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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-07 · Heft 1968 (7.8.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1968 (7.8.1924)
Date
1924-08-07
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Sk. 1968 Wien, DonnertzÄbg Wiener Morgenzeitung. 7. August 1924 Gelte - der Zmvort PMUms in den fette« Jahren. 1 lieber die Rolle Palästinas als Verbraucher und die Steigerungsfähigkeit des Konsums gibt die folgende Tabelle Aufschluß: Ware Maße In 1921 d e n Iah 1922 tett 1923 Baumwollgewebe Meter 18,4 Will. 10,9 Mill. 12,5 Mill. Naphthaprodukte Fässer 672.000 837.000 892.000 Vieh Stück 25.000 46.000 107.000 Zement Tonnen 15.000 3.100 29.000 Zucker Ktlogr. 9,5 Mill. 8,2 Mill. 6,2 Mill. Mehl Tonnen 7.600 8.500 9.900 Weizen — — 10.000 Reis 11.000 8.000 7.700 Kartoffeln 8.100 8.800 8.500 Im Transitverkehr wurden nach Syrien allein über Palästina in den letzten drei Jahren geführt t Mehr als 2 Millionen Baumwollgewebe, 850.000 Fässer Petroleum und eine bedeutende Menge Reis, Kaffee und Holz l Biele Transitwaren gingen auch nach Transjordanien, mit welchem Palästina wechselseitige Zollverträge abgeschloffen hat. Die Wertsumme der Durchgangsgüter betrug im Jahre 1922 300.000 Pfund Sterling. Nach der Zollstatistil läßt sich ganz genau feststellen, daß die Verbrau chsquote Palästinas pro Kopf und Jahr die des reiche» Aegyptens und Syriens ü b e r t r i f f t. Im Jahre 1921 importierte Palästina für 5,8, 1922 für 5,5 und 1928 für 4,9 Millionen Pfund Sterling; der Rückgang der Jmportsumme um 11'/,'/« im Jahre 1922/23 ist auf die Preissenkung des Welthandelspreises bei Heiz- und Baumaterial, Manufakturwaren und hauptsächlich Mehl zurückzuführen. Doch selbst wenn wir die Kaufskapazität Palästinas mit nur 4,5 Millionen Pfund Sterling annehmen, ist die Berbrauchsquote bei 750.000 Einwohner«, nach der offiziellen Regierungszählung, 6 Pfund pro Kopf, Kinder, Greise und die Beduinen miteingerechnet. Dieselbe Zahl fiir Aegypten beträgt nur 3 Pfund Sterling (45 Millionen Jmportsumme für 15 Millionen Einwohner) und für Syrien nur 1 Pfund. Bemerkenswert ist auch, daß der Verbrauch an Zement in Palästtna nicht nur verhältnismäßig, sondern auch absolut größer ist als in Aegypten, was auf die große Bautätigkeit bei der Städte- und Jndustriebilduug zurückzuführe« ist. Der Holzbedarf Palästinas erstreckt sich nicht bloß auf die Bautätigkeit, sondern es wird auch sehr viel Holz für Kisten für de» Orangen- und Zitronenexport gebraucht; durch, schnittlich gingen jn den letzten Jahren 1 Million Kisten Orangen in daS Ausland. (Die Sunrme stieg auch hier vom Jahre 1921 bis 1923 um 85«/».) Petroleum Md Benzin wurden eingeführt im Jahre 1922 636.000 Gallonen und im Jahre 1928 845.000 Galrotte«. In England wurden für die palästinensischen Eisenbahnen im Jahre 1938 7600 ToMen für 27.000 Pfund Sterling etngekauft. Die verkehrStechnischen Bedingungen Palästina» find im Verhältnis zu' den geographischen und ethnographischen Verhältnissen ganz bedeutend. DaS Eisenbahnnetz beträgt 487 Meilen und die Automobilchauffee« haben