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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-25 · Heft 1955 (25.7.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1955 (25.7.1924)
Date
1924-07-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2f Mn. Schchma^n. Di- Schuldensrage überging in den Besitzst«nd der Pätriofen und daraus entstand schließlich dre Anarch^ .in dem Wirtschaftsleben Europas, die Entwertung d?s Besitzes, der Währungen, der politischen Sittlichst. Frankreich, arbeitete mit Saniktjonen, Deutschland mit der passiven Resistenz. Die Mörder kriegten gute Zeilen, Erzberger, der die direkte Aussprache mit Frankreich suchte, wurde erschlagen, ebenso RathÄaüs der der französischen Separataktion das Bekenntnis zur' wirtschaftlichen Solidarität Europas ertttzegenhUt. Sie und' mit ihnen der Arbeiter, der KattfMatur, der Werktätige jeder Art. wurden Opfer des neuen.Krieges. . Nnn ist. Amerika anderer Ansicht geworden. Durch , diesen Friesen, den es nicht anerkannt hat/ sind zu. viele Werte zerstört wovden. Europa, kann zu keiner Einigung kommen. Der Haß ist zu tief in die Seelen gedrungen. Die Guthaben Amerikas sind in Gefahr, der Goldüderskuß kann nicht nutzbringend abgeleitet werden» Wird er m der Form einer deutschen Anleihe über den Ozeam gepunmpt, so kann er leicht im Wege der Reparationskommifsion sich.nach Frankreich verlausen. Amerika tritt in diese Konrmission ein. Es diktiert den Frieden. Es ist gut, daß zehn Jahre nach dem Ultimatum der-Kri^g als ein schlechtes Geschäft gilt. tznglaub lehnt de» Garanttevatt ab. Eine Debatte im Oberhaus. - (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Lonkm, 24. Juli. Im Oberhaus fand heute eine Debatte über das Garantievertragsprojekt des Völkerbundes' statt. Luv) Edward Grey beantragte die Ablehnung des Bölkerbundenlwurfes, durch welchen Eug-aNd nt einen Rüstungswettlauf mitgeriffen würde, wie er iür Jahre 1914 bestanden nüd damals auch zum Kriege geführt habe. Lord Parmoor ' antwortete hierauf namens der Legierung, es sei falsch, wenn man der Regierung vorwerfe,- eine Kriegspolittk zu befolgen. Es sei unmöglich, die Frage der-Garantlevertrage zu lösen, so lange nicht die Abrüst u ng sf rv g e geregelt sei. England habe das in Frage stehende Projekt nicht allein abgelehnt, - alle Dominions ohne Ausnahme-'hätten das gleiche getan. Infolge der ablehnenden 'Haltung' der Dominions halbe sich England genötigt gesehen, •' das Projekt ebenfalls abzn lehnen. kntzIM wlv M der Türkei über Mostul . verhandeln. Konstanttnopel» 34. Juli. Der britische Vertreter hat dem hiesigen Delegierten des Außenministers der Angora-Negierung eine Note mit., der. Anfrage..