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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-09 · Heft 1970 (9.8.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1970 (9.8.1924)
Date
1924-08-09
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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i IK.W1V ©fett, SiamSda-g Wiener Morgenzeitung. 9. August 1924 Ke-ide 7 Jahre za einer Einigung der kompetenten Fachkreise Svmmeri. Die Miwimaleinbage wird erst vesii.mmt werden, t/on der Bestimmmvg einer Maxima-leinlage soll aibgeschen und die Mn« digungSsvi-st eMchtert werden. Weiteres Steigen der Pslenwerte. Art der gestrigen Börse waren wieder polnische Werte stark gafvagt. Es war eine größer« Ain-cchl polnischer Kcmlfaulfträge emgelan>gt. Namentlich PorttaniMnent, Zielen i-eiwE, Siks-i-a und Schchnica standen im Vordergrund des Interesses. Rem Tscherwonez-Vanknoten. Ab 15. Anglist d. I. werden, wie Rußpreß erfährt, durch die ^otchetrogierung neue Dscherwonoz-Banlnoten in Verkchr gebracht wenden, die nach einem nenarttzgen Muster hengestellt sind. Vorläufig handelt eS sich um Noten im Werte zu drei Dscherwonez. Me von der EmmissionsMeilung der Staatsbank mitgeteilt wind, ist deren Herausgabe eine rein technische Maßregel und hat nichts mit neuen PapievgÄd-EamnissionSplänen zu tum. Aufhebung bulgarischer Einfuhrverbote. Mt 11. August l. I. treten in Bulgarien Einlfuhverleichtevungen in kraft. So ist zum Beispiel von diesem Tage ab die Glnjfuhr von photographischen Filmen, Autobrillen, Kopstiüchevn aus Wolle, SchinmgrUen aus Bein, Horn oder Zellhorn, Bri-ejfumschlägLn in kleinen Schachteln oder in gemeinen Stoffen verpackt, oyM besondere Bewilligung zugelassen. Die englische Holzindustrie in Polen. Aus Warschau wird uns gemeldet: 'Zwischen der polnischen Regierung und der englischen Gesellschaft Century Limited wurde der Vertrag Wer die Exploitierung der Waldungen in Bialowiec, Gradno und Slonim unterzeichnet. Der polnisch« Zuckerzoll. Aus Warschau wird gemeldet: Der. Einfuhrzoll aus Roh- und Kristallzucker ist von der polnischen Regierung, von 21,5 auf 17^, also um 4 Gold, franken (Zloty) herabgesetzt worden. Die finanzelle Lage der Solvjet-StaatSbeirtevr. Seitens des WirtschastSbureaus der staatlichen UnternehmunHen der Sowjetunion liegen nunmehr die Daten über die Ergebnisse des ersten Halbjochves vor. Es finden hieibei nur diesem,gen Unterneihmungen Berücksichtigung, die der Zentralverwaltung der staatlichen Unternehmungen unterstellt sind. Wie Rußpreß erfährt, ist demnach die Produktion aller dieser staatlichen Unternehmungen in der Zeit vom 1. Jänner bis 30. Juni 1904 Mit 407 Millionen Goldvubol zu bewerten und umfaßt 6Ü Prozent dex geisamten Produktion der Unternehmungen Sowjetrußlands. Im ganizen arbeiteten unter Leitung des ZentvaMmreaus 755 -Unternehmungen. Die Umsätze, die diese staatlichen Unternehmungen erzielt haben, lassen ein viel stärkeres Anwachsen erkennen, als die der übrigen Untern-chmrmgen. Die von den St-aatslbetriciben in Anspruch genommenen Bankentvedite stehen in keinem BechMrvisse zu den: Ausmaße ihrer Prvdulktron. Die staatlichen Jndustvieibetvicibe hängen in hohem Maßstaibe von den staatlichen Auffträgen alb, welch letztere eine Hche von 880 Millionen Goldrubel erreicht