eine Ausdehnung von 500 Meilen. Die große Bedeutung des AutomobilverkehrS laßt sich auch daran erkennen, daß daS Amt für öffentliche Arbeiten jährlich 60.000 Pfund Sterling für die Straßenreparaturen verausgabt. Im Jahre 1922/23 erwcnb Palästina mehr als 650 neue Automobile. Für den Handel kommen aber auch die 1500 Meilen Landwege und 2000 Meilen Karawanenstraßen in Betracht. Jtt den letzten 22 Monaten wurden 160.000 Fässer Benzin, 757.000 Fässer Petroleum Md 385.0 0 0KilogrammverschiedenerErböle eingeführt; hievon wurden von Rußland und Rumänien beiläufig je 7°/, und der gesamte Rest von den Bereinigten Staaten geliefert. Von landwirtschaftlichen Produkten wurde doppelt soviel einals ausgeführt. Getreibe-und Mehlprodukte wurden für 805.000 Pfund Sterling importiert; darunter Weizenmehl für 151.000 und Reis für.143.600 Pfund Sterling. Zur selben Zeit wurden exportiert Weizen für 73.000, Gerste für 54.000 und Mais für 29.000 Pfund Sterling. Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) wurden im Werte von 9000 Pfund Sterling ein- und das 14 fache Quantum, im Werte von 120 000 Pftmd Sterling, ausgeführt. Palästina verkaufte Orangen, Zitronen, Melonen und Trauben für 466.000 Pfttnd Sterling und katlfte Nüsse, Feigen, Aepfel und ähnliche» Obst um 71.000 Pfund Sterling. Obige Zahlen zeigen aber bloß den momentanen Stand der Ein- und Nnsfuhr, der aber stetig durch die rapide Steigerung der palästinensischen Agrarwirtschaft, speziell Getreide-, Tabak- und Zuckerrohr- und -rübenbau sowie der SpirituSittdustrie, die Jmportzahlen herabdrückt. So verringerte sich zum Beispiel der Tabakimport im Jahre 1621/22 um 30«/. und im Jahre 1922/28 abermals um 50%, sowohl wegen des gesteigerten Eigenbaues als auch wegen des diesbezüglichen Schutzzolles. Handel und Industrie Palästinas im ersten Halbjahr 1924. Vom 1. Jänner bis 1. Juni 1924 sind in Palästina insgesamt 51 neue Unternthin it'ngcn gegründet worden, hiervon 92 in Jaffa, 15 in Jerusalem, 2 in Haifa. 3 in Kolonien. Don den Neugri'mdungen sind 48 >m jüdischem Beisitz, 7 in arabischem und 4 in christlichem. Ihrem Dätigkeits- Zweige nach sind 50 HLNdelSunternchmungett. 9 Industrie- Werke, 5 Baugeischäfte. 6 Mnanzunternehmungen, 2 landwirtschaftliche GLüttduiWN^ - . ■ > . . . , Große BodentramMo» der Mi- , Men Rattomlfonds. Verhandlungen über den Kauf von 56.000 Dunam Boden. Sie die PaläistineiMche DelegvaphenagMtur «rfÄhrt, ist der jüdische NattonaffondS eiben Wbet, m der Nähe des Gmeck Jisrael 50.000 Dunam Land käuflich zu erwerben. In dem Bericht des Jüdischen Nattvnaffonds an den 13. Zionistischen Kongreß hieß es, daß der Fonds EM April 1929 bereits 100 000 Dunam Land in feinem Beisitz hatte. Die jetzige Erwerbung würde daher die Hälft« des Gesanttbesitzes des Jüdffchen Notionaffonds im vorigen Jahre ausmachen. Im Jahve 5683 (1928) wurde writers auf Grund einer UeberÄnkunft Wischen dem Jüdischen Naitonalfands «d der Paleistine Land Development Company eins weitere ÄanAfläche von 17.697 Dunam erworben. Andere Land flächen, die dem jüdischen NationaffondS im Emei gehören, sind: Merchawja, Tsl-NdaS und