Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1953 (23.7.1924)
- Date
- 1924-07-23
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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V Das Buch der Zeit LEBEN IM BUCH Psychologie in England f' rAj(cH 211 der Psyochologie ist die moderne Entwicklung und der Geist der Demokratie nicht spurlos vorübergegangen. Noch vor. wenigen Jahrzehnten beschränkte sich die Psychologie vorwiegend auf die Bewußtseinsinhalte, auf jene Gedanken, und Gefühle, die uns voll und ganz bewußt werden. . Akademisch und unpraktisch, sah und hörte sie über alles' hinweg, was nicht im hellen Lichte der Wissenschaft deutlich; wahrnehmbar war. Erst die psychoanalytische Schule wagte einen Feldzug gegen die einseitigen Methoden der „exakten“ Psychologie: Breuer. Freud und dessen Schule leuchteten ln die Abgründe des menschlichen Trieblebens tiefer hinein, man erkannte allmählich den Einfluß infantiler, sexueller'Erlebnisse und Phantasie» auf das Seelenleben, der Erwachsenen und die ^agträume des schaffenden Künstlers wie des Durchschnittsmenschen und die Träume, die nach Freud vielfach der Ausdruck verdrängter Wünsche sind, erfuhren in ihren Verknüpfungen mit dem Geschlechtinstinkte entsprechende Berücksichtigung. Neben allem Bewußten des Ich-Komplexes würdigte man endlich auch das Unterbewußte und faßt Unbewußte, das Vergessene und Verdrängte. Während.ln England und ln Amerika diese neuen Erkenntnisse rasch Gemeingut wurden, hielt die deutsche Wissenschaft noch immer an der älteren experimentellen und physiologischen Psychologie fest. Per Engländer A. G. T a n s 1 e y macht nun in seinem in deutscher Uebersetzung im Drei Masken-Verlag, München, erschienenen Werk „Die neue Psychologie und ihre Beziehungen zum.Leben“ den Versuch, in . einer Synthese der biologischen und psychoanalytischen Anschauungsweise die ältere Psychologie mit den Errungenschaften der Freudschen Schule zu verschmelzen. Die Ausführungen sind, wie der Verfasser selbst einleitend bescheiden bemerkt, weder vollständig noch genügend kri- ' tisch; doch der Zweck rechtfertigt die Technik des Werkes, mag auch die moderne Psychologie oft genug — freilich auf anderem Wege — zu dem gleichen Resultat gelangen, wie die alte zünftige Wissenschaft. e. f. Joseph Lazarus. „Der Numerus clausus in der Weltgeschichte.“ Leipzig 1924. Der neue Geist-Verlag (Dr. Peter Reinhold). Ein Büchelche», wie man deren viele wünschen möchte, die in knapper Fassung dem Leser, der sich rasch unterrichten will, alles vor Augen führen, was jüdischer Weltsinn bedeutet. Wie in jedem Buch, das sich mit solchen Fragen befaßt, Öffnet sich auch hier die ganze Welt. Spanien. Italien, Frankreich, England, Amerika, Indien, die Antillen — bis hach Iapan führen die tiefen Spuren jüdischer Kulturarbeit. Es ist ein anderer, edlerer Numerus clausus. Was das numerisch so kleine jüdische Volk an völkerverbindender Tat geleistet hat, darüber gibt das Schriftchen Lazarus’ gute, wenn auch nicht volle Auskunft. Es wäre eine dankbare . Aufgabe, alle Seiten’ dföses Problems in solchen Heften von sachkundiger Feder behandeln zu lassen, um jedermann die Ueberzeugung zu bringen, daß die Aufschließung der Welt, der Wissenschaft, der