hoben. AllerdimS evfÄgt die Beychln-ng der GtaatscMträge bloß mit betrachtlichen Verdatungen gogenüber dem Mgungsplan. Demgemäß vechllgen die Staatsbetriebe, wie auch ans iden Passiven dev In« /pustriebarÄ hervorgcht, über geringere Barmittel, als die übrigen Jndustrieuntevnchmunlgen. Die budget-gemäße Fi« naMevung der, Arbeiten, in den. fta-aMchen Unternehmungen 'bewegt sich-dagegen in nomnalen Bahnen. Das GrsamtbM der Wirtschalftslage >der staatlichen UntevnehmM'gen im ersten Halhicchr 1924 ist somit als nicht nn-Mtstitz zu bezeichnen. nach Jndustvieweeten wiesen, dieselben 'bedeutciÄr Erhöhungen aus, und zwar: Alpine Montan 16.100 K., Felten 2000 Ä-, Krupp 11.900. K., Poldihütte' 8000 K., A. E. G. Union 4800 K., Skoda 9000 K„ Siemens 7000 K, Timbcr 16.000 K., Salgo 2000 K., Trisailer 5000 K., Karpathen 4000 K. und. Gummi Semperit 3600 K. Von den Schranike»werten stiegen: Allgemeine, BangesellschÄft um 25.000 K., Känigshoser ZemenüfabE um 90.000 K., Perlbmos-er um 50.600 K. -und Union Baumaterialien mn 20.000 K. Von den Branereiwerten: Brunner um 10.000 K>, Gösser um 100.000 K., Grazer um 12.000 K., Li^singer um 15.000 Ä. und Nußdopfer um 45.000 K. Von der chemischen Industrie gewannen: Aussig 50.000 K, Nobel Dynamit 160.000 K., Bnnzla-uer. Spiritus 260.000 K., Teerag 20.000 K. Von den Eisen werten notierten höher: Egy-dier Eilsen um 50.000 K., Enzesfelder Metallwevke um 17.000 K., Hutter u. Schranz um 16.000 K., Ditmar Lampen um 65.000 K., Prager Eisen um 43.000 K., WarchalowsA um 16.000 K., Oberungariisckie, Derig- und Hütten um 18.000 K., Dsn-esch und Frlieduvann um 25.000 K., Wiener LÄkomotiv« favrik um 100.000 K. Manuschek um 6000 K. und Ziele« niewsky 12 000 K. Bon den Petroleumwerten getvanmen: Fanto 16.000 K., Gal-tzia SS.000 K., Napththa 16.000 K. und Wien Movidsdoyfev Mmeral-öl 7000 K. Aus dem Anlagcmarkt zeigte sich erhebliche Nachfrage nach österreichischer Goldrente und auch nach tschechischen EisenlbahnMigationen. Bon den Exoten notierten: Mraznioa 46.000 bis 47.000 K, Tepege 54.000 bis 60.000 K., Universale 21.500 bis 92.500 K. BANKENWELT Ä.,...* Austro - Holländiiche Bank Zentralbureau: Wien, I* Dr, Karl Luegerplata 4 (I. Ebendorferstr, 6) Telegrammadresse: Hollandbank Wien / Tel. 27-5-25 Serie ommaitditgesellsdiaft Sigmund Amarant & Co. Wien, I. Graben 22 (Eingang: PeteraplaU4) / Tel. 60590 Serie Dorotheum - Bankabteilung Wien, 1. Dorotheergasse 17 Fides, Treuhand-Bank Tel.: 61-3-20, 61-2-24, f 4-0-72 0. m. d. H. l. Neutorgasse 17 Tel. : 61-3-20, 61-2-24,64-0-72 Oesterreichische Holzbank Wien, I. Tuchlauben 17 Tel.: 63-5-25 Serie ü. 66-3*05 Tel. Adr.: „Holzages. Wiener Börse. S«ft. Dieselben Anvegimge»,- die in der letzten Stzoche -der Börse ein frsumdlicheS Gepräge verliehen, verursachten auch heute die feste Tendenz der Börse. Die BerhaMungen in London, die einer ruhigen Lösung zustreben, benchigen die Becktner und Prager Börse wodurch die Kontermine dieser Börsen sich zn Deckun-gskäufen veranlaßt scheu. Auch das PMrknm zeigtschon heute sein« Teilnahme an der Börse mehr ÄS in den letzten Tagen, Die AMtragewerte polnischer, ungarischer und tschechischer Provenienz fanden zahlreiche Ab> nehmer. Diese Umstände bewirkten, daß die Börse durchwegs mit KurSechöhungen begann. Waren es früher hauptsächlich