Ruda-el-Nasar, die alle eine Gesamtfläche von 18.076 Duttitt haben; außerdem Jinjar mit 4473 Dttnant und Jadjur mit 3000 Dunam Land. Alle diese Grundstücke machen zusammen vrn Fläche von 73.568 Dunam aus. Nach langen Verhandlungen wurde kürzlich die groß« 10.000 Dunam fassende Bodenfläche von Tel «Adas -im Herren der Ebene Jesreel ans Namen des Jüdffchen Naticmalfonjds g r u n d b ü ch e r l i ch übertragen. Hierdurch findet die von der Paleistine Land Development Company noch lange vor dem Kriege eingsleitete BodenerwerbSaiktion, die so viel Mühe gekostet hat, einen erfolgreichen Abschluß. Atulrh - das 2or z»m kmek. Die jüngst erschienene Nachricht vom Ankauf eines 16.000 Dunam .umfassenden Bodenareals bei der Station Afuleh für die Zion Commonwealth uttd die Gesellschaft „Meschek" enchielt nur die knappe Andeutung, daß dort eine Stadtsiedlung als Mittelpunkt der in dieser Gegend bereits bestehenden Kolonien und für die auf dem neu evlvor- .benen Territorium noch zu gründeten neuen Dörfer erbaut werden soll. Wahrscheinlich plant man die Errichtung einer modernen Gartenftadtsiedlung, sür welche in Europa, insbesondere in England, Deutschland (Helleran bei Dresden) und Oesterreich ausgezeichnete Vorbilder vorhanden sind. Der Stadtcharakter einer .solchen Siedlung ist dadurch gekennzeichnet, daß dort die nötigen Anstalten, zur Entwicklung von Gewerbe und Handel, .Mldungs- und Ettziehungsweisen getroffen werden, andererseits ist sie aber soweit auch ländlich genug, als das moderne Prntzip zum Leitmotiv gentacht wird.: „Sicht Haus ohne Garten". ES ist wohl noch nicht möglich, PräAse zu der künftigen Siedlung bei Afuleh Stellung zn nehmen, solange nicht die genannten Gesellschaften durch Veröffentlichung ihrer Pläne dazu die Möglichkeit bieten; doch schon jetzt kann behauptet werden, daß di« Wahl AftrlehS zur Gründung einer Siedlung wie der angedeuteten als glücklich anzuschen ist. Geographisch: Afuleh liegt zwei Stationen von Haffa entfernt und ist ein sehr wichtiger Straßen- und Eisenbahnknotenpunkt, indem von dort di« Eisenbahnlinie gegen Westen nach Haffa, gegen Osten über Semach nach TranSjordanien und Damaskus, nach dem Süden Über Djenin nach Nablus und gegen Norden, die Straße nach Nazareth führt. Hier wird also ein bedeutungsvoller Stütz- Punkt für die jüdische Kolonisation in dem ehemaligen Samaria geschaffen, sv daß Afuleh geradezu das Tor . zum Cmak Jesveeil bilden kann. Wirtschaftlich: Übersehen von der erwähnten günstigen geographischen Dag« bietet der Umstand besondere Vorteile, daß das ganze umliegende Gebiet deS Gmek sich durch außerordentliche Fruchtibarkeit auSzetchnet. Der Boden ist ebenso für Ackerbau wie für Garten« und Jntenfiivkultur und für Pflanzung und Baumkultur vorzüglich geeignet. Zwölf jüdisch« Kolonien liegen um Afuleh herum, unter ihnen Merchawicrh, Baffnriah, Tel-Adas,, Mndjar, Nahalal, weiter Gin- Charod, Tel-Joisef, Beth-Affa, so daß Asuleh als Mittelpunkt des Austausches der Produkte und Erzeugnisse von Stadt und Land die glänzendsten Aussichten hat; aber auch die Nähe von Nablus, dem Zentrum des arabischen Gewerbes, darf