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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-22 · Heft 1952 (22.7.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1952 (22.7.1924)
Date
1924-07-22
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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w. €5ehc 2 ■MCto® ' "..- - . '. ^u . v’ ‘ Wisü/Disnstag Wiener Moraenzeitunfl. 2S/.KM im sich in.'Magen arber.das Unrecht von Versailles (in dem- Vertrtlg sindauch' die'Bestimmungen'über ,die Rechte, det Mnderheiten enthalten, die also auch für Deutschland Geltung besitzen) nicht genug tun kann. daS über die schreckliche Unterdrückung der deutschen Minderheiten in der Tschecho-Slowakei oder in Jugoslawien oder-weiß Gott wo in Jammer'und Tränen anöbricht. Dieses völlisch gerichtete Bürgertum hat die belgische Freiheit treten, hat für Verträge-nur sein nacktes egoistisches Interesseist unduldsam, bis zur Raserei und illoyal bis zmn Terrorismus. Es ist arisierst. > Der IüdiM MH m volnischm ..Zem. Von Senator Dr. Ächael Ringel. Mit..RüLsicht aus hie Nachrichten über eine drohende. Kris« im JüdischenKlub des- Polnischen Sojms wandten Dir uns an Senator Dr. Michael Ringel, der sich eben! ruf der Durchreise ün Wien'befindet. mit der Bitte um | nähere Airfflärumgen über die jetzige Lage im Polnischen Parlament und in^sonde-vr Über die inneren Verhältnisse im Klub. Herr Dr. Ringel ist Vertreter des Mischen SenatorerEubZ im Seniorenkonvent, sowie Vorsitzender der juridischen "Kommission '«des Senats. Infolgedessen kommt feinen Mtteilungen maßgebende Bedeutung zu. Herr -Dr. Ringel teilt uns folgendes mit: D'e derzeitige. Regierung Polens, mit dem Premier Grabski an der^Spitze. ist nach dem Halle des Witos- MinisteriuMS - welches .. einen ausgesprochenen Parteicharakter hatte,' als außervarlameutarisches Ministerium gebildet worden, und zwar, wenn ich mich so ansdrücken darf, als. ein „Aweckmin iste r-ist'm" mit der alleinigen Aufgabe, die Herstellung des Gleichgewichtes im Budget sowie die Sanierung der Valuta durchzusühven. Das Ministerium Grabski sieht sich jedoch in der letzten Zeit aus Gründen/ auf die ich hier nicht näher ring, len will, veranlaßt, obzwar es ursprünglich eigentlich als ein nicht politisches Ministerium mit rein finanziellen Aufgaben gedacht war. die hochpolitische und schwierige Ausgabe einer „zweiten Sanierung", nämlich der Sanierung des Mino ri täten problmns, in die .Hand zu nehmen. Man kann nicht sägen, 'daß die taktische Vorbereitung dieser Angelegenheit im Wege einer geheim beratenden 'Kommission' und ohne Fühlungnahme mit den interessi-r^n Minoritäten eine glückliche war. Jedenfalls «sf..düSse.'-L<ckE eiste i.energvfche^ Opposition seitens -der Ukrainer und Weißrussen hewor, Im Jüdischen Klub, hingegen hat es eine, bedeutende Gärung heroorgerustn. daß die Rechte der jüdischen Minorität, die jg auch in dem Randgebieten stark vertreten ist, ..in den zitierten Gesetzes überhaupt nicht erwähnt wurden. Dies war die Ursache der scharfen Opposition des Jüdischen Klubs. Bei dieser Gelegenheit ergaben sich eben auch die starken MemungöversKedenherten und Reibungen innerhaW des Jüdischen Klubs, welche, wie ich gleich im vorhinein bemerken will, 'nicht, uur von -der Polnischen, sondern auch von der. Mischen Presse stark aufgebauscht wurden. Man darf , bei der Beurteilung der Verhältnisse im Jüdischen Klub nicht vergessen, daß er nicht die homogene Repräsentanz einer Partei .ist, sondern daß er sämtliche sozialen, religiösen und politischen Schattierungen innerhalb des Judentums Polens repräsentiert, von' dem exlr-emradikalerr linken Parteien bi's zur ultraikonservativ-n Orthodoxie. Außerdem darf man an die, wem. ich mich so ausdrücken darf, geographischen Gegensätze innerhaM des Klubs nicht vergessen, in welchem einerseits eine ziemlich starke Vertretung bex jüdischen Wählermassen vorhanden