Bankwerte und Werte der Kulisse, die KurSechöhungen anfwiesen, so ist gestern echöhtes Interesse für. Jndustriepapiere und Schrankenwerte zu verzeichnen ge-wesen. Polen-Werte winde» ebenso wie Zuckerwerte besonder« gesucht. Wie. an der vorgestrigen Börse standen auch gestern BrauereiaLtien und Werte der Papierindustvie in besserer Nachfrage. BemeÄenswert war di« Kurssteigerung von einzelnen Keinen Papieren, die infolge des geringen Kurses in großen Umsätzen gehandelt wurden. DaS ErgchniS des ganzen TageS war «in fchr freundliches und die Börse hätte mit bedeutend höheren Kursen geendet, wenn nicht daS Gerücht über eine Erhöhung des Bankzinsfußes die Stimmung gedämpft hätte. Die Umsätze waren heute bedeutender als in letzter Zeit. Im Zusannneichang mit dem erhöhten Interesse, das Anlage, werien an deutschen Börsen geschenkt wurde, wieauch hier der Anlagemarkt gestern größere Umsätze auf. Die Stimmung War während des ganzen Börsenverlaufes eine feste, zumal da trotz des gesteigerten Interesses an der Börse eine Erhöhung des Wochenzinsfußes nicht zu verzeichnen war. Geld war reichlich zu 0,26 bis 0,37 Prozent an geboten. Die Börse schloß fest mit bedeutenden Kürsechöhnngen in der Kulisse und auch im Schranken. In der Kulisse zeigte sich «in geringeres Jittüresse nach Bankwerten als in den letz'ten Börsentagen. Doch war eine Steigerung, wenn auch keine b-deutende zu verzeichnen. Es erhÄhten sich: Wiener Bankverein um'8000 K., Ungarische Kreditbank um 28.500 K., An-globank um 2000 K., Länderbank um 1500 K., Union'bank um 1000 K. und Zivnostenska um 6000 K. Entsprechend dem gesteljgerten Interesse Iie W menmnMe. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzeitung".) Holz. Auf dem hiesigen Platze ist das Geschäft ruhig, es war allerdings Nachfrage für Bauware vorbanden, die angelegten Preise waren aber derart tief gehalten, daß es nur in seltensten fällen zum Abschlüsse kam. Die Schnittholzpreise an den deutschen Märkten blieben unbefriedigend, da die Holzkäufer — es gibt verhältnismäßig wenig, da die Geldnot sich noch Nicht verminderte — die Situation meist WSzunützen wissen. Preise von 80 bis 85 Mark pro Kubikmeter für gute unsortierte Stammware frei Berlin, die man int Holzgroßhandek nennt, liegen tatsächlich auf der Friedenshöhe, also unter der Weltmarktbasis. Derartige Abschlüsse sind nur als Not- Verkäufe zn charakteriisieren. Dagegen zahlt man am Baubolzmarkt 10 bis 30®/o über Friedenspreise, zum Besspiel für Schalbretter, alles im Verkehr von den Werken zum Handel, 38 bis 39 Mark. Rohhaüi« und Leder (Ausland). .. ,?uf dem süd amerikanisch en Rohhäutemark^ die feste Stimmung unnnlerbrochen an,, die Preise sind sehr . fest besonders für erste Onalitäten von SaladoreS und Gef^^" häuten. Auf dem o ft indischen Rohhäutemarkt herrscht durchaus feste Stimmung bei ebenso festen Preisen. Hauptkäustr ist Deutschland. Die Verschiffung nach England sowohl als auch nach den Mittelmeerhäfen mit Ausnahme von Triest hat gegen daS Vorjahr erheblich abgenommen, dagegen zugenommen nach Norwegen, Schweden und Trieft. In Europa herrscht vorwiegend feste Stimmung. Dies gilt sowohl für die Londoner Wochenversteigeruttgen als auch für die Pariser Monatsauktion, wo das Gefälle für August zum Verkauf gelanote. In Paris erzielten Ochsenhaute extra schwer 267.82 gegen 241.16 Ende Juni, schwere 260.76 (234.24), mittelschwere 248.37 (225.86), Kuhhäute schwere 256.