Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1954 (24.7.1924)
- Date
- 1924-07-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2981037--19815-3006992- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
.,'f . * V, i*n<vttc£v''" Wen,. Donnerstag BERKEL‘WAGE! V ■■ n BlBi WW 1 Million im Gebrauch Eie ist TrlSsunq und Wohltat ikr Verkäuscr und Konsumenten. Sie beschleunigt, kontrMrrt» apsrt und kostet nach s Wochen Gebrauch nichts! Jedem wlevcr GeschiiftSmann wird aus »Lage unverbindlich und grafiS über Verlausen eine Wage zur Probe zur Verfügung gestellt_ BERKEL-Ver trieb, Wien, 1, Biberstr. 9 Ob es Lochenegg.gelungen ist, sich zum Ueberpriiser aller in Aussicht genommenen Operationen aujzuschwingen, ist nicht genügend bekannt. Die Oesfentlichktzit wird in Kürze wohl aus einem Gerichtsverfahren hören, was von den Beschuldigungen gegen die Acrzte wahr ist und^was nichts sie wird auch erfahren, ob Hochenegg der geeignete Mann war, sv sichere Unterscheidungen zwischen Provisio-ns- und Assistenzgebühren, zwischen berechtigter und laxer Indikation bei Operationen zu machen. Gelungen ist eS jedenfalls Professor Höchenegg, der einmal auch das Ansehen der Wiener medizinischen Schule zu erhöhen versuchte, den Zustrom aller Fremden, die zuerst in Wien Rat zu holen pflegten, v o n W i e n a üzulenken, gelungen ist ihm jedenfalls, den Ruf seiner engeren Fachkollegen, der Operateure von internationalem Ansehen herabzusetzen, so daß sie jetzt ziemlich unbeschäftigt sind, gelungen ist ihm jedenfalls, daß daä Ausland die Auswucherung der Patienten durch die Wiener Aerzte speziell und die Anwürfe Hoheneggs für ihre egoistischen Ztvecke ausnützt. Wenn er das gewollt hat, dann hat er gute Arbeit geleistet. Die Aerzteschaft Wiens wird diesem Manne, in den nächsten Tagen ans offener Tribüne die entsprechende Antwort erteilen. DieAffäre Hochenegg beginnt erst. i PriefterjubMum Lr. Seipels. Gestern wurde das Wfälhrbge Priesterjubilaum des Bundeskanzlers gefeiert. Die Her; Jesu-Kirche in der Landstraßer Hauptstraße war mit TanneureiMränzen, 'in die silberne Lorbeerblätter e'mFvflochten waren, festlich geschnmckt. Schon vor 9 Uhr war sie von einer Menschenmenge umlagert, die den Kanzler hcvzlichst begrüßte. Das Innere der Kirche wax gckrängt voll. Um vierteil 10 Uhr flammten' die Lustr aus, die Kerzen Wurden angezünvct. Tr. Seipel trat von links ein und nahm vor dem Hochaltar auf einem da für die Primizianten bestimmten Stuhle Platz. Sr trug um den rechten Aermel seiner Priestergewandung einen Kranz mit s il'b e rn e m L o rb e e r. Run folgte durch die Mitte des Kirchenschiffes-der Einzug der anderen Priester, die gleich Dr. Seipel ihr 35jähriges Jubiläum feiern. Voran wurde eine Fahne getragen, dann folgten, von Schwestern geführt, weißgekleidete kleine Mädchen, sechs Studenten in vollem Wichs, dann drei Ehrenfungfrauen mit blauen Schärpen, die gleichfalls eine Fahne trugen, und endlich die Primizianten, über zwanzig an der Zahl. Nun begann der feierliche Gottesdienst mit Gesang und OrgsÄlang, und dann hielt Dr. Fischer aus ' Oberhollabrunn die. Festpredigt. Nach Schluß des Hochamtes bewegte sich wieder der