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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-06 · Heft 1967 (6.8.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1967 (6.8.1924)
Date
1924-08-06
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1907i Wen, MlMvoH Wiener Morgenzettuna. ... .^ W r L N, 6. Mgust. * Einsteins Gtaatsbürgerfchaft. Eine Schweizer Leitung hatte gemeldet, daß Prof, Einstein die deutsche Staatsangehövipke-it abgelehnt habe. Er 'wolle Deutschland verlassen und sei Schwerer Staatsbürger geworden. Diese Meldung ist, wie ww erfahren, vollständig unrichtig. Prof Einstein hat die deutsche St a a t 8a ngehör-i'gke it niemals besessen uno konnte sie demgemäß auch niemals ablehnen. Einsteins Vater war bereits Schweiger. Einstein hatte 'den größten Teil seiner Jugend in der Schweiz verbracht, hat in Zürich' studiert und übte, auch bis kurz vor dem Kriege dort steine Professur aus. * Nikolaj Wafsilko gestorben.' Zu, unserer unter diesem Titel in der Montagnumme'r erschienenen Notiz 'ist zu bemerken, daß der ehemalige österreichische Neichsratsabgeordnete Wassilko nicht, wie durch eine irrtümliche Angabe der die Nachricht vermittelnden Korrespondenz zu lesen war, in Glerchen'berg, sondern in Reichenh a l l gestorben ist. * Prähistorische Grabungen in Ober-St.Veit., lauter der Leitung des Direktors Dr. Bayer vom Raturhistorisch-en Museum wurden auf dem Gemeindeberg in Ob er-St.V eit Grabungen vorgenommen, um die Spuren der ältesten menschlichen Siedlung aus dem ' Wiener Boden . auszudecken._ Es wurden viele verzierte Tonscherben, die sich zum Teil zu Sn Gefäßen restaurieren lassen werden, ein schönes gemtes Messer, zahlre-iche gut gearbeitete Pfeilspitzen aus Feuerstein, verschiedene Flach- und Lochäxte aus Stein, zwei Herdstellen, ein Teil eines Hüttenbodens sowie Hüttenlehm neben diversen Steinabschlägen und TievknochSN gefunden. Die Grabungen werden im September fortgesetzt werden. * Eine hhhirobiologische Forschungsreise jn das Gebiet der unteren Donau und des Schwarzen Meeres. In den nächsten Wochen wird eine österreichische Expedition, unter Leitung von Kustos Dr. Viktor Pie t s chmann in den Gegenden der unteren Donau tätig sein, die sich besonders die Erforschung der Tierwelt dieses Deltagebietes' zur Ausgabe gesetzt hat, dessen ungeheure iUeiberschwvlnmungsslächen ungefähr eine Million Hektar bedecken und noch viele ungelöste Fragen bieten werdend Es gehören ihr außer dem Genannten die Zoologen Dr>. Koller, Dr. Reistnger uwd Dr. Steinböck an. * Die StaatsLheater nehmen am Musik- und Theaterfest der Stadt Men teil. Die Verhandlungen zwischen der Stadt Wien und dem Finanzministerrum über die finanziellen Bedingungen der Teilnahme deic Staatstheater am Musik- und Theaterfest wurden Montag zu einem gedeihlichen Abschluß gebracht. .; * Die Tiroler Verkehrsstörungen behoben. Die Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen teilt mit: Die Verkehrsstörungen zwischen L-cmoos und Lähn aus der Teilstrecke Griefen—Meutte in Tirol der Mitten Waldbahn und zwischen Kennelbach und Dozen-iSulberg der Bregenzerwaldbahn Bregenz—Bezan sind behoben. Auf beiden Linien wurde der Gesamtverkehr bereits wieder ausgenommen. * Versammlung der EinleMr der Oesterreichischen Kaufmännischen Bank. Die ,-Schutzaktion Mr Kronenwerte" hielt -gestern abends eine äußerst stark besuchte Versammlung der