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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-24 · Heft 1954 (24.7.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1954 (24.7.1924)
Date
1924-07-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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U Älen, Wiener: MornenzeitttNa^ 24. Juli 1924 Nr. 1954 Lonne gefallen, infolge der Preissenkung in Aegypten und Europa. Der Preis Me Brennholz und Steinkohle ist sehr wenig gchlnken und Lostet fast immer noch so viel wie im Februar, trotzdem die Nachfrage Ladeutend nachgelassen hat. (EZ rührt diedaher, daß die Fellachen in dein Feldern beschäftigt sind anstatt beim Hauen und Brennen der HolZjkohle.) MlaS die Lebenshaltungskosten (bei Berücksichtigung einer MnDpfigen arabischen Familie) betrifft, so ist der leichte Preisrückgang von Weizen, Butter, Kaffee sowie der starke PreiSfall von Fleisch, Olivenöl, Zucker und Eiern etwas ausgeglichen worden durch das Anziehen der Preise für Milch, ReiS, Kartoffeln und Steinkohle, so daß sich der Index in diesem Monat nur um 0,6 Prozent verkleinerte.- Keren Hateffod «nd Keren Kakemeth. Die Eingänge im Juni. Die Keren Hajessod-Eingänge im Juni 1024 betmyen, wie das Londoner Hauptbureau mitteilt, 39.107 Pfund Sterling, hatten also ungefähr die gleiche Höhe wie die des Mai. Wie bisher sicht in der Spezifikation dieser Summe Amerika an erster Stelle, diesmal mit 20.854 Pfund. An zweiter Stelle «folgt diesmal Südafrika mit 8500 Pfund; in Europa hat Polen den größten Anteil an den Länderbeiträgen des Keren Hajeffod mit 1780 Pfund. Oesterreich stcht mit 408 Pfund an neunter Stelle hinter Rumänien (1487 Pfund), der Ts che ch o-Sl owak e i (1610 Pfund), Litauen (676 Pfund) und Bulgarien (898 Pfund). Die Sstendeneingänige für den Keren Kajemeth (Jüdischer Nationalfonds) haben eine anischnliche Steigerung auUuweisen. Im»Juni 1934 belief sich die an den Keren Kajemeth angeführte Spendenljumme aus 17493 Pfund. Von Oktober 1923 bis einschließlich Juni 1924 belief sich die Spenden strmme auf 1 0 7.7 8 4 gegen 72.358 ägypt. Pfund in der entsprechenden Periode des Vorjahres (5683). Nach Abzug der Beträge, die der Keren Hajeffod auf feine alte Schuld an den Keren Kajemeth bezahlt hat, stellt sich die Spendensumme für die ersten neun Monate 5684 auf 1 0 2.7 8 4 legen 60.739 ägypt. Pfund für die gleiche Periode des Vorjahres. EtaS bedeutet 6 7 Prozent Zuwachs. Die Spenden jWttett sich in den nem Monaten, nach Ländern, wie folgt r Aeghp. Pfund Amerika......... Deutschland. England. . V. Lschecho-Slowakei. . . . . Keren Hajeffod ...... Südafrika .. Rumänien (Regat) . . . . /. Pal-n (Watchau) . . . . . Litäutn (Kötvrio ) Sdrdere Länder . 27,402.669 8,890.969 8,233.743 5,065.775 6,000.000 4,690.380 3,443 954 8,418.004 8,316.128 3,276.610 35.048.346 Zusammen. . 107,786.618 tiou der Siedlung, die abseits von der VerkehrSstraße liegt, und infolge des Mangels an Dokumenten, mittels deren sich die Desitzvechte Nachweisen ließen, dürste der Boden fast als verloren anzusehen fein. Die übrigen im französischen Geriet liegenden vier Punkte — 8 2.000Dunam — sind Besitz von Baron Edmund Rothschild. Es sind dies die früher transjordanischen Böden, welche seit langen Jahren im Besitze des BaronS sind, die aber, Wohl infolge der Unsicherheit der Gegend, nicht der jüdischen Bearbeitung zugeführt wurden. Da dieses Gebiet nunmehr der französischen Verwaltung untersteht, so wäre es jedenfalls von erheblichem Interesse, zu erfahren, wie die Frage, der Ueberführung dieser Böden des französischen Staatsbürgers Baron Rothschild in Mische Bearbeitung stcht. Ter Bodenkimf in Afuleh. 