Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1955 (25.7.1924)
- Date
- 1924-07-25
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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N-r, IW Men, Freitag 'jr' Wiener Mor^enzeiLung. 25. IM 1924 Seite 8 Ansbm de» schuMMche» Aenster. ES ist begannt, wie vor dem Kriege die WienerGemeindeverwaltung der ärztlichen Untersuchung der Wiener Schul/ kinder, deren Zähl damals fast, eine Viertelmillion betrug, gar : keine oder nur sehr geringe Beachtung geschenkt hat. Für kus-' turelle Aufgaben hatte die klerikal-antisemitische Majorität der Stadtverwaltung Nichts übrig. Es ist noch erinnerlich^ wie der große Volksbürgermeister Lueger unter allgemeiner Heiterkeit einem liberalen Gemeindevat, der die Einführung, von Schulärzten förderte, die Antwort gab, ,/die Merzte würden-dann die Mädeln zu genau untersuchen". Charakteristisch aber für die Gedankenwelt dieser Stadt- und Volksvertreter war die Antwort seines Genevalaldjutanten und Percy der antisemitischen Partei, des Gemeinderates Bielohlawek, welcher den Gipfel dev Berühmtheit durch seinen Ausspruch, daß Tolstoi in „alter Depp" sei und er schon „gefressen" habe, wenn er nur von Büchern höre, erreichte. Dieser Bieilohlawek fragte nämlich, oib die Gemeinde vielleicht noch H.eibammen in den.Schulen anstellen solle? Mt diesen geistvollen Aussprüchen war die Frage der Schulärzte abgetan. Auch die sozialdemokratische Stadtverwaltung konnte wegen der würgeichen FinanWot nicht sofort an die Einsetzung der Schulärzte schreiten. Erst am 27. Februar 1920 wurde im Gemeinderat beschlossen, daß alle Schulkinder ärztlich zu untersuchen sind und daß auf Grund der Untersuchung ein Fürsorgekataster angelegt werden soll.,Diese Untersuchung wurde damals restlos durchgesührt und ,hat ein grauenvolles Bild von den schrecklichen Folgen des Krieges ergeben. Es setzte damals auf Grund der Ergebnisse dieser Untersuchung die großzügige ausländische Hilfsaktion für die Wiener Kinder ein. Seit dem Fahre 1920 hat hie Gemeinde das System der .Schulärzte ausgebaut und auch Schulzahnkliniken eingeführt.. . Wie wir nun erfahren, soll im kommenden Schuljahr der schulärztliche Dienst in .Men. in vorbildlicher Weise ausgestaltet werden. Der größte Teil der Schulärzte war nämlich bisher nebenberuflich tätig, wodurch.sich gewisse Unzukömmlichkeiten ergaben. Die Gemeinde will nun eine größere Zahl von Schulärzten hauptberuflich verwenden, wodurch die Gewähr, geboten ist, daß die wichtige Institution des schulärztlichen Dienstes immer mehr den Anforderungen der Zeit entsprechend ausgodchnt'wird. ' Geien den Mißbrauch der akademischen Anschlaiwesenr. Verschiedene Mißstände haben den Rektor der Mener Universität veranlaßt, an alle studentischen Verbindungen die Mahnung ergchen zu lassen, daß, wenn sie Anschl-agkästen oder Anschlagtafeln besitzen, Ankündigungen nur dann anbringen dürfen, wenn sie vorher im Rektorate zur Zensur Vorgelegen sind, und. die. Stampiglie der Rektoratskanzlei tragen. Ein Zuwiderhandeln gegen diese Anordnung würde den sofortigen Verlust des Ankündigungsrechtes und ein Disziplinarverfahren gegen die betreffenden Funktionäre nach sich