Einleger der Oesterreichischen Kaufmännischen Bank ab. * Ein Soldat schießt auf eine Gruppe Unbewaffneter. Ans Warschau berichtet. I. T. A.: Im jüdischen Viertel Warschaus hat ein Soldat ohne Anlaß in eine Gruppe vor einem Hanse stehender jüdJcher>junger Leute geschoffen und den 16jährigen Simon Teitelbaum schwer verwundet. Der Soldat flüchtete, wurde aber festgeno m m e n und der Polizei Wergeben. Der Zustand Deüelbanms ist bedenklich; eS besteht-ober Hoffnung, ihn am Leben zu erhalten. * Die örchodoxen Rabbiner Amerikas für die Jerusalemer Universität. Aus New-Aork berichtet I. T. Ä.: 100 orthodoxe Rabbiner, Mitglieder des Rabbinprkottegiums des jüdischen theologischen Seminars, haben kürzlich eine Tagung in Sax Rockawah abgchalten, in der über die Probleme der hnagoge sowie über die Entwicklung - der. j u d ä i st i s ch e n Fakultät der hebräischen Universität in Jerusalem beraten wurde. Es waren mehrere hundert Gäste anwesend. Den Borssitz führte Qbervabbtner Louis M. Epstein aus Boston. Rabbiner Max Droh aus New-Nork, der Vorsitzende der Kampagne zur Aufbringung von e in er M ill i on Do llar für das jüdische theologische Seminar und das jüdische Schulwevk, 'berichtete, daß die Kampagwr bisher Erfolg gehabt hätte. Er ersuchte seine Kollegen, ihn in der Beendigung der Aktion zu unterstützen. Die Tagung nahm unter anderem eine Resolution an, die besagt, daß der Errichtung und Entwicklung der jüdischen Bibliothek und der jud a istischeu Abte'ilUng der hebräischen Universität in Jerusalem unbegrenzte Unterstützung zu gewähren sei; ferner wurde lbeschlossen, den Ellern den Rat zu erteilen, ihre Kinder zum Schulbesuch nach Palästina zu schicken. Der Palästinafilm des Jüdischen' Nationalfonds in Pörtschach und Velden. Der Propagandasilin des' Jüdischen Nationatfonds „Eine Reise durch Ercz Israel im Jahre M'3" wurde am 30. Juli und 1. August in Pörtschach, beziehungsweise Velden vorgeführt und machte auf die jüdischen Kurgäste. welche in beiden Orten diese Veranstaltung massenhaft besuchten/ starken Eindruck. In Pörtschach, wo die zionistische Jugend die Filmvorführung durch rege Propaganda vorbereitet hatte, wurden anläßlich der' Veranstaltung zirka 2,5 Millionen Kronen für den Nationalfonds gesammelt. Auch in Velden, wo der zahlreiche Besuch der Vorführung besowders den Bemühungen des Fräuleins Fritzi Winter Wien) zu . danken ist, hatte die Sammlung für den Nationalfonds ein sehr -günstiges Ergebnis. 6. August 1924 Seite 5 aus Kopfschmerz Müdigkeit und Krczschmerzen sli Begleiterscheinungen anstrengenden Oehens werden ven-eden durch Tragen v Berson Gummiabafitzen u. Berson-Gumn 'ohlen, weil die WirbelsSule u. das Nervensystem beim Qeben nicht erschüttert werden. Achten Sic daher schon beim Einkauf neuer Schuhe darauf, daß an denselben Berson>Gummlabs8tse und Berson-Gummlsohlen angebracht sind (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) * DellKa. Samstag den 9. d. endet der Sommerräumungsvevkauf. Benützen Sie die letzten Tage. * Bei Otto Kaserer am Konstantinhügel (Prater) findet der Gesunde und der Kranke Unterhaltung, Erhol u n g .und Genesung. Suchen Sie Bergluft, Sonnenbad oder kühlsten Schatten, Waldaussicht oder Wasseraussicht, Kaffechausgetränke oder Restaurant mit vorzüglicher warmer oder kalter Küche, alles finden Sie hier, einige Schritte von der Elektrischen (Linie L, M, H, H2, Endstation). Treffpunkt