Technik und des Handels ohne jüdische Mitwirkung niemals möglich war, und daß aus dieser Tatsache allein sich die antisemitische Gegenströmung in der arischen Form des Numerus clausus zur - Genüge erklären läßt. 1. VON BÜCHERN, DICHTERN u. VERLEGERN Strindberg-Biographie Der ungeheure Einfluß, den Strindberg auf das dramatische Schaffen der Gegenwart ausübt, ist der Grund für das riesenhafte Anschwellen der Strindberg-Literatur. Das Werk des großen Schweden hat auf der Bühne längst festen Fuß gefaßt und seine gigantische, zerklüftete Persönlichkeit bietet Psychoanalytikern' aller Schattierungen einen willkommenen Gegenstand der Zerfaserung. In seinem Im Verlag H. Haessel, Leipzig, in deutscher Uebersetzung von H. Goebel erschienenen Buche „August Strindberg“, will Nils Erd mann die „Geschichte einer kämpfenden und leidenden Seele“ darstellen, die inneren und äußeren Schicksale Strindbergs in enger Beziehung miteinander nachzeichnen. Das ist schon mehrmals versucht worden, von Eß wein in seinem Strindberg-Buch, sowie von Marcus e („Strindberg, das Leben-der tragischen Seele“), von beiden mit mehr Erfolg und Glück als von Erdmann. Der Hauptfehler, der zugleich das Gehäuse aller anderen ist, ist die ganz unerträgliche Breite des Buches. Ueber achthundertfünfzig Seiten Biographie kann man niemandem zumuten, wenn der Inhalt dem Umfang gar nicht an Bedeutung entspricht. In unübersehbarer Fülle werden Tatsachen beigebracht, aber ohne Methode, ohne System. Es wimmelt von Aussprüchen Strindbergs, anderer über Strindberg und anderer über andere — ein sehr reichhaltiger Zettelkasten ist hier abgedruckt worden. Seitenlange Zitate, die ganz überflüssig, .jedenfalls aber überflüssig lang sind, weil sie zum Großteil aus den autobiographischen Romanen Strindb'ejgs stammen, die jeder, der sich mit Strindberg befaßt, ohnehin kennt. Die Behandlung der Werke ist recht * unglücklich. Es geht nicht gut an, einer Jugendnovelle, die von geringer Bedeutung’ ist, drei Seiten Inhaltsangabe zu widmen, dagegen ein Werk wie „Fräulein Julie“ in einer Seite abzutun, die auch nichts Wesentliches enthält. Hervorstechend ist das Mißverhältnis in der Stoffdurcharbeitung: Es wird nur der erste, naturalistische .Strindberg -ausführlich analysiert, die Werke des späteren, symbolistischen, romantischen, expressionistischen, die uns. am meisten interessieren, kommen sehr schlecht weg. Mit . dem „Damaskus“-Drama, mit llen Kammerspielen und gar mit dem „Traumspiel“ weiß Erdmann nichts anzufangen. Von der Entwicklung der Kunstform, wie überhaupt vom Ringen Strindbergs um einen neuen Dramenstil ist so gut wie nirgends die Rede, und doch ist der Unterschied zwischen der Kunstform des „Vater“ und der „Gespenstersonate“ von großer Wichtigkeit, weit über die Erkenntnis des Wesens und der Entwicklung Strindbergs hinein. Ueberall bleibt der Autor an Einzelheiten haften, die großen:. Zusammenhänge, die wichtigen Linien findet er nicht. Als Materialsammlung kann das Buch Dienste leisten. Den Geist Strindbergs vermittelt er nicht. Gewiß, es ist sehr objektiv, allzu objektiv sogar, man macht nämlich keine Stellungnahme, nur aneinandergereihte Berichte, die leider mehr Unwesentliches als Wesentliches betreffen, Man empfängt aus diesem Buch zahllose Einzeleindrücke, aber keinen geschlossenen, dauerhaften Eindruck von dem großen Künstler, dem das Buch gilt. F—Id. Georg W i t k o w s k i: „Cornelia, die Schwester Goethes.