ziehen. ■ * ' Diese Verfügung ist anscheinend auf unsere Mitteilung furückznführen, daß die natronalsazialistische Studentengruppe ihren Anschlagkasten nicht für studentische Zwecke benützt, sondern nur für Ausschnitte ihr nicht angenehmer Zeitungen. Allerdings hegen wir die Befürchtung, daß die Stampiglie der Rektoratskanzlei ohne U n t s>r s ch r i f t e i n e r v erantwortlichen Person nicht genügt, denn wir erinnern uns, daß in der Aeca Blum an er Tatsachen abgesivitten wurden, deren Bestehen seststand. , W ien, 25. Juli. * Kommandant Weil gestorben. Kommandant H. Weil in Paris, der sich durch seine zahlreichen militärgelschichtlichen und diplomatischen Werke bekannt gemacht hat, ist dieser Tage ge-, storben. Viel beachtet wurden die beiden Bände, die einen geheim geführten Briefwechsel über den Wiener Kongreß enthalten, den Kommandant Weil mit Randbemerkungen verleihen hat, die eine aufschlußreiche Vorstellung von Le'ben und Menschen des napoleonischen Zeitalters vermitteln. Die gesamte. auch die reaktionäre-Presse rühmt ,die Tätigkeit, das profunde und historische Wissen und. die Uü-eig-ennützigkeit des ' Verstorbenen. * Ein entlocktes Kind. .Die geheimriisvolle Entlock ung eines acht Tage alten Kindes beschäftigt seit einigen Tagen die Polizeibchörde. Am 8. d. erschien bei der Magistratsabteilung 8 eine ländlich gekleidete Frau, die sich mit einer Zuschrift der Berufsvormundschaft Korneüburg -au-swies und sich für die Wirtschaftslbesitzerin Marie Aigner aus Bisamberg aus gab. . Sie erklärte, daß ihr Mann kränklich sei daß ihrer Ehe keine Kinder entstammten und daß sie die Absih. habe, einen Knaben als eigen anzunchmen. Sie wolle ihn aufziehen und verlange nichts daifür, doch dürlse das Kind nicht älter als sechs Monate sein. Die Frau wurde an die Kinderübernahmsstelle. gewiesen und übernahm das Kind einer Hausgehilfin, die, am 30. Juni Mutter eines Knaben geworden war. Ms die Mütter des Kindes nach Bisamberg kam, erfuhr sie, drß dort eine Frau, na-, mens Aigner nicht wohne. Da. die Frau einen falschen -Rainen und eilte falsche Adresse angegeben hat.- wird vermutet, daß sie das Kind zu irgend welchen dunklen Zwecken, vi-lleicht zu einer Kindesunterschiebnng benötigt hat. . * Direkter Wagen Wien-Ostbahnhof-^Lemberg. Von Donnerstag den 24. d. an wird für die Dauer des starken Reiseverkehrs, längstens aber bis Ende -August d. -I. in den. Zügen D 200 und D 210 Wien-Ostbahnhos—Lemberg und zurück.ein durchlaufender Wagen 1. und 2. Klasse geführt. Abfahrt von Wien-QsMahnhof 22 Uhr 55 Min., Lemberg' an 19 Uhr 05 Mn, Lemberg ab 10 Uhr 10 Min., Wien-Ostbahnhos an 6 Uhr 1-6 Min. . * Tanzinstitut Hermann Braun-14. Bez., Reindorfgaffe 42. Mitteilungen aus dem Publikum. vom Fersenbein bis zur Wirbelsäule ßflanzt sich beim Oehen die Erschütterung fort und erzeugt Müdigkeit, xeuzschmerz'n und Kopfweh. Sie vermeiden. jedoch diese Uebelstände, wenn Ihr Schuhmachermeister an alle Ihre Schuhe Beraon-Gumm!» absätze und Beraon-Gummlsohlen anbringt, weil deren Elastizität die Druckwirkung und Erschütterung beim Gehen aufhebt. Achten Sie daher schon beim Einkauf neuer Schuhe darauf, dass an denselben Berson» Gummiabsätze und