ist, welche an ParlaMNtarisch-konstitutionelle Verhältnisse seit über 50 Jahren ge wöhnt find, und andererseits die Vertreter einer Wähler schäft, die in Rußland unter den bekannten besonderen Verhältmss-n gelebt hat. Es darf auch hier nicht vergessen Werdest, daß di« Reibungen . und sogar Absplitterungen rnnerhalb hi s Klubs im polnischen Sejm überhaupt sticht sotvatzksch genommen werben müssen, da nicht nur das Pätlameyt selber jung ist, sondern auch die Temperamente der Abgeordneten diel stärker innerhalb der einzelnen Klubs aufeinandetstoßen. als dies anderswo der Fall ist. , Bei ^ststelluttg der Taktik des Jüdischest Klubs dem HUrsterlüäl GrabÄi gegenüber, ergäb sich nun e iste Mei- NUngsverschiedeNheit zwischen der Gruppe Grünbaums, welche für eine möglichst radikale Taktik war, und der Mg fori tat des Klubs. Es handelt sich, wohlgemeM nicht um prinzipielle Untevfchiede, da der größte Keil.' der Forderungen -des Klubs Gemeingut aller Schattierungen ist, sondern es handelt sich um eine Frage der Taktrik ststd insbesondere, wie -west man mit den flawischen Minori laten im parlamentarischen Kampfe zusanMengehen soll und kann. Es datf dabei nicht übersehen werdest,.daß der Obmann d^s WWwolenieMubs, Thugutt, der ja einer der Haupimitarbeiter und Referenten der jetzigen Minoritatengesetze war. und als der kommende Mann Polens gilt, die klare Zusage gemacht hatte, daß die Regelung der Forderungen der jüdischen Minorität im Herbst staitfinden soll. Die Mehrheit des Jüdischen Klubs war nun >der Meirvung daß mit' einem scharfen Vorgehen jedenfalls AUMwarten fei, bis man im Herbst sehen Wird, mit welchen Vorschlägen MßDMsttMck''ktM«n wird) ustd E chm wfrMHHaM liegt, -W Kpmptzx her JudöGpäge ist einer. Erschöpfendest stndijMvWl//We1^- sst MÄm öder DsMe.WckkEt Ersucht wevLe, Ut Meätüt. M wiRörhöke, bck MWW M jüdischen Minorität steht der Jüdische Klub nach wie vor e i n ig.ha, und der Druck der Wählermassen und der ..öffentlichen Meinung wird Immer stark genug sein, ium ei-NL/Zersplittevung der einheitlichen 'Front hintanzuhalten und eist liberum Veto, von.welcher Seite immer es kom- - men sollte, nicht znzulassen. ' Eshangt jetzt nur von der Regierung ab, oh die' gemäßigte Richtung int' Jüdischen Klub die Oberhand. gewinnt, oder, ob...das Ministerium durch, .eine verfehlte Taktik den Klub sowie die Wählermasten in ein radikales . -Fahrwasser drängt. Auch in diesem Falle findet das bekmnte. Wort An-weudung. .daß „jedes Land die Juden. hat, die. eS verdient". Die Judenfchast Polens und -deren parlamer>tarifche Vertrötung hat 'bisher immer konsequent diestaatlichen Notivendigkeiten Polens berücksichtigt und in ihrem BerhcAnisse zum Staat eine bejahend-loyale Stellung eingenommen, und ich glaube nicht, daß in dieser Richtung eine Aenderung eintveten wird. Es ist aber jetzt Sache der Negierung — trotz der antisemitischen Strömun- ' gen und Nntevstrbmungen —. den Weg zur wirklichen Erfüllung -der gerechten Forderungen der Juden emz-uschlagen,. die im Rahmen des Staates und' einer strammen staatlichen Verwaltung sehr gut denkbar ist und dadurch der Beunrnhigung und Unzufriedenheit der Mischen Massen in Polen ein Ende zu machest. Der Jüdische Klub, der darüber zu wachen Hat, mutz einig Weihen, denn darin liegt seine Starke. Ein ungebetener Vermittler. Aus Warschau wird uns geschrieben: Seit einigen Tagen weilt Pet Dr/Älfred Nossig, der angeblich in wichtigen politischen Angelegenheiten hierher -berufen wurde. Bis nun ist es noch nicht gelungen, zu erfahren, wer ihn eigentlich berufen hat. Eines steht aber fest, daß der Jüdisch: Klub in gar keiner Verbindung mit 'Herrn Nossig steht. .Herr Nossig will'sich, ähnlich wie vor zwei Jahren, angesichts der devorstohendsn Verhandlungen über die Regelung der jüdischen MinderheitSfrage der Mischen Oeffentlichkeik als Vermittler aüchrängen. Wie Ihr Korrespon-dem jedoch aus maßgebender Quelle