“ Verlag Rütten & Loening, Frankfurt a. M. Der bekannte Literarhistoriker hat auf Grund ihrer eigenen schriftlichen Selbstzeugnisse, der Aeusserungen von Zeitgenossen über sie sowie der Zusammenfassung und Deutung des Tatsächlichen ein äußeres und inneres Lebensbild von Goethes Schwester entworfen, ln dem sich wissenschaftliche Gründlichkeit mit feiner Psychologie und guter Darstellungsgabe vereinigen. So gelingt ihm eine Zeichnung von voller Lebendigkeit, welche die so „ungoethischen“ Wesenszüge Corneliens viel objektiver wiedergibt als der Dichter selbst in „Dichtung und Wahrheit“, bekanntlich da und dort auf Grund von verschwommenen, undeutlich gewordenen Erinnerungsbildern geschildert und mitunter aus persönlichen wie künstlerischen Absichten mit dem Stoffe recht frei geschaltet wird. Während die erste Auflage der Schrift zu wissenschaftlichem Gebrauche eine Fülle von Zeugnissen und Noten enthält, ist in der hier vorliegenden zweiten Auflage alles gelehrte -Beiwerk weggelassen. So ist ein Büchlein stark reduzierten Umfangs entstanden, fesselnd und interessant für jedermann, den deutsche Literatur und namentlich Goethe interessieren, dessen Verhältnis zur Schwester hier eine Darstellung zartester Art erfährt. —r. —d. Hermann E ß w e i n : „Rembrandt.“ Verlag R. Piper & Co., München. Dieses kleine Büchlein des bekannten Kunstschriftstellers beabsichtigt keine erschöpfende Darstellung Rembrandts zu geben: es enthält auf knapp 30 Seiten einen Essay über den Meister, der, von allem Biographischen absehend, ins Innerste dieser singulären Erscheinung einzudringen und das Phänomen Rembrandt bloßzulegen sucht. Diese Studie, welche, vom Gegensatz zwischen „proletarisch“ und „proletenhaft“ ausgehend, Rembrandt als proletarisch-religiös-naturhaften Schöpfer schildert, ist von einer Delikatesse und Feinheit, der man in der deutschen Kunstschriftstellerei nicht oft begegnet; der Aufsatz ist allein ein Kunstwerk. Das Büchlein enthält weiters eine reiche Reihe gutgelungener Tafeln, meist aus Rembrandts Graphik. Das druck- und bildtechnisch ansprechende Werkchen wird eine willkommene Bereicherung für den Kunstfreund bilden. .■ —r.—d. Die Werke des grossen Wiener Sozialphilosophen Josef P opper-Lynkeus Flugtechnik. Heft 1. Sonderdruck aus der „Zeitschrift für Luft^chiffahrt“. K 70.000 Friedensvorschläge, Schiedsgerichte, Völkerbund. K 5.000 Fundament eines neuen Staatsrechts. K 48.000 Die physikalischen Grundsätze der elektrischen Kraftübertragung. Mit einer Figurentafel. (Vergriffen!) K 80.000 Das Individuum und die Bewertung menschlicher Existenzen. Zweite Auflage. Brosch. K 154.000, geh. K 80.000 Krieg, Wehrpflicht und Staatsverfassung. Brosch. K 100.000, gebi K 120.000 Leben und Werke des Ingenieurs Anton Jarolimek. Zugleich ein Beitrag zur Theorie und Geschichte der Aerodynamik und Flugtechnik. K 18.000 Der Maschinen- und Vogelflug. Eine historischkritische flugtechnische Untersuchung. Mit hesond. Hervorhebung der Arbeiten von Alphonse P£naud. K 18.000 Die allgemeine