Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1968 (7.8.1924)
- Date
- 1924-08-07
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Veite 10 Wien, Donnerstag Wiener Morgen?,elLuns. 7. Must 1924 Nr. 1068 Vergrößerung der FemenktenfiedlungeU. DK Leitung des Keren Kajemeth ist mit dem Plan befaßt, durch Beistellung neuen B o d c n s den Ausbau der ländlichen Siedlungen jemenitischer Juden im Lande zu ermöglichen. Als im Jahre 1904 die Einwanderung der Jemeniten begann, war es der Keren Kajemeth l'Jsrael, der sich ihrer sogleich annahm und sie in der Nähe einiger größeren Kolonien in Judäa ansiedelte, indem er den Einwanderern Boden und bescheidene Häuschen verpachtete. Die einzelnen Bodenparzellen waren nur klein, weil man damit rechnen konnre, daß die Jemeniten bei den Kolonisten als Arbeiter Beschäftigung und Unterhalt finden werden. Anfangs waren die Jemeniten auch mit diesem Zustand zuifrioden. Jetzt aber, da das Gefühl ihrer Gleichheit mit den anderen Juden sich gestärkt hat und ihre Familien gewachsen sind, leiden sie unter B odenmangel. Besonders gilt dies von der Siedlung Machne Jehuda bei Petach Tikwa, tvo jeder Jemcu'te bloß einen Dunam und ausnahmAoeise ihrer zwei zugewiesen hat, was für einen städtischen Siedler, nicht ckber für einen ländlichen genügt. Deshalb wird zunächst hier die Nativnalfondsleitung den Bodenbesitz jeder Jemenitenfamitie ans 15 T u n a m verniehren, um ihnen auf eigenem Pachtboden den Betrieb der Landwirtschaft zu ernwglichen. Die Fruchtbaurnpflanzungen des Indischen Nationalfonds werden Eigentum der Siedler. Gemäß der Tendenz des Jüdischen Nationalfonds, sich — unter Abkehr von allen anderen Aufgaben — immer mehr auf Bodcnkauf zu konzentrieren, hat das Direktorium beschlossen, alle dem Keren Kajemeth gehörigen Furcht bäume gegen Abzahlung in das Ei g e ntum der Kolonisten zu übertragen. Den ersten Vertrag hierüber hat die Nationalfondsleitung betreffs des ,ß a n Schme l" abgeschlossen, wonach alle Bäume in diesem zum Andenken Rabbi Schmuel Mohileßvers gepflanzten Gartens, wie auch die Oelbäume. der dortigen Kwuza übergeben wurden. Die Kolonisten verpflichten sich, alle Ausgaben, die mit der Pflege der Bänme verbunden sind, aus Eigenem zu tragen. Der Nationalfonds hat eine kleine Summe beizustellen, damit die begonnene Veredlung der Bäume beendet werden kann. Achnliche Verträge sollen auch mit der Kwuza in Chukda und den Siedlern in den anderen Kolonien geschlossen werden. Neubelebung der Teppichindustrie. In Palästina sind alle Bedingungen für eine großzügige Entwicklung der Teppichlndustrie vorhanden, weil dort die hiezu nötigen Wollarten vorhanden sind und die Frauen der aus den östlichen Ländern eingewanderten Juden (Jemen, Marokko und Anatolien) in den Teppicharbeiten bewandert sind. Der Be zale l hat bereits im Jahre 1923 ungefähr 150 Teppicharbeitermnen beschäftigt. Im Jahre 1920 ist diese Abteilung der Gesellschaft „M i r« vadia" übergeben worden, die jedoch aus unbekannten ©tün* den rhpe Arbeiten eingestellt hat. In letzter Zeit hat eine amerikanische Grupp« diese Gesellschaft auf fachmännischkaufmännischer Grundlage reorganisiert, und so ist anzunehmen, daß in diesem Industriezweige eine größere Anzahl jüdischer Frauen Beschäftigung finden wird. Neue Dreschmaschinen für das Emek. Soeben sind in Palästina drei neue große Dreschmaschinen Ms England ein« getroffen, die für Nohalal, Kfar JecheÄiel und Bech Alpha bestimmt sind. Sie sind von den Geldern des Keren Hajessod vom Kolonilfationsdepartement der Zionistischen Palästinaexekutive zum Preise