16.000 Dunam Boden im Emek Jesreel. Wie die „Wiener Morgenzeitunig" bereits berichtet hat, ist es der Palestine Land Development Company gelungen, ein größeres Areal landwirlschaifMchen Bodens im Ausmaß von 16.000 D u n a m für die American Zion Commonwealth und für die Gesellschaft „Meschek" zu erwerben. Diese geht nun daran, ihren Teil von 8000 Dunam unter Wischen Interessenten in Europa unter besonders günstigen Bedingungen zu parzellieren. Die europäischen Vertrerungen der Palestine Land Development Company und des Meschelk" echielten die Weisung, mit dem Verkaufe dieses Bodens unter den Juden Deutschlands, Oesterreichs, Polens, Rumäniens usw. sofort zu beginnen, um die ganze Transaktion in wenigen Monaten zu beenden, damit die Mittel für neue Bodenkäufe flüssig gemacht werden. Für jedes Land ist im Verhältnis zu seiner jüdischen Bevölkerung und zu deren Interesse für Palästina ein entsprechender Teil dieses neu erworbenen Bodens reserviert worden. Die Parzellierung soll in der Weise erfolgen, daß jedem neuen Siedler ein Minimum von 20 Dunam ländlichen Bodens zugewiesen wird, ferner zwei Dunam Boden für Hof und Garten in der Kolonie selbst. Sowohl der ländliche als auch der Kolonioboden wird dem Käufer in kulturfähigem Zustande übergeben werden. Die Kasten der Kultivierung sind in den Bodenpreis einkalkuliert. Die ganze Transaktion trägt rein strivatwirisch af tl i ch e n Charakter und ermöglicht es privaten Mischen Anwärtern in Europa, -die sich nach einiger Zeit in Palästina als Landwirte niederlassen möchten, den gekauften Boden innerhalb einiger Jahre auszuzahlen. Nähere Auskünfte und Informationen über die Afulch im Zionistischen LandeAomitee (Palästina-Referat), '2. Bez., Tabörstpaße 20 a, Zimmer 8, Del. 46-S-S5, l Die Realisierung eines Legates von 1800 Pfund für den jüdische« Natioualfonds. Ende 1920 starb Herr JoelLevy, m warmer Freund Palästinas, in Nottingham (England). de'hfnteÄieß ehren großen Teil feines in Hausbesitz bestehenden MmöaenS dem Keren Kajemeth. Nach vielen Schwierigen wurmt nunmchr der Nachlaß zur.Verteilung; dem Keren kchemech fallen daraus 1800 Pfund zu. — Es ist beaÄenSwert, daß nach den großen testamentarischen Zuo«chungen der Herren Rosenblnm und Gotz sich in weiten kreisen, besonders Englands, eine wachset Neigung zeigt, tzn Keren Kajemech letztwillig zu bedenken. NMscher Bodenbesitz im fraurSMen Mandatsgebiet. Im ftanzöfifchen Mandatsgebiet gibt es fünf jüdische Kolonisationspunkte, die gegenwärtig, ob» puchl der Boden sehr fruchtbar urw wasserreich ist, für die jüpffche Astbeit nicht in Betracht kommen. Der Umsang dieser Flächen beträgt nicht weniger als 86.30 0 Dunam. Einer ktefex Punkte, Bne Jehuda, gegenüber von Tiberias am jenseitigen Ufer des KineretWes gelegen, ist eine Schöpfung hon Juden aus S a f e d, welche vor 36 Jahren eine Gesellschaft grütcketen, um Boden zu kaufen und Juden von Säfed irnzMedeln. Mit teilweiser Unterstützung des englischen PaläsUua-Freurä>e8 Sir Oliphant kauften sie ein Stück Land taV-2110 Dunam und 1891 siedelten sich die ersten fünf Familien