der besten. Wiener Gesellschaft. Die künstlerische Sensation des Tages ist hier das weltberühmte russische Sind ent enchor- und Balalaika-Orchester, welches nach siegreichem Zuge durch ganz Europa jetzt täglich, am Konstantinhügel konzertiert. Für Liebhaber klassischer und moderner Wiener Musik sorgt die beliebte Wiener Kapelle W. Ganglberger. Bei schlechtem Wetter gedeckte, elegante, bequeme Räumlichkeiten. * Tanzinstitut Hermann Braun» 14. Be;., Reindorfgasse 42. * Großer Sommer - Räutnungsverkauf bei Brüder Schiffmann, 2. Bez., Taborstraße 48. Prima Regenmäntel 176.000 K. franz. 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Der Inhaber mehrerer Bühnen führt aber diese Betriebe nicht alle in eigener Regie, sondern, was noch viel schlimmer ist, er verpachtet sie weiter und so bildet sich ein schwunghalfter Handel mit Theatern heraus, die doch eigentlich konzessionierte Betriebe sind und nicht so ohne weiteres übertragen werden können. Für die Verpachtung e'mks Theaters werden Wer so horrende Summen gefordert, daß dies eine unmögliche Belastung des Budgets darftellt. Ein. solche Belastung muß natürlich letzten Endes zum finanziellen Ruin der Betrielbe führen. Wir hüben solche Fälle in der jüngsten Zeit nur allzu häufig erlelbt und.der leidende dritte Teil sind immer die Schauspieler, Angestellten und Bühnenarbeiter. Sie werden durch die Sperrung der Betriebe brotlos und können bei der jetzigen tristen Lage im Thvaterwesen, wenn sie nicht gerade zu den berühmten Stars gehören, nur schwer ein Engagement finden. Auch die städtischen und staatlichen Steuerbehörden stehen ans dem Standpunkt, daß ein Direktor, dev für sein Theater, täglich viele Millionen bloß 'an Pacht zahlen kann, keinen Anspruch aus Ermäßigung der Lustba-rkeits- und anderen Steuern hat. Hohe Steuern, große Pachtfumimen und der durch die allgemeine Stagnation verschuldete schlechte Geschäftsgang müssen natürlich zum Zusammenbruch führen. Aber noch ans einem anderen Grunde wehren sich die Schauspieler gegen die Vertrustung der Theater. Löst nämlich ein Mietglied aus irgend einem Grund in dom einen Unternehmen den Vertrag, so sind ihm bei der Suche eines neuen Engagements gleich drei oder vier andere Bühnen verschlossen, die zu demselben Konzern gehören. Also auch Per wieder Nachteile für die Schauspieler. Diese nngchunden Verhältnisse haben die Behörden veranlaßt, bei der Verleihung von neuen Konzessionen viel rigoroser als bisher vovzugchen. Man hat erst jüngst beim DireltionAvechsel im Deutschen Volkstheater gehört, welche ungeheure Summen der abtretende Direktor Bernau für die Lösung seines noch sechs Jahre lausenden Vertrages erhalten soll. Außerdem bezieht er Einkünfte aus den Kammerspielen und als Pächter des Carl- Theaters ist er natüMch auch an diesem beteiligt.. Jetzt schweibt wieder eine neue „Affäre" im Ap-oll oth eaterEinerseits ein.Streit zwischen dem früheren Direktor B en Tieber.und einem Herrn Auer und andererseits zwischen Herrn Ben T!i elb e r uni dem Berliner Dheateridivektor W r e s ch i ns -k y. Diese beiden Streiksachen dürften durch richterlichen Spruch zur Austragung gelangen. Hier kann man .gerade nicht sagen, daß wcnü sich zwei streiten, sich der Dritte freut, denn hier sind die Tritien die brotlosen Schaulfpiieler und die halben jetzt wahrlich U'chls zu lachen. Ihre Verträge lauten nur bis Sevtember und Neuengagements