— (231.62), mittelschwere 247.13 (222.15), leichte 244.63 (230.28) Franken. In Holland hat sich die Stimmung befestigt, ebenfalls auf den nordischen Märkten. Man erwartet einen festen Verlauf der nächsten Kvpenhagener Auktion. Auf den Ledermärkteu zeigt sich durchweg eine leichte Belebung, es beginnt überall das Herbstgeschäft, ohne daß jedoch bis jetzt nennenswerte Transaktionen Md größere PreisverschiebMgen zu verzeichnen waren. In den Bereinigten Staaten ist sowohl an inländischen als auch an Exportbedarf ziemlich viel aus dem Markte gegangen, so daß die Lager zum Teil eine beträchtliche Entlastung erfahren haben. In England hat sich ebenfalls ein ziemlich lebhafter Verkehr entwickelt, besonders in Artikeln für Schuh- Md Sattlerwarenherstellung. In der Tschecho- Slowakei, Oesterreich und Ungarn nimmt das Geschäft einen ziemlich langsamen Verlauf, obgleich Unternehmungslust und guter Bedarf zu erkeMen ist. Mrke. Bei eiirigen Abschlüssen notieren r Hochpäma Kartoffelstärkemehl 8000 K., Weizenstärke 9000 K., Kernweizenstäcke 3800 K., Maispuder 7500- K., hvchprima Maisbrockenstärk- 8500 Kronen, Hochprima Dextrin 11.000 K., Traubenzucker 9200 K., Reisstärke 8800 K.. MaiSfirup 9800 K. In Berlin wird notiert für superior Kartoffelmehl 82 Mark, Kartoffelmehl I 30 Mark, superior Dextrin 48 Mack. MIürlMMUsKtiMt Frenz Politik Wien, I. S-aifxergssse 4 (Ecke Bognerg. beim Graben) Telephone: 60-4-82. 60-4-93. 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-88 Telegrammadresse: Frapobank üankHaus ft, Wien, h Mariä TheresSenstrasse 10 Telephon 11-460, 11-4-61 Wiener Handelskreditbank A.G. Wien, la Wipplingerslrasse 23 Telegrammadresse: ^Kacredo* Telephon 64-5-85 Serie TBzpositUr: I. Sohottenring 1Sa — Telephon 69-3-14 lä°|oIins2R ü.liypMMe SitMM erhalten Sie illr Ihr K p i 11 a 1 bei der Hypothekarversicherungs-Gesellschaft (Riunione Adiiatica di Sicurta), I.Tegethoffstrasse 7 Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) Der gestrige Warenbörseverkeyr gestaltete sich etwas freMd. licher -und für verschiedene Chemikalien bestand Interesse. Verkauft wurde chlorsanreS Natron zu 8000 K. verzollt. Zunl exekutiven Verkaufe gelangten: Wiener- Noustädtrr Terpentinöl (8 BarrellS) zirka 800 Kilogramm zu 18.500 K.; für Chlorkalk war 2050 K. Geld am Markte. Ä u S g e S o t c n hf u r b t: Aetzkali zu 11.300 K., Aetznatron zu 7000 K., Bittersalz zu 1.80 Dollar rransit Regensbura, Bteiglätte zu 12.800 K., Bleiweiß zu 13.600 K..-Chromkali grob kristallisiert zu 17.500 K.. Chromnatron zu 15.300 K., Glaubersalz kristallisiert zu 12v0 K. ab niederösterreichischtt Station, Glyzerin 26 Bä chemisch rein zu 28.500 K. und technich zu 19.000 K., Paraffin 50/52 in Tafeln weiß pro 100 Kilogramm zil °11.25 Dollar ab Petrovie, Salzsäure 20/22 technisch zu 1200 Kronen ab Wien, Südaammoniak 96/98 zu 2760 K., Stearin Tafeln zu 17.600 K., russisches Terpentinöl zu 14.600 K., Minium zu 12.500 K. Oele und Fette tendierten fester, es notieren: Kokosöl Ceylon 16.800 K., holländisches Leinöl 15.900- K., Knochönfvtt 96« 97/98«/» 12.600 K., Speisetafolöl 18.200 K>, nordamerikanisches Schweinefett (pure lard) Tierees pro 100 Kilo-' gramm 37V. Dollar ab Triest und in Kisten 29.200 K. Wien. 4. Kolonialw a r e n. Kaffee, Tee, Kakao blieben un-! verändert. Kümmel holländischer neue Ware notiert 22.000 St., j Reis ist um 1ÖO K. hoher, Burma ll Originalwäre neue Ernte! notiert 5900 K., italienischer Splender kk 8000'K. Z u cker war- Miger erhältlich, Kristall notiert 3.80 tschech. K., Würfel 4.35tschech. K.