von fast 600 Pfund Sterling pro Maschine gekauft worden. ___ La» Wachstum Jerusalems. Di« fortschreitende Entwicklung Palästinas greift auch auf seinen konservativsten Ort, aus Jerusalem über. Bor einigen Monaten hat der Jüdische Nationalfonds eineinhalb Kilometer vom Stadtzentrum nächst der Bahnlinie Jaffa- Jerusalem eine große Grundfläche an die Misrachi-Gruppe Makor Chaim nach Erbbaurecht vergeben und zugleich mit Wasser Versorgt. Am Pessach d. I. wurde der Grundstein zum ersten Bau gelegt und jetzt stehen dort "schon 17 Häuser nebst einigen Stallungen. In ebenso raschem Tempo soll dieser Platz zu einem neuen B o r st a d t v i e r t e l sich entwickeln. Auf dem Gelände der Siedlung liegt auch der Steiulbruch, welcher vom Keren Kajemeth der Arbeitergenossenschaft Solel Boneh zu Ausbeutung überlassen wurde. Die weitere Entwicklung dieses Mertels würde, durch einen kurzen Verbindungsweg zur Straße nach Betlehem und dem jensetits derselben gelegenen Talpioth wesentlich gefördert werden. Der Bodenkaus durch Private, welcher sich bisher nur aus Haifa und Tel-Awiw erstreckte, beginnt sich auch in Jerusalem stärker bemerkbar zu machen. Seit dem Frühling d. I. sind in Jerusalem im neuen jüdischen Viertel R e ch a w i a von Privatleuten, besonders von neuen Einwanderern, durch Vermittlung der Palestine Land . Development Company mchrere Terrains erworben worden. Das Jerusalemer jüdische Stadtviertel .M e a h Schearim' feierte kürzlich das 50jährige Jubiläum seiner Gründung. An der Feier nahmen Vertreter der aSkenasischen und sephardischen Juden mit ihren Rabbinern teil. ' Vom Solel Boneh. Die Haifaer Abteilung des Solel Boneh hat in den letzten Tagen verschiedene Bauaübeiten in Haifa, Balfouria und dem oberen Galiläa in der Höhe von 5500 Pfund übernommen. In «Kürze werden auch die Bauarbeiten an der Ruthenberg-Station in Liberias begonnen werden. Die Arbeiten zur Errichtung einer Kraftstation in Haifa haben bereits 'begonnen. Das Merk dürfte in ungefähr drei bis vier Monaten fertiggestellt fein. Könm Hussein läßt eine Strecke der Hedschas-Eisenbahn erbauen. König Hussein öon Hedschas hat, wie I. T. A. berichtet, beschlossen, den Bau einer weiteren Strecke der Hedschas- Eiseubahn, und z:var stoischen M a a n in Transjordanien und Akabaam Roten Meer, selbst in die Hand zu nehmen, um die Pilgerfahrten nach Mekka zu erleichtern. Der Bau soll im Jänner 1925 fernen Anfang nehmen. Die Hedschas-Eisenbahn verbindet Damaskus und Haifa mit Medina und Hedschas. Die Haupkiscnbahnlinie von Damaskus nach Medina wurde aus den Geldern der Mohammedaner erbaut, die.eine Pilgerbahn nach Medina'und Mekka haben wollten. Auch die Effenbochnstrecke zwischen Haifa und Devat wurde hauptsächlich »ul Hilfe mohammedanischer Gelder erbaut. Der Handel Syriens im Fahre 1823. Syrien importierte im Jahre 1923 Waren um 660 Millionen Franken und exportierte um 246 Millionen Franken. Gegenüber dem Jahre 1922 bedeutet dies eine nennenswerte Besserung der allgemeinen Handelslag?. Im Jahre 1922 erreichte der Import eine Summe von 601 Millionen und der Export nur 110 Millionen Franken. Daraus ist ersichtlich, daß Syrien im Verläufe von nur einem Jahre seinen Import um 60 Millionen und seinen Export um 136 Millionen Franken vergrößerte. Die Quantität der exportierten Waren stieg auf mehr als das Doppelte. Die Ursache dieser Besserung liegt in der guten Getreideernte, von der der größte Teil exportiert werden konnte. Ebenso gerieten in diesem Jahre die Seidenkokons, einer der wichtigsten Exportartikel Syriens, unverhältnismäßig besser als