feierliche Zug der Jubilare durch die Kirche, dem sich diesmal auch Dr. Seipel anschloß. Tie feierlich gestimmte Menge winkte ihnr mit Tüchern, und sogar vereinzelte Hochrufe wurden laut. Um 11 Uhr war die Feier, der auch der Nunzius mit Gefolge beiwohnte, zu Ende. H Die NrolpreirerhShnW. K» dieser Woche INv Kronen, nach zwei Wochen 3W Kronen. Die Maximalpreise für Brot und Weißgcbäck für die kommende Woche betragen: Ein Laib Brot 7 2 0 0 K. (Erhöhung 100 K.), Extrabrot 6 4 0 0 K. Erhöhung 100 fr.), Weißer Werken 3 6 0 0fr. (Erhöhung 100 K.), Kleingebäck 5 2 0fr. (Erhöhung 20 fr.). Die Steigerung der Mehl- und Getreidepreise der letzten tage gelangte in dieser Woche beim Brot- und Gebäckpreis noch nichtzttr vollenAuswirkung. Sollten die Mehl- und Getreidepreise sich auf der derzeitigen Höhe behaupten, dürste siir die Übernächste Woche mit einer Steigerung des BrötpreiseS Um weitere zirka 300 fr. zu rechnen fein. Man sieht, wie die Bäcker die Steigerung der Mehl- und Getrsidepreise schon in dieser Woche zu einer Erhöhung um 100 K. benütze«, um in den nächsten Wochen eine Erhöhung von 300 K. oorzunehmen, so daß in W i r k l i ch t e i t e in e V e r t e u erung um400fr. eintritt. Es ist sehr zu besürchton, daß die Brotpreiserhöhung die erste Etappe der Erhöhungen ist, die den itmeit Konsumenten bevorstehen. Vielfach konnte konstatiert werden, daß in den Geschäften bas Mehl bis zum Jnslebentreten der neuen Preise verschwindet oder daß zumindest nur kleinere Mensen verkauft werden. Die kkonfnmenten sollten in allen Fallen die Anzeige erstatte«, wo nachweisbar das Mehl voin Verkäufer zurückgehalten wird. Amerikanische GetreldeaufkSufe. Dänische Get'reideexporteure teilen laut „Sozialdemokraten" aus New-Aork mit,. baß amerikanische Getreidekonzerne G etreibe auf samtlichen Weltp.lLtzen aufkau f e u, weil eine schlechte Ernte in Amerika zu erwarten sei. Die frörnpreife sind schon st a r k gestiegen und aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Weltmarktpreis für Korn durch diese Aufkäufe noch weiter in die Höhe ae trieben werden. Ae LebensmittelmSrtte. Rach den in der vergangenen Woche e-rfolgien Preisauf dem WeischmaMe ift, gestern im Gro-ß- 5Vlener wkovFenzerttlng. «9. tfurt vm Nr. 1954 Sitte Korgäugerin Haarmanns. liM »athory. Die furch!baren Untaten des Maffenl-ustmörderS H a a r tu.a n n, in. Hannover, der mehr gls ein Dutzend Jünglinge auf da's grausamste abgeschlachtet hat, scheinen ganz eigenartig zu sein und'dürften, so toeit man sich zurückerinnert, kaum ein Seitenstück' haben. Aber es gibt dennoch eines, das z-war im westlichen Guropa wenig 'bekannt ist, dafür aber in der Erinnerung der Völker, die das ehemalige Oesterreich-Ungarn bildeten, haften geblieben ist bis auf bm heutigen Tag. Ter Unterschied ist der. daß dieses Scheusal eine Frau gewesen ist. Auch ihr höllischer Sadismus 'hatte einen homosexuellen Grundzug. Die Opfer dieser unglaublich grausamen Teufelin. an der gemessen der Massiv l-uslmörder Haar mann zur Kleinheit zusamm-enschrrimpft, waren ausschließlich junge Mädchen. Diese entmenschte Frau war auch nicht wie §üartuaun tin kleinbürgerliches Wesen, 'daß sich durch