hier nicht übersehen werdet:. Politisch: Nablus ist' bekanntlich das Zentrum der arabischen Bewegung; daher kann eine größere jüdffche Siedlung in dessen Nähe sowohl vom Gesichtspunkte des Gleichgewichtes als auch einer nachbarlichen Verständigung uttd kulturellen Beeinflussung nur aufs wärmste begrüßt werden. Cs ist auch letzten Eudes in politischer Hinsicht das. sentimentale Moment der historischen Bedeutung nicht zu unterschätzen, da dieser Toll von Samaria in der Zeit der jüdischen Selbständigkeit bis herunter zu Her ödes und der Römerzeit hatte, wovon nsoch heute auf Schritt ttnd Tritt Spuren des ehemaligen Glanzes zu sehen sind Landschaftlich ist die Lage von Äifuleh geradezu entzückend. Im Westen ist der Horizont durch das malerische Karmelgebirge begrenzt, int Norden das Gilboagebirtze mit dcm Tabor und Nazareth, südlich di« „Berge Ephraims", der Berg GarPm und die prachtvolle Landschaft Samarias mit Nablus (Sichem), von wo aus die alte Hauptstraße nach Jerusalem führt. Dagegen weitet sich gegen Osten das langgestreckte fruchtbare Tal „Emek Jesreel" mit seinen neuen Siedlungen. Auch die klimatischen Verhältnisse .sind recht g ü n st i g. DaS Klima entspricht im allgemeitten dem von Haifa. Beinahe während des ganzen Tages wehen sanfte Winde von' Westen und Norden und auch m den heißesten Tagen sind die Nächte sehr kühl. Die Wasserverhältnisse sind gute. Es sind viele Quellen vorhanden. Im Interesse des Aufbauwerkes bleibt nur;>u wünschen, daß die erwähnten Gesellschaften den Plan raschestens in die Tat umsetzen; eine tatfreudige Beteiligung der Palästinafreunde aller Länder ist bei den geschilderten sachlich günstigen Voraussetzungen unbedingt ztt erwarten. * Wie die amerikanische Zentrale der Agudas Jifroel in ihrer Presse verbreiten läßt, soll bk Aguda zwischen Jaffa und Jerusalem 4000 Dunam Land erworben haben, auf der sie eine Gartenstadt errichten will. Ans Palästina ist über diesen Bodenevwerb bisher nichts berichtet worden. Kolonie- und TiedlrmgsgMndungen., Zwischen Tel-Zlwiw und Petach TÄwah wurde an der Stelle der historisch jüdischen Ortschaft B'ne-B'rak von einer jüdffchen Gruppe aus Polen der Grundstein zn einer neuen Kolonie gelegt. Die Gründer, fast durchwegs Kaufteute, die nach Palästina kamen, um sich der Landwirtschaft zuzuwenden, haben zusammen mit litauischen Juden 2 700 Dunam Boden ongekauft und sittd fofort. an die Besetzung des Bodens geschritten. Binnen kurzer Frist wurden 12 Familien augefiedelt, 28 weitere Familien, die soeben in Tel-Awiw angelaugt sind, erwarten dort die Fertigstellung ihrer Häuser. Eine andere Gruppe von Juden aus Polen hat, wie die Zeitschrift Mffchar Wetaassia" meldet, im Norden von Jaffa in der Nähe von Bajeth W'gan ein Terrain von 1800 Dunam erworben, um dort eine städtische Siedlung zu errichten. Der Jüdische Nationalfonds fuhrt gegenwärtig Verhandlungen mit Vertretern der bulgarischen Juden über emengrößeren Bodenkomplex zur Gründung eine Kolonie bulgarischer Inden. Die Mittel für diese Gründung bringt die Zionfftffche Organisation in Bulgarien, durch Sammlung auf. Der Vorstand der