im Jahre 1922 und wurden zu hohen Preisen abgesetzt. Auch die Baumwollernte übertraf alle Erwartungen. Die durch die französische Administration in Syrien eingesührte Baumwollzucht, die infolge der billigen Arbeitskräfte große Aussichten hat, entwickelte sich in der letzten Zeit vorzüglich. So stieg der Handel mit Rohbaumwolle von 7000 Ballen (jeder Ballen wiegt 100 Kilogramm) im Jahre 1922 auf 14.000 Ballen im Jahre 1923. Der Versuch Syriens, auf den: Baumwollmarkt als Produzent aufzutreten, ist von besonderen: Interesse. Zur merklichen Besserung der allgenreinen Handelslage Syriens trug auch nicht wenig der Reexport von ausländischen Wären nach den arabischen Nachbarländern sowie nach Palästina bei. Im Jahre 1923 erreichte dieser Export die bedeutende Ziffer von 59 Millionen Franken, was 25 Prozent des gesamten Exporthandels des Landes ausmacht. Als besonders günstig erwiesen sich für Syrien die gegenseitigen Zollverträge, die es mit P a l ä st i n a und bald darauf mit Transjordanien abschloß, dank welchen viele Waren nach pcn genannten Ländern durch Syrien transportiert wurden. Nach einem offiziellen Negievungsberichte wurden im Jahre 1923 ausländische Rohstosfe sowie ganz oder zum Teil in Syrien verarbeitete Waren im Werte von 1,537.000 syrischen Pfunden (ein syrisches Pfund entspricht 20 Franken) über Damaskus nach P a l ä st i n a und Transjordanien exportiert. Nach Irak wurden Transitwaren um 39.000, nach Nedsched um 4000 syrische Pfund transportiert. Die Erfolge Syriens wären noch viel bedeutender gewesen, hätte nicht der Sturz des französischen Franken auch Syrien in Mitleidenschaft gezogen. Beth Sefer Real! Ibri Haifa H ebräig eh e Rea 1 schule in Haifa Mittelschnlerziebung in Verbindung mit technischer Vorbereitung (Metallarbeit, Tischlerei, Buchbinderei für Knaben, Hauswirtschaft für Mädchen) Internat für Knaben und Mädchen Körperliche Ausbildung ° Sport Gesundes Klima Anfragen sind zu richten an den Leiter der Schule Dr. Artur Biram, Haifa, P. O. B. 202 Frankreich selbst nimmt nicht den ersten Rang in Syriens Import- und Exporthandel ein; es figuriert vielmehr an dritter Stelle, während England an erster Stelle steht. Frankreichs Jnchort nach Syrien hat sich im letzten Jahre, sogar verringert. Im Jahre 1922 führte dieses uni 333.000 und stn Jahre 1923 nur um 229.000 syrische Pfund ein — und dies zu einer Zeit, wo der Warenimport nach Syrien merklich anwuchs. England hingegen behauptete und befestigte während dieses Zeitabschnittes seine Position: von 447.000 syrischen Pfund im Jahre 1922 stieg dessen Einfuhr im Jahre 1923 auf 462.000. Die heftigen Schwankungen der französischen Valuta üben eine schlechte Wirkung auf den syrischen Handel aus. Die Umlaufseinheit entspricht dem französischen Franken, während die Zahlungen für eingeführte Waren in englischen oder türkischen Papierpfund zu leisten sind, oder — an den Ostgrenzen Syriens und in Damaskus — in effektivem Gold. Die Engroshändler hatten cicfige Warenaufstapelungen zu verzeichnen, die Syrien für gewöhnlich ins Ausland führt: Woll- und Baumwollgewebe, Seiden- und Leinenstoffe, Leder- und Schuhwaren, Papier, Seife, Zucker, Kaffee, Baumaterialien (Zement), Holz sowie flüssiges Heizmaterial. ° Die Handelslage besserte sich zwar ein wenig durch die guten Ernteaussichtcn, ist aber immerhin noch bedenklich unlb nach einem letzten Dekret der syrischen Regierung vom 23. April 1924 ist die Ausfuhr hon Weizen, Gerste und Hafer verboten. Die Negierung ergreift auch Mittel, di« einheimische Industrie in die Höhe zu bringen. Einfache Baumwoll- und Leinengewebe für den Bedarf der einheimischen Bevölkerung werden bereits in großem Ausmaß in Damaskus erzeugt. In Aleppo sind derzeit 2300 Webereien in Betrieb, bei denen, zirka 10.000 Arbeiter, armenische Flüchtlinge und syrische Araber, Beschäftigung finden. 