überreicht, in welcher Weise die T ü}:t e i nf ne dir ekte Be s p r echNngenüber d i e "Wä'sf u t fr age ins Auge faßen würde. ' ßngland und Aeghpten. London, 24. IM. GVoM.) Im Oberhcmse fragte Lord Raglan, o.b di-e 3bsgi-erMNg eine Erklammg über die Beibchaltung derbri tische-nGarnison -in Aegypten abge'beft könne.' Er sagte, wenn die britischen Truppen Kairo räumten,, würden die Engländer nur entweder h u r ch e i n Mi€t vo n Bln t d' ck h i n zu r ü ck w «fe n oder einer europäischen Macht Platz machen müssen. Lord Parmoo r antwortete, es sei unmöglich, gege-ntoärttg^ auf diese Fragen "nuzugehen, tveil sie bei der Znsa-mwenkuyst mit dem ägyptischen Premierminister zur Erörteruug kommen wurden. Er versichere jedoch das Haus, daß.die Interesseu de's Reiches in ange-messener We'ise, geschützt werten würden. Nur der hakeukreuzlerischen Hüusiichkeit. München, 23. Jfttti. tzJ. T. A.) Die Spaltung innerhalb des nationcklsoMlMschen Lagers tritt immer krasser zutage. Die Führer des Bitten FlügÄs, der sich gegen die Parteidiktcvtür Lude ndor f f s.wehrt, sind die bekannten Radau-' cmttfemitenEsferund Straßet, beide noch Angehörige der Nationalsozialistischen Fraktion rm bayrischen Landtag. Bezeichnend'-ist, daß sich beide Gruppen in offenen Versammlungen' ^gegenseitig jüdis che Be zieh ungen vorwerfewö Die. nationalsozialistische Parteileitung Nürnbergs beröffentkicht ein Flugblatt, in welchem dem Agitator Streicher vorgeworfen wird, daß er mit einem Freimaurer vetkchrttMtd bei ' ein er Schlügete r- Feier in eine m -Jud e nhaus Huldigungen seiner Anhänger ietttgegengenommen habe. Die Nürnberger PartÄ-lettiumg' küMA ÄnL Versammlung gegen Streicher am mit der'Drchüng^-daß Versuche der Anhänger Streichers, die 'Versammlung' M stören,' mit Gewalt niedergehalten würden. '' - ' . Bei der 'gestern von' der .deutschen Arbeiterpartei in' MvMrg^äbgehaltenen Versammlung 'wurde gegen drei StimmtEchkössen, Streicher nicht mehr als Führer der VöNscheN Bewegung anMrkennen und Adolf H itile r weiterhin Treue zu -bewahren. Die Jugendmamnschaft der' deutschen Arbeiterpartei hat beschlossen, Streicher aus der'Partei au'szuschließeir. Bermtellung eines HMer-Putschiften. (Elgendienst der „Wiener Morgenzeitung") München,, 24. Juli. Der Hitler-Gardist Fiehl e r, der beim Novomberputsch einen- Polizei komnttssär verhaftete und -um Büvgerbräu abführen ließ, echielt im Verufüngsverfahren wegen Freiheitsberaubung und Amtsanmaßung eine Woche Gefängnis und 20 Mark ß-eldstrase. Wlener Morgenzertunft. '♦ , XRabiodienst der „Wiener Morgenzeitung*.) London» 24. Juli. Banmwoll e. New-Aork eröffnete 81 bis 31 Punkte höher, Rew-OrleanS 35 bis 16 Punkte höher. Liverpool 15,20 bis 13.51. Oktober 16,72, Jänner 16,14, März 16.14. Schluß: Juli 18,34, .August 17,49, Oktober 16,62, Jänner 16,14, März 16,05. Wechsel k n.rs e.: Wien 311.500, Prag 147.76. Berlin 18.35 Billionen, Paris 85,92'/., Brüssel 98.12»/,. Rom 101.87V,. New-Vork 4.39-/,«. Zürich 28>92, L'iadrid 32,977,, Amsterdam 11,501/„, Kopenbagen 27.20, Cbristiania '32,85, Stockholm 16,52, Hxlsingfors 1757^, Bukarest 1000. Paris, 24 Juli. Die Börse zeigte dasselbe Bild wie seit Beginn derWoche. Sie steht unter dem Einfluß der aus London Zutreffenden Nachvfchten. die heute ,sogar noch zu einem Abflauen des Börsenderk-ehrs beitrugen. Tie Spekulationskäufer auf dem Arbitragemarkt suchen in Anbetracht des nahen Termins vergeblich nach Absatz, so daß die Börse recht träge schloß. Englische und amerikamsche Devisen waren noch fester als gestern. Französische St-aatspapiere haben sich sehr widerstandsfähig gezeigt. Französische Eisenbahnwerte waren sehr gut, besonders widerstandsfälng waren Zuckevwerte. Im Schranken war das Angebot größer als der Absatz. Hier war die Börse wenig freundlich. Wechselkurse: London 85,75, New-Aork 19.48, Prag 58,-, Wien 28.