Spitzeldienste ein gewisses, seinem Tun förderliches Wohlwollen der Polizei erkaufen mußte, sondern sie 'war einen! Machthabergeschlecht entsprossen, das in dem feudalen Zeitalter, in dem sie lebte, aller menschlichen Gesetze spotten durfte und hoch erhaben über geknechtete und unterdrückte, leibeigene Untertanen sich alles erlauben konnte, ohne irgend jemand verantwortlich zu sein. Die Frau, von der hier die Rede ist, lvar Elisabeth Bathory, eine Nichte des Königs Stephan -Bathory und ein Sprößling des magyarischen Fürstenhauses, das auch zeitweilig über Siebenbürgen geherrscht hat. Geboren im Jahre 1560, hatte sie sich im fünfzehnten Lebensjahre mit. einem der größten und mächtigsten Grundherren Ungarns, dem Grafen Nadasdy, vermählt, dem die ganze Bauernbevölkerung des mittleren Waagtales in der Gegend von P i st h a n bis S i >l l c i n leibeigen war. Mit ihm residierte sie auf dem Schlaffe Cz e j the nahe Pistyan. Ter Gatte küinmerte sich nicht viel nn: seine Frau und war als kaiserlicher Kriegs oberst meistens im Felde wider die Türken. Im übrigen trieb er leidenschaftlich protestantische Propaganda, war aber trotzdem alles «weniger als eine sittliche. Natur und es scheint sogar, daß er von den Schandtaten seiner Gattin, wenn auch nicht alles, so doch einiges wußte, ohne sich sonderlich darum zu kümmern. Uebrigens starb er früh und damit war für Elisabeth Bathory, die nun schrankenlos auf Czejkhe herrschte, jedes Hindernis beseitigt, ihren inegärenhasten Aisten zu frönen. Sie umgab sich mit einem Stäbe von leibeigenen Dienerinnen und Dienern, die ihr die Opfer zubringen und ihr bei den fürchterlichen Marterungen der armen Mädchen behilflich sein mußten. Diese unglückseligen Personen konnten.wahrscheinlich gar nicht anders handeln, denn sie waren ja bei den Rechtsverhältnissen dieser feudalen Epoche der grausamen .Herrin ans Gnade mtb Ungnade aus-geliefert, also in Gefahr, selbst einen qualvollen Martertod zu sterben. Indessen scheint es, daß wenigstens eines oder zwei von diesen Weibern, wie -die Prozeßakten ergeben haben, auch ihrerseits entmenschte Bestien gewesen sind, die übrigens auch von dem Mergle üben ihrer Zeit erfüllt wardst und der Herrin slowakische Zaubevspr-üche verschafften, mit denen sie den Zorn des Himmels bannen zu können glaubten. Aus den Prozeßakten ergibt sich, -daß Elisabeth Bathory im Verlauf einiger Jahre mindestens achtzig, näch verläßlichen Zeugenaussagen aber, die eine Liste gesehen hatten, bei - sechShundertfÜnszig junge Bauernmädchen," teils ans der Umgebung, teils aus entfernteren Gegenden — selbst aus W i e n u n d K r o a t i e n —, dazu auch einige Mädchen kleinadeliger, bürgerlicher und jüdischer Herkunst', in ihre Dienste gelockt hat, um sie dann gemeinsam mit ihren Helfers helfe rinnen nach wochenlangen, fürchterlichen Martern zu töten. Die Martern erfolgten in der raffinierte st en Weise. Die Mädchen wurden gefesselt und dann gräßlich gepeitscht, bis frag Blut in Strömen floß. >die Lippen wurden ihnen mit Nadeln durchstoßen, in ihrer sadistischen Gier biß Elisabeth Bathory ihren Opfern F'leischstücke aus den Armen, ans dom Nacken und ans der Brust. Die