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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-25 · Heft 1955 (25.7.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1955 (25.7.1924)
Date
1924-07-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men, Fretkag Wiener Morgenzeitung. 25. Juli 1924 -Nr.' ISA Bolkswitt. Me Untersuchung Ver VorgSnge bei den Banken. Der mit der Untersuchung der Vorgänge bei den Kreditinstituten betraute parlamentarische Untersuchungsausschuß hat gestern die Einvernahme von Experten fortgesetzt. Es wurden Generaldirektor Tr. Brauneis von der Nationallbank und Direktor Ham m erschlag angehört. Die Expertise drehte sich unter anderen! um das Strohmännevsystenr bei den Gene ralveffa m mlungen. Me Hllstvsticht der BankfunktiouSre. Der Unterausschuß zur Beratung der Haftpflicht der Hankfunktionräe hat. gestern seine Beratungen beendet und für den. Finanzausschuß, der heute Zusammentritt, ein vechandlungsreifes Gesetz fertiggestellt, das sich im allgemeinen auf den Entwurf des Berichterstatters S t r e e r nwitz stützt, jedoch auch gewisse Anregungen der Banken- Kommission, so zum Beispiel bezüglich der Konzessiv- «ierung der Bankunternehmungen und bezüglich des Schutzes der A k ti o nä rm in ori tä t e n, berücksichtigt. Danach würde anch e i n e r M i n de r h e i t der Aktionäre ein Schade nersatza rtspvu ch für B e r m 5 g e n s v e r l u st e zustehen, die ihnen aus der Gestion der von der Mehrheit gewählten Funktionäre entstanden sind. Jevisen« nnd Valutenkurse. (Mitgeteilt von der Oesterretchischen NationalbanN VlslL Amsterdam k. i holl. Dulden ^grarn k jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar Berlin* I deutsche Reichsmark ' Brüssel I belgische Francs Budapest** 1 ungarische Kronen Bukarest! Lei. Ghrlstlanla! norwetr. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Peseta. Mailand 1 Lire ...... New Yoiic 1 Dollar. Paris 1 Francs. Frag! tschecho-stow. Kronen Sofia 1 Lewa . . Stockholm t schwedlscheKronor Warschau*** Loolnische Mark Zflrfch 1 schweizerische Francs Noten Amerika», Noten v. 5 Dollar aulw, „ . kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten su 1000 Leva . » » » 100 ■ » » » kleinere. » . Ofiplsche Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten*....... > » » 100 » » , » » kleinere* ... Engl. Noten von'5 Llvrest, aulw. _• , kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 dulden . ItaJlenlschfrNoten v. 100 Lire aulw, ■ „ . kleinere . . . Jugosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar » ». 100 . ■ , , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . 24. lull 23. .kalt -Oeld Ware Oeld Ware 27150.- 27250.- 27250— 27350.- P3?. _ 837.- 833 — ‘ 837— "33. - r>27.- °33.— <■37.- lfi«75.— 1607'.- 1687=5.- 16n75— 3264.- 3270. 3294.— 3306.- 87.25 89.25 87.- 89— 3^9.— 311.- 305.-?f7.- 036\- 9400.- 9431.- 947o. 11280.- 11320.- 1128.1.- 11321.- 312ono._ 313000,- 313000— 314000;- 9380.- 9420.- 0381— 9420.- 3069.- 3081.- 3064— 3076.- 70033.- 7118*5.- 70935— 71,81. 3642.- 365^.- 3682— 3693.- 2109.-?U9._ 2113— 2123.- 512.- 516.- 514— 51«. - N-720.- 18780,— 18720._ 1*780 . 13600.- 13700.- 13650— 13750. 13:55.- 131C5.— 13065— 13115. 70460.- 70860.- 70463.— 70860.- 70360.- 75760.- 70360.— 70760.— . 3230.- 3260.- 3250.- 3280.- 4Y8.- 496.- 488.- 496— 468*— 47S!- 4Ä— 476!- . U14o.- 11220.- 11140— 11225— 16540.- 16363.- 16540— 16660— 16440,— 16500.- 16440.- 16560.- 310200— 311800.- 311200— 312800.- 310060— 311600— 3H000— 312600.- 3610— 3640— 3655— 3685— 26850— 27050.- 26950— 27150— " 3070— *3090.— 3065— 3085— 3040.- 3060— 3035— 3055— 834— 840— 832— 838— 824— 830— 822.- 828.7- 9240— P820— 9310— 9390— 13580— 13720.- 13580— 13720— 13380— 13520— 13380— 13520— 304— 308— 301— 305— 294— 293— 291.— 294- 18510— 18610— 13510— 186SO- 13040— 13120— 13060.