60 Prozent der für diese Industrie erforderlichen Nohbaunvwolle werden von Indien und China nach Syrien eingeführt. Große Quantitäten dieser Erzeugung sind für den Handel mit Anatolien bestimmt und ein geringer Heil davon wird sogar in die Vereinigten Staaten geschickt. Die Regierung fördert die Baumwollzucht; in Beirut und Damaskus wurden. von der Regierung selbst bedeutende Mengen Samen der besten ägyptischen und amerikanischen Sorten gekauft und an die Landwirte zu sehr niedrigen Preisen abgegeben. Ein gewisser Fortschritt macht sich auch in der Seifenindustrie bemerkbar. Die I. C. A.-Konzession in Palästina. Wie der Vertreter der Pal. Tel.-Agentur erfährt, ist Mischen der I. C. A. und den Arabern von K a b a r a nunmehr eine Uebereinstimmung erzielt «worden. Die letzteren hatten bisher die Realisierung der I. C. A.-Konzession über die Trockenlegung des ihnen benachbarten Moorlandes verhindert. Als Entgelt für die Aufgäbe des Widerstandes erhalten die Araber einen Teil des.Kabara-tLandes, emem Teil von West-Tantura und außerdem eine bestimmte Geldsumme. Die Arbeit in den: Moorland wurde wieder ausgenommen. Es werden dabei dauernd 20 0 Araber Beschäftigung finden. Gründung einer Tabakfabrik in Rischon le Zion. In den nächsten Tagen wird von: Beiruter Großkaufmann Barsel in Rischon leZion eine zweite Tabalfabvik gegründet, in der eine größere Anzahl von jüdischen Arbeitern Beschäftigung finden wird. Jaffa« Großhandelspreise pro 30. Juni. Die hauiptsächlichsten Preisverändernngen, die im Monat Juni stattfanden, sind folgende (pro 100 Kilogramm): Weizen hat etwas nachgegeben auf 125 Piaster von 140 «Ende Mai. Einheimisches Brot hat sich entsprechend verbilligt und wird mit 190 gegen vorher 210 Piaster verkauft. Weißbrot blieb mit 240 Piaster unverändert. Gerste ist auf 88 von 95 Piaster Ende 'Mai gesunken. Ebenso Kersennch von 105 auf 90 Pmster. Radschidireis fiel von 225 auf 210 Piaster. Trauben erschienen auf dem Markt und notierten 275 Pmster. Infolge mäßiger Nachfrage auS Aegypten konnten Lupinen von 65 auf 85 Piaster anzichen. Tomaten sind teurer geworden und kosten 70 gegen 35 Piaster anfangs des Monats. Melonen wurden mit 140 Piaster verkauft. Wassermelonen dagegen kosten 40 Piaster. Zucker mußte infolge der geringen Vorräte, die derzeit in Aegypten gehalten werden, anziähen; Tagespreis für gemahlene Sorten ist 408 Piaster, gegenüber 388 zu Anfang des Monats. Ja« Kadoorke-Legat. Entscheidung des englischen Kolonialamtes. Jerusalem, 4. Juli. (I. T. A.) Wie die palästinensische Telegraphenagentur erfährt, hat das «Kolonialamt seine Absicht betreffend die Bcrweuung der Gelder aus dem Vermächtnis des devstorlbenen Sir Ellis Kadoorie geändert. Anstatt daß, wie es vorher bestimmt gewesen war, 120.000 Pfund von dem Vermächtnis Kadoories zur Errichtung zweier Hochschulen «1t Palästina, einer mit hebräischer und einer mivt arabischer V.uterrichissprache verwendet werden, wird nun baut Beschluß des Kolonwlamtes die Hälfte des Kapitals für die spatere Errichtung und Erhaltung einer hebräischenHochschule reserviert und die andere Hälfte zur Erbauung einer landwirtschaftlichen Schulz in Tul-Keram verwendet. Der britische Kolonienminister schließt sich der Pro. Jerusalem-Gesellschaft an. Wie I. T. A. mitteilt, ist der Staatssekretär