Beraon-Gummlsohlen angebracht sind Vereine, Vorträge »nd Versammlungen. . Kartell der Z. T. V. I o r d an i a-A v o d a h- I e r e m i a. Sonntag bei schönem Wetter Ausflug. Treffpunkt präzise 8 Uhr vor der Oper. Gäste willkommen. * Freiwillige Mitarbeit beim Keren Kajemeth l'Jsrael. Da8 Wiener Bureau des Keren Kajemeth bittet feine Mitarbeiter, ihm bei den Vorarbeiten für die nächste große Aktion zu helfen und sich, im Bureau, 2. Bez., Zirkusgasse 33, baldmöglichst einzufinden. __ Bühne und Kunst. Theater an der Wien. „«risln Marl,«.» Cavlottr B a n e o n t i <zu deutsch und auf den Stvaßenplakaten Carlotta Wand er genannt) , gibi jetzt nach ihren vier Vorgängerinnen die Titelrolle. Ihre kleine Stimme mutz an den Stellen, d.ie l-eidenschastlichen Ausbruch erfordern, forciert werden, um durchzndringen; das mittlere Gefühlsklima behagt ihr am besten. Auch ihr Temperament, mehr erlernt als ursiprünAich, weist sie eher in ruhige bürgerliche Bahnen - als aus gräfliche Liobespsade. Viktor F l e m m i n g s Tenorstimme ist zwar klein an Umfang, aber einschmeichMd durch ihre Wärme. Seine schauspielerische Leistung überragt nicht das Mittelmaß. Muach Fritsch versucht fast mit Erfolg, einem Gutsbesitzer ans Vavasdin Humor anzudichten. Das gut besuchte Haus war mit der Aufführung sehr zufrieden, —dt. Ans den Theatern. VolkSover. Heute, V-8 Uhr abends, „Cavalleria rusticana* und „D er Bajazzo". Morgen, nach mehrjähriger Pause, neueinstudiert, Sulimans „D e r M i-k a d o". Raimund-Theater. Gastspiel der E x l-B ü h n e. Heute, 7b8- Uhr abends, „Der K r e u z w e g st ü r m e r". Morgen, Wiener ErstauMhrung der dreiakttgen Komödie „D a s verschlossene Himmelreich" von Engen Wrany- Raben. Neues Wie ne r St a d t t h e a t e r. Heute ö r s e n f i e b e r". Morgen „F a m i l i e S ch i m e k". Sonntag „Im weißen R ö ß e l". Dienstag Uraufführung der Wiener Komödie „Leichter Sinn" von Hermine Urban. Carl-Theater. Heute Erstaufführung des vieraktigen Schauspiels .,S ch m a t e s" (Abfälle von H. L e i w i k durch das Ensemble des amerikanisch-jüdischen Kunsttheaters. Sonntag Andrejews Drama „D i e s i e b e n G e h ä n g t e n". Johann Strauß-Theater. Heute „Des Königs Nachbarin" mit Hilde L e f l e r aus Breslau als Gast. Im. Lustspieltheater ist heute Premierenabend. Zur Aufführung gelaugt die Schwanknovität „D i e K l e i n e v o m Variete" von Alfted Mülle r. Marie W a l d n e r spielt die Titelrolle, die sie bereit» in Zürich mit großem Erfolg kreierte, ebenso gastierte Karl K n a a ck in der männlichen Hauptrolle bereits in vielen großen Städten Deutschlands. Die anderen Hauptrollen sind besetzt nit den Damen Josefine Joseffi, Grete Haimberger, Grete Ludwig und den Herren ^Hans Kammauf und Hugo Riedl. Die von Heinrich Jensen inszenierte Vorstellung beginnt um 8 Uhr. Gerichtssaal. Bartelmur und Britisch-öfteneichische Bank. Die Entlassung des Prokuristen während des Ausgleichsverfahrens. Das Zivillandesgericht als Berufungsgericht gegen ge- - werbegerichtlich' Urtc:le hatte gestern zum ersten Male über die Frage zu entscheiden, ob die Entlassung des Einzelprokuristen einer im Ausgleichsverfahren stehenden Firma ohne Zustimmung.des