erfä'hrt, diirftp diesmal die Nolle -des Herrn Nossig als Vermittler gänzlich.mißlingen, da der Jüdische Klub, als der einzige berechtigte, legitime Vertreter der jüdischen Bevölkerung. nicht erst die Vermittlung des Herrn Nossig 'braucht, um mit der Regierung zu verhandeln. Herr Nossig hat, um seine „Tätigkeit" zu dokumentieren, in den Couloirs mit mehreren Abgeovdnsteu -des Klubs Whzwolenie verhandelt: er hat auch mit einigen abgehausten AMmilauten, die jetzt nach dem Ausfall der Gemein-dewahlen überhaupt nicht mehr in Betracht kommen, Rücksprache genommen. Unter diesen Umstä-nden dürfte Herr Nossig Wohl 'bald WarsHau unverrichteter Dinge verlassen müssen. - Weitere Berhastungen fom Rusjland.; Riga, 20. Juli. (I. T. A.) In den letzten, .zwei Wochen sind 17 Mitglieder der Z ei re Zion in Ru.ßland verhaftet worden; 'einer in'.Sijstferopöl/ .vier in Rostow am Don und zwölf in Minsk. Gegen elf andere Zeire Zionisten wird eben jetzt die Gert ch t s v e r h a n d l u n g durgeführt: gegen fünf in dei' Provinz Tambow, einen ist der Provinz Je'kÄerinoslaw, einen in der i Provinz'Jatoslaw, zwei in per Provinz Kostroma, einen in der Ural-Provinz und einen in dkolimä ' Die Atzung des zionistischen Monskomitees. Die Entscheidung über den nächsten Kongreß. (Ekgendienstnder „Wiener MovgenzcMlng") London, 21. Juli. Die Zionistische Exekutive hat bereits die nötigen Vorbereitungen zur Ä. K.-Sitzung getroffen, (die Dienstag beginnt — Die Red.). Das Aktionskomitee wird sich vor allem mit der Frage der Zusammensetzung der Jewish Agency und den diesbezüglichen amerikanischen Vorschlägen zu beschäftigen haben. Als Hauptpunkt der Beratung wird die Einberufung des Kongresses, der Ende November i n W i e n oder Basel stattfinden soll, bezeichnet. Außerdem wird das Aktionskomitee mangels der Jahreskonferenz das ‘ Palästinabudget zu erledigen haben. Die meisten Mitglieder des A. K. sind bereits hier eingctröffen, unter anderen Oberrabbiner Dr. C h a j e s, U s s i s ch f i n, Stricker. Louis L i p s k y ist ebenfalls aus NewHork angekommen und Hai bereits an den Besprechungen der Exekutive, die sich mit den Fragen der A. K.-Tagung beschäftigt hat, teilgenommen. $in Antounsall 8. Naldltsch'. Naiditsch verletzt, sein Schwager getötet. Paris, 20. Juli. (I. T. A.) Am 17. d. begaben sich daß Mitglied des Direktoriums des Keren Hajessod Baitkier Isaak Naiditsch und sein Schwager O j a Jt* s k y per Automobil von Paris nach Dieppe, wo sie den Dampfet nach England erreichen wollten, um an der Londoner Aktionsromiteesitzung und vorher noch an anderen Beratungen teilzunehmen. Auf dem Wege nach Dieppe erlitt das Auto einen Unfalldie Insassen wurden hinausgeschleUdert. Naiditsch wurde am B e i n v e r l e tz t, sein Schwager O j a tt s k y war auf der Stelle tot. Naiditsch wurde nach PariS gebracht, wo er einige Zeit düs Bett hüten muß. Sein Zustand ist befriedigend. Der Numerus clausus vor dem WMge« Gerichtshof im Haag. Wie K T. Ä. aus London erfährt, öereiten das Joint Foreign Committee (Vereinigtes Auswärtiges Komitee) des Board of Dep^tties der britischen Juden, sowie die Anglo Jewish Association ein M e m o r a n d u m vor, das dem ständigen Ger ich t sh of itn Ha «g unterbreitet werden soll. Das Memorandum betrisst die Frage des von der ungarischen Regierung offiziell eingeführtcn N umerus eläüsus. Die Anmeldung HM Gerichtshof , ist mit Ge.tteymiguttg des BölrerbündrateS geschehen. An den Gerichtshof wird die Frage gestellt, ob dfe Anwendung veS Numerus rlausüS nicht einen Äerstdj? gegen Äe Bestimmungen des Drianön-UertWes betreffend den Schutz der Minderheiten bedeutet. Ae LrgauisMon Mgeistige zusammenarbest. Aus Berlin berichtet J. T.'A.: Am 26. d. wird ist Genf die Vollsitzung der O rgan isa t ia n für geistige Zusam,menarbeit stattfinden. An ihren Arbeiten wirv unter andevem auch Prof. Einste ist teHmhmen. In Verbindung damit fordern die