an, welche sich arabische Hütten erbauten und nach Pen, von den Arabern gelernten Methoden Landwirtschaft zu tvÄbe» begannen. ES wurden noch 1600 Dunam hinzu erworben, aber infolge einer schweren Seuche wurde aller Vertchr lahmgelegt urü> diese ersten Siedler blieben ohne Geld wchvLchensmittel gänzlich von Palästina abgeschnitden, so daß Land räumen mußten. Die Gesellschaft wendete sich my,Hilfe nach Europa und erhielt die Unterstützung der Londoner Chowewe-Zion, mit deren, Hilfe Häuser gebaut und Vieh erpwÄben wurde. Elf Familien zogen wieder in die Siedlung und begannen mit großen Hoffnungen zu arbeiten, als infolge einer Heuschreckenplage die ganze Ernte verwüstet wurde, sodaß (1899) die armen Kolonisten wieder nach Safed zurücklehren mußten. Später, als man wieder die Siedlung bezogen hatte, Äieb die Hilfe der Chowewe-Zion aus, die Siedlung konnte sich'allem nicht halten und wurde allmählich geräumt. Eine ei-uzi ge jüdische Familie blieb mitten unter wilden Arabern dreißig Jahre sitzen. Nach der Eroberung Palästinas durch dm lÄrgländer überfielen die Araber die jüdischen Siedler, töteten d!». Menschen, verwüsteten alles und damit hat die Kolonie Bne Jehuda zu bestehen ausgehört. V Als die. Franzosen in dem Gebiete Ordnung machten, forderten sie die Erben und die Juden von Liberias auf, ihren Boden zurückzunchmen, über niemand meldete sich, weil manbegründete Furcht hatte, völlig isoliert unter den halbwilden Arabern zu. sicheln. Infolge der entlegenen Posi Leid Sefer Real! Ibri Haifa Hebräis che Re al sc hule in Haifa Mittelsehnlerziehnng in Verbindung mit technischer Vorbereitung (Metallarbeit, Tischlerei, Buchbinderei für Knaben, Hauswirtschaft für Mädchen) Internat für Knaben und Mädchen Körperliche Ausbildung 1 Gesundes Klima Sport Anfragen sind zu richten an den Leiter der Schule Dr. Artur Biram, Haifa, P. O. B. 202 Sie LeistimgrsWgkeit der Ruthenberg-Werte. Nach Angaben des englischen KolonialsekretarS. Äu8 London berichtet I. D. A.: Im Unterhaus erkundigte sich der Deputierte Becker beim Staatssekretär für die Kolonien nach dem Ergebnis der Ausnutzung der Jordan- Wasserkräfte in Palästina. Er fragte weiter: „Werden noch Oelmaschinen gebraucht? Und wie ist das Gesamtergebnis der Pserdekräfte, die die Ruthenberg-Konzession entwickelt?". Der.Kolönialminister I. H. Thomas erwiderte: „Wie sich das ehrenwerte Mitglied aus. dem amtlichen B ericht informieren kann, wird jetzt Elektrizität in Palästina nicht durch Wasserkraft erzeugt. Die Jaffa-Elel^z-rrätsgesellschast hat Oelmaschinen von IM Pferdekräften installiert, die in kurzer Zeit auf 1260 Pserdekräfte gebracht werden sollen. Die palästinensische Elektrizitätsgesellschaft installiert ferner Oelmaschinen in Haifa mit 1200 Pserdekräfte«. Der Jordan-Entwurf sicht die Konstruktion von drei Wafferkraftstationen vor, die 24.000, bezw. 50.000 Pserdekräfte entwickeln sollen. Das Maximalergebnis an Kraft, welche durch Wasserkraft in Palästina entwickelt werden kann, >ivivd ungefähr auf 2 0 0.000 Pf erde kr äste geschätzt. Die Jordan- Konzession ist noch nicht in Kraft getreten. Me Naturschätze PalMna». Der Bericht der ^geologische« Regierungskommisiion. Aius Jerusalem wird uns berichtet: Die geologische Kommiffion, die seinerzeit von der R e g i e r u n g zum Studium der geologischen Berhältnifle in Palästina eingesetzt wurde, veröffentlicht gegenwärtig