Ausgleichsv.erw alters zulässig ist. Dem Prokuristen der im Ausgleichsverfahren stehenden Firma Bart''lmus, Ingenieur Oskar Pichl, wurde pom Ingenieur Bartelmüs bekannt-gegeben; daß ihm die Einzelprokura entzogen ynd er entlassen sei. Diese Entlassung wurde vom Ingenieur Pichl beim Gewerbegerichte angefochten, weil Ingenieur Bartelmus ohne Zutimmung des Ausgleichsverwalters nicht berechtigt sei, eine, olche Entlassung auszusprechen. Die Firma stand dagegen, aus dem Standpunkte, daß eine solche Zustimmung nicht-notwendig ist. . .v- Das Gewerbegericht gab der Klage Folge und stellte.fest, daß die Entlassung ungültig und unwirksam sei, weil die Entlassung des Prokuristen eine zum ordentlichen Gechäftsbetricb gehörende Angelegenheit sei, zu der die Zutimmung des Ansgleichsverwalters notwendig ist. Ueber die dagegen von der Firma eingebrachte Berufung fand gestern vor einem Ferialsenat des- Zivillandesgerichtes unter Vorsitz des Hosrates Dr. B l a t s ch t ow i 1 s ch k a die Verhandlung statt. Der Berufungsvertreter Dr. Kulka gab als Grund der Entlassung treuloses Verhalten des Klägers an, der die beabsichtigte Sanierung der Firma durch die Britisch- Oe st erreich is che Bank geradezu hinter tri eben habe.'Die Entlassung des Prokuristen sei keine Angelegenheit des normalen Geschäftsbetriebes, denn die Ausgleichsordmlng sei nicht dazu geschaffen worden, um Angestellte' zu 'chützen, sondern im Jntereffe der Gläubiger zu verhüten, daß' aus der Ausgleichsmaffe etwas entzogen wivd. Aus einer vom Vorsitzenden zur Verlesung gebrachten Zuschrift des Ansgleichsverwalters an das Ausgleichsgevicht geht hervor, daß der 'Ausgleichsverwalter es für notwendig erachtete, über die Frage, ob der Prokurist gegen die Interessen seines Dienstes gehandelt und sich der Untreue schuldig gemacht habe, den Präsidenten Kestranek und Doktor Strauß vorzuladen und zu befragen. Der Berusungssenat gab der 'Berufung des Beklagten Folge, ho.b das Urteil des Gewerbegerichtes auf und wies die Klage des Prokuristen ab. In der Begründung wird hervorgchvben, es könne dahingestellt bleiben, ob die Entlassung des Klägers zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb gehört oder nicht. Tatsache sei, daß. der Aüsgleichsverwalter von der Entlassung des Klägers Kenntnis Hatte und sie nicht beseitigt hat. Da Weber der Ausgleichs-. Verwalter noch die Gläubiger die Beseitigung der Entlassung, bogchrten, muß der Kläger diese Maßnahme gegen sich gelten lassen. Der Zwang zum Beitritt der Arbeiter zu einer Organisation — unzulässig. Die Arbeiter der Miengesell'ichaji für Feinmechanik in Men hatten sich geweigert, mit einem ans Deutschland aufgenommenen nicht organisierten Arbeirer zusammen zu arbeiten, und zwar auf Grund der Antwort des von ihnen befragten Betrie'bsratso'bmannes, daß sie zu einer Zusammenarbeit mit einem Nichtorganisierten nicht berechtig: seien. Zwei von den daraufhin wegen A r b e i t s v e r w e'ig e r u n g entlasse n e n Arbeitern klagten beim Gewerbe-' . gericht auf Z ahluug der Urlaubsentschäd i gung, . die' ihnen von der Firma deshalb verweigert wurde, weil sie unbefugt die Arbeit verlassen hätten. Das Gewerbegericku wies die Klage ab. Ueber