-. Paris. 24. Juli. (Radio.) Effektenschlnßkurse: Banque de France —, Pragobanka 410.—, Credit Lyonais 1596 Suez 14,280, Platine —. Dabrowa 7,80. Banque Ottomane 7,75, Central Mining 9,43, Rio Tinto 29,09, Le Naphta russe 410, Succeried Egypte 1123, Cautschoues sin 168,—, Chartered 49,75, Debeers ordin. 1025, Goldfields 75,—, HucmchakaS 343, Jägers Fontain 20.660. Malacca ordin. 166.-. Maltzoff —, Mexican Eagle 78.50, Padang 372.60, - Rand Fontain 88,—, Randmine 258,—, Silva plana 65,50 Tanganyika 165.—, Tubice fote 635.—, Utah Cepper 1520, Shell 349.—, Royal Dutch 24,450, Bnrmab —, Bakon 2680. Pew-Bork»24.Jnli. Effektenbörse. Canadian Pazisic 149,34, Union Pazisie 141,16, United Staates 1017„ Royal Dutch 51, Atchinson 106*/», Baltimore 61»/,. Greath Northern 68, Northern Pazisic 677,. New-Vork, 24. Juli. (Radio.) D e v i s e n s ch l u ß k u r s e: Taggeld 2%, Wechsel auf London 4,40,50, 60 Tage-Wechsel 4,37,50 Paris 5,14, Amsterdam 38,25, Berliner Schlußkurs 237, bis 24. Silber 67-/^. Prag 2.97. Leilweiser Ausftand ln Sberfchlefien. Wegen des ZerinstundeutageS. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung") Kattowitz, 24. Juli. Infolge der Cinführung des Zeh nst u n de n t ag e s ist ein teilweise r Aussiand in Obers chlesien ausgebrochen. Die Zinn- und.Bleihüttcic feiern gänzlich. Die Besetzung des polnischen Autzeuministeriums. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeiturrg") Warschau, 24. Juli. Ministerpräsibent G r a b s k r ist aus Spala, wo er mit dem Staatspräsidenten konferierte, nach W^ir'sch-a.u zurückgekehrt. Es scheint, daß noch ki.e ine E nts che idu ng über die-Nen be se tz u ng des A u ß e n m i n i st e r i -u m s getroffen wurde. Abgesehen von den verschiedenen bereits zum Teile gemeldeten Kandidaturen, unter denen auch die des Wiener Gesandten Lasocki genannt wird, wird, wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, in den letzten Tagen die Nachricht vom W e i.te rv e r bl e-ibe n Zamo'jskis lanciert. Grabski allein soll in einer Konferenz ZalMvjski zur Zurücknahme seiner Denlission zu überreden versucht haben. Auch Vertreter des nationaldcmokratisch-cn Sejm- Kubs haben bei Zamojski vorgesprochen und ihn unr sein Weiterverbleiben ersucht. Angesichts der noch unbostipimten Stellungnahme der einzelnen Sejmklnbs zu den vcvschiedentzn Kandidaturen, ist es nicht ausgeschlossen, daß Zamojski das Außenministerium auch weiterhin behält. Bis nun ^hat sich Zamojski noch ni ch t be re i t erklärt, seine Demission Iurückz-UZiehen. km neuer polnischer Agrarminister. Warschau, 24. Juli. Wiesllaw K o p c z y n s t i ist vvou Präsidenten der polnischen RepMik zum M i n i st e r fü r . A g r a r r e s o r m ernannt worden.' * Frankreich führt das Mndholzmonopol wieder ein. Paris, 24. Juli. Der FiuaUzausschuß der Kammer hat gestern bei Erledigung der Znsatzkredite für das Jahr 1924 einen Artikel beschlossen, der das int Fiuanzgesetz vom 22. März 