ihren letzten Bericht über die Ergebnisse chrer Studien in den letzten Monaten. Auf Grund dieser stellt die Immission fest, daß Palästina über eine viel größere Anzahl von Naturschätzen, als man ursprünglich annehmen konnte, verfüge. So hat die Kommission in der^Nähe von Akko große.Ansammlungen von Kalkstein gefunden. Aehnliche Funde wurden auch in der Gegend von Ramleh, Lud und Jaffa gemacht. Diese Lager finden sich 560 Fuß unter der Erdoberfläche. Die geologische Kommission nimmt an, daß sich, unter diesen Kalksteinschichten große Kohle ns lachen befinden. Im Jordantal hat die Kommission große G i p s m e « g e n vorgefunden. Im Bericht wird besonders festgestellt, daß man bei vielen'Grabungen auf Anzeichen von Goldsand gestoßen sei. Besonders'reichhaltig sind die Naturschätze um das Salzmeer, wo man riesige Mengen von Pottasche, Salz, Brom, Magnesium und Kalzium in einer Anzahlvon 2000 Millionen Tonnen vorgefunden hat.. Der Bericht stellt zum Schluffe fest, daß in geologischer Hinsicht Palästina einer ungemein aussichtsreichen Zukunft entgegengche, da Palästina mit.der Zeit in der Lage sein werde, große Mengen von Oel, Kohle, Salz und Chemikalien zu exportieren. „Hamanhil" (The Land Development, Building am Jndustry Co. Ltd.). 1922 registriert als Gesellschaft öffentlichen Mtzens. Kapital 20.000 Pfund, geteilt in 28 Gründeraktien zu 280 und 13.000 gewöhnliche Shares zu 10 Pfund. Diese Gesellschaft errichtete das neue Viertel Schechunat Tschlen ow bei Tel-Awiw mit 36 Häusern zu 2 bis 6 Räumen. Di« Gesellschast verkauft die Häuser mit 40prozentiger Anzahlung Md Abstattung restlicher 60 Prozent mit 8,5prozentiger Verzinsung während 6 bis 6 Jahren.' Die Preise der Häuser sind 500 bis 1200 Pfund, je nach Größe. Im Viertel B a t h G a l i m bei Haifa, 30 Meter vom Meere, am Fuße des Karmel, errichtete die Gesellschaft 14 große Häuser nnt 4 bis 10 Räumen. Die Preise sind 1000 bis 1075 Pfund für ein einstöckiges und 1700 bis 2200 Pfund für ein zweistöckiges Haus.. Sie übernimmt auch den Bau von Häusern auf Bestellung. Eben jetzt baut sie eine G a r t e n v o r st a d i bei Tel-Awiw mit Bewässerung, Wegen, Häusern und Ställen, jeder Besitz mit 20 bis 30 Dunam Land, von denen 10 bewässert sind, ausgestattet. Für 1923 zahlte sie 7 Prozent Dividende. Der Anteilscheinverkauf wird fortgesetzt, die Aktienbesitzer haben Vorrechte beim Ankauf von Häusern. Das Arbeiterheim von Ramath Gan. Kürzlich würbe in dem nächst Tel-Awiw gelegenen Ramath Gau der Grundstein zu einem Arberterheim gelegt. Jeder Arbeiter trägt außer zwei Tagen Arbeit noch eine Äeine Geldsumme bei, um den „Teinpel der Arbeit" miischaffen zu Helsen. ,Mle Einwohner,^ ohne eine einzige Ausnahme bringen," wie der,-HaPoel-Hazair" berichtet, „dem Baukvmitee ihr Schevflein und bekunden so ihre freudige Zustimmung zu dem Unternehmen." Die Moralische Bedeutung dieses Baues wird dadurch nicht geschmälert, Laß eS sich um ein bescheidenes HauS rm Ausmaß von 6:10 Meder handelt.- Ramath Gan liegt, angrenzend an, das bekanntlich auf Nativnalifondsboden errichtete Bovochdw-Viertel, an der -StvW nach Pedach TiMah. ' Zur Entwicklung btefftcs Vorortes hat der Keren Hasessod sein Teil beigetragen, da die pMstinensische Erokutive für den Bau einer Straße von Ramath Gan nach der Chaussee 1500 Pfund auSgesetzt hat. Die Arbeiterbibliothek ln Jentsalem. 