Wunden wurden mit Asche bestreut. Einige Mädchen wurden nackt an Pfähle gebunden und dann ununterbrochLn mit Eiswaffe r übergoffen und mußten so die ganze Nacht frierend stehen bleilben. Nach der VoWsagv hat es sich dieser Tenfeliin darum gehandM, sich im Blute ihrer Opfer zu baden, um aus diese Weise ihre Schönheit zu böivahren. Darüber ist aber in den Prozeßakten nichts zu fin'den, es lag iihren-Miffetaten lediglich eine sadistische Leidenschaft zugrunde, ein krankhafter .Hang zur Grausamkeit. Das Treiben währte bis zum Jahre 1610, als es endlich dem damaligen Palatin von Ungarn, dem Grasen Georg Thurzo. zu Ohren kcvm, -der sich sofort entschloß, einznschveiien. Bei einem plötzlichen Besuch, den er auf Schloß Czesthe machte, gelang es ihm die Schloß', rin ans frischer Tat zu ertappen und eines der zum Opfer bestimmten Mädchen noch M retten, während ein anderes bereits <Äs b l u t i g e L e i ch e dalag. Die Gehilfen und Gehtlfinnen der Schloßherrrn wurden sofort verhaftet, sie selbst blieb unter Bewachu^ng in ihrem Schlosse. Dann folgte der Prozeß, der alles zu Tageförderte. Aber wie ging er ans? Der Pallatin war entschlossen, volle Gerechtigkeit walten zu lassen, und das geriet so: Die in die Tat mitverwickelten Diener und DieneriMen der teuflischen Gräfin, die bloß die Werkzeuge ihrer Mfsetaien gewesen waren und von >deneneinige im Gefühl, leibeigen« Sklaven zu fein, gehorchen hatten müssen, wem sie nicht das Schicksal der Opfer riskieren wollten, .wurden msgesanrt unter grausamen Martern hingerichtet, bis auf den Diener F i e z o r, der unter mi'ldernden Umständen zur bloßen Enthauptung ohne Marter verurteilt wurde'. Die Urheberin dieser Verbrechen aber, deren gefügige WerkMgdie anderen bloß gewesen sind, wurde vevurteilt , v,j; zur lebenslänglichen Internierung in ihrem Schlöffe. Sie bekam Hausarrest in Ezesthe.. So sah die Justiz dieiser feudalen Epoche aus, nach der.sich alle Trottel der Gegenwart — und nicht bloß die hakenkreuzlerrfchen — so sehr zurücksthnen, weil es da eine Autorität und Ovd< nung" gab. Elisabeth Bathory hat übrigens den Prozeß nur vier Jaihr« überlebt; sie starb im Jahve 1614. Ihr Andenken ist im ganzen ehemaligen Ungarn lebendig und es scheint, daß auch die schreckliche Leidenschaft, die sie beseelt ^hat, jenen Personen, di« sich als die besonders geeichten, an die Ueberliefevungen der ungarischen Geschichte anknüpfenden Vertreter des Ungartums aufspielen, nicht ganz fremd ist. Das, was s die Garde der ungarischen Konterrevolution an Ausschreitungen bsstia'lischer Grausatnkeit und sadistischer Blutgier geleistet hat, kann sich jedenfalls neben den Tate» der Elisabeth Bachory sehen lassen. Handel wieder ein« Preissenkung eingetreten. Vorläufig ermäßigte sich bloß Rindfleisch im Großhandel um 2000 K. pro Kilogramm, während die Preise im Kleinhandel noch unverändert notierten. Die Zufuhren in der Großmarkthalle sind der 'schwachen Nachfrage entsprechend ausreichend. Auf den Grünware'nmärkten herrschte bei überaus reichlicher Beschickung ziemlich flauer Verkehr, so daß einzelne Sorten, wie beispielsweise Gurken und Fisolen, billiger wurden. Mit Obst sind die Markte'reichlichst