für die Kolonien I. H. Thomas der Pro- Ier ufallem-Geseül'schafi als Mitglied beigetreten. Die Pro-Jerusalem-Gesellschalft wurde im Jahre 1918 gebildet. Sie läßt Parkanlagen, Gärten und offene Plätze in und um Jerusalem mtstehen und die alten Anlagen verschönern; sie errichtet Museen, BMiocheken^ Kunstgalerien und sorgt für Konzerchäuser, Theater ober ähnliche Institutionen, die erzieherisch', auf die BevAkerung wirken. Sie sorgt außerdem mit Untvstühung der Regierung für Instandhaltung von Kunstgegenständen und sie regt Künstler, Handwerker nnd Gewerbetrevbende zum Schaffen an. Sir Heribert Samuel, der Oberkmmnissär «für Palästina, ist der Ehrenpräsident der Pro-Jevnsalem-«Ge!sellschaft, ihm zur Seite steht. Sir Ronald Storrs, der Gouverneur des Jerusalem-<Jaffa-DfftriIkt8 als Präsident. Eine hebräische Frauenzeitschrift i« Palästina. Mit Beginn des Jahres 5685 soll in Jerusalem eine neue he dräsche Zeitschrift zu erscheinen beginnen, die dm Fragen der-jüdischen Frau in Palästina gewidmet ist. Diese Zeitichrfft, die auch eine englische und oeutsche Beilage enthalten soll, wird als Organ der Vereinigung jüdischer Frauen in Palästina, der amerikanischen Organisation - der jüdischen Frauen Hadassah, der Vereinigung der Arbeiterinnen in Palästina und der Weltorganisatwn der zionistischen Franen in London erscheinen. Tel-Awiwe-r Verschönerungsverein. Auf Gmnd der Initiative der Herren Achad Ha am, BiMk, Schmacha Lcvin. Difenigoff und Jckffe -wurde eine Versammlung der Tel-AWÄver Einwohner zwecks Gründung eines Verijchöuevungsvereines einberufen. Jahvcsvl'rsammttmg des jüdiMn Künstl'rverbandeS PaWiiiäs^ Be: der kürzlich m Palästina abgehalten Jahresversammlung dieses Berbanbes wurde über d:e :m ver« flossenen Gründungsjahr erzielten Erfolge berichtet. Dm Bereinigung konnte «me Jahresausstellung veranstalten, alt der sich fast alle bildenden Künstler Palästinas beteiligten- Außerdem kamen durch Mithilfe des Verbandes Sondevausstellungm der Werke Ruwens und Sarizkis zustande. Der Verband hat auch Borträge über Theinen der Kunst veranstaltet. ' Hebräische Ausgabe eines palästinensischen Handbuches. Dieser Tage erfchein! in Jeruijalem eine hebräische Ausgabe des 'palästinensischen Handbuches von Harry Charles Luke, dem vormckigen Hilfsgouverneur von Jerusalem, und Edward K «i t h - «R o a ch,' dem früheren ersten, Hiffssekretär der palästinevsMen Regieruna. Die Autoren schrieben ein Geleitwort, in welchem sie mitteüen, daß in der hebräischen Aufgabe AeiHerungeu und Zusätze gemacht worden sind, die den Zweck haben, das Jehvbuch bis auf den heutigen Tag fort«üführen, fo daß die hebräische Ausgabe die vollständigst'e «sein wirid. Die hebräische Ausgabe enthält laut dem Geleitwort „eine umfassende Darstellung der jüdischen Arbeit in Palästina" und erkennt die „jüdische Leistung für das Nationalheim" «lobend an. «Sir Herbert S am uel hat zu der hebräischen Ausgabe eine Einleitung geschrieben. Sie wurde von Isaak A. Mbadh, dem Hauptdolmetscher der Regierungsbureaus in Jerusalem, ins Hebräische übertragen. Der Prinz von Wales im Palästina-Pavillon in Wembley. Wie aus London berichtet wird, hat der Prinz o«f Wales nach.seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen den britischen Pal ä«sti na-^Pavillon der Weltausstellung in Wembley, besucht. Am Eingang des Pavillvns wurde er von Srr Hetzbert Samuel und den ebenfalls zurzeit in London weilenden Jerusalemer Gouverneur General Storrs empfangen. Der. Prmz legte ein bofondere-s Interesse für die aü- Palästina ausgestellten Gegenstände an den Tag.. ,