wurden noch nicht vorigenommett. -■ Au den .sogenannten Robert-Bühne.n, an .der Neuen Wiener Bühne und der Renclissanoebühne, ist die Lage nicht viel besser. Die Konizesfion an der Renaissancebühne ist abgelansen und Herr Dr. Robert bemüht sich, eine Erneuerung zu erlangen. Er hat zu diesem Zweck an sämtliche Schauspieler Briese gerichtet, in denen er sie auiffordevte, ihm ihr Vertrauen ausznsprechen. Der Bühnenverein reagierte in Person des Herrn Robert K u r m a n n, der die Mitglieder davor warnte, solche Erklärungen abzugeben. Dr. Roibert hat ihn wegen Erpressung geklagt, doch ist, wie uns dev Bühnenverein mitteilt, diese Klage bisher noch nicht zug-estellt worden Der Bühnenverein antwortete aber mit einer Anzeige an die Sta-atsan-waltschcrst, weil Direktor Robert feit April dem Bühnenvcrein keine MitgliedAbviträge abgeliefert hat, obwohl si-r den Schauspielern angeblich regelmäßig von der Gage abgezogen wntden. Jn der Neuen Wiener Bühne läuft die Konzession mf Dezember ab und die Verhältnisse dürften sich dort nicht viel anders gestalten. Direktor Robert wollte diese Bühne dem ehemaligen Burgfchäuis-pie-ler Alsved Gera f ch um einen Pachischilli-ng von 1,6 Milliarden vermieten, eine Forderung, die dreier rnndtvegS ablehnte. Heute findet beim tGewerbegericht ein.Prozrß gegen den Direktor Dr. Robert statt den der Bühnenverein für seine Mitglieder auf Z a h l u n' der r ü ck st ä -n d i g e n G -a g e n an-strengte. Auch das Moderne Theater soll weiter verpachtet werden Direktor Blum führt gegenwärtig Verhandlungen mit Dire-k tor Ge per. von den Kammerspielen, um ihm das Theater zt verpachten. Doch scheinen diese nicht allzu günstig zu verlausen well die Forderungen, die für den Abschluß üi-nes solchen Pachtvertrages ausgestellt werden, vie-l zu hoch sind und die Weiter führung des Betriebes in Frage stellen würden. Aus dem Bürgertheater erfahren wir, daß Direktor Sieg fried Geyer aus der Direktion ansgetreten ist und an s-eim Stelle ein Herr Hugo Li?chka-Naoul getreten ist, der gemeinsam mit dem Direktor F r o n z das Theater leiten wird * Zn der Affäre im Apollotheater erhalten wir eine Znschrift von Dr. Te-siber Friedmann als Vertreter de? Direktors Ben Lieber, in der folgendes Mitgeteilt wird: Da» Apollotheater wnrde von feinem Eigentümer Direktor Ben Lieber an Herrn Wreschinsky für die Dauer von fünf Jahren verpachtet. Die ersten Differenzen Mischen den Vertragspartnern ergaben sich bereits Ende Juni, als Wreschinsky seine materiellen Verpflichtungen iticht einhielt. Am 1. d. fand sich -der Anwalt Wreschinskys ein, um angeblich das Theater für ihn zu übernehmen. Die Ucibernahme kam jedoch nicht zustände und wurde damit begründet, daß die RcstanrationSküche und ein Sonterrarnlokal w-egen des mit dem derzeitigen Nestaurationspächter schwebcirden KüMgnngspvozesses im Augenblick nicht mi-t übergeben werden konnten. Die Mutwillig» keit dieses Emwandes et gibt, sich daraus, daß indem mit Wre» schinsky abgeschlossenen Vertrag die Verpachtung des Restaur-a» tionsbetricbes an den jetzigen Pächter ausdrücklich hervorgehoben ist. und daß Direktor Ben Ti-eber lediglich die Verbindlichkeit nbernomm-".t hat, über Wunsch Wreschinskys die Restaurationsvc'.