Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1953 (23.7.1924)
- Date
- 1924-07-23
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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v, "f, •>;}•?» t -• > i C%«Vf§»>"*? >!‘jyoiV (?r*>' S; TS ■i] Nr. 1953 WM, MttWoey Mrenev Morgenzenung« SS. .Iurk ISS4 Sette.S ■j... .'• •iC'? s E I F E N B L Ä T T C HE N- Sfe erfiaSeh Ihre kAsLDÄSlÄÄch ara besten.•fjurd> Reinigen derselben mtz Ll)X LCX ist hochwertigste Seife in feiner, viereckig geschnittener Blättchen-Form, deren weicher Schaum die zarten Fasern der Flapellstoffe vom Schmutze befreit, ohne dass es erforderlich ist, die Stoffe zu reiben. Reiben zerstört und verfilzt die Fasern und verursacht das Eingehen der Stoffe. LUX ist .wieder in allen einschlägigen Geschäften erhältlich. Beachten Sie genau die Waschvorschrift auf den Originalpaketen . .ck-DK Sonntagsruhe im Lebens inittelhandel für ortho dope Kaufleute. Gestern hielten die orthodox-eu Lebensmittel Händler m Wien eme 'Versammlung - ab, die zur 'Frage in der Sonntagsruhe tm Leben smittelh andel Stellung nahm. Die Redner sprachen den Wunsch der orthodoxen Juden aus, 'Paß bte Sonntagsruhe für sie wenigstens te: lwer'se aufgeh o ben werde, und teilten mit, daß die Genossenfchastsvorsiehuing der Gemijchtwarenhändler dreien Wunsch befürworte. In: ganzen handelt es sich, um 100 'bis 150 Geschäftsleute. Es wurde beschlossen,' an den Magistrat eine- Emgabe zu richten, worin die orthodoxe Judenschaft- 'das Ansuchen stellt, daß den jüdischen Lebensmittelhändlevn und Konsumenten W:ens aus rellgiölen Gründen, ausnahmswehe auch an Sonntagen durch ernemhalb Stunden des Vormittags der Verkauf, beziehungsweise Emkauf von Lebensmitteln gestattet werde, mit Rücksicht darauf, daß die orthodoxen 'Konsumenten und Händler zur vollständigen Säbbätruhe verpflichtet sind und an diesem' Tage weder kaufen noch verkaufen können. * Feueralarm im Allgemeinen Krankenhause. Am 21. d. M. gegen 3 Uhr nachmittags waren in der Apotheke des Allgemeinen Krankenhauses Arbeiter damit beschäftigt, einen Kessel, in dem sich Asphaltlack befunden hatte, zu reinigen. Da diese Arbeit in der Nähe eines offenen Feuers verrichtet wurde, sing der Rest deS noch im Kessel befindlichen Asphaltlackes - Feuer, wodurch eine. starke Rauchentwicklung verursacht wurde. Die Arbeiter löschten den Brand. f . * Strafanzeige gegen den Geschäftsführer des Reichsdeutschen Mrtschastsverbandes. Vor vier fahren etMiert^ sich im Heiligenkreuzhos im 1. Bezirk der Reichsdeutsche Wirtschaftsbund G. m. b. H. als Konsumgenossenschaft der.deutschen Kolonie in Men. Seit zwei Jcchren führte em geltvisser Karl Schenkel die Geschäfte in srner Weise, daß der Verband dem Zusammenbruch entgegensleudrte, der vor einigen Tagen auch tatsächlich erfolgte. Da die Fahrlässigkeit bei der Anhäufung von Schulden offen zutagetrat, beschlossen die Gläubiger, gegen.Schenkel die St ra fan z eug e bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten. Die Angabe Schenkels, wonach sich unter den Gründern des Verbandes auch ..die deutsche Gesandtschaft in Wim befunden habe, wird in einer Mitteilung der Gesandtschaft in Abrede gestellt. * Ein Vismnschwindler. Am 22. d. wurde der angebliche Dr. Josef L öw e nstei n, Große Sperlgiasse 37, dem Landesgericht e rugeliesevt, da er in dem dringenden Verdachte - steht, für die angebliche Besorgung englischer Paß Visa für mehrere polnische Palästinaemigranten insgesamt 140 Dollar herausgelockt zu haben, ohne seiner Verpflichtung dann Nachkommen zu können. Er gab bei sMer Einvernahme an, daß er die Dollar einem ihm unbekannten Manne, von,dem er nur den Namen Alchimof wissen will, ousgesolgt halbe, damit er die verlangten Paßvffa beschaffen könne und daß sich dielser Mann nicht mehr gezeigt halbe.'Der Mann hat sich auch Amevikaauswandenern