70 Prozent der Bücher in der Zenttalbibliochek der Allgemeinen jüdischen Apbeiterorganisation Palästinas sind laut der soeben veröffentlichten Statistik hebräisch. Die Bibliothek zählt nämlich unter^ 84.000 Bänden 24.000 hebräische, ein schlagender Beweis für die nationalen Bestrebungen und Erfolge der jüdischen Arbeiter in Altneulano. An Büchern in anderen Sprachen gibt es: Deutsch 3946, russisch 2367, jüdisch 2175, englisch 780, französisch 136, polmsch 121, italieirisch 80. Die verblümten vuffischen Zionisten in Palästina eingetroffen. Wie I. T. A. aus Jerusalem berichtet, ist am 16. d. der erste ruffische Dampfer, der direkt von Odeffa nach Palästina fuhr, mrt 171 Immigranten an Bord, eingetroffen. Unter den JmiMyrante-n befanden sich die aus Rußland Verbannte« Zionisten, die aus Grund einer besonderen Erlaubnis der palästinensischen Regierung nach Palästina,kommen durften. 48 Immigranten, die kei ne^Wisa besaßen, erhielten keine Erlaubnis zur Laudung und inüffen nach Rußilanlbzurückkehren. . /Die Lage in Rischon-le-Zion. Rischon-le-Zion hatte im vorigen Jahve eÄve schwere Krrje zu überwmden. Die Haupte Produkte der Kolonie, Wein und Mandeln, fanden in Europi kernen Markt und die Lag!e m Mschon war sehr entmutigend!. Deuer Hat sichdie Situation bedeutend gebessert. Die Orangenernte war heuer sehr gut geraten und brachte den Pflanzern gute Erträge. Auch der Wcinabjatz hat wreder bessere Perspektiven. D:e Absatzkrise für Wern machte sich bereits seit dver Jahren geltend und mfolge der valutarischen Verhältnisse in Europa' gmg der gesamte europäische Markt verloren, jo daß der Wein mrt Verlust verkauft werden mußte. In der letzte Zeit hat sich der Wernabsatz rn Europa wieder gebessert und dre Ware erzielt gute Pverse. Mandeln deren, Qualität besonders gut ist, gehen besonders 'nadj' Amerika. Die Ausnahme des Tabakbaues, an den sich fast alle Kolonisten beteilrgen. Hat schließlich in dre Kolonre und deren Umgebung neues'Leben gebracht. Letztens Haben einrge lüdische Kaufleute aus Wilna Böden der Kolonre für Tabakpflanzungen gemretet und neue Arbeitsgelegenheiten m Rischon geschaffen. Die Mandelpflanzung. Mit der Gründung der jüdischen Siedlungen begann erst die eigentliche Zucht der Mandelbäume,' die zurzeit in den Kolonien Jrrdaas zirka 25.000 Dunam, in Samaria 2600 Dunam, in Galiläa. 4200 Dunam, insgesamt zirka 32.000 Dunam umfasferr. Die mittlere Emte beträgt im Jahre 3000 bis 4000 Kantar (1 Kantar gleich 280.800 .Kilogramm). In den letzten Jahren herrschte vrelfach Msatzstockung. Die Haupt markte sind Aegypten, Frankreich und Indien. - Die jüdischen Schulen in Syrien. Bekanntlich unterhielt früher, der palästmensische Waad Hachrnuch auch verschiedene Schulen und fliegende Kindergärten in Damaskus, die je- .doch insolge der nötigen Buogetemschränkungen aufgelöst worden sind. Die jüdische Gemeinde in Damaskus wandte sich nunmehr an den Waad Hachinuch mit der Bitte um Wiener« öffnung dieser Bil-dungsanstalten, zu deren Kosten sie beilrasten wolle. Der Leiter der Erziehungsabteilung bei der Ziomstischen Palästina-Erekutive, Dr. Lurie, beaibr sich nun dieser Tage nach DmnaKms, um dort die Möglichkeiten für die Neueröffnung der Schulen zu prüfen. Bon Damaskus geht Dr. Lürie nach Beirut, um Mch dort mit den Führern der jüdischen Gemeinde Schulsragen zu erörtern.

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