1924 aufgehobene Zündholzmonopol wieder h e r st e l l t. Fgnvre gestorben. Paris» 24. Juli, Der ehemalige Unterstaatssekrethr fiir Militärjustiz im Kriegskabinett Clemenceaus, I g n a c e, ist heute gestorben. Riga, 23. Juli. (I. T. A.) Nach -den letzten aus R»tßland eingetroffenell Nachrichten haben vor kurzem in verschiedenen Städten n e u e V e r h a f t u n g e n von Zionisten stattgesunden. In Odessa sind einige Mitglrelder der Zeire Zion (Hitachduch) festgenommen worden. Sie befinden sich zurzeit noch im Gefängnis. In besonders ausgedehntem Maße fanden die Verhaftungen im Podoler Gebiet statt. Die Atzmpischen Spiele. Ein Oesterreicher siegt im Hanteln-Schwergewicht. Paris, 24. Juli. Gewichte und H auteln- Schwergewicht: Nach den drei ersten Gängen wurde der .Oester reicher Aignnr mit 580 Puntten Er st er. 88. IuK 19Äk -- - - Nr. 1955 Po'chwadtS Erklärungen. Die Wöllersdorfer Angelegercheit ist der Skandal dct Jcchres.-Der Staat scheint dabei um Milliardeniwerte gekommen zu sein. Im Zusammenhang mit Wöllcrsidorf werde«: zahlreiche Personen genannt, auS>deren Reihe immer wieder d« Namen Sklarz und Pochwadt auftanchen. Zlwsicheu diesen beiden spitzt sich der Kampf zu, bei dem der österreichisch«• Staat leider nicht der lachende Dritte ist. .Einer unserer Mitarbeiter hatte mit -dem Geheimen Kommerzienrat P o ch'w a d t eine Unterredung. Er wies den Vorwurf hakenkreuzlerischeE Gesinnung nochmals ernstlich zurück und betonte, daß seine Frau und deren Söhne aus erster Ehe Juden seien. Er selbst ist russischer Mbslammung. „Ich gchöre," sagte Pochwadt, „keiner wie immer gearteten Hakenkvenzlerorgan-isation an. Ich bin Mitglied der de u t s ch e n Zen t r Um § pa r t e i. Im allgemeinen betätige ich mich politisch gar nicht und gehe nur meirtcit Geschäften nach. Zur Wöllers-dorfer Angelegenheit bemerke ich: Ich bin durchaus nicht die trekbende Kraft und bin jederzeit bereit, mich mit meinen Gegner« friedlich zu vertragen,. was mit jedoch durch die Angriffe gegen meine Person unmöglich gemacht wird. Als ich nach Wöllersdorf kam, lehnte ich es ausdrücklich ab, mich mit der Abteilung des Verkauses von Material zu beschäftigen. Ich wollte WöllerSdovf industrialisieren, ivckbei mein Grundgedanke war: den aus der Differenz zwischen Ein- und Ausfuhr in Oe-sterreich zu evmitielndeu Jndnstrieausfall im Lande selbst, und zwar in Wöllersdorf, herzustellen. Meine Bemühungen > zur Gewinnung anSkändkschcr Industrien hierzu begannen verheißungsvoll. Natürliche benötigte »me solche großzügige Werbetätigkeit Geld. Aus diesem Grunde befand sich in dem sogenannten A p p e n d i x v e r t r a g zu dem Regie-' rungsvertra-g mit Sklarz die Bestimmung, daß der Werbe- und Jndustrialisierungsabteilnng von Sklarz'dtr Betrag von' 3 Milliarden sofort zur BersiiWng gestellt werden muffe. Mit dem Verkauf von Material hatte ich, wie gesagt, nichts zu tun. Sklarz allein war berechtigt, Maiwial bis zum Wevtesi von" 160.000 Pfund M verkaufen gegen ein Darlehen von 100.000' Pfund. Es dürfte Material' im Wertevon 150 Milliarden Kronen aus Wöllersdorf gänzlichabüerkaust worden sein. Die : an die Tochtergesellschaften in WöllerSdovf verkausten und so-- mit dort noch vorhandenen Mekschinenwevte dürften meiner.. Meinung nach ungefähr einen Wert von ZL0 MMorden re« - präsentieren^ Sklarz lehnte es ab, den Betrog vo»,.S..WÜtzmchy».Ar^«»..'