erbötig gemacht, ihnerr gegen Vorauszahlung der Vffagobühren und einer „Provision" trotz der- Einwanderersperre und Quotenbeschränkung amerikanische Bisa zu verschaffen. '* Ein Landheim für Chaluzim. Vor kurzem wurde in P p t t e n bru n'n (Gszirk St. Volten) ein Landbeim des jüdischen Jrmendbundes „Menorah" eröffnet. , in welwem. Chaluzim landwirtschaftlich aüsgMdet Werden.' Das Leim wurde dem Juaendbund von' dem Fabrikanten Herrn Kommerzialrat G o l d f a r. b zur Verfügung aestellt: auf dessen Feldern und den Gütern des Grafen Seilern find gegenwärtia auch die im Heim üntergebrachten Cbalnzim beschäftigt. Derzeit find es 3 5 K.Naben und Mäd ch en bis 18 'Jahre, im August kommen, andere in der gleichen Zahl in. das Heim. Die feierliche Eröffnung nahm nach der. Begrüßungsansprache des Kommerzialrates , Goldiarb Obervabbiner Dr. Schächter aus St. Pölten vor.. Vertreter mehrerer Wiener. Vereine begüßten die neue wertvolle Institution und gaben--den besten Wünschen für ihr Gedeihen Ausdruck. Der schönen. Feierwohnten u. «. zahlreiche Eltern der im Heim untergebrachten Kinder/ sowie die Leiter der Elternvereiniguna des Jugendbundes „Menorab" bei. - * Der französische Rabbinerverband gegen die Kalenderreform. In der vor kurzem unter dem Vorsitze des Großrab'biners von Frankreich, Israel L e.v i, abgehaltenen Jahresversammlung des -RaMnerverbandes von Frankreich wurde eine Resolution angenommen, in welcher der Rabbinerverhand erklärt,-sich in der Ablehnung der geplanten Kalenderreform dem Beschlüsse des Zentralkonsistoriums von Frankreichs voll- '-inhaltlich anzuschließen. Das Judentum, das der. Menschheit die Institution des wöchentlichen Ruhetages gegebenhat, habe auch das Recht, von .der Menschheit die größte, Rücksicht auf seine-mit diesem Ruhetage verbundenen religionsgesetzlichen Vorschriften zu beanspruchen. "; ' * Spende des Papstes für einen jüdischen Gelehrten. Der Papst,' welcher früher ^M'ch^Nunkn^MELM^' war, hat dem dortigen PrGessorder klassische^ BhiwlMe Dr. Sternbach 12.000 Lire anläßlich, dessen Herausgabe der Werke des heiligen Gregor von NaOaians Mommen^Weu und ihm weitere Unterstützungen in Aussicht gestellt, falls,bas Untern!bwen nickt von der Warschauer Madvmie dev Wissen- -'fHai.en »«..-beit sollte. Professor Sternbach ist Die AymvWen Spiele. Paris» 22. Juli. G e tv i ch t e und Hantel n: Z tv e r f ch i n a (OesterrÜch) reißt 75 Kilogramm mit dem rechten Arm und erreicht hiemit den bisherigen Weltrekord. (Gewichte und Hanteln, Leichtgewicht). Klassifizierung nach den vier . ersten Proben: Z w e r s ch i n a (Oesterreich) mit 830 Punkten Zweiter. Eine Stimme gegen die Olympinden. London, 22. Juli. Im Anschluß an eine Korrespondenz Ihres Pariser Vertreters bringen die „Times" einen heftigen Artikel gegen die Olympischen Spiele in Daris. Die Einrichtung dieser Spiele sej zum Verschwinden verurteilt, denn es habe sich erwiesen, daß sie die internationalen Gegensätze verschärfen statt, wie.es ihr ursprünglicher Grundgedanke war, eine Verbrüderung zu schaffen und damit eine Verbesserung in den internationalen Bezichnngen der Völker herbeizuführen. genommen hat. Eine Abnahme und Besserung wird nur bei Gesundung der ganzen Zeitverhältnisse eintreten können. — Glaskörpererfatz. Bei krankhaften Veränderungen des Glaskörpers, dieses für die Sechfähicffeit des Auges, so wichiig-n Gebildes, wurden Einspritzungen von physiologischer Kochlaszlös.ung mit wechselndem Erfolg versucht. * Ans Malvvs Nrareß. Französische Blätter . schildern fetzt, da Malvy, gleich Caillaux, amnestiert wird, die erregende Szene im Malvy-Prozeß, als Malvy die Amnestie zurückwies. Nach verschiedenen Zeugenaussagen erhebt sich B r i ä n d: „Malvy wurde wegen Verrat verfolgt. Die Zeugen wurden nur in bezug auf die Tatsachen des- Verrates verhört. Wie kommt es, daß