Nährpflicht als Lösung der sozialen .Frage Zweite Auflage. Brosch. K 100.000, Halbleinen K 120.000 Phantasien eines Realisten. Geb. K 162.500 Philosophie des Strafrechts. Aug dem lit. Nachlasse hrsg. v. Margit Omstein. Brosch. K 24.000, geh. K 36.000 Selbstbiographie. Mit dem Bildnisse des Verfassers (vergriffen) K 40.000 Ueber die Quelle und den Betrag der durch Luftballons geleisteten Arbeit. K 9.600 Ueber Religion. Aua dem lit. Nachlasse herausgegeben von Margit Omstein. Brosch. K 57.600, geh. K 72.000 Voltaire. Ein Bild seiner Persönlichkeit. Geb. K 162.500 Zu beziehen durch Löwit, Buchhandlung u. Antiquariat Wien, l. Bezirk, ten turms trasse 22 r 'ww'w^'w w w q BÜCHERSTUBE RATH « PRÄGER WIEN, II. TABOESTRASSE 20A| gute Literatur aus allen Wissensgebieten ji; Neuerscheinungen des hebrä'ochen Büchermarktes, i| -jüdische und moderne Musik, Graphik JeäesBuch frei zurEinslcht Zahl ungserl ei chter ungen Reichhaltiges Antiquariat NEUERSCHEINUNGEN „Die Reden Gotamo Bnddhos,“ mittlere Sainffl* lung. Verlag R. Piper & Co., München. Edgar Daquö: „Urwelt, Sage und Menschheit.“ 1924. Verlag R. Oldenbourg, München. Dostojewski: „Petersburger Träume.“ Verlag R. Piper & Co., München. Paul Fechter: „Der Expressionismus.“ 1924. Verlag R. PiperCo., München. . Feüerb ach: „Das Wesen des Christentums.“ Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig. Andor Gabor: „Horthys Lager.“ (Drei Bilder aus dem ungarischen Leben und vom ungarischen Tod.) 1924. Malik-Verlag, Wien. Dr. M. N. Gelber: „Szklce do historji Zydow /tzeczpös* politej Krakowskiej.“ Krakow, 1924. Verlag „Nowy Dziennik“, Krakow. Goethe: „Das* Buch Sulelka.“ 1924. Verlag der Reußen- Presse (Heinrich Reinold), Gera. Bernhard Guttmann: „Tage in Hellas.“ (Blätter von einer Reise.) 1924. Frankfurter Socletätsdruckerei, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Zakir Husa 1 n und Alfred Ehrenteich: „Die Botschaft des Mahatma Gandhi.“ 1924. Volkserzieherverlag, Berlin-Schlachtensee. Alfred Jeremias: „Allgemeine Religionsgeschichte.“ Verlag R. Piper & Co., München. Viktor v. Kohlenegg: „Herrn Imeimanns Krähe.“ 1924. J. G. Gottasche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin. Christian Morgenstern: „In Phantas Schloß.“ Verlag R. Piper & Co., München. Christian Morgenstern: „Horatius travestitus. Verlag R. Piper & Co., München. Christian Morgenstern: „Stufen.“ Verlag R. Piper und Co., München. Friedrich Nietzsche: „Lieder des Zarathustra.“ 1924. Verlag der Reußen-Presse (Heinrich Reinold), Gera- Leipzig. . Otto Piper: „Der Spuk.“ Verlag R. Piper & Co., München. August v. Pia ten: „Gaselen.“ 1924. Verlag der Reußen- Presse (Heinrich Reinold), Gera-Leipzig. Hermann Platz: „Großstadt und Menschentum.“ 1924. Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet, Konmmänditgesellschaft, München, Verlagsabteilung Kempten. Josef Ponten : „Der Urwald.“ (Erzählung). 1924. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart. Doris Rein: „Savitri.“ Verlag R. Piper & Co., München. Alfred Rottauscher: „Sepp Höltzl aus den Alpen.“ 1924. Verlag C. Stephenson, Wien-Leipzig. Egon Scheffer: „Das Bankwesen in Oesterreich.“ 1924. Burgverlag, Wien. Alfred Stange: „Entwicklung der deutschen mittelalterlichen Plastik.