jüdffchen Gemeinden ChikagoS hat befchloffen, aus den Geldmitteln der Ehikagoer Juden Me Kolonie in Palästtna zu gründen, die den Namen Meid ath Chika go führen soll. . AuS den MittelmeerlLndern treffen Amner neue Nachrichten über rege» SiMungSintereffe der dort wohnhaften Juden für Palästina ein. Die Ginwanderungsbewegung von Juden aus Saloniki verstärkt sich von Tag zu Tag. In den letzten Tagen fft eine große Gruppe von Männern und Frauen, insgesamt 70 Personen, aus Saloniki in Palästina eingetroffen. Von diesen haben sich zahlreiche HatchwetLer und Kaufleute bereits im Lande niedergelassen; mchrere Großkaufleute und sonstige vermögende Personen studieren jetzt die wrrffchaMchen Bedingungen der Landes und die Möglichkeit ihrer Ueberfiedlung dorthin. Diese Gruppe ist bereits die zweite, die au» GalonM nach Palästina ein* wandert. Eine große Gruppe italienischer Juden, wohlhabende Kaüfleute, trifft Ende August ebenfalls zum Studium der AnsiMungSmöglichkeiten, in Palästina ein. Jüdische AMvtter in den alten Kolonie«. Seit Jahren beschäftigen sich die Personen, denen die Einordnung der zionistischen Kolonisation Eegt, mit dem Problem, wie in den alten Kolonien von Judäa, Galiläa mck) Samaria den jüdischen Arbeitern Beschäftigung verschafft werden soll. Dieses Problem wird nun — zur Befriedigung aller Beteiligten — durch das Arbeitsdepartement der Palesttne Zionist ExecuMe, die sich hierzu der Mittel de» Keren Hajeffod bediettt, im Zusamenwivken nmt der Mgemeinen jüdffchen Arbeiterovganffation einer Lösung zugeführt. , Heute sind nicht weniger als 2150 Arbeiter (außer den Jemeniten) in den alten Kolonien beschäftigt, über 600 in Unter-Galiläa, 600 in Samaria, ebensoviel in Petach Tikwcch und der Nest im übri-gen Judäa, lieber 65 Prozent davon widmen sich dem Tabakbau. Palästinawandermtg aus der Türkei. Atrgesichts der schlechten ökonomischen Lage ist unter den türkischen Juden in iben letzten Monaten die TertdeiH vorherrschend, nach Palästina a u 8 zu w a n d e r n. Bei der Zionistischen Organisation m Konstatttinopel haben sich H u n d e r t e v o n jüdischen Kaufleuten und Handwerkern zur Wanderung nach Palästina gemeldet. In Sliwriah, Jerawa und Adrianopel wollen fast sämtliche jüdffchen Einwohner die Türkei verlassen und nach Palästina auswaudern. Die Alijahbewegung in Polen. Jnr letzten Halbjahre sind durch das Warschmter Palästmaamt 2742 Personen nach Pe-lästina befördert worden, darunter 1773 Frauen und Kinder f! Prozent). Unter den AUÄvanderern waren vorwiegend alnzim und qualifizierte Arbviter vertreten. Gegenwärtig Md bei den Palästittaämtern in Lemberg, Wilna, Krakau und Warschau über 7000 Personen zur Palästinawanderung angemeldet. Von diesen würben beröits für die nächsten Transporte über 1500 Ehaluzim, 420 Landwirte, 215 Weber und 1200 Personen verschiedener Berufe ausgowählt. Eine neu« Automobillinie in Palästina. Die Kolonisten- Vereinigung in Utttetgaliläa hat einett neuen täglichen Automobilverkryr zwischen Haifa und Jawu eel organisiert, dev durch Sedieva und Kfar Tabor führt. > A.

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