ihm jetzt ohne neue Instruktionen neue Tatsachen als Sunde zugeschrieben werden? ... Thomson spricht als zweiter Zeuge für Malvy: „Sein Einfluß während des Krieges war der denkbar günstigste. . . Man behauptet, er habe einige Revolutionäre ermutigt. Sagt lieber, er habe dem Frieden während des Krieges gedient." D e s j a r d r n s ruft: „Und Almereh da? Und Maka Hart?" Malvy, an An unsere geehrten Abonnenten! Infolge der in den letzten Monaten wiederholt erfolgten Steigerung sämtlicher Regien sieht sich die Verwaltung genötigt, die Bezugsgebühr der „Wiener Morgenzeitung“ für Oesterreich um ein Geringes zu erhöhen. Ab 1. August 1924 kostet ein Monatsabonnement . . , . K 40*000 ein Jahresabonnement . . . . K 480.000 Jeder Abonnent, der die Bezugsgebühr von K 480.000 und die Versendungsgebühr von K 15.000, zusammen K 495.000 im vorhinein entrichtet, erhält Gra etz’ „Geschichte der Juden“ in drei eleganten Halbleinenbänden gratis! Der Bezug der „Wiener Morgenzeitüng“ in Wien kann durch jede Trafik erfolgen. Die Auslandsbezngsgebfihren bleiben unverändert!!! Für diejenigen unserer Auslandsabonnenten, die auf die Graetz-Prämie reflektieren, gilt der zwölffache auf dem Kopf des Blattes ersichtliche Monats- Bezugspreis ihres Landes zuzüglich K 25.000 Versendüngsgebühr. Ab Sonntag den 27. Juli 1924 kostet die Sonntagsnummer .... . . K 1800 die Wochentagsnummer . . . . . K 1400 Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung“ die Brüstung gelehnt, antwortet: „Elende Verleumdung! Ich habe Mata Hari nie gesehen! O. ich weiß! Man sagt, daß ich Kleine Chronik. Mri'.i'.ll iXua... * Allerlei Neues aus dem Gebiet der Medizin. Ein neues Mi-t't el . g eg en die Bergkrankhe'it. Infolge Verminderung der SauerstpUpannung konrmt es bei Bergbesteigungen und Ballonifchrten zu einer Reihe ckarakieristischer Erscheinungen und zu BvufibÄlemmung, die durch willkürlich vermehrte Atnrung aufgchoiben werden können. Die Wiener Aerzte Dr. A d l e r s b e r g un!d Prof, Po r g e s be-. mühten sich nun, ein Mittel zu finden, welches ohne Willensanstrengung die Atmung vermehrt. Ms solches schlagen sie das saure primäre Ammonmmphosphatwor. Tatsächlich bewährt sich dieses Salg in glänzender Weise bei der sogenannten- Höhenikrancheit, wie sie zum-Beispiel bei Höhenflug, bei ungewohntem Aufenchalt in hohen Bergregionen aufttitt. — Die pneumatische Massage der Ma>genw'ä nde. In der französischen ^Zeiffchrfft „Presse Medioale" te'lt Dr. Rene Gaultier -'eine' '.{janr- -newarRge- ■ B'dhanblüng der Magenschwäche und der Magensenkung mit. Eine einfache Apparatur. vermag, mittelst eines Gebläses Lust in den Ddagen einzupumpen. Bei stariker Magensenkung' wurden durch rhythmische Massage der Mage-nwände, durch systematisches Anfblähen und Entleeren des MagenH >MWjeichnete". PMl- - ta-w. erzielt. Der Magen kommt in seine normale Stellung wieder zurück, der Appetit hübt sich, Vagenentleemng,' w'rd normal, die Beschwerden nach den, Mahlzeiten hören auf.- In geeigneten Fällen kann an Stelle von Lust auch Sanerstoff oder' Kohlensäure verwendet werden. K r i e g s e i n f l u ß-- anf jugendliche Psychopathen. Nntersuchungon ergaben, daß in der» Nachkriegszeit die Zahl der jugendlichen Mvchopathen beiderlei Geschlechts in erschreckender Weise zuhabe Mata Hari nie gesehen! O, ich weiß! Man sagt, daß ich der Liebhaber der Spioninnen war. Ich schwöre bei meiner Frau und meinen Kindern, daß ich zu den Spioninnen nie Beziehungen hatte. Bilden Sie eine Ehrenjury. Wenn.ich gelogen habe, danke ich ab . . Jean Fabry bemerkt: „An der Front hatten wir den Eindruck, daß Sie sich nicht verteidige^." Und.Malvy antwortet: „Auf dem Posten, auf den man mrch gestellt hatte, verteidigte ich mein Vaterland so gut ich konnte. . Mit dem Marschall Joffre war ich im besten Einklang. General Nivette versicherte mich des