. bereitzustellen, obwohl die Herausgäbe dieser Summe vertraglich festgelcgt war. Als ich Sklarz erklärte, daß nichts mich hindern wurde, vereinbarungsgemäß vorAugehen, daß er auf Granit beißen würde und daß eS mir mit der JndustriaMie« rung ernst sei, begannen meine Differenzen mit Sklarz, so daß ich weder den mix zukommenden Ditz im Exekutivkomitee noch. in der Generaldirektion der Leitung der Jndustrialisierungs-. und Werbeabterlung behielt. Ich bin vollgültiger Konsortc und Teilhaber an den Wöllersdorfer Werken. Ich habe Anspruch auf ein. Drittel der gesamten Mtien des Herrn Sklarz gegen Betzählung. Außerdem sollte ich für die von mir geleistete Tätigkeit bei der Erwerbung Wöllersdorf- 10 Prozent des Aktienbesitzes kostenlos lvie auch die gleiche Beteiligung an allen sich ei» gebenden Gewinnen erhalte::. Absolut vertragswidrig hat Leon Skarz hinter meinem Rücken — ich war schwer erkrankt — die Generalversammlung einberufen, -die Aemter und Posten besetzt und sich zum Schlußüberhaupt geweigert, die auf mich entfallenden Aktienpakete mir zu überlassen. Er erklärte - sich wohl bereit, die zugeständene Gewinnbcteilignng zu erfüllen, nicht aber die Aktienpakete , herauszuge'ben, weil ich dann durch Uebevnahme der mir zugehörigen?lktienpakete in dem Konsortium der größte Aktien« inhaber gewesen wäre. Das von mir entworfene und von-der- Negierung genehmigte Jndusttiälisievungsprooranml gelangte nicht zur Durchführung, sondern es wurde eine Art Scheinindustrialisierung durchgeführt, unter deren Deckmantel sich eine systematische Uebereignung außerordentlicher Röhmatevia-l-, Metall- und Maschinenbe.stände * an bestimmte Persönlichkeiten und neugegründete. Tochtergesellschaften vollzog, die von DA österreichischen Regierung und.den mit der. Untersuchung beiranten amtlichen Stellen als a u ß e r o r d e n t l i ch be.de n k« lich, für überprüfungsnotwendig angesehen wird. Ich,, der ich von all diesen Schritten der Vevwalltnng der WöllerSdorfer Werke A.-G. und der Metallum nichts wüßte, stche absolut auf seiten der Regierung und bin mit der Aufhellung der einzelnen Fälle beschäftigt. Als Sklarz mein entschiedenes Auftreten für die Herausgabe der 3 Millianden Kronen erkannte und einsah, daßich eutschloffen sei, auf streng rechtlichem Wege vorzugehen, zog er es vor, die der Oeifsentlichkeit sattsam, bekannteil Borgäilge und Wege zu-wählen, die zu meiner Ausschließung, fü'hrten. Man Vers lichte dauernd, mich durch Allsstrenung un« , sinniger Gerüchte und unwahrer Tatsachen zu schädigen, so daß ich mich veranlaßt fühlte, bei der Staatsanwaltschaft die Anzeige zu erstätten. Die Brüder D'klavz, Heinrich, Georg -und! Leon, beabsichtigten, wie dies besonders aus der vor: letzterem an dritte Pevfonen gemachten Mitteillmg yervorgcht, -mich vollstäMg zu ruinieren. Er erklärte wörtlich: „Pochwadt N'.uß | unter allen Umständen vernichtet wevdew"

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