— 13140- 9260— 9340— 9260— 9340— 2102— 2118— 2102— 2118— 2097— 2113— 2097— 2113— 33800— 34600— 33800— 34600— 84.50 87,50 84.53 87.50 79!ÖÖ 8Ü50 ms 82!50 , . kleinere . . . Rumänische Noten zulOOO u. 500Lel kleinere e « Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » i 100 . » , , kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.1000aulw, , . kleinere . Türkische Pfund-Noten. Ungar. Noten** (n. Em.) zu lOOOKr, «zu 10.000 Kr, ... . kleinere. * Für eine Billion Mark, ** für 100 ungarische Kronen. *** für 1 Zloty aufwärts. ■ Mögliche Sesetzwerdnng der Zolltariss «och vor den Ferien. Ueber Einladung der Regierung fand gestern nachdrrüags eine Besprechung der -Parteien des Nationälrates Wer den Zolltarif statt, der Vizekanzler Dr. Frank, die Minffter Schmitz und Bu chinger, für die Christlichsozialen die Abgeordneten Stöckler unp Dr. Gürtler und. für die Sozialdemokraten Dr. Bauer, Dr. Da n n eberg und Präsident Eldersch beiwohnten. Bizekanzler Dr. Frank verwies einleitend auf die durch die «wrrffchafttzche Lage und durch die Handelsvertrags-' derihandlungen bedingte Dringlichkeit der Verabschiedung de's Zolltarifs. Präsident kldersch erklärte, daß die sozialdemokratische Partei mit' Rücksicht auf die wirtschaftliche Lage grundsatzlich bereit sei, an einer raschen Verabschiedung des Zolltarifs mitzu wirken, hiezu jedoch nur dann in der Lage wäre, wenn über gewisse Zollsätze auf die «wichtigsten Nahrungsmittel' ein Einverständnis erzielt werden könnte. Hierauf «wurde in die Erörterung, einzelner Zollsätze eingegangen. Die Besprechung wird. heute vormittags fortgesetzt werden. M besteht.mithin ei ne leise'Möglichkeit, daß der Holltarif noch vor den. Ferien Gesetz -wipd. 'Die In- Sie Wirtschaftskrise in sozialdemolmtischei Kino theoretische Rede Dr. Bauers. — Unzulängliche Krsnffnng der WirtschaftsverhAtniffe. Auf der Konferenz des Metallarbeitervevbändes erstattete gestern der sozialdmwkratische Abgeordnete Doktor Bauer das Referat über Wirffchaftskrffe im Ausland und in Oesterreich. Er legte dar, daß die Krise in Oesterreich zunächst eine Kreditkrise sei, 'dadurch hervorgerufen, daß die Industriellen genötigt seien, Kapital zu Zinsen von 25 bis 40 Prozent aufzunehmen,- während sie vor dem Kriege 5 bis 7 Pvozent bezahlten. Sie seien infolgedessen den Banken stark verschuldet und um das, was die Pauken übrig lassen, niiüssen die Unternehmer und die Arbsiter kämpfen. Die» Hauptursache der geringen Konkurrenzfähigkeit Oesterreichsseien die Unterschiede im Zinsfüße. Die amerikanischen^ Industriellen können. Kapital zu 3 Prozent erhalten und. die tschechische Industrie um die Hälfte, ja um zwei- Drittel billiger als die österreichische. Die inländische Kund-' schuft kaufe lieber zu höheren Preisen im Auslande, weil' ste dem ..Auslände »sechs Monate. fchuMg. .chlMen.,,.Hryre,- tz)ähr«end'öer "inWtvi>ffchr* Fabrikanit> der 30 bis 40 Prozent: Zinsen zahlen müsse, nicht auf so lange Zeit hinaus kreditieren könne. Bor dem Kriege habe man' sich ausländisches' Geld auf Grund des Ausgleichsmechanismus verschaffen.-können, indem die Qesterre.ichi>sch-uugarische Bank, wenn Geld gebraucht wurde,, dey, Zinsfuß bloß um 1 Prozestt zu erhöhen brauchte, imi die Astrerikaner und die Engländer zu böviegen, ihr - Geld, in Oesterreich anzülegen. Hsute ist der Zinsfuß um 20 bis 25 Prozent höher'als in -den anderen Ländern. Dies nützt jedoch nichts; es kommt trotzdem kein ausländisches Geld herein. 'Die Ursache liegt darin, daß -das Ausland, kein Vertrauen zur jetzigen Lage hat und noch Nicht an friedliche Zustände glaubt. Gleich zu Beginn des Krieges wurden die ausländischen Guthaben in Oesterreich konfisziert und die Zahlung von Schulden an das Ausland verboten. Seitdem herrscht bei den <msländffchrtt,.