- ab Grenze, ab Lager Wien tschechischer Provenienz wird notiert 11.200 K., respektive 12.400 St., pro Oktober-Dezember; ab Grenze notiert Kristall 2.75' tschech. K., Würfel 3 tschech. K..! ferner unversteuerter Stristall 6700 K. und Würfet 7200 K, (österreichischer Provienz) <ck Hohenau, la Barimandeln notieren 47.250 Kronen, Caroburnu Sultaninen 26.709 K., Haselnußkerne 34.800 K. . Leder. Die Tendenz svrach sich .um eine Nuance fester aus. Es notieren: Sohlenleder Vacheleder-Garnituren 42.000 bis. 45.000 K., Vacheleder-Croupons 60.000 bis 65.000 K.. Hälse 27.000 biS 81.000 K., Afern 20.000 bis 23.000 K.. Oberleder Boxcalf schwarz inländische Ware I. Qualität 20.000 bis 28.000- Kronen, ausländische Ware 27 dis 29.000 K., II. Qualität 18.000 bis 21.000 K. III. Qualität 16.000 bis 18:000 St. Zum öffentlichen Verkaufe gelangen am 11. d., 11 Uhr, Wfallaüge, Verolinspritzen, Blechdosen und Feuerzeuge, «m 12 Uhr Maria Theresia-Schlafziimnermöbel sowie Himbeersaft trMfit. Baumwollmartt. Rew-Vorb, 7. August. Baumwollznsuhren in den atlant. und Golfhäfen 1000, im Innern 2000, Ausfuhr »ach Großbritannien —, nach dem Kontinent —.—. Lokalmarkt middling : 31.10 (letzt. Kurs 81.25). Tendenz: Stetig. — Termine: August 27.75, September 28.05, Oktober 28.10, November —.—, Dezember 27.48, Jänner 27.28 Februar März 27.51, April 27.53, Mai 27.63, Juni Juli 27.20. Berliner Börse. Berlin, 8. A-upust. Unter idem Einfluß der ermiutigenden Nachrichten Ms London eröffnete die Effektenbörse in gleich günstiger Vieranlü-gung wie gestern. Die Anfwärtsbe-wegung machte zwar verhältnismäßig Fortschritte, aber meist nicht tif erheblichem Umfange, da vre mißliche Geschäftslage der Industrie und Gewinnsicherungen der Spekulation ein. kräftiges Hindernis waren. Schwere -Montan-papiere stellten sich zum Teil -um 1,6 Billionen Prozent höher. Schiffahrtsaktien konnten den gestrigen Schluß nur ungefähr behaupten. Von Bankaktien besserten sich Berliner Handelsgesellschaft, Diskonto- Kommandit und Leipziger Kredit in bemevkens-werter Weise. Ziemlich lebhaift ging es auf dem Markte der deutschen Anleihen bei recht namhaften Steigerungen zu. Sonst be-Mgte sich im weiteren Bertaufe das Geschäft in engen Grenzen. (Alles in Billionen von Rkark.) S ch l n ß k u r s e: Türkische Lose 26.5, Oesterr. Staatsbahn 29.—, Nordd. Lloyd 8.25, Ver. Elbeschiffahrt 8.7, Berliner Handelsgesellschaft 31.375, Kommerz. Privatbank 6.125, Darmstädter Dan! 9.1, Deutsche Bank 10.375, Diskonto- Kommandit 12.8, Dresdner Bank 7.25. Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 0.475, Oesterr. Länderbank —, N eichsbank 41.25, Wiener Bankverein 0.275, Wr. Unionbank 0.3, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 9.875, Bochumer Gußstabl 51.5, Daimler Motoren 8.4. Deutsch-Luxemburger Mode-Liberty 100 an breit W«N.UA.OLtR«A5S*.--'* V

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