-pachtuug aufWkündigen. Diese Kündigung ist fristgerechl erfolgt und bisher deshalb nicht rechtskräftig geworden, well der Nesta-urationspächter Einwendungen erhöben hat, über welche das gerichtliche Verfahren noch anhängig ist. Die Wie>eruMivandl-ung des Apollotheaters in ein von Wreschinsky betbsichstges Rauchcheater mit Gcvschausbetrie-b ist auch an die behördliche Bewilligung gebunden, um die Herr Wreschinsky bisher nicht nachgesucht hat. Dr. Friedmann Ichließt mit der Bemerkung, daß der mit dmn Rest-auvationSpächter schwebende Kündiguingsprozeß Herrn Wreschmski nur als Vorwand dimt-e, um sich seltner Vertragspfticht zu ent» zivhen. La» ameritanisch-Mische KnnMeater für PalWna. Nachtvorstellung im Carl-Theater. — Ehrung der jüdischen Künstler. Die N-ew-Aorker jüdischen Künstler widmeten vor Ad» schluß ihres so erfolgreichen Wiener Gastspieles das Erträgnis einer Vorstellung dem Jüdischen N a t i o n a l f o n d 8, der . bekanntlich die Erwerbung von Grund und Boden in Palästina als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes bezweckt. Im Nahmen einer Nachtvorstellung ging verflossenen. Montag eines der besten und wirksamsten Repertoirestücke des N-sw-Norker jüdischen Kuistiheaters, Scholem Alejchems, humorvolles Lustspiel „Schwer, ein Jude zu sein", in Szene. Trotz der späten Abendstunde war das Haus in allen Teilen dicht gefüllt. Nach Schluß der animierten Vorstellung überreicht« namens der Wiener Leitung des jüdischen Nationalfonds Herr Glaser Herrn Direktor Schwartz als dem Führer der i Truppe das künstlerisch ausge-stattete Diplom betreffend die 'Eintragung des New-Aorker jüdischen Knnsttheaters in das goldene Buch des Indischen N ati o n-alfonds. Auch sämtlichen mitwivkenden Schauspielern wurden kleine geschmackvolle Diplome als Zeichen der - Anerkennung gewidmet. Dieser Ehrung des Direktors Schwartz und seines Ensembles folgten minutenlange stürmische Ovationen des Publikums. Wie wir erfahren, floß als materielles Ergebnis dieses Abends dem Jüdischen N-ationalfonds ein sehr ans-eihnlicher Betrag zu, welcher der Opserfreudigkeit hes New- ' Yorker jüdischen Künstlerensembles zu danken ist. BrrKngerung des GaWieles des Merlfanifch-WWe« Kunfttheaterr. Es ist der Direktion des Carl-Theaters gelungen, eine Verlängerung des Gastspieles der amerikanischjüdischen Künstler noch für vier Abende zu erwirken. Die Truppe bringt h e n t e, ferner Donnerstag und Freitag Ernst To-Ilers Tragödie „Das rote Lachen" zur Aufführung. Direktor Morris Schwartz spielt die Hauptrolle. Sonntag den 10 d. findet im Rahmen dieses Gastspieles als letzte Vorstellung ein interessanter literarischer Mentz statt. Morris Schwartz wird im Bühnenbild An—-skis „Dyhnk" rezitieren. Tiefe eigenartige künstlerische Darbietung sa-nd, wie wir vernchmen, m Netv-Dork große Zustimmung und übte tiefe Wirkung. Aus de« Theatern^ V o l r 8 o p e r. Heute „DieZauberflöt t\ ~ Morgen „D e r f l i e g e n d e H o l l ä n d e r". — Direktor Dr. S t i e d r h hat mit heute einen dreiwöchigen Erholungsurlaub angetreten. Jin D e u t s ch e n V o l k 8 t h e a.t e r spielt die E x l- Bühne heute zum erstenmal Schönherrs Schauspiel «Fra u Suitner". — Morgen (Donnerstag) in Abänderuna des f Spielplanes die' Baüernposse „Das I u n g f e r n w e h . . Im Th e at e r in d e r I o s e fst a d t findet Samstag den 9. d., Vz8 Uhr abends, die Erstauffühntnq der Tragikomödie „S o n k i n n n d d e r H a n p t t r c f f e r" in drei Aufzügen von Snnon Juschkewitsch statt.

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