ÄMtqHken die Angst davor,' -daß dies wieder eintreten könnte. Der Ausgleichs-Mechanismus funktioniert jetzt nicht mehr,-Infolge des mangelnden Vertrauens zur Währung. Tie Notenbank druckt noch immer neue Noten, die den Banken, und, ber Industrie zur Verfügung gestellt ' werden. Das ist noch immer Inflation, ' noch immer Notendruckwirffchast. Der Notenbank kann daraus kein Vovwnvf gemacht werden, aber es gibt nur. ein- Mittel zur Ueber-Windung der Kapitalsniot, das ist die allmähliche Wiedecherstellnng des Ausgleichsmechanismus. Die Erreichung dieses Zieles ist auf dem Gebiete der großen internationale« Politik zu suchen. Europa braucht die Sichecheit, daß man auf absehbare Zeiten keine Kriege fürchtet, und die Sichecheit, daß kein Land im Frieden überfallen werden kann. Wenn es; jetzt gelingt, in London zu einer friedlichen Verständigung zu kommen, so wäre ein wichtiger Schritt getan. Wenn die Verhandlungen in London scheitern, dann wird die Kapitälsikrtise überall noch verschärft fein. Das zweite Mittel fft die Festigung des Vertrauens zur Stabilität des Geldes. Der Ausgleichsniechanismus war auf dem Wege, hergestellt zu werden, aber das Verbrechen der maßlosen ' Börsenspekulation der letzten Zeit hat das verhindert. Dia' Uetberwindüug der Kriegswirkungen wird sich vollziehen, aber nur fchr allmählich. - Eine weitere Krisenuvsache liegt in dem . , Hochschutzzollsystem. . ( Es wird zü -fchr mit Einfiuhvver'boten gearbeitet. Die Staaten sperren sich von uns ab und wir können nicht exportieren. Die österreichischen Industriellen erklären, die - handelspolitische Krise könne nur überwunden werden, - wenn wir es auch so machen wie die anderen Staaten und * auch mit Einfuhrverboten arbeiten nnd die Staaten zwingen, mit uns Handelsverträge aibzuschließen, bei denen dann die Schutzzölle abigelbaut werden können unter der - Voraussetzung,.-daß auch diese Staaten die Schutzzölle Mbaiuen. In diesem Argument der Unternehmer steckt ein Stück Wahrheit. Wir. hg'ben es den anderen Ländern ein bißchen zu bequem gemacht. Sie konnten sich äbsprrren, ohne daß wir mit - dustriellen wffÄMWeHttsten Atzugeß.m'nd haben in den "letzten Tagen, namentlich auf die -Agrarier e-ingewirkt, um sie.elner Herabsetznng der. Getreide- und Viehzölle geneigter i zu machen. Die agrarischen Abgeordnetn sinh sticht ganz; ins Sinnes. Die Körndlbäuern hätten nichtsgegen eine 'mäßige Herabsetzung der-Zölle auf Zucht- und Nutzvieh, Alle Arten von Kommandite derKroatiscfen Eskömptebank, Agram WDE": - Wien, I. Seitzesfaste 4 .lÄktz-hrrne t 60-4*82,. 60*4*93, > 63*4*85, 64-4-42,. 63-4*78». 694 82t , . io465 ..* .Telegrärnmadresse: Fräpobiintc j|' Kredituna Warengeschäfte, gleicher Münze gezahlt haben. Obwohl ich ein unbedingter Gegner des 'Schutzzolles und für den Freihandel bin, leugne ich nicht, -daß wir -unsere Exportintevessen dadurch fördern können, daß wir uns einen Zolltarif schaffen, der gewisse - Kompromißobjekte für die HandelSvertragsverhan-dlnngen mit den anderen Staaten enthält. Aber e's kann nicht sein, -daß zum Beispiel der ersenerzeugenden Industrie derartig« Schutzzölle zugestaUden werden, durch die die eisenverarbeitende Industrie erschlagen würde. Wir können es nicht ertragen, üaß in einer Zeit, wo die Lebensmitte'l zu steigen beginnen, durw Z ö l l e a -n f 2 e b e n s m i't t e I die Steigerung verschärft werde. Wir sind bereit, einen Zolltarif schnell fertig zu machen/unter der Bedingung, daß -die Industriellen, die bisher mit den Agrariern verhandelt haben, uns helfen, mit den Agrar- Zöllen fertig zu werden, und mit uns die die Agrarzölle zn Falle bringen .! In einem Jahre können vielleicht die Einfuhrverbote ver» schwinden und ein langsamer Abbau des .Wahnsinns kann eintreten. Für die praktische Politik der Gelverkschast ergibt sich -für die Zukunft.nur ein langsames Vorwärtsgehen, da der Reallohn nur allmählich gehoben, werden kann. Es ist dies tranrig, aber die Wahrheit muffe den Arbeitern gesagt'werden: In -den Lohnansprüchen gibt eS augenblicklich eine