die Berufung der »Kläger fand gestern vor., einem Feriensenat des Zivillandesgerichtes die Verhandlung statt. Der Klagevertreter verwies darauf, daß ebenso wie. bei, einem Streik auch im vorliegenden Falle für die A,beiter ein' Zwang bestehe, sich den Weisungen ihrer Organisation' zu fugen. Der Prokurist der beklagten Firma erwiderte, es sei unmöglich. den Betrieb zu ftihren, wenn solche Willkür «kre unter den Arbeitern Vorkommen; unter solchen Umständen, sei >:ine Industrie einfach unmöglich. Der Berusungssenat gab der Berufung keine Folge und bestätigte das erstrichterli-be Urteil. In der Begründung wird hervorgehoben, es stehe jed eni Ar-, beiter frei, einer Organisation beizutreten oder nicht. Es stehe jedermann frei, Arbeiter aufzunchmen, auch wenn sie nicht organisiert sind. Das Beispiel des St reis könne hier nicht herangezogen werden, denn bei einem Streik stehen sich Arbeiter und Unternehmer gegenüber, während hier nur Arbeiter sich gegenüber stehen. Für . ein Kind kann man nicht auf Ehrenbeleidigung klagen. Ein interessantes Urteil hat beim Strasbezirksgerrcht 1 Oberlandesgerichtsrat Dr. Weiß in der Frage der Ehre des Kindes gefällt. Ein Knabe hatte, weil er ein Kind der Nachbarin geschlagen hatte, von dieser einen Klaps ohne jede weitere Folgen erhalten. Die Mutter desgeschlagenen Knaben brachte nun eine Klage wegen Ehrenbeleidignna cm, weil die Nachbarin durch den Schlag, mit welchem sie ür Kmd.gezüch-; tigt hatte, dessen Ehre nahegetreten sei. Die Llugellagte gab zu, dem Kinde aus Unwillen, weil es ihr Kino g'peüaell. emen Klaps versetzt zu haben. Der Richter sprach die Angeklagte von der Ehrenbeleidigung frei, mit, der Begründung, daß durch eine geringfügige Züchtigung eines Kindes auch durch eine dritte Person, wenn diese natürlich ohne Folgen verlän':, eine -Ehrenbeleidigung nicht erfolgen könne. Da die-Klägerin über dieses Urteil sehr ungehalten schien und'die Bemerkung machte: „Ich soll also Unrecht behalten'." ereilte ihr der Richter die Rechtsbelehrung mit der Bemerkung' „Hier haben -sie unrecht behalten. Es ist einmal meine Auffassung, daß an' einem Kinoe eine Ehrenbeleidigung nicht beginget: weroen kann. Aber-vielleicht ist das Berufungsgericht nicht meiner Ansicht und es gibt ja Berusungssenate. die gegenteiliger Ansicht sind, und dann werden Sie recht behalten. Ich emprehle Ihnen da'yx, wenn Sie sich durchaus nichzufrieden geben Wollen, die Berufung zu ergreifen." , Der Raumungsprozeß des Cafes Atlaneis. D-? Industr::. büreau-Grselllchaft m. b. Hs als H.lNs-:.wrltnmer:n batte brrm Bezirksgericht Innere Stadt gegen W Firma Ferdinand Kasznar u. Co. (Inhaber die Cehleute Philipp und Berta Fischer) die Klage aus Räumung des Cafes Atlantis überreicht. Das Bezirksgericht Innere Stadt hatte, wie gemeldet, die Mieterin zur sofortigen Räumung des Cafes Atlantis verurteilt. Gegen dieses Urteil hat die Firma- Kasznar -die Berufung eingelegt, der stattge-geben wurde. Die Räumungsklage -wurde kostenpflichtig abgewiesen. Die gegen dieses Urteil belw 'Obersten Gerichtshof überreichte Revision wurde a b ge. wiesen. ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ WttM.L. AOtCM«ASM-»B. STOTFE .V SEI DE