versorgt, >da große Sendungen sowohl aus dem Auslande als auch ans -dem In lande zur Verfügung stehen. Die Preise erfuhren durchwegs Mne Senkungen. Salzburg samt Frau und Kind und sein Freund ertranken, während -sich der Bruder der Frau nach vergeblichen Anstrengungen zur Rettung seiner Angehörigen in Sicherheit bringen konnte. Die Leichen stnd noch nicht geborgen. -- Wien, 34. Juli. * Die Ärisievung des Deutschen Alpenvereins. Zu dem unter diesem Titel in der Diellstagnunimer unseres Blattes erschienenen Bericht über den Ausschluß der Sektion „Donaukttlb" aus dem deutschen Alpenvevein ist zur Dermeildung von Perisoneniveriwechslungen ergänznd nachzutrogen. daß der in unserem Berichte nur mit dem Zunamen genannte Bertr-eior der Sektion „Donauland", der auf der Hauptversammlung des Alpenvereins gesprochen hat, der Industrielle Oskar Marmor ek in Wien ist. Das Wetter. In ganz Oesterreich war gestern Regenwetter ein» getreten. Der Wettersturz war durchgreifender, als erwartet wurde. Es ist darum zunächst keine Hitze in Aussicht. Für heute ist ve r ä n d e r l i-ch e 's, kühles Wetter angekündigt. Schallversuche Sei Berlin. Heute fanden südwestlich von Bwlin um 2 Uhr, 4 Uhr und 6 Uhr nachmittags Schallversuche statt. Genauere Angaben sind der Zentralanstalt, für Meteorologie nicht begannt, doch imnden alle Freunde naturwffsenschaftlicher Forschung gebeten, allenfalls ihre Beobachtungen „Portofrei über amtliche Aufforderung" an die Zentralanstalt für MÄeorol-ogie, Wien, 19. Bez., Ho'he Warte, zu senden. BOotsunglück auf dem Wallevsee. Aus Salzburg wird gemeldet: Infolge eines Sturn'.es tenterte o u f de m Wa lle r s e e bei Seetirchrn an der Bahnstrecke Salzburg—Linz ein mit 5 Personen besetztes Boot. Der Jndustrieangestellte Josef Ma t ti ka aus * Die TLtipkeit der allgemeinen Poliklinik. Am 17. ib. fand die 52. ordentliche Generalversammlung der allgemeinen Poliklini'k statt. ' Aus dem vom Direktor Professor Dr. Mannaberg vorgotvagenen Berichte geht hervor, daß' die Zahl der neuen Ambulanten im Jahre 1023 42.418, die Zahl der Spitalskranken 2661 mit 58.284 Verpflegstagen betrug. Die Kosten des Perpflegstages 'beliefen sich auf 49.216 K. Die Lehrtätigkeit nahm einen bedeutenden Aufschivung, indem die Zahl der Hörer aus 1670 anstieg. An wissenschastlichett Arbeiten würden 40 publiziert. Zur Ausführung käst eine Umgestaltung der Zentralheiflltnfl, die 400 M i lltonen kostete und mit Hilfe der Spende dänischer Äerflte im Betrage von rmtd 350 Millionen Kronen ermöglicht wurde. In das Kuratorium wulven neu fff * wählt: Frau Joe Reveutlow in Kopenhagen und Prostsü Dr. Salomon Klein in Wien. * Eisenbahnunfall auf der Gurktalbahn. Die Generaldirektion der Oestrreichischen Bundesbähuen teilt mit, daß auf der GurktaOahu am 22. o. der «Pevsonentzug W53 inso'lgc uurichtigler Wem^ustellung im 'Bähnhof Gurk auf rin Nr'hengeleise einfuhr und hier, einen.Blockholzwagen streifte, wodurch die L o k o M o t i v e e n t g l ei st t und zwei Personenwagen b^ichadigt wurden. Durch den Unfall wurden zwei Reisende schwer und zwei Reisend« Ieicht verletzt. Der schuldtragende Angestellte wurde sofort des Dienstes enÄwben.