteuer erwachsenden Hemmungen, stüveit tzieS die budgetäre Lage gestattet, zu beseitigen. Wahkscheinttche krtzShang des ginsfabes der Lesterreichischen Nationalbank. ES verlautet, daß in der für nächsten Dienstag festgesetzten Generalsitzung der 'Oesterveichischen Nationalbank «in Antrag über die Echöhung des Zinsfußes eingebracht werden soll. ' Der letzte Zinsfuß ist vor zwei Monaten von v auf IS Prozent festgesetzt worden- D>er neue soll 1b Prozent betragen. Als Grund für diesen Antrag wird die Steigerung des Banknotenumlaufes und deS WechselporteftuilleS tot der letzten Woche angegeben. Seblsen« und ValateMrse. (Mitgeteilt von der Oesterretchischen Nationalbank.) 8. Geld Wart Vista Amsterdam f. i holl, duld« Acrarn 1 i«r. Uronen . ,; ‘ Betera« 1 Dinar Berlin' 1 denfache Reichsmark ' BrOBsel l belßlache Fr#n« . Budapest— I nnp«rlsche Kronen Bukarest 1 f,el ...... Christian!« 1 nnrweir. Kronen Kopenhagen t dhnlaehe Kronor l.nndon i Pfund Steritnte . . P.efe<a* ..... Mallflnd t Lire ...... New York i Dollar..... Pari« 1 Kranes ...... Pra* I t«checho-8low, Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm * »chwedlacheKrnnor Warschau*** l no1nl#che Mark Zürich 1 schweizerische Franc# . Noten Amerikan, Noten v. .1 Dollar awfw, .... , kleinere . . , Belglaohe Noten JOO Francs . , Bulgarische Noten zu JOM Leva . » » * . 190 * . , , kleinere... DUnlsche Noten 100 Kroner; . Deutsche Noten*, ...... ,100 . kleinere* , T. Auruet Geld Ware 27610.- P7J,— 16810,- 367*.- 91.60 m,- 958\- 1(430,— 27700— «80— «60— J6950— 368».- 93.90 323— 9620— 11470— 3203^0,- 331800, p48o— 9520— 3189— 32»t— To935— 7t 1R5— 3957— 3973— 21-95— 2105— 521— 525— 18720— 18780— 13550— 13650— 13475— 13925— 27420— 872— *72— 16800— 3634... 90.75 813— 9880— 11330— 27620— ' 876— .«16— l«S!0— 3640— 92.73 315— 9620— 11370— 318500— 8176O0— 9380— 9420— 3124— 70933— S?.- 518— 18720- 70483— 70360— 3630— 508,- 488— 11190— 16530— 10420— 70860,- 7075,1— 3660.— 516— 76466— 70350— 3590- 804,- 484— 11180— 16920— 8138— 71185— 3908— 2105— 522— 12780— 13650— 13450— 70880— 70760— 3620— 812— 492- 11260— 16640— EngT, Noten "von 5 Llvreat. *aufvr. 319000, kleinere _ . . Französische Noten 100 Francs . llot’Hndlsclie Noten 100 dulden , Italic ilsche Noten v. 100Lire aulvr, , . . kleinere . JUßosl. Noten ungest. tu 1000 Dinar . . 100 „ , . , kleinere , , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten *' . . , , . RumSnleohe flöten zulQOQ u, SQOLei . ■ , kleinere . . , Ru,e. Noten (Roman.) zu 500 Ruhe! 1» » «, » , . , kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor . ■ Schweizerische Noten 100 Franqa, Spanische Noten 100 Pesetas , , Techecho-slow. Not. v.iQOOaufw, . , kleinere . Törklsche Pfund.Noten . . . , . Ungar, Noten** (n, Eni,) tu lOOOKr, . . zu 10.000 Kr. . . . , . kleinere. 495— 1127.7— 16540— 16540— 164«— 11« io!- __ 320600— 314700— 816300— 318300— 320400— 3145C0— 116100— 3960— 399».— 3835— 3915— 27300.— 3195— 3105— 877— 867— 9460— 134U0— 18280- 317— 307— 27500— 3218,r —— Bf},*' 9540— 13620— 13420— NI.« 311.- 27107— 3135— 3105— 872— m.~ 9460— 13480— 13280— 308— 296- 27300— 3155— 3125— 878— 9540— 13630— 13420— 312— »3— 1— 18630— 18580— 18830— 1— 13540— 13388— 13465— 1— 9440— 8200— 9340— 18530! 13460, 9360, 2087— 2103— 2082— 2098— 33800— 34600— 90.25 93.25 2077— 2072— 33800— 88,90 82.25 88.25 83.00 2063. 2088— 84600»-» 91,90 86« * Für eine Billion Mark, ** für 100 ungarische Krone». *** für! Zloty aufwärts. KapttarsvevmeHru«g. Ungarische Allgemeine SParLaisfe-Aiktiengelselllffchafft: EchöHimg deß Mtienkaipitals von 703 Millionen aus 716 Millionen Kronen Nominale. Der Geldmarkt. Der Satz für Wochengeiid bewegte sich gestern zwischen 00 und 0^50 Prozent, der für MonatSgeld wurde zwischen W und 19 Prozent pro anno taxiert. Die Vermutung, daß in den nächsten Lagen die Bankrate kräftig erhöht werden soll, hat sich aus dem Geldmarkt nicht auSgawirkt. Geld ist für gute Hände reichlich angeboten, findet aber nur wenig -Abnehmer. Der Bedarf schwächerer Firmen wird jedoch nicht genügend befriedigt. Die Geldinstitutszentrale gefährdet. Di« Verhandlungen, die über die Gründung der Geldinstitutszentrale geführt werden, zeigen in letzterer Zeit keinerlei Fortschritte. Die ausdrückliche Erklärung der Bundesregierung, keinerlei Geldmittel diesem Institut zur Verfügung ftu. stellen, sind ebenso wie das Fernsein der Postsparkasse als so bedeutende Hemmungen zu werten, daß es zweifelhaft ist, ob es übechaupt zu einer Gründung des Instituts kommen wird. Versammlung der Einleger und Gläubiger der Allgemeinen Depositenbank. Der Verband der Sparer u. Kleinrentner Oesterreichs (GchutzMion Kr Kvonenwerte), Wien, 1. Bez., Spiegelgasse , i, veranstaltet amt' Dienstag -den 12, August d. I. »im 7 Uhr abends' in Drehers großem Gaal, Wien, 3. Bez., Landstraße Hauptstraße 87, eine Mäubigerver« sawmlnng, in welcher über hie derzeitlige Lage Bericht erstattet werden wich. - Errichtung einer tschechischen Postsparkasse nach österreichischem Muster. Aus Prag wird WNÄdet: Me Errichtung einer tschechischen Pöstspachasse nach Wiener Muster stcht bevor. Me Anregung zur Gründung einer derarriM Jnstitntiow datiert schon aus den evstzen -NachikriegSKahren. Nachdem die. gesetzlliche Grundlage geschähen wurde, werden mm die,Detailbsstimntnn'gen ÄU§cje<arl6citet5 und durste es noch tN'di^E 35415558

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