“ Verlag R. Piper & Co., München. „Die Tiroler Stadt.“ Verlag R. Piper & Co., München. Leopold Weiß: „Unromantisches Morgenland.“ (Aus dem Tagebuch einer Reise.) 1924., Frankfurter Socletätsdruckerei G. m. b. H„ Frankfurt al M. Wilnaj. „Eine vergessene Kunststätte.“ Verlag R. Piper und Co., München... Die hier angeführten Bücher sind durch R. Lechnef (Wilh. Müller), Wien, I., Graben Nr. 31, zu beziehen. . ~(Entgeltlich.) Bl DiyflUI Papierfabrik^- und ELDEriUrU Verlags-Gesellschaft Zentralbureau: Wien, I. GrUnangergasse Nr. 3 Erzeugen alle Papiersorten, holzfreie und mittelfeine Kanzlei-, einseitig glatte Plakatpapiere, Pellflre, Löschpapiere, einseitig glatte Superiorsorten usw. usw. AUS DER WERKSTATT DES BUCHES Weltliteratur ln deutschen Gesamtausgaben. Bis heute pflegt der deutsche Verlag, einer guten Tradition folgend, die Gesamtausgaben der Literaturen aller Völker und sucht hier möglichst Umfassendes zu bringen. Es ist bekannt, daß speziell die Russen im deutschen Buchhandel seit je fast vollständig vertreten sind. Unter den neuen Leistungen auf diesem Gebiete ist die Puschkin- Ausgabe von Fega Frisch (Verlag Buchenau & Reichert, München), zu nennen. Das in Deutschland starke Interesse für Walt Whitmän hat zu den bisherigen Ausgaben noch eine neue Gesamtausgabe von Hans R e i s iger (Verlag S. Fischer, Berlin) hervorgebracht. Von Balzac, den seine packende Aktualität zu einem vielgelesenen Autor macht, gibt es jetzt eine Gesamttaschenausgab e. die Franz Hessel im Verlag Ernst Rowohlt, Berlin, herausbringt. Zola wird bei Kurt Wolff, München, neu herausgegeben. Den bisherigen Ausgaben von Poe reiht sich eine neue bei Roessei, München, an, der auch eine C ervan-t es-Edltion besorgt. Maupassants Oeuvre läßt Kurt Wolff wieder erscheinen. Auf Flaubert haben sich mehrere Verleger geworfen, so Kiepenheuer, wo das Brief- und Tagebuchmaterial von E. W. Fischer bearbeitet wird, und Georg Müller mit einer großen Ausgabe, die Weigand redigiert. Für Stendhal hat der Propyläen-Verlag die sorgsame Arbeit von Oppeln-Bronikowsky gewonnen. Schließlich lassen Bahr und Kamnitzer im Theater- Verlag, München, Manzonis Werke erscheinen. Wie man sieht, eine Ueberslcht, die in alle Kultur- und Liter»* turkrelse führt. Die Publikationen der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Die Gesellschaft zur Förderung des Judentums hat soeben ein Verzeichnis ihrer Veröffentlichungen herausgpgeben, in dem die von ihr herausgegebenen Werke (Grundriß der Gesamtwissenschaft des Judentums, 8 Bände, Einzelschriften 26 Bände. Corpus Tannalticum 4 Bände, Germanica Judaica 2 Bände) aufgeführt sind. Der Jahresbeitrag beträgt für Deutschland 8 Goldmark, für das gesamte Ausland 2 Dollar. Die Mitglieder der Gesellschaft erhalten auf die sehr mäßigen Preis? 25 Prozent Rabatt; ferner 'die Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums gratis. Neuanmeldungen nimmt das'Bureau der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, Berlin, W. 56, Hinter der Katholischen Kirche 1. entgegen. Die Großbuchbinderei F. Roll Inger, Wien, XII., Niederhofstraße 37—39, empfiehlt sjch zur Anfertigung von modernen Verlagsbänden und Hanäbänden für1 Private und Verejnsbibliothekeu. (Entgeltlich.) *