Dankes Frankreichs und der ganzen. Armee. Ich wurde verurteilt ... Ich will nicht pon meinen Qualen sprechen. Heute will man mir Amnestie erteilen . . . Nein! Ich nehme diese Amnestie für mich nicht an Anspruch! Es gibt Menschen, die mich aus Haß verfolgten, die mich würgten, die mich ins Herz trafen. Diese Menschen benötigen die Amnestie! Erteilen Sie' sie ihnen! Ich werde für sie stimmen!" Malvy verläßt die Tribüne, während die Linke stehend applaudiert und ihm eine Ovation bereitet. Die Rechte schwergt. * Graf Karolhi hungert. Aus Budapest wird gemeldet: Der Londoner Berichterstatter des „Reggel" suchte den früheren Präsidenten der ungarischen Republik, Grafen Michael Karolyi, in seiner Wohnung, Cromwell Road 118, ans und hatte eine längere Unterredung mit ihm. Karolyi sagte dem Journalisten, er arbeite mit seiner Frau, einer Tochter des Grafen Julius Andrassy, sehr viel; sie übersetzen fi'ir die Labour Party Berichte und Akte ans dem Französischen unv Deutschen ins Englische. Sie leben von einem Tag zum andern und es kommt vor, daß sie sich nachts zur Ruhe begeben, ohne ge nacht mahlt zu haben. Der zweite Band seiner Memoiren werde demnächst erscheinen und er hoffe, daß das Honorar, das er für dieses Werk bekommt, ihn wieder eine Zeit lang von den drückenden Geldsorgen befreien werde. * Der Rina des ungarischen Ministers. Aus Budapest wird berichtet: Die ungarische O«effentlichkeit erwartet jetzt mit großem Interesse' einen Preßprozeß, den der gewesene Minister Benard, derzeit Führer der Rassenschützler und Erwachenden, gegen die in Budapest erscheinenden < Blätter „Vilag" und „Aß Est" aMlstrengen ankündigt. Diese genannten Blätter veröfffentlichten nämlich folgende Nachricht: Benard war im Jahre 1Ä20, als der Friede zwischen Ungarn und der Entente in Trianon unterfertigt werden sollte, Minister und wurde damals seitens der Regierung beauftragt, den Friedens- Vertrag zu unterfertigen und mit seinem Siegel zuversehen. Benard reiste nach Paris, unterfertigte das Dokument von historischem Wert und versuchte am kommenden Tage bereits, feinen Ring, mit welchem er das Siegel aus den Vertrag gedrückt hatte, als wertvolle historische Reliquie zu verkaufen. Er verlangte für den einfachen Ring in Anbetracht'der Denkwürdigen geschichtlichen Rolle, die -diesem zugefallen war, eine ungeheure Summe und ersuchte seine Freunde, in Paris einen Käufer für die Reliquie zu finden. Da niemand den gewünschten Preis bezahlen wollte, blieb der Ring bis 'heu^: int Besitze des Herrn Ministers a. D. — Benard fühlte sich durch diese Mitteilungen der beiden Blätter in seiner Ehre gekränkt und will die Preßklage anstrengen. Dem Ausgange des Pro> zesses sieht man mit großem Interesse entgegen. ' * Juden im neuen südafrikanischen Parlament. Im VMi* gewählten Parlament Südafrikas sitzen sieben jüdische Deputierte. Sie gehören verschiedenen Parteien an. Morris Alexander, der in Kapstadt gewählt wurde, ist konstitutionelle» Demokrat, Morris K e n t r i d g e, den Troyeville-Jahannes' bürg' entsendet hat, ist Mitglied der Arbeiterpartei. Der sürafrikanischen Partei gehören an: Emil Nathan (von Brandis, Kimberley, C. P. Robinson - (Durban). Sn E. Oppenheimer (Kimberley) und E. B. u i n s k i (Swellendam, Kapstadt). W. Ehrlich aus Bloemfontain wurd in den Senat gewählt. * Die Jeschiwah von Slobodka wird nach Jerusalem verlegt. Wie bereits vor einiger Zeit gemeldet wurde, soll dig berühmte jüdische: Jeschiwah in S l o b o d k a. ans der in de» letzten Jahrzehnten eine Reihe namhafter Rabbiner und Tan mutdgelchrter hervorgegangen ist, nach Jer usalem verleg? werden. Sir Clayton, der gegenwärtig den High CoM missioner vertritt, hat einer bei ihm in dieser Angelegenhei. vorsprechenden Delegation erklärt, daß er sich bestreben werde, diese Verlegung in der nächsten Zeit zu ermöglichen.