Grenze, über die man nicht hinauf gehen kann. Nur allmählich, aber nicht mit einem Schlage, kann sich eine A-enderung vollziehen. Wir werden geiwerkschaftlich in diesem ganzen nächsten , Jahre nur allmählich -vorwärts kommen, dagegen kann es politisch ganz anders sein. Die politischen Verhältnisse können sich schneller ändern und wir können politisch viel schneller vorwärts kommen. Die furchtbare Katastrophe des Krieges -wird noch lange nachwirken. Wenn wir diese furchtbaren, schweren Zeiten hinter uns haben, müssen wir nach einigen Jahren festsiellen' siinnen. daß wir diese schwere Zeit ohne Einbuße der Kräfte unserer Organisati-on.überwunden haben. . , * ,u Dh Ausführungen des Dr. Bauer enthalten nicht -viel Originelles, was nicht schon von der voM-wirtschaftlichen Literatur bisher erörtert worden wäre. Dr. Basier ist. Theoretiker und als solcher versucht er,'von einet gewissen höheren Warte der Theorie das ganze Problem zu erfäffen. Dies -fft ihm nicht gelungen. Namentlich i-nfofevne nicht, als er die Ursachen, welche für die Entwicklung der Finan-zkrife ausschlaggebend waren, die aber in gewisser Hinsicht in -der sozialdemokratischen Steuerpolitik -ihre Ursache 'haben, vollkommen verschweigt. Gerade die Verkennung der Funktionen des Kapitals von dieser Seite und die auf Schlagworte gegründete Auspowevungspolitik des Kapitals -hat nicht «wenig zu -dem Nichtfunktionieren des „Ausgleichsmechanismus" und dem hohen Zinsfüße beigetragen. Jetzt, nachdem die Folgen dieser mangelnden wirtschaftlichen Erkenntnis' klar ersichtlich sind, ist es leicht. Jere- Miaden anzustrmmen. und über die Finanzkvife sich theoretisch au'szulassen. Wenn von der Angst der ausländischen Kapitalien die Rede, ist, so könnte sich vielleicht Dr. Bauer selbst die Antwort gebe.:, woher diese stammt, und warum das Kapital aus Oesterreich, förmlich flüchtet. Wenn er jetzt die Unterstützung der Industrie durch die Nationalbank *eme Kapitals! nflatron nennt, so zeigt dies nur, daß Dr. Bauer, vor- -läufig den wirklichen Geldbedarf der österveichifchen Mrtschast unter den jetzigen Verhältnissen, verursacht durch alle Nachkriegsfolgen, gar nicht kennt, Bon Inflation kann man nur sprechen, wenn der tatsächliche Geldbedarf der Wirtschaft übevboien wird. - Solange aber der Geldumlauf dem Bedürfnis der Mrtschast noch nicht angepaßt ist. 'solange also die Wirtschaft die «weiteren Geldmengen nicht nur komsu-mieren 'kann, sondern sie direkt benötigt, kann, man nicht von Inflation sprechen. Hier fehlt die grundsätzliche Erfassung der Wechs-elwirkung zwischen Geld'bedarf des Berkchvs und tatsächlichem Geld, umlaufe. Die -hübsche «Floskel „AuKgl-eiD-mechaniLmus" kann, ebenso wie die. Floskel der „Festigung des -Vertrauens zur Stabilität des Geldes", nur als Phrase bezeichnet werden. Gut genug vielleicht für Redenin Volksversammlungen, nicht aber für eine ernste Lösung des österreichischen Wirtschastsproblems. -wollen sich.aber von den hohen Getreidezöllen nichts abhandsln lassen. Die Horndlbauern hinwieder haben an allzu hohen Getreidezöllen kein Interesse, bestehen aber auf dem' Hochschutzzoll für alle Gattungen Vieh, Fleisch und Fett. MoMntan gehen diese beiden agrarischen Gruppen noch geschlossen vor, doch hat es den Anschein, -daß ihnen ein Zolltarif mit geringeren Sätzen für Getreide un>d Vieh lieber. ist als gar keiner. .Heute kommt der Finanzminifter .von feinem-kurzen Echolungsurlaub nach Wien. Ihm fft : bie Entscheidung über eine Reihe von strittigen Fragen des -iZolltarffs vVorbehalten: Jedenfalls wird sich heute 'W Schicksal des Zolltarifs entscheiden. Besserung der Handelsbeziehungen zwischen Polen un^. der Türkei. UWer Juitiat n der türkischen Regierung wurde vor einigen Ta-gen in , K^ulmntinopel eme polnische Ausstellung veranstaltet. In dex näMten Zeit fft Mit einer .An-

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