demcckra-tischen douisschen Zeitungen, daß -die deutsche R«gieru>ng''idÄc ,Jw» LernQtionale der geistigen Arbeit eine stärkere Förderung «tzgedeih§n lasse.. . . ' : A;?l. v zwlmgssonntagrruhe in Saloniki. Das Gesetz vom griechischen Parlament angenommen.. Saloniki, 19. Juli. (I. T. Ä.) Ungeachtet 'M Pro. testes der griechischen Juden und der Vorstellungen. ,de^ Mischen Organisationen wurde der Regierungsentwurs^ der die'zwangsweise Sonntagsruhe in Saloniki vorschreibt, von der N a t i o n a l v e r s a w ml u n g angenommen. Alle jüdischen Ladest— fis bilden den weitaus größten Teil der Läden in dev Stadt müssen von nun an am Sonniag geschlossen bleiben. Die jüdische Gemeinde von Saloniki, die ungefähr 80.000 Personen zählt, hatte zu jeder Zeit einen gewissen Grad von Selbstregierung. Der Sabbat ist dort als eine religiöse ustd soziale Einrichtung beobachtet worden, am Samstag ruhte jeder Handel. In den früheren Jahren haben die Juden offizielle Zugeständnisse erhalten, daß die Sabbatrechte nicht verletzt werden. 1919, zur Zeit der Friedenskonferenz, gab B e n i f e l o s den Juden' Sicherheiten baß, wenn auch ein Gesetz der Bevölkerung die Sonntagsruhe gebieten sollte, die Juden sticht betreffen werden. Der im August 1920 geschlosseste Mistd er heit Sv ertrag zwischen, den Alliierten und Griechenland gewährt den Juden in ' religiöser Beziehung volle.Rechte. Eine am 12. April 1923 1 herausgegebene k o n i g l i ch t B ar f ü g u n g gestimmt ausdrücklich, daß der Sam st a g der wöchentliche Ruhetag der Juden von Saloniki ist. tziu Adoptivsude. s«n». S1. F»«. «$. r. ■«.) MniM Sei UÄ-rWP „Der einzige Jude im bayrischen Landtag ist Mitglied der völkischen Fraktion'." schreibt : das Organ der bayrischen Abteilung , des deutschen Bauernbundes: „Das klingt wie ein Fäschingsnlk, und doch stimmt es. Freilich handelt eS sich nicht um einen Roligionsjudenisondern bloß um einen „Rasschuden", aber nach völkischer Theorie kommt es ja eben auf die Rasse und nicht auf das Glaubensbekenntnis an. Dies ist der neugewählte Abgeordnete Gvaf Fischler v. Treuberg. Am jüdischen Blute der Familie Fischler ist kein Zweifel, darf, wenigstens für die Völkischen selber keiner fein, denn ihre Mische NassezMhörigkeit Wird bezeugt durch den von judengegnerischer Seite 'herausgegMnen „S e m i- Gotha". ' Belageruusrmstand iu Teheran. Teheran, 20. IM. (Reuter.) Ueber die Stadt ist der Belage rustgszusta n'd verhängt "worden. Mehrere Personen, die der DeilstahMe an der Ernwrdüng des amerikanischen Konsuls verdächtig sind, wurden festgenommen.. \ . Sie Umbildung des Kabinetts Grabski. Digendienst der „Wiener Morkienqeituug".') Warschau, 21. Juli. Ministevpvästdent Grab'ski begab sich nach SWa,..wy sich gegoidwärtig der Staats-' praisident aufhält, um chm die Kandidate-n für das Außenministerium voMischlagen. In den letzten SMngen werden außer SkrzynSki auch der gegenwärtige pölmsche Gesandte in Helsingfors FiliPowicz und der frühere Gesandte in London Wroble>wSki genannt. Der Außenminister Z a m o j S t i hat bervits sein ' Amt v e rlassen, mit der pvÄriforiischen Leitung - des Außen- Mnistermms wurde Seküionschvf B e r t o n i betraut. Wie bereits gsmeldet, hat der llnterrichtsminister M i k l a S z e w 8 k i chenfalls seine Demission, ringeraicht. Ol^war die Demission vom MinDerprästdenton noch nicht zur Kenntnis genomnren Wurde, beschäftigt man sich bereits eifrig in den Couloirs mit der Frage seilles Mchfvigers. Äls^ solcher wird'der ehemalige Ministerpräsidönt Pros. P onikowsN genannt. Sleglstrierung der Auslrnder in Polen. . (Ngsndienst der <Mien.sr Morzenzeibung".) - .- Warfchüu, 20. Juli. Daß Jnnenmiuistqrium -Mt M Rögistrierstttg atUt Ausländsr in Pöleu äntzüvlchstet. Auf Grund dieser Verordnung haben sich' alle U PM wMWM'MMMi' '119. August bei den zuständigen Behöben registrieren zu lassen-

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